168. Infanterie-Division

  • Hallo Bordmende !


    Wiederum vielen Dank für deine Ausführungen und den echt guten Karten-Link ! Die Infos sind vorzüglich und erstaunlich detailgenau. Es ist bewundernswert, dass dein Vater dies alles noch so rekapitulieren konnte. Meine gesammelten Infos sind dagegen einfach nur zusammengetragen und sicher je nach Quelle nicht immer unbedingt schlüssig. Die Angaben zum 21. Januar stammen dabei aber aus Originaldokumenten (NARA-Rollen). Ich werde diese noch einmal auf Angaben der gefallenen Offze bei N.Olschan etc. durchsehen. Gut möglich, dass bei den übergeordneten Korps aus einem "ausgefallen" ein" gefallen" geworden ist... Die Zahlenangaben für den Ausbruch und das Erreichen von Belgorod sind doch sicher -obwohl realistisch erscheinend - nur geschätzte Angaben ?Oder hast Du dafür noch eine Quelle aufgetan ? Interessant auch die Infos zum GR 442 am Potudan. Das GR 429 lag ja etwas weiter nördlich am Brückenkopf von Uryw. Dazu noch das Vorwerfen des GR 417 am 13.1. auf Beresowo ergibt dann einen doch sehr aufgesplitterten Einsatz der Division. Weitere kleinere Teile sollen auch zu den Ungarn zwecks Ausbildung abgestellt worden sein ? Die Führung und weitere Teile der Division lagen um den 13.1. im Raum ostwärts Ostrohoshsk im Raum Jewdakowo - Kamenka ? Hat Dein Vater vielleicht dazu auch etwas hinterlassen ?


    Gruß Herbert

  • Hallo Herbert,


    bis kurz vor seinem Tod im August 2016 mit 96 Jahren war mein alter Herr ein sehr aufgeweckter und interessierter Mensch, von Demenz und Altersschwäche keine Spur! Noch mit 95 Jahren rannte er die 12 Treppenabsätze im Wohngebäude meiner Eltern in Delmenhorst 3 - 4 mal täglich rauf und runter - während ich selbst schon beim ersten Mal völlig aus der Puste kam. Als sich anfangs der 90er Jahre die Gelegenheit auftat, die Ukraine und auch Russland zu bereisen, war mein alter Herr trotz seiner damals fast 75 Jahre sofort dabei. 3 aufeinander folgende Sommer waren wir dort zwischen 6 und 8 Wochen unterwegs. Im ersten Sommer in der West- und Zentralukraine vom Bug bis nach Kiew und in die Gegend, wo die 168. ID am Ost-Rand des Kiewer Kessels bei Beresan und Baryshevka im September 41 in harten Kämpfen gegen die Ausbruchsversuche der Russen aus dem Kessel zu überleben hatte. Im folgenden Sommer waren wir im Gebiet Sumy (Ukraine), weiter in den Gebieten Belgorod, Kursk und Woronesh unterwegs, u.a. im Dorf Yakovlevo an der Straße von Belgorod nach Obojan, wo die Stäbe der 168. ID im Winter 41/42 relativ lange lagen, sowie in Ostrogozhsk, am Don in Uryw / Storozhevoe und Shchuchye, wo die beiden Brückenköpfe der Roten Armee waren, danach noch zu einem Privatbesuch 200 km weiter nördöstlich im Gebiet Tambov (wo der Landkrieg gottlob nie hinkam). Den 3. Sommer verbrachten wir unterwegs über Prochorovka, Belgorod, Tomarovka, Grayvoron, Achtyrka, Kremenchug, Tcherkassy, Winiza,, Zmerinka, Kamenez-Podolsk, bis nach Kolomyia südlich Ivano-Frankovsk (Stanislav), wo mein Vater im März 1944 schwer verwundet wurde und er endgültig die 168. ID verlassen musste. Auf all den Reisen bemerkte Vater zwar, dass sich in den inzwischen 50 vergangenen Jahren die Beschaffenheit des Geländes stark verändert hatte, aber trotzdem erkannte er bestimmte Wegmarken und Örtlichkeiten wieder - und manche, nicht immer sehr angenehme Erinnerung kam wieder hoch.


    Für einen "normalen" Obergefreiten der Wehrmacht hatte mein Vater deutlich mehr Einblick in die Situation vor Ort als er de facto haben durfte, dies lag nicht zuletzt an der langjährigen Tätigkeit als Schreiber Ib und der Vertrauensbasis zu seinem Vorgesetzten Offizier von dem Knesebeck, der gegenüber meinem Vater stets sehr offen und deutlich seine Meinung vertrat und die gleiche Offenheit auch von meinem Vater verlangte. Major (später Oberstleutnant) von dem Knesebeck war auch einer Einzige in der Division, der von den russischen Sprachkenntnissen meines Vaters wusste und manchmal auch profitierte - er schützte seinen einzigen Stabsschreiber (trotz Planzahl gab es keinen zweiten Mann!) vor dem Zugriff von Ic, wohin mein Vater sofort gekommen wäre, wenn dort seine besonderen Sprachkenntnisse bekannt geworden wären. Niemand wollte ganz freiwillig zu den Gefangenenvernehmungen als Dolmetscher bei Ic, der Job war gefährlich - spätestens wenn man selbst in Gefangenschaft geriet. Auch seine persönlichen Notizen verfasste mein Vater in einer von ihm abgewandelten Form von Stenographie und er behielt die Kladde immer direkt bei sich - von diesen Aufzeichnungen durfte selbst von dem Knesebeck nichts wissen. Mein Vater hatte durch seine Tätigkeit Zugang zu Kartenmaterial und Unterlagen, auch zum Inhalt von Telefongesprächen (er saß auch am "Klappenschrank"), die weit über das normale Maß hinausgingen, aufzeichnen durfte er das alles eigentlich nicht! Dazu kamen noch die Informationen die von dem Knesebeck an ihn weitergab, außerdem hat er oft von dem Knesebeck auf Frontfahrten begleitet, z.B. im Herbst/Winter 42 zu den Ungarn am Brückenkopf Uryw und am Brückenkopf Shchuchye am Don. Von dem Knesebeck war stets ausgezeichnet über die Frontlage - nicht nur im eigenen Abschnitt- informiert. Er hatte einen Zwillingsbruder, der 1942/43 als Ia einer Pz.Div. bei der 2. Pz.Armee (später bei der 9. Armee) tätig war und den er mehrmals pro Monat von meinem Vater handvermittelt anrief.

    Natürlich sind die Kopfzahlen beim Ausbruch aus Ostrogozhsk und bei Erreichen der HKL (ohne GR(IR)429!) Schätzungen, dies waren die Schätzungen die von dem Knesebeck gegenüber meinem Vater nannte als sie im Februar 43 bei Belgorod wieder zusammentrafen und das Dienstgeschäft Ib in einem neuen BefehlsKOM wieder aufgenommen werden konnte, der alte BefehlsKOM war noch in Rybnoe bei Ostrogozhsk um den 10. Januar 43 bei einem Il2 Angriff der Russen ausgebrannt.


    Was letztendlich in den KTBs der höheren Stäbe (Korps, Armee, Heeresgruppe) an Eintragungen gemachte wurde, war schon sehr weit weg vom Originalschauplatz, die Fakten, Ortsnamen waren dann nicht immer gesichert, um so mehr als dort das Führen (Schreiben) des KTB meist den jüngsten Adjutanten überlassen wurde, manche hatten auf der Offiziersschule besser aufgepasst als andere, beliebt war das Führen des KTB jedoch nie, zumal die OB mehr oder weniger oft nachkontrollierten und Nachbesserung einforderten. Wenn jedoch eine Ansammlung von Stabsoffizieren einer Division in einen Hinterhalt geriet und Verluste hatte, dann sollte dies auch präzise festgehalten werden. Die Verluste - die ich gestern hier angegeben hatte, sind diejenigen nach den Notizen meines Vater, die auf den Worten von dem Knesebecks basierten, die dieser gegenüber meinem Vater wenige Stunden nach dem Ereignis im Stabsquartier in Koltunovka gemacht hat. Von dem Knesebeck als Ib war bei dem Hinterhalt Augenzeuge und überlebte, der ihm zugeteilte Adjutant fiel. Kann sich das "stv. Ib" aus Deiner Quelle für den 20.1.43 darauf beziehen? Leider geben die Aufzeichnungen meines Vaters weder Dienstgrad noch Namen des Adjutanten her?

    Nein, weitere brauchbare Quellen habe ich nicht zusätzlich benutzt, zwar kenne ich das Buch von Morosov "Westlich von Woronesh", bin aber allen sowjetischen und russischen Quellen zwischen 1945 und 1995 sowie ab 2013/14 gegenüber sehr skeptisch was Zahlen, Daten und Fakten angeht. Außerdem ist mir aufgefallen, dass sich die russische Version und die deutsche Übersetzung des Morosov Buches nicht unerheblich voneinander unterscheiden. Das Buch von Lajos Vollner "Das Schicksal ungarischer Soldaten am Don/Russland zwischen 1942/43" über den Einsatz der 2. ung. Armee am Don habe ich 2011 zwar ergattern können (inzwischen rettungslos vergriffen!), mein Vater war jedoch nach der Lektüre hochgradig unzufrieden, weil das Buch, das überwiegend auf den Aufzeichnungen des Vaters von Lajos Vollner basiert, unisono nahezu ständig nur die Benachteiligung der Ungarn durch die Deutschen beklagt, dagegen aber mit fast keinem Wort darauf eingeht, warum die ungarischen Soldaten bei der russischen Zivilbevölkerung im Dongebiet vollkommen verhasst und gefürchtet waren (sogar das Ansehen der Deutschen rangierte noch darüber!). Dieser Einstellung setzt sich bis heute fort: der 2003 eröffnete große ungarische Soldatenfriedhof in Rudkino (auf den Donhöhen bei Gremyachye) mit ungefähr 11.000 beigesetzten Soldaten und Offizieren ist zwar eingezäunt mit verschlossenem Tor, wurde aber inzwischen mehrmals geschändet.
    Das 1997 errichtete ungarische Ehrenmal in Uryw (mit Friedhof für 9000 Ungarn) wurde bis 2010 mindestens drei Mal von "Unbekannten" gesprengt. Die älteren Dorfbewohner der Gegend sagen noch heute: "bei der Befreiung haben die Unsrigen die Deutschen gefangen genommen, ungarische Gefangene wurden nicht gemacht!"

    Ich habe nachgeschaut, ob und was Vater am 13.1.43 über die Dislozierung von 417 nach Beresovo eingetragen hat. Er hat es zwar kurz vermerkt, allerdings mit dem Zusatz, dass 417 noch vor der endgültigen Einschließung von Ostrogozhsk in die Stadt zurückkehrte. Nebenbei: Beresovo liegt vom Flüsschen Potudan bei Soldatskoye auch nur weniger als 6 km entfernt!
    Tatsächlich wurden von der 168. ID - als "Korsettstangendivision" zwischen den Ungarn - Regimenter im Rotationsverfahren an die Brennpunkte geschickt, besonders bei den mehrmalig gescheiterten Versuchen, den Brückenkopf von Uryv/Storozhevoje einzudrücken waren Einheiten der 168. ID beteiligt. Ausbildung bei den Ungarn wurde eigentlich nicht gemacht, solche Abstellungen wären im Bereich Ib bekannt gewesen. Wohl gab es gegenseitige Offiziersbesuche, Verbindungsoffiziere waren benannt worden und die Stabsbesprechungen beim OB wurden gemeinsam durchgeführt.

    Allerdings wurden auch einige Male Einheiten zur Verstärkung der Front im Brückenkopf Woronesh angefordert. Im August 1942 war u.a. das III. Bataillon IR 417 mit der früheren Kompanie meines Vaters (10./417) dort in der hart umkämpften Nord/Nordwestfront zwischen den Brennpunkten "Herzwald" (roshcha serdza) und "Handtuchwald" (roshcha dlynnaya - eigentlich "langes Gehölz") eingesetzt. Mit 88 Mann war 10./417 dorthin gefahren, nach 3 Wochen kehrten ganze 7 Mann zurück. Alle Schulkameraden meines Vaters aus Friedland / Krs. Falkenberg OS und aus Oppeln, die bis dahin noch in 10./417 am Leben waren, waren gefallen...

    Ja, der vorgeschobene Divisionsgefechtsstand war vor dem 13.1. zwischen Yevdakowo und Kamenka in der Siedlung Timiryazevo. Die Russen hatten nach Neujahr 1943 begonnen, an verschiedenen Stellen der Front überfallartig nach "weichen Stellen" zu suchen - nicht nur von den Don-Brückenköpfen aus. Außerdem führte OB Kraiss seine Leute am liebsten "von vorne" - er war bei seinen Leuten sehr beliebt, denn wie viele ehemalige Frontleutnants des ersten Weltkrieges fühlte er sich zwischen "seinen Leuten" am wohlsten, außerdem trug er das Sturmabzeichen, dass er sich wirklich verdient hatte. Leider führte diese Eigenschaft im August 1944 bei Saint-Lo in der Normandie auch zu seinem Tod (als OB der 352. ID). Dort ruht er nun zwischen "seinen Leuten" auf dem Soldatenfriedhof La Cambe 15 km nördlich von Saint-Lo

    Gruß

    Nordmende

    Edited 6 times, last by Nordmende ().

  • Hallo,


    Ich kann euch dazu folgende Bücher empfehlen:


    aus russischer Sicht:


    Westlich von Woronesh. Kurzer militärhistorischer Abriß der Angriffsoperationen der sowjetischen Truppen in der Zeit von Januar bis Februar 1943


    https://www.booklooker.de/B%C3…onen-der/id/A02l2bWL01ZZo


    Aus deutscher Sicht:


    Wedemeyer: "In der Welt habt ihr Angst" (Kampf um Kastornoje)


    Und aus Sicht der ungarischen Soldaten:


    Lajos Vollner: "Woronesch: Das Schicksal ungarischer Soldaten am Don/Russland zwischen 1942/43"


    https://books.google.de/books?…fAhW_AxAIHXMeDL4Q6AEIDDAA


    Gruss Alter Fritz

  • Hallo zusammen !


    Und schon wieder kann ich nur ein herzliches Dankeschön vorbringen für die vielen z.T. auch neuen Infos !

    Langsam nimmt auch der Weg der 168. ID Gestalt an, sodass eine Divisionsgeschichte fürs LdW erstellt werden kann. Allein, mir fehlt momentan die Zeit... Diese Zusammenfassung fürs LdW wird sicher nicht mit all den vielen "kleinen" Begebenheiten erstellt werden, sondern dem Lexikon entsprechend nur einen großen Überblick beinhalten. Dennoch werde ich dafür zur Absicherung einiger Fakten noch Bestätigungen gebrauchen und ich wäre sehr verbunden, wenn ich weiterhin Fragen stellen darf. Gerne nehme ich dabei jede Hilfe an und akzeptiere auch ebenso gerne Ergänzungen und Korrekturen. auch Bei den Quellen aus russischer Sicht bin ich grundsätzlich äußerst skeptisch, habe ich doch mit solchen schon die "tollsten" Erfahrungen gemacht...

    @ nordmende: über PN habe ich Dir meine TelNr zukommen lassen. Über weiteren Austausch freue ich mich sehr...


    Gruß Herbert

  • Hallo an Alle, insbesondere Nordmende, Herbert und Alebo,

    mit riesigem Interesse habe ich die Schilderungen des Vaters von Nordmende gelesen und danke Euch ( Vater und Sohn ) für die bewegenden Schilderungen, die die Informationen von den damaligen Verhältnissen sehr

    plastisch darstellen. Sie decken sich mit den wenigen Informationen von anderen Soldaten der 168 ID die mir vorliegen. Vielen Dank dafür ( schön wäre ein Buch / Manuskript in gebundener Form das ich sehr gerne hätte ).

    Weiterhin hoffe ich auf die Div.-Geschichte von Herbert, ja ich brenne geradezu darauf. Viel Glück, und ich werde die Tage nutzen, weitere Feldpost meines Grovaters FELIX KÜGLER GR 429 / III Bat. einzustellen.

    Bis dahin: Weiter so, Euch schöne und besinnliche Festtage und alles Gute für 2019.


    Herzliche Grüße aus SH von Volker

  • Hallo,


    nachfolgend Angaben aus dem Kriegstagebuch des VII. Armeekorps, dem die Division kurzzeitig im Sommer 1942 unterstellt war, sowie der Zustandsbericht vom 17.07.1942 (Quelle: NARA T314 R353).


    ===================================

    12.07.1942:

    Um 0.00 Uhr übernimmt das Korps den Befehl über den Brückenkopf Woronseh, mit der dort eingesetzten 57., 168. Div. und Teilen 3.I.D.(mot.).


    24.07.1942:

    Befehl von A.O.K. 2:

    1. Gruppe Blümm wird ab 25.7. 0800 Uhr der 2. Armee unmittelbar unterstellt.

    2. Aufgabe der Gruppe Blümm bleibt unverändert die Verteidigung des Brückenkopfes Woronesh und des Don bis zur Einmündung der Weduga.

    3. Gliederung:

    ...

    c von 168. Inf.Div.: I.R. 429, IIII. A.R. 248, Radf.Abt. 248, Pz.Jg.Abt. 248

    ...


    08.08.1942:

    Die 168.Div. wird bis 6.00 Uhr morgens durch 1 Rgt. der 387.Div. abgelöst. Damit scheidet die 168.Div. aus dem Unterstellungsverhältnis des VII.A.K. aus.


    10.08.1942:

    Um 1.00 Uhr ruft der Ia der Armee an und teil mit, daß die 168.Div. am 10.8. morgens antretend weiter nach Süden verschoben wird. Teile der Div. (2 Art.Abtlgn., Pi.Btl.), die noch an der Donfront beim VII.A.K. eingesetzt sind, müssen beschleunigt herausgezogen und der Div. zugeführt werden.

    ===================================


    Gruß

    Jörg

  • Hallo zusammen,

    hier noch einige Beiträge zum Thema. Vielleicht ist für den einen oder anderen etwas Interessantes dabei!

    Die Schlacht um Kiew

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacht_um_Kiew_(1941)

    Die Abwehr sowjetischer Gegenangriffe zwischen Teterew und dem Sdwish-Abschnitt wurde von der 296. Infanterie-Division getragen, die 75. Infanterie-Division wurde zur Schließung des südlichen Ringes um Kiew bestimmt und die 113. und 168. Infanterie-Division zur Sicherung zwischen Sdwish und Irpen in den Raum Gostomel herangezogen.(Zitat)


    Bálványi, Andreas von: Der Untergang der 2. ungarischen Armee am Don 1943

    Objekttyp: Article, Zeitschrift: ASMZ : Sicherheit Schweiz : Allgemeine schweizerische

    Militärzeitschrift, Band (Jahr): 126 (1960), Heft 12

    Persistenter Link: http://doi.org/10.5169/seals-38682


    Peter Gosztony: Das Stalingrad der Ungarn. 8.1.1993

    https://www.zeit.de/1993/02/da…er-ungarn/komplettansicht


    Werner Haupt, Die Schlachten der Heeresgruppe Süd – Aus der Sicht der Divisionen, 1985


    KRISZTIÁN UNGVÁRY, Ungarische Besatzungskräfte in der Ukraine 1941–1942, Ungarn Jahrbuch 26, 2002/2003

    http://epa.oszk.hu/01500/01536…n_jahrbuch_26_125-163.pdf


    Carl Wagener, Die Heeresgruppe Süd – Der Kampf im Süden der Ostfront


    Fotonachlass eines Angehörigen der Panzerjäger Abteilung 248 in der 168. Infanterie Division

    http://www.die-sturmartillerie…es/classic/PzJAbt248.html


    Istvän Nemeskürty, Untergang einer Armee, Verlag der Nation, Berlin (DDR), 1982

    https://archive.org/stream/Unt…ntergang%20Armee_djvu.txt


    Fotos Ostrogozhsk 1942/43

    http://www.ostrogozhsk.ru/phot…id=1594#top_display_media


    http://www.ostrogozhsk.ru/history/dvizhok/print.php?id=185


    https://rarehistoricalphotos.com/herbert-list-ukraine-1943/


    https://rarehistoricalphotos.c…-eastern-front-1942-1943/


    https://rarehistoricalphotos.c…sa-in-rare-pictures-1941/



    Nik Cornish: Images of Kursk July 1943

    https://zodml.org/sites/default/files/%5BNikolas_Cornish%5D_Images_of_Kursk_History%27s_Great_0.pdf


    Don-Katastrophe ungarischer Soldaten (ung. Quelle)

    https://medianetinfo.wordpress…atasztrofa-evforduloja-2/


    Bilder 1942/43 Voronezh

    http://hc.east-site.ru/voronezh.html

    http://www.aktuell.ru/russland…gskultur_teil_ii_764.html

    https://www.forum-der-wehrmacht.de/index.php?thread/37246-168-id-art-rgt-248-woronesch-kursk/&postID=376773&highlight=woronesch#post376773


    Herzliche Grüße und Frohe Weihnachten


    Alebo


    ein wenig "Luft rausgenommen"; kkn

  • Hallo Zusammen,


    vielen Dank für eure hochinteressanten Beiträge, insbesondere die Erzählungen von Nordmende.


    Mein Urgroßonkel ist selbst seit dem 14.01.1943 nach einem Einsatz bei Michailowski, 37 km ostwärts Ostrogoshsk vermisst als sein Panzer einen Treffer erhielt und er verwundet wurde. Sein Transport mit ungarischen Truppen zum HVP kam wahrscheinlich nie an. Vielleicht greif ein die Suche noch einmal hier im Forum auf.


    Viele Grüße

    Alex

  • Hallo Zusammen,

    ich bin tief beeidruckt was Ihr hier alles herausgefunden habt und der Allgemeinheit zur Verfügung stellt. Danke und weiter so...ich möchte da nicht nachstehen und werde von Zeit zu Zeit einige Feldpostbriefe von FELIX KÜGLER, III Bat. GR. 429 hier einstellen. Es findet sich bestimmt wieder ein Übersetzer ( Hallo Ludwig 11 !!! ) in der Hoffnung, daß auch militärische Informationen vorhanden sind.

    Vielen Dank. Hier sind Briefe vom 26.09.1942 und vom November 42 an seine Schwester ( Krankenschwester an der Charite ).

    Bis bald auf weitere Infos zu diesem Thema.

    Alles Gute von Volker

  • Hallo Volker,


    vllt. erst mal ein Brief - leider sind ein paar Leerstellen dabei.


    Abs. Oberarzt Kügler 27641 (?)


    Feldpost Schwester Erna Kügler

    Berlin - Charlottenburg

    Bleibtreustr. 43

    Hilfskrankenhaus



    26/9. 42

    Liebe Erna ! Für Deinen Brief vom 14/9.

    wie für die Glückwünsche vielen herzlichen

    Dank. Ich freue mich, daß Du u. ihr alle

    euch mit mir freut. Daß Annelies Dir

    gleich telefonisch Bescheid gegeben hatte

    hatte sie mir schon mitgeteilt. Und daß

    Du es nun gleich Hertha mitteilen muß-

    test war eigentlich nicht beabsichtigt. Dir

    sowie auch Hertha hatte ich gleich am näch-

    sten Tag geschrieben. Den Brief mußt Du

    ja inzwischen erhalten haben - heut kam

    von Hertha ein feines Päckchen. Wir

    bekommen sogar Päckchenmarken, bisher

    1 jetzt 2 Stück monatlich, u. darauf. kann

    man 1 Kilo Päckchen abschicken. Annelies

    wollte ich damit nicht zu sehr belasten

    u. da es Hertha immer leid tut, daß

    sie mir wenig schicken kann, sandte

    ich ihr so eine Marke. Die Plätzchen schmecken

    ganz vorzüglich u. sind eine ange-


    ----------------------------------------------------------

    nehme Abwechslung. Neben mir steht

    ein Karton u. da wird immer wieder

    mal hineingelangt. Es sind 4 oder 5

    verschiedene Sorten u. jede wird durchge -

    kostet Dank ihrer guten Beziehungen

    wird sie es mit Mehl usw. eher darstellen(?)

    können als Annelies. Durch Urlaubs -

    reisen hatte mir Annelies auch in letzter

    Zeit öfters was zustellen können, sodaß

    es mir nicht gar so schlecht ging, Das

    Päckchen von H ist am 10. abgegangen.

    Außer einem kurzen Gruß war kein

    Brief dabei. Sie wird wohl wieder

    reichlichst Arbeit gehabt haben u. die Ver-

    änderung mit den Kindern trug auch

    sicher dazu bei. Schade, daß man ihr so

    wenig raten und helfen kann. Sie muß

    alles allein abmachen. - Den Karton

    hab ich außer Reichweite gestellt, sonst

    futter ich ihn heut Abend noch leer -

    Zur Zeit sitze ich in einem Erdbunker

    bei Karbidlampenbeleuchtung. Die

    anderen Mitbewohner liegen schon

    ----------------------------------------------------


    in ihrer Strohmulde u. schlafen, dabei ist es

    erst 3/4 9. Es ist zu gemein, daß es hier so zeitig

    Dunkel wird. Um 6 kann man schon das Licht

    anstecken.- Die Lederweste kommt entweder

    über ..?.. durch einen Urlauber, oder mittels

    Dienstpaket an mich - aber Erna, mit Schwestern

    hab ich hier vorn absolut nichts zu tun, Du

    mußt bedenken, daß wir doch sehr häufig

    nur wenige 100 Meter dem Russen gegen -

    über liegen u.da können wir die Frauen

    nicht gebrauchen. Die Arbeit hier kann nur

    von Männern geleistet werden. Beim Russen

    hat man allerdings schon öfters Weiber

    in den vordersten Linien getroffen, aber

    das sind keine Weiber mehr, das sind Be-

    stien. - Ich glaube für dein Zigarettenpäckchen

    u. Brief vom 15/8.hab ich mich auch noch nicht

    bedankt u. tue es hiermit. Als dein Brief

    ankam, gab es allerhand Arbeit u. da

    war wenig Zeit. . Unsere schöne Ruhe war

    leider zu schnell dahin u. aus meinem Unge-

    zieferquartier mußte ich abrücken. Dafür haben

    wir längere Zeit in Erdlöchern gehaust

    u. da gibt es keine Wanzen. Gottlob hatten

    wir bisher herrlichstes Wetter. Mir geht es unberufen(?)

    gut. Dir weiterhin alles Gute u. viele herzliche

    Grüße Dein L.?.



    MfG Ludwig

    Never let go!

  • Hallo zusammen,

    ich habe eine Frage zum Schreiben des Generalkommandos des VII. Armeekorps zur Kampfkraft der 168. Infanteriedivision vom 17.7.1942.

    Die Gefechtsstärke des Inf. Reg. 417 wird mit durchschnittlich 200 Mann je Btl angegeben.

    Im Lexikon der Wehrmacht wird für ein Inf. Btl mit 846 Uffz. und Mannschaften (Aufstellung 1. Welle) angegeben.

    Wie ist dieser starke Unterschied zu erklären?

    War das Inf. Reg. schon so geschwächt?


    Gruß Alebo

  • Hallo,


    nun der nächste Brief:


    15. XI. 42

    Liebe Erna ! Für Deinen lieben Brief

    vom 22.X. sowie die Zigaretten herz-

    lichen Dank. Ich hab mich sehr gefreut,

    daß von Dir wieder mal ein Le -

    benszeichen kam. Annelise schrieb

    mir schon von ihrer kurzen Visite

    in Berlin u. ich hab mich gefreut,

    daß sie sich so schnell entschlossen

    hat. Eine Hetzerei war es ja. Aber

    sie wollte ja jetzt in diesen Tagen

    noch mal nach Berlin kommen.

    u. sich etwas mehr Zeit mitbrin -

    gen. Hoffentlich hat sie ihr Vorhaben

    durchgeführt, ein paar Tage Ruhe u.

    andere Tapeten sehen, werden ihr

    nicht schaden. So ein Genuß wie früher

    wird ja jetzt Berlin auch nicht mehr

    sein. - Mir geht es unberufen

    toi toi toi weiterhin gut. Essen u.

    Schlafen regelmäßig u. über zu we -

    nig Winterbekleidung kann ich mich

    nicht beschweren. Erstens mal habe

    ich hier den Pullover u. die Leder -

    -----------------------------------------------


    weste von Hertha u. dann noch

    eine Pelzweste, Filzstiefel, Pelzman -

    tel, Pelzmütze u. was ich sonst even -

    tuell benötigen könnte . Warme

    Handschuhe u. Kopfschützer kommen

    noch dazu Wir sind dieses mal

    u. auch rechtzeitig derart gut mit

    Winterbekleidung ausgerüstet

    worden, daß man von der Arbeit

    in der Heimat nur alle Hoch -

    achtung haben kann. Hier hat

    die Heimat schier unglaubliches

    geleistet. In wirklich ausreichen -

    der Menge ist jetzt schon alles

    da u. rein praktisch. Man kann

    nur immer wieder staunen. Die Heimat

    muß ihr letztes hergegeben haben.

    Also in Verlegenheit zu frieren werde

    ich kaum kommen. Wir hatten es

    die letzten Tage schon ganz annehm -

    bar kalt, 20 - 25° reichten aus

    für den Anfang vollkommen.

    --------------------------------------------------


    Das unangenehmste dabei war ein

    scheußlich kalter Wind. Heute hat er

    sich etwas gelegt u. es ist erträgli -

    cher. Der Ofen in unserer Bude wird

    2 mal am Tage geheizt. Bei den russ.

    Öfen muß man sehr vorsichtig sein.

    Bei der leichten Bauart der Häuser

    gehen die Dinger zu leicht in Flam -

    men auf u. ohne Dach über dem

    Kopf ist es zu dieser Jahreszeit nicht ge -

    rade sehr gemütlich. - Daß Dingels

    tot ist, hatte ich schon durch irgendje -

    mand erfahren. Für ihn war es

    wohl eine Erlösung. - Daß die alte

    Schackeln kurz nach der goldenen

    Hochzeit das Zeitliche gesegnet hat, eben -

    so wie der alte Zippel wird Dir si -

    cher auch nichts Neues sein, - Was

    Du für Zigaretten schickst, ist mir

    an und für sich egal. Ich habe das Gefühl,

    daß eine wie die andere schmeckt.

    Einmal schrieb ich ja schon, daß ich

    die Thelea nicht schätze u. ebenso die

    Mokri Superb mit Strohmundstück.

    ------------------------------------------------


    Ob Juno, Bergmann Priwatz(?) R6 oder

    Dergl(?) ist alles ganz egal. Sag mal

    Erna, ich hatte Dir vor einigen Wo -

    chen ein kleines Päckchen - Inhalt

    1 Büchse Ölsardinen - zugeschickt, Ist das

    angekommen ? Es sind in letzter

    Zeit öfters Päckchen verloren gegan -

    gen. Es kann auch sein, daß es ebenso

    wie ein Brief an Annelise u. die

    Geburtstagskarte von Detlev in ei -

    nem Postzug mal mit verbrannt

    ist. Es täte mir leid für Dich, wenn Du

    das Päckchen nicht erhalten hättest, aber

    zu ändern wäre es nicht u. traurig

    zu sein hat auch keinen Zweck. Da

    haben wir weiß Gott anderen Kum-

    mer. - Wie geht es Dir ? Hast Du viel

    Arbeit ? Bei mir ist es erträglich,

    wenn sie auch ausreicht. Neuigkei -

    ten wüßte ich keine. Übrigens auch

    für das Reich vielen herzlichen Dank ! (Reich, evtl. eine Zeitschrift ?)

    Laß es Dir weiterhin recht gut gehen

    u. arbeite nicht zu fleißig, Viele

    herzl. Grüße Dein Bruder L.?.



    Wer kennt sich mit Zigarettenmarken aus ?


    MfG Ludwig

    Never let go!

  • Lieber Ludwig 11,


    und erneut ein HERZLICHES DANKE SCHÖN für Deine Mühe am 4. Advent. Toll das Du das lesen konntest, leider war der militärische Inhalt doch recht mager...

    Vielen Dank und schöne Weihnachtstage wünscht Dir und allen Mitgliedern Volker

  • Seit 1989 bin ich auf der Suche nach meinem Großvater Stabsarzt d. R. Dr. Felix Kügler. Felix wurde als Bat.Arzt \ Gren. Regiment 429 in der 168 ID am 08.02.1943 mit dem Lazarett und 400 Verwundeten der Roten Armee übergeben.

    Moin Volker,


    Dein Großvater als Btl.Arzt bzw. Truppenarzt leitete in dieser Dienststellung kein Lazarett, sondern vielmehr den Truppenverbandplatz (T.V.Pl.) eines der drei Bataillone (das oben nicht angegeben ist) des Gren.Rgt. 429.


    Lazarette, welchen Typs auch immer, waren San.-Einheiten, also Sanitätstruppen.

    T.V.Pl. hingegen waren San.-Einrichtungen des Truppen-Sanitätsdienstes.

    Seit dem Tag verliert sich jede Spur. Ich habe einen Ordner voller Infos aus dieser Zeit aber nichts Konkretes. Kann jemand helfen ????

    Auch bei derartigen "geordneten" Übergaben an die Rote Armee, in der Hoffnung auf anständige Behandlung, muß so gut wie immer das Schlimmste befürchtet werden. Sie zogen meist sofortige gräßliche Massaker an San.-Personal und Verwundeten nach sich. Beispiele gibt es leider zuhauf.

    M. E. wird sich daher auch nichts Konkretes über den Verbleib alles Betroffenen finden lassen.

    Entdeckt und dokumentiert wurden derartige Kriegsverbrechen der Sowjets nur dann, falls deutsche Truppen kurz darauf im Gegenstoß die Opfer bzw. deren Überreste noch finden konnten.

  • Hallo Jürgen,

    danke für Deine Antwort .Natürlich ist mir klar, das dort kein Lazarett war sondern nur ein Verbandsplatz. Ich habe lediglich die Inhalte aus Briefen befreundeter Ärzte übernommen.Diese haben die Bezeichnung Lazarett verwendet. Auch die Behandlung des Gegners nach der Übernahme kann man sich vorstellen bzw. Ist durch div. Berichte belegt...

    Allerdings hat ein gefangener russ. Major vom Weiterbetrieb des HVP berichtet. Daher ist vielleicht doch die Gefangenschaft möglich gewesen.

    Gruß Volker

  • vllt. erst mal ein Brief - leider sind ein paar Leerstellen dabei.


    Abs. Oberarzt Kügler 27641 (?)

    Moin zusammen,


    27641 ist die FPN des III. Btl. des Inf.Rgt / Gren.Rgt. 429:


    27641

    (Mobilmachung-1.1.1940) Stab III u. 9.-12. Kompanie Infanterie-Regiment 429,

    (24.8.1943-5.4.1944) 9.11.1943 gestrichen


    Damit wissen wir nun, in welchem Btl. Felix Kügler Truppenarzt war ...

  • Hallo Jürgen,

    danke für Deine Antwort .Natürlich ist mir klar, das dort kein Lazarett war sondern nur ein Verbandsplatz. Ich habe lediglich die Inhalte aus Briefen befreundeter Ärzte übernommen.Diese haben die Bezeichnung Lazarett verwendet. Auch die Behandlung des Gegners nach der Übernahme kann man sich vorstellen bzw. Ist durch div. Berichte belegt...

    Allerdings hat ein gefangener russ. Major vom Weiterbetrieb des HVP berichtet. Daher ist vielleicht doch die Gefangenschaft möglich gewesen.

    Moin Volker,


    wenn Dir das alles bereits klar und bekannt war, dann haben wir das jedenfalls bisher noch nicht von Dir erfahren ...


    Und: Der gefangengenommene sowjetische Major (wir wissen nicht, ob es ein Russe war ...) würde verständlicherweise niemals zugegeben haben, daß der T.V.Pl. (nicht: H.V.Pl.) von seinen Truppen vernichtet wurde ...

  • auch hier finden sich Lagekarten mit Stellungen der 168. ID.

    Hallo Alebo,


    Ich finde deine Forschungsanstrengungen sehr beeindruckend. Darf ich fragen wo du diese Lagekarten bekommen hast?



    Liebe Gruesse,

    Nadine

    Suche: Information über Theodor Christmann aus Trier-Kürenz

  • Hallo Nadine,


    danke für die Rückmeldung. Ich finde aber die Kenntnisse und Leistungen anderer in diesem Forum wesentlich beeindruckender! Auf viele Fragen gibt es unverzüglich und kenntnisreich Antwort. Die Lagekarten finde ich auf verschiedenen Wegen. Viele sind schnell zu finden und auch hier im Forum schon veröffentlicht worden. Ich habe nur versucht sie zeitlich zu ordnen. Ansonsten durchsuche ich unter allen möglichen Stichworten das Netz und mache Zufallsfunde. Leider habe ich manchmal versäumt eine ordentliche Quellenangabe zu machen. Ich habe inzwischen schon wieder welche gefunden. Einfach mal unter den Stichwörtern: Lagekarten mit Ortsname - und Jahreszahl oder einer Division/Einheit und oder 2. Weltkrieg suchen.

    Viele Karten aus älteren Büchern findet man inzwischen ebenfalls veröffentlicht.


    Herzliche Grüße

    Alebo