Eisenbahn-Baukolonnen -- Eisenbahn-Baukompanien -- Eisenbahn-Bau-Kompanien

  • Eisenbahn-Baukolonnen -- Eisenbahn-Baukompanien -- Eisenbahn-Bau-Kompanien

    Einführung, Begriff und Aufgaben


    Die Geschichte der Eisenbahn-Baukompanien beginnt mit der Aufstellung des ersten Eisenbahn-Bataillons mit vier Eisenbahn-Baukompanien am 05. Juni 1871. Somit sind die Eisenbahn-Baukompanien die ersten Eisenbahn-Pioniereinheiten. (Nicht zu verwechseln mit den Feld-Eisenbahntruppen die bereits 1859 aufgestellt wurden.)
    Mit Beginn des I. Weltkrieges waren 30 Eisenbahnbau-Kompanien und 26 Reserve-Eisenbahnbau-Kompanien mobilgemacht, im weiteren Verlauf dieses Krieges wurden weiter 6 Eisenbahnbau-Kompanien und 21 Reserve-Eisenbahnbau-Kompanien mobilgemacht. Des weiteren gab es noch 17 Landwehr-Eisenbahn-Baukompanien und 15 Festungseisenbahn-Baukompanien. (Ohne die k.u.k Eisenbahntruppen, diese waren anders gegliedert.)


    Eisenbahn-Baukolonnen und Eisenbahn-Baukompanien waren spezialisierte Eisenbahn-Pionier-Einheiten, die entsprechend dem Einsatz und der Notwendigkeit der Truppe bei den Operationen während des Krieges eingesetzt wurden. Die Eisenbahn-Baukolonnen und Eisenbahn-Baukompanien waren für die Wiederherstellung der Eisenbahnlinien mit den dazugehörigen Kunstbauten und Anlagen, wie Brücken, Dämme, Bahnhofs-, Gleis- und Weichenanlagen die nach Kriegseinwirkungen neu errichtet bzw. wieder in Betrieb genommen wurden, eingesetzt. Sie waren im unmittelbaren Frontgebiet eingesetzt,
    (Eisenbahn-Baukolonnen und Eisenbahn-Baukompanien sind nicht mit dem Eisenbahn-Bauzügen zu verwechseln.)


    Die Aufstellung erfolgte durch die Deutsche Reichsbahn im Bereich der vorgegebenen General-Kommandos an den Lagerorten der Ausrüstung.


    Mit der Mobilmachung gab es 27 Eisenbahn-Baukolonnen, diese wurden in drei Wellen mobilgemacht.
    1. Welle Tag X + 3 Tage bis 20:00 Uhr (= 29.08.1939)
    2. Welle Tag X + 4 Tage bis 20:00 Uhr (= 30.08.1939)
    3. Welle Tag X + 5 Tage bis 20:00 Uhr (= 31.08.1939)
    Im September und Oktober 1939 wurden weitere 18 Eisenbahn-Baukompanien aufgestellt.
    Weitere 16 Eisenbahn-Baukompanien wurden zwischen Mai bis Juli 1940 aufgestellt.


    Diese hatten jeweils eine Kopfstärke von 6 Offizieren, 1 Beamten, 25 Unteroffizieren und 220 Mannschaften. Davon musste die Deutsche Reichsbahn 2 Offiziere, 8 Unteroffiziere und 20 Mannschaften stellen.


    Eisenbahn-Baukolonnen und Eisenbahn-Baukompanien gehörten zu den Eisenbahn-Pionieren und unterstanden den Bedeis/General der Eisenbahnpioniere.


    Die Waffenfarbe der Dienstgradabzeichen war schwarz.


    Die Truppenkennzeichnung auf den Schulterklappen/Schulterstücken war mit einem gotischen E, ab 1944 mit einem lateinischen E mit der darunter angebrachten Einheitennummer versehen, bei den Offizieren goldfarben,
    bei den Unteroffizieren und Mannschaften silberfarben.


    Der Nachweis von taktischen Zeichen konnte bisher nur in den Kriegsgliederungen erbracht werden.


    Hinweis: Die rot makierten Einheiten, werden wenn diese Einheiten erarbeitet wurden geblaut und verlinkt.


    Bild 1 bis 4 KStN 752


    1a.jpg 1b.jpg 1c.jpg 1d.jpg


    Bild 5 Taktische Zeichen/Schulterklappen


    Bau.JPG


    Liste ist vollzählig.


  • Eisenbahn-Baukolonne 1 -- Eisenbahn-Baukompanie 1 -- Eisenbahn-Bau-Kompanie 101


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe mobilgemacht mit 1. Welle 26. August 1939 bis 20:00 Uhr in Hannover-Leinhausen im Wehrkreis XI, als Eisenbahn-Baukolonne 1, das Stammpersonal stellte die Reichsbahndirektion Hannover, das Ergänzungspersonal stellte das Generalkommando XI. Am 23. Dezember 1939 umbenannt in Eisenbahn-Baukompanie 1, am 06. April 1940 umbenannt in Eisenbahn-Bau-Kompanie 101. [1]
    Hinweis zum 01.April: Mit Befehl: GenStdH/Org.Abt.(1.St.)(I)Nr.340/40 g.Kdos. vom 19.3.1940, treten die neuen Bezeichnungen ab 1.4.1940 in Kraft. [1]
    Umbenennung zum 01. August 1943 in Eisenbahn-Pionier-Kompanie 81. [1][3]


    Unterstellung:
    Stand 15. Juni 1939 Stab II./Eisenbahn-Pionier-Regiment 68.[1]
    Stand 24. Juni 1940 Stab II./Eisenbahn-Pionier-Regiment 1 Kodeis 18 beim Grukodeis B. [1]
    23. April bis 18. Juli 1942 Stab Major Bork Stab I./Eisenbahn-Pionier-Regiment 3 Kodeis 17[1]
    19. Juli bis 30. Juli 1942 Stab/Eisenbahn-Pionier-Regiment 2[1]
    31. Juli bis 20. August 1942 Eisenbahn-Pionier-Gruppe Tzschöckel Stab I./Eisenbahn-Pionier-Regiment 2 (mot)[1]
    21. August bis 30. August 1942 Eisenbahn-Pionier-Gruppe Wollenhaupt Stab II./Eisenbahn-Pionier-Regiment 2[1]
    31. August bis 06. Oktober 1942 Stab II./Eisenbahn-Pionier-Regiment 4[1]
    07. Oktober bis 14. Dezember 1942 Eisenbahn-Pionier-Gruppe - Stab/Eisenbahn-Bau-Bataillon 515.[1]


    Feldpostnummer:
    25787 Mobilmachung bis zur Kapitulation.[2]


    Einsatzgebiete:
    Als Eisenbahn-Baukolonne 1 im Juni 1939 in der Gegend von Hammerstein-Neustettin im Operationsgebiet des A.O.K. 4.[1]
    24. Juni 1940 Ortsunterkunft Creil/Frankreich. [1]
    Stand 18. November 1942 zugewiesen für das Programm Winter-Ostbau 1942/43 beim Kodeis A.O.K. 6.[1]


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis XI, ab 21. Februar 1940 Eisenbahn-Pionier-Ersatz-Bataillon 1 in Fürstenwalde/Spree, Wehrkreis III.[1]


    Offiziere/Personale:
    Kompaniechef: Hauptmann d.R. Deinhardt, 29. August 1939 bis 24. Juni 1942.[1]
    Führer / Kompaniechef: Hauptmann Freymark 12. April 1942 bis 01. September 1943[1]
    Leutnant d.R. Erwin Brocke 01.10.1939[1]
    Hauptfeldwebel Sommer 12. April 1942[1]


    Quellen:
    [1] Nara T 78, T311, T312
    [2] FPÜ I, II und III
    [3] Stammtafel

    [i]
    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen und können abweichen.


    Stand:24.01.2016(MK)

  • Eisenbahn-Baukolonne 2 -- Eisenbahn-Baukompanie 2 -- Eisenbahn-Bau-Kompanie 102


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe mobilgemacht mit 1. Welle am 29. August 1939 bis 20:00 Uhr in Brandenburg/West im Wehrkreis III, als Eisenbahn-Baukolonne 2, das Stammpersonal stellte die Reichsbahndirektion Berlin, das Ergänzungspersonal stellte das Generalkommando III. Am 21. Dezember 1939 umbenannt in Eisenbahn- Baukompanie 2, am 01. April 1940 umbenannt in Eisenbahn-Bau-Kompanie 102. [1]
    Hinweis zum 01.April: Mit Befehl: GenStdH/Org.Abt.(1.St.)(I)Nr.340/40 g.Kdos. vom 19.3.1940, treten die neuen Bezeichnungen ab 1.4.1940 in Kraft. [1]
    Umbenennung zum 01. September 1943 in Eisenbahn-Pionier-Kompanie 82. [1]


    Unterstellung:
    Stand 11. Mai 1940 - 24. Juni 1940 dem Eisenbahn-Pionier-Stab 12 beim Kodeis 6 beim Grukodeis B. [1]
    Stand 18. November 1942 Kodeis A.O.K. 2. [1]


    Feldpostnummer:
    19808 Mobilmachung bis zur Kapitulation. [2]


    Einsatzgebiete:
    24. Juni 1940 Ortsunterkunft Compiegne/Frankreich. [1]
    Stand 18. November 1942 Zuführung vom Kodeis 2 für das Programm Winter-Ostbau 1942/43 beim Kodeis A.O.K. 6. [1]


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis III, ab 01. April 1940 Eisenbahn-Pionier-Ersatz-Bataillon 1 in Fürstenwalde/Spree, Wehrkreis III. [1]


    Offiziere/Personale:
    Führer Hauptmann d.R. Freymark in Vertretung (24.06.1940). [1]
    Unteroffizier Thuns, Werner bis Januar 1943. [4]
    Unteroffizier Bastubbe, Walter bis Januar 1943. [4]
    Obergefreiter Schwabe, Paul bis Januar 1943. [4]
    Stabsgefreiter Miller, August bis Januar 1943. [4]
    Obergefreiter Clasani, Josef bis Januar 1943. [4]
    Obergefreiter Müller, Emil bis Januar 1943. [4]
    Obergefreiter Pagel, Emil (?). [4]
    Gefreiter Boganz, Eckhardt bis Januar 1943. [4]
    Gefreiter Böttcher, Richard bis Januar 1943. [4]
    Gefreiter Brandmann, Walter bis Januar 1943. [4]
    Gefreiter Gröger, Gerhard bis Januar 1942. [4]
    Gefreiter Janocha, Helmut bis Januar 1943. [4]
    Gefreiter Kessel, Bernhard bis Januar 1943. [4]
    Gefreiter Nickel, Gerhard bis Januar 1943. [4]
    Gefreiter Pfeif, Leonhard bis Januar 1943. [4]
    Gefreiter Pfister, Heinrich bis Januar 1943. [4]
    Gefreiter Raithel, Erwin bis Januar 1943. [4]
    Gefreiter Reiß, Johann bis Januar 1943. [4]
    Gefreiter Rubel, Ewald bis Dezember 1942. [4]
    Gefreiter Wannicke, Walter bis März 1943. [4]
    Soldat Lohr, Walter bis Januar 1943. [4]
    Pionier Kossurek, Otto bis Januar 1943. [4]
    Pionier Ganz, Robert bis Dezember 1942. [4]
    (?) Joestl, Josef (?). [4]



    Quellen:
    [1] Nara T 78, T311, T312
    [2] FPÜ I, II und III

    [3] Ehrentafel für die Eisenbahn-Pioniere
    [4] VBL-DRK


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen und können abweichen.

  • Eisenbahn-Baukolonne 3 -- Eisenbahn-Baukompanie 3 -- Eisenbahn-Bau-Kompanie 103


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe mobilgemacht am 15. August 1939 (mit 1. Welle bis 29. August 1939, 20:00 Uhr) in Erfurt im Wehrkreis IX, als Eisenbahn-Baukolonne 3 [5], das Stammpersonal stellte die Reichsbahndirektion Erfurt, das Ergänzungspersonal stellte das Generalkommando IX. Am 24. Dezember 1939 umbenannt in Eisenbahn-Baukompanie 3, am 01. April 1940 umbenannt in Eisenbahn-Bau-Kompanie 103. [1]
    Hinweis zum 01.April: Mit Befehl: GenStdH/Org.Abt.(1.St.)(I)Nr.340/40 g.Kdos. vom 19.3.1940, treten die neuen Bezeichnungen ab 1.4.1940 in Kraft. [1]
    Umbenennung zum 01. August 1943 in Eisenbahn-Pionier-Kompanie 83. [5]


    Unterstellung:
    Stand 1939 Eisenbahn-Bau-Stab 5. [1]



    Feldpostnummer:
    25502 Mobilmachung bis zur Kapitulation. [2]


    Einsatzgebiete:
    Als Eisenbahn-Baukolonne 3 im Juni 1939 in Heydebreck im Operationsgebiet des A.O.K. 14. [1]


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis IX, ab 01. April 1940 Eisenbahn-Pionier-Ersatz-Bataillon 3 in Hanau, dann Eisenbahn-Pionier-Ersatz und Ausbildungsbataillon 3 beide in Hanau im Wehrkreis IX. [5]


    Offiziere/Personale:
    Oberleutnant Olpp, Hermann bis 27. Juni 1943, gefallen in Medorowka/Rußland. [3]
    Gefreiter Ullmann, Robert bis Januar 1943. [4]


    Quellen:
    [1] Nara T 78, T311, T312
    [2] FPÜ I, II und III
    [3] Ehrentafel für die Eisenbahn-Pioniere

    [4] VBL-DRK
    [5] Stammtafel


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen und können abweichen.

  • Eisenbahn-Baukolonne 4 -- Eisenbahn-Baukompanie 4 -- Eisenbahn-Bau-Kompanie 104


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe mobilgemacht mit 3. Welle am 31. August 1939 bis 20:00 Uhr in Heusenstamm bei Offenbach im Wehrkreis IX, als Eisenbahn-Baukolonne 4, das Stammpersonal stellte die Reichsbahndirektion Saarbrücken, das Ergänzungspersonal stellte das Generalkommando IX. Am 21. Dezember 1939 umbenannt in Eisenbahn-Baukompanie 4, am 01. April 1940 umbenannt in Eisenbahn-Bau-Kompanie 104. [1]
    Hinweis zum 01. April: Mit Befehl: GenStdH/Org.Abt.(1.St.)(I)Nr.340/40 g.Kdos. vom 19.3.1940, treten die neuen Bezeichnungen ab 1.4.1940 in Kraft. [1]
    Umbenennung zum 01. September 1943 in Eisenbahn-Pionier-Kompanie 84. [1]


    Unterstellung:
    Stand 01.Dezember 1939 Eisenbahn-Bau-Stab 5 Kodeis 4 beim Grukodeis B. [1]
    Stand 21.Mai 1941 Eisenbahn-Bau-Bataillon 504 Kodeis 4 beim Grukodeis B. [1]


    Feldpostnummer:
    28053 Mobilmachung bis zur Kapitulation. [2]


    Einsatzgebiete:
    Stand 01. Dezember 1939 als Eisenbahn-Baukolonne 4, Ortsunterkunft Brüggen/Erft. [1]
    Stand 21. Mai 1941 als Eisenbahn-Bau-Kompanie 104, Ortsunterkunft Warschau Ost, Versorgung durch Generalkommando A.K. XXXV. [1]
    Am 04. November 1941 wurde auf der Stichbahn Polpinskaja - Polpino (nordöstwärts Brjansk, Karte 1 : 300.000) 1 Triebwagen, besetzt von Eisenbahn-Bau-Kompanie 104 mit Oberstleutnant (Ing.) Weber und 1 Hauptmann von Feldzeugstab und ein Fahrer, mit M.G. beschossen. Offiziere fielen, Fahrer wurde leicht verwundet. (Meldung Kommandeur der Eisenbahnpioniere Mitte Oberst Busich)[6]


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis IX, ab 01. April 1940 Eisenbahn-Pionier-Ersatz-Bataillon 3 in Hanau, Wehrkreis IX. [1]


    Offiziere/Personale:
    Kompaniechef: Hauptmann d.R. Russmann 01.03.1939 bis 11. Oktober 1939[1]
    Kompaniechef: Hauptmann d.R. Julius Hoppe 12. Oktober 1939 bis 28. Februar 1940[1]
    Kompaniechef: Hauptmann d.R. Budewig 29. Juni 1941[1]
    Oberleutnant Küppers, Alexander bis 04. August 1942, gestorben nach Verwundung im Feldlazarett Turowo bei Suwalki. [3]


    Quellen:
    [1] Nara T 78, T311, T312, T314
    [2] FPÜ I, II und III
    [3] Ehrentafel für die Eisenbahn-Pioniere

    [6] Deutsches Historisches Institut Moskau


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen und können abweichen.


    Stand:27.01.2016(MK)

  • Eisenbahn-Baukolonne 5 -- Eisenbahn-Baukompanie 5 -- Eisenbahn-Bau-Kompanie 105


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe mobilgemacht mit 1. Welle am 29. August 1939 bis 20:00 Uhr in Hamm im Wehrkreis VI, als Eisenbahn-Baukolonne 5, das Stammpersonal stellte die Reichsbahndirektion Essen, das Ergänzungspersonal stellte das Generalkommando VI. Am 21. Dezember 1939 umbenannt in Eisenbahn-Baukompanie 5, am 01. April 1940 umbenannt in Eisenbahn-Bau-Kompanie 105. [1]
    Hinweis zum 01. April: Mit Befehl: GenStdH/Org.Abt.(1.St.)(I)Nr.340/40 g.Kdos. vom 19.3.1940, treten die neuen Bezeichnungen ab 1.4.1940 in Kraft. [1]
    Umbenennung zum 01. September 1943 in Eisenbahn-Pionier-Kompanie 85. [1]


    Unterstellung:
    Ab Dezember 1941 Kodeis 6. [1]
    01. Mai bis 03. Juni 1942 Stab I./Eisenbahn-Pionier-Regiment 5, beim Kodeis A.O.K.6 [1]
    04. Juni bis 17. Juni 1942 Stab II./Eisenbahn-Pionier-Regiment 4, beim Kodeis A.O.K.6 [1]
    18. Juni bis 07. August 1942 Stab II./Eisenbahn-Pionier-Regiment 6, beim Kodeis A.O.K.6 [1]
    08. August bis 24. November 1942 Eisenbahn-Pionier-Bataillions-Stab z.b.V. 10 beim Kodeis A.O.K.6 [1]
    25. November bis 31. Dezember 1942 Stab II./Eisenbahn-Pionier-Regiment 4, beim Kodeis A.O.K.6 [1]
    01. Januar bis 02. Februar 1943 Stab/Eisenbahn-Bau-Bateillon 83, beim Kodeis A.O.K.6 [1]
    03. Februar bis 09. April 1943 Stab/Eisenbahn-Bau-Bateillon 83, beim Kodeis Pz.A.O.K.1 [1]
    09. April bis 31. Mai 1943 Eisenbahn-Pionier-Bataillons-Stab z.b.V. (mot.) 11 beim Kodeis West [1]


    Feldpostnummer:
    12243 Mobilmachung bis zur Kapitulation. [2]


    Einsatzgebiete:
    Ab Dezember 1941 im Operationsgebiet Kodeis A.O.K. 6. [1]
    Stand 14. August 1942, Einsatz für das Programm Winter-Ostbau 1942/43 beim Kodeis A.O.K. 6 im Raum Obliwskaja. Beteiligt beim Bau der Feldbahn II vom Bahnhof Obliwskaja an der Strecke Lichaja - Tschir mit einer Länge von ca. 100 km für die Versorgung des rumänischen A.O.K. 3. Am 30. November 1942 war die Brücke über Wasserlauf 4,9 km ostwärts Obliwskaja wieder hergestellt und befahrbar, gemeinsam mit dem Eisenbahn-Bau-Bataillon 83 wurde die Eisenbahn-Bau-Kompanie 105 zur Sicherung von Obliwskaja infanteristisch eingesetzt, ein feindliches Jagdflugzeug wurde abgeschossen. Bei einem Stoßtruppunternehmen wurden 1 Geschütz, 1 Troßfahrzeug und 3 Gefangene eingebracht. Eigene Verluste: 1 Offizier verwundet. [1]


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis VI, ab 01. April 1940 Eisenbahn-Pionier-Ersatz-Bataillon 4 in Rehagen-Klausdorf, Wehrkreis III. [1]


    Offiziere/Personale:
    Kompaniechef Hauptmann Klempin 28. April 1942[1]
    Zugführer Leutnant Hopfmüller 28. April 1942[1]
    Gefreiter Heinze Günter, vermisst Dezember 1942. [4]
    Gefreiter Kartzig Gerhard, vermisst Januar 1943. [4]
    Gefreiter Massbaum Anton, vermisst Dezember 1942. [4]
    Soldat Grasser Rudolf, vermisst Dezember 1941. [4]
    Soldat Helmecke Erich, vermisst Dezember 1942. [4]
    Pionier Gerdhenrich Heinz, vermisst Dezember 1942. [4]
    Pionier Oberdiek August, vermisst Dezember 1942. [4]
    Pionier Kleffmann Reinhold, vermisst Dezember 1942. [4]


    Quellen:
    [1] Nara T 78, T311, T312
    [2] FPÜ I, II und III
    [3] Ehrentafel für die Eisenbahn-Pioniere

    [4] VBL-DRK

    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen und können abweichen.


    Stand:27.01.2016(MK)

  • Eisenbahn-Baukolonne 6 -- Eisenbahn-Baukompanie 6 -- Eisenbahn-Bau-Kompanie 106


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe mobilgemacht mit 3. Welle am 26. August 1939 bis 20:00 Uhr in Crailsheim im Wehrkreis XIII [5], als Eisenbahn-Baukolonne 6, das Stammpersonal stellte die Reichsbahndirektion Karlsruhe, das Ergänzungspersonal stellte das Generalkommando V. Am 24. Dezember 1939 umbenannt in Eisenbahn-Baukompanie 6, am 01. April 1940 umbenannt in Eisenbahn-Bau-Kompanie 106. [1][5]
    Hinweis zum 01. April: Mit Befehl: GenStdH/Org.Abt.(1.St.)(I)Nr.340/40 g.Kdos. vom 19.3.1940, treten die neuen Bezeichnungen ab 1.4.1940 in Kraft. [1]
    Gemäß Befehlshaber der Eisenbahntruppen 11c 47/10 Ia Nr. 1186/40g vom 01.04.1940. [5]
    Umbenennung zum 01. August 1943 in Eisenbahn-Pionier-Kompanie 86. [5]



    Unterstellung:
    Stand 21. Mai 1941 Stab II./Eisenbahn-Pionier-Regiment 3, Kodeis 18 beim Rekodeis Ostpreußen/ Grukodeis Nord. [1]
    Stand 22. September 1941 bis ca. Oktober 1941 Stab II./Eisenbahn-Pionier-Regiment 6, Stab Schwarzer beim Grukodeis Nord. [1]
    Ab Ende August 1942 unter dem Kommando der Eisenbahn-Pionier-Kompanie 72, während des Bau's der Feldbahn im Wolchow. [1]


    Feldpostnummer:
    16315 Mobilmachung bis zur Kapitulation. [2]


    Einsatzgebiete:
    Mai 1941 bis September 1941 Einsatz im Operationsgebiet beim Kodeis A.O.K. 18. [1]
    September bis Oktober 1941 im Operationsgebiet der Heeresgruppe Nord. [1]
    Ab Ende August 1942 im Sumpfgebiet des Wolchow zwischen Tschudowo und Nowgorod Bau an der Feldbahn mit 600 mm Spurweite von Mal Opotchiwalowo - nach Bahnhof "Stern", eine Station an der 600 mm Feldbahnstrecke Gluchaja - Podberesje. Die Feldbahn Mal Opotchiwalowo - Bahnhof "Stern" verlief fast paralell zur Vollbahnstrecke Tschudowo/Moskowskoje - Nowgorod. [1]


    Ersatztruppenteil:
    Pionier-Ersatz-Bataillon für Eisenbahn und schweren Brückenbau im Wehrkreis IX. [5]
    Ab 24. Dezember 1939 Eisenbahn-Pionier-Ersatz-Bataillon 68 in Hanau, Wehrkreis IX. [5]
    Ab 1. April 1940 Eisenbahn-Pionier-Ersatz-Bataillon 3 in Hanau, Wehrkreis IX. [5]


    Offiziere/Personale:
    Oberleutnant Schenk, Hans am 08. September 1942 gestorben nach Verwundung Jeglina-Rogawka/Polen. [3]

    Quellen:
    [1] Nara T 78, T311, T312
    [2] FPÜ I, II und III

    [3] Ehrentafel für die Eisenbahn-Pioniere
    [5] Stammtafel


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen und können abweichen.

  • Eisenbahn-Baukolonne 7 -- Eisenbahn-Baukompanie 7 -- Eisenbahn-Bau-Kompanie 107


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe mobilgemacht mit 1. Welle am 29. August 1939 bis 20:00 Uhr in Langenberg/Rheinland im Wehrkreis VI, als Eisenbahn-Baukolonne 7, das Stammpersonal stellte die Reichsbahndirektion Köln, das Ergänzungspersonal stellte das Generalkommando VI. Am 21. Dezember 1939 umbenannt in Eisenbahn-Baukompanie 7, am 01. April 1940 umbenannt in Eisenbahn-Bau-Kompanie 107. [1]
    Hinweis zum 01. April: Mit Befehl: GenStdH/Org.Abt.(1.St.)(I)Nr.340/40 g.Kdos. vom 19.3.1940, treten die neuen Bezeichnungen ab 1.4.1940 in Kraft. [1]
    Umbenennung zum 01. September 1943 in Eisenbahn-Pionier-Kompanie 87. [1]


    Unterstellung:
    03. Juni 1941 Stab/Eisenbahn-Pionier-Regiment 7 (Kodeis Festungsstab Blaurock)[1]


    Feldpostnummer:
    17945 Mobilmachung bis zur Kapitulation. [2]


    Einsatzgebiete:
    03. Juni 1941 Bereitstellungsraum Johannisburg, Ausgangsstellung Waldbiwak nordwestlich Dorschen. Erkundungstrupp um Truppführer Leutnant Enke folgte unmittelbar hinter den vorrückenden Kampftruppen, ohne weitere Befehle von Kodeis abzuwarten. Der Trupp hatte folgende Strecken zu erkunden:[1]
    1. Bliza - Straßenkreuzung 5km SO Augustow
    2. Rozanystok (ausschließlich) - Grodno (ausschließlich)
    3. Skidel (einschließlich) - Mosty - Wolkowysk (einschließlich)
    4. Lida (einschließlich) - Bohdanow (einschließlich)
    5. Molodeczno (einschließlich) - Budslaw (einschließlich)
    6. Krolewsszczyzna (einschließlich) - Ziabki (einschließlich).
    Die "fehlenden" Zwischenabschnitte wurden vom Erkundungstrupp der 8./1 erkundet.[1]
    23. u. 24. März 1943 Strecke Brjansk - Lgow km 439,5.[1]
    15. - 29. Juni 1943 Strecke Nawlja - Chutor Michailowsky km 442 - 462.[1]
    06. - 23. Juli 1943 Einsatz auf der Strecke Nawlja - Chutor Michailowsky im Abschnitt Nawlja - Nerussa-Brücke.[1]


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis VI, ab 01. April 1940 Eisenbahn-Pionier-Ersatz-Bataillon 4 in Rehagen-Klausdorf, Wehrkreis III. [1]


    Offiziere/Personale:
    Kompaniechef: Hauptmann Esser 00. Mai 1941 - 22. Juni 1941[1]
    Erkundungstruppführer: Leutnant Enke 03. Juni 1941[1]

    Quellen:
    [1] Nara T 78, T311, T312
    [2] FPÜ I, II und III
    [3] Ehrentafel für die Eisenbahn-Pioniere


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen und können abweichen.


    Stand: 14.01.2016(MK)

  • Eisenbahn-Baukolonne 8 -- Eisenbahn-Baukompanie 8 -- Eisenbahn-Bau-Kompanie 108


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe mobilgemacht mit 1. Welle am 29. August 1939 bis 20:00 Uhr in Osnabrück im Wehrkreis VI, als Eisenbahn-Baukolonne 8, das Stammpersonal stellte die Reichsbahndirektion Münster/Westfalen, das Ergänzungspersonal stellte das Generalkommando X. Am 21. Dezember 1939 umbenannt in Eisenbahn-Baukompanie 8, am 01. April 1940 umbenannt in Eisenbahn-Bau-Kompanie 108. [1]
    Hinweis zum 01. April: Mit Befehl: GenStdH/Org.Abt.(1.St.)(I)Nr.340/40 g.Kdos. vom 19.3.1940, treten die neuen Bezeichnungen ab 1.4.1940 in Kraft. [1]
    Umbenennung zum 01. September 1943 in Eisenbahn-Pionier-Kompanie 88. [1]


    Unterstellung:
    21. Mai 1941 bis 22. Juni 1941 Stab II./Eisenbahn-Pionier-Regiment 6 beim Stab Schwarzer beim Grukodeis Nord
    28. Juni 1941 bis 03. Januar 1942 Stab Eisenbahn-Pionier-Regiment 4 beim Kodeis 16 beim Grukodeis B. [1]
    Ab 07. Juni 1942 während des Bau's der Feldbahn Tuleblja - Demjansk der Eisenbahn-Pionier-Kompanie 71 beim Kodeis A.O.K. 16. [1]


    Feldpostnummer:
    26130 Mobilmachung bis zur Kapitulation. [2]


    Einsatzgebiete:
    Am 21. Mai 1941 in Anmarsch zum Stab II./Eisenbahn-Pionier-Regiment 6. [1]
    Ab 28. Juni 1941 im Operationsgebiet beim Kodeis A.O.K. 16. [1]
    Ab 07. Juni 1942 beteiligt am Bau der Feldbahn Tuleblja - Demjansk.[1]


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis X, ab 01. April 1940 Eisenbahn-Pionier-Ersatz-Bataillon 1 in Fürstenwalde/Spree, Wehrkreis III. [1]


    Offiziere/Personale:
    Funker Weis, Adolf bis Januar 1943. [4]
    Pionier Karl-Heinz Bruhn am 31. Dezember 1941 kommandiert als K.O.B. zur 3./5[1]
    Pionier Heinz Brunne am 31. Dezember 1941 kommandiert als K.O.B. zur 5./6[1]


    Quellen:
    [1] Nara T 78, T311, T312, T314
    [2] FPÜ I, II und III
    [3] Ehrentafel für die Eisenbahn-Pioniere

    [4] VBL-DRK


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen und können abweichen.


    Stand:07.02.2016(MK)

  • Eisenbahn-Baukolonne 9 -- Eisenbahn-Baukompanie 9 -- Eisenbahn-Bau-Kompanie 109


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe mobilgemacht mit 1. Welle am 29. August 1939 bis 20:00 Uhr in Heusenstamm bei Offenbach im Wehrkreis IX, als Eisenbahn-Baukolonne 9, das Stammpersonal stellte die Reichsbahndirektion Mainz, das Ergänzungspersonal stellte das Generalkommando IX. Am 21. Dezember 1939 umbenannt in Eisenbahn-Baukompanie 9, am 01. April 1940 umbenannt in Eisenbahn-Bau-Kompanie 109. [1]
    Hinweis zum 01. April: Mit Befehl: GenStdH/Org.Abt.(1.St.)(I)Nr.340/40 g.Kdos. vom 19.3.1940, treten die neuen Bezeichnungen ab 1.4.1940 in Kraft. [1]
    Umbenennung zum 01. September 1943 in Eisenbahn-Pionier-Kompanie 89. [1]


    Unterstellung:
    Stand 27. Mai bis 15. Juni 1941 Stab II./Eisbahn-Pionier-Regiment (mot.) 2 beim Kodeis A.O.K. 4. [1]


    Feldpostnummer:
    05373 Mobilmachung bis 19. März 1945 (gestrichen). [2]


    Einsatzgebiete:
    Stand 27. Mai 1941, Ortsunterkunft in Platerow, Versorgung durch Generalkommando XII. A.K., bis 15. Juni 1941 im Operationsgebiet des Kodeis A.O.K. 4. [1]



    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis IX, ab 01. April 1940 Eisenbahn-Pionier-Ersatz-Bataillon 3 in Hanau, Wehrkreis IX. [1]


    Offiziere/Personale:



    Quellen:
    [1] Nara T 78, T311, T312, T314
    [2] FPÜ I, II und III
    [3] Ehrentafel für die Eisenbahn-Pioniere


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen und können abweichen.

  • Eisenbahn-Baukolonne 10 -- Eisenbahn-Baukompanie 10 -- Eisenbahn-Bau-Kompanie 110


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe mobilgemacht mit 1. Welle am 29. August 1939 bis 20:00 Uhr in Bebra im Wehrkreis IX, als Eisenbahn-Baukolonne 10, das Stammpersonal stellte die Reichsbahndirektion Kassel, das Ergänzungspersonal stellte das Generalkommando IX. Am 21. Dezember 1939 umbenannt in Eisenbahn-Baukompanie 10, am 01. April 1940 umbenannt in Eisenbahn-Bau-Kompanie 110. [1]
    Hinweis zum 01. April: Mit Befehl: GenStdH/Org.Abt.(1.St.)(I)Nr.340/40 g.Kdos. vom 19.3.1940, treten die neuen Bezeichnungen ab 1.4.1940 in Kraft. [1]
    Umbenennung zum 01. September 1943 in Eisenbahn-Pionier-Kompanie 90. [1]


    Unterstellung:
    Stand 01. September 1939 Eisenbahn-Bau-Stab 5 beim Kodeis A.O.K. 14. [1]
    Stand 24. Juni 1940 Stab II./Eisenbahn-Pionier-Regiment 1, Kodeis 18 beim Grukodeis B. [1]
    Stand 13. Juni 1941 bis 05.August 1941 Stab II./Eisenbahn-Pionier-Regiment (mot.) 4 beim Kodeis A.O.K. 6. [1]
    Stand 18. November 1942 Stab Eisenbahn-Bau-Bataillon 515. [1]
    Stand 24. Dezember 1942 Stab I./Eisenbahn-Pionier-Regiment 5. [1]


    Feldpostnummer:
    25787 Mobilmachung bis zur Kapitulation. [2]


    Einsatzgebiete:
    Ab Mobilmachung 1939 in der Gegend von Oppeln im Operationsgebiet Kodeis A.O.K. 10. [1]
    24. Juni 1940 Ortsunterkunft Auvers/Frankreich. [1]
    Stand 13. Juni 1941 bis 05. August 1941Stab im Operationsgebiet Kodeis A.O.K. 6. [1]
    Sommer 1942, zugewiesen für das Programm Winter-Ostbau 1942/43 beim Kodeis A.O.K. 6. Am 06. August 1942 wurde an der Wiederherstellung der Strecke Debalzewo - Tschernuschino - Lichaje gearbeitet, dabei wurden zahlreiche Minen und Zeitzünderminen im Bahnkörper entdeckt, diese führten zu Personalverlusten bei den eingesetzten Einheiten: Eisenbahn-Pionier-Kompanien 56, 75, Eisenbahn-Betriebs-Kompanie 202 und bei der Eisenbahn-Bau-Kompanie 110. [1]
    Am 20. Dezember 1942 beteiligte sich die Einheit an der Wiederherstellung der Eisenbahnbrücke über den Donez bei Kondraschewskaja, sowie mit dem Bau von Panzerrampen in den Bahnhöfen Kondraschewskaja, Krasnowka und Olchowaja. [1]


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis IX, ab 01. April 1940 Eisenbahn-Pionier-Ersatz-Bataillon 3 in Hanau, Wehrkreis IX. [1]


    Offiziere/Personale:
    Führer Leutnant d.R. Berger, 24. Juni 1940. [1]
    Leutnant Mattner, Gerhard, gefallen am 13. August 1942 im Bahnhof Kraßnaja-Mogilja. [3]
    Gefreiter Hentscher, Walter bis Januar 1943. [4]


    Quellen:
    [1] Nara T 78, T311, T312
    [2] FPÜ I, II und III
    [3] Ehrentafel für die Eisenbahn-Pioniere

    [4] VBL-DRK


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen und können abweichen.

  • Eisenbahn-Baukolonne 11 -- Eisenbahn-Baukompanie 11 -- Eisenbahn-Bau-Kompanie 111


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe mobilgemacht mit 1. Welle am 29. August 1939 bis 20:00 Uhr in Königsberg (Pr.) im Wehrkreis I, als Eisenbahn-Baukolonne 11, das Stammpersonal stellte die Reichsbahndirektion Königsberg (Pr.), das Ergänzungspersonal stellte das Generalkommando I. Am 21. Dezember 1939 umbenannt in Eisenbahn-Baukompanie 11, am 01. April 1940 umbenannt in Eisenbahn-Bau-Kompanie 111. [1]
    Hinweis zum 01. April: Mit Befehl: GenStdH/Org.Abt.(1.St.)(I)Nr.340/40 g.Kdos. vom 19.3.1940, treten die neuen Bezeichnungen ab 1.4.1940 in Kraft. [1]
    Umbenennung zum 01. September 1943 in Eisenbahn-Pionier-Kompanie 91. [1]


    Unterstellung:
    Stand 15. Juni 1939 Eisenbahn-Bau-Stab 1, Kodeis A.O.K. 3 beim Grukodeis Nord. [1]
    Stand 01. Dezember 1939 Eisenbahn-Bau-Stab 2, Kodeis A.O.K. 6 beim Grukodeis B. [1]
    11. Mai 1940 bis 24.Juni 1940 Eisenbahn-Pionier-Stab 12, Kodeis 6 beim Grukodeis B. [1]


    Feldpostnummer:
    13596 Mobilmachung bis zur Kapitulation. [2]


    Einsatzgebiete:
    Als Eisenbahn-Baukolonne 11, im Juni 1939 im Operationsgebiet des A.O.K. 3. [1]
    Stand 01. Dezember 1939 Ortsunterkunft Bergheim-Hohenbudberg. [1]
    11. Mai 1940 bis 24.Juni 1940 Ortsunterkunft Verberie/Frankreich. [1]



    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis I, ab 01. April 1940 Eisenbahn-Pionier-Ersatz-Bataillon 4 in Rehagen-Klausdorf, Wehrkreis III. [1]


    Offiziere/Personale:
    Hauptmann d. R. Krieger, Aufstellung bis 30. Juni 1940. [1]


    Quellen:
    [1] Nara T 78, T311, T312
    [2] FPÜ I, II und III
    [3] Ehrentafel für die Eisenbahn-Pioniere


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen und können abweichen.

  • Eisenbahn-Baukolonne 12 -- Eisenbahn-Baukompanie 12 -- Eisenbahn-Bau-Kompanie 112


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe mobilgemacht mit 2. Welle am 30. August 1939 bis 20:00 Uhr in Hannover-Leinhausen im Wehrkreis XI, als Eisenbahn-Baukolonne 12, das Stammpersonal stellte die Reichsbahndirektion Hannover, das Ergänzungspersonal stellte das Generalkommando XI. Am 21. Dezember 1939 umbenannt in Eisenbahn-Baukompanie 12, am 01. April 1940 umbenannt in Eisenbahn-Bau-Kompanie 112. [1]
    Hinweis zum 01. April: Mit Befehl: GenStdH/Org.Abt.(1.St.)(I)Nr.340/40 g.Kdos. vom 19.3.1940, treten die neuen Bezeichnungen ab 1.4.1940 in Kraft. [1]
    Umbenennung zum 01. September 1943 in Eisenbahn-Pionier-Kompanie 92. [1]

    Unterstellung:
    Stand 24. Dezember 1942 Stab I./Eisenbahn-Pionier-Regiment 5. [1]



    Feldpostnummer:
    24930 Mobilmachung bis zur Kapitulation. [2]


    Einsatzgebiete:
    Stand 18. November 1942, zugewiesen für das Programm Winter-Ostbau 1942/43 beim Kodeis A.O.K. 6. [1]
    Am 20. Dezember 1942 beteiligte sich die Einheit an der Wiederherstellung der Eisenbahnbrücke über den Donez bei Kondraschewskaja, sowie mit dem Bau von Panzerrampen in den Bahnhöfen Kondraschewskaja und Olchowaja die am 24. Dezember fertiggestellt waren. Am 23. Dezember hatte die Einheit Feindberührung in Kondraschewskaja mit motorisierter sowjetischer Infanterie, die Eisenbahn-Bau-Kompanie 112 war zu diesem Zeitpunkt dort infanteristisch eingesetzt, am 30. Dezember konnte die Einheit nach zurückdrängen des Gegners aus dem infanteristischen Einsatz herausgelöst werden, am 25. Januar 1943 wurde der Bahnhof Kondraschewskaja aufgegeben, vier Tage zuvor wurde die Eisenbahnstrecke Krasnowka - Kondraschewskaja durch eigene Truppen zerstört. Am 27. Dezember zeigte das Thermometer minus 27 Grad. [1]


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis XI, ab 01. April 1940 Eisenbahn-Pionier-Ersatz-Bataillon 1 in Fürstenwalde/Spree, Wehrkreis III. [1]


    Offiziere/Personale:
    Unteroffizier Manegold, Wilhelm bis Februar 1942. [4]


    Quellen:
    [1] Nara T 78, T311, T312
    [2] FPÜ I, II und III
    [3] Ehrentafel für die Eisenbahn-Pioniere
    [4] VBL-DRK


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen und können abweichen.

  • Eisenbahn-Baukolonne 13 -- Eisenbahn-Baukompanie 13 -- Eisenbahn-Bau-Kompanie 113


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe mobilgemacht am 26. August 1939 (mit 1. Welle bis 29. August 1939, 20:00 Uhr) in München im Wehrkreis VII [5], als Eisenbahn-Baukolonne 13, das Stammpersonal stellte die Reichsbahndirektion München, das Ergänzungspersonal stellte das Generalkommando VII. Am 23. Dezember 1939 umbenannt in Eisenbahn-Baukompanie 13, am 01. April 1940 umbenannt in Eisenbahn-Bau-Kompanie 113. [1]
    Hinweis zum 01. April: Mit Befehl: GenStdH/Org.Abt.(1.St.)(I)Nr.340/40 g.Kdos. vom 19.3.1940, treten die neuen Bezeichnungen ab 1.4.1940 in Kraft. [1]
    Umbenennung zum 06. August 1943 in Eisenbahn-Pionier-Kompanie 102 (Stahlbau) (mot.). [5]


    Unterstellung:
    Stand 15. Juni 1939 Eisenbahn-Bau-Stab 5, Kodeis A.O.K. 14 beim Grukodeis Süd. [1]
    Stand 24. Juni 1940 Stab II./Eisenbahn-Pionier-Regiment 1, Kodeis 18 beim Grukodeis B. [1]
    Stand 13. Juni 1941 bis 05.August 1941 Stab II./Eisenbahn-Pionier-Regiment (mot.) 4, Kodeis A.O.K. 6. [1]


    Feldpostnummer:
    17941Mobilmachung bis zur Kapitulation. [2]

    Einsatzgebiete:

    Als Eisenbahn-Baukolonne 13, im Juni 1939 in der Gegend von Weißkirchen im Operationsgebiet des A.O.K. 14. [1]
    01. Dezember 1939 Ortsunterkunft Buir bei Kerpen. [1]
    Stand 13. Juni 1941 bis 05.August 1941 im Operationsgebiet Kodeis A.O.K. 6. [1]
    Stand 18. November 1942, zugewiesen für das Programm Winter-Ostbau 1942/43 beim Kodeis A.O.K. 6. [1]


    Ersatztruppenteil:
    Eisenbahn-Pionier-Ersatz-Bataillon 68 in Hanau im Wehrkreis IX. [5]
    Ab 23. Dezember 1939 Eisenbahn-Pionier-Ersatz-Bataillon 3 in Hanau im Wehrkreis IX. [5]
    Ab 01. April 1940 Eisenbahn-Pionier-Ersatz-Bataillon 2 in Korneuburg im Wehrkreis XVII. [5]


    Offiziere/Personale:
    Führer Oberleutnant Schneider Aufstellung bis 01. Dezember 1939 [1]
    Kompaniechef Major d.R. Michaelis, Walter bis 11. Februar 1943 [3]
    Leutnant Lumler, Siegfried bis 21. Februar 1943 [3]
    Obergefreiter Mathes, Wilhelm bis Dezember 1942 [4]
    Obergefreiter Steffen, Franz bis Dezember 1943 [4]
    Gefreiter Freundl, Josef bis Januar 1943 [4]
    Gefreiter Rossa, Johann bis Januar 1943 [4]
    Gefreiter Schneider, Willi bis Januar 1943 [4]
    Oberschütze Wurm, Anton bis Januar 1942 [4]


    Quellen:
    [1] Nara T 78, T311, T312
    [2] FPÜ I, II und III
    [3] Ehrentafel für die Eisenbahn-Pioniere
    [4] VBL-DRK

    [5] Stammtafel


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen und können abweichen.

  • Eisenbahn-Baukolonne 14 -- Eisenbahn-Baukompanie 14 -- Eisenbahn-Bau-Kompanie 114


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe mobilgemacht am 16 .August 1939 (mit 3. Welle bis 31. August 1939, 20:00 Uhr) in Osnabrück im Wehrkreis VI, als Eisenbahn-Baukolonne 14 [5], das Stammpersonal stellte die Reichsbahndirektion Münster Westfalen, das Ergänzungspersonal stellte das Generalkommando VI. Am 30. Dezember 1939 umbenannt in Eisenbahn-Baukompanie 14, am 10. April 1940 umbenannt in Eisenbahn-Bau-Kompanie 114. [1]
    Hinweis zum 01. April: Mit Befehl: GenStdH/Org.Abt.(1.St.)(I)Nr.340/40 g.Kdos. vom 19.3.1940, treten die neuen Bezeichnungen ab 1.4.1940 in Kraft. [1]
    Umbenennung zum 01. August 1943 in Eisenbahn-Pionier-Kompanie 93. [5]


    Unterstellung:
    Stand 15. Juni 1939 Eisbahn-Bau-Stab 4, Kodeis A.O.K. 10 beim Grukodeis Süd. [1]
    21. Mai 1941 bis 01. September 1943 Stab/Eisenbahn-Pionier-Regiment 4 Kodeis A.O.K. 16. [1]



    Feldpostnummer:
    17602 Mobilmachung bis zur Kapitulation. [2]


    Einsatzgebiete:
    Als Eisenbahn-Baukolonne 14, im Juni 1939 in der Gegend von Neiße im Operationsgebiet des A.O.K. 10. [1]
    21. Mai 1941 bis 01. September 1943 im Operationsgebiet beim Kodeis A.O.K. 16. [1]



    Ersatztruppenteil:
    Eisenbahn-Pionier-Ersatz-Bataillon 68 im Wehrkreis III. [5]
    Ab 10. April 1940 Eisenbahn-Pionier-Ersatz-Bataillon 1 in Fürstenwalde/Spree im Wehrkreis III. [5]


    Offiziere/Personale:
    Unterarzt d.R. Dr. med. Hildebrand, Hans-Dietrich bis 25. August 1942, gefallen in Gorka bei Loknja. [3]
    Unterarzt d.R. Dr. med. von Delius, Friedrich 26. August 1942 bis 17. Dezember 1942. [3]


    Quellen:
    [1] Nara T 78, T311, T312
    [2] FPÜ I, II und III
    [3] Ehrentafel für die Eisenbahn-Pioniere

    [5] Stammtafel


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen und können abweichen.

  • Eisenbahn-Baukolonne 15 -- Eisenbahn-Baukompanie 15 -- Eisenbahn-Bau-Kompanie 115


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe mobilgemacht mit 1. Welle am 29. August 1939 bis 20:00 Uhr in Nürnberg im Wehrkreis XIII, als Eisenbahn-Baukolonne 15, das Stammpersonal stellte die Reichsbahndirektion Nürnberg, das Ergänzungspersonal stellte das Generalkommando XIII. Am 21. Dezember 1939 umbenannt in Eisenbahn-Baukompanie 15, am 01. April 1940 umbenannt in Eisenbahn-Bau-Kompanie 115. [1]
    Hinweis zum 01. April: Mit Befehl: GenStdH/Org.Abt.(1.St.)(I)Nr.340/40 g.Kdos. vom 19.3.1940, treten die neuen Bezeichnungen ab 1.4.1940 in Kraft. [1]
    Umbenennung zum 01. September 1943 in Eisenbahn-Pionier-Kompanie 94. [1]


    Unterstellung:
    Ende Februar 1940 Kodeis A.O.K. 1. [1]
    November 1942 bis Januar 1943 Stab Feldbahn-Bataillon 502 beim Kodeis A.O.K. 6. [1]


    Feldpostnummer:
    27975 Mobilmachung bis zur Kapitulation. [2]


    Einsatzgebiete:
    Ende Februar 1940 Zuführung in das Operationsgebiet Kodeis A.O.K. 1. [1]
    Stand 18. November 1942, beim Kodeis A.O.K. 6, für das Programm Winter-Ostbau 1942/43. Der Kompanie waren für diese Bauarbeiten ca. 200 Kriegsgefangene unterstellt. Ausbau des Bahnhofs Oblinskaja auf höhere Leistung so für den Umschlag der Versorgungsgüter von Feld- auf Vollbahn und umgekehrt Gleisanlagen zu bauen, ebenso war die Einheit zuständig für die militärische Sicherheit dieser Großbaustelle. [1]


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis XIII, ab 29. April 1940 Eisenbahn-Pionier-Ersatz-Bataillon 2 in Korneuburg im Wehrkreis XVII. [1]

    Offiziere/Personale:

    Kompaniechef Hauptmann Klempin 27. Oktober 1942 bis Januar 1943


    Quellen:
    [1] Nara T 78, T311, T312
    [2] FPÜ I, II und III
    [3] Ehrentafel für die Eisenbahn-Pioniere


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen und können abweichen.

  • Eisenbahn-Baukolonne 16 -- Eisenbahn-Baukompanie 16 -- Eisenbahn-Bau-Kompanie 116


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe mobilgemacht mit 1. Welle am 29. August 1939 bis 20:00 Uhr in Crailsheim im Wehrkreis XIII, als Eisenbahn-Baukolonne 16, das Stammpersonal stellte die Reichsbahndirektion Stuttgart, das Ergänzungspersonal stellte das Generalkommando XIII. Am 21. Dezember 1939 umbenannt in Eisenbahn-Baukompanie 16, am 01. April 1940 umbenannt in Eisenbahn-Bau-Kompanie 116. [1]
    Hinweis zum 01. April: Mit Befehl: GenStdH/Org.Abt.(1.St.)(I)Nr.340/40 g.Kdos. vom 19.3.1940, treten die neuen Bezeichnungen ab 1.4.1940 in Kraft. [1]
    Umbenennung zum 07. September 1943 in Eisenbahn-Pionier-Kompanie 103 (Stahlbau) (mot.). [1]


    Unterstellung:
    Stand 25. Juni 1941 - 06. Juli 1941 Stab II./Eisenbahn-Pionier-Regiment 1, Kodeis 11. [1]



    Feldpostnummer:
    21505 Mobilmachung bis zur Kapitulation [2]


    Einsatzgebiete:
    Stand 25. Juni 1941 Standort Piatra Neamt/Rumänien, im Operationsgebiet Kodeis A.O.K. 11 [1]



    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis XIII, ab 29. April 1940 Eisenbahn-Pionier-Ersatz-Bataillon 2 in Korneuburg im Wehrkreis XVII. [1]


    Offiziere/Personale:
    Kompaniechef Hauptmann d.R. Steineder 25. Juni 1941 [1]
    Unteroffizier Jegodtka, Walter bis September 1943 [4]


    Quellen:
    [1] Nara T 78, T311, T312
    [2] FPÜ I, II und III
    [3] Ehrentafel für die Eisenbahn-Pioniere
    [4] VBL-DRK


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen und können abweichen.

  • Eisenbahn-Baukolonne 17 -- Eisenbahn-Baukompanie 17 -- Eisenbahn-Bau-Kompanie 117


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe mobilgemacht mit 1. Welle am 29. August 1939 bis 20:00 Uhr in Magdeburg-Buckau im Wehrkreis XI, als Eisenbahn-Baukolonne 17, das Stammpersonal stellte die Reichsbahndirektion Schwerin, das Ergänzungspersonal stellte das Generalkommando II. Am 21. Dezember 1939 umbenannt in Eisenbahn-Baukompanie 17, am 01. April 1940 umbenannt in Eisenbahn-Bau-Kompanie 117. [1]
    Hinweis zum 01. April: Mit Befehl: GenStdH/Org.Abt.(1.St.)(I)Nr.340/40 g.Kdos. vom 19.3.1940, treten die neuen Bezeichnungen ab 1.4.1940 in Kraft. [1]
    Umbenennung zum 01. September 1943 in Eisenbahn-Pionier-Kompanie 95. [1]


    Unterstellung:
    Stand 15. Juni 1939 Stab Eisbahn-Pionier-Regiment 68, Grukodeis Süd. [1]



    Feldpostnummer:
    05862 Mobilmachung bis zur Kapitulation. [2]


    Einsatzgebiete:
    Als Eisenbahn-Baukolonne 17 im Juni 1939 in der Gegend von Sagan im Operationsgebiet Grukodeis Süd. [1]
    November 1942 in Lianokladi/Lamia zur Reparatur der 211 Meter langen Gorgopotamos-Brücke, diese wurde am 26. November 1942 von Partisanen zerstört, am 05. Januar 1943 war sie wieder provisorisch repariert. [5]


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis II, ab 01. April 1940 Eisenbahn-Pionier-Ersatz-Bataillon 4 in Rehagen-Klausdorf, Wehrkreis III. [1]


    Offiziere/Personale:
    Kompaniechef Hauptmann Krist. [5]
    Oberzahlmeister d.R. Meyer, Hermann bis März 1943. [3][4]
    Gefreiter Kapp, Karl bis März 1943. [4]


    Quellen:
    [1] Nara T 78, T311, T312
    [2] FPÜ I, II und III
    [3] Ehrentafel für die Eisenbahn-Pioniere
    [4] VBL-DRK
    [5] byron


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen und können abweichen.

  • Eisenbahn-Baukolonne 18 -- Eisenbahn-Baukompanie 18 -- Eisenbahn-Bau-Kompanie 118


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe mobilgemacht mit 2. Welle am 30. August 1939 bis 20:00 Uhr in Magdeburg-Buckau im Wehrkreis XI, als Eisenbahn-Baukolonne 18, das Stammpersonal stellte die Reichsbahndirektion Schwerin, das Ergänzungspersonal stellte das Generalkommando II. Am 21. Dezember 1939 umbenannt in Eisenbahn-Baukompanie 18, am 01. April 1940 umbenannt in Eisenbahn-Bau-Kompanie 118. [1]
    Hinweis zum 01. April: Mit Befehl: GenStdH/Org.Abt.(1.St.)(I)Nr.340/40 g.Kdos. vom 19.3.1940, treten die neuen Bezeichnungen ab 1.4.1940 in Kraft. [1]
    Umbenennung zum 01. September 1943 in Eisenbahn-Pionier-Kompanie 96. [1]


    Unterstellung:
    Stand 01. Dezember 1939 zur Verfügung Stab Eisenbahn-Pionier-Regiment 68, Grukodeis B. [1]
    Stand 24. Juni 1940 Stab II Eisenbahn-Pionier-Regiment 3, Kodeis 4 beim Grukodeis B. [1]


    Feldpostnummer:
    13376 Mobilmachung bis zur Kapitulation. [2]


    Einsatzgebiete:
    01. Dezember 1939 Ortsunterkunft Wülfrath bei Wuppertal. [1]
    24. Juni 1940 Ortsunterkunft Serqueux (Seine-Maritime) im Operationsgebiet beim Kodeis A.O.K. 4. [1]
    Stand 18. November 1942, zugewiesen für das Programm Winter-Ostbau 1942/43 beim Kodeis A.O.K. 6, infanteristischer Einsatz - November bis 02. Dezember 1942 im Gebiet von Tschernyschkow, Ablösung durch Einheiten einer Lw. Feld-Division. [1]


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis II, ab 01. April 1940 Eisenbahn-Pionier-Ersatz-Bataillon 4 in Rehagen-Klausdorf, Wehrkreis III. [1]


    Offiziere/Personale:
    Führer Oberleutnant Gätjen, Aufstellung bis 01. Dezember 1939. [1]
    Hauptmann d.R. Pfeil, 24. Juni 1940. [1]


    Quellen:
    [1] Nara T 78, T311, T312
    [2] FPÜ I, II und III
    [3] Ehrentafel für die Eisenbahn-Pioniere


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen und können abweichen.

  • Eisenbahn-Baukolonne 19 -- Eisenbahn-Baukompanie 19 -- Eisenbahn-Bau-Kompanie 119


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe mobilgemacht mit 3. Welle am 31. August 1939 bis 20:00 Uhr in Lüneburg im Wehrkreis X, als Eisenbahn-Baukolonne 19, das Stammpersonal stellte die Reichsbahndirektion Hamburg, das Ergänzungspersonal stellte das Generalkommando X. Am 21. Dezember 1939 umbenannt in Eisenbahn-Baukompanie 19, am 01. April 1940 umbenannt in Eisenbahn-Bau-Kompanie 119. [1]
    Hinweis zum 01. April: Mit Befehl: GenStdH/Org.Abt.(1.St.)(I)Nr.340/40 g.Kdos. vom 19.3.1940, treten die neuen Bezeichnungen ab 1.4.1940 in Kraft. [1]
    Umbenennung zum 01. September 1943 in Eisenbahn-Pionier-Kompanie 97. [1]


    Unterstellung:
    Stand 15. Juni 1939 Stab II./Eisbahn-Pionier-Regiment 68. [1]
    11. Mai 1940 bis 24.Juni 1940 Eisenbahn-Pionier-Stab 12, Kodeis 6 beim Grukodeis B. [1]
    Stand 24. Juni 1940 Stab II./Eisenbahn-Pionier-Regiment 3, Kodeis 4 beim Grukodeis B. [1]
    Stand 27. Mai 1941 bis 15. Juni 1941 Stab II./Eisbahn-Pionier-Regiment (mot.) 2 beim Kodeis 4. [1]
    März 1943 Kodeis PzAOK 2. [1]


    Feldpostnummer:
    12073 Mobilmachung bis zur Kapitulation. [2]


    Einsatzgebiete:
    Als Eisenbahn-Baukolonne 1, im Juni 1939 in der Gegend von Hammerstein-Neustettin im Operationsgebiet des A.O.K. 4. [1]
    24. Juni 1940 Ortsunterkunft Mantes/Frankreich im Operationsgebiet des Kodeis A.O.K. 4. [1]
    27. Mai 1941 Ortsunterkunft Mallaszewice, Versorgung durch das Generalkommando A.K. XII, bis 15. Juni 1941 im Operationsgebiet des Kodeis A.O.K. 4. [1]
    In der Nacht vom 2. - 3.11.1941 wurde von der Eisenbahn-Pionier-Kompanie 119 Dorf Matschino (28 km westl. Suchinitschi) durchsucht und dabei Gefangene genommen: Kommandeur XX. russ. Armee im Range eines Generalmajor, 1 Kommandeur der Nachrichtentruppe der XXIV. ruuss. Armee im Range eines Generalmajors, 2 Oberste und Rgt.Kdre., 1 Hptm., 1 Oblt. (Verpflegungsbeamter), 2 Soldaten und 2 Kommisare. Die Gefangenen wurden am 4.11.1941 Herrn General von Unruh übergeben. (Meldung Kommandeur der Eisenbahnpioniere Mitte Oberst Busich)[6]
    März 1943 im Gebiet von Trosna - Brijansk, Eisenbahnstrecke Polpins - Teereben. [3]
    11.März 1943 Bahnhof Spas Demenskoje Strecke Duchowskaja . Sanosnaja.[1]
    14. u. 15. März 1943 Bahnhof Shukowka, Strecke Brjansk - Roslawl.[1]



    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis X, ab 01. April 1940 Eisenbahn-Pionier-Ersatz-Bataillon 1 in Fürstenwalde/Spree, Wehrkreis III. [1]


    Offiziere/Personale:
    Hauptmann d.R. Müller, Karl Aufstellung bis 22. März 1943, gefallen durch Fliegerangriff. [1] [3]
    Leutnant Haak, Franz bis 09. März 1942, gefallen. [3]
    Soldat Schoener, Alfred bis März 1942. [4]


    Quellen:
    [1] Nara T 78, T311, T312, T314
    [2] FPÜ I, II und III
    [3] Ehrentafel für die Eisenbahn-Pioniere
    [4] VBL-DRK

    [6] Deutsches Historisches Institut Moskau


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen und können abweichen.


    Stand:14.01.2016(MK)