Transportkommandanturen

  • Transportkommandanturen


    Einführung, Begriff und Aufgaben


    Die Transportkommandanturen entstanden aus den 26 Linienkommandanturen die es seit 1914 zum Beginn des Ersten Weltkrieges gab, diese Kommandanturen hatten den notwendigen Verkehr mit den Eisenbahnverwaltungen sicherzustellen. Der Umfang der Gebiete deckte sich in der Regel mit dem Bereich der Eisenbahndirektionen, dies wurde bis Kriegsende 1945 beibehalten. Dadurch wurde ein enges Zusammenwirken zwischen Kommandanturen und Eisenbahndirektionen sichergestellt. Diese Kommandanturen bestanden bis zirka 1926, Die bisherigen Einrichtungen wurden getarnt weitergeführt, einige dieser Offiziere erhielten den Status von Zivilangestellten im Reichswehrministerium.
    Man nannte die Linienkommissare in Transportoffiziere oder in Transportverbindungsoffiziere um, diese wurden in die Stäbe von Divisionen bzw. Gruppenkommandos eingegliedert und fungierten als Fachberater. Verdeckt arbeiteten sie wie bisher mit den Reichsbahndirektionen zusammen.
    Bis Oktober 1935 gab es sieben Transportoffiziere der sieben Divisionen welche sich zugleich am Sitz der sieben Wehrkreise befanden. Im Oktober 1935 gab es Umstellungen die eine bessere Abgrenzung der Zuständigkeiten mit sich brachte. Ab diesen Zeitpunkt richtete sich die Benennung der Transportoffiziere nach deren Standort, der meist zugleich der Sitz einer Reichsbahndirektion war. Bis zum 01.Juli 1936 bestanden 19 Transportoffiziere - nach der Remilitarisierung des Rheinlandes wurden diese auf 22 erhöht. Am 01.Oktober 1937 wurden diese Transportoffiziere in Transportkommandeure und ihre Dienststellen in Transportkommandanturen umbenannt. Im Jahre 1938 wurden die Transportkommandanturen um sieben auf insgesamt 29 erweitert.


    Die Transportkommandanturen gehörten zu den ersten Einheiten die bei der Mobilmachung in x plus 12 Stunden mobil gemacht wurden.


    Transportkommandanturen bearbeiteten innerhalb ihres Geschäftsbereiches, der im Allgemeinen dem einer höheren Eisenbahnverwaltung entsprach, "alle militärischen Angelegenheiten der Nutzung der Eisenbahnen durch die Wehrmacht". Dabei bearbeiteten sie diese Aufgaben entweder selbständig oder - bei überregionaler Bedeutung - im Auftrag einer vorgesetzten Transportbehörde oder dem Chef des Transportwesens selbst. Außerdem mussten sie in allen Fragen, welche Wehrmachtbehörden oder Truppen mit den Eisenbahnen regeln wollten, eingeschaltet werden und die Vermittlung übernehmen. Neben der Durchführung der Personen- und Nachschubtransporte für militärische Zwecke, lag die Verantwortung für den geregelten Verkehr aller Lazarettzüge und deren Versorgung, sowie die Überwachung auf dem baulichen und betrieblichen Sektor. Zu deren Unterstützung waren den Transportkommandanturen die Ausladekommissare, Weiterleitungsstellen, Transportverbindungsstellen, Transportoffiziere und die Bahnhofskommandanturen unterstellt.
    Neben den Eisenbahnwesen waren die Transportkommandanturen geschäftsführend für die Stromgebiete zuständig und damit auch für die Binnenschifffahrtstransporte verantwortlich.
    Da sich das Unterstellungsverhältnis im Laufe des Krieges änderte, wird dieses bei der jeweiligen Transportkommandantur genannt. Einige Transportkommandanturen hatten auch Außenstellen. Des weiteren gabe es Transportkommandanturen z.b.V. diese bestanden jeweils nur wenige Monate und wurden nach der jeweiligen militärischen Notwendigkeit aufgestellt.


    Ab 13. Juni 1942 sind sämtliche Feldpostnummern im Reich einschließlich des Protektorates der eingesetzten Transportkommandanturen eingezogen (Quelle: BMA - RH 35/2 und FPÜ III)


    Anzahl der Transportkommandanturen:


    Mobilmachung = 32 Transportkommandanturen
    1939 = 34 Transportkommandanturen
    1940 = 50 Transportkommandanturen
    1941 = 63 Transportkommandanturen
    1942 = 62 Transportkommandanturen
    1943 = 64 Transportkommandanturen
    1944 = 44 Transportkommandanturen
    1945 = 30 Transportkommandanturen


    Die Personalstärke betrug zur Mobilmachung 5 Offiziere, 6 Beamte, 8 Unteroffiziere und 16 Mannschaften.
    Nach KStN vom 24.März 1942 betrug die Personalstärke 7 Offiziere, 5 Beamte, 7 Unteroffiziere und 16 Mannschaften.


    Bei den Transportkommandanturen werden bearbeitet:


    Gruppe I a
    Transporte für die Wehrmacht (Feld- und Ersatzwehrmacht), Transporte für RAD, Polizei und anderen Verbände, soweit sie der Wehrmacht unterstehen, Rekrutentransporte.

    Gruppe I b

    Versorgungstransporte für die Wehrmacht (Feld- und Ersatzwehrmacht),
    Nachschub- und Abschubtransporte, Kriegsgefangenentransporte, Pferdetransporte, Wirtschaftstransporte, Räumungs- und Umsiedlungstransporte.


    Gruppe I d
    Wehrmachtsreiseverkehr (Dienst- und Urlaubsreisen), Fürsorge.


    Gruppe IV b
    Krankentransporte, Lazarett- und Leichtkrankenzüge (in Verbindung mit I b)



    Die Waffenfarbe war schwarz mit aufgelegten lateinischen Buchstaben Tr , ab 28. August 1944 gemäß "Grundlegender Befehl Nr. 21" nur noch das T in lateinischer Blockschrift.
    In der Literatur wird zu den Tr noch arabische Nummern genannt, dies trifft bei den Transportkommandanturen nicht zu, da die Transportkommandanturen keine Einheiten-Nummerbezeichnungen hatten (ausser Transportkommandanturen z.b.V. - diese bestanden nur wenige Monate) sondern immer nach dem Standort benannt wurden!


    Bild 1: KStN 01.Oktober 1938 und 24. März 1942
    Bild 2: Dienstgrad, Taktische Zeichen

    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen:
    BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,

    Stand:31.07.2014(MK)

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    Grüße Matthias

    Edited 4 times, last by Matthias Köhler ().

  • Der Umfang der Gebiete deckte sich in der Regel mit dem Bereich der Eisenbahndirektionen, dies wurde bis Kriegsende 1945 beibehalten. Dadurch wurde ein enges Zusammenwirken zwischen Kommandanturen und Eisenbahndirektionen sichergestellt.


    Grüß dich Matthias,


    diese Kommandaturen gab es auch in der Bundeswehr bis etwa 2001.
    Bei der Bw hießen sie "Verkehrskommandanturen" und waren aufgeteilt in das Dezernat "Straße" und "Eisenbahn".
    Ab Ende der 90er wurden sie aufgelöst und den WBK´s zugeschlagen. Von da an und bis zur Auflösung und Verlagerung der Aufgaben zentral nach Wilhelmshaven im Jahr 2004 hießen sie dann "Eisenbahntransportkommandanturen" und waren mit der Abteilung "Straße" eine Teileinheit der G3 Abt. in den Wehrbereichskommandos.
    Zuständigkeistbereich war deckungsgleich zu den damals noch existierenden Bundesbahndirektionen. Die Diensträume wurden von der jeweiligen Bundesbahndirektion zur Verfügung gestellt (in unmittelbarer Nähe der "Transportbüros" der Bahn.
    Sie arbeiteten eng mit der Bahn zusammen und waren verantwortlich für die "Anfangsbewegungen" (Aufmarsch), die Planung der Lazarettzüge, Transportbearbeitung für Einzeltransporte, Ganzzüge, Transporte von Pers und Mat. zu Großübungen und Truppenübungsplatzaufenthalten, usw. nicht nur der Bw, sondern auch der alliierten Einheiten.


    Wollte dies nur unter dem Gesichtspunkt anbringen, dass es solche Kommandaturen auch nach 45 noch gab.
    (War von 1987 bis 2004 als Verkehrsfeldwebel bei einer Verkehrs- bzw. Eisenbantransportkommandantur eingeplant).


    Gruß
    Robert

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    suche alles über das Infanterie-Ersatz-Btl 110 sowie über das InfRgt 252

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  • Transportkommandantur Berlin

    Aufgestellt:

    Aus dem Transportoffizier des Generalkommando III. Armeekorps, am 01.Oktober 1937 als Heerestruppe in Transportkommandantur Berlin umbenannt.


    Unterstellung:
    Ab 01. Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial den zuständigen Wehrkreis III zugeteilt.
    Ab 01. August 1940 der Eisenbahntransportleitung (ETRA) Mitte.
    Ab 28. Juni 1941 der Wehrmachts-Transportleitung (WTL) Mitte in Berlin.

    Feldpostnummer:

    08520 Mobilmachung bis 13. Juni 1942
    64151 ab 14.4.1945 bis Kriegsende


    Einsatzgebiete:
    Standort Berlin Koesterufer 1, zuständig für den Transportbezirk der Reichsbahndirektion Berlin.(Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises III !)
    Der Transportkommandantur Berlin waren zeitweise folgende Bahnhofs-Offiziere und Bahnhofs-Kommandanturen unterstellt:
    (Angaben hierzu eventuell unvollständig):
    Bahnhofs-Offizier/Bahnhofs-Kommandantur II/131 in Berlin Charlottenburg
    Bahnhofs-Offizier/Bahnhofs-Kommandantur II/369 in Berlin Zoo
    Bahnhofs-Kommandantur I/318Bahnhofs-Offizier 181
    Bahnhofs-Offizier 218 bis 06. Dezember 1940
    Bahnhofs-Offizier 310 bis 24. Juni 1940


    Am Standort der Transportkommandantur Berlin wurden folgende Einheiten zur Mobilmachung aufgestellt:
    Bahnhofs-Offizier 10 in Berlin
    Bahnhofs-Offizier 11 in Berlin
    Bahnhofs-Offizier 12 in Berlin
    Ausladekommissar 13 in Berlin
    Ausladekommissar 14 in Berlin
    Ausladekommissar z.b.V. 22 in Berlin
    Weiterleitungsstelle 3 in Berlin



    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Berlin war bis zum 05. April 1940 der Transportkommandantur Berlin unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TBL


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis III

    Offiziere/Personal:

    Kommandant des Transportbezirks: Hauptmann Paul Schlieper ab 10. November 1938
    Kommandant des Transportbezirks: Oberst Ernst Homilius ab (?) 29.01.1945 - Kriegsende
    Mitarbeiter: Major Ernst Homilius ab 10. November 1938 - (?)
    Zahlmeister Alfred Zeyer ab Januar 1938
    Sekretär Otto Tuttaß ab Januar 1938
    Assistent Hans Zeitner ab Januar 1938
    Assistent Friedrich Schreiber ab Januar 1938


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132


    Stand:30.05.2014(MK)

  • Transportkommandantur Stettin


    Aufgestellt:
    Aus dem Transportoffizier des Generalkommando II. Armeekorps, am 01.Oktober 1937 als Heerestruppe in Transportkommandantur Stettin umbenannt.


    Unterstellung:
    Ab 01.Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial den zuständigen Wehrkreis II zugeteilt.
    Ab 01.August 1940 der Eisenbahntransportleitung (ETRA) Mitte.
    Ab 28.Juni 1941 der Wehrmachts-Transportleitung (WTL) Mitte in Berlin.


    Feldpostnummer:
    21448 Mobilmachung bis 13.Juni 1942
    66918 ab 28.April 1945


    Einsatzgebiete:
    Standort Stettin Lindenstraße 19, zuständig für den Transportbezirk der Reichsbahndirektion Stettin.(Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises II !)
    Der Transportkommandantur Stettin waren zeitweise folgende Bahnhofs-Offiziere und Bahnhofs-Kommandanturen unterstellt:
    (Angaben hierzu eventuell unvollständig):
    Bahnhofs-Offizier/Bahnhofs-Kommandantur II/8 in Swinemünde
    Bahnhofs-Offizier/Bahnhofs-Kommandantur II/213
    Bahnhofs-Offizier 7 im Hauptgüterbahnhof Stettin
    Bahnhofs-Offizier 176
    Bahnhofs-Offizier 180
    Bahnhofs-Offizier 202
    Bahnhofs-Offizier 214


    Am Standort der Transportkommandantur Stettin wurden folgende Einheiten zur Mobilmachung aufgestellt:
    Bahnhofs-Offizier 7 in Stettin
    Bahnhofs-Offizier 8 in Swinemünde
    Bahnhofs-Offizier 9 in Stargard
    Ausladekommissar 21 in Stettin
    Weiterleitungsstelle 2 in Stettin


    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Stettin war bis zum 05.April 1940 der Transportkommandantur Stettin unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TSN


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis II


    Offiziere/Personal:
    Kommandant des Transportbezirks: Oberstleutnant Georg Heil ab 10.November 1938 - 10.Juni 1944
    Mitarbeiter/Stab: Hauptmann Otto Gosselck ab 10.November 1938 - (?)
    Assistent Hermann Abraham ab Januar 1938
    Assistent Franz Pfitzner ab Januar 1938



    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,


    Stand:30.05.2014(MK)

  • Transportkommandantur Königsberg - mit Aussenstelle Bialystock


    Aufgestellt:
    Aus dem Transportoffizier des Generalkommando I. Armeekorps, am 01.Oktober 1937 als Heerestruppe in Transportkommandantur Königsberg umbenannt.


    Unterstellung:
    Ab 01.Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial den zuständigen Wehrkreis I zugeteilt.
    Ab Dezember 1939 Eisenbahntransportleitung (Etra) Ost.
    Ab Juni 1940 der Wehrmachts-Transportleitung (WTL) Weichsel in Warschau - Leitstelle Osten.


    Feldpostnummer:
    15102 Mobilmachung bis 13.Juni 1942
    38811 Außenstelle Bialystok ab 18.August 1942 bis 06.Januar 1944


    Einsatzgebiete:
    Standort Königsberg in der Vorstädtische Langgasse 117/121, zuständig für den Transportbezirk der Reichsbahndirektion Königsberg. (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises I !)
    Der Transportkommandantur Königsberg war die Außenstelle Bialystock vom 18.August 1942 bis 06.Januar 1944 unterstellt.
    Der Transportkommandantur Königsberg waren zeitweise folgende Bahnhofs-Offiziere und Bahnhofs-Kommandanturen unterstellt:
    (Angaben hierzu eventuell unvollständig):
    Bahnhofs-Offizier/Bahnhofs-Kommandantur II/212
    Bahnhofs-Kommandantur I/323Bahnhofs-Kommandantur II/346
    Bahnhofs-Offizier 1 in Eydtkau und Insterburg
    Bahnhofs-Offizier 2 in Korschen 26.8.39-18.3.40
    Bahnhofs-Offizier 3 in Allenstein bis Ende März 1940
    Bahnhofs-Offizier 5Bahnhofs-Offizier 215


    Am Standort der Transportkommandantur Königsberg wurden folgende Einheiten zur Mobilmachung aufgestellt:
    Bahnhofs-Offizier 1 in Königsberg
    Bahnhofs-Offizier 2 in Königsberg
    Bahnhofs-Offizier 3 in Königsberg
    Bahnhofs-Offizier 4 in Königsberg
    Bahnhofs-Offizier 5 in Königsberg
    Bahnhofs-Offizier 6 in Königsberg
    Ausladekommissar 23 in Königsberg
    Ausladekommissar z.b.V. 23 in Königsberg
    Weiterleitungsstelle 1 in Königsberg


    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Königsberg war bis zum 05.April 1940 der Transportkommandantur Königsberg unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TKB


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis I


    Offiziere/Personal:
    Kommandant des Transportbezirks: Major i.G. Bernhard-Georg von Watzdorf ab 10.November 1938 - 23.Oktober 1940
    Mitarbeiter/Stab: Hauptmann Hermann Jennrich ab 10.November 1938 bis (?)
    Mitarbeiter/Stab: Hauptmann Dipl.Ing. Herbert Schäfer (01.02.1940 RDA erhalten)
    Zahlmeister Paul Marwinski ab Januar 1938
    Sekretär Willi Woiwode ab Januar 1938


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,


    Stand:03.08.2014(MK)

  • Transportkommandantur Dresden


    Aufgestellt:
    Aus dem Transportoffizier des Generalkommando IV. Armeekorps, am 01.Oktober 1937 als Heerestruppe in Transportkommandantur Dresden umbenannt.


    Unterstellung:
    Ab 01.Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial den zuständigen Wehrkreis IV zugeteilt.
    Ab 01.August 1940 der Eisenbahntransportleitung (ETRA) Mitte.
    Ab 28.Juni 1941 der Wehrmachts-Transportleitung (WTL) Mitte in Berlin.


    Feldpostnummer:
    21370 Mobilmachung bis 13.Juni 1942
    64867 ab 28.April 1945


    Einsatzgebiete:
    Standort Dresden Wiener Straße 4, zuständig für den Transportbezirk der Reichsbahndirektion Dresden. (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises IV)
    Der Transportkommandantur Dresden waren zeitweise folgende Bahnhofs-Offiziere und Bahnhofs-Kommandanturen unterstellt (Angaben hierzu eventuell unvollständig):
    Bahnhofs-Offizier/Bahnhofs-Kommandantur I/312
    Bahnhofs-Kommandantur 344
    Bahnhofs-Offizier 153 bis Ende Mai 1940
    Bahnhofs-Offizier 294


    Am Standort der Transportkommandantur Dresden wurden folgende Einheiten zur Mobilmachung aufgestellt:
    Bahnhofs-Offizier 18 in Dresden
    Bahnhofs-Offizier 23 in Dresden
    Bahnhofs-Offizier 24 in Dresden

    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Dresden war bis zum 05.April 1940 der Transportkommandantur Dresden unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TDR


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis IV


    Offiziere/Personal:
    Kommandant des Transportbezirks: Hauptmann Egon Woite ab 10.November 1938 - 01.Januar 1942
    Mitarbeiter/Stab: Hauptmann Friedrich-Heinrich Borchers ab 10.November 1938 - (?)
    Mitarbeiter/Stab: Oberstleutnant Hentig 10. Mai 1944.
    Zahlmeister Hans Lauterbach ab Januar 1938
    Sekretär Willy Panse ab Januar 1938
    Assistent Richard Schade ab Januar 1938


    - Aussenstelle Transportkommandantur Bautzen
    Anfang April 1945 wurde mit der Feldpostnummer 64255 (14.April 1945) eine Aussenstelle der Transportkommandantur Dresden in Bautzen
    aufgestellt.


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,

    Stand:30.05.2014

  • Transportkommandantur Erfurt


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe am 01.Oktober 1937 beim Generalkommando IX. Armeekorps, als Transportkommandantur Erfurt.


    Unterstellung:
    Ab 01.Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial den zuständigen Wehrkreis IX zugeteilt.
    Ab 01.August 1940 der Eisenbahntransportleitung (ETRA) Mitte
    Ab 28.Juni 1941 der Wehrmachts-Transportleitung (WTL) Mitte in Berlin.



    Feldpostnummer:
    21159 Mobilmachung bis 13.Juni 1942


    Einsatzgebiete:
    Standort Erfurt A. Hitler Straße 23, zuständig für den Transportbezirk der Reichsbahndirektion Erfurt. (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises IX)
    Der Transportkommandantur Erfurt waren zeitweise folgende Bahnhofs-Offiziere und Bahnhofs-Kommandanturen unterstellt (Angaben hierzu eventuell unvollständig):
    Bahnhofs-Offizier/Bahnhofs-Kommandantur II/27
    Bahnhofs-Offizier 19 Bahnhof Saalfeld/Saale
    Bahnhofs-Offizier 69 Bahnhof Erfurt
    Bahnhofs-Offizier 173
    Bahnhofs-Offizier 234


    Am Standort der Transportkommandantur Erfurt wurden folgende Einheiten zur Mobilmachung aufgestellt:
    Bahnhofs-Offizier 19 in Saalfeld/Saale
    Bahnhofs-Offizier 69 in Erfurt
    Bahnhofs-Offizier 70 in Meiningen - später Grimmental
    Bahnhofs-Offizier 79 in Erfurt

    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Erfurt war bis zum 05.April 1940 der Transportkommandantur Erfurt unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TER


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis IX


    Offiziere/Personal:
    Kommandant des Transportbezirks: Oberstleutnant Martin Loida ab 10.November 1938 - 01.Januar 1942
    Mitarbeiter/Stab: Oberstleutnant Fritz Voß ab 10.November 1938 - (?)
    Zahlmeister Otto Ständer ab Januar 1938
    Sekretär Peter Kolb ab Januar 1938


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,


    Stand:30.05.2014(MK)

  • Transportkommandantur Stuttgart


    Aufgestellt:
    Umbenannt als Heerestruppe, aus dem Transportoffizier der 5. Division im Wehrkreis V, am 01.Oktober 1937 in Transportkommandantur Stuttgart


    Unterstellung:
    Ab 01. Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial dem zuständigen Wehrkreis V zugeteilt.
    Ab 21. August 1939 dem Chef des Transportwesens
    Ab Anfang 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Mitte in Berlin.


    Feldpostnummer:
    24387 Mobilmachung bis 13. Juni 1942
    65717 ab 28.April 1945


    Einsatzgebiete:
    Standort Stuttgart Heilbronner Straße 7, zuständig für den Transportbezirk der Reichsbahndirektion Stuttgart. (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises V !)
    Der Transportkommandantur Stuttgart waren zeitweise folgende Bahnhofs-Offiziere und Bahnhofs-Kommandanturen unterstellt (Angaben hierzu eventuell unvollständig):
    Bahnhofs-Kommandantur 335
    Bahnhofs-Offizier 31 bis 11.November 1940
    Bahnhofs-Offizier 32
    Bahnhofs-Offizier 97 Ulm ab 16.Januar 1941
    Bahnhofs-Offizier 139 bis 09.Sptember 1940
    Bahnhofs-Offizier 149 bis 10.September 1940
    Bahnhofs-Offizier 191
    Bahnhofs-Offizier 224
    Bahnhofs-Offizier 226
    Bahnhofs-Offizier 242


    Am Standort der Transportkommandantur Stuttgart wurden folgende Einheiten zur Mobilmachung aufgestellt:
    Bahnhofs-Offizier 27 in Stuttgart
    Bahnhofs-Offizier 28 in Stuttgart
    Bahnhofs-Offizier 29 in Ludwigsburg
    Bahnhofs-Offizier 30 in Ludwigsburg
    Bahnhofs-Offizier 31 in Heilbronn
    Bahnhofs-Offizier 32 in Heilbronn
    Bahnhofs-Offizier 34 in Ulm
    Bahnhofs-Offizier 36 in Ulm
    Bahnhofs-Offizier 37 in Aalen
    Ausladekommissar 1 in Stuttgart
    Ausladekommissar 2 in Heilbronn
    Ausladekommissar 3 in Rottweil
    Weiterleitungsstelle 4 in Stuttgart
    Weiterleitungsstelle 7 in Neu-Ulm


    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Stuttgart war bis zum 05. April 1940 der Transportkommandantur Stuttgart unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TST


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis V


    Offiziere/Personal:
    Kommandant des Transportbezirks: Hauptmann Helmut Schüz ab 30.10.1938
    Mitarbeiter: Major Alexander Freiherr von Stenglin ab 30.10.1938
    Hauptmann d.L. Wilhelm Geißlinger ab 01.02.1940 (RDA erhalten)
    Zahlmeister Hellmuth Lotsch ab Januar 1938
    Zahlmeister Siegfried Charzinski ab Januar 1938
    Assistent Karl Martin ab Januar 1938
    Assistent Hans Sailer ab Januar 1938
    Assistent Wilhelm Spranz ab Januar 1938

    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,

    Stand:07.01.2015(MK)

  • Transportkommandantur Münster/Westfalen


    Aufgestellt:
    Umbenannt als Heerestruppe, aus dem Transportoffizier der 6. Division im Wehrkreis VI, am 01.Oktober 1937 in Transportkommandantur Münster/Westfalen


    Unterstellung:
    Ab 01. Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial dem zuständigen Wehrkreis VI zugeteilt.
    Ab 21. August 1939 dem Chef des Transportwesens
    Ab Anfang 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Mitte in Berlin.


    Feldpostnummer:
    06370 Mobilmachung bis 13. Juni 1942


    Einsatzgebiete:
    Standort Münster, Bahnhofstraße 1 zuständig für den Transportbezirk der Reichsbahndirektion Münster. (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises VI !)
    Der Transportkommandantur Münster waren zeitweise folgende Bahnhofs-Offiziere und Bahnhofs-Kommandanturen unterstellt (Angaben hierzu eventuell unvollständig):
    Bahnhofs-Offizier/Bahnhofs-Kommandantur II/206 Bahnhof Osnabrück
    Bahnhofs-Offizier/Bahnhofs-Kommandantur II/236 Bahnhof Oldenburg
    Bahnhofs-Kommandantur 329
    Bahnhofs-Offizier 45
    Bahnhofs-Offizier 187
    Bahnhofs-Offizier 226
    Bahnhofs-Offizier 346


    Am Standort der Transportkommandantur Münster/Westf. wurden folgende Einheiten zur Mobilmachung aufgestellt:
    Bahnhofs-Offizier 41 in Löhne
    Bahnhofs-Offizier 44 in Münster
    Bahnhofs-Offizier 45 in Osnabrück
    Bahnhofs-Offizier 51 in Coesfeld
    Bahnhofs-Offizier 52 in Rheine


    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Münster/Westf. war bis zum 05. April 1940 der Transportkommandantur Münster/Westf. unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TMR


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis VI


    Offiziere/Personal:
    Kommandant des Transportbezirks: Hauptmann Helmut Conz ab 30.10.1938
    Kommandant des Transportbezirks: Hauptmann Josef Weber 06.05.1940 bis 30.01.1941
    Mitarbeiter: Hauptmann/Oberstleutnant K. Beckmann ab 30.10.1938 - 10.Mai 1944.
    Assistent Walter Zillmann ab Januar 1938


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,

    Stand:29.12.2014(MK)

  • Transportkommandantur München


    Aufgestellt:
    Umbenannt als Heerestruppe, aus dem Transportoffizier der 7. Division im Wehrkreis VII, am 01.Oktober 1937 in Transportkommandantur München.


    Unterstellung:
    Ab 01. Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial dem zuständigen Wehrkreis VII zugeteilt.
    Ab 21. August 1939 dem Chef des Transportwesens
    Ab Anfang 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Mitte in Berlin.


    Feldpostnummer:
    17780 Mobilmachung bis 13. Juni 1942
    66425 ab 14.4.1945


    Einsatzgebiete:
    Standort München, Arnulfstraße 32, zuständig für den Transportbezirk der Reichsbahndirektion München. (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises VII!)
    Der Transportkommandantur München waren zeitweise folgende Bahnhofs-Offiziere und Bahnhofs-Kommandanturen unterstellt (Angaben hierzu eventuell unvollständig):
    Bahnhofs-Offizier/Bahnhofs-Kommandantur II/228 im Bahnhof Innsbruck
    Bahnhofs-Offizier/Bahnhofs-Kommandantur I/315 in München


    Am Standort der Transportkommandantur München wurden folgende Einheiten zur Mobilmachung aufgestellt:
    Bahnhofs-Offizier 53
    Bahnhofs-Offizier 54
    Ausladekommissar 7


    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion München war bis zum 05. April 1940 der Transportkommandantur München unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    - Aussenstelle Augsburg


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TMN


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis VII

    Offiziere/Personal

    Kommandant des Transportbezirks: Hauptmann Reinhard Petri ab 30.10.1938 bis 30.09.1939
    Kommandant des Transportbezirks: Hauptmann Eberhard von Pfister 01.07.1940 bis 30.01.1941, gleichzeitig mit der Wahrnehmung der Geschäfte als Kommandant des Transportbezirkes Augsburg beauftragt.
    Mitarbeiter/Stab: Hauptmann Robert Hieber ab 30.10.1938
    Mitarbeiter: Hauptmann (E) /Oberstleutnant Dr. H. Sauer 1938 - 10. Mai 1944.
    Zahlmeister Wilhelm Althof ab Januar 1938
    Sekretär Josef Mitterer ab Januar 1938
    Assistent Lorenz Schinner ab Januar 1938


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,


    Stand:31.05.2014(MK)

  • Transportkommandantur Breslau


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe am 01.Oktober 1937 beim Generalkommando VIII. Armeekorps als Transportkommandantur Breslau.


    Unterstellung:
    Ab 01. Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial dem zuständigen Wehrkreis VIII zugeteilt.
    Ab 21. August 1939 dem Chef des Transportwesens
    Ab Anfang 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Weichsel in Warschau - Leitstelle Osten

    Feldpostnummer:

    02160 Mobilmachung bis 13. Juni 1942
    64321 ab 28.April 1945


    Einsatzgebiete:
    Standort Breslau, Malteserstraße 13, zuständig für den Transportbezirk der Reichsbahndirektion Breslau. (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises VIII !)
    Der Transportkommandantur Breslau waren zeitweise folgende Bahnhofs-Kommandanturen unterstellt (Angaben hierzu eventuell unvollständig):
    Bahnhofs-Kommandantur I/339 in Libau/Schlesien
    Bahnhofs-Kommandantur II/345 in Breslau
    Bahnhofs-Kommandantur II/469 in Sagan


    Am Standort der Transportkommandantur Breslau wurden folgende Einheiten zur Mobilmachung aufgestellt:
    Bahnhofs-Offizier 62 in Breslau
    Bahnhofs-Offizier 63 in Liegnitz
    Bahnhofs-Offizier 64 in Sagan
    Bahnhofs-Offizier 65 in Görlitz
    Bahnhofs-Offizier 66 in Breslau
    Ausladekommissar 15 in Breslau
    Ausladekommissar 16 in Liegnitz
    Weiterleitungsstelle 12 in Kohlfurt
    Weiterleitungsstelle 12 in Breslau


    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Breslau war bis zum 05. April 1940 der Transportkommandantur Breslau unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TBR


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis VIII

    Offiziere/Personal

    Kommandant des Transportbezirks: Hauptmann Karl Körner ab 30.Oktober 1938
    Mitarbeiter: Hauptmann/Oberstleutnant Fritz Walter ab 30.Oktober 1938 - 10. Mai 1944
    Mitarbeiter: Leutnant Gebhard Michalik November 1939 - 31.März 1942 (Leutnant erst Ende 1944)
    Zahlmeister Konstantin Swierza ab Januar 1938
    Sekretär Alfred Pawlak ab Januar 1938


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,


    Stand:31.05.2014(MK)

  • Transportkommandantur Kassel


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe am 01.Oktober 1937 beim Generalkommando IX. Armeekorps, als Transportkommandantur Kassel.


    Unterstellung:
    Ab 01. Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial dem zuständigen Wehrkreis IX zugeteilt.
    Ab 21. August 1939 dem Chef des Transportwesens
    Ab Anfang 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Mitte in Berlin.


    Feldpostnummer:
    24091 Mobilmachung bis 13. Juni 1942


    Einsatzgebiete:
    Standort Kassel, Kölnische Straße 81, zuständig für den Transportbezirk der Reichsbahndirektion Kassel. (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises IX !)


    Am Standort der Transportkommandantur Kassel wurden folgende Einheiten zur Mobilmachung aufgestellt:
    Bahnhofs-Offizier 75 in Kassel
    Bahnhofs-Offizier 76 in Nordhausen
    Bahnhofs-Offizier 78 in Kassel


    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Kassel war bis zum 05. April 1940 der Transportkommandantur Kassel unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TKS


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis IX


    Offiziere/Personal:
    Kommandant des Transportbezirks: Hauptmann Friedrich Reinhardt ab 30.Oktober 1938 bis 01.Oktober 1939
    Mitarbeiter Hauptmann Dr. Kunz ab ab 30.Oktober 1938
    Mitarbeiter Hauptmann Dr. Karl Heusser
    Zahlmeister Ernst Colberg ab Januar 1938
    Assistent Heinrich Derx ab Januar 1938
    Assistent Hermann Golle ab Januar 1938


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,


    Stand:31.05.2014(MK)

  • Transportkommandantur Köln


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe am 01.Oktober 1937 beim Generalkommando VI. Armeekorps, als Transportkommandantur Köln.


    Unterstellung:
    Ab 01. Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial dem zuständigen Wehrkreis VI zugeteilt.
    Ab 21. August 1939 dem Chef des Transportwesens
    Ab Anfang 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Mitte in Berlin.


    Feldpostnummer:
    24826 Mobilmachung bis 13. Juni 1942
    64018 ab 06.Dezember.1944


    Einsatzgebiete:
    Standort: Köln, Kaiser Friedrich Ufer 1, zuständig für den Transportbezirk der Reichsbahndirektion Köln. (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises VI !)
    Der Transportkommandantur Köln waren zeitweise folgende Bahnhofs-Kommandanturen unterstellt (Angaben hierzu eventuell unvollständig):
    Bahnhofs-Kommandantur II./58 im Bahnhof Bedburg
    Bahnhofs-Kommandantur II./103 im Bahnhof Hohenbudberg
    Bahnhofs-Kommandantur II./113 im Bahnhof Wahn
    Bahnhofs-Kommandantur II./118 im Bahnhof Neuss
    Bahnhofs-Kommandantur II./125 im Bahnhof Troisdorf
    Bahnhofs-Kommandantur II./397 im Bahnhof Rheydt
    Bahnhofs-Kommandantur II./103


    Am Standort der Transportkommandantur Köln wurden folgende Einheiten zur Mobilmachung aufgestellt:
    Bahnhofs-Offizier 38 in Köln
    Bahnhofs-Offizier 39 in Köln
    Bahnhofs-Offizier 50 in Düren
    Ausladekommissar 4 in Köln


    Der Transportkommandantur unterstanden mit Stand 20.05.1940

    Bahnhofsoffizier 116 - in Nimwegen

    Bahnhofsoffizier 39 - in Boxtel

    Bahnhofsoffizier 86 - in Varlo

    Bahnhofsoffizier 74 - in Roermond

    Bahnhofsoffizier 50 - in Sittard

    Bahnhofsoffizier 110 - in Maastricht

    Bahnhofsoffizier 35 - in Malmedy

    Bahnhofsoffizier 108 - in Herzogenrath

    Bahnhofsoffizier 38 - in Jünkerath

    Bahnhofsoffizier 138 - in Bonn

    Ausladekommissar 5 in Tilburg

    Ausladekommissar 19 in Maastricht

    Ausladekommissar 4 im Raum Eifel Hgr. A

    Ausladekommissar West in Aachen Hgr. B


    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Köln war bis zum 05. April 1940 der Transportkommandantur Köln unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TKN


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis IV

    Offiziere/Personal

    Kommandant des Transportbezirks: Major Matthias Peters vom 01.Oktober 1937 bis 01.April 1938
    Kommandant des Transportbezirks: Hauptmann Erich von Haldenwang ab 01.April 1938

    Kommandant des Transportbezirks: Oberstleutnant Loida 20.05.1940

    Mitarbeiter: Major Kurt Mattner ab 30.10. bis 05.12.1938
    Zahlmeister Heinrich Gilles ab Januar 1938
    Zahlmeister Erich Gerber ab Januar 1938
    Sekretär Wilhelm Bensheimer ab Januar 1938

    Reichsbahnrat Sasse 05.12.1938


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,

    Stand:31.05.2014(MK)

  • Transportkommandantur Hamburg


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe am 01.Oktober 1937 beim Generalkommando X. Armeekorps als Transportkommandantur Hamburg.



    Unterstellung:
    Ab 01. Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial dem zuständigen Wehrkreis X zugeteilt.
    Ab 21. August 1939 dem Chef des Transportwesens
    Ab Anfang 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Mitte in Berlin.


    Feldpostnummer:
    16933 Mobilmachung bis 13. Juni 1942
    65194 ab 28.April 1945


    Einsatzgebiete:
    Standort Hamburg, Museumstraße 39, zuständig für den Transportbezirk der Reichsbahndirektion Hamburg. (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises X !)
    Der Transportkommandantur Hamburg waren zeitweise folgende Bahnhofs-Kommandanturen unterstellt (Angaben hierzu eventuell unvollständig):
    Bahnhofs-Kommandantur II/185 im Bahnhof Flensburg


    Am Standort der Transportkommandantur Hamburg wurden folgende Einheiten zur Mobilmachung aufgestellt:
    Bahnhofs-Offizier 82 in Hamburg
    Bahnhofs-Offizier 83 in Hamburg-Altona
    Bahnhofs-Offizier 84 in Hamburg-Altona
    Bahnhofs-Offizier 85 in Bremen
    Bahnhofs-Offizier 86 in Wilhelmshaven
    Bahnhofs-Offizier 87 in Kiel


    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Hamburg war bis zum 05. April 1940 der Transportkommandantur Hamburg unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: THB

    Ersatztruppenteil:

    Wehrkreis X

    Offiziere/Personal:

    Kommandant des Transportbezirks: Hauptmann Werner Ranck ab 10.11.1938 bis 26.08.1939, zum 25.09.1939 kommandiert zum Generalstab unter Belassung in diese Kommando und Beibehaltung seiner bisherigen Uniform.
    Mitarbeiter/Stab: Hauptmann Kurt Brenke ab 30.10.1938



    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,

  • Transportkommandantur Halle


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe am 26.August 1938 beim Generalkommando IV. Armeekorps als Transportkommandantur Halle.[1]


    Unterstellung:
    Ab 01. Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial dem zuständigen Wehrkreis IV zugeteilt.[1]
    Ab 10. August 1939 dem Chef des Transportwesens.[1]
    Ab Anfang 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Mitte in Berlin.[1]


    Feldpostnummer:
    10303 Mobilmachung bis 13. Juni 1942.[2]
    64994 ab 28. April 1945.[2]


    Einsatzgebiete:
    Standort Halle, Thielenstraße 12, zuständig für den Transportbezirk der Reichsbahndirektion Halle. (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises IV!)[1]
    Am Standort der Transportkommandantur Halle wurden folgende Einheiten zur Mobilmachung aufgestellt [1]:
    Bahnhofs-Offizier 20 in Halle
    Bahnhofs-Offizier 21 in Leipzig
    Bahnhofs-Offizier 22 in Falkenberg
    Bahnhofs-Offizier 25 in Halle
    Weiterleitungsstelle 6 in Leipzig


    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Halle war bis zum 05. April 1940 der Transportkommandantur Halle unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.[1]


    Fernschreibrufname im Transportnetz: THL.[1]


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis IV.[1]


    Offiziere/Personal:
    Kommandant des Transportbezirks: Major Hellmuth Ißmer ab 30.10.1938 - August 1939.[1]
    Mitarbeiter/Stab: Hauptmann Dr. Wolfgang Freiherr von Kap-herr 10.Mai 1939 bis 06.Februar 1940.[1]
    Mitarbeiter/Stab: Hauptmann/Major Horst Seydel ab 30.10.1938 - 10. Mai 1944.[1]
    Mitarbeiter/Stab: Oberleutnant Goerz bis 12. April 1942.[1]
    Assistent Otto Seibt ab Januar 1938.[1]


    Aussenstelle Transportkommandantur Finsterwalde[1]
    Anfang Januar 1945 wurde mit der Feldpostnummer 65054 (08.Januar 1945) eine Aussenstelle der Transportkommandantur Halle in Finsterwalde aufgestellt, zum 01. März 1945 erfolgte eine Umbenennung in Außenstelle Finsterwalde der Transport-Kommandantur Halle.[1]


    Quellen:
    [1] Nara T 78, T311, T312, 501
    [2] FPÜ I, II und III
    [3] VBL-DRK


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Stand:15.06.2017(MK)

  • Transportkommandantur Frankfurt/Oder


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe am 26.August 1938 beim Generalkommando III. Armeekorps als Transportkommandantur Frankfurt/Oder.


    Unterstellung:
    Ab 01. Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial dem zuständigen Wehrkreis III zugeteilt.
    Ab 10. August 1939 dem Chef des Transportwesens
    Ab Anfang 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Mitte in Berlin.


    Feldpostnummer:
    11663 Mobilmachung bis 13. Juni 1942
    64870 ab 23.2.1945


    Einsatzgebiete:
    Standort Frankfurt/Oder, Litzmannstraße 9 - 10, zuständig für den Transportbezirk der Reichsbahndirektion Osten. (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises III!)
    Der Transportkommandantur Frankfurt/Oder waren zeitweise folgende Bahnhofs-Kommandanturen unterstellt (Angaben hierzu eventuell unvollständig):
    Bahnhofs-Kommandantur II/182 in Schneidemühl
    Bahnhofs-Kommandantur II/203 in Frankfurt/Oder


    Am Standort der Transportkommandantur Frankfurt/Oder wurden folgende Einheiten zur Mobilmachung aufgestellt:
    Bahnhofs-Offizier 14 in Frankfurt/Oder
    Bahnhofs-Offizier 15 in Küstrin
    Bahnhofs-Offizier 13 in Cottbus


    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Osten war bis zum 05. April 1940 der Transportkommandantur Frankfurt/Oder unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TFO

    Ersatztruppenteil:

    Wehrkreis III


    Offiziere/Personal:
    Kommandant des Transportbezirks: Hauptmann Werner Schön ab 30.10.1938
    Major Ralf-Justus von Olshausen 06.01.1941 bis 30.01.1941 mit Wahrnehmung beauftrgt als Kommandant
    Mitarbeiter: Hauptmann Dipl.Ing. Karl Gnau ab 30.10.1938
    Sekretär Otto Barleben ab Januar 1938 (Datum weicht von der Aufstellung ab)


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,


    Stand:31.05.2014(MK)

  • Transportkommandantur Frankfurt/Main


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe am 01.Oktober 1937 beim Generalkommando IX. Armeekorps als Transportkommandantur Frankfurt/Main.


    Unterstellung:
    Ab 01. Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial dem zuständigen Wehrkreis IX zugeteilt.
    Ab 21. August 1939 dem Chef des Transportwesens
    Ab Anfang 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Mitte in Berlin.

    Feldpostnummer:

    28291 Mobilmachung bis 13. Juni 1942


    Einsatzgebiete:
    Standort Frankfurt/Main, Hohenzollernanlage 35, zuständig für den Transportbezirk der Transportkommandantur Frankfurt/Main. (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises IX !)
    Der Transportkommandantur Frankfurt/Main waren zeitweise folgende Bahnhofs-Kommandanturen unterstellt (Angaben hierzu eventuell unvollständig):
    Bahnhofs-Kommandantur 77
    Bahnhofs-Kommandantur 309
    Bahnhofs-Kommandantur II/71


    Am Standort der Transportkommandantur Frankfurt/Main wurden folgende Einheiten zur Mobilmachung aufgestellt:
    Bahnhofs-Offizier 67 in Frankfurt/Main
    Bahnhofs-Offizier 68 in Frankfurt/Main
    Bahnhofs-Offizier 71 in Bebra
    Bahnhofs-Offizier 72 in Gießen
    Bahnhofs-Offizier 73 in Hanau
    Bahnhofs-Offizier 74 in Fliedern
    Bahnhofs-Offizier 77 in Aschaffenburg
    Bahnhofs-Offizier 80 in Friedberg
    Bahnhofs-Offizier 81 in Fulda
    Ausladekommissar 9 in Frankfurt/Main
    Ausladekommissar 10 in Hanau
    Weiterleitungsstelle 11 in Frankfurt/Main


    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Frankfurt/Main war bis zum 05. April 1940 der Transportkommandantur Frankfurt/Main unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TFM


    Ersatztruppenteil:
    Wehrkreis IX

    Offiziere/Personal:

    Kommandant des Transportbezirks: Hauptmann Karl Emmenthal ab 30.Oktober 1938
    Mitarbeiter: Hauptmann/Major Erwin Stengele ab 30.Oktober 1938 - 10. Mai 1944
    Hauptmann Dr. Willi Lepke bis 16. Februar 1940
    Oberleutnant z.V. Dr. Wilhelm Köster bis 23. Januar 1940
    Zahlmeister Friedrich Belzner ab Januar 1938
    Zahlmeister Ernst Ewen ab Januar 1938
    Assistent Ernst Hesse ab Januar 1938



    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,

    Stand:14.10.2014(MK)

  • Transportkommandantur Essen


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe am 01.Oktober 1937 beim Generalkommando VI. Armeekorps als Transportkommandantur Essen.



    Unterstellung:
    Ab 01. Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial dem zuständigen Wehrkreis VI zugeteilt.
    Ab 21. August 1939 dem Chef des Transportwesens
    Ab Anfang 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Mitte in Berlin.


    Feldpostnummer:
    06595 Mobilmachung bis 13. Juni 1942



    Einsatzgebiete:
    Standort Essen, Bismarck-Platz 1, zuständig für den Transportbezirk der Transportkommandantur Essen. (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises VI !)


    Am Standort der Transportkommandantur Essen wurden folgende Einheiten zur Mobilmachung aufgestellt:
    Bahnhofs-Offizier 40 in Hamm
    Bahnhofs-Offizier 48 in Essen
    Bahnhofs-Offizier 49 in Dortmund
    Ausladekommissar 6 in Essen
    Weiterleitungsstelle 8 in Dortmund


    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Essen war bis zum 05. April 1940 der Transportkommandantur Essen unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TES

    Ersatztruppenteil:

    Wehrkreis VI

    Offiziere/Personal:

    Kommandant des Transportbezirks: Oberst Werner von Raesfeld ab 30.10.1938 zugleich mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Kommandanten des Transportbezirks Wuppertal beauftragt.
    Kommandant des Transportbezirks:Major Hans Sapauschke 01.07.1940 bis 30.01.1941
    Mitarbeiter/Stab: Oberstleutnant Olbort
    Zahlmeister Alfred Ebeling ab Januar 1938
    Zahlmeister Alfred Thon ab Januar 1938
    Sekretär Erich Ponge ab Januar 1938


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,


    Stand:31.05.2014(MK)

  • Transportkommandantur Augsburg


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe am 01.Oktober 1937 beim Generalkommando VII. Armeekorps als Transportkommandantur Augsburg


    Unterstellung:
    Ab 01. Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial dem zuständigen Wehrkreis VII zugeteilt.
    Ab 21. August 1939 dem Chef des Transportwesens
    Ab Anfang 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Mitte in Berlin.


    Feldpostnummer:
    28335 Mobilmachung bis 13. Juni 1942



    Einsatzgebiete:

    Standort Augsburg, Viktoriastraße 1, zuständig für den Transportbezirk der Transportkommandantur Augsburg. (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises VII !)


    Am Standort der Transportkommandantur Augsburg wurden folgende Einheiten zur Mobilmachung aufgestellt:
    Ausladekommissar 8 in Augsburg
    Weiterleitungsstelle 5 in Augsburg


    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Augsburg war bis zum 05. April 1940 der Transportkommandantur Augsburg unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Mit Befehl vom 08.Februar 1944 Umbenennung in Transport-Verbindungsstelle 76 Standort Augsburg und mit Befehl zum 17.März 1944 Umbenannt in Außenstelle Augsburg der Transportkommandantur München.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: TAU

    Ersatztruppenteil:

    Wehrkreis VII

    Offiziere/Personal:

    Kommandant des Transportbezirks: Oberstleutnant Felix Freiherr Röder von Diersburg ab 30.10.1938 - 30.06.1939
    Kommandant des Transportbezirks: Major Walter Conrad 01.07.1939 - 14.01.1940
    Kommandant des Transportbezirks: Hauptmann Eberhard von Pfister 01.07.1940 bis 30.01.1941,mit der Wahrnehmung der Geschäfte als Kommandant beauftragt.
    Mitarbeiter: Major Hans Wagner ab ab 30.10.1938



    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.

    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,

  • Transportkommandantur Hannover


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe am 01.Oktober 1937 beim Generalkommando XI. Armeekorps als Transportkommandantur Hannover.



    Unterstellung:
    Ab 01. Oktober 1937 der 5. Abteilung des Generalstabes des Heeres, territorial dem zuständigen Wehrkreis XI zugeteilt.
    Ab 21. August 1939 dem Chef des Transportwesens
    Ab Anfang 1943 der Wehrmachts-Transportleitung Mitte in Berlin.


    Feldpostnummer:
    03523 Mobilmachung bis 13. Juni 1942



    Einsatzgebiete:
    Standort Hannover, Thielenplatz 4, zuständig für den Transportbezirk der Transportkommandantur Hannover. (Nicht identisch mit den Grenzen des Wehrkreises XI !)
    Der Transportkommandantur Hannover waren zeitweise folgende Bahnhofs-Kommandanturen unterstellt (Angaben hierzu eventuell unvollständig):
    Bahnhofs-Kommandantur II/254 in Hannover


    Am Standort der Transportkommandantur Hannover wurden folgende Einheiten zur Mobilmachung aufgestellt:
    Bahnhofs-Offizier 88 in Magdeburg
    Bahnhofs-Offizier 89 in Lehrte
    Bahnhofs-Offizier 90 in Kreiensen
    Bahnhofs-Offizier 91 in Güsten
    Bahnhofs-Offizier 92 in Hannover


    Der verstärkte Bahnschutz der Reichsbahndirektion Hannover war bis zum 05. April 1940 der Transportkommandantur Hannover unterstellt, danach übernahmen die Sicherung der Strecken und Kunstbauten die Landesschützen-Bataillone.


    Fernschreibrufname im Transportnetz: THA

    Ersatztruppenteil:

    Wehrkreis XI

    Offiziere/Personal:

    Kommandant des Transportbezirks: Hauptmann i. G. Wilhelm Hetzel 30.10.1938 - 14.04.1939
    Kommandant des Transportbezirks: Oberstleutnant Claus-Henning von Plathe ab 15.04.1939
    Mitarbeiter/Stab: Major Bruno Heldberg 30.10.1938
    Assistent Ludwig Telthörster


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen: BN45-TESS, BN45-SCHA, BN45-RHO, BN45-MITT, BN45-KEWO, BN45-JEGG, BN45-BOE, BN45-TES, BV45-DEDF, BV45-STBH, DU-NA-T78-R129, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R131, DU-NA-T78-R132,


    Stand:31.05.2014(MK)