Munitionsanstalt Slate-Süd

  • Hallo liebe Mitstreiter!


    Da ich mich mit der Rüstungsproduktion in der Prignitz beschäftige, bin ich des öffteren im Internet auf die Muna Slate-Süd gestoßen. Die Reste leigen von mir zu Hause etwa 20 km entfernt. Nach dem Krieg wurde das Territorium von der Roten Armee benutzt und ein Teil wurde als Standortschießplatz genutzt.
    Den Überblick aus: "http://home.snafu.de/veith/Texte/slate.htm" habe ich ausgiebig gelesen. Den Autor habe ich vor zwei Jahren mal besucht, doch weitere Informationen habe ich nicht erhalten.
    Nun habe ich aber das Problem mit den angegebenen Aktenzeichen.
    1. AZ 63H38 Sl
    2. AZ 63H38 Fz Jn
    Hat einer von Euch das Buch von Claus Reuter "The A4 (V2) and the German, Soviet and American Rocket Program"? Dort sind ebenfalls die Aktenzeichen genannt. Wo und in welchem Archiv liegen diese Aktennotizen?


    Habt Ihr noch Informationen zu diesem Ort und diesem Objekt?


    Zur Zeit ist der Bereich des ehemaligen Schießplatzes und der ehemaligen MUNA nicht zugänglich und ist durch Sperrschilder (!) gekennzeichnet. Hallen und Gebäudeteile, die noch von der Roten Armee genutzt wurden sind abgerissen worden (nach Auswertung von Luftbildern und Google-Maps. Auch ist ein Teil noch speziell gesichert (Sicherheitsbereich mit Zaun und wahrscheinlich Vidioüberwachung!). Es könnte ein Lager des Munitionsbergungsdienstes sein.. (Vermutung! - bisher keine Information erhalten!)
    Am südwestlichen Teil sind noch mehrere bunkerähnliche Hallen vorhanden. Welchem Zweck diese gedient haben, ist mir nicht bekannt.
    Noch gut zu erkennen ist dar ehemalige Bahngleisdamm des ehemaligen Anschlussgleises der Bahnstrecke Putlitz - Parchim.


    Ob man eine Genehmigung zur Begehung bekommen könnte ist hier fraglich. Ob man Herrn Gessert dazu noch überreden könnte, kann ich nicht sagen. Jodoch bräuchte man erst einmal die Erlaubnis des Eigentümers, dem Bundesvermögensamt. Da das Gelände noch laut Ausschilderung munitionsbelastet ist, wird es wohl daraus nichts werden. Und lebensmüde bin ich noch nicht und auf eine Strafanzeige kann ich verzichten!


    Würde mich freuen, wenn Ihr was interessantes zu diesem Thema beisteuern könntet.


    Mit herzlichen Grüßen aus dem Norden der Prignitz


    Thomas

    2019 - 600 Jahre Kleeste - Grüße aus dem Norden der Prignitz - Die Geschichte ist nicht schwarz und weiss - sondern hat Grautöne oder ist farbig!

  • Servus.
    Na da! Hier wenn man mit diese Bennanten angaben sucht, hier ist der sprung sehr schnell Fertig.


    Denn sowie es Geschrieben war:

    Quote

    Aktenzeichen Az.63 H 38 SI (D IV 2)

    =

    Quote

    Bauprojektplanung


    Also Vergiss dass Bennante "Slate", denn ich denke, du suchst information über das Bauprojekt von dem Munitionlager.
    ist dies korrekt?


    Also etwass kann ich dir schon Anzagen:


    Parchim:::
    Aus der Bio von Generalleutnant Erich Buschenhagen.

    Quote

    Im Frühjahr 1924 gehörte er etatmäßig zur 2. (Meckl.) Eskadron vom 14. Reiter-Regiment in Parchim


    Bei einem weiteren forum, habe ich ein Weitere schritt vowärtz geleistet.



    Also ein weiteres mal wurde "Muna Slate bei Parchim" bennant.
    Aber hier ist es alles mit diesen Benennungen.


    dass Schlüsselwort "Muna" ist schon korrekt, für suche zu machen.


    (IV D 2 S) = der Aktenzeichen bei den Finanzen Behörden, also Bundesministerium von den Finanzen.
    Also hier muss du selbst heraus finden, ob in den 1934-1936 diese IV D 2, auch zu den Finanz behörden zugeordnet war.
    oder ob (IV D 2) eine Ganz andere Behörden zugeordnet war.


    Also wenn in dem Fall du Aktenotizen von der Heer oder Luftwaffe suchst, hier Versuche dein glück bei der BaMa von Freiburg.
    Dass wort "Muna" Selbst = Abkürzung für Munition anstallt.


    also entweder H-Muna oder
    L-Muna
    H für Heere
    und L für Luftwaffe.


    ok dies war mal mein erste, Recherchen.

    Grüße Gerard

    Edited 2 times, last by leclerc ().

  • so hier habe ich diese weitere information gefunden.

    Quote

    Als Hindernis erwies sich von Anfang an der Betrieb der Strecken von Parchim nach Suckow und von Suckow nach Pritzwalk durch zwei unterschiedliche Bahngesellschaften. Der Bahnhof Suckow, welcher von der mecklenburgischen Staatsbahn betrieben wurde, war Grenzbahnhof zwischen beiden Bahngesellschaften. Meistens mussten dort alle Reisenden umsteigen. Dieser Umstand, verbunden mit teilweise viereinhalb Stunden Reisezeit für die 48 Kilometer von Parchim nach Pritzwalk, galt bereits im Eröffnungsjahr als „Verkehrshindernis“.[2] Dennoch änderte sich an der getrennten Betriebsführung längere Zeit nichts. Auch als nach 1920 die Strecke zur Deutschen Reichsbahn kam, blieb die Verlängerung nach Putlitz und Pritzwalk im Besitz des Landkreises. Erst ab Ende der 1930er Jahre gab es einige durchgehende Züge zwischen Parchim und Pritzwalk.[6] Bespannt wurden die Züge mit Lokomotiven der Baureihe T 4 (im Nummernschema der Reichsbahn Baureihe 91.19), die in Parchim und Suckow stationiert waren. In Suckow war eine kleine Lokstation eingerichtet worden.[4]


    Das Verkehrsaufkommen blieb während der ganzen Betriebszeit gering. Lediglich während des Zweiten Weltkriegs erlangte die Strecke etwas an Bedeutung, als bei Slate ein militärisches Anschlussgleis für die Wehrmacht gebaut wurde.


    Im Zweiten Weltkrieg blieb die Strecke im Wesentlichen unversehrt.


    denn es wurde doch von Bahn gleis gesprochen wo zu der Muna in Slate angeschlossen wurde.


    und jetzt sag mir bloß dass dies weitere schon gekennt hast.


    Also wenn du informationen willst finden, über diese Aktennotizen, warum dann nicht direkt an Rainer Gessert schreiben, für mit im darüber zu plaudern.


    Denn sowie hier es mitgeteilt wurde, in Parchim, oder Slate oder in Peenemünde direkt, wirst du kaum informationen darüber finden.
    Also dein Buch, wird kaum dir helfen. Eher du versucht es mit Rainer zu plaudern.

    Grüße Gerard

  • Hallo Gerard!


    Sei herzlich gegrüßt. Besten Dank für Deine Hilfe.
    Ich habe meinen Recherche-Dienst im Militärarchiv in Freiburg beauftragt nach diesem Thema zu suchen. Mal sehen was er finden kann.


    Ich werde versuchen Herrn Gessert danach noch einmal zu besuchen. Vielleicht kann er meine offenen Fragen noch beantworten.


    Beste Grüße aus dem Norden der Prignitz


    Thomas

    2019 - 600 Jahre Kleeste - Grüße aus dem Norden der Prignitz - Die Geschichte ist nicht schwarz und weiss - sondern hat Grautöne oder ist farbig!

  • hummm, ich weis nicht ob dier dies etwass weiterhelft:


    Quote

    „... die Begehrlichkeiten der SS verschaffte dem Standort Munitionsanstalt Slate - Süd neue Aspekte... es entstand... nun ein Lager für so genannte V-Waffen... unter Einflussnahme... durch den Stab des SS-Obergruppenführer Dr. H. Kammler... Unter dem Aktenzeichen Az. 63 h 38 Fz Jn.Ie... gibt es ein Dokument... "Geheime Kommandosache"... Lagerung von Raketen... Festlegung der Standorte und den Aufbau der Lagerstätten für Raketen... Die Aufgaben der Munas bestanden, ab diesem Zeitpunkt, in der Zwischenlagerung von Geräten (Mittelteil und Brennofen der Rakete), Nutzlastspitzen (Sprengkopf)... das Komplettieren der Nutzlastspitze (Montage von Kopf und Bodenzünder am Sprengkopf)... mit der Maßgabe der Bereitstellung der Raketenbaugruppen für die SS Werferbatterie 500... Die Raketen... wurden mit speziellen Kranvorrichtungen auf die Feldbahnloren... Bei Bedarf wurden sie wieder auf Reichsbahnwaggons gehievt... zum Abtransport in die Feuerstellung... Spezielle Feldbahnloren gab es auch zum Transport von Nutzlastspitzen, den Sprengköpfen der Rakete V2. Beide Großteile wurden immer getrennt voneinander... transportiert und gelagert. Die Lagerung der Sprengköpfe erfolgte, in der im ersten Bauabschnitt geschaffenen Bunkeranlage der alten Munitionsanstalt...“


    So diesen kode, oder aktenzeichen "Az. 63 h 38 Fz Jn.", dokument sollte von dem Stab von Hans Kammler Veröffenlicht worden. Also dieses dokument soll sich in den Geheim akten Kommandosachen von Hanz Kammler befinden. Und dieses dokument, wurde datiert am 16. Juni 1943.


    und der Ersten Kode "Az. 63 h 38 SI (DV 2)", der hat zu tun, mit dem Bau von einem Konvenzionneler Munitionlager, wo sie in dem Jahr 1936 der Bau angefangen haben, und 1939 war er fertiggebaut.


    So, und wenn du interessen hast, über die V2 Bunker in Slate?
    Also lese mal dieses Gespräch von seite 1 bis seite 16-17, denn hier bei diesem Forum, wird eine menge über dass V2 Lager Besprochen, sowie einiege weitere.
    http://www.hidden-places.de/showthread.php/1769-Charles-Tuten-Äußerungen-zu-Sonderwaffenlagern
    Icj habe von Seite 18 bis 30 kontroliert, stand kein "Slate" drinn. Es geht aber bis Seite 52.


    oder diese Seite, https://books.google.fr/books?…AEIMDAB#v=onepage&q=slate Az. 63 h 38 Fz Jn.&f=false


    Also in Englisch sprache, hier habe ich die informationen gefunden, wo ich dir sie übersetz habe.


    Ob jetzt sowie ich es meine, ob der Kode 63 H 38 für Slate oder mit Parchim zu tun hat????
    Sage mal bitte, die postleitzahl, anfang nummern, von Parchim oder Slate, fängt nicht zufallmässig mit 63 oder 38 ann? (nur ein Ja oder nein Reicht)


    Denn wenn ein Bau kode, zu denn SS zugefügt wurde, so der Erste kode (für 1936), hier muss man der namen von entweder dem General oder von dem büro der Wehrmacht finden, um nachzugehen für den Bau.

    Grüße Gerard

  • Hallo Gerard,


    ohne jetzt zu weit in dieses Thema einzusteigen:
    die von Dir verlinkte Beitragskette bei hidden place ist als Quelle nicht sonderlich zu empfehlen. Fängt schon an, das von "Bunkern" zur Lagerung der A 4 gesprochen wird... ...wer sich nur ein bischen damit beschäftigt, kann erkennen, daß zur Lagerung in den in Frage kommenden Mun-Anstalten nur hölzerne Unterstände zur Tarnung und gegen Bewitterung errichtet wurden.
    Gerade von Slate gibt es ja ein Bild mit einer Feldbahnlok, wo ein A 4, auf Rollböcken verladen, aus einem solchen Unterstand gezogen wird..


    Also nix "Bunker", nicht einmal ein erdüberdecktes Massiv-Bauwerk wie für die Mun.


    Nur für die Elephanten gab es ein Mun-Lagerhaus in der gewöhnlichen Ausführung.


    Wenn alles zeitlich klappt gibt es um den kommenden Jahreswechsel ein Buch, das auch die Struktur und die Bauten eines solchen Lagers in Wort und Bild ausführlich vorstellt. Inclusive dem Transport. Das Ergebnis von über 4 Jahren Recherche in den Archiven und den zu der Zeit noch lebenden, letzten hier bekannten Beteiligten. ( "Werbung aus" ) .


    Mit freundlichen Grüßen
    MunaLisa

    An Informationen zur Heeres-Neben-Muna Kupfer, Muna Siegelsbach, Muna Urlau, Muna Ulm und zur Aggregat 4 - speziell Logistik für den Verschuß und den Eisenbahntransport- interessiert.

    Edited 2 times, last by MunaLisa ().

  • Hallo Gerard! Hallo MunaLisa!


    Sei gegrüßt und habt Dank für Eure Info´s.
    MunaLisa kann ich denn schon eine Vorbestellung aufgeben? Ein Exemplar würde ich ordern wollen. Wenn es soweit ist lasse es mich wissen.
    Was die Muna Slate betrifft habe ich noch eine interessante Quelle gefunden. Im Kriegstagebuch der Rüstungsinspektion Schwerin sind wohl auch Vorgänge zu Slate zu finden RW 21-55/1 und 2.


    Beste Grüße aus dem Norden der Prognitz


    Thomas

    2019 - 600 Jahre Kleeste - Grüße aus dem Norden der Prignitz - Die Geschichte ist nicht schwarz und weiss - sondern hat Grautöne oder ist farbig!