Todesurteile sowjetischer Militärtribunale gegen Angehörige von Pol.-Batl. und Pol.-Rgt.

  • Hallo zusammen,


    in dem umfangreichen Werk "Todesurteile sowjetischer Militärtribunale gegen Deutsche (1944 - 1947), Eine historisch-biographische Studie, Hg. Andreas Weigelt, Klaus-Dieter Müller, Thomas Schaarschmidt, Mike Schmeitzner, Verl. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2015, werden 3301 Todesurteile erfasst, von denen 2542 auch vollstreckt wurden.
    Darunter sind auch viele Verurteilungen von Polizeiangehörigen. Die größte zusammenhängende Tätergruppe findet sich mit 90 (!) verurteilten Angehörigen des Pol.-Batl. 304.


    Angehörige folgender Einheiten werden aufgeführt:


    Pol.-Batl. 6


    Otto Schröder


    Geb. am 28.10.1890 in Hannover,
    diente als Major d. Sch., ab 1943 Kommandeur des Pol.-Batl. 6 (Berlin) im SS-Pol.-Rgt. 13, bis April 1944 Einsatz zur Partisanenbekämpfung in der besetzten Sowjetunion, ab April 1944 Einsatz in Laibach (Oberkrain) in Slowenien (Jugoslawien).
    Er wurde von einem SMT in der Sowjetunion zum Tode verurteilt.
    Vorwurf: Kriegsverbrechen.
    Das Urteil wurde am 19.11.1945 vollstreckt



    Pol.-Batl. 11 und 2
    2


    Bruno Walden


    Geb. als Bruno Borek am 14.12.1911 in Rogonnen (Ostpreußen),
    diente als SS-Sturmbannführer und Major d. Sch., bis Mai 1940 Kommandeur des Pol.-Batl. 22, gehörte dann als Ordonnanz zum Stab des Pol.-Batl. 11 (diese Reihenfolge ist unwahrscheinlich, d. Verf.), im Juli 1941 in Kauen/Kowno eingesetzt, bis November 1944 Kdr. des Pol.-Batl. 11 im SS-Pol.-Rgt. 2, ab Januar 1945 wieder Kdr. des Pol.-Batl. 22 im SS-Pol.-Rgt. 2.
    Er wurde 1946 in der UdSSR zum Tode durch Erschießen verurteilt.
    Vorwurf:Kriegsverbrechen.
    Das Urteil wurde 1946 in der UdSSR vollstreckt.



    (Fortsetzung folgt)


    Herzliche Grüße
    Dieter

  • Hier nun die Fortsetzung der betroffenen Batl. und die Kurzbiographien der zum Tode verurteilten Polizisten


    Pol.-Batl. 13


    Hans Griep


    Geb. am 7.11.1895 in Chottschow (Bez. Landsburg/Pomern), wohnhaft Danzig-Langfuhr, dienste seit 1919 in der Polizei.


    Ab 1941 Kdr. des Pol.-Batl. 13, vom Juli 1942 bis zum 30.9.1943 Kdr. des SS-Pol.-Rgt. 2.
    Unterschrieb am 17.4.1943 einen Abschlussbericht über das Unternehmen "Manyly", bei dem 156 Partisanen erschossen und 531 Arbeitskräfte erfasst wurden, gab 1944 den Befehl zur Erschießung sowetischer Zivilisten.
    Als Oberstleutnant d. Sch. von Oktober 1943 bis Oktober 1944 BdO Salzburg, danach bis Februar 1945 in Den Haag, dienste im April 1944 in Meppen (Holland).
    War seit 1933 Mitglied der NSDAP.


    Er wurde am 3.5.1945 in Berlin festgenommen und am 9.3.1946 aufgrund Ukaz 43 vom SMT des Bellorussischen Gebiets in der UdSSR zum Tode durch Erschießen verurteilt.


    Vorwurf:
    Kriegsverbrechen, Kdr. des SS-Pol.-Rgt. 2, von November 1942 bis Juni 1943 leitete er Strafaktionen in der Belorussischen Sowjetrepublik. Auf seinen Befehl wurden im Gebiet Bjalystok 30 Sowjetbürger umgebracht, die gegen das faschistische Regime eingestellt waren und in Kontakt zu Partisanen standen, hat 25 Menschen verhaftet und dem SD übergeben.
    Im Gebiet der Stadt Sluzk wurden im Januar und Februar 1943 unter Führung Grieps 50 Sowjetbürger ermordet, 40 festgenommen und dem SD übergeben. Im Mai 1943 wurden bei Strafaktionen 700 Sowtbürger verhaftet, 150 von ihnen durch Grieps Einheit, im Juni 1943 wurden im Gebiet Lepel 50 Sowjetbürger getötet und 60 Menschen verhaftet.
    Er erhielt für seine Tätigkeit Auszeichnungen und den D'ienstgrad SS-Standartenführer.


    Das Präsidium des Obersten Sowjets der UdSSR lehnte die Begnadigung am 27.5.1946 ab. Das Urteil wurde in Weißrussland vollstreckt.



    Pol.-Batl. 22


    Kurt Klemp


    Geb. 1909, diente seit 1940 als Wachtmeister in einem Pol.-Batl.


    Er wurde am 2.7.1945 aufgrund Ukaz 43 vom SMT der 3. Weißrussischen Front zum Tode durch Erschießen verurteilt.


    Vorwurf:
    Kriegsverbrechen, diente 1942/1943 in Riga, Bialystok, Mogiljew, Ossipowirschi und Sluzk vermutlich im Pol.-Batl. 22. Nahm an Massenverhaftungen und -ersxchießungen Tausender Sowjetbürger teil, im November 1942 wurden in Bialystok 30 000 Judenerschossen, an deren Verhaftung und Ersxchießung er teilnahm, zwischen dem 15.12.1942 und dem 5.1.1943 nahm er an der Verhaftung und Erschießung von 30 000 Juden in Mogiljew teil, vom 5.1.1943 bis zum 14.1.1943 nahm er an der Verhaftung und Erschießung von 30 000 Juden in Ossipowitschi teil und beteiligte sich drei mal direkt an den Erschießungen, während deren seine Abteilung 750 Menschen tötete, in derselben Zeit erschoss sein Batl. 400 Zivilisten aus einem Dorf.
    Vom 30.1.1943 bis zum 8.2.1943 nahm er unmittelbar an der Verhaftung und Erschießung von 3000 Juden in Sluzk teil, nahm an Strafexpeditionen gegen die Partisanenbewegung in Weissrussland teil, bei denen Hunderte friedlicher Bürger ermordet und die Siedlungen zerstört wurden.
    Sein Batl. schoss auf fliehende Menschen, bei einer Aktion an der Klemp teilnahm, wurden 200 Partisanen erschossen.


    Das Präsidium des Obersten Sowjets der UdSSR lehnte die Begnadigung am 21.8.1945 ab.
    Das Urteil wurde vollstreckt.


    (Fortsetzung folgt)


    Herzliche Grüße
    Dieter

  • Hi allseits,
    Hi Dieter,


    danke für Hinweis auf das Buch; kann im Berliner Bibliotheksverbund als
    pdf für zwei Wochen "ausgeliehen" werden; drucken + kopieren möglich;
    leider gilt Angebot nur für Berliner.


    Hier eine Leseprobe, dabei
    Inhaltsverzeichnis
    Vorwort Herausgeber
    Beitrag zur Quellenlage


    Sind auch Fälle dokumentiert, in denen die Verurteilten rehabilitiert wurden
    bzw. die Rehabilitierung abgelehnt worden ist?


    Grüße, Kordula

  • Hallo,


    als
    pdf für zwei Wochen "ausgeliehen" werden; drucken + kopieren möglich;


    also ich hatte es bisher immer bei Google gelesen, nahezu uneingeschränkt bis auf wenige fehlende Seiten:


    Code
    1. https://books.google.de/books?id=Ry9xCQAAQBAJ&pg=PA428&lpg=PA428&dq=todesurteile+sowjetischer+milit%C3%A4rtribunale&source=bl&ots=uIoDi1Z3wQ&sig=ePLOIGubocuEws-OfY0M5y-HDJ0&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwimsoK0npnOAhVnKMAKHZyACC0Q6AEIYDAR#v=onepage&q=todesurteile sowjetischer milit%C3%A4rtribunale&f=false



    Gruß
    Udo

  • Hi Udo,


    na dann haben auch alle anderen die Möglichkeiten reinzusehen.
    Wie wäre es mit einem anklickbaren Link zum Buch statt dieses
    "Quellcode"-Irgendwas? sieht aber sehr nett aus.


    Hast Du auch was zu meiner Frage?
    Danke für's nachschauen =) .


    Grüße, Kordula

  • Hallo Kordula,


    habe den erstbesten Link genommen, wegen der enthaltenen Paramter musste ich den im Klartext ausschreiben.


    Gibt es aber auch in einer Kurzform:
    https://books.google.de/books?isbn=3525369689


    Ich habe bisher nur sporadisch recherchiert, dabei sind sogar einige Ungereimtheiten aufgefallen.
    Dort aufgeführte, klar vollstreckte Fälle sind in neuerer amerikanischer Literatur mit tieferer Recherche in Russland abweichend erfasst.
    U.a. keine Vollstreckung durch Hängen, sondern Haft oder unbekannter Verbleib (z.B. Flucht)


    Gruß
    Udo

  • Hallo Kordula,


    es sind auch Fälle angegeben, bei denen eine Rewhabilitierung erfolgt ist, bzw, wo sie abgelehnt wurde. In einem Fall wurde eine Rehabilitierung vorgenommen, die 5 Jahre später wieder zurückgenommen wurde.


    Herzlichen Gruß
    Dieter

  • Hi allseits,


    danke, Udo, für neuen Link; kann dann schon mal reinsehen.
    Interessant, daß sich Angaben sogar prüfen lassen.
    Wundert mich allerdings schon, daß so ohne weiteres Unklarheiten
    zu finden sind.


    Danke, Dieter; jetzt wird's (für mich) richtig interessant:
    Ablehnungen kenne ich, aber zurückgenommene Rehabilitierung
    ist eher ungewöhnlich. Hoffe, daß sich die pdf-Datei (s.o.) auch
    absuchen läßt.


    Im Vorwort der Herausgeber sind zwei bereits erschienene Bände
    aufgeführt (s. FN1); auch die sollte man sich vll. noch genauer
    ansehen. Sofern gefunden, gibt's Rückmeldung v.a. natürlich,
    sollten sich auch dort Pol.-Angehörige finden.


    Grüße, Kordula

  • Hallo Kordula,


    Interessant, daß sich Angaben sogar prüfen lassen.
    Wundert mich allerdings schon, daß so ohne weiteres Unklarheiten
    zu finden sind.


    auf Ungereimtheiten stieß ich beim Hilfsarzt Rudolf Modisch (Seite 463 ff.), den sogenannten "Wehrmachtsvampir", die obskuren Anklagepunkte
    sind dort vollständig aufgelistet. Angeblich mit 6 weiteren Personen am 20.12.45 in Smolensk gehängt, befindet sich in US-Literatur eine abweichende Angabe,
    die auf Vor-Ort-Recherche basiert Von sieben Personen nur fünf gehängt, zwei Haftstrafen und die unerklärliche Flucht des Herrn Modisch. (Smolensk under the Nazis, Cohen 2015).


    Scheinbar greift man in der deutschen Publikation nur auf behördliche Unterlagen zurück, die dann nicht immer mit der abschließenden Vorgehensweise übereinstimmen.
    Vielleicht betrifft die Fehlerquote auch nur wenige Schauprozesse.


    Gruß
    Udo

  • Hallo zusammen,


    hier nun die Fortsetzung mit den zum Tode verurteilten Angehörigen des Pol.-Batl. 32.


    August Fehlau


    Geb. 3.7.1914 in Herop, Schleswig-Holstein,
    1935 Einstellung bei der Landespolizei
    ab 1937 Dienst bei der Schutzpolizei Berlin,
    ab 1940 Pol.-Ausbildungs-Batl. Rathenow
    Einsatz im Protektorat im Pol.-Batl. 32 als Gruppenführer in der 3. Kompanie,
    ab Juli 1940 in Klattau als Maschinengewehrführer der 4. Komp. tätig,
    ab Juni 1941 Einsatz in Prag, im September 1941 nach Bialystok verlegt, dann nach Minsk (3. Komp.),
    Dezember 1941 Fronteinsatz bei Kaluga und Juchnow,
    von 1943 - 1945 im Pol.-Schtz.-Regt. 34 im Mittelabschnitt der Ostfront bei Bialystok und Bielsk,
    Rückzugsgefechte bei Grodno,
    nach Verwundung von Januar bis Februar Einsatz im SS-Pol.-Rgt. 2 in Niederschlesien,
    Teilnahme am Ausbruch aus Berlin, Gefangennahme am 5.5.1945


    Peter Schlebusch


    Geb. 28.5.1908
    April 1940 Pol.-Ausbildungs-Batl. Rathenow,
    August 1940 Verlegung ins Protektorat nach Ladnow, Klattau, Pilsen und bis August 1941 nach Prag
    August 1941 Dienst im Pol.-Batl. 32
    Verlegung nach Lemberg, dann nach Zamosc zur Eintreibung von Getrreidekontingenten
    Oktober 1941 nach Minsk verlegt,
    Anfang 1942 nach Mogilew,
    Einsatz bei der Partisanenbekämpfung in Zerkanowitsche,
    im Mai 1942 nach Olmütz verlegt, nahm an der Verhaftung von Beteiligten am Attrentat auf Heydrich teil,
    August 1942 im SS-Pol.-Rgt. 21 Partisanenkampf im Raum Bialystok, gehöte der 2. Komp. als Kraftfahrer an,
    Dienst in Pruzana, Heinowka und Liskow, Ghettowache in Pruzana vom 1.12.42 bis Ende März 1943
    Mai 1944 Verwundung
    von August 1944 bis April 1945 Polizeidienst in Berlin-Spandau,
    ende April 1945 sowj. Kriegsgefangenschaft.


    Erich Schulze


    Geb. 4.9.1910
    1940 Eintritt in das Pol.-Ausbildungs-Batl. Rathenow,
    bis April 1941 Einsatz in Kladno, Klattau und Pilsen,
    September 1941 in der 2. Komp. Pol.-Batl. 32 nach Minsk verlegt,
    Dezember 1941 nach Mogilew und Kaluga zum Fronteinsatz,
    nach Verwundung Einsatz in Olmütz,
    August 1942 zur Ghettobewachung in Bialystok, im Septeber 1942 beteiligt am Abtransport von 1000 Juden nach Oberschlesien,
    November 1942 beteiligt an der Auflösung des Ghettos Pruzana und Abtransport von 7000 - 8000 Juden,
    von März bis September 1943 Polizeidienst in Berlin,
    bis Juni 1944 erneuter Einsatz in Bialystok,
    nach erneuter Verwundung ab September 1944 Einsatz in Berlin Spandau,
    Ende 1944 Einsatz als Kraftfahrer bei der Kraftfahr-Ersatz-Abteilung in Iglau,
    ab dem 1.5.1945 Gefangenschaft in Berlin.


    Alle drei Polizisten des Pol.-Batl. 32 wurden am 26.10.1945 zum Tod durch Erschießen verurteilt. Das Urteil wurde am selben TaG vollstreckt.
    Der Vorwurf lautete bei allen gleich.
    "Kriegsverbrechen mit Angehörigen des Pol.-Batl. 307 sowie lettischen und anderen Ostfreiwilligen als Angehöriger des Pol.-Batl. 32.
    Im November 1941 Teilnahme an der Erschießung von etwa 19 000 Juden in Minsk."


    (Fortsetzung folgt)


    Herzliche Grüße
    Dieter

  • Hallo Margarete,


    schön mal wieder von Dir zu hören.


    Es sind 2469 Kurzbiographien aufgeführt. Ich gehe davon aus, dass es sich um alle recherchiereten Fälle handelt. Diese Kurzbiographien gibt es wohl auch in gedruckter Form.
    Mir liegen sie aber auf einer CD vor, die dem Buch beigefügt ist.


    Liebe Grüße
    Dieter

  • Fortsetzung:


    Pol.-Batl. 41


    Fritz-Herbert Fiedler


    Von September 1939 bis Dezember 1944 im Pol.-Batrl. 41
    November 1939 bis Januar 1940 Bewachung des jüdischen Ghettos in Litzmannstadt,
    Januar 40 bis Dezember 1940 militärische ausbildung in Amsterdam, dann Dienst in Chemnitz und Leipzig,
    März 1941 an der Zwangsevakuierung polnischer Einwohner aus Posen und am Paertisanenkampf beteiligt,
    ab April 1942 zum Partisanenkampf nach Warschau,
    Teilnahme am Partisanenkampf in der UdSSR, z.B. am 9.5.1942 bei Chelm,
    ab November 1942 Partisanenkampf in Lublin, und Bewachung von Brücken, war auch im belorussischen Grodno eingesetzt,
    März 1943 bis Juni 1943 Bewachung des jüdischen Ghettos in Warschau,
    ab April 1944 Partisanenkampf in Kielce, Loschewo, Kurilina und Naglowice,
    April 1944 bis Juli 1944 Schreiber bei der Gestapo,
    seit Februar 1945 in Danzig, beim Pol.-Batl. 41 (Abwicklungsstelle des SS-Pol.-Rgt. 22, zu dem auch das Pol.-Batl. 53 gehörte),
    mit diesem Pol.-Batl. Rückzugskämpfe bis zum 20.3.1945,
    am 3.5.1945 in Lübeck in US-Gefangenschaft, von den Briten nach Hause geschickt,
    diente bis Juli 1945 bei der Polizei in Chemnitz.
    Nach dem 11.10.1946 zum Tode durch Erschießen veruerteilt. Das Urteil wurde vermutlich 1946 in Radebeul vollstreckt.


    Vorwurf:
    Kriegsverbrechen, als Angehöriger des Pol.-Batl. 41 beteiligt an Verhaftungen unter polnischen Patrioten in Posen, Lublin und anderen Städten Polens und unter der jüdischen Bevölkerung sowie an strafaktionen gegen polnische Patrioten und sowjetische Partisanen und Teilnahme an deren Erschießung, hat sehr viele Juden verhaftet, die er ins Ghetto brachte, wo sie erschossen wurden, hat beim SD Antifaschisten registriert, hat in Posen patriotische Polen nach Osten ausgesiedelt.


    Herbert Hänel


    Geb. 24.2.1908 in Chemnitz,
    1939 zur Polizei einberufen, Dienst in Jungpulunau (Tschoslowakei),
    seit Februar 1940 beim Pol.-Batl. 41,
    ab Mai 1941 nach Posen,
    nach Mai 1942 in Warschau in das SS-Pol.-Rgt. 22 eingegliederet,
    kam im Juli1944 bei Grodno an die Ostfront,
    Verwundung, dann Dienst in Chemnitz beim 4. Pol.-Revier.
    Vermutlich im DFezember 1946 festgenommen und 1947 zum Tod durch Erschießen verurteilt. Das Urteil wurde 1947 vermutlich in Wünsdorf vollstreckt.


    Vorwurf:
    Kriegsverbrechen, als Angehöriger des Pol.-Batl. 41 (3. Komp.) in Warschau Razzien sowie Säuberungsaktionen in den umliegenden Wäldern und Ortschaften um Partisanen zu entdecken, Säuberungen bei der Stadt Hrubiszow, viele Menschen wurden getötet, einen Teil übergab die Kompanie dem SD



    (Fortsetzung folgt)


    Gruß
    Dieter

  • Fortsetzung und Schluß zum Pol.-Batl. 41


    Oberleutnant d. Sch. Ruvin Zemelka


    Geb. 28.11.1912 in Lonau (Schlesien),
    Zugführer des 2. Zuges, 1. Kompanie, Pol.-Batl. 41
    Einsatz von September bis Dezember 1939 in Litzmannstadt,
    von November 1943 bis August 1944 Kommandeur einer Pol.-Freiwilligen-Kompanie des Pol.-Freiw.-Rgt. 1 in Jugoslawien sowie in Rumänien und Norwegen,
    verübte während des Krieges an sich eine Selbstverstümmelung.
    Nach dem Krieg ab November 1945 Mitglied der SPD, stellvertr. Vorsitzender des SPD-Kreises Dresden-Recknitz-Süd,
    ab April 1946 Propagandist der SED-Kreisorganisation Dresden-Recknitz-Süd.
    Wurde 1946 in Dresden festgenommen und nach dem 20.7.1946 zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde vermutlich 1946 in Dresden vollstreckt.


    Vorwurf:
    Kriegsverbrechen, war in Polen an der Massenverhaftung und der Aussiedlung der Bevölkerung beteiligt, leitete im Oktober 1939 eine Erschießung von 28 Juden in Litzmannstadt bei der Einrichtung des Ghettos, von Litzmannstadt aus Partisanenbekämpfung und Teilnahme an der Erschießung von 24 polnischen Partisanen im November 1939, 1943 Teilnahme am Partisanenkampf in Kragujewac (Jugoslawien).



    Erich Kern


    Geb. 19.4.1903 in Naunhof (Sachsen),
    seit 1938 Gendarmerie-Reserve in Naunhof,
    von Januar 1940 bis zum 1.1.1941 Dienst bei derGendarmerie, bis Juni 1942 bei der Schutzpolizei in Naunhof,
    ab Juni 1942 an der Ostfront,
    bis zum 13.7.1944 in Polen beim Pol.-Batl. 41 des SS-Pol.-Rgt. 22 als Polizeiwachtmeister,
    Teilnahme am Partisanenkampf.
    Er wurde am 17.7.1944 verhaftet und nach dem 29.7.1944 zum Tode durch Erschießen verurteilt. Das Urteil wurde 1944 vollstreckt.


    Vorwurf:
    Kriegsverbrechen, beteiligt an der Erschießung von polnischen Partisanen und Patrioten, nahm selbst an Erschießungen polnischer Partisanen teil, im August 1943 erschoss er mit anderen im Dorf Ljubischno (Gebiet Radom) acht polnische Patrioten, hat im September 1943 in Ljuschoba an der Erschießung von 20 Polen teilgenommen, erschoss dabei acht von ihnen, im Oktober 1943 in Ljubartowo (Gebiet Radom) Teilnahme an der Erschießung von zehn Patrioten, davon hat er selbst zwei erschossen, war in Pischnjewo an der Erschießung von 30 Polizisten beteiligt, die Partisanen mit Lebensmitteln versorgt hatten, nahm an der Niederbrennung eines Partisanendorfes teil, insgesamt wurden 60 Häuser zerstört, Teilnahme am Niederbrennen von vier Dörfern im Kreis Skidel in Polen im Juli 1944 mit Brandgeschossen, der Roten Armee sollten keine Wohnbauten in die Hand fallen, erschoss persönlich einige von 60 Geiseln, die im Juli 1944 wegen der Tötung eines deutschen Offiziers durch Partisanen verhaftet worden waren.



    Kurt Marsch


    Geb. 18.10.1905 in Röhrsdorf,
    im November 1939 Einberufung zur Polizei,
    tätig als Oberwachtmeister im Pol.-Batl. 41,
    zunächst in Litzmannstadt bis Februar Bewachung des Gebäudes des SD, der Stadtkommandantur und des jüdischen Ghettos,
    dann bis Ende 1940 nach Holland verlegt,
    vom Februar 1941 bis Mai 1942 Dienst in Posen,
    im Mai 1942 nach Warschau verlegt und Eingliederung des Bataillons in das SS-Pol.-Rgt. 22,
    von dort aus bis Juli 1944 Teilnahme am Partisanenkampf,
    am 3.11.1943 Teilnahme an der Ermordung von rund 10 000 Juden aus den aufgelösten Ghettos in Bialystok und Minsk im Zwangsarbeiterlager Trawniki (Außenlager des KZ Majdanek),
    bildete von Februar bis April 1944 an einer Polizeischule in Kielce ukrainische Polizeikader aus dem SS-Ausbildungslager "Trawnikiu" aus,
    anschließend Fronteinsatz in Polen und Ostpreußen,
    im Februar 1945 Verwundung und Rückkehr nach Chemnitz.
    Erwurde am 19.8.1946 in Radebeul inhaftiert und nach dem 11.10.1946 zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde vermutlich 1946 in Radebeul vollstreckt.


    Vorwurf:
    Kriegsverbrechen, Als Angehöriger des Pol.-Batl. 41 (2. Zug, 3. Kompanie) Teilnahme an der Verhaftung von etwa 1000 Juden in Amsterdam im September 1940, Beteiligung an der Aussiedlung der polnischen Bevölkerung aus Posen durch Herausholen von etwa acht polnischen Familien aus ihren Wohnungen, Teilnahme am Partisanenkampf in Polen, Teilnahme an der Erschießung von tausenden Juden in Trawniki durch Bewachung des Lagers, Ausbildung von ukrainischen Polizeikadern in der Polizeischule in Kielce.


    Arthur Kube


    Geb. 21.8.1902 in Merseburg, seit 1937 Mitglied der NSDAP,
    September 1939 Einberufung zum Polizei-Batl. 41,
    bis Janauar 1949 Wachdienst im jüdischen Ghetto Litzmannstadt,
    dann Dienst in Chemnitz,
    von Juni bis Dezember 1940 Dienst in Amsterdam, dann nach Chemnitz zur weiteren militärischen Ausbildung versetzt,
    bin Mai 1942 Dienst in Posen, dann in Warschau, für kurze Zeit nach Lublin, dann nach Cholm, Hrubieszow und Zamosc,
    dann im August/September 1942 wieder in Lublin,
    bis April 1943 nach Ljubartow,
    im April 1943 Einsatz bei der Niederschlagung des Aufstandes im jüdischen Ghetto in Warschau,
    dann an der Polizeischule in Den Haag bis März 1944,
    ab Juli 1944 in Kielce, dann kurz an der Front in Grodno,
    Versetzung nach Danzig (Abwicklungsstelle des SS-Pol.-Rgt. 22, zu dem auch das Pol.-Batl. 53 gehörte)
    von November 1944 bis April 1945 Ausbilder an der Polizeischule Hellerau, dann Fronteinsatz.
    1947 vermutlich in Wünsdorf zum Tode durch Erschießen verurteilt. Das Urteil wurde 1947 vermutlich in Wünsdorf vollstreckt.


    Vorwurf:
    Kriegsverbrechen, als Angehöriger des Pol.-Batl. 41 (3. Komp., 3. Zug, stellvertr. Zugführer, später Zugführer) von März 1941 bis Mai 1942 Teilnahme am Wachdienst und an Verhaftungen von 200 bis 300 polnischen Zivilisten in Posen und Umkreis zur Deportation nach Deutschland, danach S'trafaktionen gegen Partisanen, Durchkämmen des Waldes bei Krasnystaw, beim Gefecht wurden zehn bis 15 Partisanen getötet, Strafaktion in Hrubieszow, dabei wurden 1000 Partisanen getötet, verwundet oder gefangen genommen, dann nach Zamosc, hat bei einer Partisanenaktion dort 50 Menschen und in Lublin 40 Partisanen verhaftet, im November 1942 tötete er bei einer Walddurchkämmung 25 Partisanen und hat im Dezember 1942 50 gefangen genommen, Teilnahme an der Unterdrückung des jüdischen Ghettoaufstandes in Warschau, seine Gruppe nahm 50 Juden fest, die am Aufstand beteiligt waren, hat ab Juli 1944 an der Erschießung von 20 Menschen aus dem Gefängnis des SD teilgenommen.



    (Fortsetzung folgt)


    Herzlichen Gruß
    Dieter

  • Fortsetzung


    Pol.-Batl. 42


    Johannes Herzog


    Geb. 26.5.in Dresden, von 1926 bis 1927 und ab 1933 Mitglied der NSDAP und ebenfalls ab 1933 auch der SA.
    Er wurde im Mai 1946 in Deutschbaselitz festgenommen und am 17.10.1946 zum Tode durch Ersc hießen verurtewilt. Das Urteil wurde am 6.11.1946 vollstreckt, eine Rehabilitierung am 20.9.2011 abgelehnt.


    Vorwurf:
    Kriegsverbrechen, befand sich als Angehöriger des Pol.-Batl. 42 von August 1940 bis 1943 auf dem okkupierten Gebiet Hollands in Rotterdam und Haag, wo er Wach und Straffunktionen ausübte, wobei er deutsches Führungspersonal, Brücken, Fabriken und Speicher bewachte, aber auch Personenkontrollen durchführte und verhaftete Personen ins Gefängnis überführte,
    von Februar bis Oktober 1943 diente er im Pol.-Rgt. 9,
    er nahm im Gebiet Kalinin in Litauen am Kampf gegen sowj. Paretisanen teil und sicherte Eisenbahnstrecken, Postgebäude und Militärzüge ab,
    im Februar 1945 diente er im 16. Polizeiabschnitt in Dresden und erschoss ohne Gerichtsbeschluss einen Sowjetbürger mit der Pistole, der des Diebstahls bei einem Dresdner Einwohner verdächtigt wurde, an der Leiche wurde eine Tafel mit den Worten "Plünderer werden erschossen" angebracht.



    Pol.,-Batl. 45


    Karl Hälbich


    Geb. 1914 in Hawer (Sudeten), seit 1940 Mitglied der NSDAP,
    diente von Juni 1941 bis 1944 in der 3. Kompanie des Pol.-Batl. 45 ( Pol.-Rgt. Süd, SS-Pol.-Rgt. 10 ) in Polen und der Sowjetunion,
    von Juli bis Oktober 1941 Bewachungsaufgaben in Kamienna, Brody, Zwiahel, Schepetowka, Berditschew und Belaja Zerkow sowie Einsatz in Kiew, Chorol und Poltawa,
    ab Januar 1942 Partisanenkampf in Kirgorod bei Charkow,
    ab Juni 1942 Partisanenkampf bei Walki,
    von Juli bis September 1942 Kontrolle der Landwirtschaft in den Gebieten Nikolajew, Scherson und Snigarewka,
    von Oktober 1942 bis Juni 1943 Bewachungsaufgaben auf der Halbinsel Krim, dann im Gebiet Luzk, Kowel und Wladimir-Wolynsk,
    ab Januar 1944 Fronteinsatz bei Schitomir und Beresno,
    ab März 1944 Rückzug über Rozwadow, Lublin, Lemberg nach Brody sowie Kremenez und Lyschnia,
    seit April 1944 verwundet,
    war im September 1941 beteiligt am Abtransport von 280 bis 300 Juden aus Zwiahel zum Erschießungsplatz und in Berditschew an der Erschießung von bis zu 400 Juden aus Nienzana durch Transport zum Erschießungsplatz und Zuschaufeln des Massengrabes,
    nahm bei Radzuwilow an der Erschießung von elf Menschen teil,
    im September 1941 beteiligt an der Erschießung von 8 000 bis 10 000 Juden in Berditschew und von 10 000 bis 12 000 Juden in Winniza,
    beteiligte sich im September 1941 an der Erschießung von 140 bis 160 Sowjetbürgern in und bei Dubrowka,
    nahm Ende September 1941 an der Erschießung von etwa 30 000 Juden aus Kiew in der Schlucht von Babi Jar an der Absperrung des Erschießungsplatzes teil,
    kurz darauf an der Erschießung von 300 Menschen in Koral beteiligt,
    Er wurde vor dem 25.5.1946 festgenomen, war in Kamenz inhaftiert und wurde vor dem 5.6.1946 zum Tode durch Erschießen verurteilt


    Vorwurf:
    Kriegsverbrechen



    Gottfried Swehla


    Geb. 1905 im Kreis Freistadt (Österreich), wohnhaft in Reichenberg (Sudeten), seit 1937 Mitglied der NSDAP,
    1940 Eintritt in den Polizeidienst,
    diente von 1941 bis 1943 in der 3. Kompanie des Pol.-Batl. 45 (Polizeiregiment Süd, SS-Pol.-Rgt. 10) in Polen und der Sowjetunion,
    Bewachungsaufgaben und Partisanenkampf in Brody, Schepetowka, Dubrowka, Zwiahel, Berditschew, Kiew, Chorol,
    gehörte Mitte August 1941 bei der Erschießung von etwa 7 000 bis 8 000 Juden in Berditschew zur Absperrung des Sammelplatzes,
    das Gleiche wenig später bei der Erschießung von 10 000 bis 12 000 Juden in Winniza,
    danach Einsatz in Krementschuk und Poltawa,
    von Juni bis November 1942 Einsatz bei der Ernteeinbringung, Landwirtschaftskontrolle und Beschlagnahme von Lebensmitteln in den Gebietgen Belaja Zerkow und Scherson,
    dann Verlegung nach Nikolajew,
    Bewachungsaufgaben im Bereich der Halbinsel Krim,
    Mitte 1943 Erkrankung und Rückkehr nach Deutschland,
    von Dezember 1943 bis September 1944 Diednst in der Polizei-Waffenschule II in Dresden-Hellerau,
    im September 1944 Dienst in einer Polizei-Ausbildungskompanie in Großröhrsdorf (Kreis Bautzen).
    Er wurde vor dem 23.5.1946 festgenommen und wurde vor dem 4.6.1946 zum Tode durch Erschießen verurteilt. Das Urteil wurde mit Karl Hälbich vollstreckt.


    Vorwurf:
    Kriegsverbrechen



    Heinz Werbeck


    Geb. am 22.2.1915 in Hilden (Kreis Düsseldorf),
    tätig als Berufssoldat,
    gehörte vermutlich dem Pol.-Batl. 45 an
    diente zuletzt als Unteroffizier in einem Panzer-Zug.
    Er wurde am 30.7.1946 zum Tode durch Erschießen verurteilt. das Urteil wurde am 25.10.1946 in Kiew vollstreckt.


    Vorwurf:
    Kriegsverbrechen, nahm im August 1941 mit anderen Angehörigen deutscher Strafeinheiten in Polonoje im Gebiet Kamenetz-Podolsk an der Erschießung von 2 000 Juden teil, 1941 erschoss er persönlich drei jüdische Sowjetbürger.


    (Anmerkung des Verfassers: Auf Grund der Angaben "Berufssoldat, Unteroffizier, Panzer-Zug" ist eher unwahrscheinlich, dass es sich tatsächlich um einen Angehörigen des Pol.-Batl. 45 handelt.)



    (Fortsetzung folgt)


    Schönes Wochenende


    Dieter

  • Grüß Gott Robert,


    herzlich willkommen hier im Forum der Wehrmacht !


    Schau mal im Anhang !



    Servus Eumex
    Vivat Bavaria

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  • Fortsetzung


    Zum Tode verurteilt wurden durch sowjetische Miltärtribunale folgende Angehörige von Polizeibatl.


    Pol.-Batl. 81
    Robert Mletzko


    Pol.-Batl. 82
    Friedrich Bernhard


    Pol.-Batl. 103
    Johann Dreßl


    Pol.-Batl. 108
    Alfred Dietsch


    Pol.-Batl. 118
    Jakob Dorflinger


    Pol.-Batl. 202
    Paul Beuermann


    Pol.-Batl. 207
    Paul Kürsten


    Pol.-Batl. 255
    Ernst Falk


    Pol.-Batl. 256
    Wilhelm Dubetzy, Georg Robert Weissig


    Pol.-Batl. 304 (aus diesem Batl. wurden überdurchschnittlich viele Polizisten verurteilt)


    Kurt Barth, Fritz-Martin Bemmann Arthur Bergmann, Reinhold Blana, Kurt Broggio, Fritz Eidam, Erich Rudolf Engelmann,Kurt Ernst, Erich Fahldorf, Reinhold Fahldorf, Paul Ficker, Reinhold Fuchs, Hans Georgi, Friedrich Gerberdt, Kurt Glass, Johannes Graupner, Paul Grund, Adam Günther, Johannes Hänel, Erich Hänig, Otto Härtner, Willi-Max Heckel, Kurt Helmer, Walter Höfer, Walter Hofmann, Alfred Horn, Ericvh Hutschenteuther, Walter Junghähnel, Herbert Kahle, Karl-August Kellerer, Emil Klein, Walter knauth, Willi Kobelt, Heinrich Koch, Konrad-Georg Kramer, Arthur-Hermann Kropf, Kurt Krykon, Edmund Kuntel, Rudi Lämmel, Erich Lehmann, Max-Ewald Lorenz, Felix Luft, Fritz Maudrich, Kurt Meier, Fritz Melzer, Kurt Moeschke, Friedrich Müller, Kurt Müller, Walter Neubert, Herbert Oeser, Walter Pannoscha, Paul Ploch, Gottfried Puttrich, Edgar Randt, Paul Redkich, Max Richter, Walter Riedel, Rudolf Richter, Rudolf Schieblich, Kurt Schiller, Walter Schönfeld, Max Seidel, Willi Seidel, Kurt Seifert, Kurt Seifert, Gerhard Srarke, Helmut Stöckel, Max Trütschler, Erich Unger, Herbert-Emil Unger, Josef Vieweg, Walter Wabersich, Herbert Walther,Willi Winter, Heinz Wohlgemuth, Erich Woynowsky,


    Pol.-Batl. 305
    Max Dutzi,


    Pol.-Batl. 307
    Heinrich Komphausen, Hermann Lehmkuhl, Anton Scholz, Karl Tehler,


    Pol.-Batl. 309
    Friedrich Bernhard, siehe auch Pol.Batl. 82


    Pol.-Batl. 311
    Karl Bärwolf, Willy Böttger, Otto Crull, Willy Donner, Paul Jäckel, Friedrich Forkmann, Kurt Heimann, Otto Kronschwitz, Benno Krug, Alfred Meier, Kurt Mühlig, Eugen Berthel, Otto Schneider, Otto Schönfeld, Fritz Schuhknecht, Paul Sonntag, Friedrich Wolff,


    Pol.-Batl. 315
    Bräutigam, Erich Freitag, Fuchs, Gabler, Kowelke, Langhof, Martin Lindemann, Meinel, Franz Michala, Rambach, Robert Rank, Hans Schmalfuß, Schmidt, Hans Schmitz, Helmut Schneider, Schobert, Sellner, Anton Spill, Spindler, Kurt Wessel,


    (Fortsetzung folgt)


    Herzliche Grüße und schönes Wochenende
    Dieter

  • Fortsetzung


    SS-Pol.-Rgt. 2 (auch Pol.-Batl. 13)
    Hans Griep


    SS-Pol.-Rgt. 6
    Günther Merk


    SS-Pol.-Rgt. 23 (auch Pol.-Batl. 207)
    Paul Kürsten


    SS-Pol.-Rgt. 24 (auch Pol.-Batl.
    Walter Riedel


    SS-Pol.-Rgt. 26 (auch Pol.-Batl. 256 und 305)
    Georg-Robert Weissig


    SS-Pol.-Rgt. 28 (auch Pol.-Batl. 304)
    Herbert Kahle


    Pol.-Schützen-Rgt. 31
    Hans-Werner Papst


    Pol.-Schützen-Rgt. 34 (auch Pol.-Batl. 32)
    August Fehlau


    Gendarmerie-Zug (mot) 24
    Max Heinrich
    Friedrich Koch



    Herziche Grüße
    Dieter