Trauerakt Comeno

  • Hallo,


    hier eine Karte 1:75.000 von 1928, Man beachte das Kreuz, das am Ort des späteren Überfalls eingezeichnet ist. Da stand wohl ein Bildstock, irgendwie unheimlich....


    Grüße

    thilo

    Files

    • Komen 1928.jpg

      (485.14 kB, downloaded 49 times, last: )

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941

  • Guten Tag zusammen

    und besonders an Darko und neretva danke für die neuen Beiträge. Äußerst informativ.

    Bei den Einwohnern von Komen wird auch heute noch an das Ereignis erinnert. Eine Ausstellung mit Bildern der zerstörten Ortschaft habe ich gefunden.

    https://primorska24.si/fotogal…komna-in-sledi-skozi-cas/

    Der Text wurde bei mir automatisch übersetzt.

    Mit freundlichen Grüßen

    fritzjakob

  • Hallo Fritzjakob,

    danke für die Fotos vom zerstörten Komen. Auf einem ist noch gerade der Eingang zum Hof meines Elternhauses zu sehen, Der Okuppator leistete damals wirklich die "ganze Arbeit " !

    Um 5:00 h morgens am 15.2.1944 kamen zwei Angehörige der Polizei ins Haus und forderten meine Eltern sich innerhalb 15 Minuten auf den Sammelplatz vor dem Bürgerhaus einzufinden.

    Nur das Notwendige dürfte mitgenommen werden. Dort waren schon sehr viele verängstigte Menschen und warteten auf weitere Anweisungen der Polizei und des Militärs.Ein Glück für alle war der katholische Pfarrer des Ortes Komen , Viktor Kos der fließend Deutsch sprach. Er war bereits in WK I Kurat an der Isonzo Front.Auf der Frage , was jetzt mit den Menschen geschehen wird, antwortete ihm ein SS -Offizier wörtlich : " Ihr werdet unsere Erde düngen " ! Das ist auch der Titel des Buches das die Erinnerungen der Deportierten über ihre Zeit in der Verbannung in Deutschland beschreibt.

    Der Pfarrer Viktor Kos der postum Ehrenbürger des Ortes Komen wurde, und dort auch auf dem Dorffriedhof ruht,beschreibt in diesem Buch seine persönliche Erinnerungen an die Zeit in dem Übergangslager Neumarkt in Oberpfalz, wo er bis zu der Befreiung durch US Armee als Priester und Betreuer für die dort Inhaftierten tätig war. Ganz besonders hob er in seinen Erinnerungen die Rolle des katholischen Pfarrers vom Neumarkt vor, der nach Kräften die Inhaftierten soweit dies möglich war, unterstützte, indem Ihnen durch konspirative Wege und Aktionen Nahrung und Medikamente ins Lager schmuggelte. Der Pfarrer von Neumarkt wurde 1991 von Republik Slowenien wegen seiner Verdienste um die Deportierten Slowenen aus dem Karstgebiet mit dem höchsten Verdienstorden Sloweniens ausgezeichnet..Alle arbeitsfähigen Deportierten wurden aus dem Lager Neumarkt auf die Bauernhöfe, Fabriken und andere Arbeitsstätten in Bayern verteilt.Nur die Kranken und alten Menschen sind dort verblieben und viele starben auch in dem Lager. Gedenktafeln aus Bronze mit den Namen der Deportierten ,die von der Bundeswehr 1958 errichtet wurden ,erinnern an ihren tragischen Schicksal.Viele Deportierten ging bei ihren neuen "Arbeitgebern " gut aber die meisten wurden schlecht behandelt, da der Grund ihre Deportation allgemein bekannt war.

    Meine Familie wurde einem Großbauern in Eichstätt zugeteilt und dort wurden wir ,fünf Personen ,zunächst in einen Hühnerstall untergebracht, wechselten aber schon nach kurze Zeit in eine kleine Nebengebäude das sogar beheizt wurde.Auf dem Hof arbeiteten auch Zwangsarbeiter aus Polen und die französischen Kriegsgefangenen. Der Bauer war ein überzeugter Nationalsozialist, behandelte die Leute streng aber gerecht. Es wurde hart gearbeitet, aber die Menschen erhielten eine Entlohnung durch den Arbeitsamt in Weissenburg und auch die Ernährung war ausreichend.

    Einige Deportierte unterhielten noch lange nach dem Krieg regelmäßige schriftliche Kontakte zu ihren deutschen " Arbeitgebern " ! Der Inhaber der "Eder Brauerei " in Großostheim bei Aschaffenburg versorgte seine "Ehemaligen " sogar zu Weihnachten mit Paketen mit Lebensmitteln, die damals in alliierten Zone B bei Triest fehlten.

    Wie überall gab es damals und es gibt auch heute gute und weniger gute Menschen.

    Ganz gleich was heute über die Operation der Partisanen am 2.Februar 1944 bei Komen gesagt und geschrieben wird, diese war für damaliger Zeit, die einzig richtige Antwort auf den Terror des Okuppators an der slowenischen Bevölkerung.Slowenen gingen nicht wie etwa die Juden mit gesenkten Kopf in den Tod , sondern wehrten sich und kämpften mit allen verfügbaren Mitteln gegen die brutalen Unterdrücker. Junge und ältere Leute organisierten sich in den Widerstandsgruppen der Volksbefreiungsfront und tausende starben für die Freiheit und Unabhängigkeit ihres Volkes.

    Wenn man berücksichtigt was die Alliierten des WK I mit slowenischen Küstenland machten, sie gaben diese nämlich den Italienischen " Siegern " die nie imstande waren in 12 Schlachten die Isonzofront der K.u.K Armee zu durchbrechen.Auch damals kämpften und starben , die Slowenen in den Regimenten der K.u.K in der Hoffnung einmal wieder unabhängig und frei zu sein. Ohne

    der Volksbefreiungsfront in WK II würde es heute keine Republik Slowenien geben, das darf man mit recht behaupten. Es waren die Partisanen die das Land befreiten und jeder das heute etwas anderes behauptet , spricht nicht die Wahrheit.!!!

    Der Preis den die Bevölkerung von Komen und umliegenden Ortschaften für den Sieg über die deutsch/italienische Kolone am 2.2.1944 in Dovce bezahlen musste war hoch, aber in anderen Teilen Sloweniens und des ehemaligen Jugoslawien haben die Menschen nach ähnlichen Aktionen der Volksbefreiungsarmee noch hören Blutzoll bezahlen müssen.Nicht immer wurden die Ortschaften zur Zwangsarbeit nach Deutschland deportiert, sondern komplett ausgelöscht, und das ohne Rücksicht auf die Kinder,Frauen und ältere Menschen.Die Verbrechen der 24. SS Division " Karstjäger" oder der 7. freiwilligen Gebirgsdivision " Prinz Eugen " an der Zivilbevölkerung in den besetzten Gebieten waren unvorstellbar.Da gibt es wahrhaftig keinen Raum für die "Verherrlichung " diese Einheiten

    durch heutige Generation.Die Hinrichtung der italienischen Gefangenen am Ort des Kampfes in Dovce bzw. die Erschießung der Verwundeten des Feindes am gleichem Ort mag nach den heutigen Maßstäben und Gesetzen ein Kriegsverbrechen gewesen sein, damals war das nicht nur ein Racheakt für die Verbrechen des Feindes an der slowenischen Bevölkerung ,sondern auch eine

    Notwendigkeit aus Sicherheitsgründen. Das mag man sich jetzt in friedlichen Zeiten kaum vorstellen, aber die Erfahrungen die man am Anfang der Aktivitäten der Volksbefreiungsarmee in anderen teilen Jugoslawien mit freigelassenen feindlichen Soldaten machte, waren in nachhinein dramatisch. Die Soldaten die frei kamen waren später in Kampf gegen die Partisanen wesentlich brutaler und skrupelloser als die anderen Einheiten.Es galt dann die " Regel " die man schon aus biblischen Zeiten kannte. " Auge um Auge, Zahn um Zahn " !

    Kriege sind Verbrechen und die, die sie machen,sind Verbrecher. Das gilt für alle Politiker und auch alle Militärs, mit Ausnahme von Menschen die sich wenn nötig auch mit Waffe verteidigen, um die Freiheit, Menschenwürde und ihre Unabhängigkeit nicht zu verlieren. Über eine Million junge Menschen zwischen 15-35 Jahren verloren in dem Volksbefreiungskampf gegen die Deutschen und ihre Verbündeten aus Italien, Rumänien, Bulgarien, den kroatischen Ustasa,serbischen Cetniks,slowenische Domobranen, Russische Truppen des Genearl Wlasov ,Ukrainer u.a. ihre Leben zwischen Juli 1941 und Mai 1945.Der Preis war sehr hoch und das was im Juli 1941 in Serbien unter der Leitung von Josip Broz -Tito mit 400 schlecht bewaffneten und ausgerüsteten Kämpfern begann, endete mit dem Sieg von über eine Million Partisanen in Mai 1945. das ist keine " Glorie " sondern die nackte und gleichzeitig furchterregende Wahrheit aus dem WK II. Ein hohe Offizier der Engländer der mit einer alliierten Militärkommission beim Titos Stab über ein Jahr lang weilte und die Schlacht an des Sutjeska ( Operation Schwarz ) überlebte, sagte nach dem Krieg .

    Niemals habe ich Menschen gesehen und erlebt, die mit den geringen militärischen Möglichkeiten unter unvorstellbar schweren Bedingungen, wie Hunger, Krankheiten,ständiger Bewegung, Kampf ,Verfolgungen und Folter, so aufopferungsbereit und so hart kämpften wie diese jugoslawische Völker. Wie sehr mussten sie doch ihre Völker und ihr Land lieben um alles das durchzustehen.

    Der ehemaliger Außenminister Jugoslawiens, Spanienkämpfer, Volksheld, Absolvent der Sorbone Universität, Kommandant der ersten proletarischen Division und überzeugter Kommunist, Koca Popovic sagte einmal:

    " Die Deutschen verstehen unser Wesen nicht, sie verstehen unsere Überzeugungen unseren Kampf und unsere Armee nicht, aber was sie am wenigstens verstehen, sind unsere Herzen " !

    mit den besten Grüßen

    neretva

  • Hallo,


    wir mőchten zuerst die Bericht von Gefecht aus Artikel des Milko Štolfa – Die Aktion in Komen (ein Ausschnitt aus der unvollendeten Monographie) kontrolieren:


    Der Bericht ist relativ knapp und die Zahlen scheinen fast statistisch zu sein:

    „Am 2. Februar griff die III. Kompanie und der verstärkte Zug des 1. Trupps zwischen Ortschaft Komen und Rihenberk aus Hinterhalt die Transportkolonne der Deutschen und Faschisten an, die mit den Essensvorräten Richtung Riheberk waren. Es gab drei LKWs, zwei Autoblinden und eine Limousine. Der Kampf dauerte fünf Stunden. Dabei wurden 49 Faschisten und 36 Deutsche getötet. Fast alle Deutsche waren höhere Polizeiunteroffiziere, die nach Rihenberk als Ausbilder entsandt waren. Unter den Deutschen befanden sich auch ein Major und ein Hauptmann. Der Transportleiter war der faschistische Kapitän.

    Beschlagnahmt wurde Folgendes:

    1 Maschinengewehr Zbrojovka, 3 Maschinengewehre „šarci“, 1 schweres Maschinengewehr „Breda“, 2 leichte Maschinengewehre „Breda“, 6 Maschinenpistolen, 3 halbautomatische Gewehre, 60 Gewehre, 32 Pistolen und 15.000 Stück Munition. Beschlagnahmt wurde auch ein LKW mit Essensvorräten. Die LKWs und Autoblinden wurden verbrannt, die Limousine beschlagnahmt. Auf unserer Seite gab es 7 Tote und 8 Verwundete.“


    Es gibt auf Verfügung nur ein Dokument welche war Veröfentlich in Zbornik dokumentov in podatkov o narodnoosvobodilni vojni jugoslovanskih narodov, Teil VI, Buch 11, Ljubljana 1964.

    Dokument Nr.55 ist Bericht des Stab IX. Corpus, 14.2.1944 zu Hauptstab NOV und PO Slovenije űber Aktivitäten in den ersten Hälfte des Februar 1944.


    Dokument war am 14. Februar 1944 hergestellt :


    Scan-200203-0001a.jpg

    Scan-200203-0002a.jpg


    Die wichtige Daten sind richtig:


    In die Transportkollone war 86 Deutsche und Italiäner: 49 Faschisten und 36 Deutsche war getötet.

    Beute war nicht ganz genau gegeben.


    In die Anmerkung bei Dokument ist erwähnt, dass gibt es nur noch ein Dokument ins Archiv Slovenije űber diese Gefecht:

    Tagesbefehl des Stab IX. Korpus, am 2.2.1944. Leider ist diese Dokument nicht veröfentlich in die Buch.

    Die richtige Datum des dieses Dokument ist 7.2.1944.


    IMG_8371c.jpg


    Stab des IX. Korpus hat dem Južnoprimorski odred für denKampf am 2.2.1944 in die Dovce Lobung und Anerkennung gegeben.

    Die Daten sind richtig: zusammen war in die Kollone 86 Leute, 36 deutsche Polizisten, rest sind Italiäner.

    Es ist gegeben nicht die richtige Daten über getötete: Kollone war bis letzte man getötet.

    Dass ist nicht richtig, weil eine Italiäner war entflicht.


    Auch Hauptstab des slowenische partisanen (NOV und PO) hat am 9.2.1944 in Tagesbefehl zum Južnoprimorski odred Lobung und Anerkennung gegeben.


    IMG_8257c.jpg


    Jetzt ist klar: ins Dokumente gibt es 86 Leute in den Kollone, 1 Italiäner war entflicht.

    Zusammen war 85 getötete, 49 Italiäner und 36 Deutsche Polizisten.


    Grüsse

    Darko

    The trouble with facts is that there are so many of them. Samuel McChord Crothers

    Edited once, last by filigranofil ().

  • Hallo Darko,


    ist bekannt, wo die Italiener beigesetzt wurden? Ich habe einen Teil in der ital. Gräberdatenbank gefunden, aber ohne Bestattungsort.


    Grüße

    Thilo

    Suche alles zur Lehrtruppe Fallingbostel und zum Einsatz des NSKK in der Ukraine 1941

  • Hallo Thilo,


    habe ich auf Seite 5 über Umbettungen von Militärfriedhof Opicina /slowenisch:Opčine nach Costermano geschriebt.

    Auf Seite 2, Seite 4 und Seite 6 habe ich ganze Liste des gefallene Italiäner gegeben:
    Guardia Nazionale Republicana: Centro di Mobilitazione Trieste (gefallen am Strasse zwischen Rihemberg/Branik und Comeno/Komen): 35 gefallene
    Distaccamento di Comeno/Komen: 11 gefallene
    Soldat: 1 gefallen


    Liste des gefallene Italiäner bei Comeno/Komen am 2.2.1944:


    1) Ardito Giovanni Battista Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Michele, n. a Barletta (BA) il 04/04/1903, resid. a Trieste C 02/02/1944 Rifembergo GO


    2) Arsie' Attilio Milite sc. G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Cirillo Umberto, n. a Rossano Veneto (VI) il 01/01/1907 C 02/02/1944 Rifembergo GO


    3) Biagi Guido Brig. G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Carlo, n. a Gorizia il 13/09/1902, resid. a Trieste D 02/02/1944 Rifembergo GO


    4) Boidi Oscar V. Brig. G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Giovanni, n. a Torino il 23/08/1917 D 02/02/1944 Rifembergo GO


    5) Boni Alberto Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Attilio, n. a Parma il 23/09/1897, resid. a Trieste D 02/02/1944 Rifembergo GO


    6) Caluori Giuseppe V. Brig. G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Francesco, n. a Casacalenda (CB) il 16/10/1910 C 02/02/1944 Rifembergo GO


    7) Cesaratto Angelo Pietro Milite sc. G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Luigi, n. a Vivaro (PN) il 21/10/1901, resid. a Trieste D 02/02/1944 Rifembergo GO


    8 ) Chirichilli Vincenzo Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Salvatore, n. a Manziana (RM) il 10/03/1905 D 02/02/1944 Rifembergo GO


    9) Ciano Mario V. Brig. E.N.R. aggregato WH Btg.Speciale OP di Emilio, n. a Trieste il 17/04/1912 C 02/02/1944 Rifembergo GO


    10) Cimatti Ferruccio Milite E.N.R. aggregato WH Btg.Speciale OP di Giovanni, n. a Faenza il 10/03/1903 C 02/02/1944 Rifembergo GO


    11) Clemente Paolo Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Vito, n. a Carife (AV) il 03/02/1924 D 02/02/1944 Rifembergo GO


    12) Colasurdo Giuseppe Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Antonio, n. a Guardialfiera (CB) il 22/08/1909 D 02/02/1944 Rifembergo GO


    13) Costantini Antonio Cap. G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Luigi, n. a San Giovanni al Natisone (UD) il 19/12/1886, resid. a Trieste D 02/02/1944 Rifembergo GO


    14) D'Amelio Antonio Brig. G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Raffaele, n. a Sala Consilina (SA) il 28/01/1920 D 02/02/1944 Rifembergo GO


    15) D'Atri Libero Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Alberto, n. a Napoli il 09/04/1905 C 02/02/1944 Rifembergo GO


    16) De Matteis Ostilio Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Almerindo, n. a Civitacampomarano (CB) il 12/01/1912 D 02/02/1944 Rifembergo GO


    17) Del Reno Giovanni Milite sc. G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Nicola, n. a Lanciano (CH) il 21/07/1911 C 02/02/1944 Rifembergo GO


    18) D'Onofrio Giovanni Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Raffaele, n. a Colletorto (CB) il 19/05/1911 C 02/02/1944 Rifembergo GO


    19) Dubretti Mario Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Mario, n. a Trieste il 07/02/1905, ivi resid. D 02/02/1944 Rifembergo GO


    20) Fino Enrico Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Giuseppe, n. a Savignano Irpino (AV) il 21/11/1923 D 02/02/1944 Rifembergo GO


    21) Giovannini Giuseppe Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Enrico, n. a Genova il 18/02/1903, resid. a Trieste D 02/02/1944 Rifembergo GO


    22) Grande Francesco Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Giuseppe, n. a Guardialfiera (CB) il 08/01/1912 D 02/02/1944 Rifembergo GO


    23) Iuliani Antonio Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Angelo, n. a Guardialfiera (CB) il 03/09/1911 D 02/02/1944 Rifembergo GO


    24) Lubiana Ettore Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Michele, n. a Verteneglio (PL) il 14/10/1900, resid. a Trieste C 02/02/1944 Rifembergo GO


    25) Mannone Vittorio Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Luigi, n. a Vita (TP) il 14/05/1920 C 02/02/1944 Rifembergo GO


    26) Marcato Angelo Alpino E.N.R. Rgt. Alpini "Tagliamento" - II Btg. "Vipacco" di Antonio, n. a Monselice (PD) il 19/02/1914 D 02/02/1944 Rifembergo GO


    27) Mengaziol Matteo Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Stefano, n. a Parenzo (PL) il 28/07/1898, resid. a Trieste D 02/02/1944 Rifembergo GO


    28) Mobilia Giorgio Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Serafino, n. a Laureana di Borrello (RC) il 04/05/1918 C 02/02/1944 Rifembergo GO


    29) Mombelli Ermenegildo Ten. G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Giuseppe, n. a Milano il 30/03/1912, resid. a Trieste D 02/02/1944 Rifembergo GO


    30) Pasciullo Vittorio Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Concezio, n. a Matrice (CB) il 26/01/1914 C 02/02/1944 Rifembergo GO


    31) Pascoli Girolamo Brig. G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Antonio, n. a Zuglio (UD) il 30/10/1901, ivi resid. D 02/02/1944 Rifembergo GO


    32) Paulizza Stanislao Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Leopoldo, n. a Capodistria (PL) il 08/10/1912 D 02/02/1944 Rifembergo GO


    33) Perdoneschi Angelo Al. milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" n. a Montegrotto Terme (PD) il 19/10/1913 D 02/02/1944 Rifembergo GO


    34) Pietrantonio Brasile Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Giuseppe, nato in Brasile nel 1906 D 02/02/1944 Rifembergo GO


    35) Poggioli Larietto Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Evangelino, n. a Castiglione della Pescaia (GR) il 28/03/1911 C 02/02/1944 Rifembergo GO


    36) Polentarutti Silvio Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Luigi, n. a Sauris (UD) il 25/01/1912, ivi resid. D 02/02/1944 Rifembergo GO


    37) Putzu Nino Brig. G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Ernesto, n. a Dorgali (NU) il 27/03/1915 D 02/02/1944 Rifembergo GO


    38) Rasoni Daniele Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Giuseppe, n. a Villa Decani (TS) il 11/01/1907, resid. a Trieste D 02/02/1944 Rifembergo GO


    39) Ricciutti Michele Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Luigi, n. a Civitacampomarano (CB) il 24/12/1911 C 02/02/1944 Rifembergo GO


    40) Roccheri Antonino Rosolino


    41) Robbleg Desiderio Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Vittorio, n. a San Martino di Cherso (PL) il 24/05/1903, resid. a Monfalcone D 02/02/1944 Rifembergo GO


    42) Romano Antonio Brig. G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" C 02/02/1944 Rifembergo GO


    43) Sciannamblo Giuseppe Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Vito, n. a Trieste il 11/11/1909, ivi resid. C 02/02/1944 Rifembergo GO


    44) Sportiello Giovanni Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Giuseppe, n. a Civitavecchia (Roma) il 13/02/1921 C 02/02/1944 Rifembergo GO


    45) Tornabene Mario Brig. G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Cateno, n. a Villarosa (EN) il 25/01/1914 C 02/02/1944 Rifembergo GO


    46) Vercion Augusto Milite sc. G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Giuseppe, n. a Aidussina (GO) il 28/05/1901 C 02/02/1944 Rifembergo GO


    47) Vio Virgilio Milite sc. G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Beniamino, n. a Grado (GO) il 14/06/1912, ivi resid. C 02/02/1944 Rifembergo GO


    48) Visentin Umberto Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Francesco, n. a Treviso il 02/12/1911, resid. a Trieste D 02/02/1944 Rifembergo GO


    49) Ziemba Roberto Milite G.N.R. M.D.T. - 1° Rgt. "Trieste" di Giovanni, n. a Trieste il 16/04/1903, ivi resid. C 02/02/1944 Rifembergo GO



    Grüsse

    Darko

    The trouble with facts is that there are so many of them. Samuel McChord Crothers

    Edited 3 times, last by filigranofil ().

  • Hallo,


    noch Einmal die Liste des gefallenen Polizisten SS-Pol.Rgt.15aus die erste Seite des Theme:

    Die Nr. 112 - 176 sind die Nummer des Grab auf Friedhof Opicina/sloenisch: Opčine , bei Triest:


    112 Rühle Artur, 23.8.1904, Leipzig, 9./SS-Pol.15, Oberwachtmeister

    113 Blisse Herbert, 22.9.1905, Berlin, 9./SS-Pol.15, Wachmeister

    114 Eichardt Alois, 10.2.1909, Gelsenkirchen, 9./SS-pol.15, Revier Oberwachm.

    115 Haucke Paul, 7.3.1905, Wilsdruf, 9./SS-Pol.15, Oberwachtmeister

    116 Ziegler Arno, 17.11.1905, Sondershausen, 9./SS-Pol.15, Oberwachtmeister

    117 Bormann Erhard, 16.8.1909, Geithain, 9./SS-pol.15, Revier Oberwachm.

    118 Joel Friedrich, 17.8.1905, Golbitz, 9./SS-Pol.15, Hauptwachmeister

    119 Strassburger Herbert, 30.5.1909, Berlin, 9./SS-pol.15, Revier Oberwachm.

    120 Gratza Erwin, 27.5.1907, Greifenberg, 9./SS-Pol.15, Hauptwachmeister

    121 Greim Hans, 9.1.1908, Schwarzenberg, 9./SS-pol.15, Revier Oberwachm.

    122 Becker Otto, 20.10.1907, Ernsthof, 9./SS-Pol.15, Hauptwachmeister

    123 Tonkel Willi, 12.4.1912, Soldau (Ostpr.), 9./SS-Pol.15, Oberwachtmeister

    124 Kindler Karl, 8.9.1908, Dortmund, 9./SS-pol.15, Revier Oberwachm.

    125 Henbeck August, 29.1.1908, Ruprechtban, 9./SS-pol.15, Revier Oberwachm.

    126 - Polizist, gefallen am 4.2.1944 bei Zazid, Istrien

    127 Fass Bodo, 23.4.1907, Magdeburg, Stab III/SS-Pol.15, Major und Btl. Kdr.

    128 Maier Hans, 9.11.1906, Nörten (Hardenberg), 12./SS-Pol.15, Hptm.

    129 Reinhard Rudolf, 25.10.1919, Bartenstein, K. St. III/SS-Pol.15, Rottwachm.

    130 unbekannt III/SS-Pol.15

    131 Fischer Wilhelm, 13.6.1911, Stickherdicken, 10./SS-Pol.15, Revier Oberwachm.

    132 Hüttinger Karl, 25.5.1914, Duisburg, 10./SS-Pol.15, Zgw.

    133 unbekannt III/SS-Pol.15

    134 unbekannt III/SS-Pol.15

    135 unbekannt III/SS-Pol.15

    136 unbekannt III/SS-Pol.15

    137 unbekannt III/SS-Pol.15

    138 unbekannt III/SS-Pol.15

    139 unbekannt III/SS-Pol.15

    141 20 unbekannte (nachträglich auf 25 vergrössert)

    176 unbekannt III/SS-Pol.15, gefallen am 2.2.1944 ohne Todesort


    Johann Heinrich hat auf Seite 2 die Daten bei Volksbund /VdK/ kontroliert.



    Von Nr. 112 bis Nr. 132 haben wir liste mit Namen und Familennamen des Polizisten, gefallen am 2.2.1944 bei Komen/Comeno.

    Ausnahme sind Grab Nr.126: Polizist, gefallen bei Zazid, Istrien und Grab Nr.130: unbekannte Polizist III./SS-Pol.15, aber gefallen bei Komen


    Von Grab Nr.112 bis Nr.132 haben wir 20 gefallenen Polizisten bei Komen.


    Von Grab Nr. 133 bis Grab Nr. 139 gibt es noch 7 unbekannte Polizisten aus III/SS-Pol.15, gefallenen bei Komen.


    Es ist 100%-ig klar, dass es gibt mehr als 29 Polizisten, gefallene am 2.2.1944 bei Komen, auf die Friedhof Opicina/Opčine beigesetzt.

    Meiner Meinung nach war 36 Polizisten beigesetzt, wie ist in partisanen Dokumenten geschriebt. 19 mit Namen und Familiennamen, 17 als unbekannte.


    Dann gibt es noch Grab Nr. 141, in welche war alle andere gefallene bei Komen beigesetzt. Es ist nicht klar geschriben, wieviel.



    Diese Liste war in 1959 verfasst, wenn war ganze Militärfriedhof nach Costermano umgebettet.


    Wir haben die Problem des Nummer des gefallene in die Kollone bei Komen auf Weg des geringsten Widerstand gelösst.

    Namen des unbekannte Polizisten ist mőglich zu finden nur ins Todesbűcher oder in Verzeichnisse des Polizeieinheiten, wenn ist aufbewahrt.

    Aber dass ist ein Grosse Projekt, kostet Geld und am Ende ist möglich, dass gibt es keine Resultat, wenn Arhivalien sind nicht aufbewahrt.


    Grűsse

    Darko

    The trouble with facts is that there are so many of them. Samuel McChord Crothers

    Edited 5 times, last by filigranofil ().

  • hallo Darko,

    Du hast recht, eine genau Liste mit allen 36 ( ? ) gefallenen deutschen Polizisten wird nicht einfach zu finden sein. Diese hat aber zumindest unmittelbar nach dem Hinterhalt am 2.2.1944 existiert

    wie mir der Ustf. E.Kühbandner 1974 berichtet hat. Er sagte das alle Gefallenen , trotz der völligen Unkenntlichkeit einige Leichen, die unter einem der Lkw verbrannt sind,bekannt waren. Ich werde mir nun die Mühe machen nach einem genauen Namens-Verzeichnis der deutschen Gefallenen in den Archiven zu suchen, den dann wäre der " Fall " bis auf einige Details,die den Kampf Verlauf und die anschließende Liquidierung der Gefangene betreffen, weitgehend geklärt. Mal sehen, ob das gelingt. Ich werde in Forum über die Recherchen in dieser Richtung berichten.

    Mit den besten Grüßen

    neretva.

  • Hallo neretva,


    am Zeit des Beisetzung war 17 unbekannte /mindestens 8/.

    Fűr diese unbekannte deutsche Polizisten war klar die Namen, weil fehlt Polizisten in Einheit, deswegen müssen Kommandeur űber Verluste raportieren. Aber für einzelne Leiche gibt es in Zeit des Beisetzung die Name nicht.

    Verlustliste des Einheiten sind meistens nich aufbewahrt.

    Aber Kommandeur muss auch alles machen, dass werden die gestorbene Polizisten ins Todesbuch eingeschriebt. Deswegen muss er die Daten nach Gemeinde Komen geschickt.

    Es ist Regel, dass muss jedes, welche stirbt in Gemeinde ins Pfarr Todesbuch oder in Fall des WW2 ins Gemeinde Todesbuch eingeschriebt.


    Leider habe ich keine möglichkeit die Todesbuch für Komen zu durchsuchen. Einige Todesbücher ist zugänglich ins Arhiv Slovenije /nur cca 5%/, einige ist noch immer in Bunker/Gotenica/ des Ministerium des Innern und nicht auf Verfügung. Wie in alten Zeiten.


    Arhiv des WW2 werde diese Jahr am 9.5.2020 in Slowenien geőfnet, aber Todesbücher werde nicht auf Verfügung.


    Was Liquidierung der Gefangene Italiener betreffen, ist schon geklärt. Es war so, wie hast Du schon hier auf die Forum geschriebt. Gibt es Dokumenten dafűr...

    Aber muss man die Verbrechen des beides Seites vergleichen. Diese Verbrechen war nicht die erste Verbrechen in den Zeit des WW2 in Slowenien, es ist auch klar, wer mit Verbrechen beginnt.


    Meiner Meinung nach haben wir hier auf die Forum ein Durchbruch bei gefallenen in Kollone bei Komen getan. Jetzt haben wir einige Dokumenten auf Verfügung, brauchen wir nicht mehr schätzen durch die Daumen.


    Grüsse

    Darko

    The trouble with facts is that there are so many of them. Samuel McChord Crothers

  • Guten Tag zusammen, hallo Neretva,

    ich habe die eindrucksvollen Schilderungen über die Zeit Deiner Familie in der Deportation mit Interesse gelesen, war sehr betroffen. Über die Kämpfe im damaligen Slowenien und den angrenzenden Gebieten kann man sich ja auch umfassend informieren. Da müsste man einen eigenen Thread eröffnen. Auch der von Dir erwähnte Pfarrer Kos wird des Öfteren genannt. Die Bevölkerung musste am meisten leiden.

    Möge uns der Friede in Europa noch lange erhalten bleiben!

    Mit freundlichen Grüßen

    fritzjakob

  • Guten Tag zusammen,

    die diesjährige Gedenkveranstaltung fand am 02.02.2020 vor dem Denkmal am Ort des Überfalls statt. Hauptredner war der Geschichtsprofessor Samo Pahor aus Triest. Sein Vortrag war auf slowenisch, die Wörter SS-Polizei und Ordnungspolizei habe ich herausgehört. Später hat er auch Angela Merkel erwähnt. Es ging wohl um Ereignisse, die bis in die Gegenwart reichen.

    Die Polizisten waren Angehörige des III./ 15. SS Polizeiregiments, stationiert in Triest. Kommandeur war Major Faß, der bei dem Gefecht gefallen ist.

    Vielleicht haben unsere slowenischen Mitglieder Darko und Neretva die Zeit, uns inhaltlich etwas aus der Rede zu übermitteln?

    Auch vier Grundschüler aus der Anton-Sibelja-Grundschule haben einige Sätze gesprochen. Anton Sibelja war der Kommandeur der Partisanen.

    Auf YouTube war ein Film zu sehen. Hier der Link:

    https://www.youtube.com/watch?v=Xsq0UHvQ0cY

    In einer slowenischen Zeitung gab es auch einen Bericht. Chrome hat ihn übersetzt.

    https://www.primorske.si/primo…li-so-se-do-zadnjega-diha

    Mit freundlichen Grüßen

    fritzjakob

    Edited once, last by fritzjakob ().

  • Hallo,


    habe ich schon vielmals meiner Meinung gegeben:

    es ist nicht genug nur ein Dokument oder Gedenkveranstaltung zu sehen und nach diese eine Abschluss zu machen.



    Okuppation des slowenische Gebiet hat mehrere Gesichtpunkte.


    Für den Untersteiermark (Spodnja Štajerska) und Oberkrain (Gorenjska) hat Hitler und Himmler klare Aufgabe gegeben: keine slowenische Sprache mehr, jede dritte (260.000) Slowenen in Serbien, Kroatien und Deutschland deportiert, auf Bauerhofe Deustche ansiedeln.

    Es ist klar, dass diese Aktionen sind ende des slowenische Nation.


    Provinz Laibach und Küstenland war Hitler zu Italien gegeben.

    Am Beginn war Okuppations system unter Italiener nicht so streng wie in Untersteiermark und Oberkrain. Dann war alles in den Jahr 1942 und 1943 geendert.

    Mussolini Armee hat viele Verbrechungen gemacht, viele Dorfen verbrannt, viele Slowenen ins Lager nach Italien geschieckt.

    Dann kommt ins Küstenland in Jahre 1943 deustsche Streitkräfte und deutsche Verwaltung: OZAK


    Die Operationszone Adriatisches Küstenland (OAK)

    wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/…iatisches_K%C3%BCstenland





    Für den "Bandenbekämpfung" ins OZAK war auch 162 (Turk) Inf. Division zuständig.

    Wir haben ein Dokument von Kommandeurs des Division, Dr. Oskar Ritter von Niedermayer auf Verfügung.


    Aus den wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Oskar_von_Niedermayer


    "Erst am 30. Mai 1942 wurde Niedermayer mit der Führung der 162. (Turk)-Infanterie-Division beauftragt. Dabei handelte es sich nicht um eine reguläre Division, sondern lediglich um einen Stab, der dazu vorgesehen war, im besetzten Hinterland der Heeresgruppe Süd aus nicht-russischen (kaukasischen, turkestanischen, georgischen, armenischen) Kriegsgefangenen Hilfstruppen zum Kampf gegen die Sowjetunion zu formieren. Diese Aufgabe war ihm übertragen worden, weil er sich in den vorangegangenen Jahren mit vielen Artikeln und Denkschriften als Kenner der Geographie und der Völker jener Regionen profiliert hatte.

    Die Division lag zunächst in der Ukraine, wo sie für die Ausbildung der so genannten „Ostlegionen“ sorgte. Im Februar 1943 verlegte sie jedoch auf deutsches Reichsgebiet nach Neuhammer. Dort wurde sie vom Frühjahr bis zum Herbst 1943 in eine reguläre Felddivision umgegliedert, bestand jedoch nach wie vor aus kaukasischen, georgischen und turkotatarischen Soldaten. Niedermayer wurde Kommandeur dieser Division, die in Slowenien und Norditalien in der Partisanenbekämpfung eingesetzt war. Im März 1944 erfolgte ihre Verlegung nach Italien. Im Rahmen der 10. Armee kam die Division am 9. Juni 1944 zum ersten größeren Einsatz, bei dem sie sich nicht bewährte. Doch Niedermayer war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr Kommandeur der Einheit. Er war bereits am 21. Mai 1944 auf Verlangen des Oberbefehlshabers Südwest Albert Kesselring abgelöst worden. Kesselring hatte einige Wochen zuvor in einer Beurteilung über Niedermayer geschrieben: „Die allgemeine Bildung steht über dem Durchschnitt … Er ist jedoch mehr Gelehrtennatur als Truppenführer. In der Entschlussfassung zu zögernd und in der Befehlsführung zu langsam.“[2]


    Aus Deutsche Biographie: https://www.deutsche-biographie.de/sfz71848.html


    "Er übernahm 1942 als Generalmajor die 162. Infanterie-Division, die aus Freiwilligen der nordkaukasischen Völker der Sowjetunion bestand und 1943/44 in Slowenien und Italien eingesetzt wurde. Im Mai 1944 wegen militärischen Versagens seines Kommandos enthoben, wurde N. wegen regimekritischer Äußerungen denunziert und im Oktober im Militärgefängnis Torgau inhaftiert. Zur Verhandlung vor dem Volksgerichtshof kam es jedoch nicht mehr. "




    Dokument war von Niedermayer zum A.O.K. 14 am 16.12.1943 geschickt:

    (NARA T-312, R- 481)




    162 (Turk) Inf. Division Div. Gf. St., den 16.Dez.1943

    Kommandeur


    Br.B Nr. Ia 1365/43 geh.




    Bandenkrieg in Slowenien



    Das militärische Interesse in slowenischen Volksraum konzentriert

    sich vor allem auf zwei Punkte:

    • Schutz der adriatischen Küste gegen eine Feindlandung
    • Sicherung der Verbindungswege (Bahnen, Strassen, Kabel)

    Ersterer ist eine ausgesprochen militärische Aufgabe und nur zu

    lösen mit militärischen Mitteln. Letztere kann auf die Dauer

    allein mit militärischen Mitteln nicht gelöst werden und bedarf

    dazu der Hilfe der Politik.


    Die an der Küste und in Italien eingesetzten militärischen Streit-

    kräfte brauchen aber die Verbindungswege. Sind die Politik durch ent-

    sprechenden Massnahmen und die politische Verwaltung durch ihre Po-

    lizei nicht in der Lage, sie zu schützen, so muss das Militär ein-

    greifen. Das aber bedeutet Abzug wertvoller Kräfte von den Kampf-

    fronten und erschwert die Befriedung des Landes. Diese ist mit mi-

    litärischen Mitteln nicht zu erreichen.


    Mit militärischer Macht kann das Bandenunwesen immer nur lokal und

    vorübergehend zurückgedrängt und beseitigt werden. Seine politische

    Existenzgrundlage wird ihn nur mit politischen Mitteln entzogen.


    Die Division, die seit einigen Monaten zur Bekämpfung des sloweni-

    schen Bandenunwesen eingesetzt ist und ausgedehnte Räume in kur-

    zer Zeit durchgekämt hat, hat bei ihren zahlreichen Vernehmungen

    von Landesbewohnern und Banditen folgende Feststellungen gemacht.


    Die slowenische Bevölkerung will von Italien nichts wissen und

    will ihren eigenen unabhängigen Volksstaat mit eigener Verwaltung,

    Sprache, Schule usw. haben. Mit deutschem Schutz würde sie sich

    abfinden, nicht selbstverständlich die bolschewistischen Banden.

    Gegen die künstliche Wiederbelebung des restlos erledigten und

    kompromittierten Faschismus und gegen die neue Mussolini-Regierung

    ist sie ebenso eingenommen wie die Bevölkerung von Italien selbst.

    Das Verschwinden der italienischen Verwaltungsorgane und Uniformen

    aus slowenischen Gebiet würde sofort die Stimmung wesentlich zu

    unseren Gunsten umschlagen lassen.


    Die grosse Masse des slowenischen, meist bäuerlichen Volkes,

    hat den dringenden Wunsch, friedlich der Arbeit nachgehen zu kön-

    nen. Sie begegnete den Truppen der Division fast überall freund-

    lich, wenn auch zurückhaltend. Würden wir in Lande bleiben und für

    Ruhe und Sicherheit sorgen, so würden die Haus und Hof und Familie

    besitzenden Slowenen sehr bald zu unseren Helfern gegen das Ban-

    ditendum werden, vor dessen Terror sie sich fürchtet. Dann wird

    aus diesen Leuten auch eine eigene Landeswehr aufzubauen sein,

    die für jede Verwaltung und Sicherheit unentbehrlich ist. Viel

    versprechende Ansätze dazu sind in Laibach bereits gemacht. Je

    grösser und besser diese Landwehr, desto weniger eigene Truppe

    sind erforderlich.


    Bei Banden zwingen die Einwohner mit den brutalsten Mitteln zur

    materiellen und anderweitigen Unterstützung und zum Waffendienst.

    Der Zwangrekrutierte muss bei der Bande bleiben, wenn er verhüten

    will, dass sein Haus verbrannt und seine Familie getötet wird.

    Die Division hat auf ihren ganzen Wegen die zahlreichen Spuren

    solcher Rache gesehen.


    Sobald nun deutsche Truppen in das Bandengebiet einrücken, haben

    diese Einwohner zu erwarten, dass sie wegen Unterstützung der

    Bandenmitglieder von der deutschen Truppen zur Rechenschaft gezoge

    werden. Leider sind durch Anschuldigungen verräterischer Elemente

    und durch Missverständnis auf solche Weise friedliche und freund-

    liche Einwohner zu Schaden gekommen. Denn es ist der spracheunkun-

    lich, Freund und Feind zu unterscheiden. Ist dieTruppe wieder weg,

    dan fordern die Banditen Rechenschaft von denen, die den Deutschen

    in irgendeiner Form geholfen haben. Somit weise niemand mehr, wie

    er sich verhalten soll, un Leben und persönliche Freiheit zu be-

    wahren. Wiederholt wurden Divisions-Einheiten dringend gebeten,

    doch eine Schutzbesatzung im Ort oder in der Gegend zu belassen.


    Gut ausgewählte ständige deutsche Stützpunkte,möglichst nicht un-

    ter Kompaniestärke, würden, rein militärisch gesehen, bald eins

    bessere Kontrolle und Beruhigung des Landes zur Folge haben. In

    Verbindung mit diesen Stützpunkten müsste ein Vertrauenmannsystem

    im ganzen Lande aufgebaut werden. Nur so erhält man dann genügend

    gute und vor allem rasche Nachrichten über die äusserst bewegli-

    chen Banditen. Das übliche rasche Durchkämmen weiter Gebiete in

    kürzester Zeit, wobei man sich meist an die grossen Strassen

    halten muss, führt nicht zum Ziel. Es beunruhigt vorübergehend.

    Die sehr beweglichen und landeskundigen Banditen können mit ihrer

    Masse solchen niemals überraschend kommenden Aktionen durch Aus-

    weichen in entlegene Gebiete begegnen.


    Die einmal eingesetzte Wehrmacht kann nach militärischen Ge-

    sichtspunkten ihre Aufgabe lösen. Damit aber schadet sie – poli-

    tisch gesehen – oft mehr als sie nützt. Es ist hohe Zeit, dass

    auch hier die Politik durch entsprechend grosszügige Massnahmen

    die militärische Kriegsführung entlastet.


    Niedermayer



    Ende des Dokument.




    Es war schon zu spät auch für Politik etwas zu endern.

    Für Slowenen in OZAK war klar: Mussolini Regierung oder deutsche Okkupation sind gleiche Sache.

    Und auch Kommunisten war schon die Macht bei partisanen Bewegung ganz übernimmt. Alle Kommandeure und Kommissäre war Kommunisten. Alles war schon für die Machtübernehmung des Kommunisten nach der Krieg vorgeplannt.



    Grüsse

    Darko


    The trouble with facts is that there are so many of them. Samuel McChord Crothers

  • Guten Tag zusammen,


    im Schöningh Verlag erscheint das Buch "die deutsche Ordnungspolizei im westlichen Europa....". Der Link führt zu einer Leseprobe, die sich mit den Ereignissen bei Comeno befasst:

    https://www.schoeningh.de/view…783657701698/BP000041.xml

    Die Fußnote (5) weist auf eine Akte über Bodo Fass hin. Bedeutet BA = Bundesarchiv?

    Und könnte ich diese Akte so weiteres einsehen? Über einen Tipp wäre ich dankbar.


    Grüsse

    fritzjakob

  • … Die Fußnote (5) weist auf eine Akte über Bodo Fass hin. Bedeutet BA = Bundesarchiv? ...


    Hallo,


    dabei handelt es sich wohl um eine SSO-Akte (SS-Offiziersakte), die früher im Berlin Document Center der US-Verwaltung in Berlin archiviert waren - seit 1994 in den Bestand des Bundesarchivs übernommen. Zu Bodo Fass gibt es dort zwei Einträge im Bestandsverzeichnis, die nachfolgend erstgenannte Personalakte dürfte die in dem Buch oben zitierte SSO-Akte sein:


    9361-III/523661

    Fass, Bodo
    Bestandsbezeichnung: Sammlung Berlin Document Center (BDC): Personenbezogene Unterlagen der SS und SA

    Geburtsdatum: 23.4.1907

    Unterlagenart: Personalakte

    Alte Signatur: VBS 286 / 6400009704

    Benutzungsort: Berlin-Lichterfelde


    R 9361-I/698
    Fass, Bodo

    Bestandsbezeichnung: Sammlung Berlin Document Center (BDC): Personenbezogene Unterlagen der NSDAP

    Geburtsdatum: 23.4.1907

    Unterlagenart: Sachakte

    Benutzungsort: Berlin-Lichterfelde

    Quelle: Bundesarchiv/Invenio


    Beide Akten sollten im Bundesarchiv/Dienstort Berlin-Lichterfelde einsehbar sein.


    Gruß, J.H.

    Nett kann ich auch - bringt nur nix!

  • Guten morgen Johann Heinrich,

    danke für die Hinweise.

    Mache mich mal dran, etwas herauszufinden.

    Gruß fritzjakob

  • Hallo,


    wir haben gesehen Meinung des Kommandeur des 162 (Turk) Inf. Division Niedermayr in Dokument mit Datum 16.Dez.1943.

    Er hat Idee die Problem des Bandenbekämpfung mit politische Massnahmen zu lösen.


    Ganz anders Meinung war Ludwig Kübler am 24.2.1944.

    Aus Wikipedia:

    340px-Ludwig_Kubler.jpg


    Am 10. Oktober 1943 wurde Kübler zum Befehlshaber der neu gebildeten „Operationszone Adriatisches Küstenland“ ernannt,[53] welche dem Kommando der Heeresgruppe B (später Stab des „Oberbefehlshabers Südwest“) unterstand.

    Der General führte das Kommando über alle Wehrmachttruppen in diesem Raum. Seine Kompetenzen waren denen eines Wehrkreisbefehlshabers vergleichbar. Weil seinen Verbänden in der Partisanenbekämpfung jedoch die entscheidende Rolle zukam, ging sein Einfluss bald darüber hinaus.

    Die vorrangige Aufgabe Küblers lag neben dem Küstenschutz in der Bekämpfung von italienischen, kroatischen und slowenischen Partisanen. Bereits in einem Befehl des Oberkommandos der Wehrmacht (OKW) vom 25. September 1943 war die „schonungslose“ Bekämpfung der starken Partisanengruppen im „Adriatischen Küstenland“ als vorrangige Aufgabe festgehalten worden.[55] Die Kämpfe erwiesen sich jedoch bald als ineffektiv und sehr verlustreich. Ein deutscher Dienstbericht bemerkte dazu: „Die Säuberung des Landes durch die Wehrmacht ist nur teilweise und unvollkommen gelungen, vor allen Dingen deshalb, weil nach der Freikämmung der Räume die erforderlichen Polizeikräfte fehlten, um das Land fest in die Hand zu nehmen […] Zahlreiche Einzelunternehmungen der Wehrmacht und der Polizei haben immer nur vorübergehend örtliche Besserungen der Lage erreichen können.“[56]


    Zwischen dem 1. Januar und dem 15. Februar 1944 ereigneten sich im „Adriatischen Küstenland“ 181 Überfälle auf die Wehrmacht, bei denen 503 Soldaten (darunter drei Kommandeure) getötet wurden. Vor diesem Hintergrund gab Kübler am 24. Februar 1944 einen Korpsbefehl aus, in dem er die nun geltenden Richtlinien für die „Bandenbekämpfung“ erläuterte. Da gerade dieser Befehl später zur Verurteilung Küblers als Kriegsverbrecher führte, ist er hier auszugsweise wiedergegeben.



    Korpsbefehl Nr. 9 vom 24. Februar 1944[57]


    II. Das ist ein Großkampf auf Befehl der Feindmächte. […]

    IV. Da gibt es nur Eines:

    Terror gegen Terror,

    Auge um Auge,

    Zahn um Zahn! […]


    V/6) Im Kampf ist alles richtig und notwendig, was zum Erfolg führt. Ich werde jede Maßnahme decken, die diesem Grundsatz entspricht.


    V/7) […] Gefangene Banditen sind zu erhängen oder zu erschießen. Wer die Banditen durch Gewährung von Unterschlupf oder Verpflegung, durch Verheimlichung ihres Aufenthaltes oder sonst durch irgendwelche Maßnahmen freiwillig unterstützt, ist todeswürdig und zu erledigen. […]


    V/10) Kollektivmaßnahmen gegen Dörfer usw. dürfen nur im unmittelbaren örtlichen und zeitlichen Zusammenhang mit Kampfhandlungen und nur von Offizieren vom Hauptmann aufwärts verhängt werden. Sie sind am Platz, wenn die Einwohnerschaft in ihrer Masse die Banden freiwillig unterstützt hat. Die Kampfanweisung für die Bandenbekämpfung im Osten gilt in ihren Grundsätzen auch für die Operationszone des Armeekorps. […]

    Dass im Kampf bisweilen auch Unschuldige mit Gut und Blut unter die Räder kommen, ist bedauerlich, aber nicht zu ändern. Sie mögen sich bei den Banden bedanken. Nicht wir haben den Bandenkrieg eröffnet. […]

    Mehr hier aufzuführen, was vorgeschrieben, erlaubt oder verboten ist, erübrigt sich. Im dritten Jahr des Bandenkrieges weiß ohnehin jeder Führer, was sich gebührt. […]

    Handelt danach!


    gez. Kübler

    General der Gebirgstruppen

    Dieser Befehl ist bis zu den Kompanien zu verteilen.

    Seine Grundsätze sind allen Offizieren, Uffz. und Mannsch. immer wieder einzuhämmern.



    Insgesamt stellte der Korpsbefehl für die Befehlsempfänger eine Blankovollmacht dar, die geeignet war, ihre Hemmungen abzubauen und ihnen Rückendeckung zu versichern.[59]

    Kübler lehnte sich dabei offensichtlich an einen Führerbefehl vom 16. Dezember 1942 an, in dem es bereits geheißen hatte: „Die Truppe ist daher berechtigt und verpflichtet, in diesem Kampf ohne Einschränkungen auch gegen Frauen und Kinder, jedes Mittel anzuwenden, wenn es nur zum Erfolg führt. Rücksichten, gleich welcher Art, sind ein Verbrechen gegen das deutsche Volk […] Kein in der Bandenbekämpfung eingesetzter Deutscher darf wegen seines Verhaltens im Kampf gegen die Banden und ihre Mitläufer disziplinarisch oder kriegsgerichtlich zur Rechenschaft gezogen werden.“[60]


    Tatsächlich intervenierte der „Oberste Kommissar“ Rainer auch gegen die angedrohten Formen der Kollektivstrafen, da er befürchtete, diese Maßnahmen würden den Partisanen Zulauf und den Deutschen einen beträchtlichen Prestigeverlust verschaffen. Kübler musste den Korpsbefehl am 14. März 1944 dahingehend ändern, dass Kollektivmaßnahmen nur noch mit seiner Zustimmung durchgeführt werden dürften. Weiterhin versprach er Rainer, dass er zuvor auch dessen Zustimmung einholen würde.[63]


    Allein bei der Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen (ZStLJV) sind fünfzig Fälle nationalsozialistischer Gewaltaktionen in der „Operationszone Adriatisches Küstenland“ aktenkundig, für die Kübler die truppendienstliche Verantwortung trägt. Diese führten jedoch nicht zu Gerichtsverfahren, weil Kübler als Hauptverantwortlicher schon 1947 hingerichtet wurde.[65]


    Ende des Zitaten aus wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_K%C3%BCbler




    Glaube ich, dass bei Partisanen war ähniliche Befehle, aber nicht schriftliche.


    Kämpfe steigert in Brutalität. Auf beide Seite.



    Grüsse

    Darko

    The trouble with facts is that there are so many of them. Samuel McChord Crothers

  • Hallo Forum,


    ein Onkel von mir war ab 1940 Soldat im Heer, nach mehrmaliger Verwundung im Raum Leningrad nicht mehr "ostverwendungsfähig" (eig. Ausdruck). Er wurde 1943 zum IR 303 (turk) = 162. (turk) ID versetzt

    (ObGefr) und kam 1945 in jugoslawische Kriegsgefangenschaft, aus der er 1949 entlassen wurde (als Schneidermeister unabkömmlich?).


    Er sprach nicht über seine Militärdienstzeit, jedenfalls nicht vor uns Kindern. Nach seinem Tod wurde u.a. bei der WASt nachgefragt, auch ob dieses Regiment (mein Onkel) an Kriegsverbrechen beteiligt war.

    Aus Ludwigsburg kam eine negative Auskunft. Die damaligen Überprüfungen durch die Alliierten ergaben ebenfalls keine Hinweise (WASt).


    Meine Frage: Hat jemand nähere Informationen über diesen Verband, über dieses Regiment?

    Oder wer ist im Besitz des KTB´s T315-1455 162.(turk) ID (NARA), bzw hat bereits bei BA-MA in Freiburg unter der Sign. MSG 2/12200 (-12201) "Kriegserinnerungen - Infanterie-Regiment 303

    der Turk-Division 1943-1944" aus dem Jahr 1950 eingesehen?

    Inhalt: Fotos, Aufstellung und Ausbildung der 13.Kp ... nach Oberitalien, Partisanenkämpfe in Kroatien, in der Festung Pola.


    Über Hinweise würde ich mich sehr freuen.


    Grüße

    Dieter


    Ps. Bezug Darko 14. März 2020

  • Guten Tag zusammen, hallo Darko,

    vielen Dank für den informativen Beitrag über Kübler. Am meisten musste die einheimische Bevölkerung unter einem solchen Befehl leiden. Als Sühnemaßnahme wurden 6 Dörfer, u.a. Komen und Branik teilweise zerstört, die Bevölkerung nach Deutschland verschleppt. Unser Mitglied neretva hat in einem Beitrag einiges zu dieser Maßnahme geschrieben. Etwas zurückscrollen, 04.02.2020! Ich bin sicher, jeder von uns hat schon vieles über den Kriegsverlauf auf dem Balkan gelesen,

    ich persönlich finde, es ging auf keinem Kriegsschauplatz im 2. Weltkrieg brutaler zu als im ehemaligen Jugoslawien, von beiden Seiten!

    Dazu noch die Ereignisse nach Kriegsende.

    Mit freundlichen Grüßen

    fritzjakob

  • Hallo,


    Johan Heinrich hat "meine" Liste des gefallene Polizisten aus SS-Pol. Rgt.15 (auf erste Seite) be VDK (Volksbund) kontrolliert...



    Hallo, ich muß meinen Beitrag selbst verbessern, bitte um Entschuldigung:


    115 Hancke Paul, 7.3.1905, Wilsdruf, 9./SS-Pol.15, Oberwachtmeister - Paul Haucke ruht auf der Kriegsgräberstätte in Costermano, Block 15 Grab 888 (in der Gräberliste Liste oben editiert)


    Fehlt immer noch der Name Henbeck... :( Bei Gerhard Schreiber "Deutsche Kriegsverbrechen in Italien - Täter, Opfer, Strafverfolgung" ist zu den Vorfällen in Comeno leider auch nichts zu finden.

    Gruß, J.H.


    ...und festgestellt, dass "meine" Liste auf erste Seite des Theme ist "verblüffend genau".




    Jetzt ist schon auch "Problem Henbeck" gelöst.


    Richtige schreibweise ist "HEUBECK" .


    Gibt es auch bei VDK:


    Nachname: Heubeck

    Vorname: Karl-August

    Dienstgrad: Oberwachtmeister

    Geburtsdatum: 29.01.1908

    Todes-/Vermisstendatum: 02.02.1944


    Karl-August Heubeck ruht auf der Kriegsgräberstätte in Costermano.

    Endgrablage: Block 15 Grab 893


    Erstgrablage war: Grab Nr. 125

    Heldenfriedhof Poggioreale del Carso, Beerdigung am 7.2.1944.


    Poggioreale del Carso = Opicina = slowenisch: Opčine (heutzutag in Italien)


    Mit diese letzte gefallene Polizist von die Liste mit Namen, haben wir alle 19 auch bei VDK gefunden.


    Das heisst, dass haben wir bei VDK 100%-ig Ausbeute.


    Jetzt wissen wir ach warum.


    Stefan aus den recherche gruppe hat bei Ancestry (WASt) die Gräberkartei kontrolliert und hat alle Gräberkartei des 19 Polizisten aus den Liste gefunden.

    Es ist Interesant, dass am Beginn des Jahre 1944 gibt es eine so hohe Ausbeute (100%) bei Ancestry (WASt)..


    Leider kennen wir noch nicht die Namen des "unbekannte" gefallene Polizisten.

    Diese Namen zu finden ist nicht leicht, wenn die Basis alle gefallene am 2.2.1944 in Comeno ist nicht zugreiffbar.


    Wir kann jetzt sagen, dass die Namen des 19 deutsche Polizisten aus den Liste ist 100%-ig richtig.

    Namen des "unbekannte" gefallenen deutsche Polizisten sind zur Zeit nicht möglich zu feststellen.


    Grüsse

    Darko

    The trouble with facts is that there are so many of them. Samuel McChord Crothers

    Edited 2 times, last by filigranofil ().