Sammeltread der Einsatzorte der 160., 166.ID 1945 in Deutschland

  • Hallo Freunde

    Dieser Beitrag soll versuchen heraus zu finden wo diese Verbände gekämpft haben.

    Teile standen am Ruhrkessel, bei Fulda, am Harz sowie in Norddeutschland.

    In verschiedenen Publikationen tauchen sie auf.

    Hier wird versucht diese zusammen zu tragen.

    Vielleicht gelingt es einige Schicksale zu klären zu den Dänemark Verbänden um ihren Verbleib.

    Also bitte ich um Mithilfe.


    mfg Jan

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten. (Johann Wolfgang Goethe)

  • Vielen Dank

    Leider kann ich noch nichts beigeben weil ich auswärts arbeite.

    Das Forum ist berühmt das es Infos sammeln kann was niemand für möglich hielt.

    Also wälzt eure Bücher und sucht nach den Einheiten!!!!!!!!!!!!

    Jeder schnippsel zählt.

    Jan

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten. (Johann Wolfgang Goethe)

  • Guten Abend Jan,


    Quote

    Das Forum ist berühmt das es Infos sammeln kann was niemand für möglich hielt.

    ist das so?

    Nicht schlecht für den "Kindergarten der Wehrmacht",

    wie wir immer wieder von einem "Möchtegern-Superstar" eines mittllerweile geschlossenen Forums genannt wurden, oder?


    Grüße Thomas

    Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht!

  • Hallo Thomas

    Ja das ist so.

    Das Forum ist erwachsen geworden.

    Nach der Schließung trat der eine oder andere zum Forum über.

    Auch wenn es die Konkurenz war.

    Dem Informationsfluß trat dies kein Abruch und wurde vielfältiger.

    Das ich früher das Forum so bezeichnet habe, dafür endtschuldige ich mich hier.


    Jedoch verbitte ich mir solch Bezeichnung!

    In diesem Sinne!

    mfg Jan

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten. (Johann Wolfgang Goethe)

  • Hallo Jan


    Kennst Du diese Seite -> Kriegstagebuch 1943-1945

    In dieser PDF 1945 findest du die folgenden Ausschnitte.


    Da kannst Du Dich mal durchlesen.


    Grüße Thomas

  • Hallo

    Anbei eine kleine Liste von Einheiten die ich so auf die Jahre gefunden habe.

    I.Abt./Art.Reg.1066

    II.Abt./Art.Reg.1066

    III.Abt./Art.Reg.1066

    Gren.Reg.661

    Gren.Reg.662

    Diese unterstanden mehr oder weniger der 11.Armee.

    Sie standen zwischen Ruhrkessel und Harz and der Front.

    Ihrer Verbleib ist mir nicht bekannt.

    mfg Jan

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten. (Johann Wolfgang Goethe)

  • Guten Abend Jan,


    Der Einsatz der 166. Infanterie-Division ist ein Thema, mit dem man Seiten füllen kann. Anhand von amerikanischen G2-Berichten verschiedener Einheiten lässt sich der Weg der Division einigermassen verfolgen; ich werde die Resultate meiner Recherchen in den kommenden Tagen in das Forum setzen. Somit bitte ich um ein wenig Geduld.

    Vorab kann ich dir aber sagen, dass der Haupteinsatzort der Division im Raum Kassel lag; lediglich Splittergruppen des Artillerie-Régiments 1066 waren noch im Harz eingesetzt.

    Gruss


    Wolfgang

  • Hallo Jan,


    mein Großvater war bis Kriegsende in DK stationiert bei 1. Kp. Gren.Ausb.Btl. 469 unterstellt dem Res.Gren.Rgt.290 der 160. Reserve-Division. Hieraus wurde am 9.3.1945 II./Gren.Rgt. 659 der 160. Infanterie-Division.

    In der oben schon genanten Quelle Bunkermuseum Hanstholm befindet sich das KTB des Wehrmachtsbefehlshabers Dänemark bis zum 24.05.1945. Für den 10.05.1945 (Seite 219) findet sich folgender Eintrag: "Div.Stab 160. Inf.Div. verlegt am 11.5. nach Ribe." Also Div.-Stab 160. ID nach Kriegsende noch in DK. Aber ab Feb./März immer wieder Abgaben an andere Einheiten. Das müsstest Du Dir da mal detailliert rausziehen.


    Gruß

    Udo

    Infos willkommen zu: SS-Unterführer Schule Laibach (1945) , Inf. Rgt. 469 / 269. Inf. Div.,
    Pz. Art. Rgt. 13 / 13. Pz. Div , Lw.Baukp. 62/XI u. 1. Kp Lw-Baubataillon 15/IV

  • Guten Abend Jan,


    Die 166. Infanterie-Division stand unter dem Kommando von Generalleutnant von Fabrice und setzte sich aus den Grenadierregimentern 660, 661 & 662 sowie aus dem Artillerieregiment 1066 zusammen.

    Die Division hatte nur eine geringe Kampfkraft, da sie hauptsächlich aus Rekruten im Alter von 16 Jahren bestand, die ungenügend für den Fronteinsatz ausgebildet waren.

    Die Grenadierregimenter wurden am 10.03.1945 aus den folgenden Ersatz- und Ausbildungseinheiten gebildet :


    1°) 69. Ersatz- und Ausbildungregiment wurde das Grenadierregiment 661

    - 236. Ersatz- und Ausbildungsbataillon wurde das III. Bataillon/Grenadierregiment 661

    - 159. Ersatz- und Ausbildungsbataillon wurde das I. Bataillon/Grenadierregiment 661

    - 193. Ersatz- und Ausbildungsbataillon wurde das II. Bataillon/Grenadierregiment 661


    2°) 86. Ersatz- und Ausbildungsregiment wurde das Grenadierregiment 662

    - 167. Ersatz- und Ausbildungsbataillon wurde das I. Bataillon/Grenadierregiment 662

    - 184. Ersatz- und Ausbildungsbataillon wurde das II. Bataillon/Grenadierregiment 662

    - 216. Ersatz- und Ausbildungsbataillon wurde im Januar 1945 bereits an die Ostfront verlegt


    3°) 6. Ersatz- und Ausbildungsregiment wurde das Grenadieregiment 660

    - 18. Ersatz- und Ausbildungsregiment wurde an die Ostfront verlegt

    - 58. Ersatz- und Ausbildungsbataillon wurde das I. Bataillon/Grenadierregiment 660

    - 37. Ersatz- und Ausbildungsbataillon wurde das II. Bataillon/Grenadierregiment 660


    Der Abtransport der 166. Infanterie-Division aus Dänemark begann am 25.03.1945. Die Division wurde mit der Bahn über Hamburg und Leipzig in den Raum Kassel transportiert mit dem Auftrag Kassel zu verteidigen.


    Erste Teile der Division (Teile der Grenadierregimenter 661 & 662) erreichten am Abend des 28.03.1945 Kirchhain und wurden dort entladen. Sie hatten den Auftrag eine Verteidigungslinie zwischen Marburg und Kirchhain entlang der dort verlaufenden Eisenbahnlinie gegen die angreifenden gepanzerten Einheiten der 7. US Panzerdivision aufzubauen. Die US Truppen trafen dort im Anschluss auf starken Widerstand. Folgende Einheiten wurden von dem Amerikanern identifiziert :

    - Die 12. Kompanie des Grenadierregiments 661, die über 6 schwere Maschinengewehre und 4 Granatwerfer 81 mm verfügte. Die Kompanie gehörte zum III. Bataillon des Grenadierregiments 661. Das Bataillon hatte eine Stärke von 600 Mann und lag am 31.03.1945 zusammen mit der 13. & 14. Kompanie des Grenadierregiments 661 sowie dem II. Bataillon des Grenadierregiments 662 in Jesberg.

    - Das I. Bataillon des Grenadierregiments 662 unter dem Kommando von Major Michaely. Das Bataillon wurde durch Luftangriffe auf eine Kampfstärke von ca 220 Mann reduziert. Es erhielt zwar den Befehl für eine Verlegung nach Treysa, aber der Bataillonskommandeur ergab sich am 30.03.1945 zusammen mit den Resten des Bataillons den Amerikanern.


    wird fortgesetzt.


    Gruss

    Wolfgang

  • Hallo

    Ich hätte nicht gedacht das soviel Infos darum kommen.

    Vielen Dank.


    In einem Buch von Schwarzwälder las ich das auch eine Art.Einheit beim Decker Panzerkorps war.

    Ich dächte es wäre die 12.Bttr. gewesen. Aber sogenau weis ich das nicht mehr.


    lg Jan

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten. (Johann Wolfgang Goethe)

  • Guten Abend Jan,


    Nachstehend gehe ich zunächst auf den Einsatz der übrigen Regimenter/Bataillone der 166. Infanterie-Division ein, mit Ausnahme des II. Bataillons des Grenadierregiments 661 und des Artillerieregiments 1066. Das II. Bataillon des Grenadieregiments 661 kam nicht im Verbund mit der Division zum Einsatz, das es weiter nördlich verlegt wurde und somit keinen Kontakt mehr zu der Division hatte.

    - Das Grenadieregiment 662 ohne I. Bataillon befand sich am 01.04.1945 im Raum Fritzlar; es erlitt dort schwere Verluste und hatte nur noch eine Stärke von 300 Mann.

    - Das II. Bataillon des Grenadieregiments 660 lag am 01.04.1945 nördlich der Eder, im Raum Wellen - Burgheim, und unterstand Hauptmann Trattmann. Es bestand aus 3 Infanterie-Kompanien mit jeweils 100 Mann und 6 leichten Maschinengewehren sowie einer schweren Kompanie mit 55 Mann, 6 schweren Maschinengewehren, 3 Granatwerfern 81 mm und 3 italienischen Granatwerfern. Das Bataillon war bereits am 02.04.1945 zerschlagen.

    - Das I. Bataillon des Grenadierregiments 660 lag ebenfalls im Raum Wellen und erlitt schwere Verluste durch amerikanische Panzer; die Kampfstärke des Bataillons sank auf 300 Mann.

    - Laut amerikanischen Angaben unterstand das I. Bataillon des Grenadierregiments 661 der Kampfgruppe Bremm, deren Gefechsstand sich in Dennhausen befand. Zusätzlich waren der Kampfgruppe die Kampfgruppe Bohe unterstellt, die sich aus Versprengten zusammensetzte, sowie einige Kampfpanzer Tiger II. Bremm = Oberstleutnant Bremm, Kommandeur des Volksgrenadier-Regiments 990 der 277. Volksgrenadier-Division.

    Die Kampfgruppe Bremm stand unter dem Kommando der 166. Infanterie-Division.

    Am 02.04.1945 hatte die 166. Infanterie-Division mit den Bataillonen, die ihr noch zur Verfügung standen folgende Verteidigungslinie entlang der Fulda bezogen :

    1°) I. Bataillon des Grenadierregiments 661 nördlich von Albshausen :

    - Gefechtsstand in Cuxhagen

    - 1. Kompanie in Albshausen

    - 2. Kompanie in Albshausen

    - 3. Kompanie in Grünhagen

    - 4. Kompanie in Wattenbach

    2°) II. Bataillon des Grenadierregiment 662 zwischen Koerle und Melsungen :

    - 5. Kompanie in Koerle

    - 6. Kompanie in Eiterhagen

    - 13. Kompanie in Berghausen

    - 14. Kompanie in Wellerode

    - Pionierzug in Albshausen

    3°) I. Bataillon des Grenadierregiment 660 nordwestlich von Kassel, Höhe Forst Wilhelmshöhe; die 4. Kompanie des Bataillons lag in Kassel.

    Das III. Bataillon des Grenadierregiment 661 galt als aufgelöst.

    Zu diesem Zeitpunkt kämpfte die Division in der Hauptsache gegen die 80. US-Infanterie-Division.

    Die 166. Infanterie-Division kann aber ab dem 04.04.1945 als zerschlagen angesehen werden.


    wird fortgesetzt.


    Gruss

    Wolfgang

  • Hallo Jan,


    Zu meinem gestrigen Beitrag gibt es noch 2 Bemerkungen :

    1°) Zwischen dem 01.04.1945 und dem 04.04.1945 war die 80. US-Infanterie-Division nur noch mit den folgenden Einheiten der 166. Infanterie-Division in Kontakt :

    - I. Bataillon des Grenadierregiments 661

    - II. Bataillon des Grenadierregiments 662

    - Kampfgruppe Grenadierregiment 660, die hauptsächlich aus dem I. Bataillon des Grenadieregiments 660 bestand.

    2°) Die 166. Infanterie-Division war mit dem Problem der Fahnenflucht konfrontiert. So entfernten sich am 02.04.1945 während der Kämpfe im Raum Kassel unerlaubt folgende Offiziere in Zivilkleidung unter Zurücklassung ihrer Uniformen :

    - Oberstleutnant Freyde

    - Major Hachmann

    - Hauptmann Krotefeld


    Nachstehend folgt der Einsatz des II. Bataillons des Grenadierregiments 661 :

    - Am 31.03.1945 kam das Bataillon mit der Bahn in Brakel an und wurde dort entladen. Das Bataillon stand unter dem Kommando von Hauptmann Schweitzer. Am gleichen Tag noch marschierten die 5., 6. und 7. Kompanie zu ihrem Einsatzort = Die Wälder nördlich von Niesen. Die Stärke der 5. Kompanie betrug 150 Mann. Die 8. Kompanie blieb einen Tag in Brakel und marschierte erst am 01.04.1945 nach Niesen. Unterstützt wurde das Bataillon von einer Batterie mit 4 Stück Geschütze 105 mm (wahrscheinlich 1 Batterie der I. Abteilung / Artillerie-Regiment 1066).

    - Das Bataillon kämpfte in der Hauptsache gegen die 3. US-Panzerdivision und die 1. US-Infanterie-Division. Nach dem Eintreffen des Bataillons im Raum Niesen unterstellte Sturmbannführer Meyer das Bataillon seinem Regiment, das zur Panzerbrigade "Westfalen" gehörte. Es bezog auf seinen Befehl eine Verteidigungsstellung im Wald bei Hampenhausen.

    - Am 06.04.1945 kam es zu schweren Kämpfen mit den vorrückenden amerikanischen Truppen. Bei diesen Kämpfen wurden die 5. und 7. Kompanie im Raum Peckelsheim zerschlagen und die Kampfstärken der 6. und 8. Kompanie sanken auf jeweils 60 Mann. Die 8. Kompanie verlor ebenfalls alle ihre Granatwerfer. Insgesamt verfügte das Bataillon nach dem 06.04.1945 nur noch über eine Gesamtstärke von 250 Mann und es war im Raum Erkeln eingeschlossen. Es erhielt den Befehl in kleinen Gruppen von 4-5 Mann in Richtung Derenthal auszubrechen. Viele Soldaten wechselten in Zivilkleidung und desertierten, z.Bsp. 15 Mann der 8. Kompanie.

    - Der Kommandeur des Bataillons, Hauptmann Schweitzer, marschierte mit dem gesamten Bataillonsstab während 3 Tagen zwischen den vorrückenden Amerikanern bevor er am 10.04.1945 bei Beverungen gefangengenommen wurde.


    Am 09./10.04.1945 kämpften die Reste des Grenadierregiments 661 bei Witzenhausen, Sie waren zu einer Kampfgruppe zusammengefasst, die unter dem Kommando von Major Hartmann stand und eine Stärke von 150 Mann hatte.

    Gefangene bestätigten in ihren Aussagen, dass sich die 166. Infanterie-Division in kompletter Auflösung befand und die Grenadierregimenter 660 und 662 bereits aufgelöst sind. Dafür waren der Division zu diesem Zeitpunkt die Infanterie-Regimenter 593 und 594 unterstellt, die ebenfalls von Dänemark an die Westfront verlegt worden sind.


    Zum Abschluss folgt der Einsatz des Artillerie-Regiments 1066 :

    Das Regiment bestand aus 3 Abteilungen :

    - I. Abteilung unter dem Kommando von Hauptmann Wapenheutsch bestand aus 3 Batterien mit jeweils 4 Geschützen 105 mm

    - II. Abteilung unter dem Kommando von Hauptmann Dubel bestand aus 3 Batterien mit jeweils 4 russischen Geschützen 122 mm

    - III. Abteilung, die zum Zeitpunkt der Verlegung der 166. Infanterie-Division wegen der noch andauernden Reorganisation in Dänemark geblieben war; ob die Abteilung zu einem späteren Zeitpunkt noch an die Westfront oder Ostfront verlegt wurde, entzieht sich meiner Kenntnis.


    Die I. Abteilung wurde im Raum Kassel eingesetzt. Leider fehlen mir Details zu diesem Einsatz.

    Am 14.04.1945 gaben Gefangene der Abteilung an, dass einige Tage zuvor die Heeres-Artillerie-Abteilung 843 in das Artillerie-Regiment 1066 eingegliedert wurde und somit die Anzahl der verfügbaren Geschütze 105 mm auf insgesamt 8 Stück stieg. Jedoch gaben Gefangene der Abteilung am 15.04.1945 an, dass es nur noch 3 verfügbare Geschütze 105 mm gab.


    In Bezug auf den Einsatz der II. Abteilung gibt die vom Kommandeur der Abteilung, Hauptmann Dubel, bei seiner Gefangennahme am 19.04.1945 gemachte Aussage eine gute Übersicht :

    - Die Abteillung wurde ebenfalls mit der Bahn von Dänemark nach Brakel gebracht und dort entladen. Im Anschluss wurde die Abteilung westlich der Weser verlegt und unterstand direkt dem LXVI. Armeekorps unter dem Kommando von General Floerke.

    - Die Amerikaner identifizierten die Abteilung bzw. Teile der Abteilung an den folgenden Orten :

    Die 4. Batterie wurde von der 104. US-Infanterie-Division am 07.04.1945 bei Gieselwerder identifiziert ; die Batterie hatte den Auftrag die Panzerbrigade "Westfalen" zu unterstützen.

    Ebenfalls identifizierte die 104. US-Infanterie-Division am 08.04.1945 das Artillerie-Regiment 1066 östlich von Ortelsheim.

    Am 09.04.1945 wurden die 4. und 5. Batterie von den Amerikanern bei Schönhagen identifiziert; Gefangene gaben an, dass es einen Mangel an Munition gibt.

    - Der Rückzug über die Weser gelang mit einer vollständigen Batterie und einigen Geschützen einer weiteren Batterie.

    - 2 Geschütze wurden in Osterode zerstört; bis auf 2 Geschütze gingen alle übrigen Geschütze nach und nach auf dem weiteren Rückzug in den Harz verloren.

    - Am 18.04.1945 wurden die 2 verbliebenen Geschütze der Abteilung bei Schierke in Stellung gebracht, aber es bestand keine Verbindung zu einem Befehlsstand für einen Feuerbefehl. Der Kommandeur der Abteilung erhielt noch einen Befehl von der Panzerbrigade "Westfalen" die Abteilung als Infanterie einzusetzen. Obwohl er ein überzeugter Nazi war, befolgte er den Befehl nicht, sondern gab den Angehörigen der Abteilung den Befehl zum Auflösen der Abteilung und zum Ausbruch aus dem Kessel.

    - Am 19.04.1945 und 20.04.1945 nahm die 1. US-Infanterie-Division insgesamt 146 Angehörige der Abteilung gefangen, unter ihnen auch Hauptmann Dubel.


    Hier enden nun meine Beiträge zu diesem Thema.

    Gruss


    Wolfgang

  • Hallo Wolfgang

    Vielen Dank für deinen Bericht. Tolle Arbeit.

    Ich dachte ich kannte schon einiges aus den Büchern von Möller, Mues und Wegmann.

    Da sind aber viele Sachen dabei die ich so noch nicht kannte.

    Vielen Dank nochmal und schöne Ostern noch.


    mfg Jan

    Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten. (Johann Wolfgang Goethe)