Waffen-SS Frundsberg, Panzergrenadier Regiment 21 in Holland

  • Ich komme aus Holland und suche alle information uber der seit das der Waffen-SS Frundsberg Regiment 21 in der Niederlande waeren. Zum beispiel operation Market Garden bei Arnheim.


    Viele grussen,
    Max

    Edited 3 times, last by ameijm ().

  • <p>Hallo Max,</p>


    <p>im Buch von Rolf Michaelis steht etwas zum Pz.grenadierregiment 21. Aber nicht speziell zur 3. Kompanie. Zumindest was ich auf die schnelle gesehen habe.</p>


    <p>Ansonsten schaue doch mal in die NARA-Rollen zur Frundsberg.</p>


    <p>Gr&uuml;&szlig;e</p>


    <p>Uli</p>

    *** Suche alles zum 22. SS-Panzergrenadier-Regiment (10. SS-Panzerdivision "Frundsberg") und R.A.D. 2/214 Oedt. Wer hat Informationen zum Schützen-Regiment 69 (1941)? Wer hat Informationen zur Flugzeugführerschule Crailsheim (1943-45)? Danke! ***

  • Guten Tag Uli,


    etwas hat deinen Post zerschossen, womit hast du geschrieben?


    Quote

    Ansonsten schaue doch mal in die NARA-Rollen zur Frundsberg.


    der Tipp kann gut sein, nur wenn du schon die Recherche in den endlosen Weiten der NARA-Rollen emphiehlst, welche Rollen wären das denn?


    Grüße Thomas

    Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht!

  • Nabend,


    das ist nicht das erste mal, dass ein Post so aussieht. Keine Ahnung woran das liegt.


    Bezüglich der NARA Rollen wird es für Holland schwierig - siehe Anhang.


    Grüße


    Uli

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    *** Suche alles zum 22. SS-Panzergrenadier-Regiment (10. SS-Panzerdivision "Frundsberg") und R.A.D. 2/214 Oedt. Wer hat Informationen zum Schützen-Regiment 69 (1941)? Wer hat Informationen zur Flugzeugführerschule Crailsheim (1943-45)? Danke! ***

  • Hallo,


    war gestern bei einem äußerst fitten Veteranen, der in Kürze seinen 92. feiert, zunächst bei der 4. SS-Freiw. Pz.-Gren. Brigade "Nederland" in Jugoslawien, später mit dem Korps Steiner ( unter Ostubaf. Collani ) in Russland im Einsatz war, nach Verwundung dann vom ( Lazarett Homburg/Saar ) zur 10. Frundsberg ( Ostubaf. Traube, Rgt. 22 ) verlegte und die Kämpfe in und um Arnheim mitmachte.
    Runde 3 Stunden aufgezeichnet - muss aber noch ins Reine geschrieben werden. Auszüge dieses Augenzeugen ( Verw. Abzeichen in Gold, NKS in Bronze und Silber, EK 2 und EK 1) kann ich später dann hier einstellen. Das nur in Kürze.


    Gruß
    Dieter

    "Schließt Eure Herzen sorfältiger als Eure Tore. Es kommen die Zeiten des Betruges, es ist ihm Freiheit gegeben!
    Die Nichtswürdigen regieren mit List und der Edle wird in ihre Netze fallen." Joh. W. von Goethe: "Götz von Berlichingen."

  • Ich komme aus Holland und suche alle information uber der seit das der Waffen-SS Frundsberg Regiment 21 in der Niederlande waeren. Zum beispiel operation Market Garden bei Arnheim.


    Viele grussen,
    Max


    Ist er keine person die etwas weis uber Frundsberg Division Panzer Grenadier im beisonderens die kampfe bei Arnheim .

  • Hallo Max u. A.


    doch sicher, er kam mit einem Transport direkt in die Gegend von Arnheim und machte auch die Häuserkämpfe bis zur Brücke von Arnheim mit.


    Bekämpfte britische Fallschirmjäger, die am Fallschirm hängend aus sie schossen. Gleichzeitig wunderten sich die Frundsberger, dass ihnen verboten war, zurückzuschießen.Erst als sie 3 Verwundete hatten, überlegten sie ob sie fliehen oder schießen sollten. Dann kam auch der Befehl zum Feuern.


    Aber wie gesagt, schreibe einmal alles nieder und stelle, zumindest den Teil Arnheim, hier ins Forum. Es gibt auch ein Foto einer Kirche in Arnheim, wo Gefangene Engländer von Männern des Rgt. 21 nach Gefangennahme bewacht werden, die man aus den Häusern holte.


    Gruß


    Dieter

    "Schließt Eure Herzen sorfältiger als Eure Tore. Es kommen die Zeiten des Betruges, es ist ihm Freiheit gegeben!
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  • Hallo zusammen,
    der "Eile" halber nun schnell ein kurzer Bericht von einem Siebenbürger, der zur nach Lazarett Aufenthalt zur Frundsberg abgestellt wurde.


    Nennen wir ihn einmal "Willi". Er berichtet am 17.5.2018:

    Arnheim.


    Bedingt durch meine Verwundung ( Munddurchschuss durch Explosivgeschoss ) lag ich in Homburg ( Saar )
    zur Genesung im Lazarett.


    Von dort aus, wurde ein Transport
    Richtung Holland zusammengestellt. In Viehwaggons verladen, trafen
    wir am 17. September 1944 auf dem Güterbahnhof in Arnheim und der
    Transportführer ließ uns aussteigen. Alle hatten feldgraue
    Uniformen an, ( wir kamen ja von der Ostfront ) im Gegensatz zu unseren neuen Kameraden, die bereits
    Tarnuniformen trugen. Dies sollte sich später negativ für uns
    auswirken. Es hieß zunächst Munition fassen. Ich trug
    Patronentaschen und einen Karabiner 98 k. Der Unterführer an der
    Ausgabe zählte für mich 30 Patronen ab und wollte sie mir geben,
    aber ich wollte ja eigentlich alle meine 6 Patronentaschen füllen.
    Seine Antwort: „Wenn du mit diesen 30 alle triffst, hat du deinen
    Zweck erfüllt.“ Schließlich konnte ich aber doch sowohl die
    Taschen als auch meinen Karabiner mit Patronen füllen.


    Wir marschierten los und sahen immer
    wieder doppelrumpfige Aufklärungsflugzeuge über uns, es dürfte so
    etwa um 9.00 Uhr vormittags gewesen sein. Ich vermute heute, dass es
    Lockheed F-4 waren, die nur beobachteten, aber nicht schossen.


    Gegen Mittag kamen dann
    Transportmaschinen und wir konnten erkennen, dass Fallschirmjäger
    absprangen.Zahlreiche Schirme entfalteten sich vor uns.Wir selbst
    lagen in einem Kartoffelfeld, das uns sehr wenig Deckung bot, ferner
    trugen wir ja noch die feldgraue Uniform.


    Es war uns strikt verboten, auf
    Fallschirmjäger in der Luft zu schiessen. Allerdings bekamen wir
    durch sie, die uns auf dem Feld liegend erkannten, sofort aus der
    Luft Beschuss mit Maschinenpistolen. Schmerzschreie verrieten uns,
    dass einige Kameraden getroffen wurden, später stellte sich heraus,
    dass es drei an der Zahl waren. Viele schauten nun zu dem
    Kompanieführer hin, einige sagten, wir müssen verschwinden, so sind
    wir geliefert. Dann endlich kam sein Feuerbefehl und wir schossen
    zurück um zumindest den den Rückzug vor der großen Überlegenheit
    des Feindes zu decken.


    Auf dem Gefechtsstand angekommen, bekam
    ich als jüngster der Gruppe den Befehl, Richtung „Brücke von
    Arnheim“ vorzustoßen., vermutlich deshalb, weil ich bereits das EK
    2 und die Nahkampfspange trug. Ich hatte allerdings keine Karte, wie
    sollte ich diese Brücke denn überhaupt finden? Man erklärte mir
    kurz den Weg und ich machte mich mit einer Gruppe von 5 Männern, als
    Sturmmann, auf den Weg durch die Stadt. Überall waren Schüsse zu
    hören – aus allen Richtungen knallte es. Offensichtlich waren die
    Engländer bereits in den Häusern von Arnheim.


    Wir waren auf dem Weg in einer
    Hauptstraße, wo nur auf einer Seite Häuser waren und sahen
    plötzlich, wie ein englischer Soldat in einer Hofeinfahrt mit einem
    Zivilisten sprach. Zuvor hatten wir uns abgesprochen, dass nur mit
    Handzeichen kommuniziert werden soll. Ich gab der Gruppe Anweisung,
    in etwa jeweils 15 Meter Abstand, abzuwarten. Gleichzeitig rief ich
    den beiden zu: „Hands up!“Erschrocken schauten die beiden auf. Um
    das zu unterstreichen, schoss ich den beiden vor die Füße, der
    Engländer ließ sofort die Waffe fallen und ergab sich. Zwei meiner
    Gruppe wies ich an, den Gefangenen sofort zurück zu bringen. Wir
    vier zogen weiter auf dem befohlenen Weg und erreichten eine Kirche.
    In dieser Kirche sollten später Gefangene gesammelt werden. Überall
    wurde von Haus zu Haus geschossen, man wusste nicht wer Feind oder
    Freund war. Oft sah man in den Fenstern einen Kopf, das Gewehr oder
    die Maschinenpistole im Anschlag, und erwiderte das Feuer sofern man
    erkannte, wer der Schütze war. Besonders waren die Engländer daran
    zu erkennen, dass sie Barette trugen, weniger Stahlhelme.


    Als es Abend wurde, zogen wir uns in
    ein Haus zurück, es stand leer. In dieser Nacht bliebe es ruhig,
    Wachen waren eingeteilt. Im Gegensatz zu den Russen waren die
    Engländer nachts nicht aktiv.


    Teil 2 und Fotos folgt schnellstens. Schönen Feiertag noch allen.


    Gruß Dieter

    "Schließt Eure Herzen sorfältiger als Eure Tore. Es kommen die Zeiten des Betruges, es ist ihm Freiheit gegeben!
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  • Mein Grossvater war mit dieser Einheit in Arnheim, anscheinend im Stab als Fahrer für einen Arzt. Wie haben Feldpostbriefe aus der Zeit (und bis kurz nach Weihnachten, er ist am 1.2.45 im Elsaß gefallen), aber ich fürchte, sie geben für historische Forschungen nicht viel her, da ja nichts Nennenswertes berichtet werden durfte.

  • Hallo Briesch,


    ein herzliches Willkommen hier im Forum :)


    Natürlich sind Angaben aus Feldpostbriefen meistens privater Natur, aber falls dort interessante Hinweise zu finden sind, sind sie gerne gesehen?

    Nennt er den Namen des Arztes, wann war er im Raum Arnheim, wie kam er dahin, was schreibt er sonst zum Einsatz und den Orten, wo er war... das alles ist interessant :thumbsup:


    Herzliche Grüße Roland

    Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel - man weiss nie, was man bekommt. Forrest Gump