Hilfe bei Übersetzung Gefangenenakte

  • Hallo,


    ich habe vom DRK die russische Gefangenenakte eines Verwandten erhalten. Leider kann ich kein russisch. Könnte mir jemand im Forum bei der Übersetzung der handschriftlichen Eintragungen behilflich sein? Einen Scan würde ich sodann zusenden.


    Beste Grüße,
    Kai

  • Hallo Kai,
    offenbar erbarmt sich keiner. Schicke mal den Scan, entweder reicht mein russisch oder ich zeige es mal einem richtigen Russen.


    Beste Grüße
    Nic

  • Hallo Nic !!


    Es hat sich schon einer erbarmt, Entschuldigung. =)
    Die Übersetzung ist eben per E Mail raus.


    Schönes Wochenende und Gruß Gregor

  • Hallo Gregor, konnte ich ja nicht wissen.
    Dann ist ja alles ok.
    Erfahren wir auch den Inhalt?


    Beste Grüße
    Nic

  • Hallo Nic !!


    Quote

    Erfahren wir auch den Inhalt?

    Ich denke mal, das ist Privatsache von Kai.
    Wenn er uns etwas mitteilen möchte, wird er es bestimmt machen.


    Gruß Gregor

  • Quote

    Original von nicolae
    Hallo Kai,
    offenbar erbarmt sich keiner.


    Warum denkst du so? Hier im Forum gibt es auch Leute, die helfen konnen.


    Kirill

  • Hallo Kirill,


    Gregor hat mir ganz wunderbar mit einer Übersetzung geholfen. Dafür auch auf diesem Wege nochmals vielen Dank an Gregor.


    Da die Person, über die die Akte angelegt worden ist, noch lebt, möchte ich diese nicht ins Forum einstellen. Ich bitte um Verständnis.


    Die Akte wurde mir übrigens vom DRK übersandt. Dabei handelte es sich um den bekannten Fragenkatalog, wie er allen Kriegsgefangenenakten zugrunde liegt. Auf der letzten Seite der übersandten Akte ist die sodann folgende Seite noch in einer Breite von ca. einem Zentimeter mit abgebildet worden, die offenbar aus handschriftlichen Notizen besteht. Ich vermute, dass die russische Seite nur den Fragenkatalog eingescannt hat; Zusatzblätter, die formlos bspw. über ärztliche Behandlungen etc. angelegt worden sind, sind u.U. nicht eingescannt worden. Um sicherzugehen, dass ich die komplette Akte (und nicht nur den Teil der Akte, der den Fragenkatalog enthält) bekommen habe, habe ich beim RGWA in Moskau eine Anfrage gestartet. Das DRK hat auf Nachfrage mitgeteilt, dass sie nicht beurteilen können, ob noch weitere Seiten zur Akte gehören.


    Hat hier jemand vergleichbare Erfahrungen gemacht?

    Grüße,
    Kai

  • Moin Kai,


    Deine Vermutung kann ich bestätigen.


    I.d.R. enthält der Datensatz zu einem Kriegsgefangenen Kopien des Registrierungsteiles der Akte, also Deckblatt, den anschl. durchnummerierten Fragenkatalog sowie bei einem Verstorbenen evtl. den Nachweis darüber incl. Nachweis einer entspr. Bestattung desselben.


    Oft genug erschöpft es sich dahingehend allerdings auch. Andererseits habe ich darüber hinaus auch schon z.B. Verhörprotokolle, weitere ärztl. Bulletins und Kopien von Soldbüchern gesehen.


    Der Umfang des Datentransfers wurde damals zwischen den Archiven und dem DRK-Suchdienst auf Basis des "größten, gemeinsamen Vielfachen" vereinbart, sprich eben die oben erwähnte Grundakte, da diese ja im Prinzip für eine Schicksalsklärung alle erforderlichen Daten enthält.


    Hätte man sozusagen einen "Bruttotransfer" insgesamt vereinbart, wäre das wohl dann ins Uferlose gegangen.....


    Somit ist auch Dein Nachfassen Richtung RGWA im Prinzip völlig o.k., hättest auf Nachfrage das Ganze theoretisch aber auch - gegen kleines Geld - über den DRK-Suchdienst abwickeln können.



    mfg.


    Kai

    Suche immer Info's zum Brückenbau-Btl. 548

  • Priwet,


    bin mit Kai (Friesengeist) grundsatzlich einverstanden.
    Aber. Die Akten werden beim RGWA so zum Scannen abgegeben, wie sie zusammengestellt sind. Normalerweise besteht die Akte aus Fragebogen und (wenn gestorben) zwei Protokolle dazu, wenn uberlebt - Vermerk uber die Absendung ins Repatriierungslager (meistens Nr 69 Frankfurt/Oder). Einmal, aber, habe ich die ganze Krankheitsgeschichte (ca 20 Seiten) ubersetzt, die auch der Akte dazugehorte. Es konnen Privatpapiere, Fotos, Ausweise, Soldbucher usw geben. Das, was eindeutig nicht kopiert wird - Dokumente uber die mogliche Arbeit der Geheimdienste mit der Person.


    Gruss,


    Kirill

  • Warum denkst du so? Hier im Forum gibt es auch Leute, die helfen konnen.




    Hallo kirill,


    das war nicht böse gemeint, es gab nur keine Resonanz im Forum. Deshalb dann mein Angebot. Ich weiß, dass hier im Forum geholfen wird, ich habe es selbst schon erfahren dürfen.
    Auf der Suche nach Akten meines Großvaters habe ich mit dem FSB gute Erfahrungen gemacht. Ziemlich unkompliziert und kostenfrei (fsb@fsb.ru)


    Beste Grüße
    Nic