Kanone I. Weltkrieg

  • Guten Tag,

    dem Fotonachlass eines Gutsbesitzers aus Langel am Rhein (heute Köln-Porz-Langel) fanden sich éinige wenige Fotos aus dem I. Weltkrieg., darunter dieses von einem Lang-Wagen, auf dem m. An nach ein langes Geschützrohr liegt.

    Was könnte das sein? Marinegeschütz?

    Besten dank im Voraus

    Euer

    Gebhard Aders

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  • Hallo Hr. Aders,


    Quote

    Was könnte das sein? Marinegeschütz?

    ein Eisenbahn- bzw. Marine-Rohr beim Transport. Für eine Geschütz ist der Waggon mit Ladung zu niedrig.

    Gruss Dieter

  • Hallo,

    was mich allerdings etwas stutzig macht ist die Tatsache das es zum Transport solcher Geschütze Spezialwaggons gab.

    Ich würde mal bezweifeln das ein Ersatzrohr an die Front transportiert wurde.

    Für den zusammenbau wäre umfangreiches Spezialgerät und auch Waffenspezialisten nötig.


    servus

    Manfred

    Keine Macht den doofen!

  • Moin im Thema,


    schließe mich dem Hinweis von Uwe an, das sobez. "Paris-Geschütz" hatte lt. Wikipedia eine Rohrlänge von insges. 37 Metern.

    Das obige Foto zeigte nur des größten Teil des Rohres, der vordere Teil ist nicht zu sehen...


    Frage an Gebhard, gibt es eine rückseitige Beschriftung, und was zeigen die anderen Fotos aus deinem Konvolut?

    Danke fürs Einstellen.


    Gruß


    Micha

    Phantasie ist auch eine Begabung

  • Moien,

    für mich wirken die Räder der Drehgestelle nicht unbedingt KPEV-Standard, eher französisch.

    h.

  • Danke für die ersten Rückmeldungen!

    Das Rohr ist auf einem Glasnegativ - auf der Schachtel mit anderen Negativen, die augenscheinlich im besetzten Belgien aufgenommen worden sind, fehlte jeder Hinweis.

    Könnte das Rohr auch zu einem erbeuteten Geschütz gehören?

    Nebenbei: Der Fotograf war Pächter eines großen Gutshofes südöstlich von Köln, der vor 1914 hunderte von Fotos seines Hofes, der Leute im Dorf gemacht hatte. Die Glasplatten lagen Anfang der 90er Jahre in Kisten auf dem nun leerstehenden Hof, und mit als dem zuständigen Kommunalarchivar gelang es, dieses fürs Archiv zu retten.

    Beste Grüße

    Gebhard Aders

  • Hallo,


    es muss nicht unbedingt das Paris - Geschützrohr sein. Es gab z. B. auch das 38 cm E- und Bettungsgeschütz langer Max.

    Die Franzosen hatten auch ein 40 cm E - Geschütz.


    Falls er noch lebt: Hauptmann Gerhard Taube wüsste es ziemlich sicher.


    Gruß Karl