Glossar - kurze Begriffserklärung

  • Glossar - kurze Begriffserklärung


    Ein fachsprachliches oder technisches Glossar listet die Terminologie einer Fachsprache oder eines technischen Sachgebietes mit begrifflich-sachlichen Definitionen auf, die den richtigen Gebrauch dieser Fachausdrücke und deren
    eindeutiges Verständnis sichern sollen.

    Hier werden Begriffe in Kurzform erklärt die für die Arge Eisenbahn und für unser Forum benötigt werden, da einige Begriffe in den heutigen Lexikas nicht mehr gelistet sind.
    Die Kurzform soll dem User vorrangig als Hilfestellung dienen.


    Für Ergänzungen, Diskussionen und Hinweisen bitte diesen Thread nutzen, damit dieser Thread hier übersichtlich bleibt.


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  • A


    Absteck-Abteilung /-Kommando
    Trassierer und Vermesser, die eine möglich günstige Linienführung für neu zu bauende Feld- oder Vollbahn bestimmen sollten.


    Achsen
    Achsen sind der einzige objektive Maßstab zur Bemessung von Zuglängen.Zur damaligen Zeit waren Wagen mit 2, 3, 4 und seltener mit 6 Achsen gebräuchlich.Beziffert wurde ein Militärzug wurde mit 110 Achsen, ein halber Militärzug mit 56 Achsen.

    Achskilometer

    Formel: Achszahl des Zuges mal Laufweg in Kilometer.Damit wurden die Leistungen der Strecken bzw. der Bahnverwaltungen gekennzeichnet.

    Armbinden

    - graue Armbinden mit Aufschrift "Im Dienste der Deutschen Reichsbahn" getragen von ausländischen Eisenbahnern (z.B. Polen, Letten, Litauern usw.) in den Bauzügen
    - gelbe Armbinden mit Aufschrift "Im Auftrage der Deutschen Reichsbahn" getragen von deutschen, ausländischen und ortsansässigen Firmenangehörigen.
    - blaue Armbinden mit Aufschrift "Deutsche Reichsbahn" getragen von den ortsansässigen Eisenbahnern.


    Armeegebiet

    In Gefechtsgebiet und rückwärtigen Armeegebiet unterteilt.


    Aufgleisungstrupp
    Hatte die Aufgabe mittels Brecheisen oder ähnlichen Hebelwerkzeugen sowie Schraubspindeln entgleiste Fahrzeuge wieder auf die Schienen zu setzen.


    Ausladeleistung
    ist die Zahl der Militärzüge, die innerhalb 24 Stunden auf einem Bahnhof nach dessen örtlichen Möglichkeiten z.B. Gleise, Rampen usw., entladen werden können


    Ausweiche /Ausweichstelle
    Bahnanlage der freien Strecke, wo Züge ein an das Streckengleis angeschlossenen Gleis mit einer Weiche unter Freigabe des Streckengleises für einen anderen Zug bedienen. Das kann auch eine Ausweichanschlußstelle sein.

  • B

    Batterie

    Einheit der Artillerie oder Flugabwehr in Kompaniestärke, meistens mit 4 Geschützen.


    Bagage
    Umgangssprachlich: Wagen (Bagagewagen) die mit den nötigen Bedarfsmitteln einer Truppe beladen waren. z.B. Nahrung, Munition, Arzineimittel und Futter für die Tiere.


    Besetztes Reichsgebiet
    ist der Teil des Reiches, der vom Feinde besetzt ist.(Stand April 1940)


    Bewegung
    darunter versteht man den Eisenbahntransport eines größeren Truppenverbandes aus einem engbegrenzten Gebiet (Einladeraum) nach dem gleichen Zielgebiet; daher Abbeförderung mehrere Züge in geschlossener Folge meist auf derselben Transportstraße. Die Bewegungen führten Decknamen.
    Block
    Ist der zwischen Blocksignalen liegende Streckenabschnitt. Solange Züge nicht das vordere Blocksignal passiert hat und dessen Blockwärter dies dem hinteren Blockwärter gemeldet hat, darf letzterer sein Signal nicht auf >>Fahrt frei<< stellen. Größere Zugfolge auch Zugdichte genannt.


    Breitspur
    Spurweite von mehr als 1435 mm (Normalspur). In den Weltkriegen relevant: Die russische Breitspur von 1524 mm (5 englische Fuß)


    Stand 29.08.2016(MK)

  • C


    Culemeyer
    Schwergüter-Spezialfahrzeug auch Straßenroller genannt, zur Beförderung von Güterwagen sowie anderen Schwergütern auf der Straße. Konstrukteur Prof.Dr.-Ing. Johann Culemeyer.

  • D


    Detachement
    Alte Bezeichnung für kleinere gemischte Truppenabteilung, die aus dem Verband eines größeren Heereskörpers zur selbständigen Lösung einer Aufgabe im Gefecht abgezweigt wurde.

    Dienststelle
    Dieser Ausdruck wird als Sammelbegriff oder in Verbindung mit einer Feldpostnummer zur Tarnung angewandt.
    Diensstellen werden nicht für Truppenformationen sondern für andere Stellen der militärischen Organisation verwendet. Die Bezeichnung sagt aus, dass es sich um eine Dienststelle handelt, die eine eigene KStN besitzt. z.B. Wehrersatzdienststelle, Transportkommandanturen, Verpflegungsämter Heereszeugämter, Abteilungen im OKH usw. Eine Gruppen oder Abteilung in einer Kdo. Behörde (Ia, IIb, IVa usw.) sind keine Dienststelle da diese keine eigene KStN haben.(Stand April 1940)


    Dienstverkehr
    Personen-, Güter-, und Nachrichtenverkehr der zivilen Eisenbahndienststellen, des militärischen Transport-, Eisenbahnpionier und Feldbahneinheiten miteinander oder untereinander zur Aufrechterhaltung des Eisenbahnbetriebes.

    Divisionstransporte - Eisenbahntransport
    Die zum Tei sehr unterschiedlichen Zugzahlen für diese Zwecke sind u.a. verschiedene Divisionsstärken oder Zusammensetzungen der Züge zurückzuführen. Ausschlaggebend waren die Kriegsstärke-Nachweise (KStN) der verschiedenen Divisionen.

    Dritte Schiene
    Im dichten Netz der Spurweiten, war es oft erforderlich, Gleise für zwei Spurweiten zu nutzen. Man konnte dafür entweder zwischen die beiden Schienen des Normalspurgleises auf dessen Schwellen zusätzlich noch die beiden Schienen eines Feldbahngleises montieren oder aber mit einer dritten Schiene eine Befahrbarkeit für zwei Spurweiten schaffen.

    Stand 29.08.2016(MK)

  • E



    Einheit
    Kompanie, Batterie, Schwadron und gleichwertige Formationen, deren Führer die Disziplinargewalt eines Kompaniechefs haben.
    Einheiten sind Kompanien, Batterie, Schwadron und gleichwertige Einheiten. Züge, Trupps werden als Teileinheit oder Formation bezeichnet. Selbständige Einheiten die einer Kdo. Behörde unmittelbar unterstellt sind, sind grundsätzlich die §§ 15 u. 16 der H.D.St.O. gültig (Vgl. A.H.M. 1940, Nr. 345). (Stand April 1940)


    Einlaufleistung
    ist die Zahl der Züge, die einem bestimmten Eisenbahnbezirk über seine Grenzstrecken innerhalb eines Tages zulaufen.


    Einzeltransporte
    sind Transporte kleinerer Truppeneinheiten, die auch in geschlossenen Zügen fahren, aber nicht zu Bewegungen gehören.

    Elevator
    Fördereinrichtung, die Massengüter wie Getreide, Sand, Schotter usw. kontinuirlich weiter transportiert.


    Etappe
    >>Nachschub<<, Etappenzüge = Nachschubzüge, Etappenstraßen = Nachschublinie auf Straßen und Wegen, Wasser-Etappenlinie = Nachschubweg per Schiff.


    Expositur
    Östereichisch-ungarischer Ausdruck für Zweigstelle.


    Stand 29.08.2016(MK)

  • F


    Fachliche Unterstellung
    Sie umfasst die Unterstellung in der Ausübung einer fachlichen Tätigkeit (z.B. auf dem Verwaltungs-, ärztlichen oder veterinärärztlichen Gebiet, dem Gebiet der Abwehr oder auf dem Gebiet des Kriegskarten- und Vermessungswesens, hinsichtlich der Sonderwaffen usw.). Auf ärztlichen oder veterinärärztlichen Gebiet ist die disziplinarische Unterstellung durch §§ 27, 28 WDSTO. geregelt. (HM. 1943. Nr. 308)


    Fahrtnummer
    diese begleitet unverändert einen Militärtransport vom Ursprungsort bis zum Ziel. Sie werden von der militärischen Transportdienststelle (Transportkommandantur - TK) erteilt.


    Fahrzeugbegrenzungslinie
    durch die gesetzlich festgelegte Fahrzeugbegrenzungslinie, werden die Umrisse eines Eisenbahnfahrzeuges begrenzt.


    Feldbahn
    Militärisch genutzte transportable und verlegbare Schmalspurbahnen. Als Zugkräfte dienten meist Dampf- oder Benzollokomotiven, seltener Pferde und andere geeignete Tiere.


    Feldbinde
    Hat ein rundes oder ovales Schloß zum Einhaken und wurde von Offizieren zum Dienstanzug getragen.

    Flutbrücken
    Im Anschluß an Strombrücken ausgeführte, mit Durchlässen für Hochwasser versehene Zufahrten oder selbstständige Brücken, die über ein Überschwemmungsgebiet bzw. über einen Flutgraben führen.

    Förderbahnen
    Von der Truppe selbst verlegt, betrieben und instand gehaltene Feldbahn und Seilbahn. Diente vor allem dem Nachschubtransport in Frontnähe.
    (hier gibt es Hinweise zu Luftwaffeneinheiten und Infaterie-Divisionen)

    Formation

    allgemeiner Ausdruck für Truppengliederungen jeder Größe. ohne daß dabei über deren Art etwas Bestimmtes ausgesagt wird. (Stand April 1940)



    Stand 29.08.2016(MK)

  • G


    Gasöl
    Das durch Destillieren von Braunkohleteer bei der Paraffingewinnung erhaltenen Rohöl, welches gereinigt als Leuchtstoff oder Treibstoff für Motorloks diente.


    geblitzt
    Tarnbezeichnung bei den Eisenbahn Pionieren für eine Sprengung.

    Gebiet der Kriegsverwaltung

    ist derjenige Teil des feindlichen Gebiets, der von uns besetzt ist, außerhalb des Operationsgebietes des Heeres liegt und in dem eine Kriegsverwaltung unter einem besonderen Militärbefehlshaber eingerichtet ist. Im Gebiet der Kriegsverwaltung obliegt der Luftschutz in der Regel dem Ob.d.L. Ausnahmen werden durch den Ob.d.W. von Fall zu Fall befohlen. (Stand April 1940).


    Gefechtsgebiet

    Abgrenzung erfolgt durch Armeebefehl, möglichst klein gehalten, Beschränkung auf Bereich der am Feind befindlichen Divisionen und Korps.


    Gefechtsstärke und Kampfstärke
    Sie dienen der Feststellung der Stärke der fechtenden Teile, sowie in Verbindung mit der Tagesstärke der Beurteilung der Kampfkraft von Einheiten, Truppenteilen und Verbänden (Div. und Brig.) und fechtende Heerestruppen. Alle übrigen Truppenteile, Dienststellen und Einrichtungen haben eine Gefechts- und Kampfstärke nur, wenn sie unmittelbar zum Kampf eingesetzt sind.

    • Zur Gefechtsstärke einer Truppe rechnen alle Soldaten der Tagesstärke, die am Gefecht als Kämpfer und unmittelbarer Helfer des Kämpfers teilnehmen, hierzu rechnen alle Einheiten der fechtenden Truppe ohne deren Trosse, I-Dienste sowie bei diesen Teilen befindlichen Soldaten der eingesetzten Einheiten, Fahrer und Beifahrer von Gefechtsfahrzeugen.
    • Zur Kampfstärke zählen alle Soldaten, die als infanteristischer Kämpfer in vorderer Linie und als Angehöriger anderer Waffen in gleichem Kampfraum zur Unterstützung der infanteristischer Kämpfer eingesetzt sind bzw. vorübergehend zur Verfügung stehen.

    In der Kampfstärke eines Verbandes sind daher auch diejenigen Truppenteile und Einheiten mitzuerfassen , die als Reserven im Bereich dieses Verbandes taktisch zur Verfügung stehen. Hierbei rechnen jedoch nur diejenigen Soldaten mit, die bei einem Einsatz der Reserve-Einheiten, -Truppenteilen oder -Verbänden als Kämpfer zum Einsatz kommen.
    In Zweifelsfällen gehört derjenige Soldat, der vorwärts der Regiments-Gefechtsstände der Gren.Regimenter eingesetzt ist, zur Kampfstärke.
    Kommandierte sind bei den Einheiten zu melden, zu denen sie kommandiert sind. (OKH/GenStdH/Org Abt Nr. I/2000/44 g vom 25.4.44)


    Gegenneigung
    Steht im Zusammenhang mit dem Problem der verlorenen Steigung. Hat das Lok-Personal eine ausreichende Streckenkenntnis, kann es bei einer Talfahrt mehr Anlauf nehmen, um in die anschließende Gegenneigung mit Schwung einfahren zu können.


    Gegenlauf
    Beim Lokomotiveinsatz versucht man, die Rückfahrt sinnvoll zu nutzen, also im Gegenlauf zu einem Nachschubzug mit der selben Lok einen Leerzug zu bespannen.

    Gestänge
    Ist ein System der Telefon- und Telegrafenmasten an einer Eisenbahnstrecke. Fälschlicherweise auch gelegentliche Bezeichnung für Teile des Oberbaus.

    Gruppen
    - Truppenkörper, in etwa einem Korps entsprechend, zumeist mit dem Namen ihres Kommandierenden Generals oder mit einem Großbuchstaben belegt.
    - Teil eines Zuges (milit. Einheit), ein Zug bestand meist aus 4. Gruppen.


    Großer Verband
    Division, Brigade


    Stand 29.08.2016(MK)

  • H


    Heberlein-Bremse
    von Heberlein 1852 eingeführte Seilbremse, meisst bei Schmalspurfahrzeugen.


    Heeresgebiet

    Begriff ist zur Entlastung der Armee im Ostraum neu gebildet. Der Befehlshaber im Heeresgebiet untersteht jeweils dem Oberbefehlshaber der Heeresgruppe, welcher die Grenze zwischen Armeegebiet und Heeresgebiet jeweils festlegt.

  • I


    Injektor
    Dampfstrahlpumpe für Dampflokomotiven


    Iststärke
    Sie enthält alle auf dem Etat einer Einheit, eines Truppenteils oder Verbandes stehenden Soldaten. Hierzu gehören auch: Urlauber, Abkommandierte, Kranke und Verwundete innerhalb von 8 Wochen, etwa vorhandene überzählige Soldaten. Die Iststärke dient organisatorischen Berechnungen und Planungen, nicht dagegen der Beurteilung der Kampfkraft eines Truppenteils. Sie gilt daher für sämtliche Truppenteile, Dienststellen und Einrichtungen des Feldheeres (einschließlich Hiwi). (OKH/GenStdH/Org Abt Nr. I/2000/44 g vom 25.4.44)


    Stand 28.11.2015(MK)

  • J

    Joch (Gleisjoch)
    Eine vormontierte Einheit von meist zwei gleich langen Schienensträngen, an denen die Schwellen vormontiert sind. Der Zweck ist der schnelle Ein- bzw Ausbau von Gleisstücken in mehreren Teilen. Die Joche wurden mit Schienen-Laschen verbunden. Diese wurden an den Schienenstegen angeschraubt. Diese Gleisjoche wurden durch die Eisenbahn-Pionier-Parks vormontiert und verladen.

  • K


    Kampfstärke und Gefechtsstärke
    siehe hier


    Kastenwagen
    Kipploren oder offene Wagen mit hölzernen Wänden.

    Kleinbahnen
    Bahnen des öffentlichen Verkehrs mit erleichterten Bau- und Betriebsbedingungen (Normal- und Schmalspur).


    Kleinwagen
    sind Nebenfahrzeuge der Eisenbahn - z.B. Gleiskraftwagen, Draisinen, Rottenwagen, Schienenfahrräder und fahrbare Gleisbaugeräte -, die weder in Zügen eingestellt noch als Züge behandelt werden dürfen.


    Knotenpunktleistung
    ist die Zahl der in einen größeren Bahnhof (Knotenpunkt) während einer bestimmeten Zeit (in der Regel 24 h) zu behandelnden bzw. umzuspannenden Züge.

    Kolonnen
    Motorisierte oder bespannte Einheiten, deren Fahrzeuge überwiegend für Nachschubzwecke eingesetzt wurden.


    Kommandobehörde
    Militärische Dienststellen vom Divisionskommando aufwärts, die über Truppen befehlen, hierzu gehören Gen.Kdo., Armeeoberkommando, Heeresgruppenkommando, die Höheren Kommandos, Kommandanten des rückwertigen Armeegebiets usw. (Kdo.Behörden darf nicht mit "Kommando" (z.B. Wehrbezirkskommando) verwechselt werden. Die "Kommandos" haben mit den Kommandobehörden nichts zu tun. Unter der Bezeichnung "Kommando" versteht man im allgemeinen kleinere Stäbe, die keine Truppen führen.


    Kopfmachen
    müssen Züge, wenn sie einem Bahnhof in der gleichen Richtung wieder verlassen müssen, aus der sie eingefahren sind; die bisherige Zugspitze wird beim Kopfmachen das Zugende.


    Koppel
    Hat ein Kastenschloß zum Einhaken und wurde von Unteroffizieren ind Mannschaften zu jeder Anzugsart getragen.

    Kossava-Sturm
    Ein kalter sehr böiger Wind, der absteigend aus Osten oder Südosten die Karpaten in der Region um das eiserne Tor durchströmt und sich dann in verschiedene Richtungen verzweigt.


    Kragenpatten/Kragenspiegel
    sachlich das gleiche, die offizielle Bezeichnung für die Abzeichen am Uniformkragen lautete in der Wehrmacht stets >>Kragenpatte(n)<<.
    Der heute oft verwendete Begriff >>Kragenspiegel<< war vor und während des II.Weltkrieges nur inoffizieller Sprachgebrauch.


    Kreuzungsgleis/Kreuzungsstation
    Sie ermöglichte mit mindestens zwei Weichen die Zugbegegnung auf einer eingleisigen Strecke.

    Kriegsbahnen
    Vorallem finanzpolitischer und propagandistischer Begriff für den Neubau von Normalspurbahnen im Krieg.


    Kriegsfahrordnung
    Die von den Abteilungen des Chef des Transportwesens vorbereiteten Fahrpläne, die unter zeitweiliger Einstellung des gesamten zivilen Verkehrs, die Durchfahrt von Mobilisierungs- und Aufmarschtransporten in einheitlichen Geschwindigkeiten und Zeitabszänden regelten.


    Kriegsgebiet
    ist das im eigenen Besitz befindlichee Gebiet, in dem kriegerische Handlungen irgendwelcher Art stattfinden oder stattfinden können. Bei der heutigen Reichweite der Fliegertruppen fällt bei Beginn eines Krieges das gesamte Reichgebiet unter den Begriff "Kriegsgebiet". Zum Kriegsgebiet rechnen auch von eigenen Truppen besetzte Teile feindlicheen Gebiets.


    kriegsgliederungsmässige Unterstellung

    Ist eine Unterstellung in jeder Hinsicht, wobei der betreffende Truppenteil (Einheit) für dauernd in den Verband der übergeordneten Kommandobehörde (Dienststelle) tritt.


    Kroki
    eine maßstabsgerecht verbesserte Skizze, deren Gerippe möglichst einer Karte entnommen wird. Die Höhendarstellung erfolgt je nach Zweck und Zeit durch Schummerung, Höhenschichtlinien oder einfache Bergstrichzeichnung.


    Krokiertrupp
    Misst die Länge der Linie, stationiert sie, krokiert ( Aufnahme in topografischer Karten) das Gelände und zieht Erkundungen über alle Punkte ein, die für den Bahnbau in Betracht kommen können: z.B. Hochwasser, Grundwasserstand, Beschaffenheit des Wassers, Tiefe von Flüssen und Stromgeschwindigkeit, Arbeitsverhältnisse, die Zahl der auftreibaren Gespanne, das vorhandensein von Holzplätzen für Brückenbauten usw. Er untersucht die Bodenart.


    Küstenschutzgebiet der Kriegsmarine
    ist derjenige Teil des Kriegsgebiets, welcher an die freie See grenzt. Er umfasst die Hoheitsgewässer, die Festungsgebiete und Kriegsstützpunkte der Kriegsmarine, einschließlich derjenigen in Ostpommern im Operationsgebiet des Heeres, sowie die Seewasserstraßen. Nicht zum Küstenschutzgebiet der Kriegsmarine rechnet Ostpreußen und diejenigen Seehäfen (Seestädte), welche oberhalb der Flußmündungen und nicht im Festungsgebieten der Marine liegen. Im Küstenschutzgebiet, ist der Kommandierende Admiral für den Schutz gegen Angriffe von See und aus der Luft verantwortlich. Die Grenze des Küstenschutzgebiets und seine Einteilung in Territorial- bzw. Tätigkeitsgebiete der Kriegsmarine werden durch Antrag des Ob.D.M vom Ob.d.W. festgelegt. (Stand April 1940)



    Stand 29.08.2016(MK)

  • L


    Labeflasche
    mit Filzbezug und Trinkbecher, ähnelt der Feldflasche, fasst aber 1 Liter. Sie gehört zur Ausrüstung des Sanitätspersonals.


    Laderückstand
    ist die Zahl der zwar bereitgestellten, aber - innerhalb der Ladefrist - nicht entladenen Güterwagen eines Tages.


    Leibriemen
    Diese haben eine Zweidornschnalle zum Lochkurt und wurden von Offizieren zum Felddienst getragen.


    Lichtmessbatterie
    klärt nachts die sichtbar werdenden Mündungsfeuer feindlicher Geschütze auf, überwacht das Gefechtsfeld und schießt eigene Batterien ein. Mehrere Meßstellen werden an Punkten mit guter Übersicht eingerichtet; sie bilden das Lichtmeßsystem. Durch Anschneiden eines erkannten Feuerscheins messen sie den Winkel zwischen dem Ziel und einer festgelegten Grundrichtung; diese Winkel werden auf einer Auswertestelle in einen Meßplan übertragen. Der Schnittpunkt der freien Schenkel ergibt die Lage des Ziels.


    Livland
    Baltisches Gebiet, das heute längs der Sprachraumgrenze zwischen Estland und Lettland aufgeteilt ist.

    Lokomotivzug
    Überführung von mehreren gekuppelten Lokomotiven ohne Wagen.


    Stand:01.03.2016(MK)

  • M


    Magazin
    - Behälter in oder an Handfeuerwaffen, aus dem die Patronen durch einen Mechanismus nacheinander in den Lauf geschoben werden.
    - Aufbewahrungsort, Depot, Lagerstätte, Speicher, Warenlage usw. z.B. Lebensmittel, Marketenderwaren usw.

    Manneszucht

    (Disziplin), die freiwillige Unterordnung des Soldaten unter seine Dienstpflichten und die Befehle seiner Vorgesetzten, eine der stärksten Grundlagen des Erfolgs im Kriege, im Frieden ein Zeichen für den Geist und die Erziehung der Truppe.


    Meldekopf
    eine Nachrichtenstelle zum Sammeln und Weiterbefördern einlaufender Meldungen von Aufklärungsabteilungen, Erkundungstruppen oder kämpfenden Truppen. Sie wird so weit wie möglich vorgeschoben, muss aber dem feindlichen Feuer entzogen sein. Sie dient der Abkürzung der Meldewege für die Meldereiter und Läufer. Meist wird sie mit einem Offizier besetzt, der die Meldungen nach ihrer Wichtigkeit ordnet und durch Fernsprecher oder Funkspruch an die Kommandostelle weitergibt.


    Mindestbremshundertstel
    werden für jeden Zug, seinem Gewicht, seiner Geschwindigkeit und den Neigungen der Strecke entsprechend, in einem Fahrplan vorgeschrieben.


    Mobilmachungsbegriffe
    1. Außerhalb der Mobilmachung "Einsatzbereitschaft"
    Kriegsverwendungsfähig ohne Mobilmachung. Truppe erhält keinerlei Ergänzungen, weder personeller noch materieller Art. Spätestens nach 8 Stunden Stäbe u. Einheiten der fechtenden Truppe, nach 12 Stunden Verpflegungstrosse u. etwa ein Drittel der rückwärtigen Dienste, nach 24 Stunden der Rest der rückwärtigen Dienste u. die Gepäcktrosse.
    2. Der Mobilmachung vorausgehend "Vorausmaßnahmen"
    Vorausmaßnahmen werden im allgemeinen auf Grund der Friedensgesetze durchgeführt. Sie sollen die Mobilmachung erleichtern und Sicherheitsmaßnahmen ermöglichen. Sie werden in drei Stichwortgruppen zusammengefasst:
    a) Vorbereitung
    b) Marschbereitschaft
    c) Sicherung
    3. Mobilmachung ohne öffentliche Verkündung (X-Fall)
    Bezweckt planmäßigen Ablauf der Mobilmachung unter weitmöglichster Tarnung und Kann sowohl auf das gesamte Kriegsheer als auch auf Teile desselben erstreckt werden.
    4. Allgemeine Mobilmachung mit öffentlicher Verkündung (Mob-Fall)
    Löst die Gesamtheit der Mobilmachungs-Vorbereitungen aus.
    5. Zeiteinteilung
    X-bzw. Mobvortag (Eingang des Befehls spätestens 16 Uhr)
    1. X-Tag --- 1.Mob-Tag
    2. X Tag --- 2.Mob-Tag (aktive Truppen im allgemeinen fertig)
    .............. --- .................
    6. Marschbereitschaft
    Beschleunigte Ausrückfähigkeit innerhalb 12 Stunden nach Eingang des Befehls beim Generalkommando.
    7. Marschreserve
    Wird von Truppe selbst einberufen. Leute die innerhalb 8 Stunden bei der Friedenseinheit eintreffen können.


    Munitionsausstattung

    Die planmäßig vorgesehene Ausstattung einer Division mit Munition, ist die sogenannte 1. Munitionsausstattung und besteht aus:

    1. Feldausstattung: mitgeführt beim Mann und auf den Gefechtsfahrzeugen

    2. Anteil der leichten Kolonnen: also 1. Fahrkolonnen, 1. Pionierkolonne, 1. Nachrichtenkolonne, 1. Flakkolonne

    3. Anteil der Division Nachschub-Kolonnen

    Die Zusammensetzung der 1. Munitionsausstattung wird durch das OKH/Gen.Qu. je Waffe bzw. Munition der Artillerie festgelegt (HDv. 90 Teil II geh.).

    Zur Berechnung der Schußzahlen und der der sich daraus ergebenden Gewichtsmengen der 1. Munitionsausstattung dient die Waffenausstattung als Grundlage.





    Stand:29.08.2016(MK)

  • N


    Nachschubstraßen

    Hauptverkehrsweg für Nachschub,. Anzustreben ist je Division eine eigene Nachschubstraße, an oder in deren Nähe die Versorgungstruppen und Versorgungseinrichtungen der Division liegen. Schutz der Nachschubstraßen gegen Luft- und Erdfeind, Verkehrsregelung.


    Neigung einer Weiche
    Der Winkel, unter dem sich die Schienen im Herzstück einer Weiche durchschneiden, heißt >>Neigung<<.
    Im Gebrauch sind vor allem die Neigungen von 1:9, 1:10 und 1:11.

    Neigungstafeln

    Mit ihnen signalisiert man den Lokpersonal den Beginn und das Ende von Gefällestrecken.

    Nivelliertrupp
    Der Trupp bestimmt, falls ein Festpunkt in der Nähe ist, zunächst die Höhe des Anfangspunktes über Normal Null (N.N.). Dann nimmt er über die Stations- und Geländebrechpunkte den Längsschnitt auf. Gearbeitet wird mit zwei Instrumenten. Die Ablesungen werden in ein Nivellierbuch eingetragen.

    Normalspur
    Spurweite von 1435 mm.

  • O


    Operativ
    Mittlere militärische Führungsebene.


    Ofenheizung (Ohz)
    veraltete Art der Heizung von Wagen, als Heizquelle diente ein kleiner Füllofen für Kohle-, Brikett- oder Koksfeuerung, der mit einem Schutzmantel versehen war, diente auch als Kochstelle.


    Operationsgebiet

    Teil des Kriegsgebietes, in dem das Feldheer operiert. Unterteilung in Heeresgebiete entsprechend den Heeresgruppen.

    Es untersteht mit allen seinen Einrichtungen den zuständigen Oberbefehlshaber der Heeresgruppe bzw. der Armeen (Ausnahmen werden durch Ob.d.W. besonders befohlen). Die Armeeführer sind gleichzeitig Inhaber der vollziehenden Gewalt. Ihnen sind die Chefs der Zivilverwaltung beim A.O.K. unterstellt. Die rückwertige Grenze des Operationsgebiets des Heeres wird auf Antrag des Oberbefehlshaber des Heeres durch den Ob.d.W. festgelegt. Inwieweit den Armeeführern territoriale Befugnisse über die in ihrem Operationsgebiet befindlichen, ihnen aber unterstellten Verbände der anderen Wehrmachtteile eingeräumt werden müssen, wird gesondert geregelt. (Stand April 1940)


    Operationsgebiet der Seestreitkräfte und der Operationsraum der Fliegertruppe
    lassen sich nur von Fall zu Fall abgrenzen. Diese Begriffe bezeichnen den Teil des See- ud des Luftgebiets, in dem Flotte und Fliegertruppe jeweils operieren. (Stand April 1940)


    Stand:29.08.2016(MK)

  • P


    Plannummer
    ist die Bezeichnung des Fahrplanes auf dem jeweiligen Streckenabschnitt; ein Zug kann also nacheinander verschiedene Plannummern haben. Bei Regelzügen ist die Zugnummer gleich die Plannummer, da der Fahrplan des Zuges für seinen gesammten Lauf im voraus bearbeitet worden ist.

  • Q


    Quartier
    Sind Unterkünfte, meist zivile Wohnnungen oder Einrichtungen, die aufgrund gesetzlicher Verordnungen oder ungesetzlicher Beschlagnahme durch Militärangehörige, von den Bürgern requiriert worden.

  • R


    Rampen
    Hier: zumeist Erhebungen in möglichst großer Länge entlang den Gleisen in der Höhe der Böden von allen Güterwagen, um so möglicht schnell aus- bzw. einladen zu können. Selten über Kopframpen.

    Regelleistung
    ist die nach dem Fahrplan regelmäßig mögliche Streckenleistung.
    - Reglleistung 12 (die Zahl ist nur ein Beispiel)
    abgekürzt Re 12 = Die Strecke ist für Behelfs- oder planmässigen Betrieb so ausgebaut, dass auf ihr 12 Züge innerhalb 24 Stunden in jeder Richtung verkehren können.
    - Re 12 im Rahmen Re 18
    = Der Ausbau der Strecke für Regelleistung 12 ist so vorgenommen, dass von vornherein die Einteilung der Bahnhöfe usw. so vorgenommen ist,
    dass später eine Erhöhung auf Regelleistung 18 mit geringensmöglichsten Anzahl weitere Bahnhöfe erfolgen kann.


    Regellichtraum
    ist der über und neben dem Gleis von Gegenständen, Signalen, Bauwerken usw. freizuhaltende Raum.


    Regelspur
    Entspricht der Normalspur (siehe dort)


    Reichsluftschutzgebiet
    ist der übrige Teil des Kriegsgebiets, der nicht zum Operationsgebiet des Heeres, dem Küstenschutzgebiet der Kriegsmarine oder zum Gebiet der Kriegsverwaltung gehört. Der Oberbefehlshaber der Luftwaffe ist in diesem Gebiet für den gesamten Luftschutz verantwortlich. Soweit dem Befehlshaber der Heimat in diesem Gebiet, in seiner Kennzeichnung als "Heimatgebiet" besondere Territorialbefugnisse zustehen, werden sie in den Grundlagen für die Zusammenarbeit zwischen Heer, Marine und Luftwaffe gesondert geregelt. (Stand April 1940)


    Rema - Fahrzeug
    ist ein unbemanntes Gerät mit einer max. Geschwindigkeit von 25 km/h, dieses fuhr etwa 200 m vor einem Zug her. Es bestand aus einem leichten, zweiachsigen Zündwagen mit Fangbügel für Stabminen und gefederten Greifarmen, die außerhalb der Schwellenköpfe die Leinen von Abzugsminen fassen und zerreissen sollten. Auf den Laufflächen der Räder dieses Auslösewagens, waren Raupen aufgeschweißt die hämmernde Schläge aud die Schienen erzeugten. Dieser Wagen war durch einen 25 m langen leichten Gittermast mit dem schiebenden Motorwagen verbunden. Dessen Motor konnte von außen leicht in Gang gesetzt oder vor einem Bahnhof durch eine Fahrsperre angehalten werden. Zündete der Auslösewagen eine Mine , so wurde nur er beschädigt, die Verbindungsstange löste sich vom Motorfahrzeug, schob sich in einer schnabelförmigen Führung auf ihn und brachte ihn automatisch zum Halten.


    Richtungsbetrieb
    ist das ständige oder zeitweilige Befahren einer eingleisigen Strecke in nur einer Richtung.


    Rollbahn

    Nachschubstraße schneller Truppen für Bewegung von Versorgungsgut derselben bei weitgreifenden Operationen vorwiegend mittels Groß-Transportraum (z.B. Kw.Trsp.Rgt).

    Transportbewegungen der schnellen Truppen haben auf der Rollbahn den Vorrang. Fuß- oder bespannte Truppen sind fernzuhalten. Verkehrsregelung, insbesondere an Kreuzungen. Sicherung der Rollbahn als der Lebensader schneller Verbände von größter Wichtigkeit.


    Rollendes Material
    umfasst alle Eisenbahnfahrzeuge, nähmlich Lokomotiven, Triebwagen, Personen- und Güterwagen, Bahndienstwagen und Nebenfahrzeuge.


    Rückstau
    tritt ein, wenn Züge oder Wagen vor ihren Ziel wegen stockender Vorflut (Ausnahmeverweigerungen, Überfüllung der Ausladebahnhöfe, Unfällen, Streckensperrungen, anderen Betriebsschwierigkeiten oder Rückhaltesperren) angehalten werden müssten und deshalb bei Meldeschluß mehr als 3, 4 oder 6 Stunden - je nach dem wie es die Meldvorschrift vorsieht - gestanden haben.


    Rückwärtiges Armeegebiet

    Vom rückwärtigen Grenze des Gefechtsgebietes bis zur rückwärtigen Grenze des Armeegebietes. (Kommandant des rückwärtigen Armeegebietes).



    Stand:29.08.2016(MK)

  • S



    Sanitär
    Bezeichnung für. >>der Gesundheit dienend<<

    Schienenautos
    Auf Schienen gesetzte Kraftwagen (PKW, LKW) auch Schienenkraftwagen genannt, Bei Ihnen konnte man die Räder (für Straßen) mit Rädern für Schienenbetrieb umrüsten.

    Schlüsselwerk

    durch dieses werden die Schlüssel der Weichenschlösser festgelegt und Abhängigkeiten zwischen diesen Schlüsseln und den Hauptsignalen hergestellt.


    Schlüssel/Verschlüsseln

    Begriffe zum Thema siehe im Anhang Bild 1. (Quelle: como Findbuch 12466)


    Schulterklappe
    sind nicht oder nur teils am Rand aus Silbergeflecht, wurden von Unteroffizieren und Mannschaften getragen


    Schulterstücke
    sind ganz aus Gold- oder Silbergeflecht, werden nur von Offizieren getragen

    Schmalspur
    Spurweiten von weniger als 1435 mm (Normalspur), meisst 600 mm, vereinzelt auch 750 mm.


    Signaldraht
    ist Stahldraht von 4 oder 5 mm Durchmesser, meist verzinkt, aus dem die Drahtzüge zwischen den Hebeln der mechanischen Stellwerke und den fernbdienten Signalen, Weichen usw. hergestellt werden.

    Sprengentwurf
    Planung und Vorbereitung von Kunstbauten zur Sprengung.

    Sprengstellen

    Vom Gegner oder den eigenen Truppen durch Sprengung zerstörte Kunstbauten oder Streckenteile.


    Sollstärke
    Diese unterscheidet sich von der Iststärke nur durch Fehlstellen oder etwa vorhandene Soldaten über Soll. Die Sollstärke ist die Zahl der nach gültiger KStN und Kriegsgliederung zustehenden Soldaten (einschließlich Hiwi). (OKH/GenStdH/Org Abt Nr. I/2000/44 g vom 25.4.44)


    Stab
    Gesamtheit aller Angehörigen einer militärischen Befehlsstelle, deren Führer (Kommandant, Kommandeur, Kommissarischer General, Befehlshaber, Oberbefehlshaber) unter eigener Verantwortlichkeit zur Durchführung seiner Führungsaufgaben bedient. mit und ohne unterstellten Truppen. Der Ausdruck "Höherer Stab" ist zu vermeiden da er keinen bestimmten Begriff kennzeichnet und nur zu Missverständnis Anlass gibt. Der Stab von Div.Kdo. an aufwärts siehe Kommando-Behörde. (Stand April 1940)


    Stammstrecke
    Hier: Hauptlinie der jeweiligen Klein- bzw. Feldbahnbetriebes.

    Steinschlag
    Hier: Schotter


    Strategisch
    Oberste militärische Führungsebene.

    Streckenleistung

    ist die Zahl der in 24 Stunden über die Strecke gefahrenen Züge, für die beide Richtungen zusammen oder für jede Richtung getrennt angegeben.

    Stromstrich

    Die Linie der größten Oberflächengeschwindigkeit eines Flusses.


    Stand 29.08.2016(MK)