168. Infanterie-Division

  • Hallo,


    besonders interessant für Leser die russisch/ungarisch können, ist folgende Seite, die die unten zu sehenden Fotos enthält.


    http://s30116489994.mirtesen.r…yna.-%C2%ABBerlinka%C2%BB


    Gruß

    Alebo

  • Schönen Tag! Ich Alexander aus dem Kursker Zweig der Russischen Geographischen Gesellschaft. Wir suchen nach vermissten Soldaten der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Wir bereiten Informationen für die nächste Suche vor, wir brauchen Informationen über die Kampfgruppe des Kapitäns Blikle, der am 7. Januar 1942 in Kamensky, Kursk, verteidigt hat (Blickle; Kommandeur des 2. Bataillons des 442. Infanterieregiments der 168. Infanteriedivision). Viala (Vial; 16. motorisierte Division). Wir sind Ihnen dankbar für die Hilfe von Ihrer Seite, nämlich Kampfberichte, Programme von deutscher Seite, um das Gesamtbild der Aktionen in diesem Bereich zu verstehen. Entwickelte Stadtteile - x. Kalinov, Kh. Kamensky, Kursk region. Von Alexander

  • In welchem Infanterieregiment hat Ihr Verwandter gedient? bei 164?

    Hallo Alex ...

    mein Großonkel hat im IR 164 an den Kämpfen um Woronesh teilgenommen. Hast du dazu weitergehende Informationen (das 164. IR war ja Anfang 1942 von der 62. ID zur 57. ID "gewechselt").


    Mit harzl. Gruß

    Denys

    Suche Infos zum 744.PiBat. (41/42) der 25. PzDiv. (87. PzPiBat) (43/44) und 21. PzDiv (45), 62. ID bzw. 57.ID 41/42 (164 IR) sowie zur 168. (43) und 376. ID (44)

  • Guten Tag,


    ich möchte nur kurz mitteilen, dass die erneute Nachfrage zu meinem Großvater Alfred D., Gefreiter in der 168. Infanteriedivision, Grenadierregiment 417 keine neuen Erkenntnisse ergeben hat. Seine letzte eigene Nachricht soll vom 01.01.1943, Ostrogoschsk sein. In den aus Moskau übermittelten Daten der in den Lagern der ehemaligen Sowjetunion verstorbenen Zivil- und Kriegsgefangenen ist er ebenfalls nicht enthalten. Mein Großvater gehört nach wie vor zu den Menschen, die verschollen sind. Im Gedenkbuch des Friedhofes Sologubowka - St. Petersburg ist er verzeichnet.


    Mit freundlichen Grüßen und alles Gute für das Neue Jahr

    Alebo

  • Hallo Alebo,

    tut mir leid für Dich. Ich hoffe wir erfahren eines Tages doch noch etwas über unsere Angehörigen. Ich drücke Dir / und uns alle Daumen. Dir alles Gute und DANKE für die Info. LG Volker


    In Gedenken an Stabsarzt d.R. Dr. FELIX K.

    III Bat. G.R. 429 der 186 ID

    Vermisst mit dem Lazarett Febr. 1943 in Tim / Russland

  • Guten Tag,


    bei Recherchen zum Schicksal der Angehörigen meiner Familie/Verwandtschaft im Zweiten Weltkrieg habe ich erfahren, dass neben meinem Opa Alfred D., der im GR 417 war, auch der Opa meiner Frau in der 168 Infanteriedivision gewesen ist. Richard H., geboren am 27.09.1905 in Porschwitz/Steinau (Niederschlesien), war im Nachschub-Trupp 248, 1 Fahrschwadr, auch 4. Fahrkol.

    Er soll laut mündlicher Aussagen Munition mit dem Pferdewagen transportiert haben.

    Er ist laut DRK Gutachten am 20. Januar 1943 in Nowy Olschany gefallen. Zur Grablage wurden keine Angaben gemacht. Also starben beide Opas in unserer (erst über 40 Jahre später gegründeten) Familie, am gleichen Tag in der Nähe von Ostrogoschsk.


    Mit freundlichen Grüßen

    ein überraschter Alebo

  • Hallo Alebo,

    Freue mich von Dir zu hören, wenn auch mit einem traurigen Hintergrund... Vielleicht ist das so eine Geschichte

    die nur das Leben schreiben kann...und alles hat im Leben seinen Sinn ???

    DEINER FAMILIE alles Gute und schönes WE von Volker

  • Hallo zusammen.

    Ich habe per Zufall in den Unterlagen einer lange verstorbenen Tante eine Antwort des DRK zur Vermisstensuche nach meinem Großvater Alfred D., Feldpostnummer 22 283, aus dem Jahr 1943 gefunden. Diese beruft sich auf einen Leutnant Fischer, der Kompaniechef in der Einheit meines Großvaters war. Die Einheit soll am 20. Januar 1943 auf dem Marsch von Getloje nach Olschewka 15km südwestlich Ostrogoschsk zersprengt worden sein. Seitdem fehle von ihr laut einem Brief von Leutnant Fischer jede Spur. Er spricht in diesem Brief auch davon, dass er in russische Gefangenschaft geraten sein könne. Der Brief des Deutschen Roten Kreuzes aus Berlin ist vom 8. April 1943.

    LG Alebo

  • Hallo Alexander !


    Die FPN 22283 war im genannten Zeitraum belegt:

    14. Kompanie Infanterie-Regiment 417. wobei die 14. Kp eines Regiments die Panzerjäger-Kompanie war.

    Die Ortsangaben "von Getloje nach Olschewka" passen sehr gut in das Geschehen des Ausbruchs am 20. Januar 1943, wenn auch der Ort Getloje auf der Heereskarte A 51 als Gniloje (?) eingetragen ist. Der Ort scheint mir als Ausgangspunkt für einen Durchbruch nach Olschewka (Injutino) Sinn zu machen. Wir wissen ja, dass am 20.1.43 ganz in der Nähe von Olschewka bei N. Olshan (Ostrand) Teile des Div.-Stabes der 168. ID (Ia, stv Ib, Ic u.a.) bei einem russischen Angriff gefallen sind. Offenbar hat es dort oder auf dem Weg dorthin deinen Opa erwischt. An einen Gang in russische Gefangenschaft kann ich nicht glauben...

    Gruß Herbert