Uniform Oberfähnrich

  • Moien,
    BMO (Brigade Moto) ist in Frankreich die Abkürzung für die Motorradfahrer bei der Gendarmerie und der C.R.S., die Jungs fahren das ganze Jahr durch, nicht wie hier in Deutschland nur bei schönem Wetter. In Luxembourg sind das die "Fliegenden" bzw. die Brigade Volante (schwarze Stiefelhose mit schwarzen Schaftstiefeln, schwarze Lederjacke und weisses Kepi, sind sehr gut aus!!)
    h.

  • Servus Avia,


    danke für die Auskunft.
    In Österreich wurden Stiefelhosen und Schaftstiefel von der Gendarmerie bis in die 80er-Jahre verwendet.
    Hier ein Oberleutnant der B-Gendarmerie im Jahr 1952 :
    bgen_s19.jpg
    Foto: Bundesheer


    Liebe Grüße
    Niki

    ...VIRIBUS UNITIS...

  • Hallo,
    lieber Bert,


    in Baden Württemberg gab es die Stiefelhosen bei der Bereitschaftspolizei etwa bis 1970 in Stoff und Drillichausführung.
    Beim BGS wurde relativ früh ein Kampfanzug eingeführt. Ein genaues Datum kann ich nicht sagen.


    Gruß Karl

  • Hallo Karl,


    Quote

    Beim BGS wurde relativ früh ein Kampfanzug eingeführt. Ein genaues Datum kann ich nicht sagen.


    gleich bei Aufstellung 1951, zunächst noch im Splittermuster/ Buntfarbenaufdruck 31, dann ab 1952 in der BGS-Sumpftarnvariante.


    Grüße
    Thilo

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941

  • Servus Bert,

    Kann man die B-Gendarmerie mit dem Bundesgrenzschutz (bis 1955) in etwa vergleichen oder war der militärische Aspekt bei der B-Gendarmerie stärker ausgeprägt?


    die B-Gendarmerie war die Vorläuferorganisation des Bundesheeres der 2. Republik.


    Hier ein Bild zur Uniformierung der "normalen" Gendarmerie aus dem Jahre 1974 :
    Gendarmerie 70er.jpg


    Liebe Grüße
    Niki

    ...VIRIBUS UNITIS...

  • Grüß Dich Niki,


    wenn ich in Wiki über den Bundesgrenzschutz und die B-Gendarmerie nachlese, dann wurde die B-Gendarmerie bereits 1949 still und heimlich gegründet. Beim Bundesgrenzschutz erfolgte die Gründung erst 1951. Bezogen auf die zahlenmäßige Bevölkerung Österreichs war die B-Gendarmerie bis zur Gründung des Bundesheeres von einer beachtlichen Größe. Nach alledem scheint man in Österreich mit der militärischen Auslegung dieser Polizeieinheit viel offener umgegangen zu sein. Beim Bundesgrenzschutz wurde die Grenzsicherung überbetont, um davon abzulenken, dass dies eine Vorstufe der Wiederbewaffnung Deutschlands war.


    Herzliche Grüße
    Bert

    Edited once, last by Jahrgang39 ().

  • Hallo,


    andere Frage: warum musste der Offizier in der Wehrmacht selbst für seine Uniform finanziell aufkommen? Anscheinend betraf dies ja nicht nur den Luxus-Ledermantel, sondern auch die Mütze, Handschuhe, Stiefel etc.


    Grüße


    MvS

  • Hallo,
    so wie bei der BW gab es einen Kleiderzuschuss. Der nannte sich Einkleidungsbeihilfe und betrug bei meinem Vater im September 1943 350 RM. Das war damals schon ein bisschen Geld.
    Gruss
    Rainer

    Suum cuique

  • Hallo Karl,


    Hallo Thilo u. a. A.,


    beim-alten-bgs.de/Zu_den_Kamer…nsatz/gelandeeinsatz.html


    so einen BGS-Tarn-Parka habe ich aus meiner Sammlerzeit noch im Schrank, ist übrigens vom Schnitt her anders als das Bw-Modell.


    Grüße
    Thilo

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941

  • Servus Leute,


    um mal wieder zum ursprünglichen Thema zurückzukommen:


    1. Standartenoberjunker Kunze, später Untersturmführer, KIA am 28.6.44 in der Normandie (geboren am 15.1.23)
    [Blocked Image: https://scontent-ams3-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-0/p480x480/13567257_540366399479486_327546679116616373_n.jpg?oh=5e275ebf8414129247f28aa1b3a6a4f4&oe=5A0C55C3]


    2. Ekkehard TIchy: später noch Oberleutnant und Posthum auch Verleihung des RK am 15.1.45 (geboren am 26.8.1922, gefallen beim Rammen eines B17 Bombers am 16.8.44. Ingesamt 25 Abschüse). Quelle: AHF und Luftwaffe.cz



    [Blocked Image: https://forum.axishistory.com/download/file.php?id=389098]



    3.Georg Pagel, RK am 28.3.45 als Oberleutnant. Hier zeigt das Bild ihn aber mMn als Oberfähnrich bzw Fahnenjunker-Oberfeldwebel, Herr Pagel hat den Krieg überlebt. Quelle: AHF
    [Blocked Image: https://forum.axishistory.com/download/file.php?id=386243]


    Man kann sehr gut erkennen, dass sie als Oberfähnriche bzw Fahnenjunker-Oberfeldwebel schon Offizierskoppel, Offizierskragenspiegel und Offiziersmütze tragen. RIP Herr Tichy und Kunze.... das Schicksal solch junger Soldaten bewegt mich immer. Ganze junge Generationen ausgelöscht....


    Grüße


    MvS

    Edited 6 times, last by MvS ().

  • Hallo,
    das die Offiziere u Wehrmachtsbeamten im Offiziersrang "bessere" Uniformen trugen, erklärt sich hidtorisch aus dem beruflichen "Standesbewußtsein" u Selbstverständnis als Angehörige einer "höheren Gesellschaftsschicht".
    Rechtzeitig vor der Beförderung zum Leutnant wurden die Offiziersanwärter über die zu beschaffenden Gegenstände als sog. "Selbsteinkleider" sowie die Höhe des staatlichen Zuschusses informiert.
    Beschafft wurden neben der Leibwäsche
    alle notwendigen Uniformen u Ausrüstungsgegenstände, darunter auch die Faustfeuerwaffe.


    Beste Grüsse
    Ingo

  • Moien,
    auf die Gefahr hin pingelich zu sein, die OFhr. trugen halt eben keine Offiziersschirmmütze, sondern die Mannschafts bzw. Uffz.-Ausführung mit der Silberkordel. Also
    weiterhin mit Biesen in der Waffenfarbe.
    h.