Bücher der Mitglieder: Lothar Günther, "Die amerikanische Episode 1945. Auf den Spuren desXII. US-Korps der Dritten US-Armee in Südwest-Thüringen"

  • Das Buch von Lothar Günther, "Missionen und Schicksale im Luftkrieg über Südwest-Thüringen" wurde vom Wehry-Verlag Untermaßfeld herausgegeben und kostet 24,90 Euro.

    Auf 431 Seiten im Format 21 cm x 21 cm beschreibt der Autor ausführlich die Bombardierungen 1944/45 (Missionen) von Meiningen bis Gotha sowie dien Absturz von mehr als 40 alliierte Bomber und mehr als 50 Jagdflugzeuge beider Gegner.

    Sehr interessant und einfühlsam beschreibt er das hoch brisante Kräftespiel am Himmel über Deutschland und insbesondere im Luftraum über Südwest-Thüringen. Nachvollziehbar lässt er die Leser an den Gefühlen und den Ängsten der Besatzungen der Kampfflugzeuge teilhaben, beschreibt das Geschehen am Himmelun, gibt einen umfassenden Einblick in die Kampfbedingungen und in das Handlungsschema der alliierten Bomberbesatzungen sowie der Flugzeugführer der Deutschen Luftwaffe. Er beschreibt die von einem mutigen und besonnenen Handeln bis zu panikartigen Ausbrüchen reichende Gefühlslage der Kompattanten am Himmel, wenn sie einem Angrif ausgesetzt waren oder einen solchen vollzogen. Das Buch enthält viele Abbildungen, Luftaufnahmen und übersetzte Aufklärungs- und Auswertungsberichte der alliierten Luftwaffe.



    Das Buch von Lothar Günther, "Die amerikanische Episode 1945. Auf den Spuren des XII. US-Korps der Dritten US-Armee in Südwest-Thüringen" wurde vom Wehry-Verlag Untermaßfeld herausgegeben. Es enthält 266 Seiten im Format 21 cm x 21 cm und kostet 19,90 Euro.

    Durch vorwiegende Nutzung von Quellenmaterial aus amerikanischen National-Archiven und durch die Auswertung seiner Korresponzen mit einer Anzahl Veteranen der 11. US-Panzerdivision beschreibt der Autor aus vorwiegend amerikanischer Sicht den Vorstoß des XII US-Korps durch die Rhön in den Raum Südwest-Thüringen. Ergänzt werden die Beschreibungen durch die Berichte von Zeitzeugen. Die amerikanische Episode endet mit dem Einrücken der Roten Armee bis zu Landesgrenze nach Hessen.

  • Guten Tag, "Schleusinger",


    vorab,

    ich habe deine beiden Threaderöffungen zusammengefügt.


    Was hat das aber mit unserer Auflistung "Bücher, von Mitgliedern geschrieben " zu tun?

    Ist Lothar Günther Mitglied des Forums?


    Du meldest dich hier an, stellst zwei Bücher vor...und nu?

    Unerlaubte Werbung?


    Grüße Thomas

    Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht!

  • Ich hoffe, ich mache jetzt nichts falsch - falls doch: Bitte an den Administrator, diesen Post zu löschen.


    Ich wurde 1948 geboren und gehöre damit der Nachkriegsgeneration an. Mit zunehmendem Alter interessiert man sich wieder stärker für die Vergangenheit, die eigene, wie die des eigenen Volkes. Ich selbst habe deshalb zwei Romane über die Zeit des Krieges und die Nachkriegszeit geschrieben.


    Was mir an der Lektüre ernst zu nehmender Literatur über die Zeit des Nationalsozialismus auffällt, ist der unkritische Umgang mit unseren Eltern und Großeltern. Die Deutschen, ob Soldaten oder nicht, werden grundsätzlich als naive Mitläufer, Opfer oder brutale Mörder geschildert. Das aber waren unsere Eltern und Großeltern meist nicht. Die Folge ist, dass viele, gerade junge Menschen mit Romanen aus dieser Zeit nichts mehr zu tun haben wollen. An uns wäre es zu fragen, wie es geschehen konnte, dass "normale Menschen" in die Falle des Nationalsozialismus geraten konnten. Unsere Aufgabe dabei ist es nicht, unsere Vorfahren zu beschämen oder zu verurteilen. Unsere Aufgabe ist es hinzusehen, ohne zu relativieren, aufzurechnen oder irgendetwas zu beschönigen.

    In dem Roman "Nur der Tod vergisst" ist der Protagonist ein überzeugter junger SS-Soldat. Er wird schuldig, muss aber auch miterleben, wie seine Mutter bei der brutalen Zerstörung Pforzheims ums Leben kommt. Die Flucht nach Südamerika folgt der sog. Rattenlinie. Ich habe seinerzeit das Romanmanuskript einem ehemaligen SS-Angehörigen zum Lesen gegeben, der im gleichen Alter genau da gekämpft hat, wie mein Protagonist und ich habe ihn gefragt, ob er sich mit dem Roman falsch verstanden fühlt. Das hat er verneint. Mir ging es in diesem Roman, ebenso wie in dem nächsten, den ich hier ankündigen werde, darum, dass eine Zukunft nur im Vergeben möglich ist. Falls gewünscht (Vorsicht: Spoiler!), würde ich hier das letzte Kapitel posten, das die komplette Message des Romans enthält.

    Der zweite Roman, den ich über diese Zeit geschrieben habe, dreht sich um die Zwangsarbeit in der Deutschen Waffen- und Munitionsfabrik in Karlsruhe (DWM, später die IWKA, heute ist in dem Gebäude das ZKM untergebracht). Ein sowjetischer Zwangsarbeiter erlebt in dem Lager schreckliches und wird unfreiwillig zum Verräter. Der zweite Handlungsstrang folgt einer jungen Frau, die bei Kriegsende aus Ostpreußen flieht, ihre Eltern werden auf der Flucht ermordet und sie brutal vergewaltigt. In Karlsruhe treffen beide, der sowjetische Zwangsarbeiter und die junge Frau aus Ostpreußen, aufeinander. Titel des Romans ist: Sie gingen einen langen Weg.

    Mein Name (Autor): Peter Hakenjos. "Nur der Tod vergisst" wurde im G.Braun-Buchverlag veröffentlicht, "Sie gingen einen langen Weg" hat leider keinen Verlag gefunden und ist deshalb lediglich über Amazon zu beziehen.