Suchanträge beim Militärarchiv (RGWA) in Moskau

  • Hallo, Wolfgang,


    Karlheinz war seit Juni 2013 nicht mehr im Forum, da wird es schwer werden mit einer Antwort auf diesem Wege.


    Was genau suchst Du denn? Geht es Dir um Gefangenenakten?


    Grüße

    Diana


    Die Frau ist die einzige Beute, die ihrem Jäger auflauert (Ingelore Ebberfeld)

  • Schönen guten Tag Diana,


    erst einmal Danke für Dein Schreiben.


    Nein nicht um Gefangene. Ich bin auf der Suche nach Hans Gegner schon sehr sehr weit gekommen und ich weiß mittlerweile wo die Absturzstelle ungefähr war an der Ostfront. Flugzeug, Namen, Absturzursache usw. ist alles bekannt.
    Nun zum Abschluss wäre nur noch zu klären ob die vermisste Besatzung der HE 111 ( 5 Soldaten) vielleicht in Russland begraben sind .
    Ich persönlich und ganz privat glaube das eher nicht.
    Es wäre sozusagen noch ein Versuch um alles was möglich ist, überprüft zu haben.
    Volksbund bzw. Soldatenfriedhöfe die unter dem Volksbund betreut werden, haben die 5 nicht eingetragen, also dachte ich wenn es in Russland vielleicht doch auch Leute gibt die sozusagen Buch führen über Deutsche Soldaten aus dem 2 WK könnt ich es versuchen.
    Habe schon sehr weit im Net vorgelesen und festgestellt, dass das eher nicht möglich ist. Ausserdem kostet das eine Unsumme für Infos die nicht da sind, sozusagen.
    Allerletzter Versuch ist noch festzustellen ob im Lagodasee auch eine HE 111 liegt und dazu werd ich noch suchen, denn 2 Jäger sind dort abgestürzt nur kein Bomber.
    Ich gehe natürlich auch davon aus, dass beim Absturz einer HE 111 nichts mehr an menschl. Überresten zu finden war. Traurig aber es war halt so.
    Gruß


    Wolfgang

    Ich suche alles von der Ardennenoffensive über Panzergrenadieregiment 25 HJ

    Edited once, last by wolfipichler ().

  • Hallo Kirill,
    ich habe folgende Frage:
    Landet eine Anfrage beim Suchreferat automatisch beim RGVA,
    oder ist es die selbe Einrichtung?
    Ich habe am 20. Mai 2014 per E-Mail die Suchanfrage gestellt, mit Kopie der Überweisung 30,-
    Suchanfrage im Auftrag von Ilse Papenfuß, Jahrgang 1928, die gerne noch zu Lebzeiten eine Gewißheit zum Verbleib ihres Vaters Hermann Papenfuß bekommen möchte.
    Trotz mehrmaliger Nachfragen nach einem und zwei Jahren keinerlei Antwort, auch keine Vorgangsnummer zur Suchanfrage. Da ich der russischen Sprache mächtig bin, habe ich alle Dokumente in beiden Sprachen ausgefüllt. Zudem habe ich bei einer Anfrage brav zum 9. Mai gratuliert. Aber selbst diese Höflichkeit hat mir keinen Zwischenbescheid beschert.
    3 Jahre ist schon eine sehr lange Zeit, was kann man da noch parallel machen?
    Danke und Gruß
    Rainer

  • Grüß Gott Rainer,


    beim Volksbund Gräberfürsorge sind drei Hermann Papenfuß gelistet,
    Siehe Anhang
    falls der richtige dabei ist,kannst du da mal freundlich anrufen und nach der Erkennungsmarkennummer und der letzten Einheit fragen


    hast Du es schon beim DRK-Suchdienst probiert?
    https://www.drk-suchdienst.de/…ormular-zweiter-weltkrieg
    Das DRK hat die Gefangenenakten aus Russland mittlerweile erhalten,werden auch auf Anfrage Angehöriger in Kopien kostenlos zugestellt.
    Bei vermißt,frag gezielt nach dem
    DRK-Gutachten
    Auszug aus der Vermißtenbildliste/Foto
    etwaige Gefanngenschaft,mit dazugehöriger Gefangenenakte
    sowie alle zur Verfügung stehenden Informationen zu Hermann Papenfuß
    Die Gefangenenakte wird nicht übersetzt,kommt also in russisch,aber es wird sich jemand finden der das kann.


    Servus Eumex
    Vivat Bavaria
    P.S. Falls Einheit bekannt ist ,oder die Feldpostnummer,kannst Du es hier mal selber probieren,
    http://193.159.223.62:8081/vbl/

    Files

    • Papenfuß.PNG

      (15.07 kB, downloaded 27 times, last: )

    Edited once, last by Eumex ().

  • Hallo Eumex,
    ja es ist der erste Hermann Papenfuß geb. 28.03.1904. Bin mir aber nicht sicher, ob es aus meinen Angaben stammt, da ich auf der Seite der Deutschen Kriegsgräber selbst den Eintrag vorgenommen habe.
    Vom DRK gibt es bereits eine Antwort, aber älteren Datums und evtl. müsste ich mal nach neuer Aktenlage fragen
    Dsnke & Gruss Rainer

  • Hallo,

    in dieser Woche lief bei arte.TV der Firm "Stalins Henker. Das Massaker von Katyn". Das war eine sehr gute Dokumentation darüber!


    Die Angaben im Film zu den vielen Lagerorten der polnischen Armeeangehörigen (Kloster Starobielsk, Ostaschkow, und Kozelsk), den Gefangenenzahlen und den vielen verschleppten Zivilisten aus Polen hat in mir die Fragen aufgeworfen:

    • Gibt es in Polen oder Deutschland diese vollständigen Listen mit den Namen der Getöteten und deren letzte Aufendhaltsorte?
    • Weiß jemand hier, wo sich die Listen mit den genauen Namen der ehemaligen Gefangenen befinden? Die Gefangenen vom Optina-Kloster wurden bei Katyn erschossen, die aus Starobielsk bei Charkow, und wo sind die aus dem Lager Ostaschkow verblieben (in Kalinin?)?
    • D. h., wo kann man sich jetzt auch außerhalb Russlands genauer dazu informieren?

    Da wir in der Familie auch 2 Familienmitglieder aus der polnischen Armee suchen (1939 zum Tag des Überfalls waren sie polnische Armeeangehörige bzw. Reserveoffiziere. Wo sie im Einsatz waren wissen wir nicht). Die beiden Männer Max Rehl und Pawel Rehl aus Lodz werden seit 1939 vermisst von der Familie. Nun kann es sein, dass sie nach den ersten Tagen des Krieges gefangen genommen wurden oder sich in Richtung Russland absetzen konntenm um der deutschen Gefangennahme zu entgehen.

    In Polens Archiven lässt sich dazu leider nur die Liste der über 4000 polnischen Menschen in Katyn nachlesen. Im russischen MEMOTIAL.ru lassen sich auch keine vollständigen Angaben über die polnischen Gefangenen/ Erschossenen finden.

    Gibt es in Polen oder Russland nichts weiter an detailierten Unterlagen darüber?

    Vielleicht habe ich auch nur noch nicht alle Listen gefunden, die zugänglich sind?

    Über Eure Hilfe würde ich mich sehr freuen!


    Schriftgröße auf NN gebracht...Huba

    Michel


    Mit einer geballten Faust kann man keinen Händedruck wechseln. Mark Twain