Soest/i. W. als Garnisonsstadt

  • Hallo zusammen,


    vielleicht als Ergänzung der Garnisonsgeschichte zu gebrauchen..


    Herzliche Grüße Roland


    Von dem Status als Garnisonsstadt kann man bei Soest erst sprechen, nachdem im Jahre 1861 die erste Staatskaserne in Soest erbaut wurde. Der Bau weiterer Kasernen in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts war jeweils eng mit der jeweiligen allgemeinen Aufrüstung vor den beiden Weltkriegen verbunden.
    Am 28.Mai 1914 legte das Militärbauamt Münster Baupläne für eine neue Infanteriekaserne, die Metzer Kaserne am Lübecker Ring zwischen Hiddingser Weg und Windmühlenweg. Die 1915 fertig gestellte Anlage wurde bis 1920 durch das Militär genutzt, danach für einige Jahre von drei Hundertschaften der Polizei. Von 1925 bis 1927 war sie Wohnanlage und wurde 1929 zu einem Provinziallandpflegeheim und Krankenhaus umgebaut. Im Jahre 1933 zogen in den leerstehenden Frauenblock Arbeiter des Reichsarbeitsdienstes ein.


    Nach 14jähriger Unterbrechung wurde Soest erneut Garnisonsstadt, als am 1.Oktober 1934 Kompanien des Infanterie-Regiments 18 von Paderborn in die Metzer Kaserne verlegt wurde.


    Im Zuge der verstärkten Aufrüstung vor dem Zweiten Weltkrieg, die zwangsläufig den Bau neuer Unterkünfte für die Soldaten sowie die zugehörigen Ausbildungsanlagen , Gerätehallen und Ställe erforderlich machte, entstanden in Soest in den nächsten Jahren drei weitere Kasernenanlagen:
    die Argonner Kaserne am Lübecker Ring zwischen Lendringser Weg und Windmühlenweg,
    die Bleidorn (Infanterie) Kaserne südlich der Waldstraße am Hiddingser Weg sowie
    die zweite Infanterie-Kaserne am Meiningser Weg.
    (Helmut Schinkel, Die Baugeschichte der zweiten Infanteriekaserne am Meiningser Weg in Soest, in: Das Oflag VI A. Gefangen in Westfalen. Die Geschichte der französischen Kriegsgefangenen in Soest, herausgegeben von der Geschichtswerkstatt Französische Kapelle e.V. Soest, 1999, S. 16 – 21, im Folgenden „Schinkel, S.“)


    Die zweite Infanterie-Kaserne am Meiningser Weg als jüngste Soester Kaserne fand erste Erwähnung in den Bauakten der Soest datiert vom 14.November 1936. am 5.Juli 1938 ging beim Stadtbauamt der Stadt Soest, Abteilung Baupolizei, ein Bauantrag für die neue Kasernenanlage ein. Es sollten errichtet werden: die Mannschaftshäuser 1, 2 und 3, das Mannschaftshaus für die Maschinengewehr-Kompanie, das Stabsgebäude mit einem Gebäude für Arrestanstalt und Stabsgeschäftszimmer, die Wirtschaftsgebäude I und II sowie als Nebengebäude ein Exerzierhaus, eine Fahrzeughalle, eine Waffenmeisterei, ein Gas- und Entseuchungshaus, eine Beschlagschmiede, eine Reithalle, sowie ein Pferdestall mit Wartestall und Krankenstall.


    Die Mannschaftsblocks 1, 2 und 3 sowie das Mannschaftshaus der MG-Kompanie waren für jeweils 180 Soldaten ausgelegt. Die Stabsgebäude enthielten Stuben für weitere ca. 60 Soldaten. Insgesamt war die Kaserne somit für etwa 780 bis 800 Soldaten geplant.
    Die Baugenehmigung wurde mit Datum vom 30.August 1938 erteilt. Mit Ausbruch des Krieges wurde über alle noch nicht fertig gestellten und noch im Bau befindlichen Kasernen zunächst ein Baustopp verhängt. Einheiten der deutschen Wehrmacht lagen in dieser Kaserne also nie. (Schinkel, S. 17 - 19)


    Ab 1937 wurde ein Offiziersheim zwischen Arnsberger Straße und Wisbyring neu errichtet. (Schinkel, S. 17)


    Am 3.Januar 1939 lagen in Soest
    Stab Infanterie-Regiment 64, Oberst Schirmer mit dem
    Regiments-Veterinär, St.Vet. Dr. Tillmanns sowie dessen
    III. Bataillon, Major Meinardus.


    Für das II. Bataillon, Oberstleutnant Dipl.-Ing. Castorf, war Soest als Standort vorgesehen, es lag aber vorläufig in Bielefeld, ebenso für das Ergänzungs-Bataillon des Regiments, welches sich vorläufig aber auf dem Truppenübungsplatz Senne befand.


    Vom Artillerie-Regiment 16 lag dessen III. Abteilung, Major Reußner, in Soest, von der Sanitätsabteilung 16 eine Sanitäts-Staffel unter Ob.St.A. Dr. Maassen.


    Unter der Wehrersatzinspektion Dortmund bestand in Soest ein Wehrbezirkskommando unter Oberstleutnant (E) Schunck als auch ein Wehrmeldeamt unter Hauptmann z. D. Witzig.
    Der Wehrmachtsfürsorgeoffizier in Soest war Hauptmann (E) Lipgens
    (Friedrich Stahl, Heereseinteilung 1939, Edition Dörfler, S. 68 – 74, Stab des I.R. 64 in der Argonner Kaserne,, Teile des Rgt. in der Metzer Kaserne).


    Am 15.November 1939 wurde die noch unfertige Kaserne am Meiningser Weg zum Stammlager für Kriegsgefangene, Stalag VI E, erklärt. Nachdem bereits am 14.Mai 1940 die ersten französischen Offiziere eintrafen, wurde sie am 5.Juni 1940 in Offizierslager Oflag VI A umbenannt, und war somit erstes Kriegsgefangenenlager für Offiziere im Wehrkreis VI.
    (Schinkel, S. 19) Erst ab dieser Zeit wurden die Wirtschaftsgebäude südlich der Hauptachse der Kaserne nach geänderten Plänen errichtet bzw. weitergebaut. (Schinkel, S. 20 oben)


    Als Kommandanten des Oflag VI A sind bekannt die Wehrmachtsoffiziere von Hirsch (1940), Bomke (1940 – 43), Hugo Marquard (März 1943 – 1944), Paul Wellhausen (1944/45), Ebke und von Stern (1945). Die Abfolge und die genauen Amtszeiten der Lagerkommandanten werden widersprüchlich angegeben. Nach Personalunterlagen der Wehrmacht war Oberst Waldemar Daemm im April 1945 in die Stelle des Lagerkommandanten eingewiesen, hat aber anscheinend diese Funktion nicht ausgeübt.
    Die Bewachung des Oflag und der vielen Arbeitskommandos vom Stammlager VI A Hemer in Soest und Umgebung war Aufgabe des Landesschützen-Bataillons 489, von dem Teile in der Thomä Schule und im Predigerseminar einquartiert waren.
    (Reimer Möller, Das Lagersystem - innerhalb und außerhalb des Stacheldrahtes in: Das Oflag VI A. Gefangen in Westfalen. Die Geschichte der französischen Kriegsgefangenen in Soest, herausgegeben von der Geschichtswerkstatt Französische Kapelle e.V. Soest, 1999, S. 21 – 27)


    Am 1.Oktober 1935 bereits war wegen der günstigen geographischen Lage und entsprechend guter Empfangsergebnisse zwischen Berwicke und Nateln, wo von der Hammer Landstraße ein Weg rechts über eine Ahsebrücke zur Hachenei führt, kurz vor der Brücke in einer Baracke eine Marinefunkstelle mit der Bezeichnung „Marinefunkstation MFS Mitte“ eingerichtet worden. Sie hatte die Aufgabe, den Marinefunkverkehr der französischen Kriegsflotte in Frankreich, aber auch in Übersee anzupeilen und zu erfassen. Für eine schnelle Nachrichtenübermittlung zum Oberkommando der Kriegsmarine in Berlin wurde ein Fernschreiber installiert.
    Militärisch war diese Funkstelle dem Zweiten Admiral der Nordsee in Wilhelmshaven unterstellt. Versorgt wurde sie vom Infanterie-Regiment 64 in Soest, das von Oktober 1935 bis Oktober 1936 in der Metzer Kaserne lag. Marine-Dienststellenleiter war bis zum 31.März 1936 Oberfunkmeister Wilhelm Muhr. Ihm unterstanden ein Funkmeister, ein Stabsfunkgefreiter, ein Stabsfunkgast, ein Oberfunkgefreiter, vier Oberfunkmaate, ein Oberfernschreibgast, sechs Funkgäste, ein Kraftfahrmaat und sowie ein Koch mit einem Hilfskoch.
    Um bessere Auswertungsergebnisse zu erzielen, waren mehr Empfangsplätze und mehr Personal erforderlich. Im Sommer 1936 ordnete das Oberkommando der Marine an, einen günstigeren Standort in der Nähe von Soest ausfindig zu machen.
    Im Frühjahr 1938 wurde die neuerbaute Funkstation an der Emdenstraße in Soest bezogen und in Dienst gestellt. Der ganze Komplex umfasste das Unterkunftsgebäude mit Wirtschaftsteil, das Betriebsgebäude und etwas abseits, an einem Querweg, der zum Deiringser Weg führte, ein Einfamilienhaus als Wohnhaus des verantwortlichen Stabsoberfunkmeisters Muhr. Vermutlich übernahm nach der Erweiterung der Dienststelle nun Kapitänleutnant Teubner die Führung.
    Ein damaliger Angehöriger der Station berichtete: „... In dem angrenzenden Gelände waren zwei Peilanlagen aufgebaut, ein Adcock- Peiler mit vier gewaltigen Stahlrohren als Antenne und ein Peilempfänger in einem Bunker unterhalb der Erdoberfläche. Das war damals das Beste auf dem Gebiet der Funkpeilung. Dazu kamen noch eine Gonio- Peilanlage mit vier hölzernen Antennenmasten und zwei Masten mit einer gewaltigen Verankerung für die Empfangsantennen, die weit ins Land sichtbar waren. Es war eine reine Empfangsstation. Sie konnte nicht senden und strahlte auch sonst keine Signale in den Äther...“
    Im Oktober 1938 wurde der Marine-Nachrichtenoffizier Kapitänleutnant Teubner verabschiedet, der in Berlin die Leitung der gesamten Marineaufklärung übernahm. Ihm folgte in Soest im November 1938 der Kapitänleutnant Wilhelm Budde.
    Da die Station nun einem Offizier unterstand, wurde die Dienststelle auch „Marine-Nachrichtenoffizier MNO Mitte“ genannt. Kapitänleutnant Budde wurde im Januar 1940 durch Kapitänleutnant Hermann abgelöst.
    Nach der Kapitulation Frankreichs wurde der nun erheblich reduzierte Funkverkehr ausschließlich von Soest aus überwacht, wobei die französischen Verschlüsselungsunterlagen (fünfstelliger Zahlenschlüssel, Wurmverfahren) auch dort vorlag.
    Ein Teil der Soester Station wurde bereits während des Westfeldzuges in einem motorisierten Funkzug beim Vormarsch eingesetzt. Nach dem Waffenstillstand (erst im Frühjahr 1941?) wurde Kapitänleutnant Hermann nach Brest versetzt, ihm folgte bald ein Teil der Soester Dienststelle, die dort die „Marine-Haupt-Peilstelle MHP Brest“ bildete. Einige Nebenstellen wurden hier eingerichtet, ein kleiner Teil der Mannschaft bildete in Vlissingen, Niederlande, die Marine-Peil-Hauptstation MPHS Vlissingen.
    In der Soester Station wurden die Abstellungen durch Nachersatz an Reservisten und neuausgebildeten Marinefunkern aufgefüllt. Im Frühjahr 1941 wurde Kapitänleutnant Hermann durch Korvettenkapitän Meyer, von Beruf Oberstudienrat und Veteran des I. Weltkriegs, abgelöst.
    Nach Beginn des deutschen Ostfeldzuges 1941 wurden erneut von Soest altgediente Funker abgezogen, um neue Beobachtungs- B-Stellen im Osten einzurichten.
    Anfang 1943 wurde Korvettenkapitän Meyer aus gesundheitlichen Gründen aus dem Dienst entlassen und durch Korvettenkapitän Schulze-Pantin ersetzt.
    Nachdem am 1.März 1943 in Wyk auf Föhr eine Schule für Funkhelferinnen speziell für den Beobachtungsdienst eingerichtet worden war, kamen von diesem Lehrgang im Sommer 1943 die ersten Funkhelferinnen nach Soest. Von da an war die Soester Dienststelle überwiegend mit Frauen besetzt.
    Ab Mitte 1944 war Soest nach Erinnerungen eines damaligen Dienststellenangehörigen Auffangstelle für „zurückgeführtes B-Dienstpersonal aus Italien, Frankreich usw. Auch die MPHS (mot 2), die aus dem Raum Bordeaux zurückkam, lagerte auf dem Sportplatz bzw. der Spielwiese an der Arnsberger Straße.
    Anfang 1945 wurde Korvettenkapitän Schulze-Pantin von Kapitänleutnant Plochmann, der bis dahin Chef der MPHS Athen gewesen war, abgelöst.
    Um den 20.März 1945 wurde die Dienststelle aufgegeben. Das technische Gerät und die Unterlagen wurden nach Thale in den Harz verlagert. Das Personal, das aus Soest und der näheren Umgebung stammte, wurde entlassen. Das übrige Funkpersonal wurde auf die noch betriebsfähigen Funkstellen im Küstenbereich der Nord- und Ostsee kommandiert. Der Chef, Kapitänleutnant Plochmann, der am Schluss der Fahrzeugkolonne fuhr, kam bei einem Tieffliegerangriff bei Bad Sassendorf ums Leben. Er stammte aus Osnabrück und war bei der Reichsbahn als Oberinspektor tätig gewesen.
    Das war das Ende der Marine-Peil-Hauptstelle Mitte in Soest. (Gerhard Köhn, Marine in Soest, in: Soester Zeitschrift, Zeitschrift des Vereins für Geschichte und Heimatpflege Soest, Heft 108, Soest 1996, S. 138 – 142)


    Während des Zweiten Weltkriegs waren folgende Einheiten und Dienststellen längere Zeit in Soest stationiert:


    Metzer Kaserne: Veterinär-Ersatz-Abteilung 6 und Standort-Waschanstalt


    Argonner Kaserne: Sanitäts-Ersatz-Abteilung 6


    Bleidorn Kaserne: Fahr-Ersatz-Abteilung 6


    Thomä-Schule und
    Predigerseminar: Landesschützen-Bataillon 489 (Teile)


    Höhere Landwirtschaftsschule: Wehrbezirks-Kommando und Wehrmeldeamt
    (Opmünderweg)


    Hotel Kaiserhof: Dienststellen des Standortältesten und des Bahnhofs-Wachoffiziers,
    (am Bahnhof) Urlauber-Meldestelle, Lebensmittelmarken-Verteilungsstelle,
    Soldatenheim mit Unterkunft für durchreisende Soldaten.


    Hammer Weg Dienststelle des Wehrmachts-Fürsorgeoffiziers


    Arnsberger Straße Marine-Funkstation
    (beim Luisenhof)


    Lübecker Ring: Heeres-Standort-Verwaltung


    Schonekindstraße 15: Heeres- Gebührnisstelle
    (Pfarrhaus der reformierten Gemeinde)


    Brunowall 32: Heeres-Gerätelager
    (ehemalige Schuhfabrik)


    Niederbergheimer Straße: Heeres-Verpflegungslager


    Nöttenstraße 36: Standort-Apotheke


    Am Kungelmarkt: Heeres-Zahnstation


    Gehörlosenschule: Reservelazarett des Heeres
    Stadtkrankenhaus am Steingraben: Reservelazarett des Heeres
    Oberschule für Mädchen am Paradieser Weg: Reservelazarett der Luftwaffe
    (Schinkel, S. 16 – 17, s.a. S. 25)


    Oberstleutnant Kurst Schuster, langjähriger Standortältester in Soest, wurde zum Kriegsende 1945 noch durch den Eichenlaubträger Oberst Hermann Siggel abgelöst, dieser gab in einem Bericht nach dem Krieg an: „... Am 30.3.1945 wurde ich zum Standortöltesten befohlen... so erschien ich.., in der Bleidonkaserne, wo sich der Gefechtsstand befand. Es waren dort eine Anzahl Offiziere versammelt, darunter Oberst stripp und Oberst Meinardus sowie u.a. das Standortarzt Fust. Oberstleutnant Schuster setze mich zu seinem Vertreter ein...“
    Im Laufe des 4.April 1945 übernahm Siggel dann die Führung in Soest, Oberstleutnant Schuster „... bat mich..., das Kommando zu übernehmen. Er wurde von Oberst Stripp, der sog. Bezirksschutzältester war und eigentlich das Kommando hätte übernehmen müssen, und von Oberst Meinardus unterstützt... Er, Meinardus, war ... jahrlang stellvertretender Kommandeur in Soest gewesen...
    Im Raum Soest – Erwitte operierte damals die 116.Panzer-Division. Dieser wurde ich am 6.4.1945 unterstellt. Als ich am 6.4. abends persönlich als letzter das Kasernetor schloss und hinter meiner marschierenden Kampfgruppe herfuhr, begegnete ich den einrückenden amerikanischen Truppen auf dem Ring. Es war dunkel und es regnete. Daher wurde ich weder erkannt noch aufgehalten...
    Ich bin unter dem Befehl der 116.Pz.Div., später unter der 160.Infanterie-Division (Generalleutnant Hammer – Ia Major i.G. Raeder) im Ruhrkessel im Verband des Korps Bayerlein... eingesetzt worden. Meine Kampfgruppe war durch Zuwachs an Truppen und schweren Waffen ziemlich groß geworden. Am 16.4. erlebte ich die Kapitulation in Reinsgen auf dem Hof des Bauern Schöttler...“
    (Hermann Siggel, Zwei und einen halben Tag Kommandant von Soest, in Soester Zeitschrift, Zeitschrift des Vereins für Geschichte und Heimatpflege Soest, Heft 106 Soest 1994, S. 139 – 147, Ritterkreuz am 15.7.1944 als Oberstleutnant und Kdr. G.R. 172, 552.Eichenlaub am 16.8.1944 als Oberstleutnant und Kdr. G.R. 172, 75.Inf.Div.)


    Beim Einzug der belgischen Armee in Soest 1951 übernahm diese auch die Kasernen vor Ort, die wie folgt umbenannt wurden:
    Metzer Kaserne in Steenstraete- Kaserne
    Argonner Kaserne in Rumbeke- Kaserne
    Beidorn Kaserne in Kanaal Van Wessem Kaserne
    Infanterie-Kaserne in Adam Kaserne
    Im November 1994 erfolgte der Abzug der belgischen Truppen.


    Literatur
    Das Oflag VI A. Gefangen in Westfalen. Die Geschichte der französischen Kriegsgefangenen in Soest, herausgegeben von der Geschichtswerkstatt Französische Kapelle e.V. Soest, 1999
    Gerhard Köhn, Marine in Soest, in: Soester Zeitschrift, Zeitschrift des Vereins für Geschichte und Heimatpflege Soest, Heft 108, Soest 1996, S. 130 - 151
    Hermann Siggel, Zwei und einen halben Tag Kommandant von Soest, in Soester Zeitschrift, Zeitschrift des Vereins für Geschichte und Heimatpflege Soest, Heft 106 Soest 1994, S. 139 – 147
    Friedrich Stahl, Heereseinteilung 1939, Edition Dörfler

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  • Hallo Roland,


    ich habe noch folgende Aufnahme vom Regiment 64 / Standort Soest gefunden.


    Ich glaube es ist die Zufahrtsstrasse (von der Kaserne Richtung zum heutigen REWE-Markt gesehen)
    zur damaligen Kaserne (Adam Kaserne),
    die Mauer am Strassenrand im Hintergrund sollte dort auch noch existieren.


    Grüße aus Arnsberg


    Oliver

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  • Hallo Rudolf,


    danke für den Hinweis, ich habe das Bild nun gespiegelt und in den Anhang gelegt.
    Somit ist dann die Marschrichtung vom REWE-Markt zur Kaserne hin gesehen richtig.


    Grüße Oliver

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  • Hallo, RolandP,

    in dem Artikel über die Reservelazarette ist Soest nicht mit einem eigenen Artikel erfasst. Du hast jedoch weitere Informationen in Deinem Artikel mit Straßennamen usw. Sollte man nicht diese Informationen in einem Artikel über das Reservelazarett Soest festhalten.

    Bei Ebay wird zur Zeit eine Postkarte angeboten, die vom Reservelazarett Soest , Nebenstelle Unna, stammt. Die Karte ist aus dem 1. Weltkrieg.

    Hast Du noch mehr Informationen über das Reservelazarett Soest? Diese würden mich interessieren? Wenn Du aus dem Bereich Soest kommst, würde ich gerne Kontakt zu Dir aufnehmen. Grüße h-w

  • Hallo Hans-Werner,


    mehr als das oben Geschriebene liegt mir nicht vor! Ich habe mich mit dem "Standort Soest" auch nicht weiter befasst; dass ich das 2014 zusammen geschrieben habe, war reiner Zufall

    dort lag "nur "Wehrmacht, keine Waffen-SS.... ;)


    Herzliche Grüße Roland

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