Bücher, von unseren Mitgliedern geschrieben

  • Zossen-Wünsdorf 1945 - Die letzten Kriegswochen im Hauptquartier des OKH


    Autor: Hans Georg Kampe
    Verlag: Meißler Verlag
    Sprache: Deutsch
    Veröffentlichung: 1997
    Seiten: 80
    Preis: 9,10 EUR
    ISBN: 978-3-932566-18-9


    Zossen-Wünsdorf 1945.jpg


    In der vorliegenden Publikation werden, nachdem im Heft Deckname "Zeppelin" die Baugeschichte und die Ausmaße, sowie die Inbetriebnahme im August 1939 und die Nutzung der 24 Zossener Bunker des Heeres bis zur Inbesitznahme durch die Rote Armee am 20. April 1945 anschaulich und sachlich beschrieben und dokumentiert wurden, die Ereignisse und Zusammenhänge geschildert, die sich in den letzten Wochen und Tagen des Zweiten Weltkrieges im Hauptquartier des Oberkommandos des Heeres in Zossen-Wünsdorf abspielten und schließlich am 20.April 1945 mit der fluchtartigen Räumung vor den von Süden nach Berlin vorstoßenden sowjetischen Panzern ihren dramatischen Höhepunkt erreichten.


    An Hand zahlreicher Detailinformationen - sachkundig eingeordnet in die militärische Gesamtlageentwicklung der Jahre 1943 bis 1945 - zeichnet der Autor ein anschauliches Bild eines bislang weitgehend unbekannt gebliebenen Geschehens in der Endphase des Zweiten Weltkrieges. Darin spiegelt sich zugleich die Absicht und das Bestreben der deutschen Militärs wider, bei Kriegsende zumindest die Führungsorganisation des Heeres intakt und arbeitsfähig zu erhalten, um bei der in den Maitagen 1945 erhofften und erwarteten Konfrontation der Siegerstaaten der Antihitlerkoalition einen Trumpf in der Hand zu halten.


    Mit dem vorliegenden Heft werden diese, in der militärhistorischen Forschung bisher kaum Beachtung gefundenen Aspekte der Führungsorganisation des deutschen Heeres in der Endphase des Krieges, an konkreten und wissenschaftlich belegten Gegebenheiten sichtbar gemacht. Die sachkundige und vorurteilsfreie Darstellung des Geschehens wird - wie schon die Thematik des ersten Heftes - eine breite Öffentlichkeit erreichen und nicht nur den Historiker, sondern alle zeitgeschichtlich interessierten Leser ansprechen.


    Die Anfänge des allmählichen Niederganges der militärischen Führungsorganisation Hitlerdeutschlands sind schon im Jahre 1943 zu suchen. Mit dem Scheitern der Offensive im Kursker Bogen und der nicht zu verhindernden Landung der westlichen Alliierten auf Sizilien setzten sich im Sommer 1943 die Niederlagen der deutschen Wehrmacht fort, die in Stalingrad im Januar ihren Anfang genommen und im Mai zur Aufgabe des nordafrikanischen Kriegsschauplatzes geführt hatten. Hinzu kamen die immer wirkungsvoller werdenden Luftangriffe der Alliierten auf das Reichsgebiet, denen in zunehmendem Maße nicht nur die Zivilbevölkerung und Einrichtungen der Wirtschaft zum Opfer fielen.


    In dem Maße, wie sich seit 1943 die Bombenschäden im Deutschen Reich im Allgemeinen und in Berlin im Besonderen ausweiteten, wurde auch die militärische Führungsorganisation davon betroffen. Im Sommer 1943 hatte diese Entwicklung einen Stand erreicht, der die politische und militärische Führung zum Handeln zwang. Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, begann die Vorbereitung einer breit angelegten Evakuierung der obersten Reichsbehörden und der militärischen Führungsorgane in weniger gefährdete Stadtgebiete von Berlin und in das nähere Umland der Reichshauptstadt. Die Gesamtorganisation dieser Maßnahmen hatte Hitler dem Befehlshaber des Ersatzheeres übertragen.


    In den Evakuierungsplanungen der Wehrmacht spielte der im Süden Berlins gelegene Raum Zossen-Wünsdorf-Kummersdorf-Jüterbog eine besondere Rolle. Hier verfügte man zu dieser Zeit noch über zahlreiche unzerstörte militärische Anlagen und Baulichkeiten sowie über voll funktionsfähige Nachrichtenverbindungen.


    Spätestens jetzt wurde die strategische Bedeutung des großen Fernkabelringes um Berlin sichtbar, der schon vor dem Kriege im Zusammenhang mit dem Bau der Bunker des Hauptquartiers des OKH "Zeppelin" in Zossen und des Luftwaffenhauptquartiers "Kurfürst" in Potsdam-Wildpark errichtet worden war. Damit schienen alle Voraussetzungen gegeben zu sein, um auch unter den nunmehr komplizierteren Bedingungen die militärische Führung ohne Einschränkungen aufrechterhalten zu können.


    Als diese Planungen dann aber schneller als erwartet in die Tat umgesetzt werden mußten, zeigten sich ihre Schwächen und Probleme. Zum Ausdruck kamen sie insbesondere in der Konzentration und Ballung einer Vielzahl von Stäben und Dienststellen in der Garnison Zossen-Wünsdorf, die dort - entgegen den ursprünglichen Planungen - in unmittelbarer Nachbarschaft mit dem eigentlichen Hauptquartier des OKH untergebracht werden mußten. Und als nach dem Scheitern der Ardennenoffensive Anfang 1945 dort auch noch der Führungsstab des Oberkommandos der Wehrmacht unterkommen mußte, steigerten sich die Unterbringungsschwierigkeiten zum absoluten Höhepunkt. Immerhin kann man für Ende 1944 mit einer Gesamtzahl von etwa 25.000 bis 30.000 Militärangehörigen der in Zossen-Wünsdorf untergebrachten Stäbe und Dienststellen rechnen.


    Ohne auf jede einzelne dieser Dienststellen eingehen zu können, schildert die vorliegende Dokumentation den auf Zossen-Wünsdorf bezogenen Teil der Entwicklung und des Niederganges der Führungsorganisation des deutschen Heeres in den Jahren 1943 bis 1945. Im Mittelpunkt der Darstellung stehen die Ereignisse der letzten Kriegswochen in Zossen-Wünsdorf, die von der schrittweisen Räumung des Hauptquartiers des OKH zur Aufrechterhaltung seiner Funktions- und Führungsfähigkeit bestimmt waren. Die dafür gewählte Form einer tagebuchartigen Aufzeichnung läßt die Dramatik und Spannung in der Endphase des Zweiten Weltkrieges aus einer bisher nicht bekannten Sicht deutlich werden.


    Quelle: Verlag

    Diana


    Die Frau ist die einzige Beute, die ihrem Jäger auflauert (Ingelore Ebberfeld)

  • Wünsdorf - Geburts- und Entwicklungsstätte der deutschen Panzertruppen


    Autor: Hans Georg Kampe
    Verlag: Meißler Verlag
    Sprache: Deutsch
    Veröffentlichung: 2000
    Seiten: 80
    Preis: 9,10 EUR
    ISBN: 978-3-932566-19.6


    Wünsdorf..jpg


    Dem Leser wird die Garnison Wünsdorf als Geburts- und formationsgeschichtliche Entwicklungsstätte der einstigen Panzertruppen der Wehrmacht vorgestellt.


    In den frühen Morgenstunden des 1.September 1939 rollten die gepanzerten Fahrzeuge von sieben deutschen Panzerdivisionen und mehreren selbständigen Panzerbrigaden über die Grenze nach Polen, um im engen Zusammenwirken mit der Luftwaffe den nachfolgenden Infanterieverbänden den Weg in die Tiefe des gegnerischen Territoriums zu bahnen.


    Bis zu diesem Tag waren kaum 23 Jahre vergangen, als die ersten Tanks - fahrende Festungen - auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkrieges erschienen und neue Möglichkeiten zur gewaltsamen Beendigung des jahrelangen Stellungskrieges eröffneten. In dieser Zeit zwischen den beiden Weltkriegen hatten sich im internationalen Maßstab nicht nur die technischen Voraussetzungen für die Motorisierung der Armeen weiterentwickelt, namhafte britische und französische Militärtheoretiker hatten auch erste bemerkenswerte Grundsätze ihrer Nutzung in künftigen Kriegen begründet.


    Darauf aufbauend hatte man in den zwanziger Jahren auch in Deutschland begonnen, die theoretischen und organisatorischen Grundlagen für den Aufbau einer modernen Panzerwaffe zu schaffen. Da der Versailler Vertrag Deutschland die Produktion, den Besitz und Einsatz von Kampfpanzern verbot, orientierten sich die Aktivitäten der Reichswehrführung anfangs auf das Ausland. In richtiger Einschätzung der im Hinblick auf die Panzerwaffe gleichgearteten sowjetischen Interessen gelang es schließlich, in Kasan - fast 750 km östlich von Moskau - dafür die erforderliche Basis aufzubauen.


    Von 1926 bis 1933 wurden an der deutschen Panzerschule "Kama" in der Sowjetunion die technischen und organisatorischen Grundlagen für die dann in den Folgejahren ihr konkretes Stadium erreichende deutsche Panzerrüstung geschaffen. In Kasan wurden die ersten Prototypen der in geheimer Entwicklungsarbeit der Industrie entstandenen deutschen Kampfpanzer erprobt. Hier wurden die Offiziere ausgebildet, die nach ihrer Rückkehr nach Deutschland der Reichswehrführung als Panzerexperten und Lehrer zur Verfügung standen. Und nicht zuletzt wurden hier auch die von den deutschen Panzertheoretikern - Lutz, Guderian, Radlmaier, Harpe u.a. - erarbeiteten Einsatzgrundsätze in der Praxis erprobt. Erst die sich verschlechternden außenpolitischen Beziehungen zwischen Deutschland und der Sowjetunion brachten 1933 das Ende der von beiden Seiten als äußerst wertvoll eingeschätzten Zusammenarbeit und die Verlagerung der weiteren Entwicklung nach Deutschland. Ohne Kasan wäre die 1933 in Zossen-Wünsdorf ihren Fortgang nehmende Arbeit zum Aufbau deutscher Panzertruppen nicht möglich gewesen.


    Dieser Vorkriegsabschnitt in ihrer Entwicklung wird in den einschlägigen Publikationen über die deutschen Panzertruppen, insbesondere auch in den Truppengeschichten der einzelnen Verbände, meistens nur kurz und überblicksartig abgehandelt. Das ist nicht verwunderlich, da besonders die Jahre vor dem Zweiten Weltkrieg - bedingt durch die anfängliche Verwendung vielfältigster Tarnbezeichnungen und die nachfolgenden zahlreichen Zellteilungen der Verbände - selbst für Militärhistoriker nicht einfach zu durchschauen sind. Deshalb geht dieser Titel der "Militärgeschichtlichen Blätter" insbesondere auf diese wichtige Entwicklungsetappe der deutschen Panzertruppen im Detail ein.


    Ausgehend von den Anfängen in der Sowjetunion dokumentiert der Autor die Mitte der zwanziger Jahre einsetzende Entwicklung zur Motorisierung und Wiederaufstellung gepanzerter Truppen des deutschen Heeres unter besonderer Berücksichtigung der Militärstandorte Zossen-Wünsdorf. Hier entstand 1933 das "Kraftfahr-Lehrkommando Zossen" als geheime Keimzelle der deutschen Panzertruppen. Daraus entwickelte sich schon wenig später das Kampfwagen-Regiment Nr.1, der Vorläufer des Panzer-Regiments 5. Die Heeresleitung bzw. das Oberkommando des Heeres hatte in Wünsdorf auch die Panzertruppenschule, das organisatorische und geistige Zentrum der neuen Waffengattung angesiedelt. Mit Hilfe der ihr zugeordneten Panzer-Lehrtruppen wurden hier die theoretischen und praktischen Voraussetzungen für den Kriegseinsatz aller neu entwickelten gepanzerten Waffensysteme geschaffen.


    Damit erlangte Zossen-Wünsdorf schon vor dem Kriege das militärhistorische Privileg, als Geburtsstätte der deutschen Panzertruppen bezeichnet zu werden.


    Und die nachfolgenden Kriegsjahre berechtigen zur Erweiterung dieser Bezeichnung um den Zusatz Entwicklungsstätte. Schließlich wurden hier die operativen und ausbildungsmäßigen Voraussetzungen für den Einsatz der immer größer, schwerer und wirkungsvoller werdenden Kampfpanzer und der damit im Zusammenhang stehenden Panzerabwehrsysteme geschaffen. Erst der Kriegsverlauf zwang die Heeresführung 1943 schließlich zur Verlegung der Wünsdorfer Panzertruppen.


    Durch ein umfangreiches und langjähriges Quellenstudium, die Auswertung zahlreicher Zeitzeugenberichte, das akribische Sammeln und Zusammentragen vieler Informationsfragmente und die ständige Gegenüberstellung und den wissenschaftlichen Vergleich derselben ist es dem Autor gelungen, die Breite und Vielfalt der sich von 1933 bis 1943 in Zossen-Wünsdorf vollziehenden formationsgeschichtlichen Entwicklungsprozesse der Panzertruppen transparent zu machen. Dabei werden aber auch noch zahlreiche Erkenntnislücken sichtbar, die nur durch weitere militärhistorische Forschungen geschlossen werden können.


    In ihrer Gesamtheit ist die vorliegende Ausarbeitung eine wesentliche Bereicherung der Geschichtsdarstellungen über Zossen-Wünsdorf als eine der bedeutendsten Panzergarnisonen der Wehrmacht. Für den interessierten Leser zeichnet das Heft ein anschauliches Bild der damaligen Vorgänge und Ereignisse. Und dem Militärhistoriker werden verbindliche und wissenschaftlich gesicherte Informationen über einen wichtigen Teil der Formationsgeschichte der deutschen Panzertruppen zur Verfügung gestellt. Insofern ist das Heft eine wertvolle Ergänzung der auf diesem Gebiet bisher erschienenen wissenschaftlichen Publikationen.


    Quelle: Verlag

    Diana


    Die Frau ist die einzige Beute, die ihrem Jäger auflauert (Ingelore Ebberfeld)

  • Hallo!
    Hans-Georg Kampe.
    Die deutsche Heeres-Funkaufkläruung 1914 - 1945. In: Militärgeschichtliche Blätter. Schriftenreihe zur Militärgeschichte.
    Verlag Dr. Erwin Meißler 2015. 80 S.
    Preis ca. 10 EUR
    ISBN 978-3-932566226
    Es werden die Vorgeschichte der deutschen Funkaufklärung im I. WK, der Wiederaufbau danach, die Vorbereitung der Horchkompanien auf den Kriegseinsatz, sowie die Heeres-Funkaufklärung in verschiedenen Phasen des Krieges dargestellt.
    Sehr übersichtliche, kompakte Darstellung, mit zahlreichen Skizzen und einigen Bildern.
    Im Anhang ist die Stellenbesetzung der Nachrichtenaufklärung des Heeres beigefügt.
    Der Autor starb kurz nach Fertigstellung des Manuskriptes.


    Herzliche Grüße
    Eberhard

  • Ich hab auch eins anzubieten:


    Autoren: Hans-Peter Dabrowski, Peter Achs
    Verlag: Stedinger Verlag Lemwerder
    Sprache: Deutsch
    Veröffentlichung: 2011
    Seiten: 343
    Preis: 39,80 EUR
    ISBN: 978-3-927 697-61-4


    Focke Wulf im Wettbewerb mit den Entwicklungen der Arado Ar 340, Dornier Do 317 und Junkers Ju 288.


    Die Absicht des Reichsluftfahrtministeriums (RLM), ein zweimotoriges mittleres Kampfflugzeug B als Nachfolger für die He 111 und Ju 88 entwickeln zu lassen, nahm ab Herbst 1939 konkrete Formen an. Zunächst wurden die Firmen Junkers und Dornier, dann Heinkel und schließlich Arado sowie Focke-Wulf beauftragt, entsprechende Entwürfe vorzulegen. Bei Junkers wurde die Ju 288 konstruiert, bei Focke-Wulf die Fw 191 und bei Dornier die Do 317. Heinkels Entwurf blieb Projekt und Arados Ar 340 kam über den Bau einer Attrappe nicht hinaus – allenfalls ein paar Baugruppen könnten gefertigt worden sein. Die Do 317 hatte ebenfalls keine wirkliche Aussicht auf einen Serienbau und so blieben nur die Ju 288 und die Fw 191 im Wettbewerb um den Serienbau des Bombers B übrig. Bei Focke-Wulf hatte man in der Erprobung endlose Probleme mit dem Muster und auch bei Junkers lief nicht alles glatt – nur wurden dort erheblich mehr Versuchsmaschinen gebaut und erprobt als bei Focke-Wulf. Weil die Fw 191 in der Entwicklung und Erprobung zeitlich hoffnungslos zurück lag, fiel schließlich die Entscheidung zugunsten der Ju 288. In diesem Buch soll neben den anderen Projekten überwiegend die Fw 191 als Beispiel für die Geschichte des Bombers B beschrieben werden - trotz Lücken in der Dokumentation, die sich leider nicht schließen lassen konnte.


    Im Buch werden auch erstmals ausführlich die Entwicklungsgeschichte der Ju 288 und des Flugmotors Jumo 222 behandelt.


    Hardcovereinband im Großformat mit 343 Seiten und zahlreichen Abbildungen.


    Hier ein Kritik, leider nur in Englisch:
    http://luftwaffereviews.blogsp…ampfflugzeug-und-das.html


    Es ist auch noch zu kaufen: :)
    http://www.das-geschichtsbuch.…as-Bomber-B-Programm.html
    http://www.amazon.de/Focke-Wul…-B-Programm/dp/3927697613

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  • Guten Abend Peter,


    sehr gut,
    welcher Peter ist denn unser Deadalus?  8)


    Grüße Thomas

    Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht!

  • Hallo Thomas,


    der zweite - ohne Doppelnamen. ^^ Der Hans-Peter D. war mein hochverehrter Mitautor.


    Viele Grüße
    Peter

  • Guten Abend Peter,


    prima, vielen Dank.
    Ich werde dann mal wieder in die weite Welt der Tabellengestaltung eintauchen und dein Buch einpflegen,
    sehr gerne sogar.


    Beste Grüße Thomas

    Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht!

  • Dr.-Ing. Rudolf Kinzinger, geb. 21.06.1951 in Heidelberg


    Sohn eines Weltkrieg II-Leutnants und späteren Offiziers der Bundeswehr, ab 1957 Besuch der Volksschule in Hammelburg/Ufr., anschl. Oberrealschule. 1963 Umzug nach Oldenburg/Oldbg., dort Besuch der Hindenburgschule (heute: Herbart-Gymnasium). 1967 Umzug nach Köln, Besuch Hansa-Gymnasium, dort 1969 Abitur.


    Juli 1969 Eintritt in die Bundeswehr als Offizieranwärter der Instandsetzungstruppe, Maschinenbau-Studium in Darmstadt (Fachhochschule des Heeres, TH Darmstadt). Neben dem Studium Gesellenprüfung als Kfz-Mechaniker. Ab 1979 Einsatz in der Truppe.


    1993 Promotion zum Dr.-Ing. an der Universität der Bundeswehr Hamburg. Anschließend Verwendung in Stäben, als Leiter der Fachschule des Heeres für Technik in Aachen
    und im Verteidigungs-Ministerium. 2006 Entlassung aus persönlichen Gründen. Letzter Dienstgrad: Oberst.

    Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht!

  • Hallo Thomas,
    das war/ist doch bekannt, wenn man der BW noch verbunden ist.
    Gruss
    Rainer

    Suum cuique

  • Guten Abend Rainer,


    ist das allen bekannt, die sich über den Autor / Herausgeber Rudolf informieren wollen?
    Sind alle mit der Bundeswehr verbunden?
    Selbst wenn, man kennt zwangsläufig die Vita eines Obristen?
    Ich kannte damals nichtmal die von meinem Zugführer, Oberleutnant. 8)


    Wie auch immer, das hier ist der Sammelthread für all die Verlinkungen im Bücherthread....und das soll er auch bleiben.


    Grüße Thomas

    Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht!

  • Klaus Böhm, geboren 1942 in Danzig. Nach Studium im Schuldienst bis 2005.


    In der ArGe "Deutsche Feldpost 1939 - 1945" seit 1978, in der ArGe Danzig seit 50 Jahren.

    "Lehrmeister" Feldpost war Norbert Kannapin. Somit ist der Bereich FeldPOST sein spezielles Hobby geworden.

    Diana


    Die Frau ist die einzige Beute, die ihrem Jäger auflauert (Ingelore Ebberfeld)

  • Hallo,


    Herausgegeben vom PolizeipräsidiumMünchen und dem Kulturreferat der Landeshauptstadt München:


    Joachim Schröder
    Die Münchner Polizei und der Nationalsozialismus (208 Seiten)


    Klartext-Verlag, Essen 2013
    ISBN 978-3-8375-0966-0


    Mit Beiträgen von Fabian Frese, Daniel Fritsch, Heike Mattern, Sven Müller, Walter Nickmann, Immo Opfermann, Oliver Penonic, Bernadette Schenk, Marcus Schreiner-Bozic, Martin Winkler



    Die Polizei war ein zentrales Herrschaftsinstrument des NS-Regimes. Dies haben zahlreiche Studien und Ausstellungen in jüngerer Zeit hinreichend dokumentiert. Die Münchner Polizei machte hier keine Ausnahme. Es sind aber besondere Umstände, die sie von anderen Polizeibehörden unterschied: Sie war diejenige Behörde, die mit der NSDAP seit deren Gründung 1919/20 in Berührung kam. Als antidemokratische, nationalistische Bürgerkriegspartei konnte sich die NSDAP unter den Augen der Polizei bis zum Hitler-Ludendorff-Putsch 1923 unbehelligt entwickeln erst seither ging die Polizei gegen die von der NSDAP ausgehende Gefahr vor. Darüber hinaus legte Heinrich Himmler als erster nationalsozialistischer Polizeipräsident in München den Grundstein zu seiner steilen Karriere, die ihn zum Chef des gesamten NS-Terrorapparates machen sollte. Bereits am 20. März 1933 verkündet Himmler die Eröffnung eines großen Konzentrationslagers vor den Toren der Stadt. Von Anfang an sind alle Polizeisparten an der Verfolgung derjenigen beteiligt, die als Gegner des Regimes, als Volksfeinde, betrachtet werden.



    Gruß aus München
    Marcus

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    Suche ALLES zu Polizei-Bataillonen aus dem Wehrkreis VII und dem Einsatz in Slowenien sowie zur PV. Litzmannstadt
    "Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)

  • Hallo,


    herausgegeben vom


    Münchner Blaulicht e.V:


    Chronik der Münchner Polizei (320 Seiten)


    Hirschkäfer-Verlag,München 2015
    ISBN 978-3-940839-42-8


    Mit Beiträgen von zahlreichen Autoren, darunter Marcus Schreiner-Bozic zur NS-Zeit.


    Die Polizei, dein Freund und Helfer – aber das war nicht immer das Motto der Münchner Polizeibehörden. Wie sich die Polizei in München von Stunde Null an (also ab 1158) bis heute entwickelt hat, welche Besonderheiten und spektakulären Verbrechen durch die Epochen die Behörde geprägt und beschäftigt haben, wird nun in einer komplett neuerarbeiteten Chronik
    dargestellt. Das Besondere: Hier findet der Leser geballtes Insiderwissen. Speziell für dieses Buchprojekt haben sich Polizeibeamte aus verschiedenen Dezernaten zu einer
    Arbeitsgruppe zusammengeschlossen, um die eigene Geschichte umfangreich aufzuarbeiten. Dabei werden auch die dunklen und unkritischen Zeiten selbstkritisch und offen beleuchtet,
    so z. B. die Rolle der Polizei während der Münchner Räterepublik und natürlich auch während der NS-Diktatur.

    Für die »CHRONIK DER MÜNCHNER POLIZEI« wurde auch das Fotoarchiv in der Münchner Ettstraße geöffnet, zahlreiche historische und aktuelle Aufnahmen illustrieren den Polizeialltag.


    Gruß aus München
    Marcus

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    "Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)

  • Hallo,


    herausgegeben von


    Helmut Müller-Enbergs (Hg.) / Armin Wagner (Hg.)



    Spione und Nachrichtenhändler
    Geheimdienst-Karrieren in Deutschland 1939-1989
    (376 Seiten)


    Ch. Links Verlag, Berlin 2016
    ISBN: 978-3-86153-872-1


    Sie waren politische Überzeugungstäter, gerissene Geschäftsleute oder zufällig Hineingeratene: die Akteure des nachrichtendienstlichen Geschäftes während des Kalten Krieges. Dieses dunkle Kapitel deutscher Geschichte wurde bisher nur aus der Perspektive der ost- und westdeutschen Geheimdienstprominenz beleuchtet - doch die zahlreichen Personen in ihrem Schatten sind ebenso wichtige Protagonisten, wobei viele ihre Karrieren bereits im Nationalsozialismus begannen. Anhand der neuesten zeitgeschichtlichen Forschung geben ausgewiesene Autoren diesen Hintermännern ein Gesicht und zeigen in zehn aufschlussreichen Porträts, wie sie die jeweilige Geheimdienstarbeit geprägt haben. Ihre Lebenswege ermöglichen es zudem, die politischen Strukturen und Mentalitäten einer Zeit in exemplarischer Weise aufzuzeigen.


    Mit einem Beitrag von Dr. Susanne Meinl und Marcus Schreiner-Bozic zu Martin Riedmayr, Oberstleutnant der Schutzpolizei a.D., Präsident des Bayerischen Landesamtes für Verfassungsschutz.


    Gruß aus München
    Marcus

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    "Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren." (Benjamin Franklin)

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  • Fp Demjansk


    Autor: Klaus Böhm
    Verlag: Verfasser
    Sprache: Deutsch
    Preis: beim Autor zu erfragen
    ISBN: keine


    Hinweis: nur als CD vorhanden, nicht gedruckt


    Erarbeitet nach Versorgungsunterlagen.



    Fp Kurland


    Autor: Klaus Böhm
    Verlag: Verfasser
    Sprache: Deutsch
    Preis: beim Autor zu erfragen
    ISBN: keine


    Hinweis: nur als CD vorhanden, nicht gedruckt


    Erarbeitet nach der Feldpostübersicht Teil I. Ohne Marine, Luftwaffe und SS.



    Fp der Landmarineeinheiten


    Autor: Klaus Böhm
    Verlag: Verfasser
    Sprache: Deutsch
    Preis: beim Autor zu erfragen
    ISBN: keine


    Hinweis: Buch vergriffen, nur als CD vorhanden


    Außer den bekannten und entschlüsselten Feldpostnummern werden hier erstmalig die bislang nicht bekannten Zusatzbuchstaben veröffentlicht. Erarbeitet für die Jahre 1939 - 1945 nach Geheimunterlagen der Kriegsmarine.

    Diana


    Die Frau ist die einzige Beute, die ihrem Jäger auflauert (Ingelore Ebberfeld)

  • Autor: Steffen Höbelt
    Verlag: Verfasser
    Sprache: Deutsch
    Preis: 29,90 € (bei Zusendung + 6,00 € Versandkosten)
    ISBN: 978-3-00-053242-9


    (erhältlich vsl. ab September 2016)


    Wie der Titel vermuten lässt zielt das Buch zwar auf Eisenbahnfreunde, aber ...


    Im August 2016 jährt sich zum 115. Mal die Inbetriebnahme des Streckenabschnitts zwischen Blankenstein und Marxgrün. Damals wurde eine Lücke zwischen Preußischer und Bayerischer Staatsbahn geschlossen und damit die Nebenbahn Triptis – Marxgrün durchgehend befahrbar! Wenn jetzt über 100 Jahre später wieder von einem Lückenschluss die Rede ist, geht es genau um diesen Abschnitt. Die deutsche Teilung führte 1945 hier zur Unterbrechung des Zugverkehrs zwischen Thüringen und Bayern. Und das bis heute! Über die Geschichte der Bahnlinie wurde bisher schon einiges geschrieben, allerdings recht wenig über die sehr turbulenten Jahre vor und während des Zweiten Weltkrieges. Dieser Zeitraum bildet einen Schwerpunkt im Buch von Steffen Höbelt: "Eisenbahn Triptis - Marxgrün / Eine Nebenbahn im Strudel der Geschichte". Höbelt versucht darin u.a. zu klären, was dran ist an den Legenden von „tagelangem starken Umleitungsverkehr“ über Triptis – Ziegenrück – Lobenstein – Marxgrün wegen Bombenschäden auf dem Saalfelder Bahnhof. Mancher Autor behauptet, Hitlers Sonderzug sei hier „regelmäßig“ zwischen Berlin und Berchtesgaden unterwegs gewesen und habe dabei in Tunneln, sicher vor Fliegerangriffen übernachtet. Trotz den damals strengen Geheimhaltungsvorschriften fand sich in den Archiven einiges zu den Sonderzügen der Reichsregierung – auch Einzelheiten bezüglich o.g. Nebenbahn! Nur wenige wissen, dass im Drebatal bei Ziegenrück und im Ottergrund bei Liebengrün zwischen 1934 und 1938 auf Anordnung des deutschen Generalstabs neue Bahnhöfe entstanden, die 600 Meter lange Militärzüge aufnehmen konnten. Mehrere Millionen Reichsmark wurden in einem „Projekt Triptis – Münchberg“ verbaut, welches in den Planungen zum „Westfeldzug“ und im Zuge der Sudetenkrise eine Rolle spielte. Auch dazu konnte der Autor den Akten viele Einzelheiten entlocken. Die 264 Seiten mit über 250 zum großen Teil erstmals veröffentlichten Abbildungen werden wohl nicht nur für Eisenbahnfreunde hochinteressanter Lesestoff sein ...


    Mehr zum Buch und seinem Inhalt ist hier zu finden:


    http://hemmkoppe.net

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  • Hallo,


    habe bis jetzt gewartet, da ich dachte, Timm wird selbst auf den Thread aufmerksam. Da bis
    jetzt noch nicht geschehen, erlaube ich mir eines seiner Bücher hier zu ergänzen, da dies
    keinesfalls in der Liste fehlen darf.


    Autor: Timm Haasler
    Titel: "Den Westwall halten oder mit dem Westwall untergehen" - Die Geschichte der Panzerbrigade 105 Aufstellung-Einsatz-Auflösung Juli bis September 1944
    Seitenzahl: 360
    Erscheinungsjahr: 2005
    Verlag: Schneider Armour Research
    ISBN: 3-935107-09-9


    Klappentext:
    Das vorliegende Buch gibt erstmals einen umfassenden Einblick in die Aufstellung, den Einsatz
    bis zur Auflösung der Panzerbrigade 105. Basierend auf umfangreichen Dokumenten nationaler
    und internationaler Archive, ergänzt durch eine Vielzahl von Augenzeugenberichten, wird der Einsatz
    der Brigade Tag für Tag exakt dargestellt.


    60 Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges vermittelt das Buch zudem einen kompletten Überblick über
    die Kämpfe in Ostbelgien und die erste Aachen-Schlacht im September 1944.


    Das Buch geht auch auf den Einsatz der ehemaligen Brigadeangehörigen im Rahmen der
    9. Panzerdivision ein, das heißt, die Kämpfe bei Arnheim, westlich von Venlo, im Raum Geilenkirchen
    und in den Ardennen werden ebenfalls umfassend beleuchtet.


    Inhaltsverzeichnis:
    - Vorwort und Danksagung des Autors
    - Vorwort Heinz Rieck
    - Inhaltsverzeichnis
    - 1. Die Entstehungsgeschichte der Panzerbrigaden 1944
    - 2. Verlegung an die Westfront
    - 3. Erste Gefechte vorwärts der Maas
    - 4. Zwischen Maas und Westwall
    - 5. Die Verteidigung des Westwalls
    - 6. Eckpfeiler Stolberg
    - 7. Die Auflösung der Panzerbrigade 105
    - Anlagen


    Hinweis: Das Inhaltsverzeichnis ist grandios detailliert und besteht neben den genannten
    Überkapiteln aus über 80 Unterkapiteln.


    Gruß
    Tobias

  • Hallo zusammen,


    Tobias,
    besten Dank für deine Buchvorstellung,
    habe das in die Tabelle eingetragen.
    Wenn ich das richtig deute, dann gibt es noch weitere Bücher.
    Was ist mit denen?


    Grüße Thomas

    Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht!

  • Hallo,


    Timm war noch mit Simon Vosters an der mittlerweile dreibändigen Chronik "Duel in the Mist"
    beteiligt, die die Leibstandarte während der Ardennenoffensive beschreibt. Da ich diese Reihe
    aber weder besitze noch kenne und keine detaillierten Informationen darüber habe, habe ich mich
    lieber auf das vorgenannte Werk beschränkt.


    Zudem gibt es einen 2. Teil des vorgenannten Werkes, der die 2. Aachen-Schlacht beschreibt:
    http://www.helios-verlag.com/werke/titel/?&user_helios_pi1[showUid]=311&cHash=a78dd6961a


    Gruß
    Tobias

    "Die Furcht trennt die, die folgen, von denen, welche selber führen."
    Kristian Eivind Espedal

  • Hallo Tobias,


    tja, dann bereite, falls du Zeit hast, den 2.Teil in einem neuen Post auf und wir fügen das in die Tabelle ein, oder? :thumbup:


    Wäre fein.


    Grüße Thomas

    Alle sagten immer das geht nicht, dann kam jemand, der das nicht wusste, und hat es einfach gemacht!