Pistole und Handgranaten unter Diele gefunden

  • Seit Januar 2019 ist ein neues "geändertes" EU- Deko-Waffen-Gesetz in Kraft. - Dieses bedeutet für nun zum Erwerb freigegebene Dekowaffen, das sich nicht mehr Zerleg, Spann und Abschlagfähig sein dürfen. - das Magazin darf nicht mehr entnommen werden können , eine Teilzerlegung ist zudem nicht zulässig... soweit es sich nicht um einen Teilesatz ohne Lauf und Verschluss handelt , Abzugsgruppenteile sind ungangbar zu verschließen. Ausgenommen sind Dekowaffen im Privatbesitz die eine Entmilitarisierung vor 1972 genossen haben. - Jedoch ist der Verkauf, die Vererbung dieser Dekowaffen unrechtmäßig. Sie dürfen aber im Verbleib des Eigentümers bestehen, soweit ein Erwerb bis zum Jahre 1972 erfolgte.... - zugleich ist der Besitz/Erwerb/Verkauf/Handel von Magazinen (auch Sammlerartikel) mit einer kapazität von mehr als 10 Patronen unzulässig... - Nachgewiesen soll der Erwerb bis zum Jahr 1972 durch Rechnung, Zahlungsbeleg, etc. ; EIN BESCHLAG DER WAFFE DURCH DAS BKA IST HIERBEI AUSSREICHEND :))) - Doch Sammler und Verkäufer fanden wohl eine Lücke in diesem Gesetz, wie z.B. bei einem online Auktionshaus welches ähnlich oder dem bekannten E-"KAUF" Auktionshaus; jedoch als Plattform für Waffen und Militaria auch bis 72 anbietet; jedoch als zerlegbaren Teilesatz; ohne Verschluss und Lauf; bzw. Abzugsgruppen... jedoch wird dem Höchstbietenden nach Abschluss der Auktion, Verschluss und Lauf bzw. Abzugsgruppen als GESCHENK in einem seperaten Paket nachgeschickt... - Die Preise steigen stätig; und fallen rasant bei Händlern die "NEUE EU" DEKOWAFFEN anbieten... - hab ich gehört.... ;)



    Hallo Thilo! - Enschuldigung; ich werde mich bessern! Gruss Björn

  • Hallo Zusammen,


    ich glaube von den Jungs die Waffen und Munition gefunden haben gab es überall sehr viele.

    Mein Vater hat in den 60ern im Odenwald an einem Ministrantenzeltlager teilgenommen.

    In einer Holzhütte an der Zeltwiese haben sie unter dem Dach eine MP + Munition und Uniform gefunden und das war 20 Jahre nach dem Krieg!

    Abgeholt hat es übrigens seiner Erzählung nach ein Verwandter des Bauern, als Polizist in Zivil.

    Sowas würde es heute auch nicht mehr geben zum Glück.



    Grüße,

    Martin

  • Hallo werte Mitforisten,


    ich wollte das mit dem "Panther" eigentlich gar nicht mehr erwähnen, aber mir kam noch ein Artikel zum Thema aus dem Jahr 2015 unter:


    http://www.kn-online.de/Lokale…riegspanzer-in-Heikendorf


    Da steht drin, daß dem Sammler zwischen 2011 und 2014 von Fachleuten der Wehrtechnischen Dienststelle (WTD) 41 der Bundeswehr (in Trier) bei der Instandsetzung des Motors geholfen wurde.


    Besonders interessant: Das BMVg sah den Panzer als demilitarisiert an, die Staatsanwaltschaft Kiel nicht.


    Merkwürdig. Es sollte doch eigentlich völlig eindeutige Richtlinien geben und - so denke ich mal - auch ein Gutachten.


    Wie dem auch sei: Den Panzer gibt es nicht mehr. Insofern ist es jetzt auch egal. Nur seltsam, wie sich zwei Behörden so widersprechen können.


    Beste Grüße aus Bonn,

    Manfred

  • Hallo Manfred,


    Nur seltsam, wie sich zwei Behörden so widersprechen können.

    eine mögliche Erklärung wäre, dass sich die Vorschriften inzwischen geändert haben; verschärft worden sind. ( Habe das jetzt aber nicht nachgeprüft, auch nicht bezüglich der Regelungen bei sog. "Altbesitz-/bestand"!).


    Gruß Karl