Wehrmacht -KdF

  • Ich grüsse Sie alle .

    Ich hoffe dass meine Frage keine Unruhe verursacht .

    Es ist so, dass ich beim Lesen der Tätigkeitsberichte der 158.ID und der 708.ID sehr oft Anspielungen auf das KdF im Zusammenhang mit der Freizeitveranstaltungen der Soldaten finde .

    Und ich frage mich , wie das funktionnierte .

    Denn, um allen Einheiten einigermassen gerecht zu werden, brauchte diese Freizeitorganisation eine riesige Bürokratie .

    Vielleicht hat sich jemand schon mit dem Thema beschäftigt und könnte mich auf ein Link verweisen ?

    Im voraus vielen Dank und freundliche Grüsse .

    Johannes Maria.

  • Tag allerseits,


    mit den schönen KdF-Reisen und Veranstaltungen für Zivilisten war ab 1.9.1939 Schluss, sehr zum Bedauern vieler damaliger "Volksgenossen".


    Die vorhandene Organisationsstruktur des KdF machte dann ab Kriegsbeginn (fast) lückenlos mit der Truppenbetreuung der Wehrmacht weiter. Wahrscheinlich waren die Grundzüge der neuen Arbeitsweise

    von KdF bereits Jahre vor Kriegsbeginn bis in alle Einzelheiten vorbereitet worden. Auch der NS-Staat bewies dabei seine bürokratischen Fähigkeiten. Und heute ist es in vergleichbaren Dingen ähnlich. Wir haben

    in der Bundesrepublik für alle Eventualitäten detaillierte Katastrophenpläne. Für etwaige Kriegs- und Spanungsfälle werden Treibstoffe, Lebensmittel usw. zielstrebig gebunkert. Lebensmittelkarten sind ebenfalls

    für solche "Ereignisse" bereits gedruckt und sicher eingelagert. Sogar für Mitarbeiter in Krankenhäusern ist nach der Genfer Konvention vorgesorgt. Für den Kriegs- und Spannungsfall sind jede Menge Ausweis-

    Vordrucke für dieses Personal eingelagert.


    Grüße

    Bert

  • Hallo Leute,


    auch an Prora sollte man in diesem Zusammenhang denken...…….

    Heute ein Muss zum Anschauen!

    Dieses langgezogene Gebäude ein Widerspruch in sich, aber

    passt in die damalige Zeit...……..

    Dort sollten die KdF-Schiffe anlegen!

    bis dann
    gruss Det


    Bitte Alles zur Vorbereitung und Durchführung des Sudeteneinsatzes 1938…...........

  • auch an Prora sollte man in diesem Zusammenhang denken...…….

    Hallo Det,


    sicherlich ein bedrückender Beleg für die Gigantomanie des NS-Regimes, aber - selbst wenn

    ein Trakt ab 1944 als Lazarett genutzt wurde - kein Beispiel für die Unterstützung der Wehrmacht

    durch die DAF-Organisation KdF !


    Gruß

    Rudolf (KINZINGER)

  • Hallo Rudolf,


    heißt das Thema hier "Unterstützung der Wehrmacht durch die Organisation KdF"?

    bis dann
    gruss Det


    Bitte Alles zur Vorbereitung und Durchführung des Sudeteneinsatzes 1938…...........

  • Ich grüsse Sie alle .

    Es kann sein ,dass Sie eine komische Antwort von mir bekommen, ich habe auf eine Taste gedrückt und mein Text war auf einmal weg...

    Ich fange also wieder an .

    Servus Eumex und danke , aber ich habe das "google Ding " nicht aufmachen dürfen ! Es ist gesperrt ... schlimm, schlimm !

    Danke an Jahrgang 39 . Was mich betrifft, finde ich absolut gut dass ein Staat "für alle Eventualitäten detaillierte Katastrophenpläne entwickelt ".Er ist in seiner Rolle .Es istt genau, was wir in Frankreich ab 36 NICHT gemacht haben, obwohl unsere Politiker schon gegen Deutschland waren. Im september 39 hatten sie nicht mal genug Uniformen für alle mobilgemachten Leute !


    Aber wenn die KdF-Schiffe nach und nach zur Unterstützung der WH umgerüstet worden sind, kann es nicht von heute auf morgen durchgeführt worden sein und folglich sollte man , und ich denke an Dr Rudolf, im Archiv Material über eine bestimmte Zusammenarbeit zwischen einem Amt der KdF und einem Amt der WH .

    Es ist an sich die Frage , die ich stellte : Auf welcher Stufe war die Arbeit zwischen KdF und WH organisiert ? Oder hätte es ein" Zwischenamt" gegeben?? Denn ich stelle mir schlecht eine Mitarbeit zwischen der NS-Organistaion KdF und den hohen Sphären der Armee, in der es viele Adelige gab, die eher gegen als für den NS-Staat waren, vor. ???


    Und dann kommt man zur an sich gerechtfertigen Frage Dets : " Unterstützung der Wehrmacht durch die Organisation KdF".

    Insofern als die WH ein Bestandteil des deutschen Staaten war, kommt es mir logisch vor, dass der Staat mit allen Mitteln seine Armee unterstützt.

    Es kommt mir noch logischer, gerechter und notwendiger vor, wenn man berücksichtigt,dass diese Armee nicht nur aus Materiail besteht sondern aus Menschen , die unbedingt Hilfe brauchen .

    Es ist , was die Politiker in F 1939 NICHT gemacht haben : Wir haben den Krieg erklärt, OHNE den von manchen Politikern ersehnten Krieg vorzubereiten .In dem Fall ist ein ein Verbrechen an seinem eigenen Volk .In dieser Hinsicht gibt es ganz interesante Reden von Pierre Laval, der absolut gegen den Krieg war,als linker Politiker und weil sein Bruder im ersten WK gefallen war , im Senat . Er empörte sich über diesen unmöglichen Widerspruch zwischen der hektischen oft hasserfülltenHaltung gegenüber D und dem totalen Mangel an Kriegsvorbereitungen .


    Aber die Antwort auf diese Frage, ob die KdF die WH unterstützt hat -unterstützen durfte- ist sehr kompliziert, denn Unterstützung bedeutet auch Weiterführung des Krieges ???

    Was mich betrifft, bin ich dafür,dass der Staat seine Armee , das heisst, seine Landsleute, mit allen Mitteln unterstützt und ich habe gar kein Verständnis für Leute die verraten und sabotieren während sich kleine Soldaten an der Front weiter mit Mut opfern. In dem Fall hätten diese Leute den Mut haben müssen, einen Rückzug der Einheiten- ich denke an die Normandie- zu erklären ohne das OKW zu fragen .


    Ich hoffe, ich werde Sie nicht irritiert haben , denn es ist absolut nicht meine Absicht !

    Wenn schlecht ausgedrückt, bitte korregieren.Danke !

    Mit freundlichen Grüssen .

    Johannes Maria ..

  • vielleicht ist diese Dissertation von Interesse

    Hallo Reinhard,


    vielen Dank für die Einstellung. Dadurch wird die Ausgangsfrage aus meiner Sicht

    erschöpfend beantwortet.

    Dabei geben die Seiten 17 ff. einen guten Überblick; bezeichnend für mich ist

    besondersi, dass auch hier das NS-Regime mit seinen verwirrenden/verworrenen

    Untergliederungen und Zuständigkeiten (mal wieder) kein ideologisch geschlossenes

    Bild abgibt, sondern - wie so oft - geprägt ist durch verschiedenste Rivalitäten und

    Konkurrenzkämpfe.


    Gruß

    Rudolf (KINZINGER)

  • Hallo zusammen,


    Hut ab vor dieser Dissertation ( Quellen ) und Danke an Reinhard fürs Reinstellen.


    Habe solch ein "Wirrwarr" eigentlich nicht erwartet, obwohl als feststand

    wohin die Reise geht, jeder eben versucht hat aus der Sache rauszukommen

    und durch irgendwelche Aktionen ( sei es von gesellschaftlichen oder militärischen

    Funktions- oder Parteiträger ) zu kaschieren.


    P.S.: Im Nachhinein für mich ein trockenes Thema!

    bis dann
    gruss Det


    Bitte Alles zur Vorbereitung und Durchführung des Sudeteneinsatzes 1938…...........