168. Infanterie-Division

  • Hallo Alebo -


    möchtest du "nur" das Gutachten des DRK hier im Forum teilen oder hast du irgendwelche Fragen?? Mein Onkel war auch bei der 168. Infanteriedivision (Grenadierregiment 442) ...


    Mit harzl. Gruß

    Denys

    Suche Infos zum 744.PiBat. (41/42) der 25. PzDiv. (87. PzPiBat) (43/44) und 21. PzDiv (45), 62. ID bzw. 57.ID 41/42 (164 IR) sowie zur 168. (43) und 376. ID (44)

  • Über Informationen freue ich mich auf alle Fälle, da ich selbst nur wenig Informationen über meinen Großvater habe. Über die 168. Infanteriedivision habe ich Im Netz andererseits schon Einiges herausgefunden. Etwa bei http://www.wilhelm-radkovsky.de und bei wikipedia.

    Ich habe auch noch drei Bilder aus dem Jahr 1940, auf denen mein Großvater bei einer Übung (im Manöver) zu sehen ist.

  • Hallo Alebo -

    die 168. Infanteriedivision kämpfte im Januar 43 im Verbund mit der 2. ungarischen Armee und Ende des Monats beim neugebildeten Korps Cramer. Am 12. Januar erfolgte ein großer russischer Angriff auf die Stellungen der ungarischen Armee. Da Hitler mit einer notwendig Rückzugserlaubnis mehrere Tage zögerte und nachdem diese endlich vorlag weitere wertvolle Zeit vertan wurde, erlitten die ungarischen und deutschen Truppen, darunter die 168. ID schwere Verluste. Folgende Seite beschreibt die Kämpfe und die beteiligten Kräfte ausführlich. Ist allerdings in engl. Sprache.: http://www.webcitation.org/que…&date=2009-10-25+06:21:49


    Gruß

    Denys

    Suche Infos zum 744.PiBat. (41/42) der 25. PzDiv. (87. PzPiBat) (43/44) und 21. PzDiv (45), 62. ID bzw. 57.ID 41/42 (164 IR) sowie zur 168. (43) und 376. ID (44)

  • Hallo Denys,


    Vielen Dank für den Hinweis!

    Ich habe versucht eine eigene modernere Karte über den Weg der 168. Infanterie-division zu erstellen bis Januar 1943.


    Gruß Alebo

  • Moin Alebo,


    wie ich sehe ist das Gutachten auf den 5.11.73 datiert.

    Hattest Du es noch zu Hause oder bei DRK neu beantragt?

    Falls Du es nicht neu beantragt hast kannst Du hier eine erneute Suchanfrage starten:

    https://www.drk-suchdienst.de/…ormular-zweiter-weltkrieg

    Könnte sein, dass vielleicht eine Gefangenakte existiert.

    Sollte das DRK noch das Originalfoto deines Großvaters haben wird dir dies ebenfalls zugeschickt.

    (Wenn ich den richtigen gefunden habe ist die Suchanfrage aber leider ohne Foto)


    Gruß

    Andreas

    Der Franke ist ein freundlicher, hilfsbereiter und höflicher Mensch ------ Man darf ihn nur nicht ansprechen


  • Guten Morgen,


    Danke für den Hinweis. Es ist die Antwort von 1973, die ich erst vor kurzem in alten Unterlagen meiner Mutter (wieder-)gefunden habe. Auf die Idee eine komplett neue Anfrage zu stellen, bin ich nicht gekommen, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass da etwas Neues kommt. Ein Bild existiert nicht, Das habe ich auch schon herausgefunden. Mein Großvater wurde am 11.05. 1909 geboren. Leider bin ich zu spät angefangen zu forschen. Meine Mutter ist schon 1999 verstorben, hat aber auch wenig erzählt, wusste wenig und hat auf der Flucht aus Schlesien kaum etwas mitnehmen können.



    Gruß

    Alebo

    Edited once, last by Alebo ().

  • Moin Alexander,


    ich gebe DIr da recht, dass die Chance gering ist, dass eine neue Suchanfrage etwas neues hervorbringt.

    Versuche es aber auf alle Fälle.

    1973 hatte man noch keine Einsicht in die russischen Krieggefangenenakten, heute dagegen schon.

    Gib bei der Anfrage unten ins Textfeld mit ein, dass Du wissen möchtest, ob eine solche Akte existiert oder ob eine Grablage etc. bekannt ist.

    Die Anfrage ist für Dich kostenlos, da Du ein direkter Nachkomme bist.


    Gruß

    Andreas


    P.S.: Ich schick Dir mal die Seite aus der Vermisstenbildliste per PN zu.

    Dann kannst Du mal schauen, ob es der Gesuchte ist.

    Der Franke ist ein freundlicher, hilfsbereiter und höflicher Mensch ------ Man darf ihn nur nicht ansprechen


  • Hallo zusammen !


    Vielen Dank fürs Einstellen des DRK-Gutachten an Alexander ! Der Großvater von Alexander gehörte ja dem GR 417 an. Damit trifft für ihn wohl im DRK-Gutachten die Beschreibung der Ereignisse der nach Norden abgedrängten Kampfgruppe zu ?? In den von mir gesammelten Daten zur 168. ID und der daraus resultierenden, von mir erstellten Chronik zur Division finde ich für den 13.1., dass das GR 417 an diesem Tage auf LKW verladen wurde und nach Beresowa (nnw Ostrogoshsk) vorgeworfen wurde. Die Division selbst befand sich zum Datum weiter südöstlich im Raum Jewdakowo (Kamenka) als die Meldung vom Feindeinbruch bei den Ungarn im Raum Uryw eintraf und hatte in den folgenden Tagen schwere Kämpfe östlich Ostrogoshsk zu bestehen (siehe Gutachten z.B. Petrenkowo).

    War der Großvater jedoch nicht Angehöriger dieser Nordgruppe, so sollte er dann beim Ausbruch der Division in südwestlicher Richtung auf Budenniy gefallen sein. Am 20. Januar sind dabei auch große Teile des Divisionsstabes bei einem Feindangriff in N. Olschan (???) gefallen. Den Weg nach Budenniy musste sich die Division freikämpfen, da ja in Gluchowka (siehe Gutachten) schon der Feind stand.

    Hat jemand die o.a. Seite in Englisch über die Kämpfe schon mal übersetzt oder kann mir weiterhelfen, inwieweit sie für den Weg und die Kämpfe der 168. ID relevant ist? Über Austausch weiterer Infos zur 168. würde ich mich sehr freuen. Meine Intention ist dabei, eine ausführlichere Abhandlung über die Division als die bisherige fürs Lexikon zu erstellen.


    Gruß Herbert

  • Hallo zusammen,


    vielen Dank an Sie beide. An einem Austausch bin ich auch interessiert. Ich bin mir auch nicht sicher in welchem Teil mein Großvater war! Wenn ich die Bilder und die Erzählungen meiner Mutter richtig verstanden habe, war er Funker/Fernmelder.

    Eine Übersetzung werde ich mit Hilfe eines Freundes mal in Angriff nehmen. Wird aber etwas dauern.


    Gruß Alebo

    Edited once, last by Alebo ().

  • Moin Alexander,


    wenn es sich bei dem Ausschnitt den ich Dir geschickt habe um deinen Großvater handelt war er im Gren.Rgt.417 14. Kompanie.


    Gruß

    Andreas

    Der Franke ist ein freundlicher, hilfsbereiter und höflicher Mensch ------ Man darf ihn nur nicht ansprechen


  • Hallo,

    es handelt sich um meinen Großvater Alfred D. aus Reichenbach!

    Danke sehr!


    Gruß Alebo

    Edited once, last by Alebo ().

  • Hallo an alle Interessierten über die 168 ID.

    Seit 1989 bin ich auf der Suche nach meinem Großvater Stabsarzt d. R. Dr. Felix Kügler. Felix wurde als Bat.Arzt \ Gren. Regiment 429 in der 168 ID am 08.02.1943 mit dem Lazarett und 400 Verwundeten der Roten Armee übergeben. Seit dem Tag verliert sich jede Spur. Ich habe einen Ordner voller Infos aus dieser Zeit aber nichts Konkretes. Kann jemand helfen ????. Ich freue mich über alle Infos und helfe gerne weiter...

    Infos habe ich von einigen Zeitzeugen und den Suchdienstes. Die Heimortkartei Niederschlesien hat 9 Jahre für die Antwort gebraucht !!!!! Bereits 1969 hat sich eine Kameradschaft der 168er aufgelöst. Diese Division wurde komplett zerschlagen, es gab kaum überlebende Soldaten...

    Also, nur Mut meldet Euch. LG Volker

  • Hallo Volker und Willkommen in unserem Forum !


    Eine hochinteressante Info hast Du da mit der Übergabe des Lazaretts eingebracht ! Ist bekannt wo dieses Lazarett lag und wie gesichert ist das Übergabedatum ? War das GR 429 zu diesem Zeitpunkt eventuell anderweitig - also nicht mehr der 168. ID zugehörig - unterstellt ? Um den 8. Februar 1943 befand sich die Division (168.ID) in Belgorod und kämpfte sich dort (belegt sind dort Straßenkämpfe) den Nordostteil des Ortes frei, um einen Durchbruch nach Südwesten zu erzwingen.Am 10.2 wurde Tomarowka erreicht. (hier DivGefStd). Bei einer Aufstellung der Gefechtsstärken vom 13.2. ist das GR 429 nicht aufgeführt, wohl aber ein GR 246 (unterstellt von 88.ID).

    Am 16. März erst wurde das GR 429 der 168. ID im Rahmen der Auffrischung bei Mirgorod von der 68. ID wieder zugeführt und das GR 246 wieder an die 88.ID zurückgegeben.

    Hast Du Infos, dass die Übergabe des Lazaretts im Rahmen des Rückzugs der Divisionen (hier auch 68. ID) aus der Einkesselung bei Woronesh erfolgte oder doch eher beim Ausbruch der 168. ID aus Ostrogoshak (19. Januar) ?

    Leider passt alles für mich zeitlich (noch) nicht so richtig zusammen...


    Gruß Herbert

  • Hallo Volker !


    Ein Gedanke von mir...

    Kann es sein, dass mit der o.a. Übergabe das Feldlazarett 168 gemeint ist ? Dieses war zusammen mit der San-Kp 168 um den 10. Februar 1943 in Obojan und hatte den dortigen San-Betrieb bis zur Räumung und Abtransport aller Verwundeten (15.2.) aufrechtzuerhalten. (NARA T 315 R 1154)

    Diese genannten San-Einheiten waren aber der 68. ID zugehörig und hatten insofern mit der 168. ID nichts zu tun.

    Gruß Herbert

  • Hallo Herbert , ich bin total begeistert über dein rasche Antwort...1000 Dank, nach so vielen Jahren endlich mal weitere Infos. Leider habe ich die Akte von Felix aufm Schreibtisch liegen (dumm von mir). Also ausführliche Infos folgen. Deine Aussage bzgl. Ausgliederung des GR. 429 aus dem Verband der 168 ID stimmt glaube ich !!! Infos folgen.Es gibt!Feldpost von befreundeten Kameraden bzgl.dieser Übergabe des Lazarettes. Ich werde genau berichten...kurz zu Felix: Arzt aus Lauban, seit 1940 Soldat, Frankreich dann UdSSR. Träger EK 1+2 , Infanterie Sturmabz., Verwundetenabzeichen. Und Nennung im Ehrenblatt..das fehlt mir oder ne Unterschrift auf her Urkunde wäre!der Hammer. Also, ich melde mich wenn ich die Akte hole...DANKE und Grüße an Alle und speziell an Dich Herbert.

  • Hallo Volker !


    Ort Tim am gleichnamigen Fluss ist mir ein Begriff. Es gibt aber keinen Bezug bei Weg und Datum zur 168. ID. Sehr wohl aber gibt es einen Zusammenhang mit der mittleren Ausbruchsgruppe "Beukemann" (General und DivKdr 75.ID) aus der Einkreisung bei Woronesh, der auch Truppenteile der 68. ID angehörten, bei der wiederum ich ja das GR 429 unterstellt vermute. Diese Gruppe - zusmmengewürfelt aus diversen Einheiten war ungefähr 7-8000 Mann stark und sollte auf verschneiten Wegen über Prilepy Tim erreichen, das anfänglich Februar noch von der 4. PzDiv gehalten wurde. Von Tim aus sollte die Gruppe dann nach Manturowo (südlich Tim) weitergeleitet werden. Am 6. Februar abends wurde Tim wohl aufgegeben und die Ausbruchsgruppe musste sich ihren Weg über Repezkaja Plota nach Manturowo erkämpfen. Auch Kursk ging am 8.2. 43 verloren. Alles in Allem macht der Ort Tim damit als Versorgungsstützpunkt für rückwärtige Einheiten (mit Trossen und Lazarett) schon Sinn und auch das angegebene Datum der Übergabe des Lazaretts passt ziemlich gut. Ich bin sehr gespannt auf weitere Einzelheiten... Bestimmt war das Lazarett doch einem größeren Verband als dem Regiment 429 zugeteilt ? Gibt es eigentlich eine genaue Bezeichnung für das Lazarett ?

    Gruß Herbert