Nachforschung über Veteran der Frundsberg

  • Hallo, ich grüsse Sie alle .
    Es ist hier schon bekannt,dass ich mich mit den Erinnerungen eines (verstorbenen) Veteranen der Frundsberg beschäftige .
    Aus einem alten Brief habe ich erfahren, dass der Veteran im Frühjahr 1942 beim I/SS-Ausbildungsregt. Prag-Drewitz neue technische Hochschule , und zwar in der 3.Kp. war .(Ich kopiere genau den Text ab).
    Meine Frage an Sie ist :
    1/ Wo könnte man Informationen über dieses Ausbildungsregt Prag-Drewitz finden?
    2/ Ich nehme an, dass dieses Rgt in der neuen technischen Hochschule untergebracht war, sonst sähe ich keinen Zusammenhang mit diesem Hinweis, oder?.
    3/ Im Januar 43 war er in Ede, Holland, auf einem Geschützführerlehrgang. Kann man Näheres darüber finden?


    Im voraus danke ich für Ihre freundliche Hilfe und wünsche allen alles Gute.


    Johannes Maria

  • Hallo,


    Quote

    I/SS-Ausbildungsregt. Prag-Drewitz neue technische Hochschule


    der Stadtteil hieß Dewitz, die Technische Hochschule gibt es heute noch.


    Grüße
    Thilo

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    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941

  • Hallo zusammen, vielen Dank für die Aufnahme in das Forum mal an erster Stelle. Ich habe hier sehr viele interessante Informationen gefunden, allerdings beschäftigt mich immer noch eine Frage. Meine mittlerweile verstorbene Tante erzählte mir, neben einigen anderen Besuchern immer wieder vom Ende der Junkerschule / war es vielleicht die hier angesprochene Schule in Prag?
    und dem Rückmarsch meines Opas. Angeblich wurde aus den Resten einiger Einheiten der Division Großdeutschland, der Junkerschule Prag und einiger anderer Dienststellen der Waffen-SS in Prag wohl noch eine Kampfgruppe gebildet die sich den Schilderungen zufolge in Richtung Bayrisch Eisenstein zurückzog. Ein Ort wurde in den Schilderungen immer wieder genannt der Nepomuk, wahrscheinlich eher Nepormuk wie ich aus der Karte erfahren habe, heißt. Dort sollen wohl um den Zeitpunkt der Kapitulation des gesamten Reiches herum tschechische Partisanen auf die Soldaten zugekommen sein und hätten gefordert das die Soldaten die Waffen abgeben sollten, da auch einige Angehörige von Ost-Freiwilligen Verbänden in der Kolonne waren, soll angeblich ein SS-Offizier den etwas forschen Tschechen wörtlich gesagt haben er solle aus dem Weg gehen ansonsten hätte er in den letzten Minuten des Krieges noch die Möglichkeit zu sterben. Angeblich klickten daraufhin die Sicherungen und die Soldaten konnten passieren. Die Kolonne erreichte dann Bayrisch Eisenstein und soll sich dort wohl den US Truppen ergeben haben. Ist davon etwas bekannt?Es sollen sich einige Flak und Artellerie Ausbilder der Junkerschule Prag in der Kolonne befunden haben und auch wohl die Reste eines Lazaretts mit vielen Verwundeten. Ich kann es leider nur aus den Schilderungen meiner Tante wiedergeben, weiß aber definitiv das die Kapitulation in Bayrisch Eisenstein erfolgte und die Ost-Freiwilligen und mein Opa von den US Truppen an die Rote Armee übergeben wurden. Es waren einige Kalmücken darunter, deren Familien später am Bodensee heimisch waren. Leider ist mein Opa 1976 verstorben und ich war zu jung damals. Ich kann mich aber noch daran erinnern das wir damals diese Kalmücken besuchten und immer wieder die Rede kam auf Bayrisch Eisenstein und die Junkerschule Prag. Von dort wurden wohl einige Opel Blitz her mitgenommen. Meine Tante sagte immer das mein Opa dem Opel Blitz und seiner Zuverlässigkeit viel zu verdanken hatte bei diesem Rückmarsch. Kennt jemand diese Geschichte oder ist sie belegbar? Für Infos wäre ich dankbar.

  • Hallo,


    so nebenbei, die Kameradschaft eh. Soldaten von "Frundsberg" ist immer noch aktiv.


    Gruß


    Miro

    Traditionsgemeinschaft Panzer-Korps GD


    www:hultschiner-soldaten.de