Eisenbahn-Pionier-Park-Kompanien/Heimat-Eisenbahn-Pionier-Park-Kompanien und Nebenparke

  • Heimat-Eisenbahn-Pionier-Park Hanau am Main


    Aufgestellt als Nachschubtruppe mit Notetat auf 90% gekürzt, gemäß Verfügung Ch H Rüst u BdE 11 c 47 In 10 (Ia) Nr. 1532/43 g. II.Ang. vom 07.10.1943.


    Standort/Unterstellung:
    Hanau am Main, dem Eisenbahnpionier-Stab z.b.V. in Berlin Grunewald unterstellt.


    Offiziere/Personal:
    Parkführer Major z.V. Martin Jükel 23.März 1941 bis 01.Februar 1945
    Offizier z.b.V. Hauptmann d.R.z.V. Willi Goetze 19. Mai 1944 bis 01.Oktober 1944
    Offizier z.b.V. (Komp.Führer) Hauptmann d.R. Wilhelm Hillebrecht Kompanieführer 27.Januar 1944 bis 01.Februar 1945
    Technischer Inspektor d.R.m.d.R. eines Oberleutnant Heinz Gottschall 01.März 1944 bis 01.Februar 1945
    Technischer Inspektor d.R.m.d.R. eines Oberleutnant Hermann Mittwede 01.August 1944 bis 01.Februar 1945
    Stabsintendant d.R. Heinrich Walther Zahlmeister ab 09.Januar 1940 bis 01.Februar 1945


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen:
    DU-NA-T78-R866

    Grüße und bleib(t) Gesund - Matthias

  • Heimat-Eisenbahn-Pionier-Park Rehagen-Klausdorf


    Aufgestellt als Nachschubtruppe mit Notetat auf 90% gekürzt, gemäß Verfügung Ch H Rüst u BdE 11 c 47 In 10 (Ia) Nr. 1532/43 g. II.Ang. vom 07.10.1943.


    Standort/Unterstellung:
    Rehagen-Klausdorf, dem Eisenbahnpionier-Stab z.b.V. in Berlin Grunewald unterstellt.


    Offiziere/Personal:
    Parkführer Major z.V. Wilhelm Küter bis 23.Januar 1945
    Offizier z.b.V. (Komp.Führer) Hauptmann d.R.z.V. Karl Schulz Kompanieführer 05.Dezember 1943 bis 01.Februar 1945
    Technischer Ober-Inspektor Max Henke 10.Oktober 1941 bis 01.Februar 1945
    Technischer Inspektor d.R.m.d.R. eines Oberleutnant Franz Krombholz 15.März 1944 bis 01.Februar 1945
    Stabsintendant d.R. Otto Heuke Zahlmeister ab 07.August 1940 bis 01.Februar 1945


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen:
    DU-NA-T78-R866

    Grüße und bleib(t) Gesund - Matthias

  • Heimat-Eisenbahn-Pionier-Park Herby


    Aufgestellt als Nachschubtruppe mit Notetat auf 90% gekürzt, gemäß Verfügung Ch H Rüst u BdE 11 c 47 In 10 (Ia) Nr. 1532/43 g. II.Ang. vom 07.10.1943.


    Standort/Unterstellung:
    Herby, Kreis Lublinec (Loben) Oberschlesien, dem Eisenbahnpionier-Stab z.b.V. in Berlin Grunewald unterstellt.


    Offiziere/Personal:
    Parkführer Hauptmann d.R. z.V. Rudolf Wehnert 05.Januar 1943 bis 01.Februar 1945
    Offizier z.b.V. Hauptmann d.R.z.V. Johann Kunkel 27.Januar 1944 bis 01.Oktober 1944
    Offizier z.b.V. (Komp.Führer) Hauptmann d.R.z.V. Wilhelm Wiebusch Kompanieführer 15.Januar 1945 bis 01.Februar 1945
    Technischer Inspektor d.R.m.d.R. eines Oberleutnant Rudolf Troche 09.April 1943 bis 01.Februar 1945
    Stabsintendant d.R. Paul Obst Zahlmeister ab 03.August 1944 bis 01.Februar 1945


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen:
    DU-NA-T78-R866

    Grüße und bleib(t) Gesund - Matthias

  • Heimat-Eisenbahn-Pionier-Park Neuburg/Elsaß


    Aufgestellt als Nachschubtruppe mit Notetat auf 90% gekürzt, gemäß Verfügung Ch H Rüst u BdE 11 c 47 In 10 (Ia) Nr. 1532/43 g. II.Ang. vom 07.10.1943.


    Standort/Unterstellung:
    Nachweislich ab 25. August 1942 in Neuburg bei Haguenau, dem Eisenbahnpionier-Stab z.b.V. in Berlin Grunewald unterstellt.


    Offiziere/Personal:
    Parkführer Hauptmann d.R.z.V. Willi Goetze 01.Oktober 1944 Wahrnehmung der Parkführergeschäfte
    Offizier z.b.V. Hauptmann d.R.z.V. Theodor Berger 15.Januar 1945 01.Februar 1945
    Offizier z.b.V. (Komp.Führer) Hauptmann d.R.z.V. Albert Schuster Kompanieführer 10.Januar 1944 bis 01.Februar 1945
    Technischer Inspektor d.R.m.d.R. eines Oberleutnant Franz Püffeld 01.Mai 1944 bis 01.Februar 1945
    Stabsintendant d.R. Ferdinand Marx Zahlmeister ab 27.Juni 1944 bis 01.Februar 1945


    Die Datumsangaben beziehen sich auf den Nachweis in den Quellen.


    Quellen:
    DU-NA-T78-R866

    Grüße und bleib(t) Gesund - Matthias

  • Hallo Matthias,


    erst einmal meinen Respekt für die umfangreiche Zusammenstellung.


    Da Rehagen-Klausdorf u.a. auch in mein Kummersdorfer Bereich fällt und die Eisenbahn-Pionier-Parks auch mit Transporten von Festungsbaumaterial beschäftigt war bzw. gelagert haben, muss ich dich fragen, inwieweit von diesem Park aus dieser Zeit Karten vorhanden sind oder eventuell auch Fotos?
    Danke...

    bis dann
    gruss Det


    Bitte Alles zur Vorbereitung und Durchführung des Sudeteneinsatzes 1938…...........

  • Allgemeine Aufgaben einer Eisenbahn-Pionier-Park-Kompanie

    Nachschub von Geräten und Material für die Eisenbahn-Pionier-Einheiten einer Heeresgruppe und die Verwaltung des Eisenbahn-Pionier Nachschublagers (Grukodeis-Lager).
    Die Kompanie ist somit für die Herbeischaffung der Materialzüge ins Lager, für die Bereitstellung der zu verladenen und der verladenen und für die ausgehenden Transportzüge verantwortlich.
    Um das Material und die Geräte ordnungsgemäß verwalten zu können, sind Aufnahme und Vermessung derselben von unbedingter Wichtigkeit. Dazu ist die Kompanie in eine Lagerverwaltung, eine Versandabteilung, einen Messtrupp, eine Lok- und Rangierabteilung, eine Geräteverwaltung, zum Ab- und Aufladen die Verladetrupps, zum Transport die Begleitkommandos eingeteilt. Ferner ist ein Verbindungsdienst zwischen Grukodeis-Lager und den Güterbahnhöfen der Deutschen Reichsbahn bzw. der Feldeisenbahn-Betriebs-Direktionen (-Ämter, -Abteilungen) eingerichtet, um ankommende und ausgehende Materialzüge richtig leiten zu können. Zur Erfüllung der Aufgaben besitzt die Kompanie einen kleinen Autopark und sechs Pferde. Für den Winter standen selbstgebaute Schlitten zur Verfügung. Im Winter kamen noch sehr umfangreiche Schneeräumarbeiten hinzu.
    Zur Unterstützung und Erfüllung dieser Arbeiten werden Kriegsgefangene, Zivilbauzüge, die Organisation Todt sowie in der näheren Umgebung stationierte Einheiten des Befehlshaber des Rückwertigen Heeresgebietes eingesetzt.


    Lagerverwaltung:
    Aufgaben:
    Der Lagerverwaltung obliegt die buchmäßige Führung des Gruppenlagers.
    Im Einzelnen:
    - Alle Ein- und Ausgänge karteimäßig buchen, Karteiblätter, Listen, Verzeichnisse über Material, Geräte und Transporte führen.
    - Den Schriftverkehr betreffs des Lagers mit den bei Grukodeis zuständigen Abteilungen führen
    - Besorgung von Fahrtnummern und Leerwagenbestellung für Transporte
    - Ausfüllen von großen Wehrmachtsfahrscheinen für Transporte
    - Ausfüllen von Einnahme- und Empfangsbescheinigungen
    - Vereinnahmung von Gerät und Material.
    - Berechnung technischer Art (Träger usw.), Zeichnen von Plänen und Skizzen.
    - Verbindung mit Versandstelle des Grukodeis-Lager
    - Belehrung der Begleitkommandos bei Transporten
    Ausübung:
    Die Arbeit der Lagerverwaltung teilt sich in einen Sachbearbeiter für Material (Abteilung III) und einen für Geräte, Pionier-Maschinen und Nachrichtenmaterial (Abteilung V) (N.O.). Für beide steht ein Maschinenschreiber zur Verfügung. Die Berechnungen technischer Art und Zeichnungen werden von einen Techniker, der nach Notwendigkeit beschäftigt wird, ausgeführt.
    (Abteilung III) - in Verbindung mit der Abteilung III beim Befehlshaber der Eisenbahntruppen (Bedeis)
    (Abteilung V) - in Verbindung mit der Abteilung V beim Befehlshaber der Eisenbahntruppen (Bedeis)
    (N.O.) - in Verbindung mit dem Nachrichtenoffizier beim Befehlshaber der Eisenbahntruppen (Bedeis)

    Lagerversandstelle:
    Aufgaben:
    Die Lagerversandstelle hat im Grukodeis-Lager die notwendigen praktischen Arbeiten zu überprüfen und einzuteilen.
    Im Einzelnen:
    - Nachprüfung der ein- und ausgehenden Wagen mit Pionier-Maschinen, Geräten und Baustoffen.
    - Anweisung der Rangierabteilung über Abstellen der Wagen auf allen Gleisen.
    - Bei Ent- und Beladung der Wagen die Einteilung der von Kompanien gestellten Pionieren zu Arbeitstrupps für die erforderlichen Arbeiten.
    - Anweisung der Lager- und Stellplätze.
    - Auslieferung der Geräte und des Materials.
    - Sachgemäße Verladung und richtige Zusammenstellung der Transporte nachprüfen.
    - Genaue Durchführung der Beschriftung der zum Versand kommenden Wagen.
    - Anbieten der Transporte bei dem zuständigen Fahrdienstleiter und Freigabe der Abfahrt vom Lager.
    Ausübung:
    Für die einzelnen Arbeitsgebiete werden immer dieselben Mannschaften eingeteilt. Im Sonderfalle werden sie auch vorübergehend für andere dringende Aufgaben herangezogen.
    Die jeweils notwendige Verwendung, auch der Arbeitstrupps, bestimmt der diensthabende Offizier oder sein stellvertretender Unteroffizier.

    Lok- und Rangierabteilung:

    Aufgaben:
    Dem Grukodeis-Lager werden täglich eine Lok vom nächstgelegen BW mit Bedienungspersonal zur Verfügung gestellt.
    Die Rangierer hatten täglich die Rangierlok zu bringen und wieder fortzuführen, gleichzeitig die Materialzüge in das Lager und vom Lager nach dem Bahnhof zu schaffen, im Lager die Rangierarbeiten zu erledigen. Auch hat die Kompanie für mehrere Tage eine andere Lok mit eigenen Personal zu besetzen, um Materialzüge von weiter (bis zu 200 km) entfernten Bahnhöfen ins Lager zu bringen:
    Ausübung:
    Von der Lok wurden sämtliche Rangierarbeiten im Lager durchgeführt. Der Rangierbetrieb machte ständig 3 Rangierer voll erforderlich. Zu dem Weichenreinigungsdienst musste eine ständige Kraft bereitgestellt werden. Eigener Lokführer und Heizer der Kompanie führten zur Heranholung weitentfernter Transporte eine zweite Lok.


    Messtrupp:
    Aufgaben:
    - Aufnahme des Inhalts der ein- und ausgehenden Wagen
    - Aufmessung von Trägern, Kantholz, Rammpfählen, Bohlen und Stabeisen.
    - Sichten und Zählen von Geräten und Kleineisen.
    - Beaufsichtigung des Stapelns von Holz, Schienen, Weichen, Schwellen und Baracken.
    - Berechnung der verladenen Wagen.
    - Berechnung von Holz und Eisen, Widerstands- und Trägheitsmomente.
    Ausübung:
    Bei den vielen Ein- und Ausgängen an Material im Lager hatte der kleine Messtrupp eine große Beschäftigung. Nur das Stapeln war im Winter mit Schwierigkeiten verbunden.


    Verbindungsdienst zwischen dem Grukodeis-Lager und den Güterbahnhöfen der Deutschen Reichsbahn bzw. der Feldeisenbahn-Betriebs-Direktion (-Ämter, -Abteilungen)
    Aufgaben:
    Die Aufgabe besteht in der Aufrechterhaltung einer ständigen Verbindung zwischen dem Grukodeis-Lager und der Deutschen Reichsbahn bzw. der Feldeisenbahn-Betriebs-Direktion (-Ämter, -Abteilungen) um dort ankommende Transporte festzustellen und nach dem Grukodeis-Lager oder anderen Bestimmungsstation weiterzuleiten. Außerdem sind Begleitkommandos ankommender und durchgehender Transporte für den Kommandeur der Eisenbahn-Pioniere der Heeresgruppe zwecks schnellerer Weiterbeförderung zu unterstützen. Auch die Beschaffung von Leerwagen für das Grukodeis-Lager sowie der Verkehr mit den Dienststellen der Feldeisenbahn-Betriebs-Direktion (-Ämter, -Abteilungen) gehört zu den Dienstobliegenheiten.
    Ausübung:
    Täglich ein- bis zweimal werden die Bahnhöfe aufgesucht und in den Dienststellen des Wagendienstes und der Zugabfertigung die Tagesaufschreibungen nach angekommenen Fahrtnummern durchgesehen. Für das Grukodeis-Lager eingetroffenen Fahrtnummern werden auf betrieblichen Abstellgleisen aufgesucht, auf Richtigkeit nach Wagenzahl und wenn möglich auch nach Art der Ladung überprüft, Wagenzettel notfalls ergänzt oder erneuert. Der Abtransport nach dem Grukodeis-Lager wird im Einvernehmen mit dem Wagendienst und der Aufsicht veranlasst. Auf den Bahnhöfen werden zugleich auch Wagen, deren Empfänger nicht ermittelt werden können, nach Art der Ladung, wenn für das Grukodeis-Lager bestimmt, festgestellt. Unstimmigkeiten werden mit dem Fahrdienstleiter geregelt. (Muss ein kleiner Transportzug oder einzelne Wagen an fremden Fahrtnummern angehängt werden, so haben dieselben gut befestigte, deutlich Anschriften des Empfängers zu tragen. Die bloße Angabe der Feldpost-Nummer verzögert die Auffindung des Empfängers.)

    Begleit- und Außenkommando-Gestellung

    Aufgaben:
    - Die Begleitmannschaft für Transportzüge wird je nach Stärke des Transportes aus dem Transportführer und 1 bis 6 Mann gebildet. Bei einzelnen Wagen ausnahmsweise auch nur 1 Begleiter.
    - Der Transportführer erhält vor Abfahrt des Zuges:
    --- den Marschbefehl oder Sonderausweis für jeden Mann
    --- den großen Wehrmachtsfahrschein
    --- die Wagenliste mit kurzer Inhaltsangabe und die Wagenzettel
    --- die Einnahme- und Empfangsscheine
    --- ein Merkblatt (das den hier geschrieben Text enthält)
    --- eine Dringlichkeitsbescheinigung bei eiligen und besonders wichtigen Transporten
    --- Marschverpflegung für 3 - 6 Tage
    - Vor Abgang des Transportes hat sich der Transportführer von der Vollständigkeit der Papiere zu überzeugen und bewahrt sie sorgfältig in der Meldetasche auf. Anhand der Eisenbahnkarte prüft er Ziel und Fahrtstrecke, um von vornherein jede Möglichkeit einer Irrfahrt oder Fehlleitung auszuschalten. Bei Übernahme des Transportes sind die Wagen anhand der Wagenliste zu prüfen, dabei ist die richtige Bezettelung und etwaigen Verschluss der einzelnen Wagen zu überprüfen oder selbst durchzuführen, fehlt eine Wagenliste, ist diese selbst anzufertigen.
    - Der Transportführer unterrichtet die gesamte Begleitmannschaft über alle den Transport betreffenden Fragen, besonders über Ziel und Empfänger.
    - Durch energisches Auftreten ist für möglichst rasche Beförderung zu sorgen.
    - Bei jedem Aufenthalt muss sofort eine Zugwache gestellt werden. Der Transport ist gleichzeitig auf Vollständigkeit zu prüfen.
    - Muss der Zug durch einen unvorhergesehenen Fall (z.B. zu schwache Lok, ungenügende Einfahrtsmöglichkeiten, Abtransport in Teilen zur Auslastung anderer Züge) geteilt werden, so ist für jeden Teil des Transportes eine Begleitung zu stellen, um ein Abstellen oder Irreleiten der einzelnen Teile zu vermeiden. Für die abgetrennten Transportteile sind sofort neue Wagenlisten aufzustellen.
    - Bei Unfällen, Heißläufern, Beschädigungen durch feindliche Flieger oder Artillerieeinwirkung müssen die betreffenden Wagen schnellstens umgeladen oder abgestellt werden. Sofortige Meldung an die Kompanie und an den Bahnhofsoffizier, der auch für etwaige Arbeitskräfte zum Umladen sorgt, ist notwendig.
    - Jeder unverschuldete längere Aufenthalt ist vom maßgebenden Organen der Eisenbahn bestätigen zu lassen.
    - Bei dringend an der Baustelle gebrauchten Transporten durch Dringlichkeitsbescheinigung nachgewiesen - muss der Bahnhofsoffizier bei etwaiger Zurücksetzung durch andere weniger kriegswichtige Züge auf die Folgen solcher Verzögerungen aufmerksam gemacht werden.
    - Bei längerem Aufenthalt wird, wenn nicht Selbstverpfleger, bei jeweiligen Ortskommandanturen, Bahnhofsoffizieren Verpflegung für 3 - 6 Tage gefasst. Bewachung bleibt am Zuge.
    - Alle Besonderheiten über den Transport sind der Kompanie grundsätzlich sofort zu melden (fernmündlich oder Fernschreiben)
    - Beim Eintreffen am Bestimmungsort ist der Transport ordnungsgemäß an den Empfänger zu übergeben. Die Übergabe ist bescheinigen zu lassen. Übergabe-Bescheinigung bei der Kompanie abliefern.
    - Die Begleitmannschaft hat nach Übergabe des Transportes auf schnellsten Wege zur Truppe zurückzukehren.
    - Die Kompanie ist fernmündlich über ...... zu erreichen und notfalls anzurufen.


    Hierfür stellte eine Kompanie im täglichen Durchschnitt 6 Unteroffiziere und 90 Mannschaften.


    Auf- und Abladetrupps
    Die Auf- und Abladetrupps der Kompanie sind geringer als die Begleit- und Außenkommandos. Zur Erfüllung der Aufgaben werde daher auch Arbeitstrupps von anderen Einheiten gestellt. Eingesetzt hierzu werden Kriegsgefangene, Zivilbauzüge, die Organisation Todt sowie in der näheren Umgebung stationierte Einheiten des Befehlshaber des Rückwertigen Heeresgebietes.
    Je nach Art der Arbeit sind die Arbeitstrupps unter Aufsicht von Unteroffizieren verschieden stark. Vor Beginn des Einsatzes haben sie die nötigen Werkzeuge und Geräte bei der Geräteverwaltung zu entnehmen. Am Arbeitsplatz sind dann zunächst vor Beginn des Ab- und Aufladens die notwendigen Vorbereitungen und erforderlichen Sicherungen zu treffen, um so schneller erledigt sich die befohlene Aufgabe. Das nicht benutzte Werkzeug hat jeweils gesammelt an einem sichtbaren Platze zu lagern. Es darf nicht unterm Schnee zum Liegen kommen.
    Die Arbeitstrupps werden auch bei eiligen Aufträgen in der Nacht eingesetzt.


    Die Kompanie war mit einem Wohn- und Bauzug ausgestattet, er umfasste 32 Wagen mit 89 Achsen, 19 Wagen davon waren als Wohnwagen ausgestattet.


    Quelle: Nara T78 - General der Eisenbahnpioniere

    Grüße und bleib(t) Gesund - Matthias