Uniform Oberfähnrich

  • Hallo Bert,


    Quote

    dieser Schmalzfilm "Die Mädels vom Immenhof" z


    gewonnen, ich zieh gleich mit Schippe und Eimer los, Rohlinge zum vergolden sammeln. :thumbsup:


    Man beachte auch die Körpersprache, die diese Hosen scheinbar automatisch erzeugen.


    Grüße
    Thilo

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941

  • Tag Thilo,


    ich erteile Dir Dispens von Deiner Sammelwut i.S. Rossäpfel!


    Dieses Filmchen mit seinen vielen Nachfolgern stammt aus dem Jahre 1955. Zehn Jahre nach dem Kriege, wollten die Menschen "derart liebliche Dinge" in den "Filmburgen" über sich ergehen lassen. Viele damalige Filme waren nach dem gleichen Schema gestrickt (Beispiel: die Sissy-Filme) und anfänglich recht erfolgreich. Mit solchen Filmen konnte man damals Kasse machen.


    Die Filmkritik fiel aber etwas anders aus:


    „Drei Mädchen, ein Gutshof mit Ponys, die herzensgute Oma, mit der es keine Probleme oder Generationenkonflikte gibt. Der Junge kommt aus der Stadt, es wird geritten, geschwommen, gelacht und gesungen, und die Mundharmonika spielt dazu. Fortsetzung folgt.“ (Wertung: durchschnittlich) – Adolf Heinzlmeier und Berndt Schulz in Lexikon „Filme im Fernsehen“ (Erweiterte Neuausgabe). Rasch und Röhring, Hamburg 1990, ISBN 3-89136-392-3, S. 529



    Grüße
    Bert

    Edited 2 times, last by Jahrgang39 ().

  • Hallo Thilo,


    die deutschen Uniformen reflektierten in ihrem "Schnitt" und "Design" auch den gesellschaftlichen Status des Militärs in Deutschland. Disziplin, Ordnung, Tradition standen dort im Vordergrund. So forumulierte auch der Historiker Friedrich Meinecke über die Stellung des Offiziers in der preußisch-deutschen Gesellschaft:
    „Der preußische Leutnant ging als junger Gott, der bürgerliche Reserveleutnant wenigstens als Halbgott durch die Welt“



    Hallo Bert,
    dass diese Art von "Heimat-Filmen", in denen die Welt heil ist, keine Zerstörung, keine Armut, sondern Freunde, Freude, Tanzen etc den Alltag bestimmten....das ist doch völlig normal. Deutschland lag in Schutt und Asche, Millionen von Männern, Söhnen und Brüder sind gefallen....da verlangte die Psyche nach der "Idylle" auf dem Land/Alpen etc. Auch wenn die Filme aus heutiger Sicht lächerlich erscheinen - damals waren sie vllt ein Stückchen der Zurückeroberung des "normales" Lebens.


    Grüße


    Matthias

    Edited 2 times, last by MvS ().

  • Tag allerseits,


    in der Wehrmacht gab es zwar weiterhin die Paradeuniform, die bis Kriegsbeginn jeder Wehrpflichtige bekam. Aber der Status der Militärs entsprach nicht mehr den Gegebenheiten des Kaiserreichs.


    Der Nimbus des Offiziers war im NS-Staat ein ganz anderer als im Kaiserreich. Hitler selbst war der Ansicht, dass man auch ohne Abitur Offizier werden könne und das wurde während des Krieges ausgiebig praktiziert. Da wurden fähige Oberfeldwebel, die schon X-mal verwundet waren, auf Kriegsschulen abkommandiert. Und diese neuen Leutnants benahmen sich dann später an der Front etwas anders "als die jungen Götter der Kaiserzeit!" Die Landser an der Front waren mit diesen "neuen Leutnants" alles andere als unzufrieden!


    Was die damaligen seichten Filmchen betrifft, man hätte sie in dieser Masse auch 10 Jahre nach dem Kriege nicht mehr unbedingt benötigt. Die Filmwirtschaft tat es des Mammons wegen!
    Und es war auch nicht so, dass die Mehrheit der Deutschen noch im Jahre 1955 solche Filme besonders liebten. Das interessierte aber die Filmwirtschaft in keiner Weise, man machte auf
    diesem Level weiter, bis die Besucherzahlen in den Keller gingen. Anders verlief z.B. die Entwicklung in Frankreich, da wurden schon im Jahre 1953 gesellschaftskritische Filme gedreht, die großen Anklang fanden. Kein Wunder also, dass die Filmwirtschaft in Frankreich viele Jahre finanziell besser fundiert war, als die deutsche.


    Gruß
    Bert

    Edited 3 times, last by Jahrgang39 ().

  • Hallo,


    ich empfehle dir - falls du sie noch nicht gelesen hast - eine Doktorarbeit zur Zusammensetzung und sozialen Genese des Offizierskorps vor und während des 2. WK der Uni Marburg (http://archiv.ub.uni-marburg.de/diss/z2005/0100/pdf/ddr.pdf).
    Das Militär hatte in der WR und auch in der NS-Zeit einen herausragenden Status und der Offizier nahm auch damals einen sehr hohen Rang ein. In den 20er und zu Beginn der 30er Jahre war das Offizierskorps sehr "kaisertreu" und vom Adel geprägt. Das lag daran, dass durch die Beschränkung des 100.000 Mann Heeres stark ausgesiebt wurde und v.a. kaisertreue und eben auch adelige Soldaten/Offiziere im Heer bleiben durfte, während reaktionäre Kräfte, Sozialisten, Kommunisten und Demokraten schnell rausgeworfen wurden. Auch die Uniform in ihrem Schnitt, dem hohen Kragen für Offiziere, Breeches etc. zeugt von alter militärischer Tradition.
    Dass von dir angesprochene Ziel Hitlers, dass jeder - unabhängig von seiner schulischen Bildung - Offizier werden sollte, wurde erst in der letzten Phase des 2.WK in die Tat umgesetzt und war v.a. der Tatsache geschuldet, dass einfach zu viele Zug- und Kompanieführer ausgefallen sind und man gar nicht genügend "Abiturienten" als Reserve hatte.
    Zwar ist es richtig, dass die Anzahl an Abiturienten bei den Offizieren stetig sank, blieb aber immer noch dominierend, während die Zahl an "Volsschulabsolventen" als offizier minimal war. Die Wehrmacht hatte bei der Auswahl und Ausbildung noch sehr ihre FInger im Spiel. Das kann man - wie du selbst konstatiertest - auch daran sehen, dass selbst noch Ende 44/Anfang 45 Wert auf "Etiquette" in "höherer" Gesellschaft gelegt wurde bei der Offiziersausbildung (Tanzen, Verhalten im Restaurant etc.).
    Die von dir beschrieben Kriegsoffiziere wurden oft mit Argwohn seitens des "richtigen" Offizierskorps betrachtet und man wollte ihnen z.T. das Recht absprechen nach gewonnenem Krieg ins aktive Offizierskorps übernommen zu werden.
    Auch wollte Hitler zB die karmesinroten Streifen für Generalsäbler abschaffen und durch eine simple Armbinde mit der Aufschrift "Generalstab" ersetzen. Diesen Vorschlag konnte er nicht durchsetzen.


    Grüße


    Matthias

    Edited 4 times, last by MvS ().

  • Tag allerseits,


    eigentlich haben wir das Thema abschließend erörtert. Was Oberfähnriche an Uniformstücken tragen durften und sollten, ist ausgiebig erörtert. Vom Thema sind wir im Übrigen einige Male abgewichen, das ist in der Tat auch kein Beinbruch.
    Aber nun aufgrund von irgendwelchen Doktorarbeiten über den Status der Wehrmacht und seiner Offiziere zu diskutieren, das hat mit dem kleingefassten Thema nichts am Hut.


    Der Themengeber sollte nach meinem Dafürhalten den Mut haben ein neues Thema aufzumachen!


    Beste Grüße
    Bert

  • Hallo Matthias,


    Auch die Uniform in ihrem Schnitt, dem hohen Kragen für Offiziere, Breeches etc. zeugt von alter militärischer Tradition.


    Hierzu sei aber anzumerken,dass es den Begriff "Breeches" bei der Wehrmacht nicht gab!
    Es wurde lediglich zwischen Reithosen und Stiefelhosen unterschieden.


    Dass von dir angesprochene Ziel Hitlers, dass jeder - unabhängig von seiner schulischen Bildung - Offizier werden sollte, wurde erst in der letzten Phase des 2.WK in die Tat umgesetzt


    Das ist uebrigens nicht richtig!


    Bereits schon vor dem Krieg war es gemaess den "Ergänzungsbestimmungen für die Offizierslaufbahnen im Heere" moeglich,Soldaten aus der Truppe bei entsprechender Eignung auch ohne Abitur in die Offizierlaufbahn zu uebernehmen.



    Gruss Chris

  • Hallo Chris


    Ja du hast recht, Stieflhose ist der richtige Begriff für den (unberittenen) Offizier. Folgendes sagt Wiki zu den Stiefelhosen: "Offiziere hatten auch bei unberittenen Einheiten das Recht, ein Pferd zu führen. Waren sie zu Fuß unterwegs, zeigte die Stiefelhose zusammen mit den Reitstiefeln ihre herausgehobene Stellung an." Und diese Veranschaulichung der herausgehobene Stellung hat sich quer durch das Kaiserreich bis hin zur Wehrmacht gezogen. Ich muss zugeben, dass sich beim Betrachten von Fotos junger Offiziere in Reithose, Reitstiefel, glatt rasiert, Seitenscheitel, hoher Kragen und Orden, bei mir automatisch ein Gefühl von Respekt und Achtung hochkommt. Vor allem die Uniform von Offizieren des Kaiserreichs finde ich sehr "respekteinflößend" (von ihrer praktischen Tauglichkeit mal abgesehen). Dass der fronterfahrene Feldwebel oder sogar Unteroffizier wohl 3x so geeignet gewesen ist einen Zug zu führen, als ein studierter Jungspund von 19 oder 20 Jahren, ist natürlich völlig klar und versteht sich von selbst. Mir geht es hier aber gerade nur um die "Wirkung" der Uniform eines Offiziers


    Hier Bsp aus dem Kaiserreich:


    : [Blocked Image: https://forum.axishistory.com/download/file.php?id=401096&t=1]



    [Blocked Image: https://forum.axishistory.com/download/file.php?id=114717]


    Grüße


    Matthias

    Edited 12 times, last by MvS ().

  • Tag allerseits,


    über den Oberfähnrich der Wehrmacht sind wir jetzt schon im Kaiserreich angekommen. Vielleicht kommen wir dann noch zu 1870/71....


    Natürlich konnte man schon bei der Reichswehr - in besonderen Fällen - ohne Abitur Offizier werden. Nur wollte Hitler im NS-Staat diese Möglichkeit massiv ausweiten. Und im Kriege
    war man auch bei der noblen Generalität froh, aufgrund der hohen Ausfälle von Subalternoffizieren fähige Feldwebel auf Kriegsschulen schicken zu können.


    Auch in der Kaiserzeit konnte ein Realschüler Reserveoffizier werden.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Einjährig-Freiwilliger


    Und wenn behauptet wird, den Begriff "Breeches" gab es bei der Wehrmacht nicht, dann ist das so nicht richtig. Im Landserdeutsch sprach man in Süddeutschland von "Breecheshosen".
    Und in der "oberbayerischen Hochsprache" wurde diese Hosenform wie folgt lautsprachlich benannt: "Brätscheshosn"


    Gruß
    Bert

    Edited 5 times, last by Jahrgang39 ().

  • Hallo Bert,


    Und wenn behauptet wird, den Begriff "Breeches" gab es bei der Wehrmacht nicht, dann ist das so nicht richtig.


    es geht doch hier wohl nicht darum wie man in Süddeutschland diese Hosen mitunter nannte ,sondern um die amtlichen Bezeichnungen in der Wehrmacht!
    Und da wurde nunmal zwischen Reithosen und Stiefelhosen unterschieden!



    Gruss Chris


  • Werter Chris,


    wie immer - bin ich für Deine schulmeisterlichen Belehrungen äußerst dankbar. Es ist traurig, wenn vor lauter Belehrungswut "Untertöne" außen vor bleiben. Mit Humor haben eben manche Zeitgenossen nichts am Hut.


    Grüße aus Bayern
    Bert

  • Und wenn behauptet wird, den Begriff "Breeches" gab es bei der Wehrmacht nicht, dann ist das so nicht richtig. Im Landserdeutsch sprach man in Süddeutschland von "Breecheshosen"


    Hallo zusammen,


    es gab bereits im Jahr 1938 Bestrebungen, bisher gebräuchliche ausländische Bezeichnungen für Bekleidungsstücke im Reichsgebiet abzuschaffen. Dazu hat der Werberat der deutschen Wirtschaft ein Verbot der Neuschaffung solcher Begriffe durchgesetzt und ging dann weiterhin dazu über, ausländische Bezeichnungen für Kleidungsstücke durch deutsche Bezeichnungen zu ersetzen. Durch die sogenannte "Verdeutschungsliste" wurde dann auch der englische Begriff "Breeches" durch den Begriff "Reit- oder Stiefelhosen" ersetzt - er mag sich im täglichen Sprachgebrauch vielleicht weiterhin erhalten haben, offiziell war er aber nicht mehr erwünscht.
    Quelle: Salzburger Volksblatt, Folge 157 vom 11.Juli 1939, Seite 6


    Gruß, J.H.

    Files

    Nett kann ich auch - bringt nur nix!

  • Tag J.H,


    im NS-Staat achtete man eben auf die "Reinhaltung der deutschen Sprache"........Das war wohl eine Art Rassimus der Diktion!


    Dennoch, trotz der staatlichen Vorgaben hielt man sich nicht daran. Die Soldaten des 2. Weltkriegs verwendeten jedenfalls auch nach 1945 noch diesen von mir erwähnten "Spezialbegriff" in der "gehobenen bayerischen Umgangssprache." Wer - wie ich - als kleiner Junge den Landsergesprächen nach 1945 interessiert zuhören durfte, kann das nur bestätigen. Die Landser aller Jahrhunderte hatten eben
    ihre eigene Sprache, preußische Soldaten erfanden im Krieg 1870/71 das neue Wort "Muckefuck"......


    Und da konnte auch ein Staat, wie der von Adolf Hitler und Co. noch so viele Vorschriften über Wortgestaltungen unters Volk bringen, in der Realität wurde vielfach nicht darauf geachtet.


    Aber auch im demokratischen Deutschland erleben wir aufgrund staatlicher Eingriffe eine Veränderung unserer Sprache. Es gibt nun Kinder und Kinderinnen, viel dümmliches Denglisch und keine "Negerküsse" mehr!


    Grüße
    Bert

    Edited once, last by Jahrgang39 ().

  • Hallo Bert,


    wie immer - bin ich für Deine schulmeisterlichen Belehrungen äußerst dankbar. Es ist traurig, wenn vor lauter Belehrungswut "Untertöne" außen vor bleiben. Mit Humor haben eben manche Zeitgenossen nichts am Hut.


    diesen Beitrag haetest du dir wirklich schenken keonnen!
    Was sollen denn diese Provokationen?



    Hallo Johann,


    Durch die sogenannte "Verdeutschungsliste" wurde dann auch der englische Begriff "Breeches" durch den Begriff "Reit- oder Stiefelhosen" ersetzt


    interessant dazu ist ebenso die Tatsache ,dass beispielsweise im Organisationbuch der NSDAP von 1937 noch der Begriff "Breecheshosen" vorkam wo es hingegen bei der Wehrmacht vom Anfang an nur Reit- und Steifelhosen gab.
    In den spaeteren Ausgaben des Organisationsbuches der NSDAP wurden die Breeches dann aber tatsaechlich durch die Stiefelhose ersetzt.




    Gruss Chris

  • Guten Abend zusammen,


    ein feiner Thread, sehr lehrreich, so will ich meinen, vielen Dank dafür.


    Schulmeisterei, Provokationen....meine Herren, sowas kommt h i e r doch wohl nicht vor, oder? :thumbup:


    Beste Grüße Thomas

    Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht!

  • Lieber Bert,


    da stimme ich Dir voll zu:

    Die Breeches wären ihm dabei nur hinderlich gewesen.


    Aber:

    Bösartige Zeitgenossen mögen vielleicht argumentieren, dass diese Stiefelhosen, die Stabsoffiziere und Generale der Wehrmacht durchaus gerne trugen, ein Stilmittel ihrer Abgehobenheit waren.


    Nicht in allen Fällen, denn im Führerhauptquartier wurden gerne lange Hosen getragen, eben weil diese bequemer waren.
    Rote Streifen gab es auch an langen Hosen.


    Ein Frontoffizier sinngemäß*:" Mit den Stiefelhosen hatte man keine Kniefreiheit, sie waren sehr eng und damit fror man an den Knieen. Die Hosen boten keinerlei Platz für Einschübe von wärmenden Sachen.


    * Persönliche Äußerung gegenüber mir, da ich solche Hosen nach dem Krieg als Uniform noch getragen habe und ähnliche Erfahrungen bei geringeren Temperaturen hatte..


    Gruß Karl

  • Lieber Karl,


    es wird sicherlich auch so gewesen sein, dass die höheren Offiziere beim Tragen der Stiefelhosen sich "nach Gusto" verhielten. Manche empfanden sie als unbequem und andere sahen sie wahrscheinlich als besonderen Stil ihres Standes an. Was mich immer wieder wundert, dass diese "kapitalistischen Junkershosen" Teil der Paradeuniform der NVA waren.


    Im ersten Jahrzehnt nach Kriegsende liefen ja noch viele Polizeibeamte mit diesen Hosen und hohen Schaftstiefeln umher, die sahen damals buchstäblich "militärisch" aus.


    Gruß
    Bert

    Edited once, last by Jahrgang39 ().

  • Moien Bert,
    die Stiefelhose wurde z.B. in RLP bis 1969 im Winter getragen, bei meinem "Verein" sogar bis 1972, ehe die hässliche Oestergard-Klamotten als Dienstkleidung eingeführt wurde. Die meisten von uns haben der Hose und den Schaftstiefel lange nach getrauert. In Frankreich und in Luxembourg wird sie heute noch von der BMO im Dienst getragen.
    h.

  • Servus Avia,

    In Frankreich und in Luxembourg wird sie heute noch von der BMO im Dienst getragen.
    h.


    was bedeutet "BMO" ? ?(


    Liebe Grüße
    Niki

    ...VIRIBUS UNITIS...