Transportkommandanturen

  • Transportkommandantur Karlsruhe (Baden)


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe am 01.Oktober 1937 beim Generalkommando V. Armeekorps als Transportkommandantur Karlsruhe (Baden)



    Unterstellung:
    Ab 01. Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial dem zuständigen Wehrkreis V zugeteilt.
    Ab 21. August 1939 dem Chef des Transportwesens
    Ab Anfang 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Mitte in Berlin.


    Feldpostnummer:
    28233 Mobilmachung bis 13. Juni 1942
    66338 ab 06.Dezember 1944

    Einsatzgebiete:

    Standort Karlsruhe (Baden), Friedrichsplatz 13, zuständig für den Transportbezirk der Transportkommandantur Karlsruhe (Baden). (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises V !)
    Der Transportkommandantur Karlsruhe (Baden) waren zeitweise folgende Bahnhofs-Kommandanturen unterstellt (Angaben hierzu eventuell unvollständig):
    Bahnhofs-Kommandantur II/48 in Offenburg
    Bahnhofs-Kommandantur II/96 in Zabern
    Bahnhofs-Kommandantur II/111 in Rastatt
    Bahnhofs-Kommandantur II/124 in St. Die
    Bahnhofs-Kommandantur II/209 in Mühlhausen/Elsaß
    Bahnhofs-Kommandantur II/332 in Mühlhausen/Elsaß
    Bahnhofs-Kommandantur II/389 in Hagenau


    Am Standort der Transportkommandantur Karlsruhe (Baden) wurden folgende Einheiten zur Mobilmachung aufgestellt:
    Bahnhofs-Offizier 33 in Karlsruhe


    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Karlsruhe (Baden) war bis zum 05. April 1940 der Transportkommandantur Karlsruhe (Baden) unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TKR


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis V


    Offiziere/Personal:
    Kommandant des Transportbezirks: Oberstleutnant Kurt Flimm 30.Oktober 1938 bis 25.September 1939
    Mitarbeiter/Stab: Major Ernst Bulcke ab 30.Oktober 1938
    Zahlmeister Wilhelm Hulvershorn ab Januar 1938
    Sekretär Wilhelm Katzmaier ab Januar 1938
    Assistent Max Salg ab Januar 1938


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,


    Stand:31.05.2014(MK)

  • Transportkommandantur Mainz


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe am 26.August 1938 beim Generalkommando XII. Armeekorps als Transportkommandantur Mainz.


    Unterstellung:
    Ab 01. Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial dem zuständigen Wehrkreis XII zugeteilt.
    Ab 10. August 1939 dem Chef des Transportwesens
    Ab Anfang 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Mitte in Berlin.


    Feldpostnummer:
    10522 Mobilmachung bis 13.Juni 1942
    67345 ab 06.Dezember 1944


    Einsatzgebiete:
    Standort Mainz, Horst-Wessel-Platz 3, zuständig für den Transportbezirk der Reichsbahndirektion Mainz. (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises XII!)
    Der Transportkommandantur Mainz waren zeitweise folgende Bahnhofs-Kommandanturen unterstellt (Angaben hierzu eventuell unvollständig):
    Bahnhofs-Kommandantur II/87 in Worms
    Bahnhofs-Kommandantur II/386 in Mainz-Bischhofsheim
    Bahnhofs-Kommandantur II/404 in Bingerbrück
    Bahnhofs-Kommandantur II/460 in Landau/Pfalz
    Bahnhofs-Kommandantur II/467 in Mainz


    Am Standort der Transportkommandantur Mainz wurden folgende Einheiten zur Mobilmachung aufgestellt:
    Bahnhofs-Offizier 95 in Mainz
    Bahnhofs-Offizier 96 in Mainz
    Bahnhofs-Offizier 97 in Darmstadt
    Bahnhofs-Offizier 99 in Kreuznach
    Ausladekommissar 11
    Ausladekommissar 12


    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Mainz war bis zum 05. April 1940 der Transportkommandantur Mainz unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TMZ

    Ersatztruppenteil:

    Wehrkreis XII


    Offiziere/Personal:
    Kommandant des Transportbezirks: Hauptmann Josef Selmayr ab 30.10.1938 bis 06.Mai 1940
    Kommandant des Transportbezirks: Major Gottfried Herzog ab 06.05.1940 bis 30.Januar 1941
    Mitarbeiter: Major Ludwig Moerler ab 30.10.1938 bis (11.02.1942 (?))
    Zahlmeister Wilhelm Werner ab Januar 1938
    Assistent Bernhard Lobmeyer ab Januar 1938


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,


    Stand:28.08.2014(MK)

  • Transportkommandantur Nürnberg


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe am 01.Oktober 1937 beim Generalkommando XIII. Armeekorps als Transportkommandantur Nürnberg.

    Unterstellung:

    Ab 01.Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial dem zuständigen Wehrkreis XIII zugeteilt.
    Ab 21.August 1939 dem Chef des Transportwesens
    Ab Anfang 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Mitte in Berlin.

    Feldpostnummer:

    21504 Mobilmachung bis 13. Juni 1942


    Einsatzgebiete:
    Standort Nürnberg, Sandstraße 38-40, zuständig für den Transportbezirk der Transportkommandantur Nürnberg. (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises XIII !)
    Der Transportkommandantur Nürnberg waren zeitweise folgende Bahnhofs-Kommandanturen unterstellt (Angaben hierzu eventuell unvollständig):
    Bahnhofs-Kommandantur II/168 in Nürnberg


    Am Standort der Transportkommandantur Nürnberg wurden folgende Einheiten zur Mobilmachung aufgestellt:
    Bahnhofs-Offizier 26 in Würzburg
    Bahnhofs-Offizier 35 in Crailsheim
    Bahnhofs-Offizier 55 in Lichtenfels
    Bahnhofs-Offizier 57 in Nürnberg
    Bahnhofs-Offizier 58 in Nürnberg
    Bahnhofs-Offizier 59 in Nürnberg
    Bahnhofs-Offizier 60 in Nürnberg
    Ausladekommissar 17 in Nürnberg
    Ausladekommissar 18 in Würzburg
    Weiterleitungsstelle 9 in Nürnberg


    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Nürnberg war bis zum 05. April 1940 der Transportkommandantur Nürnberg unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TNB

    Ersatztruppenteil:

    Wehrkreis XIII

    Offiziere/Personal:

    Kommandant des Transportbezirks: Rittmeister Wilhelm von Maltzan ab 30.10.1938
    Mitarbeiter: Major Martin Runge ab 30.10.1938
    Obergefreiter Max Grundig ca. ab Ende 1940
    Zahlmeister Martin Zimpel ab Januar 1938
    Zahlmeister Franz Kirchberger ab Januar 1938
    Assistent Karl Kraft ab Januar 1938


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,


    Stand:31.05.2014(MK)

  • Transportkommandantur Wuppertal


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe am 01.April 1938 beim Generalkommando VI. Armeekorps als Transportkommandantur Wuppertal.


    Unterstellung:
    Ab 01.April 1938 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial dem zuständigen Wehrkreis VI zugeteilt.
    Ab 21.August 1939 dem Chef des Transportwesens
    Ab Anfang 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Mitte in Berlin.


    Feldpostnummer:
    00551 Mobilmachung bis 13. Juni 1942


    Einsatzgebiete:
    Standort Wuppertal-Elberfeld, Döppersberg 11, zuständig für den Transportbezirk der Transportkommandantur Wuppertal. (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises VI !)


    Am Standort der Transportkommandantur Wuppertal wurden folgende Einheiten zur Mobilmachung aufgestellt:

    Bahnhofs-Offizier 43 in Soest

    Bahnhofs-Offizier 47 in Düsseldorf
    Ausladekommissar 5 in Wuppertal


    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Wuppertal-Elberfeld war bis zum 05. April 1940 der Transportkommandantur Wuppertal unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TWT


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis VI


    Offiziere/Personal:
    Kommandant des Transportbezirks: Oberst Werner von Raesfeld ab 30.10.1938, mit der Wahrnehmung der Geschäfte beauftragt.
    Kommandant des Transportbezirks Major Ramon de Ondarza
    Mitarbeiter Hauptmann/Oberstleutnant Dr. Heinrich Wiechert ab 30.10.1938 - 10.Mai 1944.


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.

    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,


    Stand:29.08.2014(MK)

  • Transportkommandantur Oppeln

    Aufgestellt:

    Als Heerestruppe am 01.Oktober 1937 beim Generalkommando VIII. Armeekorps als Transportkommandantur Oppeln.


    Unterstellung:
    Ab 01. Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial dem zuständigen Wehrkreis VIII zugeteilt.
    Ab 21. August 1939 dem Chef des Transportwesens
    Ab Anfang 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Weichsel in Warschau - Leitstelle Osten.

    Feldpostnummer:

    27667 Mobilmachung bis 13. Juni 1942
    67255 ab 28.4.1945

    Einsatzgebiete:

    Standort Oppeln, Krakauer Straße 44, zuständig für den Transportbezirk der Transportkommandantur Oppeln. (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises VIII !)
    Der Transportkommandantur Oppeln waren zeitweise folgende Bahnhofs-Kommandanturen unterstellt (Angaben hierzu eventuell unvollständig):
    Bahnhofs-Kommandantur II/31 in Heydebeck
    Bahnhofs-Kommandantur II/91 in Rabetyn
    Bahnhofs-Kommandantur II/159 in Tetschen
    Bahnhofs-Kommandantur II/177 in Oderberg
    Bahnhofs-Kommandantur II/219 in Trzebinia
    Bahnhofs-Kommandantur II/222 in Kattowitz
    Bahnhofs-Kommandantur I/330 in Spytkowice
    Bahnhofs-Kommandantur II/349 in Alt-Herby



    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Oppeln war bis zum 05. April 1940 der Transportkommandantur Oppeln unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TOP

    Ersatztruppenteil:

    Wehrkreis VIII


    Offiziere/Personal:
    Kommandant des Transportbezirks: Hauptmann/Oberstleutnant Wilhelm Badendieck ab 30.Oktober 1938 - 10. Mai 1944.
    Kommandant des Transportbezirks: Hauptmann Johannes (Hans) Härtel 02.April. bis 25.September 1941
    Mitarbeiter/Stab:
    Hauptmann/Oberstleutnant Richard Thiele ab 30.Oktober 1938 - 10.05.1944.
    Hauptmann Wiehle 09. Oktober 1939

    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,


    Stand:10.10.2014(MK)

  • Transportkommandantur Danzig


    Aufgestellt:
    Aus dem Deutsches Mitglied bei der Verbindungsstelle Danzig (I.A.K. Königsberg), als Heerestruppe am 26.Oktober 1939 durch die Transportkommandantur Berlin Wehrkreis III - als Transportkommandantur Danzig aufgestellt.


    Unterstellung:
    Ab 01. Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial dem zuständigen Wehrkreis I zugeteilt.
    Ab 21. August 1939 dem Chef des Transportwesens, territorial dem zuständigen Wehrkreis I, ab 22.10.1939 territorial dem zuständigen Wehrkreis XX zugeteilt.
    Ab Anfang 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Weichsel in Warschau - Leitstelle Osten.


    Feldpostnummer:
    14230 Mobilmachung bis 13.Juni 1942
    27836 ab 10.November 1944


    Einsatzgebiete:
    Standort Danzig, Oliv. Tor 2, zuständig für den Transportbezirk der Transportkommandantur Danzig. (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises XX!)
    Der Transportkommandantur Danzig waren zeitweise folgende Bahnhofs-Kommandanturen unterstellt (Angaben hierzu eventuell unvollständig):
    Bahnhofs-Kommandantur II/12 in Thorn
    Bahnhofs-Kommandantur II/80 in Deutsch - Eylau
    Bahnhofs-Kommandantur II/83 in Dirschau
    Bahnhofs-Kommandantur II/107 in Bromberg
    Bahnhofs-Kommandantur II/201 in Konitz
    Bahnhofs-Kommandantur II/205 in Elbing
    Bahnhofs-Kommandantur II/212 in Nasielsk
    Bahnhofs-Kommandantur II/465 in Modlin


    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Danzig (ab 01.12.1939) war bis zum 05. April 1940 der Transportkommandantur Danzig unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TDA


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis XX


    Offiziere/Personal:
    Deutsches Mitglied bei der Verbindungsstelle Danzig: Oberstleutnant Friedrich Knackfuß bis 26.,10.1939
    Kommandant des Transportbezirks:
    Mitarbeiter: Major Sturmann bis 30.Juni 1943
    Mitarbeiter: Hauptmann Krischke ab 30.Juni 1943


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Stand:22.08.2014(MK)


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,

  • Transportkommandantur Regensburg


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe am 26.August 1938 beim Generalkommando XIII. Armeekorps als Transportkommandantur Regensburg.
    Die Kriegsstärke der Einheit wurde zum 24.August 1939 erreicht.


    Unterstellung:
    Ab 01. Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial dem zuständigen Wehrkreis XIII zugeteilt.
    Ab 10. August 1939 dem Chef des Transportwesens
    Ab Anfang 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Mitte in Berlin.

    Feldpostnummer:

    01452 Mobilmachung bis 13.Juni 1942
    67693 ab 28.April1945

    Einsatzgebiete:

    Standort Regensburg, Bahnhofstraße 7, zuständig für den Transportbezirk der Reichsbahndirektion Regensburg. (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises XIII!)
    Der Transportkommandantur Regensburg waren zeitweise folgende Bahnhofs-Kommandanturen unterstellt (Angaben hierzu eventuell unvollständig):
    Bahnhofs-Offizier 61 Mobilmachung für Bahnhof Hof, dann Bahnhof Passau


    Am Standort der Transportkommandantur Regensburg wurden folgende Einheiten zur Mobilmachung aufgestellt:
    Bahnhofs-Offizier 56 in Regensburg
    Bahnhofs-Offizier 61 in Hof


    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Regensburg war bis zum 05. April 1940 der Transportkommandantur Regensburg unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TRE

    Ersatztruppenteil:

    Wehrkreis XIII


    Offiziere/Personal:
    Kommandant des Transportbezirks: Major Georg Bantele ab 30.10.1938
    Mitarbeiter: Hauptmann Engelhardt ab 30.10.1938
    Mitarbeiter: Major August(in) Martenstein
    Zahlmeister Georg Schmaus ab Januar 1938
    Assistent Georg Weber ab Januar 1938


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,


    Stand:29.08.2014(MK)

  • Transportkommandantur Wien


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe am 01.Mai 1938 beim Generalkommando XVII. Armeekorps als Transportkommandantur Wien.


    Unterstellung:
    Ab 01. Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial dem zuständigen Wehrkreis XVII zugeteilt.
    Ab 21. August 1939 dem Chef des Transportwesens
    Ab Herbst 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Südost in Wien - Leitstelle Südost.


    Feldpostnummer:
    10934 Mobilmachung bis 13.Juni 1942
    65599 ab 28.April 1945


    Einsatzgebiete:
    Standort Wien, Schwarzenbergplatz 3, zuständig für den Transportbezirk der Transportkommandantur Wien. (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises XVII !)
    Der Transportkommandantur Wien waren zeitweise folgende Bahnhofs-Kommandanturen unterstellt (Angaben hierzu eventuell unvollständig):
    Bahnhofs-Kommandantur II/97 in Wien
    Bahnhofs-Kommandantur II/316 in Wien
    Bahnhofs-Kommandantur II/350 in Brückel


    Am Standort der Transportkommandantur Wien wurden folgende Einheiten zur Mobilmachung aufgestellt:
    Bahnhofs-Offizier 101 in Wien
    Bahnhofs-Offizier 102 in Wien
    Bahnhofs-Offizier 103 in Wien
    Ausladekommissar 19
    Weiterleitungsstelle 14 in Wien


    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Wien war bis zum 05. April 1940 der Transportkommandantur Wien unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TWN

    Ersatztruppenteil:

    Wehrkreis XVII


    Offiziere/Personal:
    Kommandant des Transportbezirks: Hauptmann Helmut Doering ab 01.Mai 1938 bis 31.Oktober 1939
    Kommandant des Transportbezirks: Major Hermann Rehm vom 01.November 1939 bis 01.August 1940
    Kommandant des Transportbezirks: Hauptmann L.4 Georg-Wolfgang von dem Hagen vom 01.Juni 1941 bis 31.Oktober 1941
    Mitarbeiter/Stab: Major Friedrich Evers ab ab 01.Mai 1938



    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,


    Edit:16.05.2014(MK)

  • Transportkommandantur Schwerin


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe am 25.August 1939 beim Generalkommando II. Armeekorps als Transportkommandantur Schwerin. (Zu Friedenszeiten sollte die Aufstellung zum 19.09.1939 erfolgen)
    (Die Transportkommandantur Schwerin war vor der Mobilmachung eine "inoffizielle Aussenstelle" der Transportkommandantur Stettin)


    Unterstellung:
    Ab 01.Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial dem zuständigen Wehrkreis II zugeteilt.
    Ab 21.August 1939 dem Chef des Transportwesens
    Ab Anfang 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Mitte in Berlin.


    Feldpostnummer:
    09053 Mobilmachung bis 13. Juni 1942
    66233 ab 28.April1945


    Einsatzgebiete:
    Standort Schwerin, Hindenburgstraße 15, zuständig für den Transportbezirk der Transportkommandantur Schwerin. (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises II !)
    Der Transportkommandantur Schwerin waren zeitweise folgende Bahnhofs-Kommandanturen unterstellt (Angaben hierzu eventuell unvollständig):
    Bahnhofs-Kommandantur II/181


    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Schwerin war bis zum 05. April 1940 der Transportkommandantur Schwerin unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TSW


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis II

    Offiziere/Personal:

    Mitarbeiter/Stab Oberst Lüttich (Frieden-Truppen-Teil)
    Assistent Gustav Berndt ab Januar 1938 (Datum weicht vom Aufstellungsdatum ab!)


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,


    Stand:29.08.2014(MK)

  • Transportkommandantur Linz (Donau)


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe am 01.Mai 1938 beim Generalkommando XVII. Armeekorps als Transportkommandantur Linz (Donau).
    In Kriegsstärke ab 26.August 1939

    Unterstellung:

    Ab 01. Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial dem zuständigen Wehrkreis XVII zugeteilt.
    Ab 21. August 1939 dem Chef des Transportwesens
    Ab Herbst 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Südost in Wien - Leitstelle Südost.


    Feldpostnummer:
    09860 Mobilmachung bis 13.Juni 1942
    65323 ab 28.April 1945

    Einsatzgebiete:

    Standort Linz (Donau), Bahnhofstraße 3, zuständig für den Transportbezirk der Transportkommandantur Linz (Donau). (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises XVII !)


    Am Standort der Transportkommandantur Linz (Donau) wurden folgende Einheiten zur Mobilmachung aufgestellt:
    Bahnhofs-Offizier 104 in Linz
    Bahnhofs-Offizier 105 in Linz
    Ausladekommissar 20


    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Linz (Donau) war bis zum 05. April 1940 der Transportkommandantur Linz (Donau) unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TLZ


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis XVII

    Offiziere/Personal:

    Kommandant des Transportbezirks: Major Matthias Peters ab 01.Mai 1938 - 30.September 1939
    Mitarbeiter/Stab: Major Oskar Both - 1942


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,

  • Transportkommandantur Villach


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe am 01.Mai 1938 beim Generalkommando XVIII. Armeekorps als Transportkommandantur Villach.


    Unterstellung:
    Ab 01. Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial dem zuständigen Wehrkreis XVIII zugeteilt.
    Ab 21. August 1939 dem Chef des Transportwesens
    Ab Herbst 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Südost in Wien - Leitstelle Südost.


    Feldpostnummer:
    37227 Mobilmachung bis 13.Juni 1942
    66787 ab 28.April 1945


    Einsatzgebiete:
    Standort Villach, 10. Oktober Straße 20, zuständig für den Transportbezirk der Transportkommandantur Villach. (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises XVIII !)


    Am Standort der Transportkommandantur Villach wurden folgende Einheiten zur Mobilmachung aufgestellt:
    Bahnhofs-Offizier 106 in Salzburg
    Bahnhofs-Offizier 107 in Innsbruck
    Bahnhofs-Offizier 108 in Bischofshofen
    Bahnhofs-Offizier 109 in Bruck
    Bahnhofs-Offizier 110 in Graz


    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Villach war bis zum 05. April 1940 der Transportkommandantur Villach unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TVL


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis XVIII


    Offiziere/Personal:
    Kommandant des Transportbezirks: Major Dipl.Ing. Walter Brohm ab 01.Mai 1938 - Nach der Ernennung zum Oberst am 01.Oktober 1942 = Standortältester.

    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,


    Stand:29.08.2014(MK)

  • Transportkommandantur Brünn

    Aufgestellt:

    Als Heerestruppe am 31.Januar 1939 durch das Generalkommando XVII. Armeekorps als Transportkommandantur Brünn.


    Unterstellung:
    Ab 31.Januar 1939 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres
    Ab 21. August 1939 dem Chef des Transportwesens, territorial dem Protektorat Böhmen und Mähren
    Ab Herbst 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Südost in Wien - Leitstelle Südost.


    Feldpostnummer:
    08019 Mobilmachung bis 13.Juni 1942
    64585 ab 28.April 1945

    Einsatzgebiete:

    Standort Brünn, Giskrastraße 75/IV, zuständig für den Transportbezirk der Transportkommandantur Brünn. (Eisenbahndirektionen Brünn und Olmütz)
    Der Bahnschutz wurde durch die eigene Bahnpolizei der BMB (Böhmisch-Mährischen-Eisenbahn) bei den Eisenbahndirektionen Brünn und Olmütz durchgeführt, für die Sicherung der Strecken und Kunstbauten war der Höhere SS.- und Pol. Führer Böhmen und Mähren verantwortlich.


    Transportnetz-Rufzeichen: HBUET


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis XVII Aufstellung, dann Wehrkreis XII.


    Offiziere/Personal:
    Kommandant des Transportbezirks: Major Hellmuth Ißmer ab August 1939
    Kommandant des Transportbezirks: Oberstleutnant Friedrich Evers
    Kommandant des Transportbezirks: Major Prexl 00.Februar 1945 bis Auflösung der Einheit, (Major Pretzel [sic?] - in den Archivunterlagen unterschiedliche schreibweise.)
    Mitarbeiter/Stab: Hauptmann Engelhardt
    Mitarbeiter/Stab: Hauptmann Haut Januar 1945 bis Auflösung der Einheit
    Obersekretär Rogler
    Bahnbevollmächtigter (Bbv) der Eisenbahndirektion Brünn: Ministerialrat Richard Frisch


    ===============================================


    Außenstelle der Transportkommandantur Brünn in Olmütz:
    In der Feldpostübersicht III ist der Transportkommandantur Brünn eine Aussenstelle in Olmütz unterstellt - mit der Feldpostnummer 65929 zum 28. April 1945


    In einem Telegramm des Heerestransportchefs mit dem Vorschlag die Eisenbahnstrecke Mähr.-Ostrau - Olmütz - Böhm.-Trübau der Rbd Oppeln zu unterstellen und die Transportkommandantur und den Bbv der Rbd Oppeln von Jägerndorf nach Olmütz zuverlegen wurde vom Ministerialdirektor Dr. Joseph Müller aus politischen Gründen abgelehnt. (Diese Transportkommandantur könne aber nur auf das Gebiet der Ebd Olmütz beschränkt werden, wie es im ganzen Bereich der Reichsbahn ebenfalls der Fall ist.)
    Eine Ablehnung mit gleicher Begründung wurde ebenfalls vom Deutscher Staatsminister für Böhmen und Mähren Frank abgegeben.
    Es folgen weitere Ablehnungen unter anderem durch Gruppenleiter u. Leiter des Sachgebietes Eisenbahnwesen für Böhmen und Mähren - Abt.Präsdent Walther Danco.


    Der Transportchef gab in dem Telegramm als Begründung an:
    Durch den Verlust der Eisenbahnverbindung zwischen Neiße und Görlitz habe die Linie Oderberg - Prerau - Olmütz - Böhm.Trübau wesentlich an Bedeutung gewonnen. Die TK in Brünn sei zu abgelegen und fernsprechmäßig nicht in der Lage, diese wichtige Linie wehrmachtstransportmäßig ausreichend zu betreuen. Dazu komme die Schwierigkeit, daß für den mährischen Raum z. Zt. 4 höhere Transportstellen weisungsberechtigt an die TK Brünn seien:
    Wehrmachtstransportleitung Mitte
    Wehrmachtstransportleitung Südost
    General des Transportwesens Mitte
    General des Transportwesens Süd
    Die TK Oppeln, z.Zt. in Jägerndorf, die nur dem General des Transportwesens Mitte untersteht, würde bei Verlegung nach Olmütz und Ausdehnung ihrer Befugnisse auf die Strecken in Mähren bis Brünn ausschließlich in der Lage sein Ordnung zu schaffen.
    Der Transportkommandeur Brünn habe sich dieser Auffassung angeschlossen (bisher hat er nicht einmal eine Aussenstelle in Olmütz für notwendig gehalten).


    In einen weiteren Telegramm (Abschrift) ohne Datum heißt es:
    Betr.: Einrichtung von BbV'en und Transportbezirken in Böhmen und Mähren
    Frontnähe erfordert, wie örtliche Feststellungen ergaben, größere Wendigkeit und Schnelligkeit der Transportbearbeitung und -steuerung. Bisherige Bbv- und Transportbezirke, insbesondere auch wegen Fernsprechschwierigkeiten, zu groß. Schwierigkeiten werden auch durch Einrichtung von Außenstellen nicht behoben. Schlage daher vor, sofort bei allen Eisenbahndirektionen in Böhmen und Mähren wieder Bbv'en einzusetzen und Transportkommandanturen einzurichten. Vordringlich in Olmütz und Königsgrätz. Bbv und TK Olmütz werden zweckmäßig mit Bbv und TK Oppeln vereinigt, die ihren Sitz nach Olmütz verlegen. Gbv Eis Dr. Müller, Min Direktor

    Man kann davon ausgehen das dieser Vorschlag Ende Februar/Anfang März 1945 umgesetzt wurde. (Am 16.03.1945 meldet die Außenstelle Olmütz der TK Brünn ein Vorkommnis auf der Eisenbahnstrecke Zdetin - Groß Korowitz))


    Offiziere/Personal:
    Kommandant des Transportbezirks: Major Keil ab März 1945
    Gefreiter Walter Posingis bis April 1945
    Bahnbevollmächtigter (Bbv) der Eisenbahndirektion Olmütz: Abteilungspräsident Willy Kukielka ab März 1945

    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,
    tschechisches Staatsarchiv.


    Stand: 20.07.2014(MK)

  • Transportkommandantur Prag


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe am 31.Januar 1939 durch das Generalkommando IV. Armeekorps als Transportkommandantur Prag

    Unterstellung:

    Ab 31.Januar 1939 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres
    Ab 21. August 1939 dem Chef des Transportwesens, territorial dem Protektorat Böhmen und Mähren
    Ab Herbst 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Südost in Wien - Leitstelle Südost.


    Feldpostnummer:
    03306 Mobilmachung bis 13.Juni 1942
    65913 ab 28.April 1945


    Einsatzgebiete:
    Standort Prag II, Richard Wagnerstraße 22, zuständig für den Transportbezirk der Transportkommandantur Prag. (Eisenbahndirektionen Prag und Königgrätz)


    Dem Standort der Transportkommandantur Prag waren folgende Einheiten zeitweise unterstellt:
    Bahnhofskommandantur II/242


    Der Bahnschutz wurde durch die eigene Bahnpolizei der BMB (Böhmisch-Mährischen-Eisenbahn) bei den Eisenbahndirektionen Prag und Königgrätz durchgeführt, für die Sicherung der Strecken und Kunstbauten war der Höhere SS.- und Pol. Führer Böhmen und Mähren verantwortlich.


    Transportnetz-Rufzeichen: TPGT


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis IV

    Offiziere/Personal:

    Kommandant des Transportbezirks: Major Wilhelm Hetzel vom 15.04.1939 bis 24.10.1939
    Kommandant des Transportbezirks: Hauptmann L.4 Gerhard Bading vom 20.051941 bis 13.10.1941
    Mitarbeiter/Stab: Hauptmann/Major Robert Hieber 24.10.1939 bis 10.04.1944.
    Oberzahlmeister Paul Ditzel 24.10.1939 bis 13.02.1940
    Oberzahlmeister Georg Schmaus 24.10.1939 bis 13.02.1940
    Zahlmeister Gratza 24.10.1939 bis 13.02.1940
    Sekretär Karl Kraft 24.10.1939 bis 13.02.1940
    Sekretär Erich Angermünde 24.10.1939 bis 13.02.1940
    Assistent Glöde 24.10.1939 bis 13.02.1940
    Bahnbevollmächtigter (Bbv) der Eisenbahndirektion Prag einschließlich der Eisenbahndirektion Königgrätz: Oberreichsbahnrat Joseph Grüner


    =================================================

    Außenstelle der Transportkommandantur Prag in Königgrätz:

    In der Feldpostübersicht III ist der Transportkommandantur Prag eine Aussenstelle in Königgrätz unterstellt - mit der Feldpostnummer 67848 zum 28. April 1945


    In einem Telegramm (Abschrift) ohne Datum heißt es:
    Betr.: Einrichtung von BbV'en und Transportbezirken in Böhmen und Mähren
    Frontnähe erfordert, wie örtliche Feststellungen ergaben, größere Wendigkeit und Schnelligkeit der Transportbearbeitung und -steuerung. Bisherige Bbv- und Transportbezirke, insbesondere auch wegen Fernsprechschwierigkeiten, zu groß. Schwierigkeiten werden auch durch Einrichtung von Außenstellen nicht behoben. Schlage daher vor, sofort bei allen Eisenbahndirektionen in Böhmen und Mähren wieder Bbv'en einzusetzen und Transportkommandanturen einzurichten. Vordringlich in Olmütz und Königgrätz. Bbv und TK Olmütz werden zweckmäßig mit Bbv und TK Oppeln vereinigt, die ihren Sitz nach Olmütz verlegen. Gbv Eis Dr. Müller, Min Direktor


    Man kann davon ausgehen das dieser Vorschlag im März 1945 umgesetzt wurde.



    Offiziere/Personal:



    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,
    tschechisches Staatsarchiv.

  • Transportkommandantur Preßburg

    Aufgestellt:

    Umbenannt aus dem am 31.01.1939 aufgestellten Transportoffizier bei der deutschen Militätkommission in Preßburg , zwischen den 24. und 26.August 1939 (Stammtafel) als Heerestruppe in Transportkommandantur Preßburg, Ergänzungspersonal durch Wehrkreis XVII. (5.Abt. Nr. 1150/39g.K. (Prüf.nr.1) vom 27.6.1939)
    Transportkommandantur Preßburg mit Befehl vom 18. März 1940 umgebildet Transportoffizier Preßburg, Verwendungsbereitschaft zum 24. März 1940.
    Umbenennung mit Befehl vom 02.Juni 1943 in Deutscher Transport-Bevollmächtigter Ungarn und Slowakei (einschließlich Transportkommandantur Budapest), zuständig für das Gebiet der Slowakei.

    Unterstellung:

    Ab 31.Januar 1939 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres
    Ab 21.August 1939 dem Chef des Transportwesens, territorial dem Protektorat Böhmen und Mähren
    Ab Herbst 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Südost in Wien - Leitstelle Südost.


    Feldpostnummer:
    10450 seit Mobilmachung


    Einsatzgebiete:
    Standort Preßburg, Komplengasse zuständig für den Transportbezirk der Transportkommandantur Preßburg. (Streckennetz der Slowakische Eisenbahn)


    Dem Standort der Transportkommandantur Preßburg waren folgende Einheiten zeitweise unterstellt:
    Bahnhofskommandantur II/30 in Sillein
    Bahnhofskommandantur II/258 in Preßburg
    Bahnhofskommandantur II/269 in Preschau (Presov)


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TWN (über T.K. Wien)


    Ersatztruppenteil:
    Aufstellung Wehrkreis XVII, dann Wehrkreis XII

    Offiziere/Personal:

    Kommandant des Transportbezirks: Oberst Felix Freiherr Röder von Diersburg ab 01.Juli 1939 - 01.Mai.1944.



    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,
    tschechisches Staatsarchiv.


    Stand:29.08.2014(MK)

  • Transportkommandantur Posen


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe am 02.Oktober 1939 durch die Transportkommandantur Frankfurt/Oder, beim Generalkommando III. Armeekorps als Transportkommandantur Posen. Nach Bildung des Wehrkreis XXI - diesen zugehörig.


    Unterstellung:
    Ab Anfang 02. Oktober 1939 dem Chef des Transportwesens
    Ab Anfang 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Weichsel in Warschau - Leitstelle Osten.


    Feldpostnummer:
    39106 Mobilmachung bis 13. Juni 1942


    Einsatzgebiete:
    Standort Posen, Kurfürstenring 4, zuständig für den Transportbezirk der Transportkommandantur Posen.


    Der Transportkommandantur Posen waren zeitweise folgende Bahnhofs-Kommandanturen unterstellt (Angaben hierzu eventuell unvollständig):
    Bahnhofs-Kommandantur II/119 in Kutno
    Bahnhofs-Kommandantur II/158 in Posen
    Bahnhofs-Kommandantur II/229 in Litzmannstadt
    Bahnhofs-Kommandantur II/298 in Litzmannstadt
    Bahnhofs-Kommandantur II/405 in Litzmannstadt


    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Posen war vom 02.Oktober 1939 bis zum 05. April 1940 der Transportkommandantur Posen unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TPO

    Ersatztruppenteil:

    Wehrkreis III, ab 18.Mai 1944 Landesschützen-Ersatz-Bataillon 3 in Strausberg im Wehrkreis III.


    Offiziere/Personal:
    Kommandant des Transportbezirks: Major Bulcke 07. Mai - 11. Mai 1940
    Kommandant des Transportbezirks: Hauptmann Heinz Ostermann ab 03.01.-15.07.41




    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,

  • Transportkommandantur Koblenz / Transportkommandantur Saarbrücken


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe am 01.Oktober 1937 beim Generalkommando XII. Armeekorps als Transportkommandantur Koblenz.
    Zum 20.Juli 1940 umbenannt in Transportkommandantur Saarbrücken.



    Unterstellung:

    Ab 01. Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial dem zuständigen Wehrkreis XII zugeteilt.
    Ab 21. August 1939 dem Chef des Transportwesens
    Ab Anfang 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Mitte in Berlin.


    Feldpostnummer:
    25920 Mobilmachung bis 13. Juni 1942
    65018 ab 06.12.1944


    Einsatzgebiete:
    Standort Koblenz-Lützel, Langemarckplatz 81, zuständig für den Transportbezirk der Transportkommandantur Koblenz. (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises XII !)
    Standort Saarbrücken, (konnte noch nicht lokalisiert werden)

    01.12.1944 Auf Grund der taktischen Lage verlegt die Transport-Kommandantur und RBD Saarbrücken und weicht auf Neustadt/Weinstraße aus.


    Am Standort der Transportkommandantur Koblenz wurden folgende Einheiten zur Mobilmachung aufgestellt:
    Bahnhof Offizier 93 in Koblenz
    Bahnhof Offizier 100 in Trier


    Der Transportkommandantur Saarbrücken waren zeitweise folgende Bahnhofs-Kommandanturen unterstellt (Angaben hierzu eventuell unvollständig):
    Bahnhofs-Kommandantur II/306 in Metz
    Bahnhofs-Kommandantur II/402 in Trier
    Bahnhofs-Kommandantur II/466 in Homburg/Saar


    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Koblenz war bis zum 05. April 1940 der Transportkommandantur Koblenz unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TSB


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis XII


    Offiziere/Personal:
    Kommandant des Transportbezirks: Oberstleutnant Eryk-Horst von Tippelskirch ab Mobilmachung - 10. Juni 1944
    Kommandant des Transportbezirks: Oberst Bronner 00.00.1944 bis Kriegsende




    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,

  • Transportkommandantur Krakau mit Aussenstelle Lemberg


    Aufgestellt:
    Aus der durch die Transportkommandantur Karlsruhe aufgestellete Transportkommandantur Lodsch (Litzmannstadt) wurde am 25.September 1939 die Transportkommandantur Krakau.


    Unterstellung:
    Ab 25. September 1939 dem Chef des Transportwesens
    Ab Anfang 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Weichsel in Warschau - Leitstelle Osten.
    Ab Ende (3.11. ?) 1944 dem General des Transportwesens der Heeresgruppe A


    Feldpostnummer:
    38241 ab 25.September 1939


    Einsatzgebiete:
    Standort Krakau, ----------------, zuständig für den Transportbezirk der Transportkommandantur Krakau. Der Bezirk umfasste den Bereich Tomaszow Mazowien, Skarzysko Kamienna, Lipa, Sandomierz, Przemysl, Chirow, Lupkow, Neu Sandec, Dunajew, Krakau und Wolbrom.


    TK Krakau.jpg


    Die Transportkommandantur Krakau ist mit ihrer Arbeit an die OBD Krakau gebunden.
    Transportkommandantur und Eisenbahn-Pionier-Brigade-Stab 1 haben Verlegung nach Oppeln vorbereitet.
    (Gen.d.Trspw H.Gr.A, Abt. I Nr. 6120/44 geh. - 28.11.1944)


    Der Transportkommandantur Krakau waren zeitweise folgende Bahnhofs-Kommandanturen unterstellt (Angaben hierzu eventuell unvollständig):
    Bahnhofs-Offizier/45 vom 05.September bis Oktober 1940
    Bahnhofs-Offizier / Bahnhofs-Kommandantur II/14 in Krakau Hbf.


    Der Transportkommandantur unterstanden mit Stand vom 09.01.1940:

    Bahnhofsoffizier 16 in Lowicz

    Bahnhofsoffizier 17 in Tarnow

    Bahnhofsoffizier 19 in Warschau

    Bahnhofsoffizier 22 in Lublin

    Bahnhofsoffizier 23 in Kielce

    Bahnhofsoffizier 25 in Krakau

    Bahnhofsoffizier 64 in Koluszki

    Bahnhofsoffizier 65 in Deblin

    Bahnhofsoffizier 79 in Siedlec

    Bahnhofsoffizier 84 in Radom

    Ausladekommissar 1 in Miedzyrzec Podl.

    Ausladekommissar 8 in Lublin

    Ausladekommissar 15 in Lochow

    Ausladekommissar 16 in Rzeszow

    Ausladekommissar 17 in Zamosc

    Ausladekommissar 18 in Warschau

    Ausladekommissar 20 in Radom


    Nach der Versetzung von Oberstabsarzt d.R. Dr. Heintze zur Sanitäts-Ersatz-Abteilung 2 zum 12.Dezember 1944, wurde die Stelle nicht mehr besetzt.


    Nach den Listen der unterstellten Einheiten - vom General des Transportwesens H.Gr. A vom 03.11.1944 und 01.12.1944, unterstanden Transport-Kommandantur Krakau :
    Bahnhof-Kommandantur I/319 in Skarzysko Kamienna
    Bahnhof-Kommandantur I/331 in Krakau Plassow
    Bahnhof-Kommandantur I/340 in Krakau Prkocim, ab 01.12. Krakau Hbf mit Aussenstelle in Krakau Gbf. West
    Bahnhof-Kommandantur II/10 in Stroze
    Bahnhof-Kommandantur II/14 in Krakau Hbf bis 14.11.1944 (Abfahrt nach Erfurt)
    Bahnhof-Kommandantur II/15 - z.V. (zur Verfügung), bis 04.11.1944 Verlegung nach Heydebreck/Oberschlesien
    Bahnhof-Kommandantur II/45 (mot) in Krakau Gbf. West, ab 01.12. in Krakau Prkocim
    Bahnhof-Kommandantur II/59 (mot) in Neu-Sandez
    Bahnhof-Kommandantur II/116 in Jedrzejow
    Bahnhof-Kommandantur II/121 in Chabowka
    Bahnhof-Kommandantur II/222 in Kressendorf
    Bahnhof-Kommandantur II/341 in Sedziszow (bei Tunel)
    Bahnhof-Kommandantur II/347 in Kielce
    Bahnhof-Kommandantur II/376 in Bochnia
    Bahnhof-Kommandantur II/453 (mot) Muszyna


    Auslade-Kommissar 36 in Tarnow
    Auslade-Kommissar 50 in Ostrowic Swietokrzyski
    Auslade-Kommissar 55 in Zagorzany mit Aussenstelle in Jaslo


    Die Sicherung der Strecken und Kunstbauten wurden durch die Landesschützen- und Transportsicherungs-Bataillone sicher gestellt.

    Anfang November 1944 bis Ende Dezember 1944 waren eingesetzt:

    Transportsicherungs-Bataillon 358 in Dzieditz, 1 Kompanie in Krakau
    Transportsicherungs-Bataillon 376 in Bensburg
    Transportsicherungs-Bataillon 882 in Krenau
    Transportsicherungs-Bataillon 594 auf Strecke Rabstyn - Checiny
    Transportsicherungs-Bataillon 594 auf Strecke Neu-Sandez - Orlow
    3./Transportsicherungs-Bataillon 358 auf Strecke Orlow - Lipiani
    Landesschützen-Bataillon 528 auf Strecke Sucha - Jaslo
    Leichte Flak Abteilung 3./864 (E.Tr) in Krakau - Bonarka mit 10 Geschützen (20 Geschütze in Zuführung)
    Leichte Flak Abteilung 4./864 (E.Tr) in Auschwitz mit 34 Geschützen.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TKU


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis VIII


    Offiziere/Personal:
    Kommandant des Transportbezirks:

    Major Karl-Theodor Koerner 09.01.1940


    Mitarbeiter/Stab:
    Hauptmann d.R. Kurt Schielke bis 12.Dezember 1944
    Gruppenleiter III/Ic Hauptmann d.R. z.V. Max Draeger ab 12.Dezember 1944
    Hauptmann Haag ab 18.Dezember 1944
    Ib Leutnant d.R. Krekeler ab 28.November 1944 bis 20.Dezember 1944
    Oberstabsarzt d.R. Dr. Heintze bis 21.November 1944


    =============================================================
    Aussenstelle Lemberg der Transport-Kommandantur Krakau


    Aufgestellt:
    Mit Befehl vom 18.August 1942, als Aussenstelle der Transportkommandantur Krakau


    Feldpostnummer:
    45113 ab 18.August 1942


    Mit Befehl vom 05. August 1943 zur eigenständigen Transport-Kommandantur Lemburg umgegliedert.


    Offiziere/Personal:

    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.

    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,


    Stand:01.11.2014(MK)

  • Transportkommandantur Warschau


    Aufgestellt:
    Zum 10.11.1941, mit Verwendungsbereitschaft zum 11.11.1941 als Transportkommandantur Warschau.


    Unterstellung:
    Ab 11.11.1941 dem Chef des Transportwesens
    Ab Anfang 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Weichsel in Warschau - Leitstelle Osten.
    Ab 26.11.1944 - 00.00 Uhr dem General des Transportwesens der Heeresgruppe A


    Feldpostnummer:
    41570 ab 11.11.1941 bis 20.4.1945


    Einsatzgebiete:
    Standort Warschau, ----------------, zuständig für den Transportbezirk der Transportkommandantur Warschau. Der Bezirk umfasste den Bereich Tschenstochau, Lowicz, Radom, Siedlec und Lublin.


    TK Warschau.jpg


    Nach der Versetzung von Stabsarzt d.R. Dr. Liertz zum 19. Dezember 1944 zur Sanitäts-Ersatz-Abteilung 6, wurde die Stelle nicht mehr besetzt.


    Der Transportkommandantur Warschau waren zeitweise folgende Bahnhofs-Kommandanturen unterstellt (Angaben hierzu eventuell unvollständig):
    Bahnhofs-Kommandantur II/61 in Kaluszki
    Bahnhofs-Kommandantur II/153 in Tschenstochau
    Bahnhofs-Kommandantur II/221 in Malkina ab 11.8.1942
    Bahnhofs-Kommandantur II/359 in Legionowo
    Im Tätigkeitsbericht des General des Transportwesens der H.Gr. A vom 01.12.1944 war die Transportkommandantur Warschau mit ihren Befehlszug im Bahnhof Koluszki (östlich Lodz) stationiert.


    Nach den Listen der unterstellten Einheiten - vom General des Transportwesens der H.Gr. A vom 01.12.1944, unterstanden Transport-Kommandantur Warschau :
    Bahnhof-Kommandantur I/329 in Tschenstochau
    Bahnhof-Kommandantur II/4 in Radom
    Bahnhof-Kommandantur II/153 (mot) in Warschau West
    Bahnhof-Kommandantur II/235 in Skierniewice
    Bahnhof-Kommandantur II/253 (mot) in Lowitsch
    Bahnhof-Kommandantur II/262 (mot) in Piaseczo
    Bahnhof-Kommandantur II/282 (mot) in Zyrardow
    Bahnhof-Kommandantur II/358 (mot) in Tomaszow
    Bahnhof-Kommandantur II/381 in Koluszki


    Auslade-Kommissar 20 in Pruszkow
    Auslade-Kommissar 25 in Blonie
    Auslade-Kommissar 59 in Radom


    Die Sicherung der Strecken und Kunstbauten wurden durch die Landesschützen- und Transportsicherungs-Bataillone sicher gestellt.


    Anfang November 1944 bis Ende Dezember 1944 waren eingesetzt:
    Transportsicherungs-Bataillon 239 auf der Strecke Tomaszow - Radom
    Transportsicherungs-Bataillon 1./358 in Tschenstochau
    Leichte Flak Abteilung 1./864 (E.Tr) in Tschenstochau mit 31 Geschützen.


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis II


    Offiziere/Personal:
    Kommandant des Transportbezirks:
    Hauptmann Hans-Otto Kutzbach ab November 1941 (wird mit Datum 22.6.1941 als Kommandant geführt)
    Oberstleutnant Helmut Barnstorff 01.Dezember 1942 bis 31. Januar 1943
    Mitarbeiter/Stab:
    Stabsarzt d.R. Dr. Liertz bis 02. Dezember 1944
    Hauptmann d.R. Kurt Schielke ab 12. Dezember 1944
    Major Schaeffer ab 18. Dezember 1944 zur Ausbildung
    Major z.B. Viktor Kurek 18. August 1944



    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,


    Stand:01.11.2014(MK)