Flak Schutz der Hydrierwerke 44/45

  • Hallo Leute,

    Hat denn den Abschlussbericht der Universität Michigan, (siehe Anlage)

    noch niemand ins deutsche übersetzt?

    Das wäre für Leute aus der russischen Besatzungszone (ohne Schulenglisch)

    sicher interessant.

    Gruß Ralph

    Files

    Namen, die keiner mehr nennt, Marion Gräfin Dönhoff.

  • Hallo Ralph,


    wie wär es denn, wenn Du die gebotene Übersetzung vornehmen würdest. Mein Schulenglisch reicht leider dafür nicht aus.


    MfG Wirbelwind

  • Hallo Ralph,


    Das wäre für Leute aus der russischen Besatzungszone (ohne Schulenglisch)

    sicher interessant.

    dafür haben, wie ich weiß, einige russisch sprechen und schreiben gelernt. Das war sicher schwerer als englisch.


    Gruß Karl

  • Hallo Leute,

    also der Michigan Report hat mich umgehauen.

    In Bezug auf die Menge der Raffinerien.

    Flak Batterien falls bekannt bitte weiterhin hier angeben.

    Aber der riesige Umfang kann nur in einem Buch zusammengefasst werden.

    Trotzdem möchte ich versuchen mit Eurer Hilfe,

    eine Tabelle der Feststoff Kohlenwasserstoff Hydrierwerke zu

    erstellen. Nicht mehr nach Wikipedia sondern nach Michigan.


    Meine Hydrierwerktabelle Tabelle nach dem Michigan Report.

    • Produktionsstätte- Betreiber- Rohstoff - Monatsproduktion
    • 1. Leuna Bitterfeld (Merseburg) - (HG Werke, IG Farben) Braunkohle - 50000 to
      • 2. Böhlen (BRABAG) - Braunkohle - 25000 to
      • 3. Magdeburg, Rothensee - (BRABAG) - Braunkohle - 20000 to
      • 4. Zeitz, Tröglitz - (BRABAG) - Braunkohle - 25000 to
      • 5. Gelsenkirchen, Scholven - (Hibernia AG) – Steinkohle - 20000 to
      • 6. Gelsenkirchen, Horst (Gelsenberg, B. AG) Steinkohle - 35000 to
      • 7. Bottrop-Welheim - Pech, Kokerei-Teer- 12500 to
      • 8. Pölitz, Stettin (HGW, IG Farben) - Steinkohle/ Teer- 50000 to
    • 9. Lützkendorf, (bei Leuna) (Wintershall AG. Teer- 4000 to
    • Mitteldeutsche Treibstoff Ölwerke AG)
    • 10. Wesseling, (bei Köln) (Union Rheinische Br.) Braunkohle- 17000 to
    • 11. Oppau, Ludwigshafen – HGW, IG Farben - 4000 to
    • 12. Moosbierbaum, Niederösterreich- HGW, IG Farben- 7500 to
    • 13. Brüx - HGW, IG Farben – Braunkohle- 50000 to
    • 14. Blechhammer (O.Schl.) - HGW, IG Farben- Steinkohle- 13750 to
    • 15. Heydebreck (O.Schl.) - HGW,IG Farben- 3300 to
    • (Produktion nach Zerstörung nicht belegt)
    • 16. Auschwitz – Monowitz - HGW, IG Farben - 2500 to
    • Nach Fischer-Tropsch-Synthese
    • 17. Ruhrchemie 5000 to
    • 18. Victor 3330 to
    • 19. Rheinpreussen 5500 to
    • 20. Krupp 5500 to
    • 21. Essener Steinkohle 7000 to
    • 22. Hoesch 4000 to
    • 23. Ruhland / Schwarzheide- (BRABAG) – Braunkohle- 14170 to
    • 24. Schaffgotsch 3333 to
    • 25. Lützkendorf, (bei Leuna) (Wintershall AG. Teer- 1000 to
    • Mitteldeutsche Treibstoff Ölwerke AG)


    Es würde mich freuen wenn die Lücken kleiner werden und das Thema noch nicht stirbt.

    Gruß Ralph

    Namen, die keiner mehr nennt, Marion Gräfin Dönhoff.

  • Hallo Leute,

    ich muss wieder einmal ein Selbstgespräch führen.

    ich habe im "Brinkmann Aufsatz" eine Seite über Anwendungsbereiche, (siehe Anlage)

    der gewonnenen Treibstoffe über IG-Farben Verfahren bzw. Fischer-Tropsch-Synthese.

    Wobei ich feststellen musste das die "Hochreinen FT Kraftstoffe" mit geringer Klopffestigkeit

    als Fahrbenzin genutzt wurden.?

    Gab es damals schon Blei-Zusätze ? ( ja, siehe Seite 20)

    Zum Abschluss noch meine "geliebte" Tabelle

    • Produktionsstätte Betreiber Rohstoff Monatsproduktion
    • 1. Leuna Bitterfeld (Merseburg) - (HG Werke, IG Farben) Braunkohle - 50000 to
    • 2. Böhlen (BRABAG) - Braunkohle - 25000 to
    • 3. Magdeburg, Rothensee - (BRABAG) - Braunkohle - 20000 to
    • 4. Zeitz, Tröglitz - (BRABAG) - Braunkohle - 25000 to
    • 5. Gelsenkirchen, Scholven - (Hibernia AG) – Steinkohle - 20000 to
    • 6. Gelsenkirchen, Horst (Gelsenberg, B. AG) Steinkohle - 35000 to
    • 7. Bottrop-Welheim - Pech, Kokerei-Teer- 12500 to
    • 8. Pölitz, Stettin (HGW, IG Farben) - Steinkohle/ Teer- 50000 to
    • 9. Lützkendorf, (bei Leuna) (Wintershall AG. Teer- 4000 to
    • Mitteldeutsche Treibstoff Ölwerke AG)
    • 10. Wesseling, (bei Köln) (Union Rheinische Br.) Braunkohle- 17000 to
    • 11. Oppau, Ludwigshafen – HGW, IG Farben - 4000 to
    • 12. Moosbierbaum, Niederösterreich- HGW, IG Farben- 7500 to
    • 13. Brüx - HGW, IG Farben – Braunkohle- 50000 to
    • 14. Blechhammer (O.Schl.) - HGW, IG Farben- Steinkohle- 13750 to
    • 15. Heydebreck (O.Schl.) - HGW,IG Farben- 3300 to
    • (Produktion nach Zerstörung nicht belegt)
    • 16. Auschwitz – Monowitz - HGW, IG Farben - 2500 to
    • Nach Fischer-Tropsch-Synthese
    • 17. Ruhrchemie 5000 to
    • 18. Victor Scholven AG Gelsenkirchen -Buer 3330 to
    • 19. Rheinpreussen 5500 to
    • 20. Krupp 5500 to
    • 21. Essener Steinkohle Essener Steinkohle-Bergwerk AG  7000 to
    • 22. Hoesch 4000 to
    • 23. Ruhland / Schwarzheide- (BRABAG) – Braunkohle- 14170 to
    • 24. Schaffgotsch 3333 to
    • 25. Lützkendorf, (bei Leuna) (Wintershall AG. Teer- 1000 to
    • Mitteldeutsche Treibstoff Ölwerke AG)

    Anfechten oder ergänzen erwünscht.

    Gruß Ralph

  • Hallo Leute,

    nachdem ich aufgegeben habe Flak Batterien zu erfassen,

    möchte ich noch die Michigan Report Tabelle (Hydrierwerke) ausfüllen.

    Aber auch Ergänzungen zu Raffinerien würden mich freuen.

    Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.

    Gruß Ralph


    Michigan Hydrierwerk für Nov. 2019

    Produktionsstätte , Betreiber, Rohstoff, Monatsproduktion
    1. Leuna Bitterfeld (Merseburg) - (HG Werke, IG Farben) Braunkohle - 50000 to 2. Böhlen (BRABAG) - Braunkohle - 25000 to 3. Magdeburg, Rothensee - (BRABAG) - Braunkohle - 20000 to 4. Zeitz, Tröglitz - (BRABAG) - Braunkohle - 25000 to 5. Gelsenkirchen, Scholven - (Hibernia AG) – Steinkohle - 20000 to 6. Gelsenkirchen, Horst (Gelsenberg, B. AG) Steinkohle - 35000 to 7. Bottrop-Welheim - Pech, Kokerei-Teer- 12500 to 8. Pölitz, Stettin (HGW, IG Farben) - Steinkohle/ Teer- 50000 to 9. Lützkendorf, (bei Leuna) (Wintershall AG. Teer- 4000 to Mitteldeutsche Treibstoff Ölwerke AG) 10. Wesseling, (bei Köln) (Union Rheinische Br.) Braunkohle- 17000 to 11. Oppau, Ludwigshafen – HGW, IG Farben - 4000 to 12. Moosbierbaum, Niederösterreich- HGW, IG Farben- 7500 to 13. Brüx - HGW, IG Farben – Braunkohle- 50000 to 14. Blechhammer (O.Schl.) - HGW, IG Farben- Steinkohle- 13750 to 15. Heydebreck (O.Schl.) - HGW,IG Farben- 3300 to (Produktion nach Zerstörung nicht belegt) 16. Auschwitz – Monowitz - HGW, IG Farben - 2500 to Nach Fischer-Tropsch-Synthese 17. Ruhrchemie 5000 to 18. Victor Scholven AG Gelsenkirchen -Buer 3330 to 19. Rheinpreussen 5500 to 20. Krupp Bochum Riemke / Hofstede 5500 to 21. Essener Steinkohle Essener Steinkohle-Bergwerk AG 7000 to 22. Hoesch 4000 to 23. Ruhland / Schwarzheide- (BRABAG) – Braunkohle- 14170 to 24. Schaffgotsch 3333 to 25. Lützkendorf, (bei Leuna) (Wintershall AG. Teer- 1000 to Mitteldeutsche Treibstoff Ölwerke AG)

    Namen, die keiner mehr nennt, Marion Gräfin Dönhoff.

  • Hallo an alle noch Interessierten,

    (ohne Flak)

    Ich möchte wieder einmal die Michigan Tabelle ergänzen.

    Wobei ich eine neue Quelle entdeckt habe.

    Das Buch (Braunkohleveredelung im niederlausitzer revier. 50 jahre schwarze Pumpe)

    von Günter Bayerl enthält viele Anmerkungen von Manfred Rasch (Kohlechemie im Ruhrgebiet).

    Ich denke mal letzteren kann man als die Kapazität in Sachen F.T. Synthese betrachten.

    Als Anlage wieder die Michigan Tabelle, anfechten erwünscht.

    Gruß Ralph

  • Hallo Andreas,


    Ruhland / Schwarzheide

    > Das Werk gibt es heute immer noch und liegt unweit von Senftenberg.

    Richtig, auf dem Gelände liegt heute der BASF Produktionsstandort Schwarzheide.

    Bei Interesse, siehe: https://www.basf.com/global/de…n-sites/Schwarzheide.html


    Das Thema "Synthetische Kraftstoffe" ist gerade wieder ganz aktuell. Allerdings aus ganz anderen Gründen als während der Zeit 1933-45.

    Allerdings soll die Produktion dieser Kraftstoffe zukünftig klimaneutral erfolgen - die Braundkohle bleibt dort wo sie ist - im Lausitzer Boden.


    V. Grüße, Uwe K.

    "Phillipp - das ist nicht mehr die alte Gang."