Polizei Regiment 2

  • Hallo


    Ich bin auf der suche nach einem vermissten.
    Der vermisste war laut DRK im Polizei Regiment 2 und ist seit juli 1944 in der ortschaft Smolewitschi vermisst.Kann mir jemand genauere angaben machen über die einsatzorte dieses Regiments zur gegebenen zeit machen?


    Danke



    claude

  • Hallo Uwe
    Tut mir leid,ich habe mich da fallsch ausgedrückt.
    Ich hâtte eigentlich den einsazweg dieses Regimentes im Jahr 1944 gesucht.
    Grüsse


    claude

  • SS-Pol-Rgt. 2 befand sich ab März 1944 (Polozk) im Fronteinsatz bei HG Nord, danach bei HG Mitte.


    Geschlossene Unterstellung ab März 1944 beim I. Armeekorps der 16. Armee, im Juli 1944 wird es bei der (neuen?) 4. Armee und beim VI. AK geführt.


    Tessin/Kannapin, Waffen-SS und Ordnungspolizei im Kriegseinsatz, S. 616.



    Am 16.1.1944 noch Bestandteil der "Gruppe von Gottberg", zusammen mit SS-Pol.Rgt. 13 und 24 etc.,
    Newton, Retreat from Leningrad, Army Group North 1944/45.

    Edited 2 times, last by cpa95 ().

  • Danke Uwe und ?CPA 95


    Damit werde ich siche bei meiner recherche weiterkommen.


    Schönen sonntag an euch


    claude

  • Hallo Claude
    Einsatz des SS-Pol.Rgt 2 1944 (bitte keine Vollständigkeit erwarten)


    Seit 1.11.1943 Einsatz bei KGr. von Gottberg beim Bandenunternehmen „Heinrich“ unter der Führung des HSSPF Rußland-Mitte (Chef der Bandenkampfverbände), Kampfgruppe von dem Bach, im Raum Polozk – Krassnopolje – Pusstoschke – Idritza – Szebesch („Bandenrepublik Rossono“) vom 1.11. bis zum 8./9.11.1943 (18. bzw. 20.11.1943)
    (s.a. Kampfgruppe von Gottberg, Ia, TgbNr. 19/43 g, Einsatzbefehl für das Bandenunternehmen “Heinrich“)


    Ziel des Unternehmens war die Zerschlagung der sogenannten „Bandenrepublik Rossono“, da das PzAOK 3 die Kampfkraft der dortigen Partisanen so hoch einschätzte wie die der regulären Truppen der Roten Armee. Das PzAOK fürchtete einen Vorstoß der Roten Armee in diesen Raum, der zum Durchstoß auf Daugavpils führen könnte. Neben der KGr.v.Gottberg wurden auch Kräfte des HSSPF Ostland, Jeckeln, und erhebliche Kräfte der Heeresgruppe Mitte eingesetzt
    Einsatzgruppe Jeckeln Ssebesh – Idritza – Opotschka
    Einsatzgruppe von Gottberg südlich und südwestlich Polozk


    Um eine vollständige Inbesitznahme des nördlich von Polozk gelegenen Partisanengebietes Rossono durch die am 29.10.1943 zu einer Offensive angetretene Rote Armee zu verhindern sahen sich die dort gerade zur Bandenbekämpfung, Unternehmen „Heinrich“, eingesetzten deutschen Polizei- und Sicherungsverbände plötzlich vor die Aufgabe gestellt, unverzüglich eine neue Sperr- und Auffanglinie gegen die angreifenden sowjetischen Truppen aufzubauen, die erst am 7.11.von deutschen schwachen Sicherungskräften (SS-KGr. von Gottberg) bei Dretun und Saborje zum Stehen gebracht werden konnten. Die Einheiten der KGr.v.Gottberg wurden dann der 16.Armee (HGr.Nord) und der 3.Pz.Armee (HGr.Mitte) unterstellt und verblieben zum Teil bis zum Frühjahr 1944 im unmittelbaren Fronteinsatz.
    (87.ID, S. 192, s.a. Karte S.188, HP.Klausch, Antifaschisten in SS-Uniform, S. 88, H.Hüttmann, PolBtl 307,S.44)


    10.01.1944
    Am 10.1.44 übernahm das I.AK den Befehl über alle im Abschnitt Polozk-Südspitze Jasno See eingesetzten Truppen und Verbände, darunter auch die “Polizei-Kampfgruppe von Gottberg”. (Walter Regenberg, Panzerfahrzeuge ... der OrPo 1936-45,S.66)


    Ende März 1944 scheint das Regiment mit den anderen Polizeieinheiten aus der Front herausgelöst worden zu sein.


    16.04.1944
    Bandenunternehmen „Frühlingsfest“ der KGr.v.Gottberg gegen starke Partisanenkräfte im Großraum Uschatschi bis 12.5.43 mit (hauptsächlich) SS-PolRgt 2, 24, 26, SS-SonderBtl.Dirlewanger,
    Gruppe Kaminski mit 1.u.5.Rgt, GardeBtl.
    Außerdem werden vom PzAOK (hier „Unternehmen „Regenschauer“) mehrere Einheiten gestellt, z.B. SichRgt 64, PiBtl 743. (Michaelis, 36.SS,1.Auflage)


    26.05.1944
    Bandenunternehmen „Kormoran“ vom 26.5. bis 21.6.1944 unter der Führung der HGr.Mitte, 4.Ar-mee, 3.Pz.Armee, Wehrmachtsbefehlshaber Weißruthenien und dem HSSPF Rußland-Mitte und Weißruthenien im Raum Beresino – Lepel.


    27.06.1944
    Einsatz der “Gruppe Anhalt” (Kdr. SS-Pol.Rgt 2), Kgr.v.Gottberg, an 27.6.44 bei Sloveni zwischen Luko - Meskoje-See und Autobahn Orscha-Minsk beim Zusammenbruch der Hgr Mitte.


    29.06.1944
    Rückzug mit Kgr.v.Gottberg aus Raum Borrissow auf der Autobahn Orscha-Minsk auf Minsk.


    02.07.1944
    Abriegelung des Nalibocka-Waldes nach Westen; Gruppe Anhalt mit etwa 10 PolBtlnen in der Verteidigung vor Minsk von der Usyascha bis Smolischi, Rückzug der Gruppe von Anhalt, steht mit Nachhuten bei Kovolew Stan, mit Masse am Ortsrand von Minsk.


    03.07.1944
    Zusammenbruch der Minsker Verteidigung; Gruppe von Anhalt um Rahov. Verteidigung der Land-brücke von Volozken, VI.AK


    04.07.1944
    Gruppe Anhalt nur noch mit Resten von PolRgtern vorhanden, dem VI.AK mit 3 – 4000 Mann unterstellt.


    10.07.1944
    Kgr.v.Gottberg mit PolRgtern 2, 17, 22, 31 und schw.ArtAbt 861 bis 10.7.44 im Raum Nwowy Dvor – Sobakina. (Hinze, S. 118 )


    Bereits am 12.7.1944 mußte das SS-Pol.Rgt 2 auf Grund der hohen Verluste aus Teilen der anderen Pol.Regimenter neu gegliedert werden.


    14.07.1944
    Kgr.v.Gottberg im Halbkreis um Jeziary.


    16.07.1944
    Abwehrkämpfe um GRODNO bis 16.7.1944 (Hinze, S. 148 )


    25.07.1944
    Gruppe Flörke bis westlich Soderka, Norden, “Marder-Stellung”, hat links Anschluß an die “Brigade Treptow”, SS-PolRgt 2.
    Linker Flügel der Gruppe Flörke bis 29.7.1944 nördlich OKOPY, rechts Anschluß an das SS-PolRgt 2 (Hinze, S. 174 )


    29.07.1944
    SS-PolRgt 2 bei VI.AK, 4.Armee (Kannapin)


    10.08.1944
    Einsatz des SS-PolRgt 4 mit PolPzKp 2 zusammen mit SS-PolRgt 2 (neu) und weiteren kleineren Einheiten bzw. Resten von Einheiten im Rahmen der Brigade Anhalt im Raum südlich und südost-wärts Grajewo im Fronteinsatz bei der 14.ID, VI.AK, bis 16.8.44(Regenberg, Panzerfahrzeuge der OrPo,S.78 )


    Ab diesem Zeitpunkt liegen mir keine Angaben mehr zum Regiment vor, es scheint aus der Front herausgelöst worden zu sein. Nach einer Neuaufstellung kam das Regiment im November 1944 an der Westfront, Raum Memprechtshofen, zu erneuten Einsatz.
    Letzte Angaben liegen für Ende Januar 1945 vor, über das Ende des Regimentes liegen keine Angaben vor. Schreibweise der Orte fraglich!


    Ergänzungen und vor allem Korrekturen sind immer willkommen! :D
    Grüße Roland

    Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel - man weiss nie, was man bekommt. Forrest Gump

  • Hallo roland


    Das ist ja wunderbar.Ganz genau was ich gesucht habe.
    Ich werde dies gleich auf französisch Übersetzen um es dem suchenden mitzuteilen.
    Übrigens ich habe da eine kopie der seite vom Drk mit den vermissten dieses regiments .Allerdings nur die seite auf der mein gesuchter vermisster erscheint.
    Falls du dies gebrauchen kannst ,kann ich es dir senden.


    Nochmals vielen Dank



    claude

  • Hallo Claude,
    natürlich hätte ich diese Liste gerne, Ergänzungen, Hinweise, Korrekturen, sind immer gesucht :D
    Wie gesagt, wenn Du was zum Pol.Rgt 2 oder 4 an Hinweisen hast (wann ist der Vermißte eingezogen worden, wann kam er zum Regiment, Feldpostbriefe woher usw ...) diese Details sind für mich immer wichtig!


    Grüße Roland

    Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel - man weiss nie, was man bekommt. Forrest Gump

  • Hallo Fachmann,
    tolle Infos bringst du da ein - ich bin seit heute hier und seit einigen Wochen auf der Suche nach Informationen nach meinem vermissten Großvater - im Österreichischen Staatsarchiv konnte ich sein Wehrstammbuch finden - er war genua bei oben genanntem SS-Pol.Reg.2 und er fiel am 06.11.1943 auf der Straße nach Slobada bei Dretun in der Gegend von Polozk.
    Meine Frage:
    Wo ist das genau?
    Gibt es übers Internet genauere Karten als über google? google und wikipedia kennen diese Orte nicht.
    Hast du auch Informationen über die Vorgänge Anfang November 1943 im Gebiet Slobada/Dretun?
    Wo kann ich selbstständig diese Informationen finden?
    Gibt es dort Kriegsgräber?
    Wo könnte mein Großvater begraben liegen?
    Wer könnte mir dazu Informationen geben?


    Ich wäre über weiterführende Hinweise sehr dankbar.
    Liebe Grüße
    Jordan

  • Quote

    ...Hallo Fachmann ....


    :D:baby:


    Hallo Jordan, dann schau mal in Deinem Thread, ob das Dir weiterhilft ...



    Grüße Roland

    Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel - man weiss nie, was man bekommt. Forrest Gump

  • Hallo!


    Die Orte liegen im nördlichen Weißrussland. Wenn man die Karte vor sich sieht, hat Weißrussland im Norden eine Einbuchtung. Direkt westlich dieser Einbuchtung sind die Orte angesiedelt.


    Ich habe versucht eine Karte der Gegend aufzurufen und denke das das hier die einfachste Ansicht zum Verständnis ist. Link zur Karte


    Die Karte habe ich auf der Seite www.weltkarte.com
    über die interaktive Karte gefunden. Leider habe ich keine Straßenkarten in von der Region auf die schnelle finden können.


    Dretun ist ja klar wird heute auch noch so geschrieben, bloß manchmal mit ' dahinter. Der Ort Slobada denke ich heißt heute Slabada und liegt direkt östlich von Krasnopol'ye. Beide Orte sind ca. 10 Kilometer nordnordöstlich von Dretun gelegen.


    MfG
    Jan


    Edit. Wort ergänzt!

  • Hallo Claude,


    mein Opa wurde genau zur gleichen Zeit und im gleichen Ort als vermisst gemeldet...


    Ich hoffe Du bist hier noch online und Du meldest Dich mal!


    Grüße
    Bernhard

  • Hallo zusammen,



    hier ein Hinweis für die Ausrüstung der SS-Polizei-Regimenter 2, 10, 11 und 13 mit Kampfpistolen...



    vielleicht ja mal interessant...


    Herzliche Grüße Roland



    Der Reichsführer SS und Berlin, den 26.Januar 1944
    Chef der Deutschen Polizei
    O-Kdo In WG (1b) 43.050 Nr. 7/44


    Betr.: Ausrüstung mit Kampfpistolen.


    An
    den Höheren SS –und Polizeiführer Russland-Mitte und Weißruthenien – mit je 3 Abdr. f. SS-Pol.-Rgtr. 2 und 13,
    den Höheren SS –und Polizeiführer – Befehlshaber der Ordnungspolizei Ukraine – mit je 3 Abdr. f. SS-Pol.Rgt 10 und 11,
    die staatlichen Polizeiverwaltungen in Königsberg, Erfurt, Kassel, Weimar, Chemnitz, Halle, Aussig, Hannover, Magdeburg und Braunschweig – mit je 1 Abdruck,
    die Polizeischule für Technik und Verkehr – Zeugamt – in Berlin – mit 2 Abdrucken


    1.) Die nachstehenden Einheiten der Ordnungspolizei werden mit Kampfpistolen mit Zubehör und Munition ausgerüstet:
    I – III/SS-Pol.Rgt 2 = 234 )
    I – III/SS-Pol.Rgt 10 = 234 ) je Pol.-Schützenkomp.= 26
    II. u. III./SS-Pol.Rgt 11 = 156 )
    II. u. III./SS-Pol.Rgt 13 = 156 )
    2.) Für jede Kampfpistole wird zunächst mitgeliefert:
    1 Patronentasche zum Mitführen der Munition beim Einsatz (am Koppel zu befestigen)
    20 Spreng-Granaten K,
    10 Schuss Nebelmunition K


    3.) Die besondere Wirksamkeit der Waffen, deren Reichweite etwa 250 m beträgt, lieg im Masseneinsatz auf kurze Entfernungen. Sie ist insbesondere geeignet im Angriff beim Einbruch die aussetzenden schweren Waffen zu ersetzen, um den Gegner in der Einbruchsstelle durch Spreng und Nebelgranaten niederzuhalten und zu blenden, das Heranarbeiten an die Kampfstände zu ermöglichen und Gegenstöße rechtzeitig abzufangen.
    In der Abwehr können Kampfpistolen in gleicher Weise zur Bekämpfung eingebrochener Feindteile und zur Unterstützung bei Gegenstößen eingesetzt werden.
    Die leichte und bewegliche Handhabung der Waffe gestattet außerdem ihren erfolgreichen Einsatz bei der Abwehr von Überfällen, bei Bekämpfung plötzlich auftretender Gegner, bei der Ausräucherung von feindbesetzten Häusern, Bunkern usw. Bei der Panzerbekämpfung können Nebelgranaten zum Blenden und zur eigenen Tarnung eingesetzt werden.


    4.) Die Kampfpistolen mit Zubehör und Munition werden durch die Polizeischule für Technik und Verkehr demnächst – ohne vorherige Anforderung – an die in Ziffer 1.) bezeichneten Einheiten geliefert. Ein Merkblatt für vorgen. Waffe wird mitüberwiesen.


    5.) Die Zuführung erfolgt im Rahmen der laufenden Transporte durch den Pol. Nachschubführer bei den SS-Pol.-Regt 2 und 13 über das Pol.-Nachschublager Bialystok und beiden SS-Pol.-Regt. 10 und 11 über das Pol.-Nachschublager Reichshof.
    ... Im Auftrage gez. Fischer
    (T175 R8 2 509 664 – 665)

    Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel - man weiss nie, was man bekommt. Forrest Gump

  • Hallo,


    anbei eine Traueranzeige für den im Bereich des Bahnhofs von Dretun ebenfalls am 6.November 1943 gefallenen Polizei-Kompaniechef Hptm. Johann "Hans" Knoll, leider wird seine genaue Einheit nicht genannt. Die bei Dretun befindlichen Grablagen sind anscheinend noch nicht gefunden bzw. umgebettet worden, bei dem beim Volksbund genannten Geburtsort sollte es sich wohl um die Stadt Leutershausen in Mittelfranken handeln.

    Quellen: Gräberdatenbank Volksbund u. Völkischer Beobachter, Ausgabe 350 vom 16.Dezember 1943, Seite 7


    Gruß, J.H.


    Nachname: Knoll

    Vorname: Johann

    Dienstgrad: Polizei-Hauptmann

    Geburtsdatum: 12.08.1914

    Geburtsort: Leutarshausen

    Todes-/Vermisstendatum: 06.11.1943

    Todes-/Vermisstenort: Bei Bahnhof Dretun


    Johann Knoll wurde noch nicht auf einen vom Volksbund errichteten Soldatenfriedhof überführt.

    Nach den dem Volksbund vorliegenden Informationen befindet sich sein Grab derzeit noch an folgendem Ort: Dretun - Belarus

  • Hallo J.H.,


    ich zitiere mal frei aus Wikipedia - Kampfgruppe von Gottberg

    Quote
    Kampfgruppe von Gottberg - Operation Heinrich 25. Oktober 1943 bis 9. November 1943 (geplant bis zum 15. November) Tiefland nordöstlich von Polozk, Dretun 5 452 ermordete Personen, Verschleppung von fast 8000 Personen als Zwangsarbeiter in das Deutsche Reich, Umsiedlung von 8000 Personen. Operation muss am 9. November wegen des sowjetischen Durchbruchs bei Newel abgebrochen werden. Unterstellung der Kgr. von Gottberg unter das PzAOK 3. Bildung einer Sperrlinie bei Dretun, die von sowjetischen Truppen durchbrochen wird.

    Das passt doch zusammen ..


    Gruß Frank

  • Hallo zusammen,

    auch ich bin neu hier und suche Informationen zur 1. Kompanie des 2. Regimentes. (11. Bataillion ??)

    Lt. WAST war mein Großvater letztmalig in einer Meldung vom 10.11.1944 als Angehöriger der 1. Kompanie erfasst.

    Seltsam hierbei ist, dass eine Vermissten oder Todesmeldung nicht vorliegt - letzte Information besagt jedoch, dass er

    1946 in einem Lazerett in Preusich Eylau verstorben sein soll, /hören sagen / das würde für mich bedeuten, dass er nach

    dem 10.11.1944 in russische Gefangenschaft gekommen ist.

    Da das Regiment 2 im Nov. 44 an wie Westfront verlegt worden sein soll wäre hier eine nicht erklärbare Lücke .

    Gibt es evtl. eine Mannschaftsliste der 1 Kompanie, gibt es evtl. weiterführende Berichte ?


    Grüße...

  • ... Lt. WAST war mein Großvater letztmalig in einer Meldung vom 10.11.1944 als Angehöriger der 1. Kompanie erfasst.

    Seltsam hierbei ist, dass eine Vermissten oder Todesmeldung nicht vorliegt - letzte Information besagt jedoch, dass er

    1946 in einem Lazerett in Preusich Eylau verstorben sein soll, /hören sagen / das würde für mich bedeuten, dass er nach

    dem 10.11.1944 in russische Gefangenschaft gekommen ist ...


    Hallo,


    ist Dein Großvater in der Gräberdatenbank des Volksbundes verzeichnet und hast Du in der Vergangenheit schon einmal beim Suchdienst des Deutschen Roten Kreuz angefragt, ob dort evtl. eine Kriegsgefangenenakte für ihn vorliegt? https://www.drk-suchdienst.de/de/suchanfragen


    Gruß, J.H.

    Nett kann ich auch - bringt nur nix!