Missachtung und Missbrauch der Integrität von Lazarettschiffen

  • Habe diese Sammlung irgendwann mal aus dem Internet auf Word-Datei Format herunter geladen, deshalb kann ich keine Quelle mehr nennen und möchte mich auch deshalb nicht mit fremden Federn schmücken.


    31.8.— 3.9.1942
    Mittelmeer

    Am 3. September 1942 entziffert Bletchley Park einen Funkspruch aus deutscher Quelle vom 31.8., der wie folgt lautet: "Wichtig: Lazarettschiff Arno mit 50 Sanitätern und 6 Tonnen Nachschub für Bengasi. Lazarettschiff Gradisca mit 50 Sanitätern und 10 Tonnen Nachschub für Tobruk über Tripolis. Lazarettschiff Aquileia mit 20 Sanitätern und 6 Tonnen Nachschub für Marsah Matruh". Mit Nachschubtransporten für Nordafrika bringt die italienische Seekriegsleitung die Haager Konvention über die Einhaltung völkerrechtlicher Bestimmungen bei der Kriegführung allerdings in Mißkredit. Nur kurze Zeit später versenken britische Flugzeuge 2 italienische Lazarettschiffe auf See: die Arno am 10.9.42 und die Città di Trapani am 1.12.1942. (Alberto Santoni, S.172)


    1.3.— 30.4.1943
    Westpazifik

    Im Ost-Chinesischen Meer versenkt das amerik. U-Boot Kingfish (LtCdr. Lowrance) im März das japan. Lazarettschiff Takachiho Maru (8154 BRT) Ebenfalls in chinesischen Gewässern beschädigt im April das amerikan. U-Boot Runner (LtCdr. Burland) das japan. Lazarettschiff Buenos Aires Maru (9625 BRT) mit Torpedo.


    14.5.1943
    Südpazifik

    Am 12.5.1943 verläßt das austral. Lazarettschiff Centaur mit seiner Besatzung und neuer Ausrüstung, noch ohne Patienten und ohne Geleitsicherung, Sydney mit Ziel Neu-Guinea. Am 14.5. wird es etwa 50 sm östl. von Brisbane warnungslos von dem japan. U-Boot I-177 (Kptlt. Nakagawa) versenkt. Von 332 Personen an Bord überleben nur 64. Das Schiff fuhr vorschriftsmäßig als Lazarettschiff markiert und beleuchtet.


    Die austral. Regierung richtet eine offizielle Protestnote an Japan. Doch die japanische Regierung kontert den Protest unter Hinweis darauf, dass wenige Wochen zuvor japanische Lazarettschiffe von aliierten U-Booten angegriffen worden seien. Nach dem Krieg wird Kptlt. Nakagawa als Kriegsverbrecher für die Ermordung von Überlebenden des brit. Frachters British Chivalry im Indischen Ozean verurteilt.


    19.5.1943
    Westliches Mittelmeer

    Am 19. Mai 1943 wird in der Straße von Gibraltar das dt. Lazarettschiff Konstanz (ex-griech. Eleni) widerrechtlich aufgebracht, nach La Valetta auf Malta verholt und dort beschlagnahmt.


    14./15.6.1944
    Westliches Mittelmeer

    Bei einer Rettungsaktion für die von amerikanischen Schnellbooten angegriffenen T-Boote TA 26 und TA 30 wird das dt. Lazarettschiff Erlangen von alliierte Flugzeuge in Brand geworfen und muss bei Sestri Levante auf Grund gesetzt werden (Alfred M. de Zayas, S. 393). Es wird geborgen und zur Ausbesserung nach Genua geschleppt. Bei einem Luftangriff auf Genua am 4.9.44 wird es endgültig versenkt.


    23.10.1944
    Mittelmeer / Adria

    Am 23. Oktober 1944 wird das dt. Lazarettschiff Freiburg (ex-ital. Stamira) durch den englischen Zerstörer Lamerton aufgebracht und vom 27. Oktober 1944 bis zum 22. März 1945 widerrechtlich in Brindisi festgehalten. Erst auf Intervention des Schweizer Roten Kreuzes wird es schließlich freigegeben.


    4.11.1944
    Mittelmeer / Adria

    Am 4. November 1944 wird das dt. Lazarettschiff Bonn (ex-ital. Cagliari) völkerrechtswidrig von britischen Seestreitkräften aufgebracht und nach Bari eingebracht. Bis zum Kriegsende wird es nicht wieder freigegeben.


    18.11.1944
    Mittelmeer / Adria

    Das dt. Lazearettschiff Tübingen (ex-franz. Gouverneur Général Tirman) läuft am 17.11.1944, nachdem Kurs und Zweck der Fahrt der brit. Regierung rechtzeitig bekanntgegeben worden sind, zur Abholung von verwundeten dt. Soldaten aus dem italien. Hafen Bari aus. Am 18.11. wird sie in der Nähe von Pola, südl. Kap Promontore, von 2 brit. Beaufighters in mehreren Angriffen mit Raketen und Bordwaffen angegriffen und versenkt. Neun Besatzungsmitglieder werden getötet, weitere verletzt. Das Schiff war vorschriftsmäßig als Lazarettschiff gekennzeichnet. Die brit. Erklärung, fehlende Beleuchtung habe den Irrtum verursacht, ist allerdings nicht stichhaltig, da die Beleuchtung wegen der guten Sicht schon eine Stunde vor dem Angriff ausgeschaltet wurde und es zur Zeit des Angriffs bereits taghell war.


    1.4.1945
    Westpazifik

    In der Straße von Formosa versenkt das US U-Boot Queenfish (Cdr. Loughlin) ohne Warnung ("inadvertantly") und unter Missachtung der vorgeschriebenen Kennzeichnung das japan. Lazarettschiff Awa Maru (11.249 BRT), unterwegs mit Versorgungsgütern des Internationalen Roten Kreuzes für Kriegsgefangene in Singapur.


    2.8.1945
    Südwestpazifik

    Die US Zerstörer Conner und Charette bringen das japanische Lazarettschiff Tachibana Maru auf. Die Durchsuchung bringt Waffen zum Vorschein, die in »Rot-Kreuz« markierten Behältern versteckt sind. Daraufhin wird das Schiff als Prise nach Morotai eingebracht.

    "Die Sehnsucht nach der Heimat wächst mit dem Quadrat der Entfernung."
    (In Memorie of Jürgen Oesten † 05.08.2010)

    Edited 2 times, last by Rheinmetall ().

  • Hallo,


    möchte deiner Übersicht gerne die entsprechende Internetseite beisteuern:


    Versenkung von Lazarettschiffen


    Die Übersicht kann auf einer Seite der Württembergischen Landesbibliothek eingesehen werden.


    Ich werde im Bezug auf diese Seite ein weiteres Thema eröffnen.


    Gruß
    Jörg

    Meinen herzlichen Gruß,
    Jörg


    Ich suche Informationen zu: Landesschützen-Bataillon 681 - Infanterie-Regiment 538 - Grenadier-Regiment 537 - Füsilier-Bataillon 258 -
    le Flak-Abteilung 81 - Transportgruppe Todt - Transport-Korps Speer

  • Ich musste den Eintrag in www.wlb-stuttgart.de/seekrieg/kriegsrecht/lazarett.html wie folgt korrigieren und ergänzen.
    Der Eintrag zeigt, wie schwer es ist, die Grenze zwischen Irrtum, menschlichem Versagen und Verbrechen zu ziehen, Übertretung eines kriegsrechtlichen Übereinkommens liegt (ganz neutral gesehen) auf alle Fälle vor. Daran ändert m. Erachtens auch nichts der - im nachhinein festgestellte - Transport von Konterbande


    1.4.1945
    Westpazifik
    In der Straße von Formosa versenkt das US U-Boot Queenfish (Cdr. Loughlin) das japan. Repatriierungsschiff Awa Maru (11.249 BRT). Nach einem Abkommen zwischen Japan und den Vereinigten Staaten wurde solchen Schiffen gegenseitig freies Geleit eingeräumt und so waren entsprechende Anordnungen an alle Kriegsschiffe ergangen. Nachdem die Awa Maru Versorgungsgüter des Internationalen Roten Kreuzes für Kriegsgefangene in Südostasien abgeliefert hatte, nahm sie in Singapur 1900 japan. Repräsentanten sowie Zivilisten und ihre Familienangehörigen an Bord und machte sich am 28.3. auf den Weg nach Japan.
    Am 1.4. wurde das Schiff spät in der Nacht und bei Sturm und unsichtigem Wetter von dem amerik. U-Boot entdeckt, dessen Kommandant das Schiff wegen seiner hohen Geschwindigleit (17 Knoten), geringer Radarreflexion und seinem geradem Kurs (Handelsschiffe steuerten aus Sicherheitsgründen für gewöhnlich einen Zick-Zack-Kurs) für einen Zerstörer hielt. Queenfish feuerte 4 Torpedos, die alle ihr Ziel trafen, und die Awa Maru sank sehr schnell. Von 2003 Passagieren und Besatzungsmitgliedern überlebte nur ein einziger. Der Kommandant der Queenfish wurde vor dem Kriegsgericht wegen Missachtung eines Befehls für schuldig befunden und erhielt vom Verteidigungsministerium einen schriftlichen Verweis (Abmahnung).
    Im Widerspruch zu etlichen Berichten steht die Tatsache, dass es sich bei der Awa Maru nicht um ein Lazarettschiff handelte, sondern um einen Armeetransporter, lediglich gekennzeichnet mit den Buchstaben POW am Schiffsrumpf. Die Vereinigten Staaten entschuldigten sich zunächst bei den Japanern und boten sogar, an das Schiff zu ersetzen. Als sie aber erfuhren, dass die Awa Maru neben den Passagieren auch Konterbande (kriegswichtige Güter wie Gummi und Zinn) an Bord genommen hatte, nahmen sie Entschuldigung und Angebot zurück. Der Awa Maru-Fall beschäftigte die Politiker beider Länder noch weit bis in die Nachkriegszeit hinein (Quelle u.a. en.wikipedia)

  • Hallo Thomas,


    Herzlich Willkommen bei uns im Forum,


    wenn ich mir Deine "Herkunft" im Profil anschaue, habe ich das Gefühl, einen weiteren Fachmann bei uns im Forum begrüßen zu dürfen.


    Wir freuen uns auf künftige Beiträge von Dir. Viele Grüße,


    Arnold

  • Hallo

    Quote

    31.8.— 3.9.1942 Mittelmeer Am 3. September 1942 entziffert Bletchley Park einen Funkspruch aus deutscher Quelle vom 31.8., der wie folgt lautet: "Wichtig: Lazarettschiff Arno mit 50 Sanitätern und 6 Tonnen Nachschub für Bengasi. Lazarettschiff Gradisca mit 50 Sanitätern und 10 Tonnen Nachschub für Tobruk über Tripolis. Lazarettschiff Aquileia mit 20 Sanitätern und 6 Tonnen Nachschub für Marsah Matruh". Mit Nachschubtransporten für Nordafrika bringt die italienische Seekriegsleitung die Haager Konvention über die Einhaltung völkerrechtlicher Bestimmungen bei der Kriegführung allerdings in Mißkredit. Nur kurze Zeit später versenken britische Flugzeuge 2 italienische Lazarettschiffe auf See: die Arno am 10.9.42 und die Città di Trapani am 1.12.1942. (Alberto Santoni, S.172)


    Dürfen Lazarettschiffe NUR Sanitäter und Verwundete / Kranke an Bord haben oder auch Verbandsmaterial / Medizin / San-Gerät etc.?
    Weiß jemand wie hier die Rechtliche Lage aussieht?


    nmM weisen die geringen Transportleistungen
    Lazarettschiff Arno - 6 ts
    " Gradisca - 10 ts
    " Aquileia - 6 ts
    gerade daraufhin das eben keine "normale" Ladung an Bord war sondern Verbandsmaterial / Medizin ... .

  • Quote

    Original von klext
    Dürfen Lazarettschiffe NUR Sanitäter und Verwundete / Kranke an Bord haben oder auch Verbandsmaterial / Medizin / San-Gerät etc.?
    Weiß jemand wie hier die Rechtliche Lage aussieht?


    hallo "klext",


    selbstverständlich ist auch das San-Mat geschützt.


    Quote

    Original von klext
    nmM weisen die geringen Transportleistungen
    Lazarettschiff Arno - 6 ts
    " Gradisca - 10 ts
    " Aquileia - 6 ts
    gerade daraufhin das eben keine "normale" Ladung an Bord war sondern Verbandsmaterial / Medizin ... .


    Sehe ich genauso.

  • Hallo zusammen,


    sämtliches Gerät, das AUSSCHLIESSLICH für die Verwundetenversorgung bestimmt ist, steht unter dem besonderen Schutz der Genfer Konventionen.
    Voraussetzung ist, dass es entsprechend gekennzeichnet ist ("Rotes Kreuz") und nicht mißbräuchlich genutzt wird. Das beschränkt sich daher nicht auf Verbandmittel und OP-Besteck !
    (Also z.B. ein Stromerzeugungsaggregat zur Versorgung eines HVPl wird mit dem Roten Kreuz gekennzeichnet und ist entsprechend geschützt.)


    Gruß
    Rudolf (KINZINGER)

  • Quote

    31.8.— 3.9.1942 Mittelmeer Am 3. September 1942 entziffert Bletchley Park einen Funkspruch aus deutscher Quelle vom 31.8., der wie folgt lautet: "Wichtig: Lazarettschiff Arno mit 50 Sanitätern und 6 Tonnen Nachschub für Bengasi. Lazarettschiff Gradisca mit 50 Sanitätern und 10 Tonnen Nachschub für Tobruk über Tripolis. Lazarettschiff Aquileia mit 20 Sanitätern und 6 Tonnen Nachschub für Marsah Matruh". Mit Nachschubtransporten für Nordafrika bringt die italienische Seekriegsleitung die Haager Konvention über die Einhaltung völkerrechtlicher Bestimmungen bei der Kriegführung allerdings in Mißkredit. Nur kurze Zeit später versenken britische Flugzeuge 2 italienische Lazarettschiffe auf See: die Arno am 10.9.42 und die Città di Trapani am 1.12.1942. (Alberto Santoni, S.172)


    Ich wußte doch das ich es habe.
    Auszug aus dem KTB Seetras Tobruk vom 03.09.1942
    1000 - Lazarettschiff Gradisca eingelaufen.
    1130-1300 - Löschen 10 to Sanitätsmaterial aus Laz.Schiff Gradisca.


    05.09.1942
    0800 --- Laz.Schiff Virgilio eingelaufen.
    ...
    1200-1300 --- 4 to Sanitätsmaterial von Laz.Schiff Virgilio gelöscht.


    diese Aussage Santoni´s ist also definitiv falsch

    Quote

    Mit Nachschubtransporten für Nordafrika bringt die italienische Seekriegsleitung die Haager Konvention über die Einhaltung völkerrechtlicher Bestimmungen bei der Kriegführung allerdings in Mißkredit


    (Seetras = Seetransportstelle)
    PS: Edit "Virgilio" eingefügt

    Edited once, last by klext ().

  • Quote

    Original von Thomas W.
    ...das japan. Repatriierungsschiff Awa Maru (11.249 BRT). Nach einem Abkommen zwischen Japan und den Vereinigten Staaten wurde solchen Schiffen gegenseitig freies Geleit eingeräumt und so waren entsprechende Anordnungen an alle Kriegsschiffe ergangen. Im Widerspruch zu etlichen Berichten steht die Tatsache, dass es sich bei der Awa Maru nicht um ein Lazarettschiff handelte, sondern um einen Armeetransporter, lediglich gekennzeichnet mit den Buchstaben POW am Schiffsrumpf.


    Hallo,


    durch zu Zufall auch noch etwas zu den Repatriierungsschiffen gefunden:


    Der schwedische Liniendampfer Gripsholm der Schweden-Amerika-Linie wurde im 2.Weltkrieg durch das U.S. State Departement gechartert, um Kriegsgefangenenaustauschs und -Repatriierungsfahrten durchzuführen. Die Gripsholm nahm an einem Austausch von britischen und deutschen Kriegsgefangenen im August 1944 in Göteborg/Schweden teil. Die Gripsholm brachte dabei deutsche Kriegsgefangene aus den USA nach Göteborg und transportierte anschließend im Gefangenenaustausch im Verband mit der ebenfalls schwedischen Drottningholm und der britischen SS Arundel Castle rund 1.800 verwundete und erkrankte britische Soldaten und 552 britische Zivilisten von Göteborg nach Liverpool. Ale drei schiffe wurden auf dieser fahrt mit dem Schriftzug "Protected" = geschützt auf den Bordwänden versehen. Die Arundel Castle war bereits 1939 von der Royal Navy beschlagnahmt und als u.a. Truppentransporter bei der Landung in Nordafrika eingesetzt worden.


    Interessant ist dieses Bild des Anstrichs der Gripsholm, um das Schiff als neutrales Repatriierungsschiff kenntlich zu machen und damit eine Versenkung zu vermeiden:


    M/S Gripsholm


    Von der Drottningholm gibt es ein Bild mit der Aufschrift DIPLOMAT SVERIGE auf der Bordwand:


    S/S Drottningholm


    Gruß, J.H.

    Nett kann ich auch - bringt nur nix!

    Edited 2 times, last by Johann Heinrich ().

  • Hallo,


    anbei noch eine Zusammenfassung zu den im Bericht so genannten "großen" Lazarettschiffen.
    Quelle: Wiener Medizinische Wochenschrift Nr. 1 vom 6.Januar 1940, Seite 109


    Gruß, J.H.

    Files

    Nett kann ich auch - bringt nur nix!


  • 18.11.1944
    Mittelmeer / Adria

    Das dt. Lazearettschiff Tübingen (ex-franz. Gouverneur Général Tirman) läuft am 17.11.1944, nachdem Kurs und Zweck der Fahrt der brit. Regierung rechtzeitig bekanntgegeben worden sind, zur Abholung von verwundeten dt. Soldaten aus dem italien. Hafen Bari aus. Am 18.11. wird sie in der Nähe von Pola, südl. Kap Promontore, von 2 brit. Beaufighters in mehreren Angriffen mit Raketen und Bordwaffen angegriffen und versenkt. Neun Besatzungsmitglieder werden getötet, weitere verletzt. Das Schiff war vorschriftsmäßig als Lazarettschiff gekennzeichnet. Die brit. Erklärung, fehlende Beleuchtung habe den Irrtum verursacht, ist allerdings nicht stichhaltig, da die Beleuchtung wegen der guten Sicht schon eine Stunde vor dem Angriff ausgeschaltet wurde und es zur Zeit des Angriffs bereits taghell war.


    Hallo,


    anbei noch ein Pressebericht zum Hergang der Versenkung des Lazarettschiffs Tübingen.
    Quelle: Znaimer Tagblatt, Folge 277 vom 23.November 1944, Seite 2


    Gruß, J.H.


  • 14./15.6.1944
    Westliches Mittelmeer

    Bei einer Rettungsaktion für die von amerikanischen Schnellbooten angegriffenen T-Boote TA 26 und TA 30 wird das dt. Lazarettschiff Erlangen von alliierte Flugzeuge in Brand geworfen und muss bei Sestri Levante auf Grund gesetzt werden (Alfred M. de Zayas, S. 393). Es wird geborgen und zur Ausbesserung nach Genua geschleppt. Bei einem Luftangriff auf Genua am 4.9.44 wird es endgültig versenkt.


    Hallo,


    anbei ein Pressefoto der beschädigten Erlangen.
    Quelle: Znaimer Tagblatt, Folge 152 vom 30.Juni 1944, Seite 2


    Gruß, J.H.