Zweck weißer Armbinden für Ari-Schutzstellung

  • Hallo,


    aus einem Bericht des IR 116 vom April 1918:


    Zwischen K.T.K. und B.T.K. wurde eine Artillerieschutzstellung eingerichtet, deren Besatzung weiße Armbinden trug.


    (K.T.K. = Kampftruppenkommandeur, für die unmittelbar an der HKL eingesetzten Teile, B.T.K = Bereitschaftstruppenkommandeur, diejenigen, die sich hinter der HKL befanden und bei Bedarf nach vorne geholt wurden)


    Wozu aber die weißen Armbinden? Sollte damit "Heldenklau" verhindert werden oder passten sie sonst nicht in die damals starre Dreiteilung der Truppe in Kampftruppe, Bereitschaftstruppe und Truppe im Ruheraum?


    Grüße

    Thilo

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941

  • Moin Thilo,

    mir fallen zwei Möglichkeiten ein:

    Sie sollten eindeutig als Mitglieder der Schutzstellung identifizierbar sein (eben weder Kampftruppe im Graben noch dem Bereitschafts oder Ruheraum zugehörig), warum auch immer.

    Es gab noch Truppenteile anderer Regimenter in unmittelbarer Nähe und ein sichtbares Differenzierungszeichen war erwünscht.

    Gruß,

    JR

  • Hallo,


    das IR 116 bezog zu der Zeit neue Stellungen nördlich Berthune, breite 1600m, rechte Grenze Pacaut-Wald mit IR 115, linke Grenze IR 117.


    Feuerüberfälle der engl. Artillerie zwangen zum mehrmaligen Wechsel der Befehlsstellen, B.T.K. beim Obstgarten Vertbois-Ferme, der (O-Ton) armselige Regimentsgefechtsstand in Croix-Marmuse.


    Grüße

    Thilo

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941