Ab 2023 keine Suchanfragen mehr beim DRK

  • Hallo zusammen


    Ich habe gerade gelesen , das ab 2023 keine Suchanfragen beim DRK von vermissten des zweiten Weltkrieges mehr
    bearbeitet werden.


    Gruß Erich

    Freiheit ist das Recht anderen zu sagen was sie nicht hören wollen.
    George Orwell

    Edited 2 times, last by erich ().

  • Guten Abend!


    Hier mal ein Link zur ZEIT:
    http://www.zeit.de/gesellschaf…eg-suche-vermissten-endet


    Wenn ich sehe wofür das "eingetauscht" wird...


    Trotzdem beste Grüße


    Uli

    *** Suche alles zum 22. SS-Panzergrenadier-Regiment (10. SS-Panzerdivision "Frundsberg") und R.A.D. 2/214 Oedt. Wer hat Informationen zum Schützen-Regiment 69 (1941)? Wer hat Informationen zur Flugzeugführerschule Crailsheim (1943-45)? Danke! ***

  • Hallo zusammen,
    es ist wirklich eine traurige Entscheidung.
    Meiner Meinung nach bekommen weder DRK noch Volksbund die nötige staatliche Unterstützung die ihnen zustehen sollte.


    Viele Grüße
    Christian

    Suche Informationen über die 170. Infanteriedivision

  • Hallo,



    Wenn ich sehe wofür das "eingetauscht" wird..


    Dazu kann man jetzt folgende Überlegung anstellen: Was ist aus humanitären Gründen wichtiger
    - die Klärung von Vermisstenschicksalen aus der Zeit bis 1945, also von Personen, die rein altersbedingt mit höchster Wahrscheinlichkeit schon tot sind oder
    - die Klärung von aktuellen Vermisstenschicksalen, bei denen die Gesuchten möglicherweise noch leben und eine Familienzusammenführung möglich ist?


    Da ich berufsbedingt fast täglich mit einer Erstaufnahme-Einrichtung zu tun habe, bin ich immer wieder mit der aktuellen Vermisstenproblematik konfrontiert. Für mich ist deshalb ganz klar, das die aktuellen Fälle wichtiger sind.


    Grüße
    Jörg

  • Hi Jörg uaa.,


    ja, ich gebe Dir recht, daß es wirklich wichtig ist, den Lebenden zu helfen,
    ihre Angehörigen zu finden - wenn ich mich denn entscheiden soll.


    Und trotzdem glaube ich, daß es für uns in diesem Land mit unserer Geschichte
    notwendig ist, so viele Schicksale wie möglich zu klären bzw. den Nachkommen
    die Möglichkeit nicht zu nehmen, näheres zu den Vermißt- und Todesumständen
    zu erfahren. Ich finde, es ist ein notwendiger Weg, das ewig lange Schweigen
    in den Familien aufzubrechen.


    Wird das unmöglich, ist auch eine Chance vertan, daß junge und jüngste Nach-
    kommen sich über die eigene Familiengeschichte der Zeit 1933-1945, vll. sogar
    der Weimarer Zeit und früher nähern - freiwillig, aus eigenem Antrieb.


    Und genau das könnte dann vll. auch das Mitempfinden stärken und entwickeln
    mit denen, die heute überall auf der Flucht sind und Angehörige suchen.


    Unser Land ist so reich, unser Wohlstand so groß - warum ist nicht beides möglich.


    Meine Antwort auf die Nachricht wird sein:
    für alle Vermißten meiner Familie endlich die überfälligen Anträge zu stellen.


    Grüße, Kordula

  • Ich bin sehr froh das es diese Möglichkeit momentan noch gibt, habe auch erst die Tage eine Anfrage wegen meinem uropa gemacht. Meine Oma würde eben gern wissen was aus ihrem Vater geworden ist. Wahrscheinlich ist er tot, aber Gewissheit lässt einem die letzten Lebensjahre dann doch irgendwie ruhiger vergehen.


    Ich hoffe das in der verbleibenden Zeit noch viele Schicksale aufgeklärt werden.

  • Hallo Frederic,


    herzlich willkommen im Forum.


    Ich denke auch, dass uns die Suche nach den Vermißten hilft, die Vergangenheit zu verstehen.
    Auch die vielen Unklarheiten in den Familiengeschichten bis hin zu bewußten Lügen sind ohne
    diese Recherchen nicht zu begreifen.
    Am Geld kann und darf es nicht scheitern, ich habe da noch Hoffnung.


    Gruß Roland


    PS: Bitte die Grußformeln nicht vergessen. Gehört bei uns zum guten Ton.

    Als ich hätte fragen sollen, war ich zu jung.
    Als ich hätte fragen wollen, waren Sie zu alt.

  • Hallo Kordula,
    hallo Roland,


    das sehe ich genauso. Die Arbeit mit der Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit unseres Landes / Gesellschaft darf nicht aufhören. Und der DRK-Suchdienst ist da bestimmt ein wichtiger Baustein.


    Jetzt einfach aufzuwiegen, entweder die eigene Vergangenheit oder die Schicksale der aktuellen Völkerwanderungen mit einem Batzen Geld zu finanzieren greift mit Sicherheit zu kurz. Und wäre die bessere Entscheidung gewesen, die beiden Anforderungen gerecht werden kann.
    Und bitte nicht zu vergessen: es leben noch hunderttausende, die im Krieg geboren wurden und oftmals nichts über ihre Väter oder andere Verwandte wissen und dann gerade jetzt im Alter das entsprechende Schicksal geklärt wissen wollen!
    ( Aus meinen Muna-Recherchen fallen mir spontan rund 30 solche Personen ein, die nach meiner Anfrage nach Ihren Vätern ( Soldat ) oder Müttern ( Kriegshilfsdienst-Verpflichtete ) entsprechende Anfragen gestellt haben... )


    es grüßt nachdenklich


    MunaLisa

    An Informationen zur Heeres-Neben-Muna Kupfer, Muna Siegelsbach, Muna Urlau, Muna Ulm und zur Aggregat 4 - speziell Logistik für den Verschuß und den Eisenbahntransport- interessiert.

    Edited once, last by MunaLisa ().

  • Hallo,


    hier mal die offizielle Pressemitteilung des DRK zum Thema, wobei man dort die Ankündigung der Einstellung der Sucharbeit eher als "langfristige Sicherung der weiteren Sucharbeit" darstellt: http://www.drk.de/presse/press…gesichert-viele-anfragen/


    Zum Glück stehen ja demnächst in unserem schönen Land mal wieder Wahlen an, jeder kann ja für sich die Konsequenzen aus dieser Ankündigung ziehen ;) Persönlich bin ich von Herrn Seiters enttäuscht, den hatte ich mal ganz anders kennengelernt.


    Gruß, J.H.

    Nett kann ich auch - bringt nur nix!

    Edited once, last by Johann Heinrich ().

  • Guten Morgen Roland,


    Sorry wegen den Grußformeln ;) bin froh das es hier einen normalen Umgang gibt, nicht wie in anderen Foren.


    @MunaLisa was du schreibst stimmt zu hundert Prozent. Ich möchte meiner Oma gerade auch nur helfen Ihre Geschichte zu verarbeiten. Sie selbst hat die digitalen Möglichkeiten nicht.


    Und wenn unserer Generation vom Rest der Welt ein Schuldgefühl für die NS-Zeit eingeredet wird, ist uns die Welt wenigstens die Aufklärung schuldig!


    Cheers und Gruß


    Fredi

  • Moin Fredi, J.H., MunaLisa, Roland, Kordula,


    ihr sprecht mir alle aus meinem Herzen. Ich suche seit 05.01.2008 in Foren nach meinen Großvater.


    Und ich habe das Gebiet, in dem er vermisst wir, "eingrenzen" können. Aber gefunden habe ich ihn
    noch nicht. Noch lebt meine Mutter und ihr Bruder, die ihren Vater nie richtig kennen lernen durfte.
    Und auch bei mir ist das so. Vielleicht auch: "Was man nicht kennen lernen durfte vermisst man besonders."


    Daher finde ich diese Nachricht besonders traurig. Kann es sein das beiden Herren und ihren Beratern
    diese Gefühle fremd sind?
    Ich wünsche denen, die dann nie die Möglichkeit haben fragen zu stellen, ja, was soll man wünschen ?


    Traurige Grüße Michael

  • Hallo,


    ich denke nicht, daß die Unterlagen des DRK nach 2023 für die Öffentlichkeit unzugänglich werden, sondern eher,m daß das DRK diese an einen privaten Dienstleister abgibt, der dann Auskünfte gegen Gebühren erteilt. Und da ich das DRK so ein bißchen kenne, könnte dieser Dienstleister eine Tochter davon sein.


    Grüße
    Thilo

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941

  • Hallo,


    ich denke nicht, daß die Unterlagen des DRK nach 2023 für die Öffentlichkeit unzugänglich werden, sondern eher,m daß das DRK diese an einen privaten Dienstleister abgibt, der dann Auskünfte gegen Gebühren erteilt. Und da ich das DRK so ein bißchen kenne, könnte dieser Dienstleister eine Tochter davon sein.


    Grüße
    Thilo


    Hallo,


    ich vermute dass es ähnlich sein wird wie beim Kirchlichen Suchdienst und die Unterlagen ans Bundesarchiv gehen werden und dort dann auch benutzt werden können.


    Ich gehe schwer davon aus, dass wenn die WASt zum Bundesarchiv wird, was wohl so ca. um 2020 der Fall sein wird die Unterlagen dann zusammen geführt werden. Dass der Suchdienst nach über 70 Jahren seine Suche einstellt ist schade, aber bis 2023 sind es ja noch einige Jahre wo noch viel passieren kann. Aber es sollte auch klar sein, dass es zu erwarten war dass nach einer gewissen Zeit die Suchtätigkeit eingestellt wird. Auf den Aufschrei bei der WASt können wir auch schon warten. Bleibt zu hoffen dass bis zur Einstellung der Tätigkeiten noch viele Unterlagen digitalisiert werden und einfacher zugänglich werden.


    Gruß Alex

  • Hallo ,


    das Ende vom DRK-Suchdienst ist vielleicht auch ein Zeichen unserer Zeit.
    Die Intresse zum Thema 2.Weltkrieg schwindet immer mehr. Ich meine, der größte Teil in unserer Republik interessiert sich doch nicht die Bohne was damals passiert ist.
    Die Menschen die diese Zeit erlebt haben sind leider bald nicht mehr unter uns. Wer soll dann noch erzählen oder wer vermisst dann noch direkte Angehörige ?
    Vielleicht wurde mit dem Film "Unsere Mütter, Unsere Väter" ein "Boom" ausgelöst, doch wie schnell verebbte dieser wieder.
    So habe ich es jedenfalls in meiner Familie erlebt.
    Irgendwann werden nur noch irgendwelche Mahn- oder Denkmäler an diese Zeit erinnern.
    Wie Alex schon geschrieben hat,

    Quote

    Aber es sollte auch klar sein, dass es zu erwarten war dass nach einer gewissen Zeit die Suchtätigkeit eingestellt wird.


    Mir tun da jetzt eigentlich nur die Vermissten selber Leid.
    Sie mußten für ein verbrecherisches System ihre Jugend geben, um nun dann endgültig in Vergessenheit zu geraten.


    Gruß Micha

    Suche alles zur 208.Infanterie-Division

  • Hallo,


    das Ende vom DRK-Suchdienst ist vielleicht auch ein Zeichen unserer Zeit.
    Die Intresse zum Thema 2.Weltkrieg schwindet immer mehr. Ich meine, der größte Teil in unserer Republik interessiert sich doch nicht die Bohne was damals passiert ist.


    " ein Zeichen unserer Zeit" - irgendwie treffend formuliert.. :-)
    Heute, wo in den Hauptnachrichtensendungen und in den Tageszeitungen fast nichts mehr über die aktuellen politischen Diskussionen und Entwicklungen berichtet wird, Grundlagen-Recherchen für Zeitungsschreiber und Co. kaum mehr zum täglichen Repertoire gehört ( zu wenig Leute, zu wenig Zeit, kein "schnelles Ergebnis".. ) , dafür jeden Tag in langen Beiträgen zur Hauptnachichtenzeit etwa über einen von einer Südamerikanischen Passstraße abgestürzten Reisebus, über eine dort in einen Ort niedergegangene Mure oder über Randalen in einem dortigen Gefängnis berichtet wird .. ( unglaublich ? Dann verschaffe man sich einmal einen Überblick über eine Woche Tagesguck und Consorten und man kann nur staunen, wie oberflächlich das inzwischen geworden ist.. :-( ) Auch in den Tageszeitungen überwiegen die weißen Flächen auf den Seiten und oft werden belanglose Bilder beinahe halbseitig abgedruckt.. - spart ja redaktionelle Beiträge..
    Und die Mitarbeiter in den Redaktionen weren oft auch "jung gehalten" - sprich: Volontäre, noch ohne eigene Erfahrung, aber auf der Kostenseite eben sehr interessant... Da braucht es dann auch nicht zu wundern, wenn etwa aktuell in Reportagen zu den Randalen in Hamburg von einem jungen Mädchen vor der laufenden Kamera gestammelt wird, das die angezündeten Reifen, Müllontainer und Autos etc. sowie die von Häusern heruntergerissenen Gesimse und andere Wurfgeschosse und deren Anwendung gegen die Polizei eine "verständliche Reaktion auf die Aggression der Polizei gewesen sei, da sie ( Anm.: nach mehrmaliger Aufforderung an die Demonstranten, das selbst zu tun ) versucht habe, die rund 1000 vermummten, schwarz gekleideten Gewaltbereiten von den anderen rund 7.000 Demonstanten zu trennen." ( sinngemäß, fast wörtlich wiedergegebener Beitrag am Freitag morgen in einer Sendung bei den öffentlichen Sendern.. )


    Da hat das junge Mädchen wohl zumindest schon mal Anlaß und Ursache verwechselt. Das man zudem auch so oder so nicht berechtigt ist, mit Eisenstangen auf Ordnungskräfte einzuschlagen ( wie auch gegen keinen anderen Menschen ! ) u.s.w. sei schon mal ganz unerwähnt gelassen...


    Warum ich das hier schreibe ?
    Weil das auch erkennen läßt, das solche Medien-Leute heute auch beinahe immer von "die Nazis der Wehrmacht" und gleichwertiges schreiben, wenn über irgend etwas aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges zu berichten ist. ( es fehlt also die gebotene Differenzierung - "Nicht jeder Soldat der Wehrmacht war ein Nationalsozialist und anderst herum war nicht jeder Nationalsozialist bei der Wehrmacht" )
    So braucht es heute nicht zu verwundern, das kaum einer aus der gewöhnlichen Bevölkerung sich heute gerne zum Thema Zweiter Weltkrieg oder Wehrmacht äußert.


    Diese Woche in einem Rathaus wieder erlebt:
    Zwei Damen kümmern sich um eine Anfrage wegen eines Todesfalles in den letzten Kriegstagen in der Region. Es geht um das Schicksal eines osteuropäischen Kriegsgefangenen und eines schwer verletzten deutschen Wehrmachtsangehörigen, der vom Schlachtfeld in die Kreisstadt ins nächste Lazarett mit einem Pferde-Gespann gefahren werden soll. Der poln. KrGef. verfährt sich dabei mehrmals, kommt von der Talstraße auf die Anhöhen und wird sogleich von den anrückenden Alliierten erkannt und mit Artillerie beschossen. Der Kr.Gef. wird tödlich getroffen, das Gespann gerät in Brand und verbrennt mitsamt dem Verletzten auf der Pritsche. Nun möchte ich wissen, ob der einzige Osteuropäer, der auf dem Dorffriedhof begraben liegt, mit dem damlaigen Ereignis in Verbindung gebracht werden kann.
    Folge: Man tut sich schwer, weil: allgemeine Sorge, der Bauer, bei dem der KrGef. zugeteilt war, könnte nun als Nazi angesehen werden; u.s.w. . Die Gemeinde könnte in einem schlechten Licht gesehen werden, weil ein Bürger eines anderen Landes ausgebeutet worden sei. u.s.w. .
    Letztlich stellt sich heraus, beide beteiligten Verwaltungsmitarbeiter haben selbst einen Großvater, der als Soldat der Wehrmacht im Krieg geblieben ist, trauen sich aber auch nicht, das frei zu sagen. Man hat Vorbehalte, weil allein das ja dazu führen könnte, das die Familie ( auch die heutige Generation.. ) als "Nazis" angesehen werden könnten..
    Als man gemeinsam die vorliegenden Daten aus verschiedenen Quellen zusammengeführt hat und nun das Schicksal von 6 gefallenenn Personen in den letzten Kriegstagen ( 3 Wehrmachtsangehrige, 1 KrGef., 2 Zivilisten ) belegbar nachvollziehen kann ist man über die ermittelten Ereignisse und Details sehr erstaunt. Sie geben ein anderes Bild der damaligen Umstände in der Gemeinde wieder. Nun findet man es auch wichtig, dies einmal in der Gemeinde bekannt zu machen... Und: bei weiteren Gefallenen- und Vermissten-Recherchen will man gerne wieder behilflich sein.. :-)


    Sicherlich hat jeder hier schon mal vergleichbare Erfahrungen gemacht.
    Ich denke, das es trotz der immer größer werdenden zeitlichen Distanz zu den Ereignissen des Zweiten Weltkrieges immer noch gleich wichtig ist, daraus zu lernen um künftig in vergleichbaren Situationen besser und vorausschauender agieren zu können.


    Und ebenso wichtig ist es auch, das den jungen und nachkommenden Generationen nicht der Eindruck verschafft wird, sie müßten für die Taten der Urgroßväter-Generation haften. Nein, aber sie müssen die Zusammenhänge erkennen und eben daraus lernen können. Nicht mehr und nicht weniger.


    Und die Arbeit solcher Institutionen wie des DRK-Suchdienstes sind dabei sehr wichtig. Ich hoffe dabei, das es auch für die Zukunft gelingt, dort bei gezielten Anfragen einen hilfsbereiten Mitarbeiter anzutreffen, der in den Dateien sichten kann und auch selbst das erforderliche Interesse für solche Detailarbeit mitbringt. Die weitere Digitalisierung ist dabei sicherlich ein grundlegender Baustein.
    ( Meine persönliche Erfahrung: beim DRK-Suchdienst hatte ich bisher jedes mal in kurzer Zeit eine Antwort erhalten, die jedesmal auch für mich neue Informationen zu den angefragten Personen enthielt. )


    Gegenprobe:
    Bei meinen Anfragen im BA / MA Freiburg und im Staatsarchiv LB erhielt ich immer die Mitteilung, das dazu keine Bestände vorhanden seien. ( Dabei gab es in beiden Fällen sogar einen empfohlenen Ansprechpartner, der sich für den von mir angeschnittenen Themenbereich auch persönlich interessiert und somit vielleicht auch mit etwas eigenem Herzblut dazu die internen Finde-Listen durchstöbert hat..)
    Im Lauf der Zeit erhielt ich nun von anderen Suchern, die in den beiden Archiven nach anderen Themen sichteten, Kopien von Unterlagen zu genau meinem Lokalthema! Im Staatsarchiv wurden im Original vorliegende Schriftverkehre, bei denen es ausschließlich um die Beziehungen zwischen der Eisenbahn / Anschlußgleis und der militärischen Einrichtung geht, nur mit dem Matchcode "Eisenbahn" erfaßt.. Ob das wohl ein Student´le während einer Ferienarbeit digitalisiert hatte ? ( so auch im Werksmuseum Daimler Benz mehrfach erlebt.. )


    Mein Fazit: Sollten die Archivbestände - wie dies Vorschreiber hier im Beitragsbaum erwarten - einmal zusammengeführt werden, so dürfte dies vielleicht gar nicht mal die schlechteste Idee sein. Doch sollte dann auch ein entsprechender Personalbestand an entsprechend geschulten Mitarbeiter geschaffen werden, damit die "neuen" Informationen nicht unerkannt bleiben.


    Danke an alle, die nun bis hierin durchgehalten haben.. :-)


    Gruß
    MunaLisa


    Zitat gerichtet =) ; kkn

    An Informationen zur Heeres-Neben-Muna Kupfer, Muna Siegelsbach, Muna Urlau, Muna Ulm und zur Aggregat 4 - speziell Logistik für den Verschuß und den Eisenbahntransport- interessiert.

    Edited once, last by MunaLisa ().

  • Moin MunaLisa,


    in in einer Gesellschaft, in der die Etiketten wichtiger sind als der Inhalt, in der der Wert einer Sache mit dem Preis verwechselt wird, in der Gedanken auf Algorithmen reduziert, Empathie uncool ist und Zwischenmenschlichkeit den sozialen Netzwerken zum Opfer fällt, wundert mich das von Dir Geschilderte nicht im Geringsten.


    Wir Enkel als Bindeglied zwischen unmittelbar Betroffenen und elektronisch Entkoppelten
    müssen jetzt mal langsam wieder für Vernunft sorgen!


    Lg Justus

  • Hallo Justus,
    Danke für Deinen KKK-Beitrag - da hast du klug ergänzt, knitz formuliert und kurz gefasst . Spitze !


    @kkn :
    Hallo Kordula,
    da merke ich mal wieder, Dir entgeht nichts.. Danke für das Einbessern, beim nächsten Mal passe ich besser auf.


    Einen schönen Abend allerseits


    MunaLisa

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    Edited once, last by MunaLisa ().

  • Guten Abend,


    ich habe bereits letztes Jahr eine Rückantwort zu meiner Suchanfrage bekommen,mit der Mitteilung,
    Falls ich verwandt bin,kostenlos,falls kein Verwandtschaftsverhältnis besteht,soll ich 36,- Euro überweisen, Überweisungsschein gleich mitgeliefert.
    Hab mir dann eine Erlaubnis schreiben lassen,war dann kostenlos.


    Ich glaube ,auf sowas wird's hinauslaufen...


    Servus Eumex
    Vivat Bavaria

  • Hallo Munalisa,
    da Du auf meine mehreren PN's nicht reagierst, versuche ich es einfach hier!
    Ist Dein Postfach voll??
    Bitte melde Dich einmal bei mir.


    Beste Grüsse
    Ingo

  • Hallo Ingo,


    wurde gerade auf diesen Beitrag aufmerkssam..


    Die e i n e PN hat mich ja erst nach dem Wochenende erreicht, da war ich im Dienst und konnte hier nicht reinschauen.
    Inzwischen hatte ich mich ja auf die PN hin bei Dir gemeldet und alles ist im Fluß.


    Somit hat sich dieser Kontaktversuch erledigt und kann sicherlich gelöscht werden.


    Nebenbei : Ich hatte Dir ja auch meine Telefon-Nummer bekanntgegeben, das ist bei mir eigentlich auch eine gute Möglichkeit um in Kontakt zu kommen.
    Nun, es hat ja geklappt und so bedanke ich mich nochmal für Dein Bemühen.


    Eine schöne Woche wünscht DIr


    MunaLisa

    An Informationen zur Heeres-Neben-Muna Kupfer, Muna Siegelsbach, Muna Urlau, Muna Ulm und zur Aggregat 4 - speziell Logistik für den Verschuß und den Eisenbahntransport- interessiert.