1. PZ.ERS.Abt 4 | PZ.DIV. FHH 2 | Feldpostnummer: 13785

  • Hallo an alle!

    Nachdem ich vor einiger Zeit eine Anfrage, über meinen Uropa gemacht habe, und alles sehr gut funktioniert hat, habe ich mich entschlossen, eine weitere Anfrage über meinen zweiten Uropa zu stellen. Obwohl ich sehr viele Dokumente über ihn habe, ist mir trotzdem noch einiges unklar. Zuerst einmal ein paar Infos über Ihn:

    1939 Eingerückt nach Wien, Mödling zu Panzer Ersatz Abteilung 4 eingerückt.

    Division: Panzer Division Feldherrenhalle 2

    Regiment: Panzer Regiment Feldherrenhalle 2

    Feldpostnummer: 13785

    Kriegsgefangenschaft: Rosenberg Waffen abgegeben/Oberhard in einem Lager in Gefangenschaft gewesen

    Erkennungsmarke: 1. PZ.ERS.Abt 4

    Frage 1: Weiß jemand mehr über die Panzer Ersatzabteilung 4 und könnte NL Bild 4 in Mödling sein?

    Frage 2: Kennt irgendjemand ein Gefangenenlager in Oberhard?

    Frage 3: Was hat es mit dem Band an der Uniform zu tun?

    Frage 4: Was hat es mit den Schwimmwesten auf sich?

    Frage 5: Kann man noch irgendetwas anderes Interessantes erkennen?

    Lg Paul!

    NL Bild 1.jpgNL Bild 2.jpgNL Bild 3.JPGNL Bild 4.jpgNL Bild 5.jpg

  • Grüß Gott Paul,

    zu Frage 3 das Bild NL Bild 4 zeigt Ihn ,in typischer schwarzer Panzeruniform , als Obergefreiten mit dem Band zum Kriegsverdienstkreuz im Knopfloch

    http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Orden/kvk.html

    bei Bild NL Bild 3,dürfte /könnte bei der Vereidigung gewesen sein,man erkennt einen Panzer I,

    http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Waffen/panzer1.htm

    bei Bild NL Bild 5 erkennt man einen Panzer IV,

    http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Waffen/Bilders…er/Panzer4G.htm

    ob es jetzt eine Ausführung G ,oder H ist entzieht sich meiner Kenntnis

    Servus Eumex

    Vivat bavaria

  • Hallo Augustdieter und Eumex,

    vielen dank für eure Antworten! Gibt es irgendeine Seite (oder Buch) wo ich über die Werkstatt Kompanie 4 genaueres lesen kann?

    Und warum sind Panzersoldaten auf einer Siebelfähre?

    Wofür wurde das Kriegsverdienstkreuz vergeben?

    LG Paul! ;)

  • Guten Abend Paul,

    zur Siebelfähre schau mal hier,eventuell wurde der Werkstattwagen verladen...., oder die Soldaten wurden einfach übergesetzt

    http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Waffen/Siebelfaehre.htm

    und

    https://weaponsandwarfare.com/2015/11/30/siebelfahre-plus/

    zum Kriegsverdienstkreuz,

    http://www.lexikon-der-wehrmacht.de/Orden/kvk.html

    Zur Werkstattkompanie 4 ,wirst du wahrscheinlich in Büchern zur Divisionsgeschichte nicht viel finden......

    Servus Eumex

    Vivat Bavaria

  • Hallo!

    Ich hätte noch eine Frage bezügliche des Kriegsverdienstkreuzes. Woher weiß ich ob er es mit Schwertern oder ohne bekommen hat? Und woher weiß ich welche Klasse er bekommen hat? Vielen dank für die Antworten (nachträglich)

    Mit freundlichen grüßen

    Paul

  • Hallo,


    nach langer pause habe ich vor kurzem wieder angefangen über die Militärische Laufbahn meines Urgroßvaters zu recherchieren und seine Tagebücher neu aufzuschreiben. Damals hatte ich zahlreichen Archiven Anfragen gestellt und auch jede Menge an Informationen bekommen. Nun habe ich ein paar Fragen und hoffe, dass es hier im Forum Profis meine Fragen beantworten können.

    Erstmal nochmal zusammengefasst um wem es geht:

    Es geht um meinen Urgroßvater Leopold Neufellner, welcher Laut Heimkehrer-Entlassungsschein 1939 zur Panzer-Ersatz-Abteilung 4 in Wien Mödling einberufen wurde.

    Laut drei Dokumenten, rückte Leopold erst im März 1940 zur Panzer-Ersatz-Abteilung 4 ein. Er war doch bereits 1939 beim Militär oder ist mit 1939 die Einrückung Anfang 1940 gemeint? Außerdem befinden sich drei verschiedene Einrückdaten auf den Dokumenten. Einmal der 07.03.1940, der 14.03.1940 und der 15.03.1940. Welches Datum ist nun das eigentliche Einrückdatum?

    Laut Bundesarchiv war Leopold ab 12.10.1940 in der 3. Kompanie des Panzer-Regiment 39. Das passt auch mit der Einheitsgeschichte der Panzer-Ersatz-Abteilung 4 zusammen, welche am 01.10.1940 aufgelöst und anschließend das Panzer-Regiment 39 bildete.

    Weiteres ist er laut Bundesarchiv am 12.03.1942 in die Panzer-Werkstatt-Kompanie 4 gekommen. In seinem Tagebuch schreibt er am 14.03.1942: "Versetz worden von der Panzerwerkstatt in Räderfahrzeughalle ". Könnte er mit der Räderfahrzeughalle die Werkstattkompanie gemeint haben? Ab diesem Zeitpunkt erst, arbeitete er an Fahrzeugen und Motoren, das bedeuten könnte, dass er davor in keiner Werkstattkompanie gewesen ist?

    Leopold war laut meinen Recherchen nun der Werkstattkompanie des Panzer-Regiment 4 unterstellt, welches der 13. Panzer-Division unterstellt war.

    Ich habe einiges von meinem Urgroßvater vererbt bekommen, doch es gibt kein Soldbuch, und Erkennungsmarke gab es auch nie. Entweder hat Leopold es weggeschmissen (was ich nicht glaube weil er jede Kleinigkeit aufgehoben hat), oder es liegt noch in einem Archiv? Er war laut Dokumenten und Tagebuch in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Am 09.05.1945 musste er am Nachmittag die Waffen an Amerikaner in Rosenberg abgeben und kam anschließend am selben Tag in ein Lager in Oberhaid. Dort blieb er bis 02.06.1945, den Tag seiner Entlassung. Ich hab bis jetzt immer nur etwas von einem Russischen Archiv gehört welches mit dem DRK zusammenarbeiten soll, doch noch nie habe ich etwas über ein amerikanisches Archiv gelesen. Dort könnten ja vielleicht Soldbuch usw. liegen, die er abgeben musste. Kennt jemand eine Anlaufstelle?

    Ich habe auch einige Bilder und Dokumente und vier Tagebücher von 29.01.1942 (Tag der abreise aus Wien) bis zum 19.09.1945 (Tag der Ankunft zuhause in Wien). Kann man Bilder vielleicht zeitlich und den Ort eingrenzen? Es gibt auch Bilder aus einem Lazarett.

    In einem Beitrag hier im Forum (müsst ich suchen) gibt es ein Bild des Truppenkennzeichen des Panzer-Regiment 4. Gab es auch eines für die Werkstattkompanie oder wurde ebenfalls das des Pz. RGT. 4 verwendet?

    Es gibt Bilder in verschiedenen Uniformen von Leopold. 1. in normaler Wehrmachtsuniform, 2. in Panzeruniform (schwarz) und 3. in Werkstattkleidung. Warum hatte er so viele unterschiedliche Uniformen?

    Mussten Soldaten in der Werkstattkompanie auch Kämpfen? zumindest konnte ich noch nichts in den Tagebüchern finden. Falls, hat er es vielleicht gar nicht aufgeschrieben?

    Weiß vielleicht jemand wie einen Kriegsgefangenennummer ausgesehen haben könnte? Es gibt sehr viele Notizzetteln mit Nummern drauf.

    Würde mich sehr über eure Hilfe freuen!

    LG Paul