Hunde in der Wehrmacht

  • Guten Tag,

    als Laie in der Hundehaltung stellt sich mir die Frage; ob die Fütterungsart und Menge noch heute für Hunde

    zeitgemäß ist. Auch bei Hunden wurden demnach Vegetarier erzogen, aber es gab sicher besondere Gründe dafür.

    Gruß Paule

  • Tag allerseits,


    Katzen sind schon aufgrund ihres Gebisses reine Fleischfresser. Das Hundegebiss mit ausgeprägten Kauzähnen deutet darauf hin, dass Hunde keine reinen Fleischfresser sind.

    Eine Fütterung, z.B. gemischt aus Getreideerzeugnissen und Fleisch ist für Hunde die passende Ernährung. Ein rein vegative Ernährung wäre eine Mangelernährung und damit falsch. Während der letzten

    Kriegsjahre war eine anderweitige Fütterung von Hunden kriegsbedingt.


    Grüße

    Bert

  • Moin Bert,


    Einspruch, Euer Ehren! Hunde und Katzen sind dem Gebiß nach sog. Carnivoren, also Fleischfresser. Die "Backenzähne" besitzen ausgeprägte Höckerspitzen und wenig Kaufläche, was ein Mahlen/Reiben zum Zerquetschen von Pflanzennahrung zumindest stark erschwert. Hunde und Katzen "hacken" das Fleisch (es steht also Mausburger o.ä. auf dem Speiseplan). Wenn Katzen zu Verdauungszwecken Gras essen, hacken sie das auch. Das krasse Gegenteil stellen Kühe oder Elefanten dar, deren Backenzähne flach wie Ziegelsteine und damit ideal zum Zermahlen von fasriger Nahrung sind.


    Wir Menschen, aber auch Affen oder z.B. Schweine als Allesfresser, besitzen als Backenzähne eine "Hybridform". Wir können mahlen und hacken. Sofern wir es nicht verlernt haben zu kauen...


    Bezüglich der Indikation von Mischnahrung für Hunde möchte ich Dir nicht widersprechen, da bist Du der Fachmann!


    Herzliche Grüße,

    Justus

  • Grüß Dich Justus,


    mein "Wissen" i.S. Kauzähne der Hunde stammt noch aus meiner Schulzeit. Unser damaliger Studienrat in Biologie erörterte diese These mehrmals. Er lag wohl etwas daneben!

    Wobei er wohl aber auch zum Ausdruck bringen wollte, dass sich die Zähne von Katzen und Hunden unterscheiden.

    Deiner Argumentation zum Gebiss des Hundes kann man natürlich nicht widersprechen. Dennoch sollte man unsere Hunde nicht generell mit den Wölfen vergleichen. Im Laufe der Domestizierung

    veränderten Hunde durch die Einwirkung des Menschen auch ihre Nahrungsaufnahme im Hinblick auf Getreideprodukte usw.


    Herzliche Grüße

    Bert

  • Hallo Bert,


    Quote


    die Einwirkung des Menschen auch ihre Nahrungsaufnahme im Hinblick auf Getreideprodukte

    die genannten Haferflocken haben einen hohen Protein- und Fettgehalt und werden -aus eigener Erfahrung- mit Naßfutter vermischt gerne angenommen, da Hafer kaum Gluten enthält ist er auch für Hunde gut bekömmlich.


    Grüße

    Thilo

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941

  • Tag allerseits,


    die in den Kriegs- und den ersten Nachkriegsjahren übliche Fütterungsmethode für Hunde (mit wenig oder gar keinem Fleisch) schadete den damaligen Hunden in den meisten Fällen nicht. Die Hunde waren damals "rank und schlank"

    und hatten kaum solche "Zivilisationskrankeiten" wie heute. Hunde werden gegenwärtig genauso übergewichtig wie das Herrle oder das Fraule. Hundehalter mit etwas mehr als Normalgewicht verwöhnen eben auch ihre

    Vierbeiner....


    Grüße

    Bert

  • Hallo zusammen,

    lieber Bert,


    Hunde passen sich ihrem "Herrle" oder "Fraule" sehr genau an, wie ich schon oft festgestellt habe.

    Ein besonderes Beispiel bekomme ich fast jede Woche zu sehen. Das "Herrle" ist ein total lahmer und langweiliger Mensch. Der Hund ist schon genau so. Beide bewegen sich nur ganz langsam, bleiben viel stehen, haben es nie eilig, schnellen Schritt gibt es überhaupt nicht, man schaut gelangweilt in die Gegend und selbst andere Hunde bleiben völlig unbeachtet usw....nahezu apathisch...schlimm, finde ich.


    Gruß Karl

  • Lieber Karl,


    ein kleines Lob für Deine Beobachtung "gleicher Verhaltensweisen von Hund und Herrle".


    Wenn nun beide im Laufe der Jahre gemeinsam älter werden, dann kann man fast beobachten, wie sie sich im Aussehen und der Mimik anpassen und immer ähnlicher werden.


    Grüße

    Bert

  • Hallo leute :); mehr.............................................


    Die treuen helfer.


    Quelle: Illustrierter Beobachter Folge 52 28. Dezember 1942-01


    Grüße. Raúl M 8).


    Bild - Kriegshunde...........................................................

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  • Tag allerseits,


    damals - bei der Wehrmacht - wurden mit Vorliebe DSH fotografiert. Das lag vielleicht u.U. auch daran, dass der "Führer" für diese Rasse ein Faible hatte.

    Bei der BW werden anstelle der DSH vielfach Malinois verwendet, weil diese Rasse noch nicht derart überzüchtet ist, wie die DSH.


    Gruß

    Bert

  • Guten Tag zusammen,


    ich bin ja ziemlich neu hier und beim stöbern bin ich zu diesem Thema Hunde bei der Wehrmacht gekommen.

    Mein Großvater hat Schäferhunde gezüchtet und in seinem Nachlass habe ich diese beiden Schätze gefunden. Sie haben aber glaube ich nichts mit einander zutun. Da das Bild von 1939 ist. Leider kann ich die Schrift auf der Rückseite nicht so gut lesen. Es ist aber eigentlich eine Grußkarte. Ob die Person mit mir verwand ist kann ich leider auch nicht sagen.

    Die Ehrenurkunde für den Rüden Reif finde ich auch sehr interessant. Jetzt kann ich hier ja mal schauen was es mit der Nachrichten Ersatzabteilung 9 auf sich hat.


    Über Hinweise würde ich mich sehr freuen.

    Gruß

    Thomas


    Scan Ehrenurkunde Reif.1.jpgScan Unbekannt 1939.jpg

    Beste Grüße

    Thomas

    Edited once, last by Tomms ().

  • Hallo Eumex,


    zu meiner Zeit beim Pz.Btl. 23 hatten auch einige noch ein Erinnerungsabzeichen im Barett.

    Es war auch Erinnerung an das Braunschweigische Husaren-Regiment Nr. 17. Mittlerweile ist die Roselies Kaserne abgerissen.


    Viele Grüße

    Thomas


    IMG_5793.JPG

    Beste Grüße

    Thomas