Bergung u. Entsorgung von Munition aus dem Weltkrieg

  • Hallo AviaB.


    8,8cm Panzergranate von Zwergenarmee =O Ja, das gab es wirlich bei der Wehrmacht Heer, Luftwaffe und Marine !

    Die deutsche Flak 18/36/37 wurde auch Acht-Acht oder Acht-Achter genannt, wegen ihrem Kaliber von 8,8cm .


    Mit freundlichen Grüßen aus dem Jerichower-Land

    Arni

  • Hallo zusammen!


    Hallo "Meister Polte" : Wahrscheinlich hocke ich auf der Leitung...... Was für einen Zwergenarmee? Und das die Acht-Acht wegen ihrem Kaliber so genannt wurde ist ja auch nicht gerade eine neue Information.

    Welchen Sinn will mir also dieser Beitrag vermitteln??


    Gruß Stephan

    Suche alles zur Waffenschule des AOK 1

  • Hallo Stephan,


    siehe mal Post # 1560 von AviaB. , Du stehst nicht auf dem Schlauch bzw. hockst auf der Leitung.


    Gruß Arni

  • Moin, moin,

    so eine achtacht Panzergranate hat einen Durchmesser/Kaliber von 8,8cm. Also 8,8cm Durchmesser und etwa 40cm hoch. Bleibt die Frage an die Presse, wie groß ist sie jetzt?

    Schmunzelnde Grüße

    Werner

  • Liebes Forum,


    nimmt der unbedarfte und vermutlich ungediente Journalist eine jagdliche Gewehrpatrone als Maßstab (das ist ja so mit das Grösste, was man als Zivilist zu sehen bekommt), so ist eine Panzergrante 8,8cm schon ein großes Teil. Richtig erschreckt hätte er sich wahrscheinlich, wenn er die komplette Patrone zu sehen bekommen hätte (am Besten eine vom Tiger II oder Jagdpanther) ;)


    Gruss aus Berlin


    Henry

  • N'Abend Henry,


    denk' am Besten nicht drüber nach - ein systemimmanentes Problem bei vielen Medienvertretern: Keine Ahnung, aber davon jede Menge 😒


    Vor ein paar Wochen wurde auf der Website des Saarländischen Rundfunks darüber berichtet, dass im Rahmen einer Hausdurchsuchung auch ein Gewehr im "Kaliber 22 mm" beschlagnahmt worden wäre!


    Auf meine E-Mail dahingehend, dass hier wohl eher das (Klein-)Kaliber "0.22 Zoll" gemeint wäre, ansonsten der Begriff "Zimmer-Flak" eine neue Bedeutung bekäme, wurde der Online-Bericht stillschweigend (d. h. ohne weitere Rückmeldung bei mir) entsprechend abgeändert ...


    Einen weiteren Kommentar dazu hab' ich mir dann verkniffen.


    Grüße aus SB


    Stefan

    "Es gibt nichts, was ein deutscher Offizier nicht kann!" (Oberst Manfred v. Holstein)

  • Hallo Stefan,


    mir fällt in dem Zusammenhang immer der gerne verwendete Begriff "Kampfbomber" für ein nicht näher beschriebenes Militärflugzeug ein - und per Übersetzungsprogramm aus dem Englischen übernomme TV- und Internet-Beiträge, die dann auf dieser Basis ohne Sachkenntnis nachsynchronisiert wurden. Allein das Kaliber 0.50 BMG birgt da manche Fussangel - bis hin zum 12,7cm-MG als Doorgun am Lynx-Bordhubschrauber der Bundesmarine. Da würde er sich aber ziemlich schwertun, der Hubi... :D Auch schön zu lesen, wie viele Runden der abfeuern kann in der Minute... die musste ich früher laufen...

    Wobei - diese Kaliber-bezogene Fehlinterpretation gab es sogar abgedruckt in der Fachpresse. Vier-Augen-Prinzip mit Plausibilitätsprüfung war entweder einmal - oder nutzt halt auch nix, wenn die vier Augen alle nicht wissen, was sie da lesen und bewerten sollen... :/


    Gruss aus Berlin


    Henry

  • Guten Abend,


    wie Radio Bielefeld in seinen Nachrichten bekannt gab, wurde der Blindgänger gegen 23:30 Uhr erfolgreich entschärft werden.

    Weiter wurde berichtet, dass ein Bagger die 500 kg Bombe beim ausbuddeln "zerbrochen hätte".

    Dies war wohl auch der Grund für die sofortige Entschärfung.

    Den Kampmittelräumdienst leitete eine Feuerwerkerin.


    Frage: war der Blindgänger schon so durchgerostet, dass er "zerbrochen" ist ?

    Gruß
    Gerd (der aus Bielefeld)

  • Hallo Gerd,


    dazu müsste man wissen, was da für eine Munition exakt gefunden wurde. Fotos wären nützlich, um sich ein Bild machen zu können. So aber - eine mediale Meldung ohne echten Informationswert - das macht der Hinweis auf die dienstführende Feuerwerkerin auch nicht besser. :rolleyes:


    Gruss aus Berlin


    Henry

  • Hallo zusammen,


    in Trier wurde heute bei Sondierungsarbeiten im Bühneneingangsbereich des Theaters eine -> brit. 250-kg-Bombe entdeckt, die noch heute Abend entschärft werden soll.

    Ich wünsche allen Beteiligten gutes Gelingen!


    Gruß, Stefan

    "Es gibt nichts, was ein deutscher Offizier nicht kann!" (Oberst Manfred v. Holstein)

  • Moien,

    möglicherweise Reste eines "Zerschellers"? mit Teilbezünderung? wenn denn eine Fliegerbombe.

    h.

  • Hallo,

    heute wurde in Kortrijk eine englische 500 Pfund Bombe bei Bauarbeiten gefunden. Um 13.45 Uhr war sie entschärft.

    Gruss

    Rainer

    Suum cuique

  • Hallo zusammen,


    am 15.09.2022 wurde im Gewerbegebiet östlich des Bahnhofs eine gefundene Fliegerbombe entschärft.


    Bei "SWR Aktuell Edenkoben: Fliegerbombe entschärft" und in "Die Rheinpfalz: Bei Baggerarbeiten Bombe gefunden Sprengung beendet"


    findet Ihr zwei Beiträge.


    Ich vermute das es sich um einen Blindgänger des Luftangriffs auf den Bahnhof vom 05.Januar 1945 handeln könnte, das Gebiet war bis vor ca. 20 Jahren "sumpfiger Acker" bevor es mit dem Gewerbegebiet bebaut wurde.


    M.M. wäre doch eine "Sicherung/Sondierung" durch den KMR notwendig gewesen, evtl. wurde die Bombe "übersehen"?


    Schöne Grüße zum Wochenende, Thomas

  • Liebes Forum,


    für mich als Berliner ist es ja nichts ungewöhnliches, wenn bei Bau- und Sondierungsarbeiten Munition oder auch mal eine Fliegerbombe gefunden wird - damit werden wir noch lange zu tun haben.

    Gleich in der Nachbarschaft haben wir die Stadt Oranienburg, die durch ihr besonderes Problem mit Unmengen an Langzeitzünder-Blindgängern fast ein Alleinstellungsmerkmal in Deutschland aufweist - kürzlich wurde Nummer 219 nach 1990 unschädlich gemacht. In den regionalen Nachrichten spielt so etwas kaum eine Rolle (außer, die Bahn oder wichtige Straßen müssen gesperrt werden), eine mögliche Erwähnung überhört man schnell. Die betroffenen Anwohner vor Ort werden ohnehin persönlich angesprochen. Was mich aber verwunderte - ist der Hinweis, diese Bombe sei am vergangenen Sonntag von Spaziergängern gefunden worden. Sprich: sie muss an der Oberfläche gelegen haben. Nähere Auskunft über die Fundsituation und Örtlichkeit gibt es in den Medien nicht - ausser, es sei morastiges Gelände und der Zustand der Bombe war zu schlecht zur Entschärfung - sie musste daher gesprengt werden. Nun gut - aber mir kann keiner erzählen, dass bei unserer dichtbesiedelten Region, wo quasi jeder Quadratmeter Landschaft frequentiert wird, nicht schon in der Vergangenheit Leute über den Eisenklumpen da im Wald gestolpert wären - und ihn schlichtweg ignorierten bzw. verschwiegen. Sommer mit extremer Trockenheit gab es früher auch schon ab und an mal mal - und wenigstens der Revierförster sollte doch wissen, was in seinem Beritt so los ist...

    Unglaublich irgendwie - sowas.... :/



    Gruss aus Berlin


    Henry

  • Hallo Henry,


    solche großen Objekte können durchaus so nach und nach an die Oberfläche kommen.

    Ähnlich wie die Findlinge, die plötzlich aus dem Boden wachsen.

    In einem Dorf in der Nähe stand vor einigen Jahren plötzlich ein Ungetüm von Stein auf

    einem Feld, das bestimmt schon Jahrzente jedes Jahr komplett umgepflügt wurde.

    Warum sollte das nicht auch bei einem schwerer Metallkörper passieren?


    Gruß Roland

    Als ich hätte fragen sollen, war ich zu jung.
    Als ich hätte fragen wollen, waren Sie zu alt.