Ich lese gerade...

  • Hallo


    Ich lese grad so nacheinander
    "Geschichte der 5. Panzerdivision"
    "Bis alles in Trümmer fällt" hier berichten mehrere Kriegsteilnehmer von ihren Erinnerungen sie kommen aus dem Kreis Ravensburg.
    "Europareise auf deutsche Art" auch hier berichten Kriegsteilnehmer aus dem Kreis RV.


    Hallo


    Hab grad "Vermißt in Stalingrad"gelesen der Autor berichtet nicht was aus seinen Freunden Peter und Paul geworden ist oder hab ich das überlesen ??? Peters jüngerer Bruder ist Ja ende des Krieges noch gefallen.


    LG Franz....

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    Edited once, last by 309CA ().

  • Hallo zusammen,


    schöne Idee dieser Thread. Ich lese gerade "Einzelkämpfer" ein Sammelwerk von verschiedenen Autoren (Karl Alman, Hans Holl, Fred Nemis u.a) aus dem Jahr 1975.
    Es geht wie es der Name schon vermuten lässt, um hoch ausgezeichnete Soldaten des 2ten Weltkrieges.


    Gruß


    Stefan

    Suche sämtliches Bildmaterial der 8.Infanterie- / Jägerdivision.

  • Hallo 309CA.


    Interessant, da ich aus Ravensburg komme.
    Das wusste ich nicht, dass es von hier Berichte von Kriegsteilnehmern gibt.


    Danke für die Info und Grüße aus Ravensburg, Mathias

  • Hallo 309CA.


    Interessant, da ich aus Ravensburg komme.
    Das wusste ich nicht, dass es von hier Berichte von Kriegsteilnehmern gibt.


    Danke für die Info und Grüße aus Ravensburg, Mathias


    Hallo Faintz
    Falls du die Bücher auch lesen möchtest gibt's beim Autor kann dir die Tel oder E-Mail geben


    LG Franz

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  • Hallo Franz. Das wäre nett, wenn du mir die Daten per Nachricht zukommen lassen könntest.


    Mit freundlichen Grüßen, Mathias

  • Hallo,
    ich lese gerade Krieg in der Arktis von Kaltenegger. Nach Schörner war ja "Arktis ist nicht", ab er die Wetterrealität war damals anders. Eine russische Division verlor mehr als 90% der Soldaten durch Erfrierung(Tod) im Mai 1942..
    Gruss
    Rainer

    Suum cuique

  • Hallo zusammen,


    ich lese gerade (wiedermal) Elite für Volk und Führer ? Die Allgemeine SS und ihre Mitglieder 1925 - 1945 von Bastian Hein,
    er versteht es Einblick in die Entwicklungsgeschichte der Allg.SS zu geben, lesbar geschrieben, geht auf wichtige Veränderungen ein.
    Formationsgeschichte wird nicht behandelt, und hier und dort kann man sicher auch ein Fragezeichen setzen,
    aber insgesamt sehe ich das Buch als Stand der Forschung* zur Allg.SS an.


    * Nicht unterschlagen möchte ich folgende Bücher, die man auch so bezeichnen kann:
    Longerich, Peter - Heinrich Himmler, Biographie
    Rothländer, Christiane, Dr.- Die Anfänge der Wiener SS


    Grüße Thomas

  • Hallo zusammen!


    Ich lese gerade "Pflicht zum Untergang". Die deutsche Kriegführung im Westen des Reiches 1944/45. Paderborn 2009


    Der Autor geht der Frage nach, weshalb das Offizierskorps der Wehrmacht seinem "Führer", Volk und Vaterland - im Angesicht völliger Hoffnungslosigkeit - scheinbar vorbehaltlos bis zum bitteren Ende folgte. Gedanklich schließt er sich dabei Wegners Inszenierungs-These an, die in der Forschung mittlerweile breite Rezeption findet.


    Demnach habe Hitler schon 1942 jegliche Siegeszuversicht verloren und sich fortan mit der Orchestrierung seines Untergangs beschäftigt. Um vor der Geschichte Bestand zu haben, sollte das deutsche Volk in einem beispiellosen Opfergang hingegeben werden. Wer sich dazu vertiefen möchte: Wegner, Bernd, "Hitler, der Zweite Weltkrieg und die Choreographie des Untergangs." Geschichte und Gesellschaft, Jg. 26, 2000, Nr. 3, S. 493-518. (2000).


    Der Arbeit voran referiert Zimmermann den Forschungsstand derart kenntnisreich, dass sich auch dem unkundigen Leser ein hervorragender Einblick in den Korpus der einschlägigen Forschung erschließt.


    Darüber hinaus ist die Darstellung ein Beitrag zur ebenfalls noch relativ jungen militärgeschichtlichen Professionalisierungs-Debatte.


    Dem tradierten Wehrmachts-Bild, als Hort höchster militärischer Befähigung, wird hier entschieden widersprochen.


    Weder Führung noch Truppe waren im Untersuchungszeitraum die Conditio sine qua non militärischer Qualifikation. Im Gegenteil. Die Ardennenoffensive bildet hier den Anfang vom Ende. Bar jeder militärischen Rationalität wurde der letzte Rest der Selbstaufopferung preisgegeben. Dabei muss die schließlich vom "Führer" gebilligte Ausführung, im Gegensatz zu den Vorschlägen der Spitzengeneralität, noch als konservativ bezeichnet werden. Ich habe erst ein Drittel des Buches gelesen, aber schon jetzt wird klar, dass die militärische Funktionselite schon aus eigenem Interesse bereit war das Volk zu opfern und daher an einem Widerstand gegen Hitlers Untergangskonzeption gar nicht interessiert war.


    Dass der Nimbus einer über jeden Zweifel erhabenen, lediglich von einem Di­let­tanten an ihrer Vollendung gehinderten deutschen Kriegführung - von Zeitgenossen bezeichnenderweise gerne als Kunst verstanden - zu wanken beginnt, zeichnet sich seit einigen Jahren immer deutlicher ab. Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass dem Führungskomplex der Wehrmacht inhärente, strukturelle Defizite und militärideologische wie fachliche Defekte zu eigen waren, die die deutsche Niederlage zweifelsohne begünstigt haben. Siehe hierzu beispielsweise: Groß, Gerhard: Mythos und Wirklichkeit. Die Geschichte des operativen Denkens im deutschen Heer von Moltke d. Ä. bis Heusinger (Zeitalter der Weltkriege). Paderborn 2012


    Insgesamt ist diese Arbeit ein Musterbeispiel methodisch wie inhaltlich moderner Militärgeschichtsschreibung.


    In diesem Sinne wünsche ich allen Mitgliedern ein frohes neues Jahr!

    Whoever saves one life, saves the world entire.
    Talmud Jeruschalmi

    Edited 5 times, last by Rote-Kapelle ().

  • Hallo zusammen!
    Ein kleines Büchlein, 2007 erschienen beim Pro BUSINESS Verlag, Berlin, trägt den Titel "Jungmann". Autor ist Karl-Ludwig Barths.
    156 Seiten, große Schrift, ein kurzer Text. Leicht an einem Abend zu lesen.
    Was steckt dahinter? Der Untertitel verrät etwas mehr: "Erlebte und erzählte Episoden 1939 - 1949". Also anders, als der Titel im ersten Moment vermuten läßt, doch ein Kriegsbuch?
    Der Autor, geboren 1920, ist ein noch lebender Major a.D. der Sturmartillerie. Vielleicht war er seinerzeit einer der jüngsten Majore des Heeres der Wehrmacht.
    Er diente zunächst bei der berühmten "Büffel-Brigade", der Sturmgeschützabteilung 191, war später - nach einer Verwundung und anschließender Gelbsucht- Erkrankung - beim Ersatzheer und für die Aufstellung der Einheiten der Sturmartillerie zuständig und übernahm im Jahr 1944 die Heeres-Sturmgeschütz- Brigade 393, die im Kurland-Kessel bis zum Ende im Einsatz war. Der Autor erhielt als Kdeur dieser Brigade im Rahmen der 3. Kurlandschlacht das Ritterkreuz und geriet am Ende in sowjetische Gefangenschaft, aus der er kurz vor Weihnachten 1949 entlassen wurde.
    Ein brillant geschriebenes Buch, sehr knapp, ohne Kampfszenen, dafür mit kurzen, prägnanten Ausführungen zur Sturmartillerie, ihrer Entwicklung und ihrer Rolle im Kriege, sowie zur Gefangenschaft. Ein allgemeines Schlußkapitel trägt den Titel: "Der Soldat in Krieg und Kriegsgefangenschaft".
    Ein beeindruckendes Buch, das ich nunmehr zum wohl vierten Mal wieder lese... Wer sich für die Sturmartillerie und für den Krieg im allgemeinen interessiert, dem kann ich es auf jeden Fall empfehlen.


    Herzliche Grüße zum Jahresende,
    Euch allen einen "guten Rutsch", und alles Gute fürs kommende Jahr!
    Eberhard
    Edits: Einige Formulierungen verbessert und den Fehlerteufel gejagt

    Suche alles über die 101. Jägerdivision.

    Edited 4 times, last by rebelau ().

  • Hallo,


    gerade frisch zu Ende lesen, "Die letzten Zeugen" von Swetlana Alexijewitsch.
    Beinhaltet ca. 200 Kurzgeschichten mit den Erinnerungen von 5-8 jährigen Kindern aus der
    Kriegszeit in Weißrussland. Das erschütternde an den Berichten ist der Schreibstil nahezu in Kindersprache
    mit "Mama" und "Papa", so dass man immer ein paar Tage Pause einlegen muss, bevor es im Buch weitergeht.
    Im Grunde erfährt man viel mehr als man eigentlich wissen möchte, z.B. das die verloren gegangene Kinderpuppe
    von der Mutter erst 15 Jahre später neu gekauft werden konnte. Oder die Dramen, die sich in den vielen Kinderheimen
    abspielten, wenn dann vermeintliche Eltern auf der Suche nach den Jahre zuvor abgegebenen Kindern waren,
    und wer niemals abgeholt wurde. Wahrscheinlich mit das eindringlichste Antikriegsbuch überhauppt, muss dann gar kein Soldat vom großen Sterben erzählen,
    die Verluste, Erlebnisse und Gerüche von kleinen Kindern stellen einfach alles in den Schatten.
    Völlig zu Recht bekam die Autorin mit ihren unvergleichlichen Reportagen den Literaturnobelpreis 2015.
    Wer sich traut, der zögere nicht. Und kaufe auch ihre anderen Werke, über Leben und Leid in Russland.



    Aktueller Lesestoff ist ein alter antiquarischer Schinken von 1981 -
    Alfred Streim, Titel: Die Behandlung Sowjetischer Kriegsgefangener im Fall Barbarossa: Eine Dokumentation.
    Unter Berücksichtigung Der Unterlagen Deutscher Strafverfolgungsbehörden und der Materialien der Zentralen Stelle der
    Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung von NS-Verbrechen


    Das große Tabu wird hier schonungslos anhand von Originaldokumenten behandelt, wobei der Autor sich
    an saubere Geschichtsschreibung nach Leopold von Ranke hält, und unbefangen alle Dokumente auswertet.


    So liest man zuweilen in Gerichtsurteilen wie in einem schlechten Roman, z.B. wie ein deutscher Major von seinen eigenen Offizieren
    gemeldet und vor Gericht gezogen wurde. Der schon bei seinem Eintreffen an der Front die für alle verstörende Frage stellte,
    wie viele "Flintenweiber" man zum Erhalt eines Orden erschießen müsse. Was er dann einige Male in die Tat umsetzte, empörenderweise
    jedoch immer völlig grundlos an bereits gefangengenommenen Frauen viele Kilometer hinter der Front.
    Erfreulicherweise liest man von einer halbwegs anständigen Verurteilung mit Haft und Rangverlust.
    Leider bekam der Führer wohl jede Degradierung eines Offiziers persönlich vorgelegt und revidierte die Verurteilung umgehend,
    außergewöhnliche Kriege erfordern große Milde, oder so ähnlich hieß dann die Begründung. Es blieb bei einer Versetzung.


    Alleine diese ausführliche Fallgeschichte war den Kauf wert...


    Gruß
    Udo

  • Moin Udo,


    danke für für diese interessante Empfehlung. Das erste geht ein wenig in die Richtung eines noch am (sehr späten) Heiligabend ausgelesenen Weihnachtsgeschenk, nämlich das Buch "Wolskind. Die unglaubliche Lebensgeschichte des ostpreußischen Mädchens Liesabeth Otto" von Ingeborg Jacobs.


    Ein fesselnder Tatsachenbericht, über ein 7jähriges Mädchen, dass sich verlassen als sog. "Wolfskind" durchschlug, über zahlreiche Heim- und Gefängnisaufenthalte schließlich durch das internationale Rote Kreuz vermittelt den Weg nach Westdeutschland zum Vater und Bruder fand.


    Lg Justus


  • Hallo


    Hab grad "Vermißt in Stalingrad"gelesen der Autor berichtet nicht was aus seinen Freunden Peter und Paul geworden ist oder hab ich das überlesen ??? Peters jüngerer Bruder ist Ja ende des Krieges noch gefallen.


    LG Franz....


    Jetzt lese ich "Überlebt" von Karl Kull er berichtet über seinen Kriegseinsatz auf der Krim und seine Gefangenschaft im Donezbecken bis Ende 49 .
    Ausserdem steht im Netz noch ein paar Seiten von Friedrich Schruff über seine Gefangennahme beim Durchbruch der Russen in Stalingrad und seiner Gefangenschaft bis Ende 45 . Die Seiten wurden von einer Frau Lange ins Netz gestellt da Friedrich schon ende der 80er gestorben ist und sein Buch nicht mehr erhältlich ist.


    LG Franz

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  • Soeben ausgelesen,


    Bekenntnisse eines alten russischen Soldaten, Viktor Maximow


    Es sind ungewöhnliche Erinnerungen, die wider Erwarten nicht den Focus auf seinen Kriegseinsatz legen.
    Im Mittelpunkt steht das Schildern und die Anklage vom Umgang mit Kriegsinvaliden und verschmähten Kriegsheimkehrern
    aus deutscher Gefangenschaft. Selber durch schwere Explosionseinwirkung mit jahrzehntelangem Kopfschmerz gehandicapt
    und zeitweise invalide, startet durch ein zufälliges Treffen mit einer deutschen Lehrerin auf einem Dresdner Soldatenfriedhof
    ein außergewöhnliches deutsch-russisches Hilfsprojekt. Die Leferung von Hunderten Tonnen an Hilfsgütern und Medikamenten für russische Veteranen.



    Nur noch wenige Exemplare sind über Frau Dr. Hannelore Danders erhältlich, 13€
    Vereinsseite:
    http://www.kriegsveteranenhilfe.de/buch_max.htm


    Gruß
    Udo

  • Quote

    Hallo zusammen!
    Ein kleines Büchlein, 2007 erschienen beim Pro BUSINESS Verlag, Berlin, trägt den Titel "Jungmann". Autor ist Karl-Ludwig Barths. 156 Seiten, große Schrift, ein kurzer Text. Leicht an einem Abend zu lesen.Was steckt dahinter? Der Untertitel verrät etwas mehr: "Erlebte und erzählte Episoden 1939 - 1949". Also anders, als der Titel im ersten Moment vermuten läßt, doch ein Kriegsbuch?Der Autor, geboren 1920, ist ein noch lebender Major a.D. der Sturmartillerie. Vielleicht war er seinerzeit einer der jüngsten Majore des Heeres der Wehrmacht.Er diente zunächst bei der berühmten "Büffel-Brigade", der Sturmgeschützabteilung 191, war später - nach einer Verwundung und anschließender Gelbsucht- Erkrankung - beim Ersatzheer und für die Aufstellung der Einheiten der Sturmartillerie zuständig und übernahm im Jahr 1944 die Heeres-Sturmgeschütz- Brigade 393, die im Kurland-Kessel bis zum Ende im Einsatz war. Der Autor erhielt als Kdeur dieser Brigade im Rahmen der 3. Kurlandschlacht das Ritterkreuz und geriet am Ende in sowjetische Gefangenschaft, aus der er kurz vor Weihnachten 1949 entlassen wurde.Ein brillant geschriebenes Buch, sehr knapp, ohne Kampfszenen, dafür mit kurzen, prägnanten Ausführungen zur Sturmartillerie, ihrer Entwicklung und ihrer Rolle im Kriege, sowie zur Gefangenschaft. Ein allgemeines Schlußkapitel trägt den Titel: "Der Soldat in Krieg und Kriegsgefangenschaft".Ein beeindruckendes Buch, das ich nunmehr zum wohl vierten Mal wieder lese... Wer sich für die Sturmartillerie und für den Krieg im allgemeinen interessiert, dem kann ich es auf jeden Fall empfehlen.


    Hallo Rebelau,


    vielen Dank für diese ausführliche Empfehlung. In unserer Familie gibt es noch einen Sturmgeschützkommandanten ( Jahrgang 1922), der noch eine Menge erzählen kann und dem ich immer wieder gebannt zuhöre.
    Er wurde am 18. März 1945, nach harten Einsätzen in Kurland, noch einmal schwer verwundet. Dieses Buch werde ich sogleich besorgen. Es interessiert ihn bestimmt, mich sowieso.


    Beste Grüße von GS

  • Hallo Graf Strachwitz,
    freu mich dass meine Empfehlung Anklang gefunden hat!
    Bin auch gespannt wie Dir das Buch gefällt!
    Ich habe den Autor auch persönlich kennengelernt und mich mit ihm lange unterhalten. Das war sehr interessant und auch beeindruckend, für mich.
    Gespräche mit Zeitzeugen sind immer am interessantesten. Falls Dein Verwandter bereit wäre über seine Einsätze und Erlebnisse zu sprechen, würde ich mich über eine PN sehr freuen!
    Herzliche Grüße
    rebelau

    Suche alles über die 101. Jägerdivision.

    Edited once, last by rebelau ().

  • Hallo,


    lese gerade "Der Ruf der äußersten Grenze" - Erlebnisse eines Artilleristen im Ostfeldzug


    Sehr wortreiche teilweise bildhafte Schilderungen von seinen Eindrücken, Gefühlen und Erlebnissen. Festgehalten in Feldpostbriefen und später zu einem Text zusammengefügt. Das Buch erschien bereits früh nach dem Krieg. Es wurde mir von einem Menschen empfohlen der es als Jugendlicher in 1950er Jahren förmlich verschlungen hat und es für eine der besten Erlebnisberichte hält. Das Meinung teile ich nicht! Es ist ok und durchaus lesenswert, aber man sieht eben auch wie sich Lesegewohnheiten ändern.


    Viele Grüße
    Andre

    Edited once, last by Andre ().

  • Hallo zusammen,


    ich lese gerade "Ich habe meine Pflicht erfüllt" von Günter Adam.
    Ein Freiwilliger der Waffen SS erzählt von seiner Zeit bei der HJ, der Wiking und Hohenstaufen Division.
    Wie viele Bücher dieser Art, hat man als Leser dann und wann das Gefühl, daß zu den selbst erlebten Geschichten auch
    die ein oder andere "gehörte" Geschichte in die Biografie eingeflossen ist.
    Gruß


    Stefan


    Edit ergänzt Inhalt :)

    Suche sämtliches Bildmaterial der 8.Infanterie- / Jägerdivision.

    Edited once, last by GastON ().

  • Guten Abend,


    ich darf Daniel / policeman zitieren?


    Quote

    Es wäre aber dennoch schön, wenn jeder zu seinem Buch ein paar Zeilen schreiben würde.


    So ist es... ;)


    Grüße Thomas

  • Hallo zusammen!
    Hallo Kordula, deinem Adlerauge ist meine "Unterlage" nicht entgangen. ;-)


    Zur Zeit lese ich gerade das Buch "Spurensuche Wilna 1944" von Joseph Oevermann.
    Für mich persönlich ist dieses Buch ein absoluter Glücksfall, da es nicht annähernd ähnliche Literatur über den Kessel von Wilna gibt.
    Joseph legt zudem ein besonderes Augenmerk auf die 4./ Füs.Btl 170 in dem mein Großvater ebenfalls diente.
    Die Geschehnisse des Juli 1944 werden aus allen Blickwinkeln beleuchtet.
    Sämtliche Kriegsparteien wurden von Joseph berücksichtigt.
    Es wird nichts "schön geredet", sondern die Fakten werden auf den Tisch gelegt.
    Für mich ist es unfassbar wie akribisch Joseph in den Jahren seiner Recherche vorgegangen sein muss.
    Mich hat es sehr zum Nachdenken über den ganzen Wahnsinn dieses Krieges angeregt.


    Bei mir hat dieses Buch einen Ehrenplatz sicher!!!


    Viele Grüße
    Christian

    Suche Informationen über die 170. Infanteriedivision

  • Hallo Christian,


    zunächst einmal vielen Dank für Deine positive Bewertung der Dokumentation.


    Nach meiner Rückkehr von einem Kurzaufenthalt in PL muss ich nun leider sagen, dass sich einige meiner in dem Buch geäußerten Befürchtungen im Zusammenhang mit der gegenwärtigen politischen Lage in PL zu bewahrheiten scheinen.


    Ich hatte dort im Zusammenhang mit einer Untersuchung der "Polnischen Seele" und der "Motivation" der polnischen nationalistischen Partisanenbewegung "AK" auch Bezüge zu bestimmten Grundbefindlichkeiten bestimmter politischer Kreise in PL vorgenommen.
    In der letzten Woche musste ich neben einer politischen Inszenierung und Instrumentalisierung des Gedenktags der "Smolensk-Katastrophe" am 10.04.2010 auch eine un- und fragwürdige Abstimmung zur Installation eines neuen Chefs des Verfassungsgerichts erleben.
    Der Regierung nahestehende Kreise fordern für den aus Polen stammenden EU-Ratspräsidenten Tusk schwerste Bestrafungen (gar die Todesstrafe) wegen der EU-Resolution zur polit. Lage in Polen...


    Ich erinnerte mich an "Die Pest" von A. Camus. Das o. a. Buch von Andrzej Szczypiorski, der auch "Die schöne Frau Seidenmann" geschrieben hat, soll die Problematik der schleichenden Machtübernahme durch bestimmte Gruppierungen bzw. Ideen in ähnlicher Weise beschreiben. Ich bin nun damit angefangen, dieses Werk zu lesen - durchaus keine leichte Materie.
    Es scheint jedoch, ähnlich wie "Die Pest", ein äußerst gelungener Versuch zu sein, den Stalinismus zu charakterisieren - und damit jedes anderen diktatorischen Konstrukts. Es war sicher nicht einfach für den Autor, solche äußerst gefährlichen Aussagen in jener Zeit des kommunist. Polens zu wagen. Die Tarnung durch die Verlagerung der Handlung in das Mittelalter hat offensichtlich ausgereicht, um das Werk veröffentlichen zu können.


    Messen werden in PL zur Zeit anlässlich des 1050. Jahrestags der Christianisierung zuhauf gelesen. Es bleibt zu hoffen, dass es kein weiteres "Arras" gibt ...



    Gruß,


    Joseph

    Suche Informationen zum Füs.Bat. 170 im Zeitraum Juli 1944 und zur 269.I.D im Zeitraum Januar bis März 1945 (Festung Breslau)

    Edited once, last by Joseph O. ().