Bergung u. Entsorgung von Munition aus dem Weltkrieg

  • Hallo,


    bereits am Sonntag musste in Daun eine Fünf Zentner Bombe entschärft werden.


    Gruß


    Reinhard


    Foto: FFw Daun

    Files

  • Hallo,

    in Frankreich wurden in der Nähe von Levergies(Aisne) etwa 1500 Granaten(28 Tonnen) aus WK I bei Vorbereitungsarbeiten für Windräder gefunden. Die Bewohner des Dorfes müssen während der Bergungsarbeiten tagsüber das Dorf verlassen. Die Arbeit soll am 15.10.2021 beendet sein.

    Gruss

    Rainer

    Suum cuique

  • Hallo zusammen,

    mal wieder wurde in der nähe von Wesel eine Fünf-Zentner Fliegerbombe bei Sondierungsarbeiten gefunden.

    Um 15.00 Uhr wurde diese erfolgreich vom Kampfmittel-Räumdienst des Landes NRW erfolgreich entschärft.

    Meinen höchsten Respekt für die Leute vom KMRD.

    Hier der Link zum nachlesen: Radio KW


    Lg Andre


    Erst wer den Dreck des Lebens gegessen hat, weiß wie schön dieses ist !!!

  • Hallo,


    in Bremen wurde gestern bei Bauarbeiten eine Fliegerbombe gefunden wurde, die aufgrund eines bereits stark verrotteten Zünders nicht mehr entschärft werden kann. Die Bombe soll zur Zeit vor Ort kontrolliert gesprengt werden, von der erforderlichen Absperrung und Evakuierung des Fundortes sind auch wieder die Hauptverkehrsstrecken in der Stadt betroffen: https://www.polizei.bremen.de/…-ab-12102021-49036#078121


    Gruß, J.H.

    Nett kann ich auch - bringt nur nix!

  • Guten Tag,

    zu JHs Beitrag; Bombenfund in Bremen.

    Spannend finde ich, wie abgesichert wurde,

    um die Druckwelle zu minimieren.

    Grüße, Kordula


    Sprengung war erfolgreich

    (20.10.2021)

    Ort: Bremen-Neustadt, OT Hohentor, Beim Neustadts Güterbahnhof

    Zeit: 20.10.2021, 15:45 Uhr

    Am Mittwochnachmittag wurde in der Neustadt eine britische Weltkriegsbombe durch den Sprengmeister der Bremer Polizei, Thomas Richter erfolgreich gesprengt.

    Um 15:45 Uhr sprengte Thomas Richter die 250 Kilogramm schwere Bombe, die am Dienstag bei Sondierungsarbeiten im Bereich der Straße Beim Neustadts Güterbahnhof gefunden wurde. Zuvor trafen die Einsatzkräfte umfangreiche Vorbereitungen. Um die Druckwelle zu minimieren deckten die Einsatzkräfte sie mit circa 100 Tonnen Sand und rund 40.000 Liter Wasser ab. Von der Evakuierung, die ab dem frühen Vormittag lief, waren rund 2 500 Bremer und Bremerinnen betroffen. Weil einige Anwohner den Anweisungen und den Lautsprecherdurchsagen nicht Folge leisteten, gestaltete sich die Evakuierung teilweise schwierig und es kam zu Verzögerungen. Rund 30 Personen konnten nicht selbständig ihren Wohnraum verlassen und mussten sitzend- oder liegend von Einsatzkräften zum Aufenthaltsort in die Oberschule am Leibnizplatz transportiert werden. Zur besseren Versorgung wurden vereinzelt Personen in Krankenhäuser gebracht. Insgesamt waren bei den umfangreichen Evakuierungs- und Absperrmaßnahmen mehr als 100 Einsatzkräfte beteiligt.

  • Hallo Kordula,


    Danke für den Bericht über die erfolgte Sprengung.

    Der Einsatz von Mengen an Sand oder Wasser ist für diese Zwecke nicht ungewöhnlich, wenngleich es schon etwas kurios klingt, wenn man so etwas zum ersten mal hört. ;-)


    Herzliche Grüße

    Uwe

    An Informationen zur Heeres-Neben-Muna Kupfer, Muna Siegelsbach, Muna Urlau, Muna Ulm und zur Aggregat 4 - speziell Logistik für den Verschuß und den Eisenbahntransport- interessiert.

  • Guten Morgen Uwe,


    dank unseres Themas hier weiß ich, wie bei einer Sprengung

    vor Ort abgesichert wird. =)

    Kenne Bremen ein wenig und hatte, ohne mich zu vergewissern,

    an Innen- bzw. Altstadt gedacht; da wäre die Sicherung schwieriger

    als an der Adresse Beim Neustadts Güterbahnhof. Mein Fehler. =O


    Danke, Dieter, für die verschied. Wasserbehälter mit weiteren Angaben.

    Bilder sagen doch mehr als tausend Worte.


    Grüße, Kordula

  • Hallo,

    Spannend finde ich, wie abgesichert wurde, um die Druckwelle zu minimieren.

    in der hier im Thread schon genannten TV-Doku wurde das aufstellen und befüllen der "Wassercontainer" rund um die Fundstelle(n) schon mal gezeigt, sie dienen wohl hauptsächlich dazu, die Druckwelle in die gewünschte Richtung abzuleiten und möglichst viel Explosionsenergie und evtl. auch Splitter aufzufangen: Bergung u. Entsorgung von Munition aus dem Weltkrieg

    Beim NDR gibt es aktuell noch eine weitere TV-Doku zu einer Räumung in Göttingen, in der dieser Aufbau mit handelsüblichen Seecontainern und das Verdämmen der Sprengstelle mit Erde und Stroh kurz gezeigt werden. Der im Bericht gezeigte Sprengmeister hat im Juni 2010 während seiner damaligen Ausbildung durch die vorzeitige Detonation einer Fliegerbombe bei der Entschärfung in Göttingen seinen Ausbilder und zwei Kollegen verloren: https://www.ndr.de/fernsehen/s…umung,sendung1135848.html


    Im Wilhelmshavener Stadtgebiet sind vor kurzem die Reste einer britischen Phosphorbombe gefunden und beseitigt worden, die Phosphorladung hatte sich nach der Freilegung entzündet: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/68442/5017397


    Gruß, J.H.

    Nett kann ich auch - bringt nur nix!

    Edited once, last by Johann Heinrich ().

  • Moin,.

    Es gibt schon Schicksale:

    https://www.focus.de/panorama/…-den-tod_id_24350823.html


    Gruß Oliver

    Tradition zu wahren, zu pflegen ist nicht die Anbetung der Asche. Es ist die Weitergabe des Feuers.
    *Erst wenn der letzte Soldat bestattet ist, dann ist der Krieg zu Ende* http://www.verdun14-18.de

  • Hallo zusammen,

    in 46569 Hünxe, unweit von Wesel, ist bei Bauarbeiten an der Dorstenerstraße,

    genau genommen die evangelische Kirche, eine 5 Zentner Bombe gefunden worden.

    Die hoffentlich erfolgreiche Entschärfung ist für 17:00 Uhr geplant.

    Ca. 200 Einwohner in der näheren Umgebung müssen ihre Häuser und Wohnungen bis zur Entwarnung verlassen.

    Der passende Link dazu: Radio KW


    Lg Andre

    Erst wer den Dreck des Lebens gegessen hat, weiß wie schön dieses ist !!!