Frage zu Polizeiverwaltungen allgemein

  • Hallo zusammen,


    ich habe eine Frage, für die ich etwas ausholen muss:

    Mein Großvater ist im November 1938 bei der Schutztpolizei in Kassel in den Polizeidienst eingetreten. Die zuständige Polizeiverwaltung müsste die PV Kassel sein.

    Dann ist er irgendwann Leutnant der Schutzpolizei geworden, war in Böhmen und Mähren sowie in Polen eingesetzt, Einheit leider unbekannt.

    Das nächste was mir bekannt ist, ist eine Tätigkeit an der Polizei-Waffenschule Dresden-Hellerau, wo ja eigentlich die PV Dresden zuständig gewesen sein müsste.

    Abschließend war er im Fronteinsatz in einer Einheit, die als Heimatstandort die PV Wien hatte.


    Trotzdem ist auf allen Dokumenten und auch im Aufstellungsbefehl seiner letzten Kompanie bei ihm immer von der PV Mühlhausen/Elsaß die Rede, was zumindest geografisch nicht zu den mir bekannten Standorten passt.

    Anfangs dachte ich, ein Polizist behält seine "Stamm-PV", aber das müsste ja Kassel sein und nicht Mühlhausen...? Oder hängt das mit seiner Offizierslaufbahn zusammen? Wann und wo er eine Offiziersausbildung erhalten hat, ist mir leider nicht bekannt. Er war jedoch Abiturient und hatte zuvor seinen Wehrdienst geleistet was ja eventuell zu einem schnelleren Erreichen des Offiziersranges geführt haben könnte, oder?


    Viele Grüße

    BAECKER

  • Hallo BAECKER,


    erst einmal herzlichen Willkommen hier im Forum.


    Ein Polizist, egal welchen Ranges, konnte natürlich je nach freier Stelle im Stellenplan von einer Polizeiverwaltung zur anderen versetzt werden. Das hat nicht zwangsläufig etwas mit der Einheit zu tun, in die er gedient hat.


    Sinnvoll wäre es, erst einmal alles einzustellen, was du bereits an Grundinformationen vorliegen hast. So kann man am besten weiter helfen. Private Daten, wie den Namen deines Großvaters gern auch per PN. Bei Polizei-Offizieren ist bei uns mittlerweile die Quellenlage recht gut.


    Dann kann man schauen was geht. So macht es leider keinen Sinn, denn ich weiß ja nicht nach wem ich suchen soll.


    Viele Grüße

    Daniel

    "Weil die Menschen schwach sind. Weil Neid und Feigheit ihr Fluch sind. Weil sie von der Wahrheit träumen, um dann doch wieder zu lügen. So leben sie im ewigen Zwiespalt. Warum müssen die Menschen immer wieder zweifeln?" Judas Ischariot auf die Frage, warum Jesus von Nazareth von ihm verraten wurde.

  • Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    ist schon eine Anfrage an die Deutsche Dienststelle in Berlin gerichtet worden?

    Wahrscheinlich können die dortigen Personalunterlagen ebenfalls Antworten auf gestellte Fragen geben.


    Was die Polizeiverwaltungen (PV) betrift, so war eine davon die Heimatbehörde eines Polizisten.

    Wie Daniel schon gesagt hat, konnte ein Polizist von einer PV zu einer anderen versetzt werden.

    Ist so wie ein Umzug von einer Stadt in eine andere.

    Eine andere Möglichkeit ist eine sogenannte Abordnung. Dann verlässt man nur zeitweise seine Heimatbehörde, z.B. für auswärtige Einsätze in einer Polizeieinheit oder

    als vorübergehendes Lehrpersonal an einer Ausbildungseinrichtung der Polizei.

    Bei einer Abordnung blieb man beamtenrechtlich weiterhin Polizist seiner eigenen PV, also seiner Heimatbehörde..

    Gerade während der Kriegsjahre waren Abordnungen oder Versetzungen von Polizeibeamten an der Tagesordnung.

    Aus Personalunterlagen eines Polizisten geht definitiv hervor, ob er von A nach B versetzt worden war oder "nur" abgeordnet.


    Meine vorstehenden Ausführungen betreffen Polizeibeamte und deren verwaltungsrechtliche Stellungen zu PV.

    Ein ganz anderes Thema wäre zum Beispiel die Verantwortlichkeit der PV Dresden in Bezug auf Unterkunft und Versorgung für die Polizei-Waffenschule in Hellerau.

    Das hat nichts mit der Verantwortlichkeit für Personalmaßnahmen zu tun.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    (PH)

  • Hallo,


    Danuser : Ja ich habe bereits 2009 bei der WaSt angefragt. Das einzige Dokument, welches die dort vorliegen hatten war der Antrag auf Entschädigung für Kriegsgefangene.


    Aus diesem Antrag konnte ich zumindest das Dienst-Eintrittsdatum und die beiden letzten Einheiten entnehmen. Mir fehlen jedoch Informationen, in welchen Einheiten er zwischen dem Diensteintritt 1938 und der Versetzung zur vorletzten Einheit 1944 (Waffenschule Hellerau) gedient hat.


    Gibt es noch andere Stellen, die Informationen haben könnten?


    Viele Grüße

    BAECKER

  • Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    unser Daniel mit seinen erstaunlichen Wissensbeständen hat sich ja bereits als "andere Stelle" für Auskünfte innerhalb unseres Forums angeboten.

    Falls hier im Forum die Chancen auf Auskünfte allgemein gesteigert werden sollen, einfach mal die Personalien vom Großvater hier bei uns einstellen.

    Unsere Polizei-Spezialisten können oft aus ihren Archivbeständen wichtige Informationen beisteuern.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    (PH)

  • Hallo Baecker,



    wenn er den Krieg überlebt hat, empfehle ich einen Blick in die Entnazifizierungsunterlagen, da

    braucht man das für den Wohnort Ende der 40er Jahre zuständige Archiv.


    Ansonsten gibt es, wie von Daniel und Peter erwähnt, bei uns größere Unterlagenbestände, in denen man bei

    Namensnennung suchen kann.


    Gruß aus München

    Marcus

    Suche ALLES zu Polizei-Bataillonen aus dem Wehrkreis VII und dem Einsatz in Slowenien sowie zur PV. Litzmannstadt
    "Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)

  • Hallo,


    ich recherchiere gerade wann er zum Leutnant d.SchP. befördert worden sein könnte. Denn manchmal sind dort die Heimatverwaltungen oder auch die Dienststellen mit angegeben. Das ganze gestaltet sich aber recht schwierig, da sein Nachname ein Allerweltsname ist. Hier mal alle Möglichkeiten bis 1943:


    Am 14.01.1941 war beim Befehlshaber der Ordnungspolizei Krakau ein Rev.-Ltn.d.SchP. K. tätig. Er war zu der Zeit in der Abteilung K. (Kraftfahrzeugangelegenheiten) beschäftigt.

    (Quelle: BdO Kraukau, Tagesbefehl Nr. (unleserlich), 14.1.1941)

    Laut Runderlass d. RFFSuChdDtPol. vom 31.1.1941 wurden zum 20. Offiziers-Anwärter-Lehrgang in Mariaschein von der Schutzpolizei des Reiches ein

    Ernst K., Res.Pol.Btl. 91 (PV Kassel)

    und von der Gendarmerie ein

    Karl K. mot. Gend.-Bereitschaft Zichenau

    abgeordnet.

    (RMBliV)


    Beim ersten passt leider der Vorname nicht, aber Kassel schon.


    Mit Stand zum 01.12.1941 gab es keinen Leutnant d.SchP. mit Namen Karl K.

    (Quelle: RRL d.Offz.d.SchP.u.d.Gend., 3. Teil, Oberleutnante und Leutnante, Stand 1.12.1941)

    Zum 24. Offiziers-Anwärter-Lehrgang an der Pol.Offz-Schule in Berlin Köpenick, welcher vom 18.08. - 20.12.1941 stattfand, wurde ein

    K. (leider ohne Vornamen) vom Unterführer-Lehr-Bataillon Dresden-Hellerau abgeordnet. Dieser wurde dann anlässlich des Julfestes 1941 zum Ltn. d.SchP. ernannt.

    (RMBliV 1941)


    Dieser könnte eventuell schon eher passen. Aber jetzt wird es noch lustiger.


    Vom 06.01. - 20.06.1942 fand an der Kolonial-Polizei-Schule in Oranienburg der 3. Lehrgang für die Kolonialpolizei statt.

    Dazu wurde ein Hauptwachtmeister d.SchP. Karl K. (abgeordnet zur PV Posen) einberufen.

    (RMBliV 1942)


    Wenn er also zu diesem Zeitpunkt noch kein Leutnant war, wäre dieser ebenfalls durchaus möglich.


    Er könnte aber auch noch später zum Leutnant befördert worden sein können. Sehr schwierig also ...||


    Viele Grüße

    Daniel

    "Weil die Menschen schwach sind. Weil Neid und Feigheit ihr Fluch sind. Weil sie von der Wahrheit träumen, um dann doch wieder zu lügen. So leben sie im ewigen Zwiespalt. Warum müssen die Menschen immer wieder zweifeln?" Judas Ischariot auf die Frage, warum Jesus von Nazareth von ihm verraten wurde.

  • Hallo Daniel,


    wenn ich den Nachnamen bekomme, kann ich am Wochenende in den Lehrgangslisten FFB und auch den anderen Sachen nachschauen.

    Gerne per PN.


    Gruß aus München

    Marcus

    Suche ALLES zu Polizei-Bataillonen aus dem Wehrkreis VII und dem Einsatz in Slowenien sowie zur PV. Litzmannstadt
    "Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)

  • Hallo, auch ich habe noch einen wenn gleich kleinen Fundus an Namenslisten.....

    Aber manchmal ist ja komisch....

    Wenn ich dazu den Namen erfahren könnte???? :thumbsup:


    Gruß Frank

  • Guten Tag ans Forum,


    sich nur mit dem Nachnamen in Ordnern und Dateien zu bewegen, hat Daniel bereits treffend so ausgedrückt: "Das ganze gestaltet sich aber recht schwierig, da sein Nachname ein Allerweltsname ist."

    Vor allem in den Listen ohne Vornamen zum Nachnamen K.

    Daniel und Marcus (ebenfalls?), viel Erfolg.

    "Ich bin dann mal weg."


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    (PH)

  • Hallo miteinander,


    ich habe da einen allerwelts Karl K. der m.W.v. 1.12.41 zum Leutnant befördert wurde.

    Jetzt fehl mir nur noch die Langform von K. und das Geburtsdatum, dann könnte ich vergleichen.


    Beste Grüße

    Werner

  • Guten Abend ans Forum und besonders an "Baecker",


    hier im Forum sitzen einige Leute in den Startlöchern, die helfen wollen oder sogar helfen können.

    Wie wäre es dann mal mit der Bekanntgabe der benötigten Personaldaten vom Großvater?

    Wer 1 + 1 zusammenzählen kann -und das dürften die meisten von uns im Forum sein- der weiß

    schon längst welcher Familienname hinter dem "K" steckt.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    (PH)

  • Hallo zusammen,


    vielen Dank für die vielen Antworten.


    Ich hab mal zusammengeschrieben was ich bisher herausgefunden habe. Bei der WaSt hatte ich angefragt, die haben ber als einziges Dokument den Antrag auf Gewährung einer Entschädigung für Kriegsgefangene vorliegen. Aus diesem habe ich die meisten Informationen entnommen. Hier im Forum habe ich zudem den Aufstellungsbefehl für die letzte Einheit meines Großvaters bekommen, in dem er namentlich erwähnt wird.


    Bei meinem Großvater handelt es sich um den Leutnant der Schutzpolizei Karl Koch (geb. 18.01.1915 in Einbeck)

    - Eintritt in den Polizeidienst am 01.11.1938. Kaserne der Schutzpolizei in Kassel.

    - Davor 2 Jahr Wehrdienst in einer Panzerabwehrkompanie.

    - Wohnort am 1.9.1939: Kaserne Hohenzollernstraße 106 in Kassel

    - Einsätze in Böhmen und Mähren (Kladno) sowie in Polen (Krakau) vemutlich 1939/40/41 (Anhand von Fotos leider ohne Datum)

    - Auszeichnungen (vermutlich, da nur Ordensspange auf s/w-Foto) : Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse mit Schwertern, Kriegsverdienstkreuz 2. Klasse, Medaille zur Erinnerung an den 1. Oktober 1938

    - vorletzte Einheit: Polizei-Waffenschule Dresden-Hellerau als Kp.-Fhr. (20.4.1944-13.7.1944)

    - war auch als Ausbilder an der Polizei-Waffenschule Dresden-Hellerau tätig (eigene Aussage)

    - letzte Einheit: (17.4.1944-Kriegsende) Pol.-Pz.-Jg.-Komp. "Kroatien" als Kp.-Fhr. (Feldpostnr. 05133)

    - Danach 6 Jahre Kriegsgefangenschaft in Jugoslawien

    - Polizeiverwaltung Mühlhausen/Elsaß


    Ich habe heute zudem einen Zeitungsausschnitt erhalten, in dem ein kurzer Bericht über Karl Koch anlässlich seines 25-jährigen Dienstjubiläums abgedruckt war (war nach dem Krieg ab 1953 wieder im Polizeidienst). In dem steht, dass er ausser in Dresden auch in Weimar stationiert war. Außerdem, dass er 1943 in Dresden zum Leutnannt ernannt wurde! In einem weiteren Bericht ist davon die Rede, dass er im Januar 1944 endlich seine Ernennungsurkunde zum Leutnant in den Händen halten konnte. Offenbar hat er im Jahr 1943 einen Offizierslehrgang besucht.


    Viele Grüße

    Baecker

    Edited once, last by Baecker ().

  • Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    was den gesuchten Karl Koch betrifft, so habe ich in meinen Beständen nichts zusätzliches über ihn finden können.

    Erstaunt war ich schon, was so an anderen Karl Kochs aus den Tiefen der Datenbestände aufgetaucht ist.

    Baecker, ich weiß zwar nicht wie ich Sie besser anreden soll, aber eigentlich wissen Sie meiner Einschätzung nach schon eine Menge über den

    polizeilichen Lebenslauf Ihres Großvaters.

    Auch gab es von Daniel und Werner (Pol.-Pz.-Jg.-Komp. Kroatien) ja schon Zusatzinformationen.

    Weiterhin viel Erfolg beim Ergänzen der Daten zum Großvater.


    MIt freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    (PH)

  • Hallo,


    Quote


    - Wohnort am 1.9.1939: Kaserne Hohenzollernstraße 106 in Kassel

    so es der gleiche war, war ein Pol-Hauptwachtmeister Karl Koch kurz darauf in der Gerhart-Hauptmann-Straße 9 in Kassel gemeldet.


    Grüße

    Thilo

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941

  • Hallo BAECKER & Freunde,


    wenn diese Angaben stimmen, dann habe ich ihn endlich gefunden.

    ...

    Ich habe heute zudem einen Zeitungsausschnitt erhalten, in dem ein kurzer Bericht über Karl Koch anlässlich seines 25-jährigen Dienstjubiläums abgedruckt war (war nach dem Krieg ab 1953 wieder im Polizeidienst). In dem steht, dass er ausser in Dresden auch in Weimar stationiert war. Außerdem, dass er 1943 in Dresden zum Leutnannt ernannt wurde! In einem weiteren Bericht ist davon die Rede, dass er im Januar 1944 endlich seine Ernennungsurkunde zum Leutnant in den Händen halten konnte. Offenbar hat er im Jahr 1943 einen Offizierslehrgang besucht.

    ...


    Laut Personalnachrichten in der Propagandazeitschrift "Die Deutsche Polizei", 12. Jahrgang, Nr. 13/14, vom 15.06.1944, Seite 215, wurde ein Rev.-Oberwachtmeister und Junker d.SchP. KOCH (PV Weimar) zum Leutnant der Schutzpolizei ernannt.


    Grüße

    Daniel

    "Weil die Menschen schwach sind. Weil Neid und Feigheit ihr Fluch sind. Weil sie von der Wahrheit träumen, um dann doch wieder zu lügen. So leben sie im ewigen Zwiespalt. Warum müssen die Menschen immer wieder zweifeln?" Judas Ischariot auf die Frage, warum Jesus von Nazareth von ihm verraten wurde.

  • Hallo BAECKER und Forumsmitglieder,


    mir liegt ein Schreiben des Reichsministers des Inneren, Berlin, den 27. April 1944 vor:

    Pol.O-Kdo.II P 2e (1) 71 Nr. 46/44

    Schnellbrief

    Betrifft: 36 Offiziersanwärterlehrgang

    Ich ernenne:

    zu Leutnanten der Schutzpolizei

    …..

    Zugwachtmeister und Junker der Schutzpolizei Karl Koch, PV Kassel, versetzt zur PV Mülhausen

    …..


    Das müsste nun der richtige Karl Koch sein, dessen Heimatdienststelle die PV Kassel war und der,

    wie fast jeder zum Offizier beförderte Schutzpolizist nach/mit der Beförderung in einer anderen PV seine

    Planstelle bekam.


    Beste Grüße

    Werner

  • Guten Morgen liebe Forumsmitglieder,


    zuerst nochmal ganz herzlichen Dank, besonders an Thilo, Daniel und Werner für die Suche.


    Der von Thilo gefundene Karl Koch kann es nicht sein, da er 1939 nicht Hauptwachtmeister war. Ich denke der von Werner gefundene ist mein Großvater, was mich überaus freut

    Ist es wohl möglich, rauszufinden, in welchem Ort dieser "36 Offiziersanwärterlehrgang" stattgefunden hat? (Ich weiss, dass er nach 1941 irgendwann sowohl in Weimar, als auch in Mariaschein war und an beiden Orten gab es Polizeioffizierschulen).


    Ich bin zudem nach wie vor daran Interessiert herauszufinden, in welchem Bataillon Karl Koch war, als er noch kein Offizier war.

    Ich habe nochmal akribisch die mir vorhandenen Fotos durchgearbeitet, auch die, welche ich bisher nicht zuordnen konnte und habe auf zwei Fotos ein Symbol und ein Autokennzeichen entdeckt.

    Kann mir jemand sagen, ob sich daran die Einheit ablesen lässt?


    Auto1.jpgAutoFahrertuer.jpgparade.jpg


    Das Kennzeichen des Fahrzeugs ist POL-223 oder POL-12231, es ist leider nicht klar, ob die sekrechten Striche Einsen sind oder die Befestigung des Nummernschildes. Das Bild ist von 1939 und wurde in Böhmen und Mähren aufgenommen. Auf der Fahrertür ist zudem ein Sysmbol, welches ich auf dem mittleren Bild vergrößert habe.

    Das rechte Bild zeigt eine Parade, und ich konnte es bislang nicht zuordnen. Da es aber von einem Fotografen aus Kassel stammt, nehme ich an, dass es zu Karl Koch gehört, auch wenn er selbst nicht auf dem Bild erkennbar ist. Zudem sieht das Symbol, welches die beiden Offiziere im Vordergrund auf dem linken Oberarm tragen dem auf der Fahrertür der anderen Bilder sehr ähnlich... Oder ist es nur ein allgemeines Symbol, was "Schutzpolizei" oder so bedeutet (entschuldigt bitte meine Unwissenheit).


    Viele Grüße

    BAECKER

    Edited once, last by Baecker ().

  • Hallo,


    Quote


    .. Oder ist es nur ein allgemeines Symbol, was "Schutzpolizei" oder so bedeutet (entschuldigt bitte meine Unwissenheit).

    das ist das Emblem der Ordnungspolizei.


    Quote


    Das rechte Bild zeigt eine Parade, und ich konnte es bislang nicht zuordnen.


    Ich habe gedacht, anhand der Beschriftung auf dem Schaufenster heraus finden zu können, wo das Bild entstanden ist, bis ich nach einiger Zeit darauf kam, das dort Winter Schluß Verkauf steht. Naja, ich sag mal, es wurde in Deutschland aufgenommen. Wenigsten läßt sich aufgrund der damaligen Regelungen sagen, daß es eine letzte Januar oder erste Februarwoche war.


    Grüße

    Thilo

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941