Hunde in der Wehrmacht

  • Hallo Leute,


    bleibt mal auf dem Teppich.


    Ihr seit soweit von dem Thema entfernt.


    Macht einfach ein Plausch über Hunde in "Sonstiges" auf.


    Hier geht es um Kummersdorf, Sperenberg etc..

    bis dann
    gruss Det


    Bitte Alles zur Vorbereitung und Durchführung des Sudeteneinsatzes 1938…...........

  • Lieber Karl,


    am "Ton" des Staubsaugers und am empfindlichen Gehör kann es nicht liegen. Meine verblichene DSH "Gora zum Friedberger Schloss" missachtete den Staubsauger total. Und die jetzige DSH
    "Tina vom Almerwald" bleibt trotzig auf dem Teppich liegen und muss aufgescheucht werden, um den Teppich zu saugen. Es geht also wohl um die "Angst", die ein Hund vor einem Gerät empfinden kann. Der sonst so schneidige DSH "Apollo vom Holzfäller" hatte eben pure Angst vor diesem Gerät und haute sofort ab.


    Der werte Det, der das Thema reklamiert, möge eine gewisse Großzügigkeit walten lassen. Die Beschreibung von Eigenheiten des DSH bezieht sich nämlich durchaus auf das eigentliche Thema. Nur allgemein über Wehrmachtshunde zu berichten und Bilder zu veröffentlichen, erfasst nämlich nicht die eigentliche Gesamtproblematik.





    Gruß
    Bert

    Edited once, last by Jahrgang39 ().

  • Hallo zusammen,


    ich kann mich Det nur anschliessen!
    Es waere schoen fuer dieses Thema wenn hier ein auf die Threaddisziplin geachtet werden wuerde und nicht wild irgendetwas allgemeines ueber Hunde geschrieben wird.
    Was haben beispielsweise "Kampfhunde",oder der Bodendruck eines Hundes mit diesem Thema zu tun?


    Hallo Bert,


    Der werte Det, der das Thema reklamiert, möge eine gewisse Großzügigkeit walten lassen. Die Beschreibung von Eigenheiten des DSH bezieht sich nämlich durchaus auf das eigentliche Thema.Nur allgemein über Wehrmachtshunde zu berichten und Bilder zu veröffentlichen, erfasst nämlich nicht die eigentliche Gesamtproblematik.


    Warum wiederholst du dich denn aber ?
    Du schreibst:

    Der Deutsche Schäferhund war wohl der am meisten verwendete Hund bei der Wehrmacht. Runde 200.000 Deutsche Schäferhunde wurden "zur Wehrmacht eingezogen."


    Am 14.Oktober hattest du dies allerdings zusammen mit der Nachkriegszucht/Problemathik bereits schon erwaehnt.




    Gruss Chris

  • Hallo Chris,


    der Bodendruck eines Hundes mit diesem Thema zu tun?


    In diesem Falle lieget der Themenbezug eindeutig auf der Hand, denn es ging darum Wehrmachts - Hunde ( sicher auch durch andere Nationen) zur Minenräumung einzusetzen und da bedarf es eines gewissen - Menschen - naheliegenden - Gewichtes/Bodendrucks, um die Minen zur Detonation zu bringen.


    Also nichts für ungut.


    Gruß Karl

  • [...]
    ich habe als Kind im elterlichen Haushalt 3 (Dienst - Schäferhunde erlebt.[...] : Einer der 3 vorgenannten SH war ein Feigling. Das blieb der sein ganzes Leben lang. Der suchte z. B. in der Dunkelheit Körperkontakt zum Hundeführer. [...]


    Guten Abend,


    das verwundert mich nun etwas. Bei uns werden solche Hunde ausgeschieden. Spätestens bei der jährlichen kommissionellen Überprüfung wäre der Diensthund aufgeflogen. Es erstaunt mich auch das der DH-Führer da nicht aktiv geworden ist und den Mangel gemeldet hat, liegt ja sicher auch in seinem Aufgabenbereich Wesensveränderungen zu berichten, oder?

  • Hallo Roman,


    nach dem Krieg waren die Verhältnisse etwas anders. Man war froh einen DH zu bekommen....und wie geschrieben: Abschreckung war da.


    Und bevor ich das vergesse, ob man es heute glaubt oder nicht..Hunde wurden damals auch gegessen. Bin Kein Augenzeuge, aber mehrfach Aussagen gehört.


    Gruß Karl

  • Hallo Karl,


    In diesem Falle lieget der Themenbezug eindeutig auf der Hand, denn es ging darum Wehrmachts - Hunde ( sicher auch durch andere Nationen) zur Minenräumung einzusetzen


    ich verstehe dazu allerdings nicht was die Errechnung des Bodendrucks an der von Joseph eingestellten Textpassage erwaehnten Praktik aendern soll?


    Gruss Chris

  • Hallo zusammen,


    bezueglich der Verpflegung der Heereshunde waren gemaess der H.Dv.86/1 "Vorschrift für die Verpflegung der Wehrmacht bei besonderem Einsatz" die Futtersätze fuer Heereshunde wie folgt angesetzt:


    Die folgenden Saetze dienten als Anhalt


    (kleiner Futtersatz):


    Satz I:
    350g Schlachtabfaelle oder billiges Fleisch
    300g Graupen oder Fussmehl oder Gemuese
    5g Salz


    Satz II:
    350g Schlachtabfaelle usw.
    300g Bruchreis
    5g Salz


    Satz III:
    350g Schlachtabfaelle usw.
    300g Kuechenabfaelle (ohne scharfe Gewuerze und nicht zu stark gesalzen)


    Satz IV:
    150g Flechsen,Doerrfleisch
    40g Fett
    800g gequetschte Kartoffeln oder Gemuese oder Huelsenfruechte in Breiform
    5g Salz


    Satz V:
    400g Hundekuchen
    40g Fett
    250g Fussmehl oder Haferschrot oder Graupen oder Gemuese
    5g Salz


    Satz VI:
    750g Hundekuchen
    40g Fett
    5g Salz


    Satz VII:
    50g Fett
    600g Graupen oder Haferschrot oder Fussmehl oder Gemuese
    5g Salz


    Satz VIII:
    50g Fett
    1200g qequetschte Kartoffeln
    5g Salz


    Darueberhinaus gab es zusaetzlich noch einen grossen Futtersatz,welcher sechs Fuenftel des kleinen Futtersatzes betrug.
    Der grosse Futtersatz stand zu bei mindestens sechsstuendigen Dienst,fuer die Hunde der Heereshundeanstalt sowie in anstrengender Lehrzeit nach Anordnung des Ob.d.H.,Inspektion der Nachrichtentruppen.


    Auf Grund der veraenderten Versorgungslage wurden die Futtersaetze fuer Heereshunde mit Wirkung vom 1.7.1943 (HVBl. 43 C Nr.342) wie folgt festgesetzt:


    nur als Anhalt (falls diese Futtermittel nicht vorhanden sind,andere geeignete Futtermittel,z.B. Kuechenabfaelle usw.)


    1.fuer Heereshunde bei Feldtruppenteilen im Operationsgebiet:
    1000g Futterfleisch
    300g Hundekuchen
    125g Hafer-(Gerste) Flocken
    300g Kartoffeln
    75g Mohrrueben


    2.fuer Heereshunde bei den Hundeersatzstaffeln,fuer die Hunde der Waffen-SS,O.T.,soweit sie sich in der Ausbildung befinden:
    480g Futterfleisch
    600g Hundekuchen
    500g Hafer- (Gerste) Flocken
    300g Kartoffeln
    75g Mohrrueben


    3.fuer alle uebrigen Hunde:
    100g Futterfleisch
    500g Hundekuchen
    300g Hafer- (Gerste) Flocken
    300g Kartoffeln
    75g Mohrrueben




    Gruss Chris

  • Hallo Chris,


    was die Errechnung des Bodendrucks an der von Joseph eingestellten Textpassage erwaehnten Praktik aendern soll?


    ... es ging nur darum, die Notwendigkeit zu erklären, solchen armen Hunden ein Gewicht aufzuschnallen, damit die Minen ausgelöst werden konnten. Ob und in welchem Ausmaß diese fragwürdigen Einsätze stattfanden, kann und will ich nicht beurteilen.


    Letztlich ist der gewohnheitsmäißge Einsatz von Hunden zu diesem Zwecke wohl daran gescheitert, dass


    - diese Hunde ihren Hunde"führern" ans Herz gewachsen waren und
    - die Ausbildung zu aufwändig war.


    Weiter möchte ich mich dazu auch nicht äußern - zumal hier zu Hause eine Katze regiert. Ich möchte nicht "auf den Hund kommen"... ;)



    Gruß,


    Joseph

    Suche Informationen zum Füs.Bat. 170 im Zeitraum Juli 1944 und zur 269.I.D im Zeitraum Januar bis März 1945 (Festung Breslau)

  • Werter Chris,


    für Deine Belehrungen darf ich mich herzlich bedanken. Ich sehe mein außerordentliches Fehlverhalten ausdrücklich ein und werde mich bemühen, stets Deinen pädagogischen Hinweisen Folge zu leisten.


    Dennoch grüße ich sehr freundlich!
    Bert

    Edited once, last by Jahrgang39 ().

  • Hallo Bert,


    Werter Chris,


    für Deine Belehrungen darf ich mich herzlich bedanken. Ich sehe mein außerordentliches Fehlverhalten ausdrücklich ein und werde mich bemühen, stets Deinen pädagogischen Hinweisen Folge zu leisten.


    ist gibt doch gar keinen Grund so bockig zu sein!
    Ich habe es auch nicht boese gemeint.


    Det (Deproe) hatte ja schliesslich schon vorgeschlagen einen "Plausch ueber Hunde" in der Katogerie Sonstiges aufzumachen.
    Es geht in diesen Thread ja schliesslich ueber Hunde in der Wehrmacht und zusaetzlich gibt es hier auch Mitglieder die sich fuer neue Informatonen zu diesem Thema interessieren.





    Gruss Chris

  • Werter Chris,


    wer sich rechtfertigt, muss nicht unbedingt als "bockig" bezeichnet werden. Aber das scheint zeitgemäßes Argumentieren zu sein. Da könnte man schon fast ins Politisieren verfallen!


    Viele der Themen in diesem Forum schweifen ein fürs andere Mal vom Thema ab und das ist in der Regel kein Beinbruch. Es ist aber in der Tat (fast) langweilig, sich beim Thema Wehrmachtshunde nur auf schöne Bilddokumente von damals, Fütterungsvorschriften udgl. zu beschränken. Der DSH war an allen Fronten der meist anzutreffende Hund der Wehrmacht. Und dann ist es auch vielleicht ein klein wenig angemessen, auf die Besonderheiten dieser Rasse einzugehen.


    Aber in diesem Forum scheinen derart viele Hundekenner dieser Rasse vertreten zu sein, dass ich das Handtuch werfe, weil ich wohl doch einsehen muss, dass ich kein Kenner dieser Rasse im eigentlichen Sinne bin!


    Und zu guter Letzt, lieber Chris, auch meine ergänzende Erwiderung ist natürlich "nicht böse gemeint!"


    Herzliche Grüße
    Bert

  • Hallo Bert und Chris,


    lasst es gut sein! Kehren wir zum Thema zurück und der "Fall geht zu den Akten", oder nicht?


    Vorweihnachtliche Grüße von Karl

  • Hallo Bert,


    es ist wirklich schade das du offenbar nicht verstanden hast worauf ich und auch deproe hinaus wollten.


    Es ist aber in der Tat (fast) langweilig, sich beim Thema Wehrmachtshunde nur auf schöne Bilddokumente von damals, Fütterungsvorschriften udgl. zu beschränken.


    Es ist natuerlich auch nicht die feine Art wenn du die Beitraege anderer Mitglieder hier derart bewerten musst.Aber wenn dem so ist ,dann braucht sich hier ja niemand mehr die Muehe machen und etwas einstellen.





    Gruss Chris

  • Guten Tag zusammen,


    in "Karstjäger - Du SS-Karstwehr-Bataillon à la 24. Waffen-Gebirgs-Division der SS" (Editions Heimdal, Autoren Sergio Corbatti und Marco Nava) gibt es auf den Seiten 230 - 232 einige Fotos der 4. SS-Feldhundestaffel. Neben Bildern von der Ausbildung wird auf 2 Aufnahmen gezeigt, wie 3 Schäferhunde mit einem speziellen Geschirr einen kleinen Transportwagen in Udine und in Largo dei Pecile ziehen. Zumindest auf einem Foto gibt es einen Mitfahrer.


    Viele Grüße
    Thorsten


    Edit: Ortsbezeichnung korrigiert.

    Edited once, last by S197 ().

  • Tag allerseits,


    natürlich wurden auch andere (größenmäßig vergleichbare) Hunderassen neben dem DSH bei der Wehrmacht verwendet; typisches Beispiel: der damals in Deutschland stärker als heute
    verbreitete Airedale Terrier. Doch der wichtigste Hund bei der Wehrmacht war zweifelsohne der DSH.


    Mit dem DSH wurde auch gehörig Propaganda gemacht:


    https://de.pinterest.com/ambel…erman-shepherd-wehrmacht/


    Kein Wunder auch, denn der "Führer" hatte hat selbst eine DSH, mit der sogar gezüchtet wurde.


    Grüße
    Bert

    Edited 2 times, last by Jahrgang39 ().

  • Hallo,


    anfangs war beabsichtigt Doggen als Zugtiere bei den dt. Fallschirmjägern einzusetzen. Das wurde dann verworfen.


    Quelle muß ich bei Bedarf suchen.


    Gruß Karl

  • Hallo,


    wir nähern uns mit diesen Beiträgen einer in allen Bundesländern geführten Diskussion über die Gefahren durch Haltung von sogenannten Kampfhunden. Immer schon sind gefährliche Hunderassen benutzt worden, um Menschen zu bewachen, einzufangen oder für widerwärtige Zwecke zu verwenden. Da steht die Wehrmacht nicht einzig dar.


    Viele Grüße


    Horst

  • Tag allerseits,


    dass man Deutsche Doggen in letzter Konsequenz nicht als Zughunde einsetzte, hat wohl seinen Grund in der rassenspezifischen Lebendsdauer der Doggen. Doggen erreichen nur ein durchschnittliches Lebensalter von rund 7 bis 8 Jahren.


    Die von Justus "ausgegrabene" Internetsite ist in der Tat dubios. Da werden z.B. Boxer, Hovawart, DSH, holländische Schäferhunde, Rhodesian Ridgeback als Gefechts- und quasi Kampfhunde klassifiziert. Da waren Typen am Schreiben, die von Hunden keine Ahnung hatten. Auch deutsche Bundesländer kamen teilweise zu solchen unsinnigen Ergebnissen, als sie die Rasse Rhodesian Ridgeback zum Kampfhund erklärten.


    Gruß
    Bert

    Edited once, last by Jahrgang39 ().