Unbekannte Abzeichen auf dem Schulterstück (= UV Unteroffiziervorschule Wehrkreis IX)

  • Hallo Kordula,


    gemaess der Bekanntgabe ueber die Aufstellung der Heeres-Unteroffizier-Vorschulen vom 15.2.1940 (HM 1940 Blatt 5 Nr.250) war die offizielle Schreibweise der Unteroffizier-Vorschulen ohne s.
    Ebenso trugen die Angehoerigen dieser Schulen einen Aermelstreifen mit der Inschrift " Unteroffiziervorschule".


    Gruss Chris



    (Quelle:Schlicht/Angolia "Das Heer",Uniformen der Deutschen Wehrmacht)

  • Hi Euch allen,


    die Ihr Euch für dieses so unwichtig erscheinende s'lein interessiert.
    Denke, daß es vollständig geklärt ist - im Beamtendeutsch (s. auch
    Link in die erste Diskussion dazu) und beim Militär gehört es nicht
    dazu - basta. Danke.


    Dir, Karl, besonders danke, weil diese Beschreibung eine inhaltliche ist;
    das wird bei mir besonders gut haften bleiben.


    Könntest Du, Chris, ein Bild des Ärmelstreifens dazugeben?
    Würde das ganze auch auf der Ebene abrunden - wäre toll.


    Und so ganz nebenbei haben wir jetzt drei Bezeichnungen:
    Fugen-, Idioten- ;( und Bindungs-s :D .


    Schon immer gesagt - ein Bildungsforum.


    Sonntagsgrüße, Kordula



    Edit: Bitte für Scan des Ärmelstreifens

  • Hallo Kordula,
    da sage einer noch, " Hobby- Historiker" seien " germanistisch" nicht kreativ :-)
    O.T.-Modus aus....
    Beste Grüssr
    Ingo
    Ein Anhänger des Fugen-S :-))

  • Hi Ingo,


    als Anhänger des F-s hast Du ja ganz schlechte Karten bei den
    Beamten ähh Rechtschreibfreaks und den Militärs.
    Naja - zum Trost:
    bin unterschütterlicher Anhänger des weggefallenen e beim Genitiv;
    weiß also genau, wie sich das anfühlt, wenn man so allein da rumsteht.


    Sehe schon - wir sollten den sehr informativen, durchaus witzigen
    Neben-her-Austausch vll. abtrennen und zu den Tipps + Infos tragen.
    Hier geht's ja doch verloren und dort könnten wir sogar weitermachen.


    Grüß, Kordula

  • Hallo Kordula,


    im Anhang habe ich einmal eine Grafik zu dem besagten Armelstreifen,wie er in der Ausgabe des 1.Mai 1940 der Zeitschrift "Uniformen-Markt" abgebildet war.



    Hallo Karl,



    diesbezueglich war in der H.Dv. 30 "Schrift - und Geschäftsverkehr der Wehrmacht" lediglich nur geregelt,dass die Schriftsprache in einem guten Deutsch nach den amtlichen Regeln der deutschen Rechtschreibung verfasst sein musste.


    Bezueglich der offiziellen Schreibweise waren allerdings die in den Vorschriften (Bestimmungen etc.) festgelegten Schreibweisen massgebend.





    Gruss Chris

  • Guten Morgen allseits,


    da habe ich doch glatt das Antworten vergessen.


    Danke Dir, Karl, für den Link zu den Duden-Ausgaben - sehr interessant;
    habe schon immer frühe Ausgaben gesammelt, um zu wissen, wie sich
    unsere Sprache veränderte; die 1941er fehlt mir leider.
    Witzigkeit am Rande: vor ewigen Zeiten arbeitete ich in einem Anwaltsbüro,
    und dort tauchte doch tatsächlich der Enkel des Duden-"Gründers" auf -
    zur Ausbildung... Wäre ein Nachfahre des Herrn Litfaß aufgetaucht,
    es hätte nicht skurriler sein können 8o


    Für's LdW kann jeder, der ein überflüssiges s findet, einen Korrekturbeitrag
    schreiben - da machen wir dann ein Thema extra für das Fugen-s auf :D .


    Vielen Dank auch Dir, Chris, für den auch "optischen Nachweis".


    Grüße, Kordula