M 1506 (ex. Ostfriesland) 15. Minensuchflottille: Ich suche weitere Infos

  • Hallo zusammen,


    hier noch einige Versatzstücke zu den Schiffen des kleinen Geleit´s und

    zu deren eigentlichen Auftrag . Auch interessant ist das sowohl

    M 1506 als auch die Polarkreis im zivilen Fischtrawler des Typs Seebeck 1937

    waren und 1937-1938 im Rahmen der Autarkie Bestrebungen des III. Reiches

    zur Sicherung der Ernährungsgrundlage mit staatlichen Subventionen gebaut

    worden sind.

    Da der Protagonist von Beruf zur See gefahren ist sind vielleicht die Reedereien der beiden

    Schiffe interessant

    Die Polarkreis V6107 lief als „WILHELM SÖHLE“ bei der Reederei Hermann Söhle KG Wesermünde

    Die Hauptanteilseigner der Reederei war die Familie Oetker.


    Der Minensucher M1506 lief als „OSTFRIESLAND“ bei der Reederei Deutsche Hochseefischerei GmbH „Nordsee“

    Vielleicht ergibt sich dadurch eine Verbindung.

  • Ich hatte mir mal ein Abo für eine Bremer Zeitung gemacht, damit ich ins Archiv schauen konnte. Und das war soo interessant. Leider erst ab 1948


    Hallo Nina,


    zahlreiche Bremer Tageszeitungen (auch aus der Zeit vor dem 1.Weltkrieg bis nach dem 2.Weltkrieg) sind auf Microfilm im Bestand des Staatsarchivs Bremen archiviert, leider aber nur vor Ort einsehbar: https://www.staatsarchiv.bremen.de/


    In der Datenbank des ICRC ist ein 31 Seiten umfassender Bericht über das Kriegsgefangenen- und Internierungslager Camp Knockaloe aus dem Zeitraum 1914 - 1916 einsehbar, im Prinzip so etwas wie ein sogenannter "Lagerspiegel". Leider ist dieser Bericht nur in französischer Sprache ohne Übersetzung verfasst: https://grandeguerre.icrc.org/en/Camps/Knockaloe/502/fr/


    Ebenfalls in dieser Datenbank ist ein Willy Puhl mit einer Altersangabe "18 Jahre" als internierter deutscher Zivilist verzeichnet. Aus den wenigen dort vermerkten Daten aus dem Jahr 1915 lässt sich aber wohl leider nicht eindeutig feststellen, ob es sich dabei um Deinen Verwandten handelt. Bilder der Karteikarte im Anhang, weiteres ließe sich vielleicht beim ICRC erfragen?


    Gruß, J.H.


    Edit: Zum Camp Knockaloe gibt es anscheinend noch einen weiteren Erlebnisbericht eines ehemaligen Lager-Insassen, der in den Nachkriegsjahren in Buchform veröffentlicht wurde. Der Titel des Buches ist "13 Monate hinter dem Stacheldraht", der Autor ist ein Missionar mit Namen Otto Schimming, der wohl nach seiner Gefangennahme in Afrika u.a. auch in das Lager Knockaloe kam. Ein Nachdruck dieses Buchs ist aktuell z.B. über abe-books zu finden: https://www.abebooks.de/servle…p=snippet-_-srp1-_-title1

  • Hallo zusammen,


    Quote

    Ebenfalls in dieser Datenbank ist ein Willy Puhl mit einer Altersangabe "18 Jahre" als internierter deutscher Zivilist verzeichnet.


    wenn das der Willi Puhl ist dann ist er mit großer Wahrscheinlichkeit als Besatzungsmitglied

    eines unter deutscher Flagge fahrenden Schiffes in einem Hafen der zu Alliierten Einflussbereich

    gehörte interniert worden. Von da kam er in das Internierungslager Camp Knockaloe.


    Interessant wäre noch das Schiff mit dem er Interniert war.......oder vielleicht war es auch ganz anders

    Gruss Dieter

  • Hallo Zusammen,


    das sind ja interessante Links. Die Dame aus Knockaloe hatte mir auch gesagt, dass sie Willi Puhl 18 Jahre alt dort hat. Also vom Alter her müsste es perfekt passen, da er 1897 geboren wurde. Ich muss nun einen Bogen ausfüllen, damit sie mehr Details zur Suche hat.

    Ich kann mir auch sehr gut die Variante vorstellen, dass er auf einem Schiff gearbeitet hat. Geheiratet hat er 1920, was die These stützen würde.

    Ich glaube mein Willi hat eine echt interessante Geschichte. Sobald ich etwas neues weiss, lass ich es euch wissen.

    Ich habe übrigens, glaube ich, ein Foto eines Sohnes gefunden, der ein U-Boot Symbol auf der Uniform trägt. Ich werde es später mal posten.


    Liebe Grüße euch allen, die so lieb sind und mir so sehr helfen.


    Nina

  • Ich habe übrigens, glaube ich, ein Foto eines Sohnes gefunden, der ein U-Boot Symbol auf der Uniform trägt. Ich werde es später mal posten.

    Hallo nina0103,


    das Bild würde mich auch interessieren. Kann ja nur das U-Bootkriegsabzeichen sein, als Bootmannsmaat sollte er die Bedingungen dafür

    erfüllt haben. Schon beim U-Bootarchiv angefragt wegen Aktenlage bezüglich des Sohnes ? Oder ist der uninteressant für Deine Forschung ?


    http://dubm.de/


    Vom genannten U-822 sind jedenfalls paar Einträge verzeichnet.

    ( Ich würde aber nur nach dem Mann anfragen, da dieser vermutlich noch auf anderen Einheiten diente

    und seine Marinekarriere ersichtlich wird)


    Eine Vor-Ort Recherche ist auch möglich.


    https://uboot-recherche.de/search?q=U-822


    Bin mal gespannt was am Ende bei beiden rauskommt.


    MfG G.

  • Hallo Zusammen,


    Ich habe ja ganz viel Glück gehabt und Michael hat mir das KTB zukommen lassen. Es ist wunderbar, nun bin ich irgendwie mittendrin und kann mir mehr darunter vorstellen. Doch bin ich mir irgendwie nicht sicher, bis wann er nun auf dem Boot war. Auf dem Bild Nr. 1 steht einmal 15.09.42 und 15.09.43

    Vielleicht verstehe ich auch einfach nicht, deshalb wäre ich über eure Meinung dankbar.


    Liebe Grüße


    Nina

    Hier sind die Fotos. Jedoch wurden sie mir leider so zugeschickt und ich hoffe es ist trotzdem erkennbar.

    Zu dem ersten Bild wollte ich euch fragen, ob es evtl im Knockaloe war. Ich kann leider gar nicht einschätzen zu welcher Zeit es entstand.

    Das zweite Bild zeigt einen Sohn von Willi Puhl. Jedoch glaube ich nachdem ich es gezoomt habe, nicht mehr dass es ein U-Boot ist. Das dritte Bild zeigt das Abzeichen noch mal heran gezoomt.

  • Hallo,


    so ist es. Es ist das von Reinhard benannte Abzeichen. Darüber trägt er eine Feldspange für das Eiserne Kreuz 2.Klasse.

    Heisst: Er bekam dieses auch verliehen.


    Gruss G.