Unbekanntes U Boot.

  • Hallo Udo,


    als Verlustursache von U 630 wurde bis Oktober 1991 die kanadische Canso W der fünften Squadron der RCAF geführt. Bei einer Neuuntersuchung und -bewertung der deutschen U-Boot-Verluste erkannte man, dass deren Angriff vom 04.05.1943 aber U 209 galt, bei diesem Boot zwar einge Schäden verursachte, das Boot aber nicht versenkte. Die Versenkung von U 630, bei der es keine Überlebenden gab, wird seitdem dem britischen Zerstörer HMS VIDETTE (D.48) unter Lt. R. Hart zugeschrieben, der das Boot am 06.05.1943 als Teil der Geleitsicherung des Geleitzuges ONS.5 mit Wasserbomben am 06.05.1943 versenkte.


    Mit freundlichen Grüßen

    Schorsch

  • Danke Schorsch für die Angaben von U 630. Da hat sich der Veteran sicherlich mit der U-Boot Nummer nach über 40 Jahren vermacht.

    Hintergrund meiner Frage war folgende Aussage des Veteranen. Er war mit dem Bruder meines Opa`s auf einem U-Boot, welches durch einen Flieger versenkt wurde. Die Hälfte der Besatzung konnte sich aus dem U-Boot retten und wurde von einem Kriegsschiff aus dem Wasser gerettet. Unter anderem rettete sich auch der U- Boot Kapitän. Auf dem Kriegsschiff rächte sich die gerettete Mannschaft am Käpt`n, weil er am hellerlichten Tage auftauchte und so für den Flieger sichtbar wurde. Die Mannschaft warf den Käpt`n über Bord und er ertrank.

    Mein Opa`s Bruder war 100% auf U 630. Da der andere Bruder meines Opa`s auf einem Schnellboot war und erst im April 45 in Stettin fiel, kann das mit dem U-Boot ja nicht passen.

    Danke Udo

  • Hallo Udo,

    gibt es zu dieser "sich rächenden(?)" U-Boots-Besatzung irgenwelche näheren, belastbaren Angaben:/?


    Beste Grüsse

    Ingo

  • Hallo Ingo, ich kenne das nur von dem Veteran vom erzählen. Das war Anfang oder Mitte der 90ziger, wo er das Erzählte. Ich stamme aus einem kleinerem Dorf ca 1500 Einwohner, wo zu DDR-Zeiten, normalerweise 3 Generationen unter einem Dach lebten. Durch die "Alten" wußte man zum Beispiel, wer im Krieg bei den U-Bootfahrern war. Von 2 Männern wußten wir das und diese nahmen an eine Fahrt nach Laboe teil und der dritte, welcher uns das erzählte. Nach der Fahrt sprach er mit meiner Mutter und mir über den Onkel. Bis zu diesem Zeitpunkt wußte meine Mutter nicht, das er auch U-Bootfahrer war. Den Nachnamen könnte ich nennen, für Geburtsdatum und Vornamen müßte man sich erkundigen.

    Gruß Udo

  • Moin moin


    Laut dem Buch von Georg Högl "Embleme, Wappen und Malings" kann das nicht der Turm von U566 sein. Denn unter Borchert hatte U566 Das Wappen von Lindau mit Eisbär, unter KL Remus ein Bild das wie folgt aussah; pasted-from-clipboard.png das Mützen Zeichen sah so aus : pasted-from-clipboard.png und das Turm Maling so: pasted-from-clipboard.png

    Über U274 habe ich keine Angaben bis jetzt gefunden.


    Ostseegrüße von der Pam

    Zu Hause ist da wo Herz und Seele sich Willkommen fühlen (Rudolf Wolf U-30)

  • Grüß Dich Pam,


    das Emblem von U-274 war ein weißer Adler mit aufgesetztem Hakenkreuz. Ein Bild davon habe ich.


    Servus


    Wolfgang

  • Hallo zusammen,


    gibt es eigentlich auch irgendwelche Bilder oder Embleme, Wappen oder Malings vom U740?


    Danke für Eure Mühen


    Grüße vom Bodensee


    Kay Schmauder

  • Moin


    Danke Wolfgang für die Info über Maling am Turm von U274.


    @ Raul gern geschehen ;)



    Ostseegrüße von der Pam

    Zu Hause ist da wo Herz und Seele sich Willkommen fühlen (Rudolf Wolf U-30)

  • Moin Raul,


    Anhand des Fotos zu bestimmen welches U-boot das ist, ist schon sehr schwer. Der Grund dafür: Dieses Foto von einem U-boot der Typ VII C Klasse ist vom Heck des Bootes aufgenommen... Selbst der Text auf der Rückseite des Fotos gibt kaum bis keine Hinweise auf das U-Boot. Der von Dir gefundene Bootsmannsmaat hat im Historischen Marinearchiv leider keinen Militärischen Werdegang... (Marine Laufbahn - Boote und oder U-boote) nur Geburtstag und Sterbedatum mit Sterbeort und letzter Dienstgrad.


    Ostseegrüße von der Pam

    Zu Hause ist da wo Herz und Seele sich Willkommen fühlen (Rudolf Wolf U-30)

  • Hallo zusammen,


    das Boot U 83 war ein U-Boot von Typ VII B. Ob es nun wirklich sich hier um U 83 handelt, kann man anhand des Bildes nicht sagen.


    Ob es sich hier auch um besagten Adolf Schicktanz handelt würde ich mich jetzt auch nicht darauf einschießen. Es gab mit Sicherheit weitere Personen mit diesen Namen.


    Auf der Rückseite des Bildes ist übrigens geschrieben : "Unser Boot von hinten gesehen".


    Für die Bestimmung des Bootes nicht ausschlaggebend. Es wird schwierig.


    Gruß

    Lothar

  • Hallo leute :); vielen dank Pam und Lothar;). Ich hatte Hoffnung auf den Namen des Matrosen ... aber ........Grüße. Raúl M 8).

    Quote

    Wikinger Boot mit Schwert und Schild.

    und Wolfgang ;).

  • Moin zusammen,


    also bei dem Foto das lässt mir ja jetzt keine Ruhe....

    Raul vielleicht wäre es möglich das Bild etwas größer zu scannen bzw. in der Hauptsache den Turm mit Mannschaft etwas als Ausschnitt vergrößert einstellen ? Vielleicht sieht man zwischen den Köpfen der Männer ja doch noch etwas was uns weiterbringt.

    Kurz und knapp als wenn man das original Bild mit einer Lupe betrachten würde....


    Ostseegrüße von der Pam

    Zu Hause ist da wo Herz und Seele sich Willkommen fühlen (Rudolf Wolf U-30)

  • Ahoi zur späten Stunde, Fahrensleute,


    vielleicht war es eines der sieben im Jahre 1943 zur Flakfalle umgerüsteten U-Boote. Die Bewaffnung am Turm scheint sehr stark zu sein. Leider ist es nur von rückwärts photographiert. Bei den Flakfallen wurde nämlich das 8,8 cm Geschütz durch einen Flak-Vierling ersetzt. Die Flakfallen haben sich nicht bewährt, von 6 ausgelaufenen Booten wurden 5 versenkt, nur U-441 kehrte tauchunfähig unter dem Kommando des Bordarztes (sic!) zurück, da das gesamte nautische Personal getötet worden war.


    Ahoi


    Wolfgang


    Flakfalle

    https://de.wikipedia.org/wiki/Flakfalle


    Flakfalle U-441

    Flakfalle U-441


    Flakfalle?.jpg