Wetterdienst bei der Luftwaffe

  • Hallo,


    anbei ein Pressebericht über die Aufgaben und Tätigkeit einer dort so bezeichneten Wetterberatungszentrale (mot.) beim Wetterdienst der Luftwaffe im Bereich Ostfront.
    Quelle: Südostdeutsche-Tageszeitung Nr. 69 vom 22.Januar 1942, Seite 4


    Gruß, J.H.

  • Hallo J.H.,


    interessanter Bericht, aber die geheimen Wetterstationen im Ausland, Grönland usw. werden natürlich nicht erwähnt.



    Gruß Karl

  • aber die geheimen Wetterstationen im Ausland, Grönland usw. werden natürlich nicht erwähnt.


    Hallo Karl,


    dafür gibt´s ja entsprechende Nachkriegs-Literatur, z.B. "Wettertrupp Haudegen" von Wilhelm Dege. Was mich mal interessieren würde wäre z.B. die personelle Ausstattung eines Wettertrupps (mot.), wie er oben beschrieben wird. Wenn die Meteorologen mit ihrer ganzen technischen Ausrüstung zum Teil in Frontnähe motorisiert unterwegs waren und Wettermessungen durchgeführt haben, muss dabei doch auch jemand die Sicherung des Fahrzeugs und der Umgebung übernommen haben? Wenn ich mir vorstelle, dass die z.B. einen Opel Blitz einfach "in der Prärie" parken und einen Wetterballon steigen lassen - der wäre doch sicherlich sofort aufgeklärt worden, sei es durch feindliche Luft- oder Artilleriebeobachter? Weiter wäre es wohl auch interessant, wie die Meteorologen ihre Wetterdaten gesendet haben. Ob es dazu wohl auch einen eigenen Funkschlüssel mit Codebuch wie z.B. bei der Kriegsmarine gegeben hat? Und wer hat das Funkgerät bedient, war dazu wohl extra ein Funker dem Wettertrupp zugeordnet?


    Gruß, J.H.

    Nett kann ich auch - bringt nur nix!

  • Moien,
    die Beamten des Wetterdienstes hatten auch eine militärische Ausbildung, i.d.R. waren es sogar oft Reservisten. Ich denke, das die Sicherung der Stelle und das Funken von normalen Soldaten der Luftwaffe übernommen wurden, obowohl z.B. die Wetterfrösche die auf Erkundungsflügen dabei waren, mit MG 15 und MG FF/M umgehen konnten.

  • Moin Moin,


    leider verfüge ich ebenfalls über keine Quellen, ich kannte aber einen Angehörigen solch einer Einheit. Er war am Nordabschnitt der Ostfront eingesetzt und er sagte, dass er immer auf dem Krad unterwegs war hinter den anderen Fahrzeugen und sie auch öfter in Kampfhandlungen verwickelt gewesen waren.

    Leider ist diese Person schon verstorben und ich habe nur diese wenigen Informationen.


    Gruß

    Emerick