Reservelazarette: Fragen, Ungeklärtes, auch Ergänzungen

  • Hallo Forum,


    Reservelazarett " Voigts Lust ", Clausthal Zellerfeld....


    Gruß Bernd


    Schrift auf normal gesetzt, Diana

  • Hallo Diana, danke für Deine Korrektur der Schriftgröße, wo liegt mein Fehler ?! Ich nehme die Formation " 8 " und immer zu groß ?! Gruß, Bernd



    das ist Size 18 !! UH



    19.57 Uhr


    Hallo UH, ich bin belehrbar und widerspreche ungern, wenn ich der Meinung bin eventuell daneben zu liegen, aber hier ist es eindeutig, ich klicke die " 8 " an und sehe meinen Text auch in normaler Größe und er wird vermutlich wieder zu groß erscheinen ?! Was kann ich tun ?! Dankbar für jeden Rat... Gruß, Bernd



    das war size 8, warum? Finger weg....Huba


    Beiträge zusammengefaßt; kkn

  • Hallo Bernd


    Welches Endgerät?
    Schriftgröße ist derzeit "8", extrem klein
    Standard der Software ist "10".

  • Hi allseits,


    habe in meinen Unterlagen nichts zu Bingen, Ludwigslust und Clausthal Zellerfeld gefunden.
    Wie wäre es mit einem allg. Thema zu Reservelazaratten?
    Da könnte weiteres zusammengetragen werden.


    Auch Deine Bilder, Christian, könntest Du dann einstellen.
    Woher stammen die Bilder - aus der Familie?
    Gibt es dazu nähere Informationen?


    Auch an Dich, Bernd, die Frage, woher die Info zu Clausthal Zellerfeld stammt.


    Und dann noch etwas OT für Dich, Bernd:
    Standard- oder normale Schriftgröße ist die, in der wir schreiben,
    ohne Schriftauszeichnungen zu verwenden = einfach nur schreiben,
    ohne irgendwas anzuklicken =) .


    Grüße, Kordula

  • Hallo Kordula,
    der Vermerk zu Bingen am Rhein befindet sich auf der Rückseite eines Fotos von meinem Opa.
    Dabei handelt es sich aber um ein Portrait von ihm.
    Meine Großtante erwähnte das Lazarett in Ludwigslust.
    Im Juli 1944 wurde mein Opa mehrfach verwundet.
    November 1944 heiratete er meine Oma.
    Auf der Urkunde ist als Wohnsitz ludwigslust angegeben.


    Gruß
    Christian

  • Hallo Kordula, danke für deinen Hinweis brzgl. der Schriftgröße, ich befolge Deinen Rat !! ( Hoffentl. gelingt es ).
    Nun zu Clausthal - Zellerfeld, Reservel.Voigst- Lust. Mein Vater Karl - Heinz Löwegrün, war dort 1943/44 " Spieß ", Stabsarzt war Dr. Jürges. Ich habe hier im Forum Fotos von meinem Vater aus der Zeit dort eingestellt. Außerdem, gab es ein Reservelazarett in Einbeck, untergebracht im dortigen Gymnasium, es war sein vorheriger Diensposten als Feldwebel ( Spieß ) u. dort zum Oberfeldwebel befördert. Gruß Bernd

  • Hi allseits,
    diese Beiträge hier aus dem anderen Thema herausgenommen.
    Nun kann weiter gesucht + ergänzt werden =) .


    Hi Bernd,
    gibt es Schriftliches, Briefumschläge, Stempel, Dokumente zu den Lazaretten?
    Das wäre notwendig zum Nachweis.


    Angaben bezügl. Zeiträumen, Belegung, Fachrichtungen, Ärzten würden alles abrunden.
    So jedenfalls versuche ich meine Sammlung "aufzubessern".


    Nun denn, fröhliches Jagen - und Zusammentragen.


    Grüße, Kordula

  • Hallo zusammen,
    gestern Abend habe ich noch ein wenig im Dokumentenforum "gewildert".
    Dort sind mir noch zwei bisher nicht verzeichnete Reservelazarette aufgefallen.


    Mölln / Lbg.
    Kaplitz


    Viele Grüße
    Christian

  • Hallo Leute


    Da ich es an anderer Stelle in diesem Forum erwähnte, wurde ich darum gebeten, das Reserve-Lazarett Elmshorn hier zu erwähnen, in dem mein Opa mit einem Oberschenkel Durchschuss gelegen hat. Das mache ich natürlich gern!


    Gruß Jochen

    Files

    • Verwundet.jpg

      (398.86 kB, downloaded 51 times, last: )

    Edited 2 times, last by Jochen4 ().

  • Hi allseits,


    würde das gern nach oben holen.
    Die 4 hier bisher aufgeführten Res.-Laz. ohne Daten im LdW sind:
    Bingen, Ludwigslust, Clausthal Zellerfeld, Elmshorn.


    Vll. hat ja doch noch jemand Belege zu Laz.-Aufenthalten,
    die hier ergänzt werden könnten.


    Grüße, Kordula

  • Hallo zusammen,



    als Ergänzung ein Feldpostbeleg:


    Brief an die D.R.K.-Schwestern des Res.Laz. II Marburg /Lahn Teillazarett Lutherstraße 10 v. 2.2.45 (Poststempel Eichstätt), Dienststempel Stamm-Kp. SS-Nachr.Ers.Abt. (Fundstelle Ebay)



    Herzliche Grüße Roland

  • Hallo zusammen,



    hier ein Hinweis durch einen Feldpostbeleg für das Reserve-Lazarett Parchim, Mittelschule für den 16.4.1945 (Fundstelle Ebay)



    Herzliche Grüße Roland

  • gestern Abend habe ich noch ein wenig im Dokumentenforum "gewildert".
    Dort sind mir noch zwei bisher nicht verzeichnete Reservelazarette aufgefallen.


    Mölln / Lbg.
    Kaplitz


    Hi Christian,
    das sind weitere zwei nicht im Lexikon aufgeführte Res.-Laz.
    Bitte noch mal "stöbern", z.B. um noch ein Datum zu finden =) .


    Hi Roland,
    vielen Dank für Deine Funde - auch die beiden haben wir noch nicht.


    Damit haben wir hier jetzt 8, bisher nicht aufgeführt Res.-Laz.:


    Bingen
    Clausthal Zellerfeld
    Elmshorn
    Kaplitz
    Ludwigslust
    Marburg /Lahn Teillazarett Lutherstraße 10, Res.Laz. II
    Mölln / Lbg.
    Parchim, Mittelschule


    Was fehlt, sind Dokumente, aus denen sich weiteres ergibt;
    ewige Baustelle also ... 8o


    Grüße, Kordula

  • Hallo Kordula,


    aus Bewerbungsunterlagen meines Vaters von 1955 habe ich noch zwei
    Reservelazarette:
    HOMBURG (SAAR)
    BAD RILCHINGEN
    Er kurierte dort von August bis November 1943 eine Leberentzündung
    (verm. wg. überdosierter Fleckfieber-Prophylaxe in Russland) aus.


    Leider verfüge ich nicht über nähere Angaben !


    Gruß
    Rudolf (KINZINGER)

  • Hallo Kordula ,


    habe mir die WAST-Auskunft von meinen Opa vorgenommen und mit dem LdW abgeglichen.
    Folgende Reservelazarette habe ich nicht gefunden :


    14.03.1943 - Bad Harzburg Goebbelsheim


    20.06.1943 - Reservelazarett 139 Berlin N/O Christburger Str.7


    21.07.1943 - Reservelazarett 105 Potsdam


    09.11.1943 - Reservelazarett 103 Potsdam , Hermannswerder


    11.01.1944 - Reservelazarett 102 Neuruppin


    Viele Grüße Micha

    Suche alles zur 208.Infanterie-Division

  • Hallo Kordula, Hallo zusammen!
    Auf der Seite der Stadt Mölln wird von "einigen" Lazaretten während des Krieges geschrieben.
    Hab gerade eine Mail an die Verwaltung geschickt.
    Vielleicht schlummert ja noch etwas in den Archiven dazu.


    Viele Grüße
    Christian


    P.S.: Beim Lazarett in Parchim handelt es sich vermutlich um das "Präsidentenhaus, dem heutigen Stadthaus.
    Laut Wikipedia war es vor der Nutzung als Lazarett eine höhere Mädchenschule.
    Ich mach mich da auch mal ein wenig schlauer.

    Edited once, last by jonny3/141 ().

  • Hallo zusammen,
    gerade habe ich schon eine Antwort aus Mölln erhalten.
    Sie kam von einem Mitarbeiter des Stadtarchivs, der im letzten Jahr einen Vortag über die Stadtgeschichte im 2.Weltkrieg gehalten hat.
    Diese möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten.


    Wie schon im Ersten Weltkrieg wurden zu Kriegsbeginn Lazarette in Mölln eingerichtet. Das erste entstand in der „Bremer Heilstätte“ am Birkenweg. Dieses „Reserve-Lazarett“ wurde nach dem Polen-Feldzug wieder aufgegeben, dann im Juni 1940 erneut eröffnet und auf 233 Betten erweitert, in dem auch Hotels und Pensionen mitgenutzt wurden („Waldhalle“ am Schmalsee, „Waldlust“, „Waldfried“ und „Haus Hubertus“). Dieses Wehrmachtslazarett wurde zum Ende des Sommers 1940 wieder aufgelöst. Stattdessen richtete die Waffen-SS in der „Bremer Heilstätte“ ein Lazarett ein, das bis zum Kriegsende bestand.
    Das größte Wehrmachts-Lazarett, speziell für Nervengeschädigte, wurde am 1. Mai 1943 in der früheren Unteroffizier-Vorschule eröffnet, die bis dahin als Reichsfinanzschule gedient hatte.
    Die Betreuung der Verwundeten in den Lazaretten wurde durch die NSDAP organisiert.
    Die Zahl der in Mölln versorgten verwundeten Soldaten wuchs in den letzten Kriegswochen enorm an. Im Stadtarchiv liegt eine Aufstellung des Reserve-Lazaretts Mölln mit dem Datum vom 2. Mai 1945.
    Demnach waren zu diesem Zeitpunkt 2.764 Verwundete in Mölln untergebracht, fast die Hälfte (1.328) im Hauptlazarett, über 400 Verwundete lagen in der Volksschule, jeweils rund 200 in der Berufsschule (Gudower Weg), im Schützenhof und in der Landesheilstätte. Daneben waren auch die Mittelschule, die Jugendherberge, die "Waldhalle" und die "Waldlust" mit Verwundeten belegt.
    Versorgt wurden die Verwundeten 19 Sanitätsoffiziere, Unterärzte und Hilfsoffiziere, 56 Sanitätsdienstgrade und 324 Schwestern, Lazaretthelferinnen und weiteres vorwiegend weibliches Personal.
    Rackmann schreibt von etwa 5.000 Verwundeten, die bei Kriegsende in Mölln gewesen seien. Die Grundlage dieser Angabe ist allerdings unklar. Sicher ist, dass in Mölln fast 360 Soldaten ihren Verwundungen oder Erkrankungen erlegen sind. Sie sind auf dem Ehrenfriedhof auf dem Alten Möllner Friedhof beigesetzt.


    Viele Grüße
    Christian

  • Hallo,


    nur mal so am Rande:

    Bingen am Rhein hat eine fast zweitausend Jahre lange "Lazarett-Tradition", angefangen bei den Römern über alle Kriege der letzten Jahrhunderte.


    Beste Grüße,


    Dieter