Jagdtiger, wer weiß näheres?

  • Hallo,

    danke für das weitere Bild. Es kommen nur noch zwei Stellen in Frage wo er genau gestanden haben könnte. Ich fahr die Tage mal hin und schau mir das an!

    Viele Grüße,

    euer Winter.

  • Hallo Wolfgang,


    Uli hat den Link am 7.Januar 2017 einstellte, Zu diesem Zeitpunkt war die Web-Seite noch online. Wie man sieht ist die Seite nun seit dem 25.Mai 2018 offline. Schade für die Seite.


    Gruß

    Lothar

  • Hallo Javier,

    danke für die weiteren Bilder.

    Du hast mich auf eine Idee gebracht. Früher habe ich mal mit ein paar Leuten aus Ederheim

    Fussball gespielt. Die werde ich fragen! Es haben bestimmt noch die ein oder anderen Grosseltern, die vielleicht sogar noch Bilder haben! Wenn wir Glück haben, kann ich welche für uns beschaffen, die noch nicht im Internet sind. Sehr viele Bilder werden es wohl nicht sein, da Kameras in dieser frühen Nachkriegszeit sehr rar waren, nehme ich an (sehr teuer und die Modelle vor 1945 sind sehr wahrscheinlich „nicht mehr vorhanden gewesen sein“).


    Viele Grüsse,

    Winter

  • Hallo,


    unten eine 1:25:000 von 1944, die den damaligen Straßenverlauf zeigt.


    Grüße

    Thilo

    Files

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941

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    Hallo Javier,


    die letzten beiden Bilder, waren für mich unbekannt, da ich (wie du richtig angenommen hast) dieses andere Forum nicht besucht habe. Ich bekomme da eine Fehlermeldung, dass dieses angeblich nicht mehr existiert (diese .....Technik!).


    Hallo Thilo,


    anhand dieser historischen Landkarte fällt mir auf, dass der Jagdtiger nicht unbedingt an der vom anderen Forum angegebenen Stelle geparkt wurde, sondern an der Parallelstrasse in Richtung Herkheim, was auch meine erste Vermutung war! Ein weiterer Grund ist dieser Lech-Berg. Von dem Bild aus was ich gemacht habe, scheint diese Anhöhe etwas kleiner raus zu kommen, als von den Originalbildern- Ergo der Abstand ist grösser. Bin in einer Stunde vor Ort und mach noch weitere Bilder! Dann sehen wir es besser! Aber ein Gespräch mit einem Einheimischen lässt sich wohl nicht vermeiden. Ich sehe schon.


    Viele Grüsse, euer Winter.

  • Grüß' Dich, Winter,

    zu weiteren unentdeckten Fotos fallen mir ein: Das Archiv der Zeitung, die das Bild von "privat" 1995 abgedruckt hat. Oder ein Fotogeschäft aus dem nahen Nördlingen? Oder ein damals in der Gegend Wohnender wie z.B. Arzt, Lehrer, Fotografierbegeisterter? Der Verschrotter wird wahrscheinlich weniger fotografiert haben.

    Wahrscheinlich sind Nachkommen dieser Erwähnten auch schon in hohem Alter.

    Grüße, Hector

  • Hallo,


    jetzt kommen Bilder aus der Sicht zur Herkheimer Strasse. Ich habe mich geirrt. Es ist viel zu steil!

    Der Panzer muss tatsächlich dort wie ursprünglich angegeben gestanden sein.

    Warum denn so kompliziert?


    Zur Lokalisierung des Standortes genügen doch bereits die eingestellten Fotos.

    Post 29, Bild 03 - vor dem Panzer Straßenverlauf der Herkheimer Straße (schwache Rechtskurve/ geradeaus/ dann links) im Hintergrund eine bewaldete Anhöhe.

    Post 33, Bild 1. Das Ganze aus der Gegenrichtung.

    Dann müsste der Panzer direkt am Ortsausgang, in Fahrtrichtung links , ziemlich genau an der Stelle gestanden haben, wo auf dem Bild ein beleuchtetes Fahrzeug entgegen kommt.


    MfG Ludwig

    Never let go!

  • Hallo,


    Am 15. April meldete Abt. 653 5 Jagdtiger einsatzbereit, 6 in kurzfristigen Reparaturen und 6 in langfristigen Reparaturen. Die 5 einsatzbereit waren mit der von Hobe Kampfgruppe und der 6 "Langzeit" in Illertissen / Vohringen. Ich denke, dass die 6 "kurzfristigen" Tiger in Ederheim waren. Vielleicht könnten neue Informationen dies bestätigen.


    Der Text aus der Zeitung gibt einen Hinweis auf den Wrackort: "Etwa 150 Meter nach dem letzten Haus"

    Rieser Nachrichten aus 22. April 1995

    "Ederheim (pm). Gezittert haben viele Einwohner Ederheims, als im April 1945 deutsche Soldaten mitten im Dorf einen defekten Panzer sprengen wollten. Das Ungetüm wurde dann doch noch vor den Ort geschleppt und stand dort bis 1949.


    Wegen eines Motorschadens war das als Jagdtiger" bekannte Sturmgeschütz nahe der Gastwirtschaft „Lamm" liegengeblie-ben. Die deutschen Soldaten zogen sich in Richtung Hurnheim/Monchsdeggingen zurück, denn von Utzmemmingen her rückten schon die Amerikaner an. In letzter Mi­nute, so erinnern sich Zeitzeugen, erreichten die Ederheimer, dass der Koloss mit Hilfe einiger noch intakter Wehrmachtsfahrzeuge aus dem Dorf hinausgeschafft wurde.

    Etwa 150 Meter nach dem letzten Haus zerstorte eine Sprengladung die linke Gleiskette und die linke Seitenpanzerung des 60 Tonnen schweren Fahrzeugs.

    Brauchbares verschwand

    Nach Kriegsende machte sich zunachst die Dorfjugend darüber her: Brauchbares wurde mitgenommen, nur die Panzerung und die schweren Ketten widerstanden der Demontage. Karl Ferner erinnert sich: „Die Gummistollen der Gleisketten montierten wir auf unsere Fahrrader als Bereifung. Das hat ganz schon gescheppert."

    Stahlerne Ruine

    Uber vier Jahre stand die stahlerne Ruine wie ein Mahnmal am Strssenrand. Erst im Sommer 1949 wurde der Panzer von einer italienischen Schrottfirma mit Schneid-brennern zerlegt."



    Grüsse

    Javier

  • Guten Morgen, Javier,

    schöne Fotos. Welchen Weg allerdings die Lenkbremse (die dicke gelochte Scheibe) ihren Weg ins Freie gefunden hat, ist mir ein Rätsel. Wahrscheinlich waren vorher schon Eingeborene am Fahrzeug?

    Grüße von hector

  • Hallo zusammen,


    Da möchte ich mal so frei sein und die Verlässlichkeit von Zeitzeugenaussagen in Zweifel ziehen: "Karl Ferner erinnert sich: 'Die Gummistollen der Gleisketten montierten wir auf unsere Fahrrader als Bereifung. Das hat ganz schon gescheppert.'" Ich weiß zwar nicht was an Karl Ferners Fahrrad gescheppert hat, aber ein Jagdtiger hatte nunmal keine Gumistollen an den Ketten...


    Gruß, Thomas

    "Lirum-larum Löffelstiel, wer nichts sagt, der weiß nicht viel - larum-lirum Gabelstiel, wer nichts weiß, muss schweigen viel!"