Gewehr 41 mit Zielfernrohr

  • Guten Tag,
    habe mir ein paar Wochenschauen angesehen, dabei hat diese Stelle mich etwas irritiert: Es ist schwer zu erkennen, aber für mich sieht es so aus wie ein G41, aber mit einem leistungsstarken Zielfernrohr? Ich hatte immer den Eindruck, man konnte nur das kleine 1,5x ZF41 auf der Waffe montieren und auch das war anscheinend äußerst selten.



    Hat jemand dazu nähere Informationen?
    Grüße,
    Ts

  • Guten Tag ans Forum und an den Anfragenden,


    Selbstladegewehre G 41 in beiden Varianten [G 41 (M) = Mauser und G 41 (W)= Walther]
    wurden gemäß der unten genannten Quelle mit folgenden Zielfernrohren (ZF) eingesetzt:

    • ZF 40 mit eineinhalbfacher Vergrößerung
    • ZF 43(B) mit vierfacher Vergrößerung
    • GwZF 4-fach.

    Quelle: Peter Senich: Deutsche Scharfschützen-Waffen 1914-1945, Stuttgart 1996, S.265 ff.


    Mit freundlichen Grüßen aus der Normandie


    Peter

    (PH)

  • Hallo Ts,


    welche Szene meinst du? Es könnte sich m. E. auch um ein russisches Zielfernrohr und (vielleicht) Gewehr handeln (SWT-40).



    Gruß


    Ulf

  • Beim Zielfernrohr stimme ich zu, aber das SVT40 hat so weit ich das sehen kann keinen nach oben abstehenden "Griff" zum durchladen. Deshalb dachte ich eher an ein G41. Wäre es denn theoretisch möglich ein erbeutetes russisches Zielfernrohr irgendwie auf einer deutschen Waffe anzubringen?


    Die oben genannten Zielfernrohre deutscher Herstellung sind es jedenfalls nicht, die sehen alle anders aus.

    Edited once, last by Ts4EVER ().

  • Guten Tag Ts4EVER dass Gewehr ist ganz klar kein svt40 da es einen nach oben abstehenden Griff hat und dass mit dem Zielfernrohr wäre möglich wenn man die Schiene bzw Montage dafür etwas umbaut.


    Gruss Robert

  • Hallo,


    statt einem G41 (W) kann es genauso gut ein G43 sein.


    Grüße
    Thilo

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941

  • Hallo,


    ja, stimmt, aber für mich sieht es so aus als wäre der "Griff" zum Durchladen (weiß jemand den Fachbegriff dafür?) auf der rechten Seite der Waffe (vom Schützen aus gesehen). Beim G43 war der links und stand nicht so weit nach oben. Dazu kommt, dass die Wochenschau auf Januar 1944 datiert ist. Deshalb gehe ich davon aus, dass die Aufnahmen Ende 1943 entstanden sind. Das Gewehr 43 wurde zwar, wie der Name nahelegt, 1943 eingeführt, aber die Produktion musste erst anlaufen, die Waffen ausgeliefert werden etc. weshalb ich ein G41 für wahrscheinlicher halte.

  • Hallo,


    Quote

    der "Griff" zum Durchladen


    Spannschieber.


    Grüße
    Thilo

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941