Panzerjäger-Abteilung 167

  • ich musste jetzt doch mal nachschauen...... also die infos die ich über die 167. habe stammen aus einem bewerbungsbogen wo mein opa sich für die bundeswehr bewarb! leider steht da nicht mehr viel drinne außer das er am 24.2.45 verwundet wurde durch granatsplitter und das er vom 24.2.-24.4.45 in bad ems im lazarett war. und vom 7.5.45 - 21.5.45 in kaiserslautern interniert war und dann aus der kriegsgefangenschaft entlassen wurde.

    mehr kann ich leider nicht finden.

  • Hallo Iron-igb,


    das mit der Verwundung am 24.02.45 passt ja genau zum Datum der Verwundung meines Großvaters. Das beantwortet mir auch die Frage, ob sein Kamerad damals überlebt hat. Dies konnte er mir nie beantworten. Mein Großvater selber hatte Splitter im Nacken und Kopf, wobei er sich nicht mehr an das Lazarett erinnern konnte, in das er kam. Zeitpunkt der Verwundung war übrigens 21 Uhr.

    Die Geschichte mit der gestohlenen Schokolade kenne ich von meinem Großvater nicht. Ich frage mal bei meiner Mutter nach, eventuell weiß sie etwas. Mein Großvater hat sehr viel vom Krieg geredet und so eine Geschichte wäre auch dabei gewesen, wenn er beteiligt war.

    Kennst du eigentlich den Ort, an dem sich die Hetzer überschlagen haben, bzw. wie konnte dir die Geschichte genau bestätigt werden?


    Grüsse

    Alex

  • hi strops,


    ich habe gestern noch sehr lange nachdenken müssen und ich bin auch zu 100% der meinung dass das unsere großväter waren! der tag der verwundung.... wie es passiert ist.... dazu noch waren ja zu dem zeitpunkt (verbesser mich wenn ich mich irre) ich glaube 3 oder 4 hetzer einsatzbereit..... verrückte welt das wir uns hier begegnen!! zu schade das ich meinen opa nicht mehr fragen kann bzw das ich damals noch zu klein war um mir alles zu merken oder gezielte fragen zu stellen!


    den ort wo sich die panzer überschlugen kenne ich nicht...... ich muss da kurz etwas ausholen!
    ich dachte zu dem zeitpunkt das mein opa bei der 116. pz.div. war. wir waren mal auf einem treffen in der eifel.... das muss 1985 oder 86 gewesen sein ... dort traf mein opa viele kameraden aus dem krieg. wir waren da auch an dem denkmal der 116.pz.div. und mein opa schwärmte immer vom königstiger! er sagte das sie in den ardennen die königstiger bekamen und ich dachte das er auch mit dem panzer an der ardennenoffensive teilnahm. bestärkt wurde ich darin dass er nach seiner verwundung 1944 in eine ersatzkompanie kam aus der viele zur 116. kamen!
    bei facebook bin ich in einer gruppe die sich mit der schlacht im hürtgenwald beschäftigt und da hatte ich mal in den kommentaren ein gespräch mit jemanden und ich fragte ihn ob er davon wüsste das damals 3 königstiger den abhang runter rutschten und das davon keiner überlebt hat. davon wusste er nichts aber er erzählte mir das er eine geschichte kennt die identisch ist aber eben mit hetzern passiert ist!
    erst als ich den alten ordner hier fand mit den bewerbungsunterlangen für die bundeswehr erfuhr ich das mein opa bei der 167. vgd war und in einem hetzer eingesetzt wurde. ich ging dann davon aus das derjenige auf facebook dann wohl die selbe geschichte kannte wie ich. ich weiß nur leider nicht mehr wer das war sonst hätte ich ihn längst mal angeschrieben!! aber wenn ich mal die zeit dazu finde durchsuche ich die gruppe bzw stell darin mal ein paar fragen!

    lg


    manuel

  • Hallo Philip,


    Zumindest das bekannte Sherman-Kettenstück bei Vossenack soll wohl erst nach dem Krieg dort platziert worden sein. Bei Hombourg (B) habe ich für den gleichen Zweck ausgelegte Kettenstücke des amerikanischen Half Track gefunden.


    Gruß, Thomas

    Hallo Thomas,


    Interssant das war mir bisher nicht bekannt.


    Verstehe ich das richtig das die bei Hombourg auch erst nach dem Krieg vergraben wurden? Oder ist das nicht bekannt?


    Grüße

    Philip

  • Hi,


    Da das Half Track-Kettenfragment in der Zuwegung zu einer Weide liegt, wird es wohl rustikal installiert worden sein.


    Gruß, Thomas!

    "Lirum-larum Löffelstiel, wer nichts sagt, der weiß nicht viel - larum-lirum Gabelstiel, wer nichts weiß, muss schweigen viel!"

  • Hallo Manuel,


    mein Großvater hat die Geschichte mit den weggerutschten Hetzern auch nur einmal erzählt. Der Zusammenhang war auch der, dass er meinte, dort das einzige mal einen gefallenen Soldaten gesehen zu haben. Ich habe damals nicht weiter nachgefragt und im Gegensatz zu vielen anderen Geschichten hat er darüber dann nicht mehr gesprochen.

    Zu Königstigern habe ich ihn auch mal gefragt und er meinte, dass er welche gesehen hatte. Diese gehörten zur 2. SS-Panzerdivision; da war er sich sehr sicher. Im weiteren Rahmen waren diese aber nur zum Sprit klauen interessant. Eigentlich war mein Großvater zuständig aus abgeschossenen Panzern Sprit abzuzapfen. Allerdings kamen die Hetzer mit dem vorhandenen Treibstoff gar nicht bis dahin. Also wurde eben von den anderen deutschen Panzern geklaut, was das Zeug hielt. Laut seiner Aussage hat da jeder von jedem abgezapft.

    Die Zahl der einsatzbereiten Hetzer im Februar 45 kannte mein Großvater nicht mehr. Er meinte, dass es nicht mehr viele sein konnten, da sie meistens alleine waren. In dem Zeitraum hat er von drei Panzerabschüssen gesprochen.


    Grüsse

    Alex

  • hi alex,


    mein opa hat leider auch mehr über die erlebnisse an der ostfront erzählt als über seine zeit im westen. er hielt von den amis nichts und betonte da immer wieder das sie feiglinge und schlechte soldaten waren! vor den russen hatte er großen respekt und selten etwas schlechtes erzählt.

    das treibstoff mangelware war hat er auch oft erzählt aber das die jungs sich gegenseitig den sprit abzapften war mir neu .... wundert mich aber ehrlich gesagt nicht wirklich :-)
    die zahl über die einsatzbereiten hetzer habe ich hier irgendwo gelesen.... entweder in diesem thread oder in dem anderen von dir über die 167.

    ich hänge hier noch ein foto von meinem opa dran in seiner panzeruniform..... kannst du evtl erkennen was für ein symbol auf den schulterklappen ist?


    es kann manchmal sein das es bei mir etwas dauert bis ich antworte. ich arbeiten im rettungsdienst und wir haben 12h schichten und je nachdem wie die schicht war bin ich dann erstmal für nix mehr zu gebrauchen!

    lg


    manuel

  • Hallo Manuel,


    auf der Schulterklappe ist ein gotisches P, steht für "Panzerjäger-Einheiten, Schnelle Einheiten".


    Mit freundlichem Gruß aus dem Norden

    Achim

    In Memoriam: Richard Möller *06.06.1907 MIA 16.01.1945 und Wolfgang Möller *04.02.1936 +11.05.2012

  • Hallo Manuel,


    ja die Angaben zu den einsatzbereiten Hetzern stammt aus diesem Thread und ist von Anfang Februar. Ich habe auch schon gesucht, aber keine Angaben zu Ende Februar gefunden. Ich weiß noch, dass mein Großvater meinte, dass sie nur sehr wenige Einsätze hatten, da der Kommandeur die Panzer als wertvolle Reserve oft zurückhielt. Es kam wohl aber auch vor, dass sich Einsatzbefehle schnell überholt hatten und daher nicht mehr durchgeführt wurden. Die Erzählung aus Beitrag 26, dieser Thread, ist die einzige meines Großvaters, die einen direkten Angriff beschreibt.

    Zum Versorgungsmangel hat er mir mal erzählt, dass sie beim Rückzug zufällig an einem Versorgungslager vorbeigekommen waren. Kaum noch Sprit und nichts zu essen hat den Kommandanten veranlasst direkt zum Versorgungslager zu fahren. Dort stand wohl ein Wachposten, der die Soldaten nicht hereinlassen wollte, da das Versorgungslager zur Sprengung vorbereitet werden sollte. Jedes argumentieren hat wohl nichts gebracht, so dass der Kommandant des Hetzers entschieden hatte einfach mit dem Panzer durch das geschlossene Tor zu fahren. Dagegen konnte der Wachposten auch nichts mehr ausrichten. "Endlich mal satt essen" hat mein Großvater immer darüber gesagt. Hunger war ein steter Begleiter und manche Geschichten meines Großvaters drehten sich mehr ums essen, als um den Rahmen in dem diese stattfanden. Er war einmal so hungrig, dass er zu einem vorgesetzten Offizier gesagt hat: "Wenn Hitler nichts zu fressen hat, dann darf er keinen Krieg führen". Sein Glück war, dass der Offizier zwar sagte, dass er aufpassen solle, was er sage, aber ihm eigentlich Recht gegeben hatte. Mein Großvater meinte nur, dass er dafür auch hätte erschossen werden können.

    Wenn ich mich richtig erinnere war Munition das einzige, woran bei ihm kein Mangel bestand.


    Grüße

    Alex