RKT Paul Schultz

  • Hallo liebe Lexikon-Redaktion,


    im LdW wird im biografischen Eintrag für den Ritterkreuzträger GenMj Paul Schultz angegeben, dass dieser als Offizier in das Infanterie-Regiment Nr. 192 versetzt und mit diesem dann am 1.Weltkrieg teilnahm. Anscheinend ist diese Information nicht richtig, es gibt in den Württembergischen Verlustlisten Nr. 18 und Nr. 421 aus den Jahren 1914 und 1916 zwei Einträge, in denen Paul Schultz im Dienstgrad eines Leutnants als Angehöriger der 10. bzw. 11. Kp. des Württbg. Infanterie-Regiment Nr. 120 jeweils mit einer schweren Verwundung verzeichnet ist. Diese Meldungen decken sich auch mit den Informationen aus dem u.a. Pressebericht zur Verleihung des Eichenlaubes an den Oberst Paul Schultz vom August 1943. Das Infanterie-Regiment Nr. 192 war eine kgl. sächsische Einheit, die zudem erst im Juli 1915 in Frankreich aufgestellt wurde. Es wäre doch etwas ungewöhnlich, wenn ein württembergischer Offizier aus Welzheim im Jahr 1912 als Fahnenjunker in ein württembergisches Regiment eintritt, dort sein Offizierspatent als Leutnant erhält und sich dann angeblich bei Kriegsausbruch in eine sächsische Einheit versetzen lässt bzw. dorthin versetzt wird?

    Quelle: Innsbrucker Nachrichten Nr. 205 vom 31.August 1943, Titelseite


    Der Link ins Lexikon: http://www.lexikon-der-wehrmac…enregister/S/SchultzP.htm


    Gruß, J.H.

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