Ausladekommissare

  • Ausladekommissare


    Einführung, Begriff und Aufgaben


    Die Aufgabe der Ausladekommissare bestand in der Überwachung von bearbeiteten Ein- und Ausladungen und - bei eventuellen Störungen - im Eingreifen im Rahmen des Auftrages, ferner, bei eiligen oder dringenden Fällen, in der selbständigen Anordnung von Ein- und Ausladungen sowie - in besonderen Situationen - in der Vertretung sämtlicher Belange der vorgesetzten Transportkommandantur. Besonders charakteristisch für diese Dienststellen war ihre dauernde Beweglichkeit und ihr Einsatz an ständig wechselnden Orten. Die Dienststellen der Ausladekommissare bestanden aus militärischem und Bahnpersonal und waren normalerweise einer Transportkommandantur beziehungsweise deren Bahnbevollmächtigtem unterstellt. Im Rahmen der erteilten Aufgaben war der Auslade-Kommissar für die militärischen Belange, sein Bahnbeamter für die betriebliche Durchführung verantwortlich. Einsatzgebiet war in der Regel der Ein- und Ausladeraum bestimmter Bewegungen oder Truppentransporte. Er hatte Befehlsbefugnisse gegenüber der Truppe.


    Es wurden auch bedingt kriegsverwendungsfähige (bed.k.v.) Offiziere aller Waffengattungen des Heeres als Ausladekommissare eingesetzt, diese mussten vor ihrem Einsatz einen Lehrgang beim Lehrkommando in Venlo oder bei der Lehrabteilung in Nymwegen absolvieren (Transportschule).


    Bei der Aufstellung der Auslade-Kommandos zum Fall Weiß waren die Einheiten dem Heeres-Gruppen-Kommando-Nord, hier die der Wehrkreise II und III dem A.O.K.4, die im Wehrkreis I dem A.O.K.3 unterstellt.
    Dem Heeres-Gruppen-Kommando-Süd die aufzustellenden Auslade-Kommandos des Wehrkreise VIII.


    Es gab insgesamt 61 Ausladekommissare.
    Der Ausladekommissar mit der Nummer 51 war nicht vergeben.


    Die Nr. 1 bis 24 wurden in der Kriegsgliederung vom 15.Januar 1940 als Auslade-Kommando bezeichnet, ab wann es hierzu eine Umbenennung in Ausladekommissare gab, ist derzeit unbekannt. In der Feldpostübersicht von N. Kannapin werden ebenfalls die Ausladekommissare als Auslade-Kommando bzw. Auslade-Kommandantur etc. genannt.


    Eine Armbinde mit der Aufschrift Ausladekommissar gab es vermutlich erst ab dem 07. August 1942.
    Nach der Vfg. v. 7.8.1942 (HM 42, Nt. 692)


    Armbinde.JPG


    Die Waffenfarbe der Dienstgradabzeichen war schwarz.
    Die Truppenkennzeichnung auf den Schulterklappen war mit einem lateinischen Tr mit der darunter angebrachten Einheitennummer (1-49, 51-60, 100, 101) versehen, bei den Offizieren goldfarben, bei den Unteroffizieren und Mannschaften silberfarben.
    Mit Grundlegenden Befehl Nr.21 vom Chef des Generalstabes des Heeres vom 16.Februar 1944 - Offene Truppenteil-Bezeichnungen im Feldheer - mit Einführung zum 28.August 1944, wurde als Truppenkennzeichen nur das lateinische T auf den Schulterklappen/Aufschiebeschlaufen angebracht.


    Der Nachweis von taktischen Zeichen konnte bisher nur in den Kriegsgliederungen erbracht werden.


    Bild 1 KStN
    Bild 2 Taktische Zeichen/Truppenkennzeichen



    Quellen:
    BN45-TESS, BN45-RHO, DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R391, DU-NA-T78-R520, BV45-HDV, BN45-SCHA

  • Ausladekommissar 1


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe im Sommer 1939 im Wehrkreis V beim der Transportkommandantur Stuttgart als Auslade-Kommando 1.


    Unterstellung:
    Ab Mobilmachung Transportkommandantur Stuttgart.

    19.Januar 1940 Transportkommandantur Krakau

    Ab September 1943 bis Kriegsende Transportkommandantur Köln



    Feldpostnummer:
    22036 Aufstellung bis Kriegsende


    Einsatzgebiete:
    Nach der Mobilmachung in Stuttgart.

    19.Januar 1940 in Miedzyrzec Podl.

    Januar 1943 in Ostrokosk / Russland,

    September 1943 Bahnhof Krefeld,

    September 1944 Bahnhof Blankenheim-Wald,

    Februar 1945 in Münster, im Ruhrkessel in amerikanische Kriegsgefangenschaft.



    Ersatztruppenteil:
    Ersatzgestellung durch Wehrkreis V


    Offiziere/Personal:

    Diensstellenleiter Leutnant Laub 19.Januar 1940

    Vertreter Leutnant Fenchel 19.Januar 1940

    Unteroffizier Josef Zeyer bis Januar 1943




    Quellen:
    DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R402, BN45-BOE


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Stand:22.03.2014(MK)

  • Ausladekommissar 2


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe im Sommer 1939 im Wehrkreis V bei der Transportkommandantur Stuttgart als Auslade-Kommando 2.[1]


    Unterstellung:
    Ab Mobilmachung Transportkommandantur Stuttgart.[1]

    24.08. bis 03.09.1941 Transportgruppe Feldbahndirektion 3

    September 1943 Transport-Gruppe Süd.[1]

    25.01.1944 Transportkommandantur Paris-West

    September 1944 Transport-Gruppe Süd


    Feldpostnummer:
    20292 Aufstellung bis Kriegsende.[2]


    Einsatzgebiete:
    Nach der Mobilmachung in Stuttgart - Einsatzort Heilbronn.[1]

    24.08.1941 Einsatzort Pomorsznaja

    03.09.1941 Einsatzort Kirowo

    19. September 1941 in Kirowograd.
    Mai 1942 in Dshankoj, am 02. Mai mit Aussenstelle in Grammatikowo.[1]
    September 1943 Bahnhof Fecs (Fünfkirchen).[1]

    25.01.1944 als Ausladekommissar 2 zbV in Argentan mit einer Stärke von 2 Offizieren und 7 Mann

    September 1944 Bahnhof Nagy-Kanizsa Gyekenycs in Ungarn, nach dem Rückzug über die Gebiete der Ostmark und Steiermark nach Bayern, hier in amerikanische Kriegsgefangenschaft.[1][2]


    Ersatztruppenteil:
    Ersatzgestellung durch Wehrkreis V.[1]


    Offiziere/Personal:
    Dienststellenleiter Hauptmann Gräf, 24.08. bis 28.09.1941.



    Quellen:
    [1] Nara T 78, T311, T312, 501
    [2] FPÜ I, II und III
    [3] VBL-DRK


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Stand:15.06.2017(MK)

  • Ausladekommissar 3 (mot)


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe im Sommer 1939 im Wehrkreis V bei der Transportkommandantur Stuttgart als Auslade-Kommando 3.


    Unterstellung:
    Ab Mobilmachung Transportkommandantur Stuttgart.
    Heeresgruppe Südost, General des Transportwesens Südost, dann dem Deutschen Transport-Bevollmächtigten Kroatien bei der Transport-Kommandantur Agram September 1943 bis Ende 1944.

    01.10.1943 bis 02.01.1944 Transportkommandantur Agram


    Feldpostnummer:
    18693 Aufstellung, ab März 1945 ist die Feldpostnummer nicht mehr vergeben.


    Einsatzgebiete:
    Nach der Mobilmachung in Stuttgart - Einsatzort Rottweil.

    01.10.1943 bis 02.01.1944 Agram

    Ab September 1943 bis Dezember 1944 Bahnhof Agram, Auflösung der Einheit vor dem März 1945. (Die FPN der Transportkommandantur Agram wurde in der FPÜ am 16.1.1945 gestrichen und im Februar neu vergeben)


    Ersatztruppenteil:
    Ersatzgestellung durch Wehrkreis V


    Offiziere/Personal:




    Quellen:
    DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R402, BN45-BOE


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.

    Stand:22.03.2014(MK)

  • Ausladekommissar 4


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe im Sommer 1939 im Wehrkreis VI bei der Transportkommandantur Köln als Auslade-Kommando 4.[1]


    Unterstellung:
    Ab Mobilmachung Transportkommandantur Köln.[1]

    20.Mai 1940 Transportkommandantur Kölln

    Juni - 16. Juli 1941 Transportkommandantur Bucarest.[1]
    Juni 1943 Transportgruppe des Feldeisenbahnkommandos 3, Aussenstelle Charkow.[1]
    Ab September 1943 bei der Transport-Gruppe Süd.[1]



    Feldpostnummer:
    00801 Aufstellung bis Kriegsende.[2]


    Einsatzgebiete:
    Ab Mobilmachung in Köln.[1]

    20.Mai 1940 iim Raum Eifel für Heeres.Gruppe A
    Juli 1941 im Bahnhof Jasi.[1]
    August 1941 in Kischinew.
    Ab Januar 1943 Bhf. Charkow, März 1943 Woronesh, Juni 1943 im Bahnhof Smorodino, für die Streckenabschnitte Boromlja (e) - Lebedinskaja, Boromlja (e) bis Bahnhof Kirikowka (e). Ab 14.Juni 1943 wurde Ausladekommissar 4 in Smorodino durch Aussenstelle der Bahnhofs-Kommandantur II/43 verstärkt und übernahm den Streckenbezirk der Bahnhofs-Kommandantur II/353 (Achtyrka - Kirikowka (e), Kirikowka - Bogoduchow (e), Kenig - Bogoduchow) Aussenstellen wurden in Achtyrka, Kirikowka und Bogoduchow errichtet. Ab September 1943 Bahnhof Ruttka Slowakei (Vrútky).[1]
    August 1944 Braila, ab September 1944 Bahnhof Ersekujvar/Neuhäusel. In Mähren in russische Kriegsgefangenschaft.[1][2]


    Ersatztruppenteil:
    Ersatzgestellung durch Wehrkreis VI.[1]


    Offiziere/Personal:
    Hauptmann Heinrich Küpper 10. Juli 1941 bis Januar 1943.[1]
    Oberleutnant Kalkbrenner 21. August 1941
    Leutnant Car 01. Juni bis 14. Juli 1941.[1]


    Quellen:
    [1] Nara T 78, T311, T312, 501
    [2] FPÜ I, II und III
    [3] VBL-DRK



    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.
    (e) = einschließlich


    Stand:15.06.2017(MK)

  • Ausladekommissar 5


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe im Sommer 1939 im Wehrkreis VI bei der Transportkommandantur Wuppertal als Auslade-Kommando 5.


    Unterstellung:
    Ab Mobilmachung Transportkommandantur Wuppertal

    20.Mai 1940 der Transport-Kommandantur Kölln

    Ab September 1943 bei der Transport-Kommandantur Verona.



    Feldpostnummer:
    23147 Aufstellung bis Kriegsende


    Einsatzgebiete:
    Ab Mobilmachung in Wuppertal.

    20.Mai 1940 in Tilburg

    Ab September 1943 Bahnhof Castelfranco,

    ab September 1944 Bahnhof Udine. Im Raum Udine in britische Kriegsgefangenschaft.


    Ersatztruppenteil:
    Ersatzgestellung durch Wehrkreis VI


    Offiziere/Personal:



    Quellen:
    DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R402, BN45-BOE


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Stand:22.03.2014(MK)

  • Ausladekommissar 6


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe Sommer 1939 im Wehrkreis VI bei der Transportkommandantur Essen als Auslade-Kommando 6.


    Unterstellung:
    Ab Mobilmachung Transportkommandantur Essen
    Ab September 1943 bei der Transport-Gruppe Süd



    Feldpostnummer:
    01908 Aufstellung bis Kriegsende


    Einsatzgebiete:
    Ab Mobilmachung in Essen. Ab September 1943 Bahnhof Budapest-Ost, ab September 1944 Bahnhof Hegyeshalom in Ungarn. Rückzug in den Raum Steyr, hier im Mai 1945 in amerikanische Kriegsgefangenschaft.


    Ersatztruppenteil:
    Ersatzgestellung durch Wehrkreis VI


    Offiziere/Personal:



    Quellen:
    DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R402, BN45-BOE


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Stand:22.03.2014(MK)

  • Ausladekommissar 7


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe im Sommer 1939 im Wehrkreis VII bei der Transportkommandantur München als Auslade-Kommando 7.[1]


    Unterstellung:
    Ab Mobilmachung der Transportkommandantur München.[1]
    01.Juni bis 16. Juli 1941 der Transport-Gruppe Bv.T.O. 11.[1]
    Ab September 1943 bei der Transport-Gruppe Süd.[1]


    Feldpostnummer:
    01908 Aufstellung bis Kriegsende.[2]


    Einsatzgebiete:
    Ab Mobilmachung in München.[1]
    16. Juli 1941 Sitz in Ungheni und ist gleichzeitig bewegliche Reserve.[1]
    22. August 1941 Einsatzort Kischinew.
    Ab Januar 1943 im Raum Kursk, September 1943 Bahnhof Örmezö (Stražske, Straschke) Slowakei. Rückzug über Poprad, Žilina, bis in das Altvatergebirge, hier im Mai 1945 in russische Kriegsgefangenschaft.[1][2]


    Ersatztruppenteil:
    Ersatzgestellung durch Wehrkreis VII.[1]


    Offiziere/Personal:
    Hilfsoffizier Leutnant Casper 22. August 1941.


    Quellen:
    [1] Nara T 78, T311, T312, 501
    [2] FPÜ I, II und III
    [3] VBL-DRK


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Stand:15.06.2017(MK)

  • Ausladekommissar 8


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe im Sommer 1939 im Wehrkreis VII bei der Transportkommandantur Augsburg als Auslade-Kommando 8.


    Unterstellung:
    Ab Mobilmachung Transportkommandantur Augsburg
    19.Januar 1940 bis Sommer 1940 Transportkommandantur Krakau


    Feldpostnummer:
    15604 Aufstellung bis Sommer 1942 (FPN wird Bv.T.O. Pz.AOK 3)


    Einsatzgebiete:
    Ab Mobilmachung in Augsburg.

    19.Januar 1940 bis 18.Juli 1940 in Lublin.

    Einsatz bis Sommer 1942 im Bereich der 3.Panzerarmee, Heeresgruppe Mitte


    Ersatztruppenteil:
    Ersatzgestellung durch Wehrkreis VII.


    Offiziere/Personal:

    Dienststellenleiter Hauptmann Botsch 19.Januar 1940

    Verterter Leutnant Abbass 19.Januar 1940



    Quellen:
    DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R402, BN45-BOE


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Stand:19.04.2014(MK)

  • Ausladekommissar 9


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe im Sommer 1939 im Wehrkreis IX bei der Transportkommandantur Frankfurt am Main als Auslade-Kommando 9.[1]


    Unterstellung:
    Ab Mobilmachung Transportkommandantur Frankfurt am Main.[1]
    01. Juni bis 16. Juli 1941 der Transport-Gruppe Bv.T.O. 11.[1]

    03.09.1941 Transportgruppe Feldeisenbahndirektion 3

    Ab September 1943 bis Dezember 1944 (?) bei der Transport-Gruppe Süd.[1]


    Feldpostnummer:
    20257 Aufstellung bis Kriegsende.[2]


    Einsatzgebiete:
    Ab Mobilmachung in Frankfurt am Main.[1]
    15. Juli 1941 Sitz in Balti.[1]
    21. Juli 1941 in Balti-Oras mit Erkundungstrupp Rössler wird unter Aufsicht Balti besetzt und betreut. Auf der Strecke Balti - Floresti auf allen Bahnhöfen und Haltepunkte je ein Posten.[1]
    26. Juli 1941 eine Aussenstelle im Bahnhof Floresti.[1]


    Aus9.JPGAus9a.JPG


    21. August 1941 Einsatzort Tighina.[1]

    03.09.1941 Einsatzort Bobrinskaja

    18. September 1941 Cherson, ab Ende Oktober wurde Ausladekommissar 9 als militärischer Kommandant eingesetzt, dadurch konnten 2 - 3 Züge täglich übergesetzt werden.[1]
    21. November 1941 Vorverlegung nach Dshankoj. am 23. November 1941 Verlegung der Diensstelle.[1]
    12. Februar 1942 Aufnahme des Dienstes in Simferopol.[1]
    28. März 1942 erhält Ausladekommissar 9 vom Bv.T.O 11 Weisungen über den Antransport, Ausladung und gegebenfalls für die Abstellung der Züge für das Karl-, Bruno- und Dora-Gerät.[1]
    September 1943 Bahnhof Zolyom (Altsohl).[1]
    Dezember 1944 - Januar 1945 Warthelager (?)[2]
    Mitte März 1945 im Bahnhof Ruhnow/Pommern.[2]


    Ersatztruppenteil:
    Ersatzgestellung durch Wehrkreis IX.[1]


    Offiziere:
    Dienststellenleiter: Hauptmann Dreyer 22. August bis 21. November 1941.[1]
    Oberleutnant Pfeifer 30, Juli bis 15.10 1941.[1]
    Leutnant Vogeler 30. Juli bis 01.09 1941.[1]
    Sonderführer im Unteroffiziersrang Laufer 30. Juli 1941.[1]
    Gefreiter Kaute 30. Juli 1941.[1]


    Quellen:
    [1] Nara T 78, T311, T312, 501
    [2] FPÜ I, II und III
    [3] VBL-DRK


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Stand:15.06.2017(MK)

  • Ausladekommissar 10


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe im Sommer 1939 im Wehrkreis IX bei der Transportkommandantur Frankfurt am Main als Auslade-Kommando 10.


    Unterstellung:
    Ab Mobilmachung Transportkommandantur Frankfurt am Main
    Nicht eindeutig


    Feldpostnummer:
    26618 Aufstellung bis Ende 1941


    Einsatzgebiete:
    Ab Mobilmachung in Hanau.
    Einsatz Juni 1941 bis Ende 1941 im Bereich der 3.Panzerarmee, Heeresgruppe Mitte



    Ersatztruppenteil:
    Ersatzgestellung durch Wehrkreis IX.


    Offiziere/Personal:



    Quellen:
    DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R402, BN45-BOE


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Stand:22.03.2014(MK)

  • Ausladekommissar 11


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe im Sommer 1939 im Wehrkreis XII bei der Transportkommandantur Mainz als Auslade-Kommando 11.


    Unterstellung:
    Ab Mobilmachung Transportkommandantur Mainz
    07. November bis 11. Dezember 1942 F.E.K. 5, ab September 1943 der Transport-Gruppe Süd.


    Feldpostnummer:
    20071 Aufstellung bis Kriegsende


    Einsatzgebiete:
    Ab Mobilmachung in Mainz. Vom 07. November bis 11. Dezember 1942 in Bataisk und und Nowinnomyskaja (Kuban), September 1943 bei Miskolc (Bahnhof Gemany ?). August 1944 Raum Jassy - Vaslui, ab Dezember 1944 im Bahnhof Sopron.


    Ersatztruppenteil:
    Ersatzgestellung durch Wehrkreis XII.


    Offiziere/Personal:
    Oberleutnant Willy Junge bis August 1944



    Quellen:
    DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R402, BN45-BOE


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Stand:22.03.2014(MK)

  • Ausladekommissar 12


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe im Sommer 1939 im Wehrkreis XII bei der Transportkommandantur Mainz als Auslade-Kommando 12.


    Unterstellung:
    Ab Mobilmachung Transportkommandantur Mainz
    Ab September 1943 bei der Transport-Kommandantur Königsberg



    Feldpostnummer:
    10628 Aufstellung bis Kriegsende


    Einsatzgebiete:
    Ab Mobilmachung in Mainz..

    24.02.1944 Standort Witebsk

    Ab September 1944 bis Oktober 1944 Bahnhof Gumbinnen,

    dann über Pommern, Mecklenburg bis in den Raum Güstrow, hier in russische Kriegsgefangenschaft.


    Ersatztruppenteil:
    Ersatzgestellung durch Wehrkreis XII.


    Offiziere/Personal:



    Quellen:
    DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R402, BN45-BOE


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Stand:22.03.2014(MK)

  • Ausladekommissar 13


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe im Sommer 1939 im Wehrkreis III bei der Transportkommandantur Berlin als Auslade-Kommando 13.


    Unterstellung:
    Ab Mobilmachung Transportkommandantur Berlin
    Ab Juni 1939 Heeres-Gruppen-Kommando Nord - A.O.K.4.
    Ab September 1943 bei der Transport-Kommandantur Bologna, November 1944 bei der Transport-Kommandantur Mailand



    Feldpostnummer:
    10240 Aufstellung bis Kriegsende


    Einsatzgebiete:
    Ab Mobilmachung in Berlin. Ab Juni 1939 im Operationsgebiet des A.O.K.4.
    September 1943 Bahnhof Reggio d Emilia, ab November 1944 im Bahnhof Parma. In Norditalien in amerikanische Kriegsgefangenschaft.


    Ersatztruppenteil:
    Ersatzgestellung durch Wehrkreis III.


    Offiziere/Personal:



    Quellen:
    DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R402, BN45-BOE


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Stand:22.03.2014(MK)

  • Ausladekommissar 14


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe im Sommer 1939 im Wehrkreis III bei der Transportkommandantur Berlin als Auslade-Kommando 14.


    Unterstellung:
    Ab Mobilmachung Transportkommandantur Berlin
    Ab Juni 1939 Heeres-Gruppen-Kommando Nord - A.O.K.4.
    Danach nicht eindeutig (1944 Transport-Gruppe Süd?)


    Feldpostnummer:
    23465 Aufstellung bis Kriegsende


    Einsatzgebiete:
    Ab Mobilmachung in Berlin.
    Ab Juni 1939 im Operationsgebiet des A.O.K.4.
    Ab September 1943 mit dem Zusatz z.b.V., nach Vermissten-Bildliste August 1944 Jassy, Mitte März 1945 Bestwig.


    Ersatztruppenteil:
    Ersatzgestellung durch Wehrkreis III.


    Offiziere/Personal:



    Quellen:
    DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R402, BN45-BOE


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.

    Stand:22.03.2014(MK)

  • Ausladekommissar 15


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe im Sommer 1939 im Wehrkreis VIII bei der Transportkommandantur Breslau als Auslade-Kommando 15.


    Unterstellung:
    Ab Mobilmachung Transportkommandantur Breslau

    Juni 1939 Heeres-Gruppen-Kommando Süd,

    19.Januar 1940 Transportkommandantur Krakau

    Ab September 1943 bei der Transport-Gruppe Süd.


    Feldpostnummer:
    09927 Aufstellung bis 19.Januar 1945



    Einsatzgebiete:
    Ab Mobilmachung in Breslau.

    Ab Juni 1939 im Operationsgebiet der Heeres-Gruppen-Kommando Süd,

    19.Januar 1940 in Lochow

    September 1943 bis Dezember 1944 im Bahnhof Budapest-Nord.


    Ersatztruppenteil:
    Ersatzgestellung durch Wehrkreis VIII.


    Offiziere/Personal:

    Dienststellenleiter Oberleutnant Hannemann 19.Januar 1940

    Vertreter Leutnant Burghardt 19.Januar 1940



    Quellen:
    DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R402, BN45-BOE


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Stand:22.03.2014(MK)

  • Ausladekommissar 16


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe im Sommer 1939 im Wehrkreis VIII bei der Transportkommandantur Breslau als Auslade-Kommando 16.


    Unterstellung:
    Ab Mobilmachung Transportkommandantur Breslau
    Juni 1939 Heeres-Gruppen-Kommando Süd
    19.Januar 1940 bis Sommer 1940 Transportkommandantur Krakau


    Feldpostnummer:
    15404 Aufstellung bis 21.Dezember 1941, wird ab 22.Dezember 1941 Bevollmächtigter Transportoffizier (BvTO) beim Pz.A.O.K.1


    Einsatzgebiete:
    Ab Mobilmachung in Liegnitz.

    Ab Juni 1939 im Operationsgebiet des Heeres-Gruppen-Kommando Süd.
    19.Januar 1940 bis 18. Juli 1940 in Rzeszow.

    Ende 1941 wird Personal für den Bv.T.O. der 4.Pz.A.O.K. verwendet. Umbenennung wahrscheinlich, mit der Umbenennung am 1. Januar 1942 des Stabes der Panzergruppe 4 in 4. Panzerarmee.


    Ersatztruppenteil:
    Ersatzgestellung durch Wehrkreis VIII.


    Offiziere/Personal:

    Dienststellenleiter Leutnant Neumann 19.Januar 1940

    Vertreter Leutnant Schulz 19.Januar 1940


    Quellen:
    DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R402, BN45-BOE


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.

    Stand:19.04.2014(MK)

  • Ausladekommissar 17


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe im Sommer 1939 im Wehrkreis XIII bei der Transportkommandantur Nürnberg als Auslade-Kommando 17.


    Unterstellung:
    Ab Mobilmachung Transportkommandantur Nürnberg

    19.Januar 1940 Transportkommandantur Krakau

    Ab September 1943 bei der Transportkommandantur Köln


    Feldpostnummer:
    22869 Aufstellung bis Kriegsende


    Einsatzgebiete:
    Ab Mobilmachung in Nürnberg.

    19.Januar 1940 in Zamosc

    Mai 1941 in Drontheim,

    ab September 1943 bis Ende 1944 im Bahnhof Köln-Nippes,

    Mitte März 1945 im Raum Overath.


    Ersatztruppenteil:
    Ersatzgestellung durch Wehrkreis XIII.


    Offiziere/Personal:

    Dienststellenleiter Hauptmann Kemkaemmerer 19.Januar 1940

    Vertreter Leutnant Ploos 19.Januar 1940


    Quellen:
    DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R402, BN45-BOE


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Stand:22.03.2014(MK)

  • Ausladekommissar 18


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe im Sommer 1939 im Wehrkreis XIII bei der Transportkommandantur Nürnberg als Auslade-Kommando 18.


    Unterstellung:
    Ab Mobilmachung Transportkommandantur Nürnberg

    19.Januar 1940 Transportkommandantur Krakau

    Sommer 1940 Transportkommandantur Warschau
    ab September 1943 bei der Transportkommandantur Verona.


    Feldpostnummer:
    06920 Aufstellung bis Kriegsende


    Einsatzgebiete:
    Ab Mobilmachung in Würzburg.

    19.Januar 1940 bis 03.Februar 1941 in Warschau.
    Ab September 1943 bis April 1945 Bahnhof Padua, hier in amerikanische Kriegsgefangenschaft.


    Ersatztruppenteil:
    Ersatzgestellung durch Wehrkreis XIII.


    Offiziere/Personal:

    Dienststellenleiter Leutnant Geis 19.Januar 1940

    Vertreter Leutnant Willbrand


    Quellen:
    DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R402, BN45-BOE


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Stand:19.04.2014(MK)

  • Ausladekommissar 19


    Aufgestellt:
    Als Heerestruppe im Sommer 1939 im Wehrkreis XVII bei der Transportkommandantur Wien als Auslade-Kommando 19.


    Unterstellung:
    Ab Mobilmachung Transportkommandantur Wien

    20.Mai 1940 Tramsportkommandantur Kölln

    ab September 1943 bei der Transportkommandantur Karlsruhe

    01.07.1944 Transportkommantandur Paris-West


    Feldpostnummer:
    11728 Aufstellung bis Kriegsende


    Einsatzgebiete:
    Ab Mobilmachung in Wien.

    20.Mai 1940 in Maastricht.

    Ab September 1943 bis Ende 1943 Bahnhof Belfort

    01.07.1944 in Angers

    im Gebiet Oberrhein/Schwarzwald im März 1945 in amerikanische Kriegsgefangenschaft.


    Ersatztruppenteil:
    Ersatzgestellung durch Wehrkreis XVII.


    Offiziere/Personal:



    Quellen:
    DU-NA-T78-R130, DU-NA-T78-R402, BN45-BOE


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.

    Stand:22.03.2014(MK)