Diskussionsthread zu den Lazarettzügen

  • Hallo Uwe,


    Danke für die Info, habe bei allen 4 Laz.Zügen die Ergänzungen übernommen.

    Grüße und bleib(t) Gesund - Matthias

  • Hallo,


    hier gibt es ein Bild vom Lazarett-Zug 627 beim Ausladen von Verwundeten 1945 in Wickwitz (heute Vojkovice) bei Karlsbad.

    Anbei noch andere Bilder zu 627 aus einer ebay-Auktion.


    Viele Grüße

    Bernhard

  • Hallo Matthias


    Hier mal ein Bild vom Lazarettzug 536.


    Laut Verkäfer bei Ebay : Soldaten bei Lazarettzug im Raum Rshew, Russland, Sommer 1943.


    Gruß Stefan

  • Hallo Matthias,


    anbei eine Sterbeurkunde aus Wiesbaden.


    Der Leutnant Peter von Campe stirbt im Laz.-Zug 618

    am 23.8.41 auf der Fahrt zwischen Elbing und Dirschau.


    Gruß Roland


    Quelle: Ancestry

    Files

    Als ich hätte fragen sollen, war ich zu jung.
    Als ich hätte fragen wollen, waren Sie zu alt.

  • Hallo Matthias und Co.


    Hier wieder ein kleines Fundstück, dieses Mal zum Lazarettzug 003. Dort ist für das Datum 17.10.1944 die Strecke Tukum - Windau angegeben.


    Mit freundlichen Grüßen, Mathias

  • Hallo,


    danke für die Informationen, habe sie alle bei den jeweiligen Lazarettzügen 627, 536, 618, 003 und 748 eingearbeitet,

    ebenso die Umbenennung der behelfsmäßigen Lazarettzüge 735 (035), 734 (036), 736 (037), 737 (038) und 749 (039).

    Grüße und bleib(t) Gesund - Matthias

  • Hallo.


    Anbei ein Dokument das Lazarettzüge in Richtung Front Genesende transportiert haben.

    Como 500-12454.JPGlaz.JPG

    Quelle: Como 500_12454

    Grüße und bleib(t) Gesund - Matthias

  • Hallo Matthias.


    Anbei 2 Fotos aus den Weiten des Internets zum Lazarettzug 639.


    Dort kann bei Offizier Oberstabsarzt und Chefarzt (Datum 01.04.1944)

    Dr. Wolff angegeben werden.


    Als Personal der Sanitäts-Gefreite

    Wilhelm Görnert.


    Mit freundlichen Grüßen, Mathias

  • Hallo,


    Personal für Laz.Zug 639 wurde eingearbeitet.

    Weiterhin eine Ergänzung mit Verlustlisten beim behelfsmäßigen Laz.Zug Krim, der überfallene Lazarettzug selbst ist keine Bezeichnung überliefert.

    Grüße und bleib(t) Gesund - Matthias

  • Moin zusammen,


    aus: "Wehrhygiene", von S. Handloser und W. Hoffman. Springer-Verlag, Berlin 1944

    "Hygienische Fragen des Kranken- und Verwundetentransports beim Heer" von E. Passauer


    Gruß

    Wolfgang


    IMG_5878.JPGIMG_5879.JPG

  • Hallo Wolfgang,


    auch hier vielen Dank für die Informationen.

    Da du hier die genaue Quellen nennst hat sich die Quellenangabe beim Post der Entseuchnungszüge erübrigt.

    Grüße und bleib(t) Gesund - Matthias

  • Moin Matthias,

    die Quellenangabe hab' ich in meinem neuen Beitrag zum Laborzug des OKW unter "Entseuchungszüge" auch nachgeholt.

    Soll ja alles seine Ordnung haben.

    Gruß

    Wolfgang

  • Hallo Matthias,

    ich bin dabei die Geschichte meines Vaters aufzuarbeiten (geb. 26.08.1924 gest. 24.08.2010). Er wurde am 12.02.1943 in Ribschewo (Ribshevo) verwundet. Ribshevo ist nördlich von Smolensk, ca. 350 km vor Moskau. Wjasma (Wiasma), das er in seiner Geschichte erwähnt, liegt ca. 140 km östlich von Ribshevo und ca. 210 km vor Moskau. (Zu diesem Zeitpunkt gehörte er dem Fallschirm-Artillerie-Regiment 1 der 7. Fliegerdivision bei der I. Abteilung an.) Zahlreiche Splitter verletzten Arm und Bein, Gesicht und Auge. Den linken Arm hielt er schützend vor das Gesicht, sodass die rechte Gesichtshälfte weniger verletzt wurde. Mit einem Lazarettzug, nach tagelanger Fahrt durch Russland, kam er unter anderem nach Freiburg, wo ihm dann das linke Auge entfernt werden musste.

    Zuerst dachte ich, dass es über einen Lazarettzug nicht mehr viel herauszufinden gibt, bis ich auf Deine Aufstellung gestoßen bin. Wow! So viel Arbeit steckt darin. Großes Lob! Ich habe die 15 Seiten über die Lazarettzüge durchgelesen, nach einem Zug, auf dem mein Vater gewesen sein könnte. Einen Zug habe ich gefunden, der vom Datum genau übereinstimmt.


    Zitat

    Behelsmäßiger Lazarettzug 749 / Behelfsmäßiger Lazarettzug 039 -
    Einsatzgebiete:
    Bezeichnung des Zuges: "Krim"
    12.02.1943 mittags wurden in Kusel (bei Dnjepropetrowsk) zwei G-Wagen angehängt mit 36 Verwundeten - Transport bis Przemysl. (Siehe beigefügte Anlagen T313R61)

    Wobei ich nicht glaube, dass man sehr oft am gleichen Tag einer Verwundung in einen solchen Zug kommen konnte. Außerdem ist Dnjepropetrowsk auch wahrscheinlich zu weit entfernt auch das Ziel Przemysl erscheint mir nicht passend. Der Zug meines Vaers ist über Warschau gefahren.

    Nun zu meiner Frage. Könnte es trotzdem der Zug meines Vaters gewesen sein? Und die andere Frage ist, kann ich jetzt noch irgendwo Auskunft bekommen, mit welchem Zug er transportiert wurde?


    Mit lieben Grüßen

    Kirsten

  • Hallo Kirtsen,


    deine PN dazu habe ich gelesen, leider komme ich bei den zahlreichen PN nicht hinterher alle zu beantworten.

    Schön das du es hier eingestellt hasst.


    Der Behelsmäßiger Lazarettzug 749 / Behelfsmäßiger Lazarettzug 039 - kommt für deinen Vater nicht in Frage.

    Das Datum verlockt zwar, hat in diesen Fall aber nichts mit dem Transport deines Vaters zu tun.


    Warum:

    Behelsmäßiger Lazarettzug 749 / Behelfsmäßiger Lazarettzug 039 - war bei der Heeresgruppe Süd eingesetzt - siehe hierzu auch die Bezeichnng Krim und das Gebiet um Dnjepropetrowsk.

    Dein Vater wurde bei einer Einheit bei der Heeresgruppe Mitte im Raum Smolensk verwundet.


    Was weisst du über das Fallschirm-Artillerie-Regiment 1?

    Grüße und bleib(t) Gesund - Matthias

  • Hallo Matthias,

    sorry, ich wollte nicht drängeln und dachte nur, dass die PN vielleicht nicht gelesen werden konnte. Aber ganz lieben Dank, dass es hier klappt. Ich hoffe auch, dass ich hier in diesem Thread mit meinen Fragen nicht falsch bin.


    Ja, das dachte ich mir auch, dass dieser Zug nicht passt.

    Über das Regiment habe ich das hier:

    Im Oktober 1942 wurde das Regiment im Eisenbahn-Transport über Minsk nach Rudnja verlegt. Dem VI. Armeekorps unterstellt, übernahm die 7. Flieger-Division Ende Oktober einen etwa 90 km breiten Gefechtsstreifen in der Linie Demidow - Duchowschtschina - Jarcewo. Im Verlaufe der im Dezember begonnene russische Winteroffensive wehrte die Division im Januar 1943 sämtliche russische Vorstöße auf Witebsk und Smolensk ab. In der Zeit vom 11. bis 20. Januar 1943 wurde das III. Bataillon im Verband der 205. Infanterie-Division bei Welikije-Luki zum Entsatz der dort eingeschlossenen Heeresverbände eingesetzt. In schweren Kämpfen ermöglichte das Bataillon den eingeschlossenen Heeresverbänden den Ausbruch aus der Stadt. In der zweiten Februarhälfte 1943 gelang den aus dem Raum um Kursk nach Norden angreifenden russischen Streitkräften ein tiefer Einbruch in die Stellungen der 2. Panzerarmee südlich von Orel. Gegen diesen sich anbahnenden Durchbruch wurde das Fallschirmjäger-Regiment angesetzt. Das Regiment wurde am 27. Februar 1943 aus seinen Stellungen nördlich von Smolensk heraus gelöst und in den bedrohten Frontabschnitt bei Dmitrowsk verlegt.

    Quelle: http://www.lexikon-der-wehrmac…mjagerregimenter/FJR1.htm

    Ribshevo, wo mein Vater verwundet wurde, liegt ca. 80 km nördlich von Smolensk.


    Vom Lazarettzug meines Vaters weiß ich nur, dass er über Warschau ging und vorher ein Zwischenstopp von einigen Tagen in einem KZ gemacht wurde. Das KZ lag in Hörweite der Gleise, war aber durch ein Waldstück verdeckt und von dort aus in zwei Tagen Warschau mit dem Zug zu erreichen war. Vielleicht kann auch jemand sagen, welches KZ das gewesen sein könnte.


    Mit lieben Grüßen

    Kirsten

  • Hallo Kirsten,


    hast Du schon einen Antrag bei der WAST gestellt ?

    Wenn Dein Vater mit einem Lazarettzug gefahren wurde, ist dies in den Unterlagen der WAST vermerkt.

    Allerdings dauert die Bearbeitung inzwischen fast zwei Jahre.

    Gruß
    Gerd (der aus Bielefeld)