Auf den Spuren meines Großvaters

  • Guten Abend zusammen,


    Ich würde gerne etwas über meinen Großvater herausfinden, in welcher Einheit wann und wo er eingesetzt war in der Zeit des Zweiten Weltkrieg.

    Mein Großvater:

    -Heinrich Eimers

    -1918 oder 1919 geboren vermutlich in Rhede Nordrhein-Westfalen, war laut Aussage der Familie in Frankreich und Russland eingesetzt.

    Es wird auch von französischer Kriegsgefangenschaft gesprochen.

    Leider gibt es kaum Informationen über die Erlebnisse.


    Anbei zwei Bilder die meinen Großvater in Uniform zeigen.


    Auf dem zweiten Bild ist es der Junge mann rechts im Bild.


    Mit freundlichen Grüßen


    René Eimers


  • Guten Abend René,


    erstmal ein herzliches Willkommen im Forum.


    Ich kann dir jetzt zu deinem Großvater nicht helfen, das ist nicht mein Themengebiet,

    es werden sich die richtigen Leute mit den Hinweisen, was zu tun sei, schon noch melden.


    Mich irritiert vielmehr, du suchst Infos zu deinem Großvater und kennst dessen Geburtsdatum nicht?

    Dazu vermutlich in Rhede Nordrhein-Westfalen geboren?


    Sehr ungewöhnlich, oder?


    Grüße Thomas

    Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht!

  • Liebe Forengemeinde,


    anbei nochmals das erste Bild etwas vergrößert.

    Gut zu sehen ist wie ich finde eine Hose mit Tarnmuster und sehr dunkele wenn nicht schwarze Schulterklappen.


    Vielleicht weiß ja jemand was das ungefähr für eine Einheit sein könnte.

  • Hallo Thomas,


    leider konnte ich gerade eben nur meinen Vater befragen, der leider keine Unterlagen zur Hand hat.


    Meinen Opa habe ich leider nie kennengelernt da ich 1993 geboren worden bin und mein Opa bereits vor meiner Geburt verstorben ist.

    Er hat allerdings noch lange nach dem Krieg gelebt.


    Mit freundlichen Grüßen


    René Eimers

  • Hallo Rene ,


    anhand der Bilder wird man wohl nicht viel in über deinen Opa Erfahrung bringen können.

    Gibt es noch Feldpostbriefe von deinen Opa ? Da könnte man durch die Feldpostnummer die Einheit ermitteln.

    Ansonsten geht es nur über die WAST:

    Stelle dort einen Antrag über einen "militärischen Werdegang" von deinen Opa.


    https://www.dd-wast.de/de/startseite.html


    Gruß Micha

    Suche alles zur 208.Infanterie-Division

  • Hallo Rene


    Dein Vater muss eigentlich ein Stammbuch haben ( wenn du aus Deutschland bist ) in dem die Daten deiner Großeltern vermerkt sind!

    Ansonsten gibt es das Grab noch?

    Da sind fast immer der Geburtstag und Todestag angegeben!

    Im zuständigen Standesamt für Rehe muss es Unterlagen geben!


    Gruß Arnd

  • Welche Einheiten der Wehrmacht gab es in Thüringen?

    Mein Opa hat LKW gefahren mit Kriegsgefangenen (Franzosen)

    Habe keine privaten Untelagen von ihm.

  • Hallo Micha, Hallo Arnd,


    ich werde Morgen die benötigten Informationen für die Anfrage bei der WAST besorgen.

    Ja das Grab gibt es, Ich werde Morgen alles für die Anfrage in die Wege leiten.


    Vielen Dank für eure Hilfe !


    MfG


    René Eimers

  • Guten Abend zusammen,


    also ehrlich,


    meine liebe Eva,

    du schreibst einfach deinen ersten Post in eine Suche eines anderen Mitglieds rein.

    Was denkst du dir dabei?


    Dein erster Post ist genau so gestaltet, genau so, wir wir es absolut nicht mögen.

    Keine Anrede, kein Gruß!

    Keine Informationen deinerseits, was du bisher in Erfahrung gebracht hast, selbst recherchiert hast.

    Keine Informationen, warum du überhaupt hier eine Frage stellst.


    Wir sind hier keine Horde von dummen Jungs, oder Mädels, die nur darauf warten,

    solch eine hingeknallte Anfrage zu erhalten, du wirst s o nie eine Antwort bekommen.


    Dein Einstieg im Forum in der Form ist eine absolute Frechheit.


    Grüße Thomas


    Ach ja,

    Hilfe für den ersten Post - Willkommen im Forum der Wehrmacht

    Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht!

  • Hallo René,


    die Anfrage bei der WAST wird dir wahrscheinlich Aufschluss bieten.

    Mir fiel auf, dass die Bilder aus einem Album abfotografiert wurden. Sind dort vielleicht noch andere Abbildungen deines Großvaters, Kasernenbilder oder z.B Fahrzeuge, die bestimmte Kennzeichnungen tragen? Ab und zu kann auch dadurch die Einheiten oder bestimmte Einsatzorte erkannt werden. Aber wie schon gesagt mit der WAST-Anfrage bist du meisten auf der sicheren Seite.


    Noch hinzuzufügen, er ist den Bilder entnehmend, im Range eines Gefreiten und trägt auch eine kleine 1x Ordenspspange eines verliehenen Abzeichens, welches leider nicht zu erkennen ist.


    Gruß

    Emerick

  • Hallo Emerick,


    Ich danke dir für die Informationen.


    Das gesamte Album schein voll zu sein mit Bildern meines Großvaters im Krieg, allerdings habe ich die Bilder von meiner Tante soeben per Whatts app bekommen und Sie wohnt 700 Km entfernt.

    Sie sagt Er und seine Truppe wären dauernd auf Pferden zu sehen.


    Wie dem auch sei, ich werde die Anfrage bei der WAST starten und bei dem Besuch meiner Tante im Herbst alle Bilder kopieren.

    MfG


    René

  • Moin Moin,


    dann liegt es nahe, dass er bei der Kavallerie war.

    Alles Spekulationen, wenn du die Informationen erhalten hast, kannst du sie ja einstellen.


    Gruß

    Emerick

  • Guten Abend,


    Kavallerie muß nicht zwingend sein, es gab ja auch bespannte Sanitätsabteilungen, Artillerie Abteilungen und Reiterzüge bei der Infanterie, wobei ich aber aufgrund der dunklen Umrandung der Schulterklappen Infanterie ausschließe


    Servus Eumex

    Viavt Bavaria

  • Hallo René!

    Nur zur Info, vielleicht ist dir das auch bekannt. Die Anfrage bei der WAST dauert sehr lange. Bei mir dauerte die Anfrage für zwei Großväter von Februar 2017 bis jetzt.

  • Guten Abend "Kawa_Tom",


    Quote

    Nur zur Info, vielleicht ist dir das auch bekannt.

    ebenfalls nur zur Info, vielleicht ist dir das auch bekannt,


    wir lieben hier eine Anrede, einen Gruß, in jedem Post,

    gar eine der Forumsregeln, die sicher alle von dir vor Beginn deiner Mitwirkung gelesen wurden.


    Umso erstaunter bin ich, dass das wohl nicht richtig klappen will.


    Grüße Thomas

    Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht!

  • Hallo Kawa_Tom,


    mir war nicht bewusst, dass es so lange dauern kann.

    Die Institution WAST war mir auch nicht bekannt, da ich erst seit einigen Tagen auf die Idee gekommen bin mal zu schauen was meine Großväter und Uhrgroßväter so erlebt haben in der zeit des zweiten Weltkriegs.


    Recht herzlichen dank an alle für die wertvollen Informationen.


    Ich werde mich dann wohl in Geduld üben müssen ;)

    Sobald ich Informationen der WAST erhalten habe, werde ich sie gerne mit euch teilen.


    einen angenehmen Abend wünsche ich.


    MfG


    René

  • Hallo René,


    ich habe hier mitgelesen und möchte noch Folgendes zu Deiner WASt-Anfrage ergänzen:


    Die WASt (Deutsche Dienststelle) wurde zum 01. Januar 2019 in das Bundesarchiv überführt. Obwohl die Anfragen nach wie vor von den gleichen Mitarbeitern bearbeitet werden, gibt es jetzt bei der Auskunftserteilung deutliche Unterschiede gegenüber früheren Auskünften. Die Bearbeitungszeit der Auskunftsanträge hat sich deutlich verkürzt. Musste man früher auf eine Antwort der WASt etwa neun bis zwölf Monate warten, erhält der Antragsteller heute in der Regel die erwünschte Auskunft vom BArch nach etwa vier bis fünf Monaten. Das liegt daran, dass die Recherche weniger gründlich bzw. weniger aufwändig durchgeführt wird.


    Bei heutigen Anträgen wird von Amts wegen nur geprüft, ob die Personalpapiere des ehemaligen Soldaten (Wehrpass, Wehrstammbuch, Stammrolle, Personalakte, etc.) vorliegen. Ist das aufgrund von Kriegseinwirkungen nicht der Fall, werden nur noch die Erkennungsmarkenlisten mit den eventuellen Änderungsmeldungen in die Prüfung mit einbezogen.


    Die Prüfung von Amts wegen umfasst heute nicht mehr die Prüfung der Erkennungsmarken-Verlustlistenverzeichnisse, des ehemaligen Krankenbuchlagers Berlin bzw. anderer Lazarettbücher und eventueller Kriegsgefangenenunterlagen. Die Dienstgrade des Soldaten, die sich insbesondere aus Lazaretteinlieferungen ergeben, werden daher auch nicht mehr genannt. Die Auskunft fällt daher heutzutage deutlich spärlicher aus als früher. Als die Bearbeitung der Auskunftsanträge noch in den Händen der WASt lag, gehörte die Recherche in den vorstehenden Unterlagen grundsätzlich dazu. Heute ist die Recherche in den vorstehend genannten Unterlagen zusätzlich kostenpflichtig, dass kann sehr teuer werden. Vor dem 31.12.2018 musste man für jede angefangene Auskunftsseite 8,00 EUR bezahlen, so dass die meist zweiseitigen Auskünfte lediglich insgesamt 16,00 EUR kosteten.


    Ich hoffe trotzdem, dass Du möglichst viele Infos erhältst, wünsche Dir viel Erfolg.


    Gruß Hardy