Holzluftschraube X Bauweise

  • Hallo Foprumsteilnehmer,

    im Heft 11 Flugzeugclassic ist mir beim Lesen des Artikels 'Daimlers bester' auf Seite18 folgender Satz aufgefallen, mit dem ich nichts anfangen kann. ...Dabei erhält sie im Übrigen erstmalig eine Holzluftschraube in X Bauweise... Weiß jemand im Forum was das bedeutet bzw., wo man darüber eine Erklärung bekommen kann? Ich betrachte das als Vierblattschraube welche aus Holz ist, was aber ist das besondere daran ?

    Horrido Heinz

  • Hallo Heinz,

    .Dabei erhält sie im Übrigen erstmalig eine Holzluftschraube in X Bauweise.

    Es ist vielleicht einfacher wenn Du "sie" noch erläuterst, also den Flugzeugtyp, oder?


    Gruß Karl

  • Hallo Heinz,


    hier handelt es sich um einen profanen Propeller in Holzbauweise.


    Gruß Tilo

    Ehre die Toten

  • Servus Heinz,


    also die einzige deutsche Fw190 mit einem Vierblatt-Propeller, die ich kenne, war die Fw190 V18/U1.

    Gruss, Holger

  • Noch einmal Hallo,

    Die in dem obenerwähnten Artikel beschriebene Maschine mit dem X Propeller ist eine V15 welche 1943 erprobt wurde.

    Danke für die schnellen Antworten.

    Horrido Heinz

  • Hallo zusammen,


    Holzpropeller musste nicht schlecht bedeuten. Diese Propeller, eigentlich Luftschrauben, wurden in Verbundbauart aus Sperrholz, also verleimt, hergestellt. Heute würde man sagen " Leimbinder". Teilweise waren diese mit einem Kantenschutz aus Metall und/oder eingebettet ins Holz mit einer Gewebeschicht verfestigt. Die Verwendung von Holz war nicht nur eine Ersparniss, sondern bot auch die Möglichkeit zur Konstruktion von Blättern mit sehr großer Breite im Verhältnis zum Durchmesser. Ich hatte Teile von Holzpropellern nach 45 Jahren im Erdboden in der Hnd, die noch äußerst stabil und nicht morsch waren. ( Vermutlich enthielt der Kleber damals giftige Komponenten).

    Es handelte sich also um eine, soweit mir bekannt 9 -fach verleimte 3 Blatt Holz - Luftschraube, da das Baumuster ja bereits vorstehend festgestellt wurde.


    Gruß Karl

  • N'Abend,


    die V30 (S/N 0055 - GH+KT) wurde 1943 in Hirth mit einem 4-Blatt-Propeller und DB 603S-1 getestet. LINK


    Über die V15 kann ich nix finden, was auf einen 4-Blatt-Prop hinweist.

    Gruss, Holger

  • Hallo Dieter,


    argh, die GH+KV muss natürlich S/N 0057 haben und ist Prototyp V32.

    Gruss, Holger