Todesurteile an Angehörige der Wehrmacht (Fahnenflucht usw.)

  • ... Ich habe in Freiburg einige Akten zu Todesurteilen der MarFestPi eingesehen. Über Invenio ist dieser Aktenbestand nicht einsehbar ...


    Hallo Dieter,


    dieser Umstand ist aus meiner Sicht sehr schade, da diese Akten den meisten, nach Antworten suchenden Familienangehörigen damit aus Unkenntnis wohl verschlossen bleiben werden. Es würde m.M.n. vollkommen ausreichen, alle im BA/MA noch vorhandenen Gerichtsurteile der Wehrmacht in Invenio aufzunehmen und die dort verzeichneten Bestände ggf. aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen (Datenschutz usw.) dann mit einem entsprechenden Sperrvermerk oder Hinweis zu einer Nutzungseinschränkung zu versehen.


    Gruß, J.H.

    Nett kann ich auch - bringt nur nix!

  • Hallo allerseits!


    Habe in meiner "Sammelsurium-Kiste" noch einen interessanten "Zettel" gefunden, den ich euch hier nicht vorenthalten möchte, jedoch kann ich bis dato keinerlei Angaben über die Quelle machen, ich bin aber dran ... Auf der gezeigten Liste sind Gerichtsurteile, gegenüber vermutlichen Ostlegionären vom 12.02.1944 zu erkennen.


    Grüße

    Sven

  • Hallo,


    hier ein Todesurteil, dessen Grund ich nicht kenne.


    SS-Oberscharführer Rolf Bruno Lentz, geb. 06.03.1916 in Cuxhafen, erschossen am 29.10.1942 in Evreux/ Frankreich. Zuletzt wohnhaft Fliegerhorstsiedlung 8 in Langendiebach,


    Rolf Lentz ruht auf der Kriegsgräberstätte in Champigny-St.André.

    Endgrablage: Block 9 Reihe 27 Grab 1877


    Offenbar hatte der Vater Carl Werner Bruno Lentz etwas mit der Luftwaffen zu tun da gleiche Adresse. Interessant auch die Angabe "deutschgläubig", die ich in einem Sterberegister zum ersten mal gelesen habe.


    Grüße

    Thilo

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941

  • Hallo,


    hier noch weitere Namen:


    Nachname: Tondorf

    Vorname: August

    Dienstgrad: Matrose

    Geburtsdatum: 12.04.1922

    Geburtsort: Liblar

    Todes-/Vermisstendatum: 18.04.1945

    Todes-/Vermisstenort: nicht verzeichnet


    August Tondorf ruht auf der Kriegsgräberstätte in Wilhelmshaven-Aldenburg. Endgrablage: Feld 17B Grab 64


    Durch das Standgericht des Festungskommandanten Wilhelmshaven wegen Wehrkraftzersetzung und Fahnenflucht zum Tode verurteilt und am 18.April 1945 erschossen.


    Nachname: Koop

    Vorname: Hans (Bernd)

    Dienstgrad: Gefreiter

    Geburtsdatum: 05.09.1918

    Geburtsort: Püstringen

    Todes-/Vermisstendatum: 17.09.1942

    Todes-/Vermisstenort: Paris


    Hans Koop ruht auf der Kriegsgräberstätte in Champigny-St.André. Endgrablage: Block 14 Reihe 27 Grab 1573


    Nach standrechtlichem Urteil am 17.September 1942 wegen Wehrkraftzersetzung und Fahnenflucht erschossen. In der Ermittlungsakte wird als Vorname abweichend Bernd genannt, der beim Volksbund falsch verzeichnete Geburtsort muß richtig Rüstringen/Wilhelmshaven lauten.


    Nachname: Freuding

    Vorname: Matthäus

    Dienstgrad: nicht verzeichnet

    Geburtsdatum: 13.08.1911

    Geburtsort: nicht verzeichnet


    Im Jahr 1944 durch das Gericht der 89. Inf.-Div. wegen Fahnenflucht zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde durch das (dort so bez.) "Hauptquartier des Heeres" (gemeint ist vermutlich das OKH) in eine 10jährige Zuchthausstrafe umgewandelt.

    Quellen: Ermittlungsakten i. B. des Nieders. Landesarchivs


    Gruß, J.H.


    Edit: Hier noch der im o.g. Beitrag zu Heinrich Rehse auf der Schautafel des "Fössefeld-Friedhofs" in Hannover verzeichnete OGfr. Martin Reichardt. Er wurde ebenfalls wegen Fahnenflucht hingerichtet:


    Nachname: Reichardt

    Vorname: Martin

    Dienstgrad: Obergefreiter

    Geburtsdatum: 16.06.1919

    Todes-/Vermisstendatum: 11.12.1942

    Todes-/Vermisstenort: nicht verzeichnet


    Martin Reichardt ruht auf der Kriegsgräberstätte in Hannover-Limmer-Fössefeld. Endgrablage: Grab 1817


    Für die "Polizeiforscher" unter uns vielleicht noch interessant:


    Nachname: Bernberger

    Vorname: Paul

    Dienstgrad: Musiker

    Geburtsdatum: 08.11.1896

    Geburtsort: Magdeburg

    Todes-/Vermisstendatum: 18.04.1945

    Todes-/Vermisstenort: nicht verzeichnet


    Paul Bernberger ruht auf der Kriegsgräberstätte in Wilhelmshaven-Aldenburg. Endgrablage: Feld 17B Grab 60


    Paul Bernberger war Wachtmeister der Schutzpolizei der Reserve, als Einheit ist in der Ermittlungsakte das 1. bzw. 2.Polizei-Wachbataillon X genannt. Er wurde am 15.April 1945 durch das Standgericht des Festungskommandanten Wilhelmshaven wegen "Fahnenflucht im Felde" zum Tode, zur Wehrunwürdigkeit und zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit verurteilt, das Urteil wurde am 18.April 1945 vollstreckt.

    Nett kann ich auch - bringt nur nix!

    Edited 2 times, last by Johann Heinrich ().

  • Hallo Johann Heinrich,


    Du trägst den folgenden Fall hier ein:

    Die 89. ID wurde aus den Regimentern 1055 und 1056 auf dem Truppenübungsplatz Bergen (Niedersachsen) zwischen Nov. 1943 und Feb. 1944 gebildet, war dann bis Juli 1944 in Norwegen stationiert, Juli bis Mitte August an der Invasionsfront in der Normandie, dort aufgerieben, die Reste wurden bis Dez. 1944 aufgefrischt und nahmen dann an der Ardennenoffensive teil. Wie kommt das Niedersächsische Landesarchiv an die Gerichtsunterlagen der 89. ID?


    Gruß


    Paul

    G-W-G'

  • Hallo,


    hier noch die Daten vom Volksbund.

    Hallo,


    ein Todesurteil vollstreckt vom 28.06.40 in den Niederlanden.

    Quelle: KTB MarBef.Ndl4295.1092 ++urteil 28.06.40.jpg


    Nachname: Hammerschmidt


    Vorname: Emil


    Dienstgrad: Leutnant


    Geburtsdatum: 23.11.1918


    Todes-/Vermisstendatum: 28.06.1940


    Emil Hammerschmidt ruht auf der Kriegsgräberstätte in Ysselsteyn. Endgrablage: Block AI Reihe 2 Grab 31.


    Grüße


    Uli

    *** Suche alles zum 22. SS-Panzergrenadier-Regiment (10. SS-Panzerdivision "Frundsberg") und R.A.D. 2/214 Oedt. Wer hat Informationen zum Schützen-Regiment 69 (1941)? Wer hat Informationen zur Flugzeugführerschule Crailsheim (1943-45)? Danke! ***

  • Hallo alle zusammen,

    danke an alle für die bisherigen Beiträge.

    Hier zwei weitere Fundstücke zum Thema.


    Stabsfeldwebel Heinrich Leerbach ist nicht beim Volksbund gelistet.


    Otto Schrader

    Leutnant der Reserve

    1./Panzergrenadier-Regiment 21

    24.Panzer-Division


    Nachname: Schrader

    Vorname: Otto

    Dienstgrad: Leutnant

    Geburtsdatum: 26.02.1917

    Geburtsort: Holzminden

    Todes-/Vermisstendatum: 17.01.1945

    Todes-/Vermisstenort: nicht verzeichnet


    Otto Schrader ruht auf der Kriegsgräberstätte in Ingolstadt.

    Endgrablage: Block EH Reihe 12 Grab 27


    Lg Andre


    Quelle Bilder und Daten: www

  • ... Wie kommt das Niedersächsische Landesarchiv an die Gerichtsunterlagen der 89. ID? ...


    Hallo,


    wie das Archiv an diese Gerichtsunterlagen gekommen ist, ist mir leider nicht bekannt. Die Ermittlungen zur Klärung des Schicksal von Matthäus Freuding wurden wohl in den Nachkriegsjahren durch die Behörden im Rahmen des Antrages auf Zahlung einer Kriegsopferentschädigung aufgenommen. Da es in diesem Fall wohl (vermutlich aufgrund eines Gnadengesuchs?) zu einer Begnadigung durch das OKH gekommen ist, könnte ich mir vorstellen, dass der Vorgang auch in den Unterlagen des OKH dokumentiert und dort archiviert wurde?


    Gruß, J.H.

    Nett kann ich auch - bringt nur nix!

  • Hallo,

    ergänzend dazu aus dem Evangelisches Kirchenbuchamt Hannover

    Lfd.Nr. 60

    Dienstgrad / Truppenteil / Einheit : Obergefreiter / 2./ Lg. Nachr. Regt. 11

    Vollstreckung des Todesurteils durch erschießen

    Militärfriedhof Limmer

    eingetragen durch Wehrkreispfarrer Lasch

    Beste Grüße!
    Dirk

  • Hallo zusammen,


    Hubert Vielspuhl

    Obergefreiter

    Landes-Schützen-Bataillon 721 in Magdeburg
    Vollstreckung des Todesurteils durch Erschießen
    Geburtsdatum: 22. Mai 1905 in Hakenstedt
    Sterbedatum: 22. Dez 1942
    Bestattungsdatum: 22. Dez 1942
    Bestattungsort: Militärfriedhof Limmer
    Kirchgemeinde wie angezeigt: Evang. Garnison
    eingetragen durch Wehrkreispfarrer Lasch
    Quelle: Evangelisches Kirchenbuchamt Hannover


    Kurt Bardischewski

    Kanonier

    1. Prüfungslager der Luftwaffe Dedelsdorf

    Vollstreckung des Todesurteils durch Erschießen
    Sterbedatum: 16. Apr 1943
    Bestattungsdatum: 16. Apr 1943
    Bestattungsort: Militärfriedhof Limmer
    Kirchgemeinde wie angezeigt: Evang. Garnison
    eingetragen durch Wehrkreispfarrer Lasch
    Quelle: Evangelisches Kirchenbuchamt Hannover


    Walter Uhlemann

    Gefreiter

    2. schwere Falk-Abteilung 355

    Vollstreckung des Todesurteils durch Erschießen

    Sterbedatum: 1. Sep 1943
    Bestattungsdatum: 1. Sep 1943
    Bestattungsort: Militärfriedhof Limmer
    Kirchgemeinde wie angezeigt: Evang. Garnison

    eingetragen durch Wehrkreispfarrer Lasch

    Quelle: Evangelisches Kirchenbuchamt Hannover

    Beste Grüße!
    Dirk

  • Guten Abend,


    zwei weitere Hingerichtete:


    Füsilier Willi Müller, Feldstrafgef.Abt. 19, früher 3./Div.Füs.Btl.21(L), erschossen am 17.03.1944


    und


    Obergefreiter Kurt Deutschmann, früher II./Bw.Jg.Rgt. 44, erschossen 14.08.1944


    Quelle: germandocsinrussia.org, Bestand 500 Findbuch 12477 Akte 977


    Ich konnte Willi Müller beim Volksbund leider nicht finden. Hier die Daten zu Kurt Deutschmann:


    Nachname: Deutschmann

    Vorname: Kurt

    Dienstgrad: Obergefreiter

    Geburtsdatum: 27.04.1919

    Geburtsort: Berlin-Friedenau

    Todes-/Vermisstendatum: 14.08.1944

    Todes-/Vermisstenort: Riga


    Kurt Deutschmann wurde seinerzeit auf dem sogenannten Ehrenfriedhof Riga-Ost (Lettland), dem heutigen Waldfriedhof, bestattet. Die dortigen Soldatengräber wurden nach Kriegsende mit Ziviltoten überbettet. Die Namen dieser Kriegstoten sind auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Riga - Beberbeki auf Natursteinstelen verzeichnet. Zur Erinnerung an die ursprünglichen Grablagen hat der Volksbund auf dem heute als Zivilfriedhof dienenden Waldfriedhof einen Gedenkplatz errichtet.


    Grüße


    Uli

    Files

    *** Suche alles zum 22. SS-Panzergrenadier-Regiment (10. SS-Panzerdivision "Frundsberg") und R.A.D. 2/214 Oedt. Wer hat Informationen zum Schützen-Regiment 69 (1941)? Wer hat Informationen zur Flugzeugführerschule Crailsheim (1943-45)? Danke! ***

  • Hallo zusammen,


    Waldemar Becker
    Schütze

    5/ Landes-Schützen-Bataillon 701 Hannover

    Vollstreckung des Todesurteils durch Erschießen

    Sterbedatum: 27. Mrz 1942
    Bestattungsdatum: 27. Mrz 1942
    Bestattungsort: Militärfriedhof Limmer Hannover
    Kirchgemeinde wie angezeigt: Evang. Garnison
    eingetragen durch Wehrkreispfarrer Lasch

    Quelle: Evangelisches Kirchenbuchamt Hannove


    Emil Richter
    Kanonier

    Sperr-Batterie-Artillerie-Ersatz-Abteilung 171
    Vollstreckung des Todesurteils durch Erschießen

    Sterbedatum: 17. Feb 1942 Hannover
    Bestattungsdatum: 17. Feb 1942
    Bestattungsort: Militärfriedhof Limmer Hannover
    Kirchgemeinde wie angezeigt: Evang. Garnison

    eingetragen durch Wehrkreispfarrer Lasch

    Quelle: Evangelisches Kirchenbuchamt Hannover


    Gustav Beweler
    Schütze

    Infanterie-Ersatz-Bataillon 211

    Vollstreckung des Todesurteils durch Erschießen

    Geburtsdatum: 16. Dez 1911
    Sterbedatum: 13. Apr 1942
    Bestattungsdatum: 13. Apr 1942
    Bestattungsort: Militärfriedhof Limmer Hannover
    Kirchgemeinde wie angezeigt: Evang. Garnison
    eingetragen durch Wehrkreispfarrer Lasch

    Quelle: Evangelisches Kirchenbuchamt Hannover

    Beste Grüße!
    Dirk

  • Hallo zusammen,


    Heinrich Schuhmacher
    Schütze

    Feldpostnummer 08036

    Vollstreckung des Todesurteils durch Erschießen

    Sterbedatum: 9. Jun 1942
    Bestattungsdatum: 9. Jun 1942
    Bestattungsort: Militärfriedhof Limmer Hannover
    Kirchgemeinde wie angezeigt: Evang. Garnison

    eingetragen durch Wehrkreispfarrer Lasch

    Quelle: Evangelisches Kirchenbuchamt Hannover


    Siegfried Nöller
    Gefreiter

    Infanterie-Ersatz-Bataillon 194 Celle

    Vollstreckung des Todesurteils durch Erschießen

    Geburtsdatum: 26. Mai 1915 Nelschendorf
    Sterbedatum: 30. Jun 1942
    Bestattungsdatum: 30. Jun 1942
    Bestattungsort: Militärfriedhof Limmer Hannover
    Kirchgemeinde wie angezeigt: Evang. Garnison
    eingetragen durch Wehrkreispfarrer Lasch

    Quelle: Evangelisches Kirchenbuchamt Hannover


    Berthold Könnecke
    Obergefreiter

    Infanterie-Ersatz-Bataillon 211 Hannover

    Urteil des Gerichts der 171 Division am 10.07.1941 zum Tode verurteilt
    Geburtsdatum: 2. Mai 1919
    Sterbedatum: 16. Sep 1942
    Bestattungsdatum: 16. Sep 1942
    Bestattungsort: Militärfriedhof Limmer Hannover
    Kirchgemeinde wie angezeigt: Evang. Garnison
    eingetragen durch Wehrkreispfarrer Lasch

    Quelle: Evangelisches Kirchenbuchamt Hannover

    Beste Grüße!
    Dirk

  • Habe in meiner "Sammelsurium-Kiste" noch einen interessanten "Zettel" gefunden, den ich euch hier nicht vorenthalten möchte, jedoch kann ich bis dato keinerlei Angaben über die Quelle machen, ich bin aber dran ... Auf der gezeigten Liste sind Gerichtsurteile, gegenüber vermutlichen Ostlegionären vom 12.02.1944 zu erkennen.

    Guten Abend Sven uaa.,


    kann leider die Namen nur zum Teil entziffern, ebenfalls nicht

    einen Großteil der anderen Angaben (Post #62).


    Vll. kann jemand helfen?

    Würden die Namen usw. geschrieben, ließen sie sich finden.

    Wer weiß, ob nicht mal jemand nach ihnen sucht und selbst,

    wenn nicht, würden sie nicht vergessen.


    Grüße, Kordula

  • Hallo,


    hier noch die Namen. So können die Opfer auch gefunden werden:


    Grenadier Heinrich Hesskamp (Grenadierregiment),

    Obersoldat August Claus (Fahrschwadron),

    Stabsgefreiter Hans Purucker (Werkstattkompanie),

    Obergefreiter Hermann Tiedeken (Grenadierregiment),

    Gefreiter Josef Oberleitner (Sicherungsbataillon),

    Jäger Erich Rabe (Jägerregiment),

    Grenadier Josef Brock (Grenadierregiment),

    Soldat Franz Krupp (Feldstr.Abt.),

    Soldat Heinrich Schäzer (Feldstr.Abt.),

    Soldat Willi Schnock (Feldstr.Abt.),

    Gefreiter Georg Lutz (Grenadierregiment),

    Gefreiter Johann Kleen (Grenadierregiment),

    Grenadier Alfred Berres (Grenadierregiment),

    Soldat Hyeronimus Oehmig (Fedstr.Abt.),

    Gefreiter Oswald Fetzer (Div.-Füs.-Btl.),

    Obergefreiter Johannes Kraus (Grenadierregiment),

    Gefreiter Hermann Breitsch (Grenadierregiment),

    Feldstrafgefangener Werner Bandekow (Feldstr.-Gef.-Abt.)

    und

    der estnische Schütze August Adon (SS-Grenzschutz-Ers.-Rgt.)


    Hier noch die Einträge beim Volksbund. Sechs, davon fünf vermutlich:


    Nachname: Oberleitner

    Vorname: Josef

    Dienstgrad: Gefreiter

    Geburtsdatum: 11.03.1910

    Geburtsort: Walchsing

    Todes-/Vermisstendatum: 23.09.1944

    Todes-/Vermisstenort: Riga Wehrmachtsgef.


    Josef Oberleitner wurde seinerzeit auf dem sogenannten Ehrenfriedhof Riga-Ost (Lettland), dem heutigen Waldfriedhof, bestattet. Die dortigen Soldatengräber wurden nach Kriegsende mit Ziviltoten überbettet. Die Namen dieser Kriegstoten sind auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Riga - Beberbeki auf Natursteinstelen verzeichnet. Zur Erinnerung an die ursprünglichen Grablagen hat der Volksbund auf dem heute als Zivilfriedhof dienenden Waldfriedhof einen Gedenkplatz errichtet.


    - - - vermutlich - - -

    Nachname: Brock

    Vorname: Josef

    Dienstgrad: Grenadier

    Geburtsdatum: 15.09.1922

    Geburtsort: Bonn

    Todes-/Vermisstendatum: 11.09.1944

    Todes-/Vermisstenort: Riga


    Josef Brock wurde seinerzeit auf dem sogenannten Ehrenfriedhof Riga-Ost (Lettland), dem heutigen Waldfriedhof, bestattet. Die dortigen Soldatengräber wurden nach Kriegsende mit Ziviltoten überbettet. Die Namen dieser Kriegstoten sind auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Riga - Beberbeki auf Natursteinstelen verzeichnet. Zur Erinnerung an die ursprünglichen Grablagen hat der Volksbund auf dem heute als Zivilfriedhof dienenden Waldfriedhof einen Gedenkplatz errichtet.


    - - - vermutlich - - -

    Nachname: Krupp

    Vorname: Franz

    Dienstgrad: Grenadier

    Geburtsdatum: 16.02.1920

    Geburtsort: Troisdorf

    Todes-/Vermisstendatum: 13.09.1944

    Todes-/Vermisstenort: Riga


    Franz Krupp wurde seinerzeit auf dem sogenannten Ehrenfriedhof Riga-Ost (Lettland), dem heutigen Waldfriedhof, bestattet. Die dortigen Soldatengräber wurden nach Kriegsende mit Ziviltoten überbettet. Die Namen dieser Kriegstoten sind auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Riga - Beberbeki auf Natursteinstelen verzeichnet. Zur Erinnerung an die ursprünglichen Grablagen hat der Volksbund auf dem heute als Zivilfriedhof dienenden Waldfriedhof einen Gedenkplatz errichtet.


    - - - vermutlich - - -

    Nachname: Schnock

    Vorname: Wilhelm

    Dienstgrad: Grenadier

    Geburtsdatum: 25.04.1921

    Geburtsort: Mönchengladbach

    Todes-/Vermisstendatum: 13.09.1944

    Todes-/Vermisstenort: nicht verzeichnet


    Wilhelm Schnock wurde seinerzeit auf dem sogenannten Ehrenfriedhof Riga-Ost (Lettland), dem heutigen Waldfriedhof, bestattet. Die dortigen Soldatengräber wurden nach Kriegsende mit Ziviltoten überbettet. Die Namen dieser Kriegstoten sind auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Riga - Beberbeki auf Natursteinstelen verzeichnet. Zur Erinnerung an die ursprünglichen Grablagen hat der Volksbund auf dem heute als Zivilfriedhof dienenden Waldfriedhof einen Gedenkplatz errichtet.


    - - - vermutlich - - -

    Nachname: Breitsch

    Vorname: Hermann

    Dienstgrad: Gefreiter

    Geburtsdatum: 13.04.1909

    Geburtsort: Karlsruhe

    Todes-/Vermisstendatum: 20.09.1944

    Todes-/Vermisstenort: Riga


    Hermann Breitsch wurde seinerzeit auf dem sogenannten Ehrenfriedhof Riga-Ost (Lettland), dem heutigen Waldfriedhof, bestattet. Die dortigen Soldatengräber wurden nach Kriegsende mit Ziviltoten überbettet. Die Namen dieser Kriegstoten sind auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Riga - Beberbeki auf Natursteinstelen verzeichnet. Zur Erinnerung an die ursprünglichen Grablagen hat der Volksbund auf dem heute als Zivilfriedhof dienenden Waldfriedhof einen Gedenkplatz errichtet.


    - - - vermutlich - - -

    Nachname: Bandekow

    Vorname: Werner Max Franz

    Dienstgrad: Schütze

    Geburtsdatum: 06.12.1918

    Geburtsort: Berlin

    Todes-/Vermisstendatum: 11.09.1944

    Todes-/Vermisstenort: Riga


    Werner Max Franz Bandekow wurde seinerzeit auf dem sogenannten Ehrenfriedhof Riga-Ost (Lettland), dem heutigen Waldfriedhof, bestattet. Die dortigen Soldatengräber wurden nach Kriegsende mit Ziviltoten überbettet. Die Namen dieser Kriegstoten sind auf dem deutschen Soldatenfriedhof in Riga - Beberbeki auf Natursteinstelen verzeichnet. Zur Erinnerung an die ursprünglichen Grablagen hat der Volksbund auf dem heute als Zivilfriedhof dienenden Waldfriedhof einen Gedenkplatz errichtet.


    Grüße


    Uli


    *** Suche alles zum 22. SS-Panzergrenadier-Regiment (10. SS-Panzerdivision "Frundsberg") und R.A.D. 2/214 Oedt. Wer hat Informationen zum Schützen-Regiment 69 (1941)? Wer hat Informationen zur Flugzeugführerschule Crailsheim (1943-45)? Danke! ***

  • Im Gedenken an


    Berek, Johannes


    Anbei der Schriftverkehr der Standesämter in Essen und Schwedt zum Sterbefall

    des Johannes Berek.


    Er wurde lt. Urteil L. II 14/45 des Gerichtes der Div. Schwedt aus der Wehrmacht

    entfernt und am 21.2.45 wahrscheinlich in Schwedt hingerichtet.


    Somit galt sein Tod als Zivilfall. Die Wehrmacht war nicht mehr zuständig.

    Und ohne WAST Meldung auch kein Eintrag beim VDK.


    Auf dem Friedhof in Schwedt Heinrichslust gibt es eine Grabstätte vom 22.2.45,

    wo ein Unbekannter beerdigt wurde. Das könnte das Grab von Johannes Berek sein.

    In der Gräberliste von Anfang 45 gibt es einige solche Grabstellen, die mit einer 0

    oder einem O für Baum gekennzeichnet wurden.

    Das steht für die Gehängten und Erschossenen.

    Insgesamt findet sich 10 solcher Einträge.


    Gruß Roland

  • Hallo,


    Anweisung vom OKW aus 1943, wie die Gräbern der zum Tode Verurteilten anzulegen sind. Sinngemäß kann man dies sicher

    auf andere Orte von Grablagen übertragen.

    So ist mir von Reval bekannt, daß dort z.B. nach der Erschießung von drei Soldaten diese "in den Dünen" begraben wurden.



    Gruß

    DieterOKW-20.05.1943 GräberT.-Verurteilter.jpg